Verleihung Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2017 zur Saison-Abschlussfeier der Bienen-InfoWabe

Sektempfang.Die zweite Saison der Bienen-InfoWabe ist vorüber gegangen. Den Abschied in die Winterpause versüßten wir uns und unseren Bienenfreunden mit einem kleinen Fest mit Sektempfang, Theater und der jährlichen Verleihung des Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreises, zu der wir wieder am 1. Wochenende nach den Sommerferien, heuer zum 17.09.2017, an den Bienenweg 1 einluden.

Gäste zur Saison-Abschlussfeier 2017Wir danken allen Gästen, Helferinnen und und Preisträgern sehr herzlich fürs Dabeigewesensein!

Pantastico, Coburger Kinder- und Jugendtheater Den humorvollen Abschluss des Festes bildete das Coburger Kinder- und Jugendtheater, das pantomimisch das Thema Bienen aufgegriffen hatte. (Nachtrag 24.09.: Ausführlicher Bericht hier!)

Der Tisch mit den Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreisen Hier die offizielle Pressemeldung, gewürzt mit einer Fotogalerie am Ende. Weitere Informationen zu den diesjährigen Gewinnern, der Jury und der Helfer und Sponsoren findet ihr unter dem Permalink BBU-2017.

Erster Preis „Honiggold“

Der Imkerverein Scheßlitz und Umgebung e. V. gewann den von der Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de jährlich ausgelobten Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis. Der rührige Imkerverein wurde für seine Vorbildfunktion in Sachen Jungimkerförderung in Scheßlitz „mit Strahlkraft bis nach Hallstadt und Bamberg hinein“ ausgezeichnet, so die Laudatio.

1. Preis "Honiggold", überreicht an Herbert Beck und Cornelia Schecher für den Imkerverein Scheßlitz durch Jurymitglied Walter Achtziger

Preisträger 1. Platz: Imkerverein Scheßlitz und Umgebung e. V., flankiert von den Preisausrichtern (v. l. n. r.: Reinhold Burger, Walter Achtziger, Herbert Beck und Cornelia Schecher für den Gewinnerverein, Ilona Munique).

Wildbienenhotel vom Imkerverein Scheßlitz und Umgebung e. V., hier mit Cornelia Schecher und Herbert Beck (in grünen Vereins-T-Shirt)Deren Wirken wäre auch ein Vorbild bei der Gründung der Bamberger Bieneninitiative gewesen, lobten die Ausrichter des Preises, Ilona Munique und Reinhold Burger. Hervorgehoben wurde außerdem die Schenkung eines Wildbienenhotels mit beeindruckenden Maßen für den Bamberger Bienengarten. Auch profitierte die Initiative von unentgeltlichen Vorträgen des Scheßlitzer Imkervereins. Der Vorsitzende Herbert Beck und die „Wildbienenbeauftragte“ Cornelia Schecher nahmen das „Honiggold“ freudig entgegen.

Zweiter Preis „Silberlinde“

Cornelia Schecher, Raimund Ott und Christian RindchenDer zweite Preis, die „Silberlinde“, ging ebenfalls in das Bamberger Umland. Gewonnen hatte es der Kreislehrgarten des Obst- und Gartenbauvereins Oberhaid e. V. für die fachgerechte Anlage eines Bienenbeetes und das Erstellen einer Informationsbroschüre. Als weitere Begründung wurde der partnerschaftliche Schulterschluss mit der Bamberger Bieneninitiative in Form von Pflanzentausch und Vortragstätigkeiten genannt.

2. Preis "Silberlinde", überreicht an Raimund Ott für den Kreislehrgarten des Obst- und Gartenbauvereins Oberhaid e. V. durch Jurymitglied Josef Schröder

Preisträger 2. Platz: Kreislehrgarten des Obst- und Gartenbauvereins Oberhaid e. V. mit Gratulanten (v. l. n. r.: Jurymitglied Josef Schröder, 1. Vorsitzender des Gewinnervereins Raimund Ott, Preisinitiatoren Ilona Munique und Reinhold Burger).

Anerkennungspreise

Jeweils eine Anerkennungsurkunde gab es für Carmen Dechant von der Hofstadt-Gärtnerei Bamberg

Anerkennungsurkunde, überreicht an Carmen Dechant, Hofstadt-Gärtnerei, durch Gabriele Loskarn

Anerkennungsurkunde, überreicht an Carmen Dechant, Hofstadt-Gärtnerei, durch Bienenpatin Gabriele Loskarn. Wir gratulieren!

… sowie den Förderverein zur Nachhaltigkeit der Landesgartenschau Bamberg 2012 e. V. Die Auszeichnungen wurden anlässlich der Saison-Abschlussfeier der Bienen-InfoWabe übergeben.

Anerkennungsurkunde, überreicht an Berhard Kellermann und Jobst Giehler für den Förderverein zur Nachhaltigkeit der Landesgartenschau Bamberg 2012 e. V. durch Michaela Hock

Anerkennungsurkunde, überreicht an Berhard Kellermann und Jobst Giehler für den Förderverein zur Nachhaltigkeit der Landesgartenschau Bamberg 2012 e. V. durch Michaela Hock. Wir gratulieren!

Wer sind die Gewinner des Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreises?Der Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis soll Ansporn sein, sich in besonderer Weise für die Bienenwelt in Bamberg und Umgebung einzusetzen. Dabei spielen die Themen Bienen und ihr Lebensraum, aber auch Verdienste um den regionalen Honig oder in der Imkerei eine Rolle. Für die nächste Jahressaison werden bereits jetzt schon Bewerbungen oder Vorschläge mit Stichtag 1. August entgegengenommen. Information unter http://bienen-leben-in-Bamberg.de.

Fotos zur freien Verwendung (höhere Auflösungen auf Anfrage).

Fotogalerie Honiggold (1. Platz)

… für den Imkerverein Scheßlitz und Umgebung e. V.

Fotogalerie „Silberlinde“ (2. Platz)

… für den Kreislehrgarten des Obst- und Gartenbauverein Oberhaid e. V.

Fotogalerie Anerkennungsurkunde

… für den Förderverein zur Nachhaltigkeit der Landesgartenschau Bamberg 2012 e. V.

Fotogalerie Anerkennungsurkunde

… für Carmen Dechant, Hofstadt-Gärtnerei Bamberg

Fotogalerie Gäste, Sektempfang & rund um die Feier

… und mehr zum Coburger Kinder- und Jugendtheater erfahrt ihr im nächsten Weblog!

Ehrenbienenpatin Jeannette Munique

Eine von drei Ehrenbienenpatinnnen: Meine Schwester Jeannette Munique aus Nürnberg. Sie nahm von Anbeginn an regen Anteil an unserer Initiative „Bienen-leben-in-Bamberg.de“ und der „Bamberger Schulbiene“. Dazu gleich mehr. Doch was ist eine Ehrenbienenpatin?

Ehrenbienenpatin Jeannette hilft bei der Krokusaktion

Ehrenbienenpatin Jeannette hilft bei der Krokusaktion

Sie wurden von uns 2013 ernannt aufgrund besonderer Unterstützungen, die uns gerade zu Beginn entscheidend weitergebracht hatten. Anders als die Bienenpatenschaften, die auf zwei Jahre begrenzt sind und dann wieder aktiv neu abgeschlossen werden, hat eine Ehrenbienenpatenschaft eine unbefristete Laufzeit bei gegenseitiger „Kündigungsmöglichkeit“, denn wir wollen das Amt ja auch niemanden aufdrängen. Mehr als drei Ehrenbienenpaten wird es auch nicht geben.

