Bienenvortrag im Kreislehrgarten Oberhaid

Bienenvortrag BLIB im Kreislehrgarten OberhaidSchwuppdi-wupp ist im grünen Gras ein kleiner Stand aufgebaut, lauschig unter einem kleinen Lindenbaum mit Blick in einen wunderbaren Garten. Da fiel es uns fast ein wenig schwer, die Konzentration auf das gewünschte Bienenthema zu lenken. Zu gerne hätten wir sogleich den Kreislehrgarten Oberhaid erkunden mögen. Doch schnell waren wir mitten im Thema, zumal einige junge Damen keine Scheu hatten, ihre bemerkenswert klugen Fragen zu stellen. Wobei – dumme Fragen gibt es hier ohnehin nicht, denn sogar die einfache Frage, wie viele Augen eine Biene hat, ist sooo leicht nicht zu beantworten. Wie erst die Frage danach, ob man Bienen den Honig entnehmen soll, kann oder muss. Dies in kurzer Zeit zu erläutern ist eine kleine Herausforderung. Denn wie so oft heißt es: „Es kommt darauf an“.

Bienenvortrag BLIB im Kreislehrgarten OberhaidDie Stunde war viel zu schnell vorbei, doch gerne fügten wir einige Minuten an, nachdem sich die Zuhörenden nicht von ihren Plätzen wegbewegen wollten. Mit dem Angebot des Bamberger Lagenhonigs konnten wir sie dann aber doch zum Aufstehen verlocken, und so manche/r rundete den Preis auf, um unsere Initiative zu unterstützen. Vielen Dank dafür!

Leihgabe Bienenschaufenster von Imker Erwin; Bienenvortrag BLIB im Kreislehrgarten OberhaidEine prima Idee war es auch, dass der Nachbar (und zugleich Imkervereinskollege) Erwin eine Schaufensterbeute mit zu uns herüber brachte. So war der Blick auf echte Bienen möglich geworden, die unsere Fotos sehr gut ergänzten.

Leihgabe Bienenschaufenster von Imker Erwin; Bienenvortrag BLIB im Kreislehrgarten OberhaidErwin erzählte uns dann auch von seinem hervorragend funktionierenden Heilmittel gegen Leib- und Knochenschmerzen. Er wickelt sich zur Linderung über Nacht einfach Mittelwandwaben um die betreffenden Stellen. Da Wachs bei Körperwärme schön weich, jedoch nicht flüssig wird, funktioniert das ohne Weiteres.

Kunstvolle Weide im Kreislehrgarten OberhaidIm Anschluss erhielten wir von Wolfgang Settmacher eine detaillierte, fachkundige Führung durch den in mehrere Bereiche unterteilten Garten. Ob Bienen- und Schmetterlingsweide, Teich, Bauerngarten, Altholzhaufen, Duft- und Themenbeete, Bachlaufbereich, Hochbeet, Steuobstwiese oder Rosenhecken … es gab erstaunlich viel zu entdecken, was sich auf dem ersten Blick nicht gleich erschlossen hat. Bemerkenswert auch das grüne Dach auf dem Vereinsgebäude, welches in Ständerbauweise errichtet, mit Flachs isoliert und von den Vereinsmitgliedern liebevoll mit Küche und Kuchentheke ausgebaut worden. Erwähnenswert ist die Toilettenanlage – da lässt sich doch gleich viel befreiter feiern!

Jeden 1. und 3. Sonntag im Monat ist der Kreislehrgarten des Obst- und Gartenbauvereins Oberhaid e. V. geöffnet. Ein Besuch dieses kleinen Paradieses lohnt sich auf alle Fälle!

Herzlichen Dank für die Einladung und für die Ableger, die wir mitbekommen hatten. Mögen sie genau so wie unser neuer Schulterschluss gedeihen und Blüten treiben, zum Wohle von Mensch und Natur in unserer schönen Region!

