Auf gute Nachbarschaft! Biber und Bienen im Erba-Park

Der Biberbau, der genau gegenüber unseren Bienenvölker im Erba-Park angelegt wurde, legt an Umfang zu.
Biberbau in der Regnitz, unweit unserer Bienenvölker im Erba-ParkDie Spuren des zweitgrößten Nagetier der Welt sind eindeutig. Angenagte Bäume, Schleifspuren im Erdreich, wo sich der Biber an Land bewegt, und natürlich der Stöckchenverhau (sorry, Biber, so sieht’s halt für uns Menschen aus) an der Wasseroberfläche der Regnitz verrät den größtenteils unterirdischen Aufenthaltsort.

Bibernagespuren im Erba-Park unweit unserer BienenvölkerDoch für die beiden Bienenvölker dürfte keine Gefahr von Familie Castor ausgehen. Im schlimmsten Fall – aber das müsste ein sehr, sehr großer Bibermann sein – könnte Herr Biber sich an den Kästen aufrichten und sie dabei umwerfen. Das Holz wird er eher nicht abnagen, und wenn doch, so wird er spätestens damit aufhören, wenn ihm die Bienen in seine unbepelzte Nase stechen.

Kontrolle der Bienenvölker im Erba-Park Dann also – auf gute Nachbarschaft, ihr großen und kleinen Tiere unserer schönen Heimat, die euch sicherlich auch noch ein Plätzchen gönnen mag, oder etwa nicht?!

Gesucht: 1 Jury-Mitglied für den BBU 2018

Logo BBU – Bienenstadt-Bamberg-UmweltpreisDu bist Mitglied eines Imkervereins aus dem Landkreis Bamberg? Du hast Lust, Jury-Mitglied für unseren Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis für das Jahr 2018 zu werden? Ist ganz einfach und auch nur einmalig. So geht’s:

Für die Bewerbungen und Vorschlägen, die wir der Jury Anfang August zusenden, Punkte vergeben und am So., 16.09.2018 im Rahmen unserer schönen Feier einen der Preise und Anerkennungsurkunden überreichen.

Wir freuen uns auf deinen Anruf oder eine Mail (Kontaktdaten), auch, wenn du erst noch Fragen dazu hast. Alle Informationen zum BBU 2018 hier.

5 Jahre Bamberger Schulbiene

Logo Bamberger Schulbiene

Fünf Jahre Bamberger Schulbiene (2012 – 2017)

Fünf Jahre ist sie nun schon alt,
geboren, als es ziemlich kalt,
zum Weihnachtsmarkt am Jakobsberg,
entstand die Idee zum Schulbienen-Werk.

„Wir sollten unser Wissen teilen“,
so sagten die, die bei uns weilten
am Rätsel- und am Bastelstand,
hat man das Potential erkannt.

So manche Lehrkraft bat uns dort,
zu kommen an der Schulen Ort,
in Bamberg und ins weite Land –
die Biene war höchst interessant.

Gegründet zwar nicht als Verein,
doch gut durchdacht sollt‘ es schon sein.
„Bamberger Schulbiene“ nannten wir’s –
und nun ist Anlass für ein „Cheers“!

Kein Anlass für ein „Prost“ hingegen –
wohl eher Fluch denn wirklich Segen –
ist nach wie vor die Politik,
die Glyphosat noch hat im Blick.

Die setzt auf reichlich Ackerbau,
doch ohne kluge Zukunftsschau.
Statt zu belohnen Biobauern,
lässt Monoanbau kalt erschauern.

Die Schulbiene hat viel zu tun,
und wird auch weiterhin nicht ruh’n,
um Kinder wie den älteren Leuten,
erzählen von den Bienenbeuten.

Wer dort drin wohnt und was sie machen,
von bienenoberschlauen Sachen,
doch auch von ihren Artverwandten,
die keine Honiglieferanten.

Denn alle sind Bestäuber sie,
verlieren dürfen wir sie nie!
Doch wollen niemand wir belehren,
uns reicht’s, von Wundern zu erzählen.

So faszinierend ist der Bienen Welt,
dass sie selbst Ängstlichen gefällt,
und wer ein bisschen mehr hat Mut,
dem tut das Bienenstreicheln gut.

Ein Universum tut sich auf,
betrachten wir den Jahreslauf
der Bienen und der Pflanzenwelt,
die aufeinander eingestellt.

Die eine nicht ohne die andere kann,
wer immer auch sich dies ersann,
wir wollen retten diese Welt,
um die es wahrlich schlecht bestellt.

Sag‘ niemand, er hät’s nicht gewusst,
und hätte nicht zu Tun gemusst,
Wir zeigen gern, wie ihr könnt helfen,
den zauberhalfen Blumenelfen.

Am Bienenweg im Erba-Park,
da werden alle „bienenstark“!
Wir freuen uns aufs neue Jahr,
mit EUCH und uns’rer Bienen Schar!

