Förderverein Hainschule gefällt es bei den Bienen

Schüler schnuppern an Honigwabe„Der Honig!“. „Die Bienen!“. „Mir gefiel alles!“ so lauteten die Antworten am Ende eines ereignisreichen Nachmittags auf der Erba-Insel. 11 Schüler/innen und ein Vater nahmen am Fördervereinsangebot der Hainschule zum Thema Bienen teil. Initiiert wurde die Aufnahme ins Fördervereinsprogramm von  Anja Pillipp, deren Tochter in die Hainschule geht. Wie auch schon im vergangenen Jahr nahmen beide auch selbst an diesem Angebot teil. Langweilig wurde es dennoch nicht, denn es gibt immer wieder Neues zu hören von Maja und ihren Verwandten.

Rätsel HautflüglerDiesmal lernten die Kinder zunächst die am häufigsten bei uns vorkommenden Hautflügler voneinander zu unterscheiden. Sie ließen sie sich nicht davon irritieren, als ich eine Honigbiene zeigte und behauptete, das wäre eine Hummel. Denn in der gleichen Woche hatten sie bereits ein Erdbeerfeld besucht und dabei von Hummeln und Bienen gehört. So wussten sie nun ganz genau, worin die Unterschiede zwischen den beiden Arten liegen. Das Rätselblatt wurde daher von den meisten Zweit- und Drittklässlern richtig gelöst und zu Biene und Hummel auch die Wespe sowie die Hornisse identifiziert.

Berechnen der Gläsermenga aus HonigwabeSchüler schnuppern an HonigwabeWo die Honigbienen leben, erklärten wir anhand von Fotorähmchen aus der Lernbienenbeute. Und wo der Honig verstaut wird, konnten wir mit einem Mittelwandrähmchen und einer vollen Honigwabe zeigen, die alle betasten bzw. beschnuppern durften. Gemeinsam rechneten wir aus, wie viele Gläser Honig aus einem Rähmchen bzw. aus einem Volk herauszubekommen wäre.

Tatsächlich wussten auch schon einige, wie das mit dem Honigschleudern geht. Mit Hilfe von Buchillustrationen ließ es sich noch ein bisschen besser verdeutlichen.

Schülerkreis um Schaufensterbeute.Dann aber gingen wir nach draußen, wo uns bereits die Schaufensterbeute mit echten Bienen erwartete. Tja, allerdings hatte Reinhold ein Rähmchen ohne Drohnen erwischt, so dass wir diesmal keinen Vergleich anstellen konnten.

Am LehrbienenstandNachdem wir von einigen die langen Haare mit einem Tuch abgedeckt hatten, damit sich keine Biene versehentlich in ihnen verfangen kann, zogen wir zum Lehrbienenstand los. Hier durften alle ein Rähmchen mit Bienen halten, was sich alle auch trauten. Nicht umsonst tauften wir unser vierstufiges Konzept „Stressless-Methode“. Denn Schritt für Schritt werden die Kinder vertraut gemacht mit der Biene und ihrem Gewurle. Sie wissen, dass Ammenbienen oder Baubienen nicht zum Stechen neigen, sofern man ihnen ruhig und umsichtig begegnet. Da gibt’s auch kein Gezappel am Lehrbienenstand.

Am Lehrbienenstand

Wieder zurück in der Bienen-InfoWabe, unserem grünen Klassenzimmer, gab’s zur Belohnung Honig zum Probieren. Wir freuten uns natürlich sehr, als ein paar der Kinder vom Geschmack hellauf begeistert waren. So ließen wir uns nicht lange betteln und gönnten der kleinen Gruppe noch eine zweite Probierrunde. Schön, dass ihr so aufmerksam mit dabei wart! Vielleicht sehen wir euch ja bei unseren diesjährigen Honigschleudertagen noch einmal!

Falls Sie, liebe Erziehungsberechtigte, eines der Fotos in höherer Auflage möchten, wenden Sie sich bitte an uns. Aber auch, falls Sie möchten, dass wir eines der Fotos mit Ihrem Kind herausnehmen sollen, was wir umgehend veranlassen.