Hier also die von uns erbetenen Antworten, die zeigen, wer hinter diesem hilfsbereiten Menschen steckt.

Warum wurde ich zur Ehrenbienenpatin ernannt?

Jeannette, Ilona und ReinholdIch fühle mich geehrt, diese „honigsüße Angelegenheit“ mit unterstützen zu dürfen. :-)) Aber warum genau ich ernannt wurde, kann ich gar nicht sagen.

Liebe Jeannette, du hast damals beim Crowdfunding zur Bamberger Schulbiene so toll mitgebibbert und durch eigene Spenden und kurzfristige Leihgaben, wenn es mal wieder mit den Unterstützungen stockte, das Ding am Laufen gehalten. Dass hat uns schon sehr den Rücken gestärkt. Immer wieder besuchst und hilfst du uns und bringst all die netten Dekosachen mit, likest fleißig unsere Facebook-Beiträge der Bamberger Schulbiene und nimmst beständig Anteil an unserer Initiative sowie der Bienenwelt. 

Und natürlich deine tollen Erinnungsmovies! Hier dein letztes schönes Werk:

Was habe ich aus der Zeit mit der Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de gelernt?

Jeannette füllt Honig abJeannette kehrt Bienen abSehr vieles, was ich vorher nicht wusste – vor allem, wie viel Arbeit hinter der Imkerei so steckt, und zwar das ganze Jahr über! Außerdem wurde für mich endlich das Geheimnis gelüftet, wie man Honig schleudert. Dieser Vorgang entzog sich ja bis dato völlig meiner Vorstellungskraft. Wie man Honig erntet, entdeckelt und schleudert. Über die Arbeit und Aufgabenverteilung“ der Bienen untereinander, über Krankheiten, etc., etc.Biggi und Jeannette beim Entdeckeln einer Honigwabe

Warum ist mir das Thema wichtig?

Bienen sind aus unserem Leben nicht wegzudenken. Das Bewusstsein darüber, wie abhängig Mensch und Natur von diesen kleinen „schwarz- gelben Gesellen“ sind, sollte allen Menschen nahe gebracht werden.

Was möchte ich künftig für die Bienenwelt tun?

Fotocollage SchulbienenunterrichtIn meinem beruflichen Betreuungs- und Erziehungsauftrag, möchte ich den Schülern mein über die Jahre angesammeltes Wissen weiter geben und sie für dieses Thema sensibilisieren und inspirieren.

(Anmerkung: Wir erinnern uns sehr gerne vor allem an diesen Tag im Gehörlosenzentrum Nürnberg!)

Gibt oder gab es in meiner Familie / meinem Freundeskreis Imker/innen? 

In der Familie – gar keine Frage! 😉
In meiner Nachbarschaft gibt es eine Realschule, die seit 2008 eine Schulimkerei mit elf Bienenvölkern betreibt. Dem entsprechend gibt es auch eine „Imker-AG“.

Weitere Hobbies, Ehrenämter …

Neben der „Offenen Behindertenarbeit“ macht mir das kreieren von Movies/Kurzfilmen sehr viel Spaß. So habe ich auch schon so einige BiWa-Bienen-Honig-Event-Movies erstellt, was für mich immer eine besonders nette Herausforderung ist. Zum Ausgleich für die der lange „Hockerei“ vor dem PC, bin ich regelmäßig mit Gartenarbeit beschäftigt, stets mit dem Ziel vor Augen, eine möglichst gut vorbereitete Umgebung für Flora und Fauna zu schaffen. Hase, Igel, Vögelchen..und nicht zu letzt die vielen fleißigen Bienen danken es.

Ausflug mit Museumsbahn in die Fränkische Schweiz mit JeannetteWas ich sonst noch so „outdoor“ treibe

Mit meinem geliebten „Drahtesel“ unterwegs sein und – sowie etwas mehr Zeit dazu ist – Unternehmungen in die Fränkischen Schweiz.

Ehrenbienenpatin Jeannette mit HonigglasMein bestes Honigrezept / Honiganwendung

Am Liebsten genieße ich den Honig ohne weitere Verarbeitung als Brotbelag.
Jedoch einem selbstgemachten Ingwer-Zitronen-Honig-Tee kann ich auch nicht widerstehen.

Meine schönste / lustigste / merkwürdigste / … Begegnung mit Bienen war, …

Jeannette erntet eine Honigwabe… bei der Honigernte mittendrin zu steh’n !! 😉  Das hätte ich mir beileibe („schwitz“!) nie träumen lassen! Allerdings hatte ich ja nie wirklich Angst vor Bienen, wohingegen ich damals – als Kind – einen rekordverdächtigen „Fluchtsprint“ vor den Wespen hingelegt hatte.

Ich freue mich über das überaus gelungene Projekt der „Bamberger Schulbiene“ und freue mich, immer wieder dabei sein und einen kleinen Teil dazu beitragen zu dürfen. Ich wünsche weiterhin viel Erfolg bei allen weiteren Aktivitäten und den Bienenvölkern viel Gesundheit! 😀

Danke, danke, Jeannette, das hast du sehr schön gesagt! Umärmel!!!

Nachtrag Jeannettes Videos

Dritte Bienenpatenrunde mit Sabine Gründler 2017/2019

Sabine Gründler mit BienenpatenschildEinmal im Jahr sehen wir Sabine Gründler auf alle Fälle. Nämlich immer dann, wenn wir den ihr zustehenden Bienenpatenhonig in die Heiliggrabstraße zur Böhmerwiese bringen. Diesmal wollten wir (Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de, BLIB) außerdem ein Interview durchführen, um auf aktuelle Informationen zu unserer Bienenpatin verlinken zu können, wenn wir die Gärtnerin und Gräberpflegespezialistin in unserem Weblog erwähnen.

Sabine Gründler erhält ihren PatenhonigSabine freut sich sehr über den frischen Honig ihrer Patenbienen und erzählte uns, dass sie diesen mit ihrem Bruder Ralf teilen würde. Der hat denn auch gleich ein Anliegen in Sachen Wildbienen, die sich auf der nahen Baustelle eingenistet hatten, wo sie allerdings nicht bleiben können. Als wir uns die Sache ansehen wollen, entdecken wir nichts mehr von ihnen. Wir selbst dürften sie allerdings ohnehin nicht entfernen, da muss ein Spezialist her (s. a. Notfall-Fibel). Und auch der Vater der beiden Geschwister, Hans Böhmer, der soeben den Rasen mäht, hat eine Bitte an uns. Er möchte gerne Listen von bienenfreundlichen Stauden, die er rund um die Fläche setzen möchte. Kein Problem, schicken wir! Doch jetzt endlich zu unserem Interview. Wir fragen:

Sabine Gründler wird von Ilona interviewtBLIB: Was hast du in der Zeit deiner Bienen-Patenschaft bei uns (besonderes) erlebt?