Bienenplüschtiere

Die Bamberger Schulbiene im Original, nebst ihren Freunden Maja und Willi

Eure Ilona
Euer Reinhold
Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de mit der „Bamberger Schulbiene“, eines von vielen weiteren zukunftsweisenden Projekten.

P. S.: Über Gratulationen (und eventuelle Geburtstagsgeschenke in Form kleiner Spenden) freut sich die Schulbiene natürlich sehr!

Erster Eintrag im Archiv der Bamberger Schulbiene:

15./16.12.2012: Am Stand von Bienen-leben-in-Bamberg.de anlässlich des Adventsmarktes des Don Bosco-Jugendwerks in Bamberg [Bericht] gibt’s Mitmach-Rätsel für Groß und Klein. Lehrer/innen aller Schularten sind begeistert von diesem Angebot und fragen, ob man auch an ihre Schule käme, um Kindern etwas über Bienen zu erzählen. Im Anschluss an diese Tage wurde die Idee der „Bamberger Schulbiene“ geboren.

Horoskop 2017 erfüllt? Was sagen die Bienen?

Wie viele andere auch wagten wir Anfang dieses Jahres einen Blick ins Horoskop. Beide, die wir Steinböcke sind, lasen wir vor 12 Monaten:

Auf Steinböcke warten 2017 berufliche Veränderungen.

Zumindest für Reinhold hat sich das voll und ganz bewahrheitet. Seine „Spätberufenen“-Ausbildung zum Facharbeiter Bienenwirtschaft ist Beweis genug. Wie er das geschafft hat?

Steinbock ist ein Erdzeichen, regiert vom anspruchsvollen Saturn. Er hat die Reputation, ehrgeizig zu sein, zielorientiert und verantwortungsvoll. Aber Steinböcke sind viel mehr als das. Zum einen geht es Ihnen nicht nur um einen Job. Sie brauchen eine Berufung, eine Mission. Es geht darum, etwas da draußen zu tun, das ausdrückt, wer Sie wirklich sind. Und zum anderen setzen Sie Vortrefflichkeit und Integrität ein, in allem, was Sie machen.

Ob Sie Ihre Berufung gefunden haben oder noch danach suchen – die Planeten stehen 2017 günstig und werden Ihr berufliches und öffentliches Leben unterstützen.

Gabi, Ilona und Reinhold in der Weide bei den BienenTja, was soll man sagen … auch hier lag Virginia Bell richtig. Wir folgten konsequent unserer Berufung, die Bienenwelt in Bamberg zu unterstützen und wurden dabei immer wieder unterstützt. Ob wir missionarisch tätig waren, weiß ich nicht. Wir hoffen jedoch, niemanden zu sehr „ein Ohr abgekaut“ oder ein Loch in den Bauch geredet zu haben, wenn es um die Bienen ging.

Doch dass wir einige mit unserer „Mission“ angesteckt haben, das wissen wir und es freut uns sehr. Gabi Loskarn (s. Foto), eine unserer Bienenpatinnen, ist auf dem besten Wege, das Imkern zu lernen, und weitere stehen in den Startlöchern. Unsere Bienen würden sagen: „Summ, summ, summ … 2017 lief nicht dumm!“

Für 2018 heißt es:

Das neue Jahr geht glänzend los! Egal, ob Karriere oder andere Herausforderungen: Auf die Superkraft des Steinbocks ist Verlass.

Reinhold und Ilona von Bienen-leben-in-Bamberg.de auf dem Don-Bosco-Weihnachtsmarkt 2017Na, wenn das nicht ein gutes Omen ist? Ob mit oder ohne Sternenunterstützung, wir werden auf jeden Fall eigene Leistung und Gottvertrauen einsetzen, um die Bienen nicht vergessen zu machen, sie zu pflegen und unser Wissen weiterzugeben. Wer etwas zum Gelingen beitragen möchte – unter „Wie helfen?“ haben wir eine ganze Reihe Tipps zusammengetragen.

Auch Ihnen nun einen guten Rutsch und ein an Wunder reiches, gesundes und glückliches Neues Jahr 2018! Möge ein heller Stern und ein guter Geist über Sie wachen!

Ilona und Reinhold
Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de
P. S.: Wer uns kennenlernen möchte – wir sind heute am Silvestertag ab 23.30 Uhr an der Bienen-InfoWabe (Bienenweg 1 in 96047 Bamberg) am Feuerkorb anzutreffen!

Silvestereinladung: Funkensprüh’n am Feuerkorb

Prosit Neujahr!Wann? So., 31.12. | ab ca. 23.30 Uhr
Anlass?  Silvester
Wo? Bienen-InfoWabe, Bienenweg 1, Bamberg (Erba-Park)

Funkensprüh'n am FeuerkorbWas? Ein entspanntes, garantiert eventfreies Silvesterkuscheln ohne „Pi-pa-po“ auf der Wiese vor und/oder in der Bienen-InfoWabe.
Bringt mit, worauf ihr Lust habt und was ihr teilen mögt. Sektgläser samt Inhalt und Punsch stehen bereit, und wer mehr als ein paar Wunderkerzen mitbringt, muss abspülen – natürlich in der eiskalten Regnitz.

