Bienenpatenschaft Patrick Fuchs 2017/2019

Bienenpate Patrick Fuchs

Bienenpate Patrick Fuchs

Der selbständige Finanzkaufmann Patrick Fuchs (B-Group AG Nürnberg) hat die Patenschaft von seiner Frau Kathleen zum Geburtstag geschenkt bekommen.
So verließ ein Päckchen mit Geburtstagsgrüßen gerade noch rechtzeitig mit frischem Honig bestückt unser Haus und landete bei unserem neuen Bienenpaten in Röttenbach. Da Kathleen noch ein paar weitere Honig- bzw. bienenartige Geschenke auf den Gabentisch legte, ahnte ihr Mann beim Auspacken schon etwas, vermutete jedoch einen Imkerkurs. Nun, es ist durchaus etwas ähnliches, denn neben den Jahresgaben (Honig, Bonbons, Pflegeprodukte) dürfen unsere Bienenpaten zu verschiedenen Terminen uns zusehen und auch selbst Hand mit anlegen. Ganz, wie sie möchten und vor allem im eigenen Tempo und mit ungeteilter Aufmerksamkeit unsererseits.

In beiden Familien der Fuchsens gibt’s zwar keine Imker. Doch von ein paar Bekannten wissen sie, dass diese Bienen halten. Einem Imker zugeschaut hatten sie bisher noch nicht, finden es aber eine gute Idee, das Bienenleben zu unterstützen. Denn das ist ja nicht zuletzt durch die Bestäubung eine direkte Hilfe für das eigene Umfeld. Viele Aktionen, so meinte Patrick, wären eher Feigenblatt-Hilfen. Doch bei Bienen-leben-in-Bamberg.de ist das durch die hohe Transparenz, was mit den Unterstützungen aktiv geschieht, eben anders. Man kann sich persönlich von den Leistungen der Initiative überzeugen, beispielsweise anlässlich der Sonntagsöffnungen der Bienen-InfoWabe im Erba-Park.

Bienenpatentreffen zur Kirchweih

SkyLounge in Fürth zur Michaeliskirchweih 2017Dorthin kam denn die junge Familie Fuchs am 20.08. zu Besuch, wo Patrick sogleich die ersten Informationen zur Bienenhaltung erhielt. Zum zweiten Mal trafen wir uns auf der Michaelis-Kirchweih in Fürth, um das Pateninterview zu führen. Mit dabei waren auch Ehrenbienenpatinnen Jutta Fraaß, mit der Fuchsens bereits in Bamberg Bekanntschaft gemacht hatten, sowie Jeannette Munique, meine Schwester. Außerdem Marion aus Hof, befreundet mit Jutta, die 2016 bei einem unserer Honigschleuder-Erlebnistagen Gast bei uns war. Also eine nette Runde, und das ist auch eines der Vorteile der Bienenpatenschaften … man lernt andere bieneninteressierte Menschen kennen und
ist sich daher irgendwie sofort sympathisch.

Bienenpateninterview mit Patrick Fuchs

v.l.n.r.: Reinhold Burger, Kathleen und Patrick Fuchs, Bamberger Schulbiene, Ehrenbienenpatinnen Jeannette Munique und Jutta Fraaß mit Freundin Marion

 Exzessive Honigesser

Sympathisch ist auch, dass Patrick und ebenso Kathleen „exzessive“ Honigesser sind. Unseren Bamberger Lagenhonig fanden sie denn auch sehr, sehr lecker und sind auch schon beim zweiten Glas angelangt. Da wäre es wirklich ratsam, bald ein eigenes Volk zu halten. Die Lage des Gartens direkt am Wald bietet sich dafür prima an, vor allem, nachdem zumindest Kathleen dem Waldhonig einen Tick mehr den Vorzug gibt.

