Zweites Staudenbeet im Bienengarten fertig

Zusammengestellt von der Baum- und Rosenschule Patzelt in Memmelsdorf schmückt nun ein zweites Staudenbeet unseren neuen Bienengarten. Claudia Ditterich, die durch imkernde Mitbewohner am Kaulberg über das wichtige Bienenthema Bescheid weiß, brachte uns 33 Einzelpflanzen in 16 verschiedenen Sorten in den Erbapark an den Bienenweg 1 und beriet uns sogleich, wie man diese auf dem geplanten Beet verteilen könnte. Für den Service und natürlich auch den Rabatt danken wir herzlich. Ein Namensschild an der Bienen-InfoWabe wird auf die neue Sponsoringpartnerin hinweisen.

Angeliefert am 07.06.2017 um 15 Uhr zog sich das Einpflanzen bis 23 Uhr hin. Reinhold musste natürlich erst mit aus dem Laubanger die Erde herankarren. Außerdem war das Abnehmen der Grasnabe per Muskelkraft natürlich nicht ganz so einfach wie die maschinenunterstützte Aktion des Gartenamts für die Bienen-Blühwiese. Da der Boden sehr lehmig und der tiefere Untergrund sehr steinig war – es standen hier zu Landesgartenschauzeiten die Blumenhäuser auf Kies – war auch das Einsetzen mit viel Kraft verbunden.

Doch schließlich war alles an Ort und Stelle. Lediglich einen Silberstrauch und einen Lavendel fügten wir dem Strobler’sche Staudenbeet bei. Das brauchte ohnehin noch eine kleine Verlängerung, um einen optisch passenden Abschluss zum benachbarten Mussärol’schen Kräuterbeet zu erhalten.

Doch im Grunde sind die drei Beete ziemlich genau das, was man von den genannten Gärtnereien erhalten kann. Saisonabhängig wird die Hofstadt-Gärtnerei Dechant für bienenfreundliche Blumenkästen sorgen.

Idylle mit Sitzbänken im Bamberger BienengartenFür eine entspannte Beobachtung unserer Bienen, die sich bereits jetzt schon einfinden, stehen Sitzbänke parat. Kommt doch an einem der Sonntagsöffnungen (seit Ostern alle zwei Wochen von 14-17 Uhr) und erfreut euch an diesem wunderhübschen Fleckchen Erba-Parklandschaft mit seinem weiten Wiesenblick in Richtung Webereigebäude und seinen markanten hohen Bäumen.

Biene an weißer Veronica im Bamberger BienengartenUnd wer wissen will, WAS hier alles den Bienen schmeckt: Wir halten Listen aller 63 Pflanzenarten parat und hoffen, dass wir die Namensschildchen für die 133 Einzelpflanzen bald bestellen können. Fehlt nur noch ein wenig Zeit dafür, doch das Einpflanzen ging verständlicherweise erst mal vor.

[Korr. 14.06.2017]

Bienen-Blühwiese in der heißen Phase

Eingießen der frisch angesäten Blühwiese mit Nachbar Ralfs HilfeAushub (Abgrubbern) der GrasnabeFrische Erde wird eingerechtEs ist noch nicht viel zu sehen, doch immerhin schon angesät – das neue Blühwiesenareal im Bamberger Bienengarten. Rund 120 qm Grasnabe wurden vom Garten- und Friedhofsamt abgetragen und mit frischer Erde befüllt. Da war wieder ein großer Fuhrpark am Werk, es war für uns eine eindrucksvolle PS- und Manpower-Show!

Frische Erde wird eingerechtBlühsamen ausgestreutAuch das Saatgut aus dem Hause Rieger-Hofmann wurde von unserem letztjährigen Erstplatzierten des Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreises gekauft. Vielen Dank an diese Adresse und allen Beteiligten dieser Aktion unter der Federführung von Michael Gerencser.

Eingießen der frisch angesäten Blühwiese mit Nachbar Ralfs HilfeDas war die gute Nachricht.

