Blühwiese

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Steckbrief „Blühwiese“

Gut zu wissen …

Blühwiesen sind dann besonders wertvoll, wenn sie mit regionalen Wildblumen und -gräser gesicherter Herkunft angesät werden. Gebietseigene Pflanzen – gibt‘s das in einer Stadt denn überhaupt noch? Wenn, dann müssten es typische Sandbewohner sein, da Bamberg teilweiseauf einer Sandachse liegt, die sich quer durch Franken zieht. Hier jedoch befanden sich 2012 die Blumenhallen der Landesgartenschau auf einer Kiesschicht. Nach deren Rückbau dann aufgeschüttetes Erdreich und Gras. Also musste der Boden für die Einsaat erst vorbereitet werden.

Dazu hub das Gartenamt im Jahr 2017 den Boden auf 100 m2 etwa 15 cm tief aus und schüttete mit Humus auf, nachdem klar war, welchen Samen wir verwenden möchten. Wir entschieden uns für den Schmetterlings- und Wildbienensaum der Firma Rieger-Hofmann GmbH. Die Mischung wählten wir aus der Rubrik „Wiesen und Säume für die freie Landschaft“. In Frage gekommen wäre auch „Begrünungen für den Stadt- und Siedlungsbereich“. Mitentscheidend war, dass der Pflegeaufwand von einer einmaligen Mahd im Spätherbst oder besser im Frühjahr gering ausfällt. 

Die Mischung besteht aus 90% Wildblumen und 10% Gräser als Futterpflanze für Schmetterlingsraupen. Insgesamt sind rund 71 Einzelpflanzen angegeben. Bei frischer Einsaat kann es zwei bis drei Jahre dauern, bis sich ein Bestandsgleichgewicht entwickelt hat. Nachsaaten sind möglich bzw. notwendig.

Der Bamberger Bienengarten wurde 2017 von der Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de im Rahmen der Bienen-InfoWabe angelegt. Die Blühwiese finanzierte das Garten- und Friedhofsamt.

Unsere Literaturtipps …

… sind beschränkt auf unsere Imker-Bibliothek, da sie die Medien daraus zu den Betriebszeiten der Bienen-InfoWabe einsehen können.

Literatur SOFORT gefunden!
Unter diesem Link haben wir das Schlagwort (Tag) „Bienennahrung“ im Katalog bereits eingegeben.

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