Bienenvortrag zum Jubiläumsfest des Bürgervereins Süd-West e. V. in Bamberg

Am 20.05.2017 feierte der jüngste Bamberger Bürgerverein Süd-West e. V. sein 40. Jubiläum. Wir waren zu einem Vortrag innerhalb eines tollen Festprogrammes geladen.

Der Vortrag

Bienenvortrag der Bamberger Schulbiene, anlässl. "40 Jahre Bürgerverein Süd-West e. V. in Bamberg, Klemens-Fink-ZentrumErstaunt hatten uns die Fragen des 12-jährige Joshuas. Er wollte wissen, was es mit den Drohnenmütterchen auf sich hat und wie es funktioniert, dass sich Bienen in ein anderes Volk einbetteln können. Nur, wer schon tiefer in die Imkerei eingestiegen ist, kann diese Fragen stellen.

Bienenvortrag der Bamberger Schulbiene, anlässl. "40 Jahre Bürgerverein Süd-West e. V. in Bamberg, Klemens-Fink-ZentrumUnd wir erinnerten uns: Joshua war bereits einmal in der Bienen-InfoWabe zu Besuch, um sich über das Imkern zu informieren. Im Clavius-Gymnasium nimmt er wöchentlich an der Imkergruppe um den Biologie- und Chemielehrer Joachim Krebs teil.

Unseren Bienen-Vortrag dürften Sie sich gerne noch einmal nachträglich zu Gemüte führen. Allerdings ohne Antwort auf viele Fragen der altersmäßig bunt gemischten Zuhörenden.

Das Jubiläum

Wir gratulieren an dieser Stelle noch einmal herzlich zum Jubiläum des Bürgervereins Süd-West e. V. in Bamberg und freuen uns, dass wir bei diesem super organisierten,  fröhlichen und ganz sicher „qualitätsvollen“ Fest (O-Ton Vorsitzender in Anspielung an aktuelle Lokalgeschehen) dabei sein durften!

Festansprache 1. Vorsitzender Christian Hader Danke vor allem an Josefine und Georg Walter, unsere Imkerkollegen und zugleich an diesem Tage geehrte Gründungsmitglieder und organisatorische Stützen des Vereins für ihre Auftragsvermittlung, der wir gerne nachgekommen sind.

Der 1. Vorsitzender Christian Hader und alle seine Helfer/innen konnten nicht nur mit unserem Vortrag, sondern auch mit zahlreichen anderen Aktiven aufwarten, wie dem traditionellen Babenberger Volkslauf mit über 407 Teilnehmenden, den Grußworten von Oberbürgermeister Andreas Starke  sowie der Verleihung der Nachbarschaftspreise, moderiert von der Familienbeautragten Gisela Fielkorn.

Festgäste "40 Jahre Bürgerverein Süd-West e. V. in Bamberg, Klemens-Fink-ZentrumKurz und gut – es war wie ein großes Familientreffen. Engagement dient uns allen und tut einfach gut. Wenn alle zusammenhelfen und beieinander stehen, dann sind wir der Grundidee eines gut funktionierenden Bienenvolk schon sehr, sehr nahe gekommen!

Der Bienengarten, ein neues Highlight im Erba-Park

Honigbienen an LöwenzahnblüteFast wie zu Landesgartenschauzeiten – am Rand des Erba-Parks, am Bienenweg 1, entsteht ein neuer Bienengarten. Was jetzt noch etwas verhalten aussieht, wird schon in wenigen Wochen wird es ein Fest für die Sinne, sowohl für Menschen als auch Insekten. Alles finanziert durch Spenden und Preisgelder, wobei wir dabei immer wieder in Vorleistung gehen. Denn das Frühjahr währt nicht ewig und manches will einfach sofort angeschafft sein.

Der Bienengarten an der Bienen-InfoWabe

Bienen-InfoWabe (BIWa) BambergRund um das Areal der Bienen-InfoWabe sorgen Schaubeete und Blühwiesen sowie eine Wildbienenbeobachtungsstation und Genießerbänke für geistige wie seelische Erbauung. Sie geben der Bevölkerung einen Anreiz, selbst das eine oder andere Insektennützliche zu pflanzen. Den Schulkindern zeigt die Bamberger Schulbiene, wie schön eine bienenfreundliche Welt aussehen kann.