Jubel! Europäische Bürgerinitiative gegen Glyhphosat hat 1 Million Unterschriften!

1 Million gegen Glyphosat – Danke © Bund e. V.Wir haben es geschafft! Nun muss sich die EU mit der Europäischen Bürgerinitiative gegen das umstrittene Glyphosat auseinandersetzen. Auch wir sammelten eifrig mit, um unseren Bienen das Insektengift Pflanzenschutzmittel zu ersparen und versandten diese Woche etliche unterschriebene Listen an das Büro des BUND e. V..

Diese hatten das Begehren im Vorfeld hervorragend organisiert. Es muss hübsch viel gekostet haben an Druck, Papier und Versand der Listen, von daher freuen sich die Verantwortlichen über Spenden.

Vortrag Königinnenzucht mit Heinrich Zwosta

Teilnehmende zum Vortrag Heinrich ZwostaRund 30 Teilnehmende ließ Züchter Heinrich Zwosta am 11.06.2017 in der Bienen-InfoWabe anschaulich an seinen über 30 Jahren Erfahrungen teilhaben. Den roten Faden zum Thema Königinnenzucht bildete die Powerpoint-Präsentation, die der langjährige Imker gemeinsam mit seiner Tochter erstellt hatte und unseren Bloglesenden zur Verfügung stellt. Herzlichen Dank!

Vortragender Heinrich ZwostaGemeinsam auch kümmert man sich um den Hofladen, zu dem die Familie Zwosta herzlich einlädt. Denn trotz doppelter Vortragszeit ist das vielschichtige Thema natürlich noch nicht annähernd erschöpfend zu behandeln gewesen. Wer also mehr erfahren möchte, mache sich auf nach Doschendorf (Hausnummer 1) bei Scheßlitz, wo es (nicht nur) Königinnen zu kaufen gibt. Allerdings empfiehlt Herr Zwosta, rechtzeitig anzurufen, denn immerhin handelt es sich um keine „Regalware“, die man eben mal schnell erwerben kann, sondern vorbestellen muss.Vorzeigeobjekte Umlarvbesteck für Königinnenzucht

VorzeigeobjekteBesonderen Wert legte Heinrich Zwosta auf die Vermittlung praxisrelevanter Inhalte. Viel lieber als einen Votrag zu halten würde er nämlich die Interessierten über seine Schulter schauen lassen wollen. Um nun doch ein wenig von diesem Praxiserleben zu vermitteln, wurde etliches an Instrumentarien wie Umlarvbesteck und Königinnenzuchtobjekte – selbstgebaut wie umgebautes – in die Bienen-InfoWabe herangekarrt. Sogar echte Bienen konnten im Außenbereich bei ihrer Tätigkeit beobachtet werden. Wir waren sehr beeindruckt von dieser vielfältigen, professionellen Ausstattung und der Logistik dahinter.

Vorzeigeobjekte von Heinrich Zwosta im Außenbereich der Bienen-InfoWabeNachdem die Familie sowie Mitglieder des Imkervereins Scheßlitz und Umgebung e. V., deren zweiter Vorsitzender Heinrich Zwosta ist, die zahlreichen mitgebrachten Exponate wieder in die Autos zurückverfrachtet hatten, ließen wir den ereignisreichen und sonnenwarmen Tag am Feuerkorb mit Ehrenbienenpatin Jeannette Munique, Bienenpatin Gabriele Loskarn sowie Nachbar Ralf (unser edler Wasserspender für die Bienen-Blühwiese) ausklingen.

Jeannette, Ilona und ReinholdGartennachbar Ralf und ReinholdEin  Prosit auf die kompetenten Unterstützer unseres Anliegens rund um die Bienen, die ihren Sonntag Nachmittag (und sicherlich etliche Stunden vorab!) dafür geopfert hatten. Und an alle Teilnehmenden, die den Weg zu uns in den Erba-Park in den Bienenweg 1 gefunden hatten.

Der nächste Vortrag findet am 25.06. zum Thema „Bienendemokratie und Schwarmintelligenz – gibt’s das?“ (16-17 Uhr) statt. Wir freuen uns auf euch!