Sabine Gründler: Ich habe mich viel mit Bienen beschäftigt. Der Honigschleuder-Erlebnistag 2013 war schon etwas Besonderes. Und ich denke gerne an die Eröffnungsveranstaltung der Bienen-InfoWabe 2015 zurück. Die Aufführung vom Jugendtheater aus Coburg ist mir auch gut in Erinnerung geblieben. Es war ein schönes Fest.

Was war dir in den letzten zwei Jahren deiner Patenschaft besonders wichtig?

S. G.: Ich konnte ja leider nicht immer bei euren Aktionen dabei. Stattdessen war ich wohl immer beschäftigt, etwas für Bienen zu pflanzen (Lacht). Und unsere Kunden auf bienenfreundliche Pflanzen für den Balkon oder auch fürs Grab aufmerksam zu machen. Ich habe in der letzten Zeit vermehrt bienenfreundliche Sorten gekauft, zum Beispiel die Beedance, die ja von der LWG sehr empfohlen wird. Da gibt es ganz wunderbare Farben. Schade ist, dass ich manche Gräber auf Anweisung grad dann frisch bepflanzen soll, wenn alles endlich schön eingewachsen ist. Ich merke schon, dass ich in den vergangenen Jahren stärker darauf achte und versuche, die Kunden mehr noch zu informieren und in Richtung Insektenfreundlichkeit zu beraten.

Wenn dich jemand fragt, warum du Bienenpatin bist, was antwortest du?

Trotz bevorstehendem Zwiebeltreterfest total entspannt – Sabine GründlerS. G.: Na ja, weil ich doch Sabine heiße … (Lacht). Ne, die Idee fand ich sehr gut und ich mag Honig sehr gern. Dazugekommen bin ich, als mich damals, also 2013, Carmen aufgefordert worden, doch ebenfalls so wie sie Bienenpatin zu werden. Auch, wenn ich

wegen den vielen großen Festen, die bei uns auf der Böhmerwiese stattfinden, nicht selbst einen Bienenstock aufstellen konnte. Aber das Patenvolk in den Buger Wiesen habe ich immerhin schon mal besucht.

Was nimmst du aus dieser ersten Patenzeit für dich persönlich mit?

S. G.: Mein Blick ist geschärft und ich freue mich, wenn ich Bienen sehe. Meine Kinder sagen schon manchmal: „Ach, die Mama wieder mit ihren Bienen …“. Kürzlich war ich in einem Museumsdorf im Bayerischen Wald, da gab es auch sehr viele Bienen, das war einfach schön zu sehen. Ich mache mir schon so meine Gedanken, dass viele Gärten so arg aufgeräumt und nackt wirken, ganz ohne Bienennahrung, das fällt mir sehr viel stärker auf als früher. Ich versuche, da ein wenig einzuwirken, aber na ja … wenn’s der Kunde so will.

Konntest du in deinem Umfeld eine Entwicklung in Bezug auf das Bienenthema feststellen?

Sabine Gründler erhält ihren PatenhonigS. G.: Es gibt halt diese zwei Lager. Diejenigen, die wenig Arbeit mit ihrem Garten haben wollen und wo er aussieht wie geleckt. Andererseits setzen sich doch auch einige sehr stark mit dem Thema auseinander und fragen gezielt nach bienenfreundlichen Pflanzen. In den letzten Jahren habe ich das Sortiment sehr aufgestockt und kann das gut bedienen.

Gibt es etwas, was du dir für deine neue Bienenpatenperiode vorgenommen hast?

S. G.: Dass ich wieder beim Honigschleudern mit dabei bin. Und öfters zur Bienen-InfoWabe komme. Vor allem, wenn wieder ein Vortrag über Pflanzen ansteht. [Anmerkung: In 2018 laden wir Elke Puchtler ein, die uns ihr neues Lavendelbuch vorstellen und / oder etwas zu den Kräutern in unserem neu angelegten Bienengarten sagen wird.]

Und dann wäre da für 2018 unser Projekt „Schau-Grab“ im Bamberger Bienengarten!

Was wünschst du dir für die dritte Bienenpaten-Zeit von uns?

S. G.: Dass alles so bleibt, wie es ist. Weil es gut so ist.

Welche Frage hast DU selbst noch an uns?

S. G.: Was macht mein Bienenvolk?

BLIB: Sabines Frage kommt wie aus der Pistole geschossen. Wir erzählen, dass ihr Volk gerade gegen die Varroa behandelt wird, in diesem Jahr seine Königin verloren hatte, eine Königinnenlarve eingesetzt bekam und es wieder Nachwuchs gibt. Nun aber muss Sabine aufbrechen, eine Besprechung im FT-Medienhaus für Blumenschmuck zum Mitarbeiterfest steht an. Und in Kürze ist ja auch wieder das berühmt-berüchtigte Zwiebeltreterfest (7.-10.9.) …

Liebe Sabine, vielen Dank, dass wir dich so lange aufhalten durften und du dir die Zeit für das Interview mit uns genommen hast! Schön, dass du wieder dabei bist!

Großes Kino! Der Film zum Bamberger Lagenhonig „Inselstadt / Weide“

Ehrenbienenpatin Jeannette Munique, mithin meine Schwester, hat keine Mühen gescheut, ihrem Titel gerecht zu werden und uns ein tolles Video zusammengeschnitzt! Herzlichen Dank für diese wunderschöne Erinnerung an die diesjährige Ernte des Bamberger Lagenhonigs „Inselstadt / Weide“ in Bienenpatin Gabi Loskarns Garten. Und jetzt setzt euch bequem hin und lasst es wirken. Übrigens: Auch im nächsten Jahr könnt ihr wieder dabei sein. Immer im Juli. Näheres findet ihr zur gegebenen Zeit hier.

(Zur Ergänzung findet ihr hier unseren Beitrag mit vielen Fotos.)

Dritte Bienenpatenrunde mit Elisabeth Burger 2016/2018

Elisabeth Burger beim Bienenpateninterview zur 3. Runde

Bienenpateninterview mit Elisabeth

Unser Patenverlängerungsinterview zur dritten Runde von Elisabeth Burger fand in Augsburg auf dem Balkon im 7. Stock statt. In diese lichten Höhen verirren sich nur selten Bienen, was jedoch auch ander fehlenden Trachtsituation der Umgebung liegen mag. Ein Grund mehr, wenigstens im entfernten Bamberg etwas zum Wohle der Bienen zu unternehmen. Elisabeth, also meine Schwiegermutter und Reinhold Mutter, ist die allererste Bienenpaten bei Bienen-leben-in-Bamberg.de und es wird höchste Zeit, sie einmal unseren Bienenfreund vorzustellen.

Elisabeth Burger beim Bienenpateninterview zur 3. Runde

Elisabeth Burger zur 3. Runde der allerersten Bienenpatin! 27.08.2017

Was hast du in der Zeit deiner Bienen-Patenschaft bei uns (besonderes) erlebt?

Erstausstattung, gekauft von der 1. Bienenpatin, Elisabeth Burger

Erstausstattung von der 1. Bienenpatin, Elisabeth Burger

Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich im Sommer 2011 überlegte, wie ich meine beiden Jungimker, die gerade einen Imkerlehrgang absolviert hatten, in ihrem neuen Hobby unterstützen könnte. Einfach Geld rüberschieben, nein, das erschien mir zu banal. Doch ich konnte mir vorstellen, ein bestimmtes Volk zu finanzieren. Letztendlich wurde die Idee der Bienenpatenschaft geboren.