Das Kräuter-Schaubeet

http://bienen-leben-in-bamberg.de/wp-content/uploads/2017/05/150729-BIWa-Bienengarten.jpgEinmessen Frauke Gabriel für das Schau-KraeuterbeetGarten-und Landschaftsplanerin Frauke Gabriel maß am 15.03.2017 das Kräuter-Schaubeet ein. Bestückt wurde es von ihr mit 35 Einzelpflanzen aus der Bio-Kräutergärtnerei Mussärol, deren Inhaberin die stadtbekannte GAL-Politikerin Gertrud Leumer ist. Besonders freute uns ein mitgeliefertes Heftchen mit den 27 gepflanzten Sorten. Es bildete die Grundlage eines Pflanzenrätsels für unsere Trachtpflanzen-Stationenfragen. Die Lösungen gibt’s in der Bienen-InfoWabe zu holen.

Die Stauden-Schaubeete

Das Schau-Staudenbeet ist fertigVorbeitung des Schau-Staudengartensmit Petra Dotterweich64 Einzelpflanzen bei 19 verschiedenen Sorten kauften wir in der Bamberger Staudengärtnerei Johann Strobler ein. An einem etwas weniger eiskalten „Frühlings“tag, dem 29.04., pflanzten wir bis in die einbrechende Nacht hinein, nachdem die „Alte-Sorten-Spezialistin“, Petra Dotterweich, einen prüfenden Blick auf den Anordnungsplan geworfen hatte (ausführlicher Bericht hier.)

Kleeblumenwiese

Zu diesem ersten Beet wird sich im Laufe des Sommers noch ein zweites (geplant mit der Baumschule Patzelt, Memmelsdorf) gesellen, welches die bei Bienen überaus beliebten Kleeblumenwiese einrahmen wird. Mäht man das Rasenstück nur 4 bis 5-mal im Jahr, so kann man mit ständigem Kleenachwuchs rechnen. Für die Schulkinder, die doch noch etwas mehr an Bodenerleben mitbekommen, weil größenmäßig einfach näher dran, ist es immer wieder ein Spaß, nach den fleißigen Bienlein zu fahnden.

Die Wildbienenbeobachtungsstation

Neues Wildbienenhotel im StaudenbeetNeues Wildbienenhotel im StaudenbeetEinen kleinen Teil der Stauden zwackten wir ab, um damit den Fuß unseres neuen Wildbienenhotels, ein Geschnek des Imkerverein Scheßlitz, zu bepflanzen (ausführlicher zur Schenkung hier). Zwischen einzelnen Regenschauern am 8. Mai „entsorgten“ wir zugleich unseren Balkonkasten von kleinwüchsigen Narzissen und Traubenhyanzinthen, die im kommenden Frühjahr für die ersten Farbtupfer sorgen sollen. Im Übrigen konnten wir öfter schon beobachten, wie sich Wildbienen in den Narzissenblüten am Abend einfanden und darin die Nacht verbrachten.

Bienenblühweide

Worauf tummeln sich die Bienen?Spontanbewuchs auf der einen Seite und hochwertiges Rieger-Hofmann-Saatgut der Mischung „Schmetterlings-/Wildbienensaum“ … mal sehen, was hübscher aussieht bzw. mehr Bienen und Insekten anziehen wird! Letzteres ist erst noch im Entstehen. Hierfür wird die Stadt Bamberg in den kommenden Tagen die Grasnabe abnehmen. Auch hat sie das Saatgut bezahlt, wofür wir herzlich danken! 
Etwas schade zwar, doch pflegetechnisch eine notwendige Maßnahme: Am 06.08. werden die Flächen anlässlich unseres Sensenkurses (s. Aktivitäten und Termine) abgemäht. Dazu laden wir bereits jetzt schon herzlich ein.