Vortrag Heinrich Zwosta zur Königinnenzucht

Heinrich Zwosta, 2. Vorsitzender Imkerverein ScheßlitzLogo für das Schwerpunktthema: Imkerei der Bienen-InfoWabeDie Königinnenzucht. Wissenswertes aus der Praxis eines Züchters. Sanftmütig, ertragsorientiert und dabei auch noch krankheitsresistent … eine Königin muss viele Merkmale auf sich vereinen. Daher ist die Königinnenzucht ein ausschlaggebendes Element in der Imkerei. Was sind die gängigen Verfahren der Aufzucht? Wie wird geeignetes „Zuchtmaterial“ ausgewählt, das Pflegevolk vorbereitet und die Paarung kontrolliert? Wie lässt sich die junge Königin ohne Probleme in das Volk zurücksetzen?

Diese und weitere Fragen beantwortet der Scheßlitzer Imker Heinrich Zwosta (2. Vorsitzender Imkerverein Scheßlitz und Umgebung e. V.) mit langjähriger Erfahrung in Sachen Königinnenzucht.

Der Vortrag findet am So., 11.06.2017 von 16.00 – 17.00 Uhr statt
Ort: Bienen-InfoWabe, Bienenweg 1, 96047 Bamberg (Erba-Park).

Unser Haus ist ab 14.00 Uhr geöffnet, um sich zu informieren über alles rund um Bienen, Honig, Imkerei und Natur. Kaffee steht bereit.

Bienen-Blühwiese in der heißen Phase

Eingießen der frisch angesäten Blühwiese mit Nachbar Ralfs HilfeAushub (Abgrubbern) der GrasnabeFrische Erde wird eingerechtEs ist noch nicht viel zu sehen, doch immerhin schon angesät – das neue Blühwiesenareal im Bamberger Bienengarten. Rund 120 qm Grasnabe wurden vom Garten- und Friedhofsamt abgetragen und mit frischer Erde befüllt. Da war wieder ein großer Fuhrpark am Werk, es war für uns eine eindrucksvolle PS- und Manpower-Show!

Frische Erde wird eingerechtBlühsamen ausgestreutAuch das Saatgut aus dem Hause Rieger-Hofmann wurde von unserem letztjährigen Erstplatzierten des Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreises gekauft. Vielen Dank an diese Adresse und allen Beteiligten dieser Aktion unter der Federführung von Michael Gerencser.

Eingießen der frisch angesäten Blühwiese mit Nachbar Ralfs HilfeDas war die gute Nachricht.

Die weniger gute ist das heiße Sommerwetter. Alle Tage sind wir am Begießen und müssten eigentlich noch öfter. Was nicht geht, weil wir berufstätig sind. Doch auch hier eine gute Nachricht: Nachbar Ralf vom Kleingartenverein „Am Weidenufer“ hilft mit seinem Brunnenwasser aus. Und auch aus dem Interkulturellen Garten, in welchem wir Mitglied sind, finden die Gießkannen 100-literweise ihren Weg zum Bienenweg 1. Jeder einzelne Liter von uns per Hand hochgepumpt. Also, wenn das mal nicht Liebe ist?!?

Wir drücken unseren (Wild-)Bienen die Daumen, dass es bald hübsch blühen möge. Und wir für den kostenlosen Sensenkurs mit Jupp Schröder am 06.08.17 (16-17 Uhr) genug Aktionsfläche zum Üben haben.

Ihr kommt doch, oder?!Blühwiesenareal, fertig vorbereitet

Bienenvortrag im Kreislehrgarten Oberhaid

Bienenvortrag BLIB im Kreislehrgarten OberhaidSchwuppdi-wupp ist im grünen Gras ein kleiner Stand aufgebaut, lauschig unter einem kleinen Lindenbaum mit Blick in einen wunderbaren Garten. Da fiel es uns fast ein wenig schwer, die Konzentration auf das gewünschte Bienenthema zu lenken. Zu gerne hätten wir sogleich den Kreislehrgarten Oberhaid erkunden mögen. Doch schnell waren wir mitten im Thema, zumal einige junge Damen keine Scheu hatten, ihre bemerkenswert klugen Fragen zu stellen. Wobei – dumme Fragen gibt es hier ohnehin nicht, denn sogar die einfache Frage, wie viele Augen eine Biene hat, ist sooo leicht nicht zu beantworten. Wie erst die Frage danach, ob man Bienen den Honig entnehmen soll, kann oder muss. Dies in kurzer Zeit zu erläutern ist eine kleine Herausforderung. Denn wie so oft heißt es: „Es kommt darauf an“.