Zum Geburtstag meines Sohnes sollte also ein weiterer Bienenstock, der alles in allem rund 160 Euro kostete, beschafft werden. Mit meiner Schwiegertochter fuhr ich sodann bei einem meiner Besuche in Bamberg ganz heimlich zur HEG, um außerdem für die Erstausstattung (Imkerkleidung, Werkzeug etc.) zu sorgen. Das hat mir riesigen Spaß gemacht.

Bienen besuchen in Wildensorg mit Bienenpatin Elisabeht Burger

Elisabeths erstes Bienenpatenvolk in Wildensorg

Außerdem war ich einige Male bei den Bienenstöcken (damals noch in Wildensorg) und habe in respektvollem Abstand das Treiben von Bienen und Imkern bestaunt. (Anmerkung: Das Volk von Elisabeth war etwas chaotisch, doch ertragreich. Ihr Einfluss, so meinten wir immer, hätte wohl dann doch irgendwie besänftigend gewirkt.)

Elisabeth hilft beim Einlöten der Mittelwandwaben

Mithilfe beim Einlöten der Mittelwandwaben

Und einmal half ich in Bamberg beim Einlöten der Mittelwandwaben. (Anmerkung: Elisabeth hat ein Diplom in technischer Physik, und wie man sieht, der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Auch, wenn der Sohn dann doch ein Geograph wurde – aber eben auch ein Imker!)

Was war dir in den letzten zwei Jahren deiner Patenschaft besonders wichtig?

Varroen auszählen mit Elisabeht bei REWE-Rudel, Hohes-Kreuz-Bienen

Elisabeth schaut zu beim Varroenauszählen

Wo mein Volk steht – es wurde ja später einmal in die Buger Wiesen gestellt, und ob es „meinen“ Bienen gut geht. Da war ich auch einmal traurig, weil mein anfänglich starkes Volk zu einem schwachen wurde und dann aufgelöst werden musste.

Aber gerade darum ist es ja auch so wichtig, dass man das Imkern betreibt bzw. unterstützt, weil es wegen der Varroamilbe nicht mehr selbstverständlich ist, dass alle Völker überleben.

Wenn dich jemand fragt, warum du (immer noch) Bienenpatin bist, was antwortest du?

Übergabe des 1. Patenhonigs an Elisabeth Burger

Übergabe des 1. Bienenpatenhonigs an Elisabeth Burger

Warum ich’s geworden bin, habe ich ja bereits beschrieben. Mittlerweile interessiert mich das Leben der Bienen sehr, ich bin tiefer eingestiegen verstehe die Zusammenhänge immer besser. Deshalb habe ich mich meine Patenschaft auch gerne verlängert. (Anmerkung: Worüber wir sehr glücklich sind! Alleine, wenn ich an deine Aktionen des Schneiderns meiner Imkertracht denke …)

Was nimmst du aus dieser ersten Patenzeit für dich persönlich mit?

Nachhaltiges Verhalten … und wenn Bienen herumfliegen, sehe ich sie ganz anders, zuerst weiß man ja nicht so viel über sie. Es ist auch wunderbar, eignen Honig zu essen. Inzwischen ist es für mich etwas ganz besonderes, was man nicht mehr nur so nebenbei isst. Ja, es ist ein ganz anderer Genuss als früher.

Honigübergabe an ElisabethKonntest du in deinem Umfeld eine Entwicklung in Bezug auf das Bienenthema feststellen?

Ja, zum Beispiel ist bei meinen Honigabnehmerinnen – Augsburg ist inzwischen schon fast eine kleine Dependance von Bamberg – ist das Interesse an den Bienen und am Thema gestiegen. Sie sind immer sehr interessiert und stellen mir Fragen zum Honig und zu Bienen.

Was wünschst du dir für die zweite Bienenpaten-Zeit von uns?

Besuch der Erba-Bienen von Elisabeth BurgerIlona und ElisabethImmer informiert zu sein, und das nicht nur über mein Bienenvolk, sondern über alles, was so zum Bienenthema läuft. Hier werde ich ja auch gut über den Patennewsletter oder Mailings von euch informiert. Ich lese das auch immer vom ersten bis zum letzten Buchstaben, auch wenn ich z. B. bei Einladungen weiß, dass ich leider nicht dabei sein kann. (Anmerkung: Doch wir erinnern uns gerne noch an den Ausflug mit dir ins Zeidelmuseum nach Feucht!)

Reinhold, Ilona, Elisabeth

Wir lieben Dich, Elisabeth!

Liebe Elisabeth, wir sind sehr froh, dass du uns immer unterstützt und so interessiert an unserem Ehrenamts- und Imkerleben und an der Welt der Bienen Anteil nimmst! Wir lieben Dich! Deine beiden Bamberger

Obstverarbeitung mit Helmut Brendel

Vortragender Helmut Brendel mit Stefan Geus, Powerpoint-Ersteller und Sohn JürgenObstbaumbesitzer kennen das: Die jährlich auftauchende Herbstfrage „Wohin mit meinem Obst?!“ Zumal dann, wenn zahlreiche Bienchen fleißig am Bestäuben waren, was sich natürlich positiv auf die Menge und Qualität auswirkt. Helmut Brendel, Kassierer im Obst- und Gartenbauverein Wildensorg e. V.Qualität ist genau das, was Helmut Brendel vom Obst- und Gartenbauverein Wildensorg e. V. für Saft und Brand fordert. So werden zwar beim Versaften die Obststiele noch akzeptiert, nicht jedoch für die Herstellung der Alkoholika. Tadelloses Obst also, und heraus kommt eine wirklich hoch aromatische geistige Flüssigkeit, die am Ende des Vortrags sanft und kitzelnd in die Nasen der Gäste stieg, die unter zahlreichen Obstbränden verkosten durften.

Zum Vortrag

Noch ist das Arsenal zur Verkostung hinter der Leinwand versteckt ...Ein ganzes Arsenal an hübschen Fläschchen verschiedener Größen schleppten der Vortragende, seine Gattin, Sohn und Freund – alles Vereinsmitglieder – am 20.08.2017 in die Bienen-InfoWabe heran. Ob Quitten-,  Kirschen-, und Zwetschgenbrand oder Salbei-Likör aus dem Vereinskräutergarten – alles in vielen Stunden Arbeit gebrannt unter Anleitung und Aufsicht von Helmut Brendel, dem Kassiers des Vereins. Denn es werden komplizierte und teure Apparaturen bedient, die einem bei falschem Gebrauch durchaus um die Ohren fliegen könnten. Auch, wenn der Kühler eine automatische Temperaturregelung aufweist … sicher ist sicher!

Vortragender Helmut BrendelDoch auch eine Obstpresse kann der Verein sein eigen nennen. Mit einer Pressung lassen sich 30-40 Liter Saft herstellen. Die Pasteurisierung auf 78 Grad erfolgt über Einwecktöpfe. Doch soll demnächst eine Pasteurisierungsanlage angeschafft werden, damit es etwas schneller geht. Schließlich muss immer auch Zeit bleiben für aufwändige Putzarbeiten, zum Beispiel der Siebtücher.