Genießerbänke

SaBiene wartet an der Bienen-InfoWabe auf die SchülerZwei halbrunde Gartenbänke, jweils um eine der Blaseneschen herum, werden künftig die Beobachtung und das Genießen des Bienengartens bereichern, ergänzend zu unseren mobilen, fröhlich-orangen Einzelstühlen, die an jede Ecke des Bienengartens aufgestellt werden dürfen.
Die Liebe zur blühenden Pflanzenwelt ist untrennbar verbunden mit der Akzeptanz der Bienen- und Insektenwelt. Sie zu erleben, zu erforschen und zu entspannen ist ein Fest für den Alltag – wir laden Sie dazu ein!

Bienenpatin Barbara Fendrich 2017/19

Übergabe der Bienenpatenurkunde an Barbara Fendrich

Übergabe der Urkunde an Bienenpatin Barbara Fendrich am 10.03.2017

Imkerin werden – das ist das Ziel unserer neuen Bienenpatin Barbara Fendrich. Wen wundert’s, dass unser erstes Treffen am 10.03.2017 mit Übergabe der Urkunde an einem unserer Bienenstandorte stattfand. Im Garten der Villa Dessauer (hier ist Dr. Regina Haneman die Bienenpatin) durfte sie sodann zusammen mit ihrem Sohn zum ersten Male eine Wabe ziehen.

Die neue Bienenpatin greift beherzt zuVöllig unvorbereitet ist Barbara nicht, denn sie hat bereits einen Einführungskurs im Imkerverein an der Galgenfuhr mitgemacht sowie an einem der Sonntagsführungen teilgenommen. So ganz konnte sie das jedoch nicht zufrieden stellen. Selbst Hand anlegen ist dort offenbar nicht so üblich, zumindest nicht bei den Neubeginnern. Wir selbst bieten zwar keinen vereinsüblichen Imkerkurs an, doch im Rahmen einer Bienenpatenschaft dürfen uns stattdessen alle bei unseren Tätigkeiten an den Bienen begleiten – und vor allem selbst mit zulangen.

„Man begreift nur, was man selber machen kann, und man fasst nur, was man selbst hervorbringen kann.“ Niemand Geringerer als Johann Wolfgang von Goethe hat das Wesen des Lernens vollkommen richtig erfasst. In diesem Sinne … wir freuen uns auf deine spannenden Praxiserlebnisse bei uns!

Die Ehrenamtskarte für Bienen …

Ehrenamtskarte… gibt’s zwar leider nicht, doch die hätten sie noch mehr verdient als wir. Stellvertretend für sie nehmen wir die Ehrenamtskarte dennoch gerne an. Dabei geht es uns hier weniger um die damit verbundenen Bonuspunkte – trotzdem vielen Dank dafür! –, sondern darum, dass Vater Staat Futter für seine Statistik erhält.

Denn die hohe Anzahl Ehrenamtlicher trägt genau so zum Bild vom Staate Deutschland bei wie die alljährlichen Bruttoinlandsproduktzahlen und Wirtschaftsweisen-Aussichten. Ich persönlich hege die Hoffnung, dass es vor allem einen Bürokratieabbau gibt, der die Arbeit dieser Ehrenamtlichen oftmals schwerer macht, als sie sein müsste. Dann gäbe es vermutlich noch mehr gute Geister.

Wie auch immer … wir wollen unsererseits ebenfalls allen Ehrenamtlichen für IHRE Arbeit danken!. Daher bieten wir ab sofort 5% Rabatt auf unseren Bamberger Lagenhonig an für alle, die diese Karte vorweisen können.

Vortrag Simone Machinek zu Imkerausstattung

Logo für das Schwerpunktthema: ImkereiWas brauchen Imker (nicht)? Die Auswahl an Werkzeugen, Geräten und Beutensystemen ist enorm und nicht jede/r Imker/in braucht unbedingt alles oder auch sofort. Am Ablauf eines Imkerjahres erläutert Simone Machinek Grundausstattung und Zubehör. Doch auch zu Neuerungen und für die Anforderungen von „alten Imkerhasen“ gibt die Geschäftsführerin der HEG, ein „Imkerkaufhaus“ für Süddeutschland, kompetente Antworten. Sinnvolle Imkereiausstattung von Anfang an erspart Kosten und Ärger.