Ihre bewährteste Honiganwendung – und die ist denkbar einfach, jedoch sehr überzeugend. „In jedes Salatdressing und jede gekochte Soße muss mindestens ein Löffel Honig! 🙂 Ein spezielles Honigrezept haben wir nicht, jedoch benutzen wir zum Süßen – egal, ob das ein Jogurth/Quark oder Müsli ist, fast ausschließlich Honig.“

Leidenschaften

Bienenpate Patrick Fuchs mit Kathleen und Bamberger SchulbieneNun möchten wir noch wissen, welche weiteren Leidenschaften Patrick hat und über was er sich besonders freuen kann. „Die neueste Leidenschaft ist meine frisch geborene Nichte Esther. Auch, wenn die Distanz zwischen uns und der Familie meines Bruders (Aachen) recht groß ist, helfen die modernen Kommunikationskanäle (Whatsapp) sehr weiter, der Kleinen beim Wachsen zuzuschauen“, ergänzt Patrick das Pateninterview. „Neben der Arbeit – was tatsächlich meine Leidenschaft ist; es gibt nichts schlimmeres als einen Job,
der keine Leidenschaft entfacht – gehe ich gerne laufen und mache mit Kathleen kleine Städtetrips, um die Welt zu erkunden.“

Bienenpate Patrick FuchsVon der Patenschaft verspricht sich Patrick vor allem, dass er dem Thema Bienen und Imkerei nicht nur die theoretischen Inhalte, sondern auch etwas aus der gelebten Praxis mitnehmen kann. „Der erste Besuch in der Info-Wabe hat mich darin sehr bestärkt, sowie die ersten Gespräch mit euch beiden, die nicht nur sehr sympathisch waren, sondern auch
inhaltlich sehr wertvoll.“

Vielen Dank, lieber Patrick, für das Interview in fröhlicher Runde und Danke an Kathleen für das Einfädeln dieser Bienenpatenschaft!

Vortrag Jürgen Tautz in Würzburg zur „Honigfabrik“

Der Bienenforscher Jürgen Tautz, emeritierter Professor der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und Leiter des interdisziplinären HOBOS-Projekts, hielt am 29.10.2017 einen Vortrag zu seinem jüngsten Werk „Die Honigfabrik“.
Vortragender Prof. Dr. Jürgen Tautz "Die Honigfabrik"Ilona und Gabi auf dem Weg nach WürzburgEingang zum Theater zum Vortrag Tautz "Honigfabrik"Sturm Herwart zum Trotz machten wir uns mit Bienenpatin Gabriele Loskarn, die die Idee dazu hatte, nach Würzburg ins „Theater am Neunerplatz“ auf und trafen auf rund 100 weitere Matineegäste. Mitveranstalter waren die Akademische Buchhandlung Knodt und der Unterfränkische Bienenzuchtverein Würzburg e. V.

Signierstunde mit Jürgen TautzWährend der Signierstunde zeigte sich Tautz bei unserem kurzen Gespräch interessiert an unserer „Bamberger Schulbiene“. So ist der mit dem Communicator-Preis der DFG ausgezeichnete Tautz doch selbst ein eifriger Botschafter an und für Schulen mit zahlreichen gesponserten Projekten. Von einem davon waren wir bereits selbst Nutznießer.

Der Vortrag

Folie Historische Aufnahme der BienenbeobachtungTautzens Vortrag war für Laien gut verständlich, doch konnte er auch Imkern manch überraschende Erkenntnis bieten, falls man das Buch noch nicht gelesen haben sollte. Im Wesentlichen ging es um Bienen und ihre Lebens- und Kommunikationsweisen, doch unternahm er auch historische Ausflüge in die Imkerei, deren Vertreter und ihren Beobachtungen, z. B. die von Karl von Frisch zum Bienentanz, der eher eine „schlampige“ Botschaft denn genaue Zieldefinitionen ausendet; oder zu Chrstian Konrad Sprengel und seinem wegen der Darstellung von „Blümchensex“ erst posthum akzeptierten Werk „Entdecktes Geheimnis der Natur im Bau und in der Befruchtung der Blumen“ aus dem Jahre 1793.