Die Safterei ist dafür etwas weniger kompliziert in der bürokratischen Abwicklung. Beim Brennen muss 14 Tage vorher die Menge der Maische angemeldet werden, und wehe, es fehlt irgendwo ein Kreuzchen auf dem Formular, oder es wurde gar das falsche Obst angemeldet! Die unregelmäßigen Kontrollen sind pingelig, die Strafen auch bei Cent-Differenzen sehr streng, warnt Helmut Brendel. Ob angesichts des Aufwands sich denn noch Nachwuchs für die Vereinsaktivitäten, die auch Obstbaumschnitt und Kräutergartenpflege mit einschließen, finden würde?

Vortragender Helmut BrendelNun, Familie Brendel hat mit zwei Söhnen vorgesorgt, und so wird der Stab voraussichtlich an Jürgen weitergegeben. Ihn kennen wir vom Gartenamt der Stadt Bamberg, so dass wir beruhigt sind ob des Fortbestehens der Qualität. Doch noch ist keine Eile geboten, denn Helmut gibt sein Kassiereramt ab, um sich noch stärker der Brennerei und Mosterei widmen zu können. Und der Nachwuchsförderung. Als Feuerwehrmann in der Löschgruppe 8 drückt er jedem neu Rekrutierten sogleich auch ein Anmeldeformular für den Obst- und Gartenbauverein in die Hand. Schlau!

Gäste zum VortragWir verzichten in diesem Weblog über eine ausführlichere inhaltliche Darstellung des Vortrags, da wir leider nicht auf die Powerpoint-Präsentation zurückgreifen können, die uns Sicherheit in der Berichterstattung geben würde. Doch auf eine Frage aus dem 20-köpfigen Publikum wollen wir noch eingehen: „Wie lange kann man Brände aufheben, und werden sie nach Jahren noch besser, ähnlich wie beim Wein?“

Danke an Vortragenden Helmut BrendelKernobst wird nach vier Jahren nicht mehr besser, weiß Brendel. Steinobst hat nach acht Jahren seine beste Zeit überschritten. Und noch ein Tipp: Brände (was das edlere Wort für Schnaps ist) nur in kleinen Schlucken genießen und nicht „auf Ex“ kippen, bei einer Temperatur zwischen 16-18° C, also nicht eiskalt. Herzlichen Dank für alle Tipps und den perfekt getimten, anschaulich vorbereiteten Vortrag, Helmut, Stefan Geus und Jürgen!

Unsere Gäste

Ein rundum gelungener Vortrag mit aufmerksamen und (natürlich nicht nur der Verkostung wegen) gut gelaunten Gästen. Darunter waren:

Bienenpate Patrick Fuchs mit Gattin Kathleen (rechts)… unser neuer Bienenpate Patrick Fuchs mit Ehefrau Kathleen aus Röttenbach (Kreis ER-HÖ), die ihm die Patenschaft zum Geburtstag geschenkt hatte, weil er gerne Imkern lernen möchte. Heute hat er gleich einen kleinen Crashkurs erhalten und wir freuen uns auf die Fortsetzung!

Bienenpatin Ruth Vollmar zu Besuch in der Bienen-InfoWabeJosch zu Besuch in der Bienen-InfoWabeBienenpatin Ruth Vollmar mit Ehemann Jörg „Josch“ Bretschneider. Sie legte sofort Hand an in unseren Bienengarten, wo wir immer etwas Hilfe gebrauchen können. Meinen Stoßseufzer diesbezüglich hat sie, zupackend wie sie ist, sofort aufgegriffen.

Ehrenbienenpate Jutta FraaßErster Gast des Tages und ebenfalls sofort hilfreich beim Vorbereiten der Kaffee-Kuchentafel zugange war Ehrenbienenpatin Jutta Fraaß, die extra aus Fürth angereist kam. Von ihrer Familie hatten wir vor einigen Jahren unsere imkerliche Grundausstattung erhalten.

Gäste zum Vortrag, rechts Bienenpate Hans ZirkelNochmals Bienenpaten – und zwar Anne und Hans Zirkel. Beide haben einen großen Bekanntenkreis und entdeckten einige bekannte Gesichter unter unseren Gästen. Da Hans und Helmut Sportskameraden sind, ist die Schnittmenge natürlich etwas größer.

Logo IBZVWalter Achtziger aus dem Vorstand des Imker und Bienenzuchtverein Bamberg Stadt und Land e. V., der seine Gattin mitbrachte und derzeit in der Jury für den Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis eingesetzt ist.

Gast Michaela Hock, hier beim Fliegengittermontieren an der Bienen-InfoWabeMichaela Hock, ebenfalls Imkervereinsmitglied, die ratz-fatz das Baguette für die Honigverkostung in Scheibchen schnitt und überhaupt immer weiß, wo sie mit zupacken kann, so beispielsweise beim Anbringen der Fliegengitter an der Bienen-InfoWabe im letzten Jahr. Danke auch für deine leckeren Renekloden, so passend zum Thema des Tages!

Und natürlich DANKE an alle Gäste, die den Weg zu uns in die Bienen-InfoWabe (letztendlich) doch noch gefunden hatten! Ja, wir dürfen zwar nicht ausschildern, doch der Bienenweg wird hoffentlich bald bei allen bekannt. Wir wollen jedenfalls mit unserem BIWa-Jahresprogramm dafür sorgen, dass nicht nur der Ort, sondern unser Anliegen, Bienen ins Bewusstsein der Bevölkerung zu bringen und Jungimker zu gewinnen, weite Kreise zieht. In diesem Sinne … herzliche Einladung zur nächsten Vortrag am 03.09. mit Reinhold Burger zu „Neue Bienenkrankheiten, auch in Franken?!“

Dritte Bienenpatenrunde mit Sabine Saam 2017/2019

Geburtstagskind und Bienenpatin Sabine Saam, BaunachSie gehört zu den „alten Hasen“ der Bienenpatinnen: Sabine Saam aus Baunach. Über ihre Patenbeiträge hinaus hat sie aber auch sonst seit 2013 etliche Male gespendet* und uns über manche Investitionshürde geholfen.

Bienenpatin Sabine Saam mit Maskottchen SaBieneAußerdem partizipierten wir zu verschiedenen Anlässen, beispielsweise bei vier Schulbienenbesuchen in Baunach (KiTa, Baunacher Grundschule, Reckendorfer Grundschule), im Zusammenhang mit dem von ihr gewonnenen Helene-Weber-Preis, dem ein gemeinsames Projekt zur Aktivierung von politisch interessierten Frauen („Bienendemokratie“) folgte, dem 1. Baunacher Nachhaltigkeitstag in Sachen Bienen und Insekten, ihre Jurymitgliedschaft für den Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2016 – hab‘ ich etwas vergessen?!? Ich hoffe, nicht.

Wir baten Sabine Saam für das dritte Interview, doch einfach einmal selbst Fragen an uns (= BLIB – Bienen-leben-in-Bamberg.de) zu stellen. Hier sind sie:

Festtagsgast Sabine Saam vor Bienen-InfoWabe

Festtagsgast Bienenpatin Sabine Saam vor Bienen-InfoWabe, die bald barrierefrei sein wird

Sabine Saam: Die Bienen-Info-Wabe steht, das Umfeld grünt und blüht – seid ihr mit der Auslastung zufrieden?