SmokerDer Vortrag findet am So., 14.05.2017 von 16.00 – 17.00 Uhr statt in der Bienen-InfoWabe, Bienenweg 1, 96047 Bamberg (Erba-Park).

Unser Haus ist ab 14.00 geöffnet, um sich zu informieren über alles rund um Bienen, Honig, Imkerei und Natur.

(ausgefallen wg. Krankheit)

Landesjustizkasse besucht Heiliggrab-Bienen in der Hofstadt-Gärtnerei

Vortrag/Führung für Landesjustizkasse BambergUnter dem Aspekt der Mitarbeiter/innen/gesundheit unternahmen 17 Damen der Landesjustizkasse Bamberg einen Ausflug zu unseren Bienen am Standort „Gärtnerstadt / Heilggrab“ und zu einer „Kräuterhexe“. Doch zuvor gab’s eine Einführung in die Welt der Bienen, des Honigs und der Imkerei.

Heilggrab-Kapelle, Sicht aus der LandesjustizkasseDazu trafen wir uns im Veranstaltungsraum der Landesjustizkasse, der einen wunderbaren Rundumblick auf Bamberg bot. Eine Mitarbeiterin hatte dies Idee einer Führung zum Bienenthema an uns herangetragen, nicht zuletzt, um unsere Privatinitiative zu unterstützen, aber auch, um den Kolleginnen etwas Gutes zu tun.

Bienenpatin Carmen küsst ihr erstes Patenhonigglas, eine JungfernernteUnd Gutes wusste man schon zu Urzeiten zu schätzen. Honig, Propolis (also Kittharz) und auch Wachs wurde zu allen Zeiten vom Menschen zur Pflege, Krankheitsvorbeugung, Linderung und Heilung genutzt. Ein Löffelchen Honig, langsam im Mund zergehen lassen, oder 3-4-mal am Tag zu 30/20/10 Tropfen, aufgelöst in etwas Milch, langsam getrunken, kann einer beginnenden Erkältung, vor allem im Hals- und Rachenraum, Einhalt gebieten. Also, bei mir hilft’s.

Bienenführung in der Hofstadt-Gärtnerei DechantNachdem alle ein Löffelchen Honig zur Verkostung genossen hatten, begaben wir uns zum Lagenstandort „Gärtnerstadt-Heiliggrab“, derzeit unser aktivstes und am besten entwickelten Volks in der Hofstadt-Gärtnerei. Überhaupt ist die Biene wohl das einzige Insekt, welches der Mensch je (freiwillig) als „Haustier“ gehalten hat. Auch heute zählt die Biene nach Rind und Schwein zum drittwichtigsten Haustier in Europa.

Am Standort Gärtnerei-Heiliggrab, Hofstadt-Gärtnerei

Bienenführung in der Hofstadt-Gärtnerei DechantDass diese Haustierhaltung ohne Gefahr möglich ist, beweist gerade dieser Standort aufs Trefflichste. Obwohl in der Gärtnerei fleißig gearbeitet wird, ist noch niemand von unseren Bienen belästigt worden. Und was heißt hier eigentlich „unsere“ Bienen … ein Stück weit sind es auch Carmen Dechants Bienen, denn sie ist Bienenpatin der ersten Stunde und hat zusammen mit ihrem Mann Michael ein wachsames Auge auf das Völkchen. Sie erleben alle guten wie schlechten Zeiten direkt mit und wissen ebenfalls um die Wunderwelt der Bienen.

Carmen, die KräuterfeeCarmen Dechant übernimmt die FührungCarmen übernahm nun den zweiten Teil der „Gesundheitsunterweisung“ und sprach von der Heilwirkung ihrer Kräuter, die biologisch gezogen und damit auch bienenfreundlich sind. Ja, Bienen und Gärtnerei, das passt einfach gut zusammen.

