Schau-Staudenbeet 1

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Schau-Staudenbeet 1, Bamberger Bienengarten im HerbstflorSteckbrief „Schau-Staudenbeet 1“

Pflanzliste Schau-Staudenbeet 1

Biene an Ziersalbei (Salvia nemorosa 'Adrian')Das Hauptaugenmerk bei dieser insektenfreundlichen Pflanzenauswahl liegt auf dem Nahrungsangebot durch eine mittlere bis sehr gute Produktion von Pollen und Nektar für Honigbienen und/oder Wildbienen.

  • Allium aflatunense ‚Purple Sensation‘ – Purpur-Kugellauch
  • Veronica teucrium ‚Royal Blue‘ – Großer Ehrenpreis ‚Königsblau‘
  • Campanula poscharskyana ‚Blauranke‘ – Hängepolster-Glockenblume
  • Coreopsis verticillata ‚Zagreb‘ – Nadelblättriges Mädchenauge
  • Geum coccineum ‚Borisii‘ – Nelkenwurz
  • Buphthalmum salicifolium – Ochsenauge
  • Salvia nemorosa ‚Adrian‘ – Ziersalbei
  • Anemone hupehensis ‚Ouvertüre‘ – Herbstanemone
  • Geranium x [Kreuzung] magnificum – Prachtstorchschnabel
  • Sedum Hybride ‚Abbey Dore‘ [Synonym: Hylotelephium spectabile] – Hohe Fetthenne
  • Sedum telephium ‚Indian Chief‘ – Hohe Fetthenne
  • Malva moschata, rosa – Moschus-Malve
  • Salvia nemorosa ‚Pink Friesland‘ – Steppensalbei
  • Geranium macrorrhizum ‚Czakor‘ – Balkan Storchschnabel
  • Geranium x [Kreuzung] pratense ‚Rozanne‘ – Storchschnabel
  • Aster divaricatus – Weiße Waldaster
  • Aster novae-angliae ‚Herbstschnee‘ – Raublatt-Aster
  • Aster novae-angliae ‚Violetta‘ – Raublatt-Aster
  • Stachys byzantina ‚Silver Carpet‘ – Wolliger Ziest
  • Perovskia abrotanoides – Blauraute, Silberstrauch (von Gärtnerei Patzelt, Memmelsdorf)
  • David Austin Rose ‚The Lady’s Blush‘ – Englische Rose / Strauchrose (von Jeannette Frank, Galarosa)

Gut zu wissen …

Heimische (indigene) Stauden sind eine gute Wahl zur Nektar- und Pollenspende für Bienen und andere Insekten – im Gegensatz zu Neophyten (gebietsfremde Arten) wie Kirschlorbeer, Forsythie oder Rhododendron. Einige Wildbienenarten überwintern in markhaltigen Stängelhohlräumen, so-fern sie Bruchstellen zum Einstieg finden. Abgestorbene Stängel daher erst im Frühjahr schneiden. Stauden sind robust, pflegeleicht, mehrjährig und teilbar, daher in der Anschaffung nachhaltig.

Stauden gibt es als Samen oder Pflanzen. Besteht Unsicherheit, ob die Sorte durch Zucht eine schlechte Pollen- und Nektarproduzentin ist, sind ungefüllt blühende Sorten vorzuziehen. Viele Pflanzen kennt man vom Wandern, ohne zu wissen, dass es sich um Stauden handelt, z. B. Nelke, Fingerhut, Glockenblume, Natternkopf, Schlüsselblume etc. Manche davon sind speziell für den Garten gezüchtet. Wildformen sind nahrungstechnisch qualitativ und quantitativ die bessere Wahl.

Besonders (Herbst-)Astern tragen mit ihrer Fülle an ständig nachwachsenden Blüten viel zum Läppertrachteintrag der Honigbienen bei. Astern wachsen oft hoch, sehen jedoch im Fußbereich staksig aus. Niedere Begleitpflanzen verdecken diese kahle Stellen. Das Staudenbeet 1 enthält niedrige bis hohe Stauden, die gestaffelt angeordnet sind. So bekommen alle genug Licht.

Unsere Literaturtipps …

… sind beschränkt auf unsere Imker-Bibliothek, da sie die Medien daraus zu den Betriebszeiten der Bienen-InfoWabe einsehen können.

Literatur SOFORT gefunden!
Unter diesem Link haben wir das Schlagwort (Tag) „Bienennahrung“ im Katalog bereits eingegeben.

Fotogalerie Schau-Staudenbeet 1