BLIB: Ja und Nein.

Einerseits sind wir sehr zufrieden, weil so viele Schulen, Gruppen und Interessierte den Weg zu uns auf die Erba-Insel gefunden haben, obwohl einige den neuen Weg („Bienenweg 1“) erst mal nicht sofort auf dem Schirm haben. Er ist noch zu neu und nicht überall verzeichnet.

Andererseits sind wir traurig, dass wir inzwischen auch Absagen erteilen müssen, da die privaten Kapazitäten nicht für alle reichen. So ist das mit dem Ehrenamt nun mal. Noch sind wir keine Rentner.

Doch alle zwei Wochen (zwischen Ostersonntag und Mitte September) freuen wir uns, jeden zweiten Sonntag Nachmittag (14-17 Uhr) unser Bienenwissen und die Freude am Imkern mit allen kleinen wie großen Besuchern teilen zu dürfen. Und nach Vereinbarung bis zu 20 Gruppen in der Saison, ab der 2. Schulklasse oder für sonstige Institutionen. Sogar politische Verbände, wie beispielsweise damals deine CSU-Frauenunionsgruppe, die einen Vortrag zur Bienendemokratie genießen durfte.

Das erfüllt uns mit großer Zufriedenheit, wenn der Funke übergesprungen ist und der Bund der Bienen mit den Menschen neu geknüpft werden konnte, in welchem thematischen Zusammenhang auch immer. Anknüpfungspunkte gibt es ja zuhauf.

Sabine Saam: Bamberg auf dem Weg zur Bienenstadt – was kann noch besser gemacht werden?

  1. Mehr Blühwiesen. Der Erba-Park ist ja schon auf einem sehr guten Weg. Hier finden sich viele naturbelassene Blühareale, die nur wenige Male im Jahr gemäht werden. Das könnte intensiviert werden, indem a) geeignete Maschinen (Balkenmäher) angeschafft werden und b) die Bevölkerung diesen Bewuchs auch will – und ihren Willen kund tut. Denn die Besorgnis der Stadt, dass Wildblühendes nicht breit akzeptiert wird, ist verständlicherweise da. Man will es sicherlich vielen recht machen. Was uns Bürgern recht wäre, sollten wir klar und an die richtige Stelle gewandt sagen. Und natürlich selbst in unseren Gärten und Balkonen für bienenfreundlichen Bewuchs sorgen.
  2. Weniger Versiegelung der Flächen bzw. entsprechender Ausgleich. Ob Muna-Industriebesiedelungsprojekt, BMW-Autohaus, Wunderburger Glaskontor-Brachfläche, ungenutzes Gärtnerland oder Brose-Firmengebäude … letztere hatten es ja vorgemacht, dass man hier um Ausgleich bemüht war. Gegenüber, am Berliner Ring / Memmelsdorfer Straße / Seehofstraße entstand ein sehr schönes Pflanzenareal (Sandmagerwiese mit Trockenmauer). Auch die REWE-Rudel (mithin unsere Bienenpatin Annemarie) in der Würzburger Straße plant, ihren Dachausbau zu begrünen und mit einem Wildbienenhotel zu bestücken.
    Es ist die Summe aller Teile, die ALLEN nützt, und nicht nur den Betreibern selbst. Da ginge noch etwas mehr! Und wer sich bemüht, kann sogar unseren Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis gewinnen, nebst entsprechender Publicity.
  3. Weniger Einsatz von Pflanzenschutzmittel im nahen Umland, beispielsweise Buger Wiesen oder Nordflur. Kürzlich erst erfuhren wir von Einwohnern in Bughof, dass sie einen halben Hektar aus der landwirtschaftlichen Verpachtung herausgenommen und als Bienenweide selbst beleben wollen. Das sind wunderbare Ansätze, die es weiter zu verfolgen gilt. Meist klappt das aber nur, wenn jemand unmittelbar selbst betroffen ist, beispielsweise, weil er um die Gesundheit seiner Kleinkinder fürchtet. Hier noch ein wenig über die privaten Befindlichkeiten hinaus zu denken, wäre schön.
    Einsatz zeigen geht oft erstaunlich leicht. So schaffte es ein einfacher Anruf bei der Wasserstraßen- und Schifffahrtsbehörde, dass die Dämme des RMD-Kanals weniger häufig und abwechselnd gemäht wurden, damit immer etwas für die Insektenwelt zu finden ist. Diese positive Verstärkung unseres Tuns würden wir uns wünschen, denn wir können nicht überall zugleich sein.

Gruppenbild der Igel- und Bienengruppe Kita St. Oswald Baunach

Sabine Saam: Das Projekt „Bamberger Schulbiene“ ist in aller Munde – welche Pläne gibt es für die Zukunft?

  1. Langfristig: Multiplikatorenschulung. Eben, weil wir an unsere Kapazitätsgrenzen stoßen, ist es sinnvoll, sich nicht noch mehr an Führungen aufzubürden, sondern diejenigen zu schulen, die Bienenunterricht im großen Stil halten können: Die Lehrkräfte.
    Hier sind wir nun einen Schritt weiter und hoffen, dass der angedachte Lehrauftrag an der Uni Bamberg finanziell verwirklicht werden kann. Auf alle Fälle werden wir weiterhin Grund- und Mittelschul-Lehramtsanwärter/innen in „Didaktik der Naturwissenschaft“ unterrichten, was heuer seinen Start erfuhr.
  2. Mittelfristig 1: Eigene Schulung. Reinhold ist auf dem Weg, berufsbegleitend seinen Facharbeiter für Bienenwirtschaft abzuschließen, nachdem er heuer schon als Bienensachverständiger – einer der momentan nur drei in unserer Region – anerkannt wurde. So sind wir noch mehr gerüstet für eine qualitätsvolle Vermittlung der Themen Bienen, Honig, Imkerei und Natur. Da heißt es jetzt einfach, durchhalten und Daumen drücken.
  3. Mittelfristig 2: Aufbau eines eigenen Wachskreislaufes aufgrund erneuter Wachspanschereien. Wir wollen für unsere Bienen in Bamberg auf Nummer Sicher gehen, aber auch unseren Bamberger Lagenhonig in gewohnt hoher Qualität anbieten. Ganz klar, dass wir mit den anzuschaffenden (recht teuren) Gerätschaften wiederum Schulungen anbieten werden.
  4. Kurzfristig: Das Projekt „Bamberger Bienengarten“ fertig bringen. Hier fehlen uns noch Einzelpflanzenbeschilderungen und Erklärtafeln – für letzteres hast ja dankenswerterweise selbst bereits gespendet, liebe Sabine!

Patenlernbeute von Sabine SaamSabine Saam: 3 Wünsche frei für die Bienen – wie lauten sie?

Wunsch 1: Liebt, achtet und schätzt eure Bienen, auch, wenn sie stechen können! Ihr braucht sie!

Wunsch 2: Schätzt regionalen Honig und die Imker, die unter erschwerten Bedingungen dafür sorgen. Bezahlt ihn anständig, dann kann mit den Einnahmen noch mehr für die Bienen getan werden, auch, weil die Tätigkeit des Imkerns dadurch einfach attraktiver wird.