Die weniger gute ist das heiße Sommerwetter. Alle Tage sind wir am Begießen und müssten eigentlich noch öfter. Was nicht geht, weil wir berufstätig sind. Doch auch hier eine gute Nachricht: Nachbar Ralf vom Kleingartenverein „Am Weidenufer“ hilft mit seinem Brunnenwasser aus. Und auch aus dem Interkulturellen Garten, in welchem wir Mitglied sind, finden die Gießkannen 100-literweise ihren Weg zum Bienenweg 1. Jeder einzelne Liter von uns per Hand hochgepumpt. Also, wenn das mal nicht Liebe ist?!?

Wir drücken unseren (Wild-)Bienen die Daumen, dass es bald hübsch blühen möge. Und wir für den kostenlosen Sensenkurs mit Jupp Schröder am 06.08.17 (16-17 Uhr) genug Aktionsfläche zum Üben haben.

Ihr kommt doch, oder?!Blühwiesenareal, fertig vorbereitet

Der Bienengarten, ein neues Highlight im Erba-Park

Honigbienen an LöwenzahnblüteFast wie zu Landesgartenschauzeiten – am Rand des Erba-Parks, am Bienenweg 1, entsteht ein neuer Bienengarten. Was jetzt noch etwas verhalten aussieht, wird schon in wenigen Wochen wird es ein Fest für die Sinne, sowohl für Menschen als auch Insekten. Alles finanziert durch Spenden und Preisgelder, wobei wir dabei immer wieder in Vorleistung gehen. Denn das Frühjahr währt nicht ewig und manches will einfach sofort angeschafft sein.

Der Bienengarten an der Bienen-InfoWabe

Bienen-InfoWabe (BIWa) BambergRund um das Areal der Bienen-InfoWabe sorgen Schaubeete und Blühwiesen sowie eine Wildbienenbeobachtungsstation und Genießerbänke für geistige wie seelische Erbauung. Sie geben der Bevölkerung einen Anreiz, selbst das eine oder andere Insektennützliche zu pflanzen. Den Schulkindern zeigt die Bamberger Schulbiene, wie schön eine bienenfreundliche Welt aussehen kann.

Das Kräuter-Schaubeet

http://bienen-leben-in-bamberg.de/wp-content/uploads/2017/05/150729-BIWa-Bienengarten.jpgEinmessen Frauke Gabriel für das Schau-KraeuterbeetGarten-und Landschaftsplanerin Frauke Gabriel maß am 15.03.2017 das Kräuter-Schaubeet ein. Bestückt wurde es von ihr mit 35 Einzelpflanzen aus der Bio-Kräutergärtnerei Mussärol, deren Inhaberin die stadtbekannte GAL-Politikerin Gertrud Leumer ist. Besonders freute uns ein mitgeliefertes Heftchen mit den 27 gepflanzten Sorten. Es bildete die Grundlage eines Pflanzenrätsels für unsere Trachtpflanzen-Stationenfragen. Die Lösungen gibt’s in der Bienen-InfoWabe zu holen.

Die Stauden-Schaubeete

Das Schau-Staudenbeet ist fertigVorbeitung des Schau-Staudengartensmit Petra Dotterweich64 Einzelpflanzen bei 19 verschiedenen Sorten kauften wir in der Bamberger Staudengärtnerei Johann Strobler ein. An einem etwas weniger eiskalten „Frühlings“tag, dem 29.04., pflanzten wir bis in die einbrechende Nacht hinein, nachdem die „Alte-Sorten-Spezialistin“, Petra Dotterweich, einen prüfenden Blick auf den Anordnungsplan geworfen hatte (ausführlicher Bericht hier.)