Bienenvortrag BLIB im Kreislehrgarten OberhaidDie Stunde war viel zu schnell vorbei, doch gerne fügten wir einige Minuten an, nachdem sich die Zuhörenden nicht von ihren Plätzen wegbewegen wollten. Mit dem Angebot des Bamberger Lagenhonigs konnten wir sie dann aber doch zum Aufstehen verlocken, und so manche/r rundete den Preis auf, um unsere Initiative zu unterstützen. Vielen Dank dafür!

Leihgabe Bienenschaufenster von Imker Erwin; Bienenvortrag BLIB im Kreislehrgarten OberhaidEine prima Idee war es auch, dass der Nachbar (und zugleich Imkervereinskollege) Erwin eine Schaufensterbeute mit zu uns herüber brachte. So war der Blick auf echte Bienen möglich geworden, die unsere Fotos sehr gut ergänzten.

Leihgabe Bienenschaufenster von Imker Erwin; Bienenvortrag BLIB im Kreislehrgarten OberhaidErwin erzählte uns dann auch von seinem hervorragend funktionierenden Heilmittel gegen Leib- und Knochenschmerzen. Er wickelt sich zur Linderung über Nacht einfach Mittelwandwaben um die betreffenden Stellen. Da Wachs bei Körperwärme schön weich, jedoch nicht flüssig wird, funktioniert das ohne Weiteres.

Kunstvolle Weide im Kreislehrgarten OberhaidIm Anschluss erhielten wir von Wolfgang Settmacher eine detaillierte, fachkundige Führung durch den in mehrere Bereiche unterteilten Garten. Ob Bienen- und Schmetterlingsweide, Teich, Bauerngarten, Altholzhaufen, Duft- und Themenbeete, Bachlaufbereich, Hochbeet, Steuobstwiese oder Rosenhecken … es gab erstaunlich viel zu entdecken, was sich auf dem ersten Blick nicht gleich erschlossen hat. Bemerkenswert auch das grüne Dach auf dem Vereinsgebäude, welches in Ständerbauweise errichtet, mit Flachs isoliert und von den Vereinsmitgliedern liebevoll mit Küche und Kuchentheke ausgebaut worden. Erwähnenswert ist die Toilettenanlage – da lässt sich doch gleich viel befreiter feiern!

Jeden 1. und 3. Sonntag im Monat ist der Kreislehrgarten des Obst- und Gartenbauvereins Oberhaid e. V. geöffnet. Ein Besuch dieses kleinen Paradieses lohnt sich auf alle Fälle!

Herzlichen Dank für die Einladung und für die Ableger, die wir mitbekommen hatten. Mögen sie genau so wie unser neuer Schulterschluss gedeihen und Blüten treiben, zum Wohle von Mensch und Natur in unserer schönen Region!

Bienenvortrag zum Jubiläumsfest des Bürgervereins Süd-West e. V. in Bamberg

Am 20.05.2017 feierte der jüngste Bamberger Bürgerverein Süd-West e. V. sein 40. Jubiläum. Wir waren zu einem Vortrag innerhalb eines tollen Festprogrammes geladen.

Der Vortrag

Bienenvortrag der Bamberger Schulbiene, anlässl. "40 Jahre Bürgerverein Süd-West e. V. in Bamberg, Klemens-Fink-ZentrumErstaunt hatten uns die Fragen des 12-jährige Joshuas. Er wollte wissen, was es mit den Drohnenmütterchen auf sich hat und wie es funktioniert, dass sich Bienen in ein anderes Volk einbetteln können. Nur, wer schon tiefer in die Imkerei eingestiegen ist, kann diese Fragen stellen.