Wunsch 3: Möge es bald ein verträgliches, leicht anzuwendendes, langfristig für Bienen und Menschen unschädliches Allheilmittel gegen die Varroamilbe geben. Und keine (neuen) Gefahren, die ja doch schon auf uns lauern (Kleiner Beutenkäfer, Asiatische Hornisse, Kirschessigfliege (hier der damit verbundene Pestizideinsatz, usw.)

Alles in allem – wir lassen nicht nach mit unseren Bemühungen und haben – gemeinsam mit dir, liebe Sabine, und vielen anderen – Schritt für Schritt schon viel erreicht. Mit etwas finanzieller Unterstützung geht natürlich vieles leichter und vor allem schneller, ganz klar.

Es war uns eine Freude, deine sinnvollen Fragen beantworten zu dürfen. Vielen Dank dafür, Sabine!

Bienenpatin Sabine Saam (re.) bei der Urkundenübergabe durch Ilona Munique

Überreichung der Bienenpatenurkunde an Sabine Saam (rechts) durch Ilona Munique von Bienen-leben-in-Bamberg.de am 19.08.2013

* Sabine Saams Spenden, über die wir berichtet hatten:

17.10.2014: Da kann die Schulbiene einpacken!

16.06.2015: Spatenstich Bienen-InfoWabe im Erba-Park Bamberg

19.06.2015: „Das war sooooo schön!“ Schulbienen-Besuch in Lichteneiche 1c

01.08.2015: Minis kommen groß raus in der 1a der Lichteneiche-Schule

23.03.2016: Sabine, Sabine, steht hinter der Gardine

27.07.2017: Geburtstagsgeschenk für Bieneninitiative

Heiliggrab-Honig zum Letzten …

Halbentdeckelte HonigwabeBlick in den HonigschleuderkorbMit „heiligem Ernst“ sind wir ans Verarbeiten des Lagenhonigs „Gärtnerstadt / Heiliggrab“ gegangen, da dieser Standort im nächstes Jahr von uns aufgegeben wird. Wir müssen uns örtlich ein wenig konzentrieren, seitdem wir die Bienen-InfoWabe, unser Informations- und Bildungszentrum im Erba-Park, aufgebaut haben. Die Arbeit wächst uns sonst über den Kopf, immerhin sind wir ja auch noch berufstätig.

Honigfluss aus der SchleuderDoch warum gerade dieser Standort? Trotz all der Fülle an Blüten in der Hofstadt-Gärtnerei bei Bienenpatin Carmen Dechant war er über die Jahre gesehen doch nicht ganz so ideal für Honigbienen, wie angenommen. Woran das gelegen haben mag, ist nicht vollständig erklärbar. Bienen haben ihre eigenen Regeln. Ein paar kennen wir, doch vieles noch ist für uns unsichtbar.

Bienenführung in der Hofstadt-Gärtnerei DechantSo hatten wir es mit starker Schwarmlust zu tun, mit Königinnenverlusten sowie geringem Honigertrag bei zuletzt hohem Wassergehalt durch späte Trachteinträge. Meist fing das Volk ganz stark an und wurde im Jahresverlauf schwächer. Außerdem war das Bienenausflugsloch ungünstig gelegen für einen sicheren Lehrbienenstandunterrichts für größere Gruppen, aber auch für uns zwei Imker war etwas wenig Platz an der Beute zum bequemen Arbeiten.

Hofstadt-Gärtnerei am Tag der offenen Gärtnereien 2014Zu alledem war der Transportweg vom Hofeingang in den rückwärtigen Teil des herrlich weitläufigen Geländes, meist bei laufendem Geschäftsbetrieb mit Kunden und Mitarbeitern, immer mit etwas höheren Anforderungen verbunden als an unseren anderen Lagenstandorten. Ganz klar, jedes für sich genommen wäre kein Grund, den Standort aufzugeben. Doch neben Wildensorg und Hohes Kreuz mussten wir uns für einen weiteren entscheiden und hatten dabei die Qual der Wahl.

Bienenpatin Camen Dechant und die Bamberger Schulbiene neben BienenpatenbeuteDoch auch, wenn deswegen eine unserer ersten Bienenpatinnen keine dritte Patenrunde mehr eingehen wird, so werden wir dennoch dankbar mit der Familie Carmen und Michael Dechant verbunden bleiben. Ihr Engagement in Sachen Bienenfreundlichkeit wird sicherlich nicht weniger werden, denn wie sie selbst sagen:Es war eine lehrreiche und schöne Zeit mit den Bienen und Euch … Danke für alles!“

Dito!

Honig abfüllenNoch einmal kurz zum letzten Honigertrag aus der Weide. Einige Honigwaben bestanden die Tropfprobe trotz Verdeckelung nicht, wurden dennoch geerntet. Wir verarbeiteten sie in einem extra Arbeitsgang, um anschaulich zu machen, was bei Wasserwerten um 21% passiert. Den Honig essen wir selbst, er kommt also keinesfalls in den Verkauf. Theoretisch kann es sein, dass er innerhalb eines Jahres ins Gären kommt. Wir werden darüber berichten.

Restinhalt im HonigtopfSo, damit ist unsere Erntezeit in Bamberg vorbei. Mit exakt 200 Kilo um 28 weniger als im letzten Jahr bei 10 (2016: 13) Völkern. Vom Wettergeschehen (Start zu trocken, verregnete Obstblüte und während der Erntezeit zu feucht) lief’s dennoch besser als befürchtet.

Geschmacklich sind die Erträge des Bamberger Lagenhonigs im Vergleich zu den Vorjahren relativ zahm. Sprich: Keine Säure und eine milde Süße (außer Lage Heiliggrab, dessen Honige immer schon am süßesten schmeckten, was manche durchaus bevorzugen), also insgesamt nicht die gewohnte vordergründige Würzigkeit der letzten Jahre. Dennoch ein runder Genuss, vor allem absolut naturbelassen sowie sauber und transparent in der Verarbeitung. Nun geht’s an die Varroabehandlung. Hier haben wir derzeit eine gute Ausgangslage, der Milbenbefall ist (noch) gering. Ja, das Imkern ist eine spannende Sache, denn jedes Jahr ist anders.

Und IHR seid bei uns immer life dabei bei unseren schonungslos offenen Berichten!

Honigschleuder-Erlebnistag in der Weide 2017

Honig geerntet, Waben entdeckelt, geschleudert und abgefüllt und natürlich probiert und die Etiketten auch noch aufgeklebt. War ein sehr schönes Erlebnis mit netten Leuten und natürlich mit der Bamberger Schulbiene und Reinhold Burger. Wir sind nächstes Jahr wieder dabei.
(Bienenpaten Anne und Hanz Zirkel via Facebook)

 

Super erlebnisreich – die alljährliche Honigernte mit Bamberger Schulbiene 🐝
(Ehrenbienenpatin Jeannette Munique via Facebook)

Rita zeigt ihre selbst geerntete HonigwabeDanke für eure netten Stimmungsbilder auf Facebook! Hier die unseren: Ja, ein toller Erlebnistag für uns alle – die diesjährige Ernte des Bamberger Lagenhonigs, Lage Inselstadt / Weide am 30.07.2017!