Kleeblumenwiese

Zu diesem ersten Beet wird sich im Laufe des Sommers noch ein zweites (geplant mit der Baumschule Patzelt, Memmelsdorf) gesellen, welches die bei Bienen überaus beliebten Kleeblumenwiese einrahmen wird. Mäht man das Rasenstück nur 4 bis 5-mal im Jahr, so kann man mit ständigem Kleenachwuchs rechnen. Für die Schulkinder, die doch noch etwas mehr an Bodenerleben mitbekommen, weil größenmäßig einfach näher dran, ist es immer wieder ein Spaß, nach den fleißigen Bienlein zu fahnden.

Die Wildbienenbeobachtungsstation

Neues Wildbienenhotel im StaudenbeetNeues Wildbienenhotel im StaudenbeetEinen kleinen Teil der Stauden zwackten wir ab, um damit den Fuß unseres neuen Wildbienenhotels, ein Geschnek des Imkerverein Scheßlitz, zu bepflanzen (ausführlicher zur Schenkung hier). Zwischen einzelnen Regenschauern am 8. Mai „entsorgten“ wir zugleich unseren Balkonkasten von kleinwüchsigen Narzissen und Traubenhyanzinthen, die im kommenden Frühjahr für die ersten Farbtupfer sorgen sollen. Im Übrigen konnten wir öfter schon beobachten, wie sich Wildbienen in den Narzissenblüten am Abend einfanden und darin die Nacht verbrachten.

Bienenblühweide

Worauf tummeln sich die Bienen?Spontanbewuchs auf der einen Seite und hochwertiges Rieger-Hofmann-Saatgut der Mischung „Schmetterlings-/Wildbienensaum“ … mal sehen, was hübscher aussieht bzw. mehr Bienen und Insekten anziehen wird! Letzteres ist erst noch im Entstehen. Hierfür wird die Stadt Bamberg in den kommenden Tagen die Grasnabe abnehmen. Auch hat sie das Saatgut bezahlt, wofür wir herzlich danken! 
Etwas schade zwar, doch pflegetechnisch eine notwendige Maßnahme: Am 06.08. werden die Flächen anlässlich unseres Sensenkurses (s. Aktivitäten und Termine) abgemäht. Dazu laden wir bereits jetzt schon herzlich ein.

Genießerbänke

SaBiene wartet an der Bienen-InfoWabe auf die SchülerZwei halbrunde Gartenbänke, jweils um eine der Blaseneschen herum, werden künftig die Beobachtung und das Genießen des Bienengartens bereichern, ergänzend zu unseren mobilen, fröhlich-orangen Einzelstühlen, die an jede Ecke des Bienengartens aufgestellt werden dürfen.
Die Liebe zur blühenden Pflanzenwelt ist untrennbar verbunden mit der Akzeptanz der Bienen- und Insektenwelt. Sie zu erleben, zu erforschen und zu entspannen ist ein Fest für den Alltag – wir laden Sie dazu ein!

Was Imker (nicht) brauchen … und ein neuer Schulterschluss

Vortragender Reinhold BurgerSmokerVon mindestens einer Person wissen wir, dass der Vortrag Was brauchen Imker/innen (nicht)? genau das Richtige war. Denn unsere Bienenpatin Gabriele Loskarn hat sich ernsthaft entschlossen, das Imkern zu erlernen. So oft schon hat sie uns bei der Bienenpflege zugesehen und mit Hand angelegt und auch beim Honigernten und -verarbeiten war sie mehrmals mit dabei. Das war wohl ansteckend genug, um sie endgültig mit dem „Ich-liebe-Bienen-Virus“ anzustecken.

Vortragender Reinhold BurgerSinnvolle Imkereiausstattung von Anfang an, das war das Versprechen von Reinhold Burger in Vertretung der erkrankten Referentin Simone Machinek. Dazu gehören neben der Bienenbeute mit ihren einzelnen Bestandteilen auch Stockmeisel, Smoker, Imkerhut für alle Fälle, Nelkenspray und alles zur Varroabehandlung, eher jedoch nicht ein Paar Handschuhe. Zu Beginn kann auch auf die Wabenschleuder verzichtet werden, die außerdem bei den meisten Vereinen ausleihbar ist.