Folie Wachsschwitz-BieneGegenstand von Tautzens Ausführungen waren ferner die Gedächtnisleistungen von Bienen (Labyrinth-Lernen, Mengenlehre, Schwarmintelligenz, Entscheidungen treffen) und die verschiedenen wohlgeordneten Arbeitsabläufe im Bienenstock. Er strich dabei vier Aspekte besonders heraus: Wachs, Klima, Bauen und Heizen. Kurz auf Letzteres eingegangen:

Heranwachsende Bienen, welche nur ein halbes Grad mehr an Heinzwärme durch die Heizerbienen erhält, reagieren später verändert sensibel auf die Umwelttemperatur. Sie beginenn also aufgrund eines veränderten Wärmeempfindens früher oder später als andere mit dem Fächeln. Diesem Phänomen geht man in der Epigenetik nach. (Anmerkung: Grob gesagt also, die Aktivierung von Genen aufgrund von Umwelteinflüssen.)

Doch nicht so sehr die Details des Vortrags, sondern vielmehr widme ich mich mit meinen Blogbericht den Fragen aus dem Publikum.

Publikumsfragen

Seit wann befassen Sie sich mit Bienen?
Durch ein von Martin Lindauer (Schüler des Nobelpreisträgers Max von Frisch) geschenktes Bienenvolk habe ich Blut geleckt und mein Forschungsgebiet verändert. (Anmerkung: Fachgebiete Tautz‘ sind Biologie, Geographie, Physik, Zoologie und Neurobiologie.)

Wie erhalte ich einen bienenfreundlichen Garten?
AW: Beispielsweise mit der Veitshöchheimer Bienenweide über die LWG. (Unser Linktipp.)

Werden Bienen von Neo-Nikotinoiden geschädigt? Verlieren sie ihren Orientierungssinn?
AW: Menzel hat bewiesen, dass Bienen durch Schädungen ihres „Gehirns“ (Anm. Es handelt sich um das Oberschlundganglion) tatsächlich die Orientierung verlieren können und nicht in ihren Stock zurückfinden. (Anmerkung: … und wenn sie zurückfinden, eine eingeschränkte Kommunikationsleistung aufweisen.) Es ist auch nicht vorstellbar, dass Insektenvernichter nicht auch die Biene schädigen kann, da diese eben auch ein Insekt ist. Die Darstellung der Industrie von „Bienenfreundlichkeit“ kann nicht korrekt sein.

Gibt es das Bienensterben wirklich?
AW: Bienen können nachgezüchtet werden, es besteht also keine Sorge, dass wir eines Tages keine Honigbienen mehr hätten. Doch hat ganz allgemein das derzeitige Insektensterben dramatische Ausmaße angenommen. Oder wie viele Schmetterlingsarten haben Sie heuer schon gesehen? (AW aus dem Publikum: Drei Arten). Oder wie dreckig ist Ihre Windschutzscheibe nach mehrstündiger Autobahnfahrt?

Gibt es bei uns noch wilde Bienenvölker?
AW: Es gibt mehr, als man denkt. Für ein aktuelles Projekt sind wir über Meldungen von verwilderten Honigbienenvölker dankbar. (Anmerkung: Wir selbst kennen ebenfalls zwei Stellen in Bamberg, wo wir über die Jahre emsiges Win- und ausfliegen von wildlebenden Honigbienen beobachten. Unsere Theorie jedoch ist, dass es immer wieder neue Schwärme sind, die sich einnisten. Denn eines von sechs Entscheidungsfaktoren bei der Wohnungssuche sind laut T. D. Seeley, ob der Bau bereits Waben aufweist.)