Da ließen auch Bienenpatin Rita Bender und ihr Mann den Tatort ausnahmsweise mal links liegen. Elke kam auf Empfehlung ihrer Freundin, die bereits Gast in der Bienen-InfoWabe war. Biggi ist „Wiederholungstäterin“ und reiste von Nürnberg aus nach Bamberg. Für Bienenpaten Anne und Hans Zirkel, die bereits einen Erntevorgang (in den Buger Wiesen) mit erlebten, war es nun die Fortsetzung des Geschehens.

Hans entdeckelt eine HonigwabeFür Hans allerdings nichts ganz Neues, denn sein Opa hat bereits geimkert. Das sah man aber auch! Konzentriert und mit fließender Bewegung entdeckelte er Rähmchen um Rähmchen. Das war prima, denn er holte die Zeit ein, die wir uns nach der Ernte an der Weide plauschend mit einem Eiskaffee gegönnt hatten. Ist ja schließlich wieder ein sehr warmer Sonntag gewesen. Der Honig floß durch die Wärme sehr leicht, so dass wir  annehmen konnten, dass das nicht unbedingt auf einen zu hohen Wassergehalt hindeuten musste. Natürlich maßen wir mit Hilfe des Refraktometers und kamen bei dieser Ernte auf 18,5%.

Honigschleudern und Abfüllen

Jeannette dreht durch ;-)Nach dem Entdeckeln und Schleudern – auch meine Schwester Jeannette hatte erneut ihren Spaß am Kurbeln! – ging’s an’s Abfüllen und Etikettieren. Zumindest diejenigen Gläser, die jede/r Teilnehmende/r zur Belohnung fürs Helfen mitnehmen konnte. Der Rest muss noch drei Tage ruhen. Die Bienenpaten durften außerdem jeweils vier weitere 250g-Gläser für sich abfüllen, denn das ist Teil des Deals einer Bienenpatenschaft.

Hans mit seinem selbst abgefüllten Bamberger LagenhonigDie Geschmacksprobe in Übereinstimmung: blumiger Duft, feine Süße, mild, malzig, vanillig bei leicht scharfem Abgang.

Wer nächstes Jahr ebenfalls mitmachen möchte, findet die Termine unter Aktivitäten und Termine. Notiert euch jetzt schon die Zeiten für 2018: So., 15.07. (Ernte + Verarbeitung, So., 22.07. (nur Ernte) und Mo., 23.07. (nur Verarbeitung) sowie So., 29.7. (Ernte + Verarbeitung).

Fotogalerie Ernte Bamberger Lagenhonig, Weide

Fotogalerie Verarbeitung Bamberger Lagenhonig, Weide

Nachtrag am 4.9.2017: [Video zu Ernte und Verarbeitung]

Auftakt zur Honigernte 2017 in den Buger Wiesen

Bienenpaten Hans und Anne ZirkelIlona zieht Honigwabe aus Volk von Bienenpatin Elisabeth BurgerLos geht’s mit der Ernte des Bamberger Lagenhonigs! Wie immer – es sei denn, es wurde Raps eingetragen – ernten wir nur 1x im Jahr, und zwar ab Mitte bis Ende Juli. Diesmal, am 16.07., waren unsere Bienenpaten Anne und Hans Zirkel mit dabei.

Bienenpate Hans Zirkel mit ImkerhutIndirekt dabei waren auch Michael Alt (München) und Elisabeth Burger (herzallerliebste SchwieMu aus Augsburg), Sabine Gründler (Gärtnerei Böhmerwiese), Ina Kudlich (Mokka macan) und Felicitas „Fee“ Sauer (Feegan). Denn sie sind die Bienenpaten unserer Völker im Süden Bambergs. Vielen Dank an dieser Stelle euch allen für eure Beiträge!

Vorteile der Ganzjahresernte

Reinhold zeigt den Bienenpaten Anne und Hans Zirkel eine HonigwabeDiese im wahrsten Sinne des Wortes einmalige Ernte hat mehrere Vorteile. Erstens geschmackliche Vielfalt, da der Trachteintrag von der Obstblüte des Frühjahrs bis zur Lindenblüte des Sommers in den Waben ruht. Heuer scheint auch noch ein wenig Waldhoniganteil dabei zu sein, da der Buger-Wiesen-Honig eher dunkel daher kommt. Zweiter Vorteil: Wir haben nur einmal den Aufwand des Herrichtens und Saubermachens, was für Berufstätige, die sich zum Imkern Urlaub nehmen müssen, durchaus Charme hat.

Unterschiede in der Bienenflucht

Reinhold erläutert die Funktionsweise einer BienenfluchtEinen Tag vor der Ernte legen wir eine Bienenflucht ein. Sie sorgt dafür, dass sich zum Erntezeitpunkt nur noch wenige Bienen im Honigraum befinden. Somit müssen weniger Bienen abgekehrt werden. Die Bienenflucht wirkt nach dem Prinzip der Einbahnstraße: Die Bienen aus dem Honigraum können (und wollen) über ein Auslassöffnung an der Oberseite des Fluchtbretts zum darunter liegenden Brutraum gelangen, weil sie den Kontakt zur Königin suchen oder auch einfach mal, um rauszufliegen für ihr Geschäftchen. Am Zurückkehren hindert sie die konisch zulaufende schmalere Öffnung an der Unterseite des Bretts.

Entfernen der Bienenflucht am Volk Felicitas "Fee" SauerDas Prinzip ist einfach. Doch gibt es bei den Fluchten durchaus Unterschiede. Wir hatten mangels des bisher gewohnten Modells einmal ein anderes gekauft. Dieses hat eine raumeinnehmendere Öffnung mit vielen Löchern, die für den Duftlockstoff der Königin gedacht sind. Das funktioniert zwar gut, doch „klebten“ hier ziemlich viele Bienen dran, die wir letztendlich abstreifen mussten. Mit einer kleineren Lochvorrichtung fahren wir besser, so unser Fazit.

Honigertrag und Honigpreis

Geerntete Honigwaben im lebensmittelechten PlastikwannenDer Ertrag war eher mäßig, doch der Wassergehalt lag dafür mit durchschnittlich 17% sehr niedrig. Das ist gut so, denn je weniger Wassergehalt, desto haltbarer ist der Honig. Herausgeschmeckt haben wir ein weiches, balsamisches, vanilliges und mirabelliges Aroma bei kaum wahrnehmbarer Säure, eine sehr harmonische Reife mit lang anhaltendem, fruchtig-kräftigem Abgang. Extrem gut!

Unsere Bienenpaten erhalten pro Patenjahr 4 Gläser zu 250g und 10% Rabatt auf alle übrigen Bestellungen. Ansonsten kostet das Honigglas zu 250g € 4,70 und zu 500g € 7,20. Um eine moderate Preiserhöhung in Anbetracht der wetterbedingt geringeren Mengen sowie unserem geplanten Maschinenzukauf zur qualitätsgesicherten Wachsumarbeitung kommen wir nicht herum.

Möchten Sie bei einer Honigernte dabei sein? Dann erhalten Sie am So., 23.07. auf der Erba-Insel Gelegenheit dazu. Treffpunkt ist um 16 Uhr in der Bienen-InfoWabe. Das Verarbeiten (Entdeckeln, Schleudern, Abfüllen) ist für Mo., 24.07. vorgesehen. Info hier. Zu Letzterem bitte um Anmeldung.

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