Vor Beginn des Vortrags hatten wir wie immer ein „Offenes Haus für alle“. Die freie Zeit zur Begegnung, Beratung und des Austausches nutzte der 1. Vorsitzende des Kreislehrgartens Oberhaid des Obst- und Gartenbauvereins, Wolfgang Settmacher, um die frisch gedruckten Flyer vorbei zu bringen. Am Sonntag, den 21.05.2017 erfolgt unsererseits der bereits länger schon geplante „Gegenbesuch“, von 15-16 Uhr einen öffentlichen Vortrag zur Biene zu halten.

http://bienen-leben-in-bamberg.de/wp-content/uploads/2017/05/150729-BIWa-Bienengarten.jpgBeschlossen wurde, dass wir über diese Begegnungen hinaus einen Schulterschluss in Sachen „bienenfreundliche Pflanzen“ eingehen werden. Was dort der „Kreislehrgarten“ ist, nennt sich bei uns „Bienengarten“ und beherrbergt mehrere Schaubeete mit zahlreichen Pflanzen, die beispielhaft zur Nachahmung empfohlen werden. Hier könnten Austauschpflanzungen vorgenommen werden, um den Geldbeutel zu schonen. Aber auch gegenseitige Besuche, die sich inhaltlich ergänzen, böten sich an. Oder wie hier ein wenig Werbung füreinander.

Vortrag Alexandra Klemisch zu bienenfreundlichen Blumen

Vortragende Alexandra KlemischLeckeres für Honig- und Wildbienen + Schönes für uns Menschen, so der Untertitel zum Vortrag Bienenfreundliche Blumen in Garten + Balkon von Alexandra Klemisch.

Biene an Apfelbaumblüte „Die Biene ist das einzige Insekt, welches der Mensch jemals domestiziert hat“, so die einführenden Worte der Kreisfachberaterin für Gartenkultur und Landespflege. Im landschaftlich kleinstrukturierten Oberfranken ginge es ihr vom Nahrungsangebot her gesehen noch relativ gut. 60-70% der Heckenpflanzen bestünden aus der Schlehe, eine reichhaltige Frühjahresblüherin. Auch bemühe man sich im  Bayerischen Landwirtschaftsministerium durch verschiedene Programme wie zum Beispiel dem Vertragsnaturschutzprogramm um ein einvernehmliches Verhältnis zwischen Bienen und ihrer Imker und den Landwirten. Mit durchaus zweifelhaften Erfolg, wenn aus jedem fitzelchen Fläche das Maximale herausgepresst werden will.

Jedes Blümchen zählt

Biene-an-LöwenzahnOb das die Stadtbäume und Gärten oder Obstlehrgärten wie der in Lauf bei Zapfendorf ausgleichen können, sei dahingestellt. Doch jedes leckere Blümchen zählt … ob Silberlinde, Ahorn, Kletterhortensie oder das Efeu – am besten heimische Arten. Zu jeder Jahreszeit sollten Bienen aller Art Pollen und Nektar zum Eintragen finden und auch einen Unterschlupf in „wilden“ Gartenecken bei gelittenem Löwenzahn und/oder auch Wildbienenhotels finden.

Ein kleines, jedoch erfolgeiches Wildbienenhotel von unserem BalkonNun gut – letztere sind meist mehr gut gedacht als gut gemacht. Da gäbe es einigen Verbesserungsbedarf, sogar bei erwähntem Lehrgarten. Doch die nächste Renovierung wird es richten, stellte Klemisch in Aussicht. Da sind wir doch ein wenig stolz auf unser Mini-Wildbienenhotel, das seit Jahren schon auf unserem Balkon erfolgreich seinen Dienst verrichtet. Im Übrigen ein Geschenk unseres Bienenpaten Michael Alt.