Süßer Ausflug für die Patienten des Tagesklinikums der Sozialstiftung Bamberg

Vorbereitung für die HonigverkostungWenn das Leben manchmal auch bittere Streiche spielt, so kann ein bisschen Honig auf leckerem Baguette doch auch kleine Wunder wirken. Außerdem eineinhalb Stunden mit einem faszinierenden Thema, welches von allem Weh und Ach abzulenken vermag. Zumindest geht es uns selbst oft so. Den Besuchern aus der Tagesklinik jedenfalls schien der Nachmittag, einem kühlen 4. Mai, ausnehmend gut gefallen und entspannt zu haben. Viele bedankten sich persönlich bei uns, und eine Teilnehmerin meinte: „Ich muss unbedingt noch einmal kommen, um mir in Ruhe den Garten anzusehen“.

Bienen-InfoWabe (BIWa) BambergJa, mittlerweile entwickelt sich unser Außenbereich zu einem richtig kleinen Schmuckstück. Doch da es so kalt war, blieben wir doch lieber drinnen, in unserer gemütlichen Bienen-InfoWabe, bei Vortrag, Verkostung und vielen interessierten Fragen. Nur für zehn Minuten harrten wir dann doch im Außengelände aus, um einen Blick auf die Schaufensterbeute zu werden, in der etliche Bienen emsig auf den Waben hin und her liefen.

Schön, dass ihr da wart! Wir freuen uns auf die nächste Gruppe, die uns in ein paar Wochen ebenfalls besuchen kommen wird.

Imkerverein Scheßlitz stiftet Wildbienenhotel für Bamberg

Unverhofft erhielten wir vom Imkerverein Scheßlitz und Umgebung e. V. ein Wildbienenhotel geschenkt. Der 1. Vorsitzende, Herbert Beck, brachte es höchstselbst in den Erba-Park, wo es von ihm am Bienenweg 1 unweit der Bienen-InfoWabe fachmännisch aufgestellt wurde.

Glücklicherweise hatte Herbert einen Erdbohrer dabei, denn ein Aushub nur mit Muskelkraft wäre ob des vielen Kieses sicherlich nicht ganz einfach gewesen. Geholfen hat uns außerdem unser Schrebergarten-Nachbar Ralf, der ratz-fatz für die Einbetonierung sorgte.

Wir sind mega-begeistert und bedanken uns sehr herzlich bei allen, die das Geschenk ermöglicht haben! Dieses Zusammenstehen untereinander ist für uns ein wunderbares Zeichen, das uns in (umwelt-)kritischen Zeiten froh und optimistisch stimmt. Tja, und manchmal kommt es blitzblau aus heiterem Himmel, wo man an anderer Stelle im Regen stehen gelassen wird. So gleicht sich alles mit der Zeit aus.

Hoffen wir nun, dass die Klasse 10f der Graf-Stauffenberg-Schule Bamberg mit ihrem Lehrer – und unserem Bienenpaten – Daniel Schiller Ende Mai viel Spaß dabei haben wird, das neue Wildbienenhotel fachgerecht mit uns zu bestücken. Damit es eine Wohlfühl-Heimat für Wildbienen werden kann, die schließlich genau so wichtig sind wie Honigbienen. Sie sind, was die Bestäubungsleistung angeht, sogar noch effizienter als Honigbienen. Allerdings reichen die solitärlebenden Insekten zahlenmäßig niemals an ein Hongibienenvolk heran, so dass beide Arten ihre Berechtigung haben. Insofern ist es sinnvoll, dass wir die Aufmerksamkeit auch ein wenig auf diese kleinen Helden der Natur richten.

Seid willkommen!