Funkensprüh'n am FeuerkorbWer? Unsere Bienen(paten)freunde und deren Freunde/Familie/Haustiere… sowie alle Nachbarn der Bienen-InfoWabe. Sollten Sie jedoch schon lange den Wunsch verspürt haben, uns kennenzulernen, weil das Bienenthema Sie interessiert, dann sind Sie ebenfalls gerne gesehen. Wobei wir in dieser Nacht sicher andere Themen überm Feuer rösten

24. Tür im Adventskalender der Bamberger Schulbiene

24.
Aufzustehen nicht nur heute,
wenn’s Christfest ist für viele Leute.
Geh’ in dich und sei fromm auch morgen,
dann haben Bienen keine Sorgen.
Für alle gilt: „Mein lieber Gott,
führ’ Mensch und Bien’ aus ihrer Not!“

BLIB Team Liebe Bienenfreunde und -freundinnen, und alle, die es werden wollen …

… wir wünschen euch gesunde, friedliche und glückliche Weihnachtsfeiertage – ob mit Christfest oder ohne (wir haben viele unterschiedliche Religionen) – aber immer mit liebenden Herzen füreinander, ob es schlägt für Mensch oder Tier. Am besten doch für alle.

Ilona & Reinhold
Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de

23. Tür im Adventskalender der Bamberger Schulbiene

23.
Willst du der Schöpfung Krone sein,
verhalt dich lieb und denke fein.
Zeig’ uns Bienen, was du kannst!
Und dich endlich mal ermannst,
gut hinzuhören, hinzusehen,
und für uns Bienen AUFZUSTEHEN!

Teilnehmer/innen der Prüfung zum Facharbeiter Bienenwirtschaft in Warth am 17.11.2017
© LFA NÖ (http://www.lehrlingsstelle.at)

22. Tür im Adventskalender der Bamberger Schulbiene

22.
Das einzig’, was du wissen musst,
dass täglich du das Gute tust!
Du kannst es doch, es macht dich froh,
und all die Bienen sowieso.
Wenn du die Umwelt nimmst sehr wichtig,
dann laufen viel mehr Dinge richtig.

Geöffnete Bienenbeute

Ammenbienen lassen sich gefahrlos streicheln.

Zweite Bienenpatenrunde mit Ruth Vollmar 2016/2018

… und eigentlich schon fast wieder die dritte! Denn bis Februar 2018 läuft Ruth Vollmars Bienenpatenschaft bereits zum zweiten Male aus. Doch für das Interview zu diesem Ereignis war einfach nie so recht Zeit. Kein Wunder, als Leiterin der Wirtschaftsförderung Bamberg ist man gefordert – und vor allem effizient. Nun, es ist Adventszeit, und somit ist vielleicht doch ein wenig Ruhe eingekehrt.

Wir freuen uns jedenfalls über die Möglichkeit, über unsere Bienenpatin zu berichten, in deren wunderschönen Garten am Schiffbauplatz mittlerweile ein zweites Volk seine Heimat gefunden hat. Oft bestaunt von Spaziergänger, die an der Regnitz entlang zur Kongresshalle oder bis in den Erba-Park flanieren und dabei einen Blick auf die Idylle werfen. Das Interesse an den Bienen hat in der Familie – trotz so mancher Rückschläge – nie nachgelassen, was für uns Rückenstärkung bedeutete. Wir wissen unsere Bienen gut aufgehoben und erhalten zuverlässig Meldung, sobald was nicht stimmt. Standort Inselstadt / Schiffbauplatz

Unsere Fragen und Ruths Antworten:

BLIB: Was hast du in der Zeit deiner Bienen-Patenschaft bei uns (besonderes) erlebt?

Ruth Vollmar: Besonders beeindruckend fand ich die „Rettung“ eines geschwärmten Volkes, das glücklicherweise am alten Pflaumenbaum im Nachbargarten hing.

Was war dir in den letzten zwei Jahren deiner Patenschaft besonders wichtig?

Dass „unsere Bienen“ ausreichend Futter finden.

Wenn dich jemand fragt, warum du Bienenpatin bist, was antwortest du?

Weil Bienen für unser Ökosystem unersetzliche Dienste leisten und ich Bestäubungsroboter als keine Alternative finde!

Was nimmst du aus dieser zweiten Patenzeit für dich persönlich mit?

Ein gutes Gefühl, wenigstens einen kleinen Beitrag leisten zu können.

Konntest du in deinem Umfeld eine Entwicklung in Bezug auf das Bienenthema feststellen?

Bewußtsein wächst, aber das Handeln fehlt noch!

Gibt es etwas, was du dir für deine neue Bienenpatenperiode vorgenommen hast?

Zu versuchen, mehr bei den tollen Aktionen dabeizusein, die dieses einmalige „Bienenförderprogramm“ bietet.

Liebe Ruth, vielen Dank, dass du uns die Treue hältst und dir Zeit für das Interview genommen hast!