Für uns waren die Aspekte in Sachen „Wildbiene“ hilfreich, denn die Solitärbienen sind nicht ganz so in unserem Fokus wie die Honigbiene. Gleichwohl möchten wir sie natürlich auch ein wenig „mitbedienen“, zumal wir in wenigen Tagen erneut ein Wildbienenhotel geschenkt bekommen – diesmal ein um einiges größeres. Für das sachkundige Bestücken lieferte uns Frau Klemisch wertvolle Hinweise.

Unsere Vortragsgäste

Zahlreiche Fotos informierten und inspirierten die anwesenden Gartenfreunde, von denen einer sogar aus Seßlach bei Coburg. Er hatte wegen des parallel stattfindenden Weltkulturerbelaufs ein wenig Mühe mit der Anfahrt, doch nachdem der Vortrag doppelt so lange dauerte wie geplant, kam er zumindest voll auf seine Kosten. Im Übrigen wurde kein Eintritt von uns verlangt.

GästeWir freuten uns auch darüber, dass unsere unmittelbaren Nachbarn aus der Kleingartenanlage „Am Weidenufer“ mit im Publikum saßen. Ralf und Udo ergänzten ihr sicherlich eigenes Fachwissen im Bezug auf Gartenpflanzen, denn irgendwie lernt man in dieser Hinsicht ja nie aus.

Danke fürs Kommen, und Danke, Frau Klemisch, für Ihren Beitrag!

Schau-Staudengarten an der Bienen-InfoWabe

Alles bereit zum Bepflanzen des Schau-Staudengartens an der Bienen-InfoWabeAlles bereit zum Bepflanzen des Schau-Staudengartens an der Bienen-InfoWabeBienenfreundliche Stauden sind pflegeleicht und kostengünstig, da mehrjährig. Also allen Grund, sie in den Garten zu pflanzen. Wir dachten, es fällt noch leichter, aus der unendlichen Anzahl geeigneter Stauden die passenden auszuwählen, wenn sie vorher betrachtet werden können. Daher entstand in den letzten Apriltagen 2017 ein Staudenbeet an der Bienen-InfoWabe in Bamberg. Finanziert wurde es aus den Beiträgen der Bienenpatenschaften (DANKE!).

Alexandra Klemisch, Kreisfachberaterin für Gartenkultur und LandespflegeBei der Auswahl geholfen haben Alexandra Klemisch, Kreisfachberaterin für Gartenkultur und Landespflege am Landratsamt Bamberg (die am nächsten Tag außerdem unsere Vortragsreferentin war), sowie die Bamberger Staudengärtnerei Johann Strobler, bei der wir sie letztendlich auch erstanden haben.

Vorbeitung des Schau-Staudengartensmit Petra DotterweichDie Mitarbeiterin und als Samenexpertin bekannte Petra Dotterweich war so freundlich, uns am Freitag vor Ort zu besuchen, um bei den letzten Feinheiten zu beraten. Im Namen unserer (Wild-)Bienen vielen Dank allen Beteiligten!

Vorbeitung des Schau-Staudengartens an der Bienen-InfoWabeAm Samstag – und damit unter Beachtung eines günstigen Zeitpunktes nach dem Mondkalender und bei endlich wärmeren Temperaturen – wurden bis zum Einbruch der Dunkelheit die meisten der 64 Einzelpflanzen von 19 verschiedenen Sorten liebevoll an ihren Bestimmungsort gesetzt. Ein paar hoben wir noch auf für unser neues Wildbienenhotel … doch dazu später mehr.

Ruheplatz an den Schaubeeten der Bienen-InfoWabeNun hoffen wir auf guten Anwuchs und rege Beachtung von Seiten der Erba-Park-Spaziergänger/innen und aller Garten- und Bienenliebhaber/innen. Aber auch, dass uns ein paar davon helfen, die Schaubeete vor allem im Sommer zu gießen. Damit wir alle dieses bienen- und menschenfreundliche Fleckchen Erba-Park so richtig genießen können. An den Öffnungssonntagen gerne auch kaffeetrinkend, schmökernd und die fleißigen Bienlein beobachtend. Wir freuen uns darauf!