Bienenvortrag der Bamberger Schulbiene, anlässl. "40 Jahre Bürgerverein Süd-West e. V. in Bamberg, Klemens-Fink-ZentrumUnd wir erinnerten uns: Joshua war bereits einmal in der Bienen-InfoWabe zu Besuch, um sich über das Imkern zu informieren. Im Clavius-Gymnasium nimmt er wöchentlich an der Imkergruppe um den Biologie- und Chemielehrer Joachim Krebs teil.

Unseren Bienen-Vortrag dürften Sie sich gerne noch einmal nachträglich zu Gemüte führen. Allerdings ohne Antwort auf viele Fragen der altersmäßig bunt gemischten Zuhörenden.

Das Jubiläum

Wir gratulieren an dieser Stelle noch einmal herzlich zum Jubiläum des Bürgervereins Süd-West e. V. in Bamberg und freuen uns, dass wir bei diesem super organisierten,  fröhlichen und ganz sicher „qualitätsvollen“ Fest (O-Ton Vorsitzender in Anspielung an aktuelle Lokalgeschehen) dabei sein durften!

Festansprache 1. Vorsitzender Christian Hader Danke vor allem an Josefine und Georg Walter, unsere Imkerkollegen und zugleich an diesem Tage geehrte Gründungsmitglieder und organisatorische Stützen des Vereins für ihre Auftragsvermittlung, der wir gerne nachgekommen sind.

Der 1. Vorsitzender Christian Hader und alle seine Helfer/innen konnten nicht nur mit unserem Vortrag, sondern auch mit zahlreichen anderen Aktiven aufwarten, wie dem traditionellen Babenberger Volkslauf mit über 407 Teilnehmenden, den Grußworten von Oberbürgermeister Andreas Starke  sowie der Verleihung der Nachbarschaftspreise, moderiert von der Familienbeautragten Gisela Fielkorn.

Festgäste "40 Jahre Bürgerverein Süd-West e. V. in Bamberg, Klemens-Fink-ZentrumKurz und gut – es war wie ein großes Familientreffen. Engagement dient uns allen und tut einfach gut. Wenn alle zusammenhelfen und beieinander stehen, dann sind wir der Grundidee eines gut funktionierenden Bienenvolk schon sehr, sehr nahe gekommen!

Was Imker (nicht) brauchen … und ein neuer Schulterschluss

Vortragender Reinhold BurgerSmokerVon mindestens einer Person wissen wir, dass der Vortrag Was brauchen Imker/innen (nicht)? genau das Richtige war. Denn unsere Bienenpatin Gabriele Loskarn hat sich ernsthaft entschlossen, das Imkern zu erlernen. So oft schon hat sie uns bei der Bienenpflege zugesehen und mit Hand angelegt und auch beim Honigernten und -verarbeiten war sie mehrmals mit dabei. Das war wohl ansteckend genug, um sie endgültig mit dem „Ich-liebe-Bienen-Virus“ anzustecken.

Vortragender Reinhold BurgerSinnvolle Imkereiausstattung von Anfang an, das war das Versprechen von Reinhold Burger in Vertretung der erkrankten Referentin Simone Machinek. Dazu gehören neben der Bienenbeute mit ihren einzelnen Bestandteilen auch Stockmeisel, Smoker, Imkerhut für alle Fälle, Nelkenspray und alles zur Varroabehandlung, eher jedoch nicht ein Paar Handschuhe. Zu Beginn kann auch auf die Wabenschleuder verzichtet werden, die außerdem bei den meisten Vereinen ausleihbar ist.