Katholischer Frauenbund Gerach zu Gast in der Bienen-InfoWabe

Gruppenbild des Katholischen Frauenbunds Gerach an der Bamberger Bienen-InfoWabeAufmerksame Gäste beim Familienausflug des Katholischen Frauenbunds Gerach in der Bienen-InfoWabeZu Baunach besteht von Beginn unserer Initiative an eine besonders intensive Verbindung. So freuten wir uns diesmal über den Katholischen (Deutschen) Frauenbund Gerach (KDFB) um Petra Schmitt, die ihren Familienfrühjahresausflug in die Bienen-InfoWabe unternahm. Die Anfrage kam zustande, als man sich im vergangenen Herbst Anschauungsmaterial von uns für eine Bienenausstellung auslieh. 21 meist große, doch auch ein paar kleinere Gäste, kuschelten sich bei selbst mitgebrachten Kaffeegedeck und in unsere hölzerne Sechseck-Wabe, in dem nicht zuletzt der willkommene Gasofen Hüttenatmosphäre zauberte.

Der Bogen spannte sich …

Schaubild Biene… von den Bienen und ihren körperlichen Merkmalen und Besonderheiten,

Bestäubungsleistung mit und ohne Bienenbeflug am Beispiel von Äpfeln… über ihre bedeutungsvollen Befruchtungsleistungen (Wie war das noch mal mit dem Stempel, dem Fruchtknoten, den Staubgefäßen, dem Pollen und dem Nektar?!)

… und der Imkerei und seinem wichtigsten Utensil, der Bienenbeute nebst dem Smoker, dessen Aufgabe sogar schon den Kindern vertraut war, die sich überhaupt sehr häufig mit schlauen Beiträgen zu Wort meldeten,

Eine schwere Honigwabe wird herumgereicht… hin zum leckeren Honig, schwergewichtig in einer originalen Wabe herumgereicht und im Anschluss auf einem kleinen Löffelchen fürs Probieren. Natürlich nicht aus der Wabe heraus, denn die brauchen wir noch für die vielen anstehenden Schulunterrichte. Doch ein paar Gläschen Bamberger Lagenhonig haben wir über den Winter gerettet. Bei der momentan schwierigen Situation der Bienen ist es allerdings fraglich, ob wir ihn auch im nächsten Jahr noch um diese Zeit vorrätig haben werden.

Fleißig und brav wie in der Schule sind unsere Gäste beim Familienausflug des Katholischen Frauenbunds Gerach in der Bienen-InfoWabeViele Fragen und einige Rätsel und auf alles eine Antwort. So jedenfalls unser Bestreben. Was nicht immer leicht ist, denn die Materie ist zuweilen komplex, und mehr als einmal muss man sagen: „Es kommt darauf an …“ oder „im Regelfall“. Doch für so ziemlich alles halten wir Bücher, Broschüren und speziell zusammengestellte Infozettel parat.

Schön war’s! Danke!

KaffeepauseSchön, dass in der Gruppe auch eine Imkerin dabei war sowie ein Ehepaar, das wild entschlossen scheint, ebenfalls das Imkern zu erlernen und die Gelegenheit der längeren Kaffeepause nutzte, um detailliert nachzufragen. Schön auch, dass es trotz der Kühle wenigstens nicht regnete und die Fahrgemeinschaft einen entspannt-lehrreichen (so hoffen wir es wenigstens) Nachmittag verbracht hat.

Petra Schmitt vom KFB überreicht ein Dankeschön an unsere Initiative BLIBVielen Dank für die netten Geschenke und das zugesandte Gedicht von Josef Guggenmoos (Was ist ein Glas Honig wert?) welcher den kaum bezahlbaren Schatz nicht nur zu Zeiten des Bienensterbens sehr wohl als zu billig erkannt hat. Diesen Schatz und viele weitere wie Obst und Gemüse zu erhalten, dafür stehen wir in Form einer Privatinitiative persönlich öffentlich ein.

Danke an alle, die den Bienengedanken weitertragen. Danke an den KDFB, dass ihr, die ihr selbst ebenfalls euch wichtige Grundvorstellung an die Welt weitergebt, aufmerksam auch den unseren gelauscht habt!