Einladung Vortrag „Bienenfreundliche Blumen in Garten und Balkon“ zur BIWa-Sonntagsöffnung

Alexandra KlemischLogo für das Schwerpunktthema: Natur der Bienen-InfoWabeOffenes Haus für alle heißt es wieder am So., 30.04.2017 von 14-16 Uhr. Im Anschluss, also von 16 bis 17 Uhr laden wir zum Vortrag Bienenfreundliche Blumen in Garten + Balkon mit Dipl.-Ing. (FH) Alexandra Klemisch ein. Die Kreisfachberaterin für Gartenkultur und Landespflege am Landratsamt Bamberg empfiehlt „Leckeres für Honig- und Wildbienen + Schönes für uns Menschen.“

Helenium Moerheim Beauty © Alexandra KlemischBiene an Blüte © Alexandra KlemischHübsch anzusehen und außerdem nützlich, das ist die Devise für Garten und Balkon, um Mensch und Tier gleichermaßen zu erfreuen. Doch auch ein romantisch-selbstvergessenes Eckchen mit Brennesseln und anderen Wildkräutern nützt allen mehr als ein aufwändig und perfekt geschorenes Rasenstück. Zahlreiche Fotos informieren und inspirieren Garten- und Balkonfreunde, die ihren geflügelten Mitbewohnern ebenfalls etwas gönnen möchten.

Für wen? Alle Interessierten
Wo? Bienen-InfoWabe, Bienenweg 1, 96047 Bamberg (Erba-Park).

Schulbienen-Saisonstart 2017 mit der Jean-Paul-Kita Bamberg

Bamberger Schulbienenunterricht für die Jean-Paul-KitaZum ersten Schulbienenunterricht in der Saison 2017 durften wir die Kinder der Jean-Paul-Kindertagesstätte Bamberg am fast winterkalten 20. April begrüßen. Doch die Sonne lachte die letzten Schneereste weg und in der Bienen-InfoWabe sorgte ein Gasofen für akzeptable Wärme. Welch‘ Glück, dass wir die Flasche kurz zuvor frisch ausgetauscht hatten.

Eine echte Honigwabe beschnuppern. Wow, ist die schwer!Es sind eben auch diese Dinge, die wir durch den Unkostenbeitrag und über Spenden finanzieren und den die Gruppenleiterin Manuela Thein gerne bezahlte. Außerdem erhielten die sechs- bis neunjährigen Kinder Rätsel-/Arbeitsblätter, ein Wabenstückchen und eine Honigkostprobe. Weitere didaktische Materialien waren u. a. das Poster zu den Arbeitsbereichen der Bienen, die Fotorähmchen aus der Lehrbienenbeute, eine Mittelwandwabe und zum Gewichtsvergleich eine voll ausgebaute Honigwabe, das Buch „Im Bienenstock“ (von Fischer-Nagel) und leckerer Honig.

Zwei Mädchen zeigen mit Hilfe eines Buches, wie der Honig ins Glas kommt.Von den 14 Jungen und Mädchen hatte tatsächlich nur ein einziges Kind eine Imkerin – die Tante – in der Familie. Zusammen mit einem anderen Mädchen konnte sie denn auch sehr genau erzählen, wie der Honig ins Glas kommt. Damit die anderen Kinder eine noch bessere Vorstellung von diesem Vorgang hatten, zeigten sie Fotos aus dem Buch „Unser Honigbuch“, ebenfalls von Fischer-Nagel.

Doch auch sonst lagen die Kinder mit ihren Antworten auf unsere Fragen häufig richtig, was uns natürlich begeisterte. Vielleicht tragen die Medien und Lehrer/innen mittlerweile zu einem neuen Grundverständnis über die Bienen und die Imkerei bei, was wir für die Zukunft bitter nötig haben.