Vor Beginn des Vortrags hatten wir wie immer ein „Offenes Haus für alle“. Die freie Zeit zur Begegnung, Beratung und des Austausches nutzte der 1. Vorsitzende des Kreislehrgartens Oberhaid des Obst- und Gartenbauvereins, Wolfgang Settmacher, um die frisch gedruckten Flyer vorbei zu bringen. Am Sonntag, den 21.05.2017 erfolgt unsererseits der bereits länger schon geplante „Gegenbesuch“, von 15-16 Uhr einen öffentlichen Vortrag zur Biene zu halten.

http://bienen-leben-in-bamberg.de/wp-content/uploads/2017/05/150729-BIWa-Bienengarten.jpgBeschlossen wurde, dass wir über diese Begegnungen hinaus einen Schulterschluss in Sachen „bienenfreundliche Pflanzen“ eingehen werden. Was dort der „Kreislehrgarten“ ist, nennt sich bei uns „Bienengarten“ und beherrbergt mehrere Schaubeete mit zahlreichen Pflanzen, die beispielhaft zur Nachahmung empfohlen werden. Hier könnten Austauschpflanzungen vorgenommen werden, um den Geldbeutel zu schonen. Aber auch gegenseitige Besuche, die sich inhaltlich ergänzen, böten sich an. Oder wie hier ein wenig Werbung füreinander.

Vortrag Simone Machinek zu Imkerausstattung

Logo für das Schwerpunktthema: ImkereiWas brauchen Imker (nicht)? Die Auswahl an Werkzeugen, Geräten und Beutensystemen ist enorm und nicht jede/r Imker/in braucht unbedingt alles oder auch sofort. Am Ablauf eines Imkerjahres erläutert Simone Machinek Grundausstattung und Zubehör. Doch auch zu Neuerungen und für die Anforderungen von „alten Imkerhasen“ gibt die Geschäftsführerin der HEG, ein „Imkerkaufhaus“ für Süddeutschland, kompetente Antworten. Sinnvolle Imkereiausstattung von Anfang an erspart Kosten und Ärger.

SmokerDer Vortrag findet am So., 14.05.2017 von 16.00 – 17.00 Uhr statt in der Bienen-InfoWabe, Bienenweg 1, 96047 Bamberg (Erba-Park).

Unser Haus ist ab 14.00 geöffnet, um sich zu informieren über alles rund um Bienen, Honig, Imkerei und Natur.

(ausgefallen wg. Krankheit)

Imkerverein Scheßlitz stiftet Wildbienenhotel für Bamberg

Unverhofft erhielten wir vom Imkerverein Scheßlitz und Umgebung e. V. ein Wildbienenhotel geschenkt. Der 1. Vorsitzende, Herbert Beck, brachte es höchstselbst in den Erba-Park, wo es von ihm am Bienenweg 1 unweit der Bienen-InfoWabe fachmännisch aufgestellt wurde.

Glücklicherweise hatte Herbert einen Erdbohrer dabei, denn ein Aushub nur mit Muskelkraft wäre ob des vielen Kieses sicherlich nicht ganz einfach gewesen. Geholfen hat uns außerdem unser Schrebergarten-Nachbar Ralf, der ratz-fatz für die Einbetonierung sorgte.

Wir sind mega-begeistert und bedanken uns sehr herzlich bei allen, die das Geschenk ermöglicht haben! Dieses Zusammenstehen untereinander ist für uns ein wunderbares Zeichen, das uns in (umwelt-)kritischen Zeiten froh und optimistisch stimmt. Tja, und manchmal kommt es blitzblau aus heiterem Himmel, wo man an anderer Stelle im Regen stehen gelassen wird. So gleicht sich alles mit der Zeit aus.

Hoffen wir nun, dass die Klasse 10f der Graf-Stauffenberg-Schule Bamberg mit ihrem Lehrer – und unserem Bienenpaten – Daniel Schiller Ende Mai viel Spaß dabei haben wird, das neue Wildbienenhotel fachgerecht mit uns zu bestücken. Damit es eine Wohlfühl-Heimat für Wildbienen werden kann, die schließlich genau so wichtig sind wie Honigbienen. Sie sind, was die Bestäubungsleistung angeht, sogar noch effizienter als Honigbienen. Allerdings reichen die solitärlebenden Insekten zahlenmäßig niemals an ein Hongibienenvolk heran, so dass beide Arten ihre Berechtigung haben. Insofern ist es sinnvoll, dass wir die Aufmerksamkeit auch ein wenig auf diese kleinen Helden der Natur richten.

Seid willkommen!