Am Lehrbienenstand. Die Kälte lockt nur wenige Bienen ins Freie.Auch, wenn es für den Bienenflug fast zu kalt war, schauten wir am Ende der zwei Stunden zu unserem Lehrbienenstand. Es ist schon eigenartig, dass alles in voller Blüte steht, doch keine Bienen etwas davon zu haben scheint. Die Obsternte in den angrenzenden Schrebergärten wird heuer sicher mager ausfallen. Nun, ein paar Bienchen flogen doch aus und ein, jedoch mit sehr wenig Pollen an den Beinchen.

Dennoch hoffen wir, dass unsere kleinen und großen Besucher/innen spannende Stunden in Erinnerung behalten und Frau Thein vielleicht sogar ein drittes Mal wiederkommen möchte. Bis dahin … summ, summ, summ!

Himmelsgartenrätsel zum Ostersonntag

Osterei mit BieneAb Ostersonntag beginnt wieder die Saison der Bienen-InfoWabe im Erba-Park. Wir laden wir alle herzlich zum Tag der Offenen Tür ein! Geöffnet ist von 14-17 Uhr.

Krokussetzaktion 2016, Bienen-InfoWabe Erba-Park BambergDa wir aktuell den Umgriff unseres grünen Klassenzimmers bepflanzen, liegt es nahe, unsere kleinen und großen Besucher ins Thema mit einzubeziehen. Daher werden wir – anders als ursprünglich angekündigt – keinen interaktiven Film laufen lassen, sondern uns mehr mit dem „Draußen“ beschäftigen.

Himmelsgartenrätsel zur Saisoneröffnung der Bienen-InfoWabe BambergFür Erwachsene halten wir ein Rätselraten „Himmelsgarten“ parat. Wer mit einem Lösungsversuch zu uns kommt, dem winkt ein Mitmach-Geschenk. Raetselfragen-Himmelsgartenpflanzen ankreuzen und mitbringen!

Natürlich dürfen sich auch alle Kinder und Jugendliche daran versuchen, doch für diese haben wir speziell  noch andere, etwas leichtere Rätsel vor Ort, ebenfalls mit einer kleinen Ostergabe verbunden.

Bamberger LagenhonigWir freuen uns sehr auf euch und euer Interesse an Bienen, Honig, Imkerei und Natur – lassen Sie uns fröhlich und / oder gemütlich bei Kaffee, Tee und Gebäck miteinander in das neue Bienenjahr durchstarten! Ja, und unseren Bamberger Lagenhonig können Sie selbstverständlich auch  noch fürs Osternest erwerben.

Team von Bienen-leben-in-Bamberg.deIlona Munique und Reinhold Burger,
Privatinitiative Bienen-leben-in-Bamberg.de

 

Einkaufstipp für Bamberger Bienenfreunde

Krokusse Hofstadt-Gärtnerei Krokusse Hofstadt-GärtnereiKrokusse Hofstadt-GärtnereiJETZT zum Wochenende Krokusse einkaufen, z. B. bei den Bienenpatinnen Carmen Dechant in der Hofstadt-Gärtnerei, Heiliggrabstraße 37a oder Annemarie „REWE“-Rudel in der Würzburger Straße (da gibt’s auch die Pflanzen von Carmen) einkaufen hat gleich mehrere Vorteile:

  1. BienenpflanzenfutterschildLieblingsnahrungsquelle für Bienen im zeitigen Frühjahr
  2. Quelle der Freude fürs menschliche Herz
  3. Blühlücken perfekt schließen. Denn jetzt gekauft wissen Sie genau, welche Farben und Sorten Sie erwischt haben. Sie können Krokusse getrost im Frühjahr einpflanzen, das muss man nicht zwingend im Herbst sein. So lassen sich
  4. Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de unterstützen. Denn die bekommen für diese  Werbung hier ein Tragerl voll Krokusse geschenkt! Das ist doch eine echte Win-win-Situation für Menschen, Bienen und Freunde.

Nebenbei ist in Bamberg der schöne Mitfastenmarkt. Also – auf nach Bamberg und den Frühling nach Hause tragen!