Sprechen Bienen verschiedene Sprachen?
AW: Es wurden tatsächlich Unterschiede in der Tanz“sprache“ festgestellt. Asiatische Bienen lernen dabei leichter eine europäische Sprache als andersherum.

Schädigen gentechnisch veränderte Pflanzen die Bienen?
AW: Nein, das tun sie nicht. Was aber zum Beispiel schädigt, ist, wenn ein Volk Pollen von nur einer einzigen Pflanze wie Raps einbringt. Sie brauchen unterschiedliche Pollen, um gesund zu bleiben.

Wie hoch ist die Belastung des Honigs in Städten?
AW: Giftstoffe werden vom Körper der Biene (Anmerkung: den Malpighischen Gefäßen) herausgefiltert. Untersuchungen sogar an stark belasteten Flughäfen ergaben keine nennenswerten Rückstände. (Anmerkung: Siehe dazu unser Bericht vom Imkerforum 2017 zu „Rückstände in Honig und Pollen“).

Könnte man am Ringpark in Würzburg nicht auch Bienenvölker aufstellen?
AW: Prinzipiell wäre das möglich. (Anmerkung: Nicht die Abgase dürften das Problem werden, vielmehr einzukalkulierender Vandalismus oder Diebstahl.)

Gibt es Neuigkeiten zur Varroabekämpfung?
AW: Es wird an mehreren Enden geforscht.

Wie wird die Königin gewählt?
AW: Nicht die einzelne Biene entscheidet, wer Königin wird, sondern es ist eine (für uns   nicht nachvollziehbare) Entscheidung aller Bienen. Soll eine Larve Königin werden, wird sie besonders gefüttert. Es werden außerdem mehrere Königinnen herangezogen, wobei nur eine übrig bleibt. Die stärkeren stechen die Schwächeren ab, bzw. die ältere Königin schwärmt vor dem Schlüpfen der Jüngeren aus.

Was passiert, wenn Bienen das giftige Jakobskreuzkraut zu sich nehmen?
AW: Für die Bienen selbst bedeutet es keine Vergiftung. Ist allerdings zuviel davon im Honig, ist es für den menschlichen Verzehr nicht geeignet. Die Imker wissen das aber in aller Regel, dass, wenn es zu viel Jakobskreuzkraut (auch Rhododendron ist giftig) in der Umgebung gibt, ihr Honig belastet ist und vertreiben ihn nicht. Hier in Süddeutschland ist das – im Gegensatz zu Norddeutschland – noch kein Problem.

Haben Bienen Suchtprobleme bei Neonikotinoiden?
AW: Nein, allerdings gibt es Suchterscheinungen bei Koffein und Alkohol. (Anmerkung:  Forschungen ergaben, dass Bienen dummerweise sogar lieber in neonikotinoid belasteten Feldern sammeln als in unbehandelten. Möglicherweise riecht der Nektar attraktiver? Linktipp Zeit-Online.)

Warum sterzeln Bienen, wenn keine Königin im Stock ist?
AW: Es ist eine Art Notruf, um das Volk zsammenzurufen.

Wo übernachten die Bienen, wenn sie zwei Tage lang brauchen, um zu ihrem Stock zurückzukehren? (Der Fragende nahm Bezug auf die Schilderung Tautz’ens zu einem Versuch in Australien mit ausgesetzten Völkern im Bezug auf ihren Orientierungssinn.)
AW: Sie klammern sich an Pflanzenteile an und „hängen ab“.

Beim Beschreiben von möglichen Wohnungen nach dem Ausschwärmen – geschieht diese subjektiv?
AW: Bienen besitzen einen angeborenen Standard, der sie die Qualität einer neuen Behausung für alle Bienen nachvollziehbar beschreiben lässt. (Anmerkung: In aller Ausführlichkeit beantwortet diese Frage T. D. Seeley in seinem Werk „Bienendemokratie“)

Fliegen Bienen über Wasser?
AW: Ja, aber nicht gerne, da sie durch fehlenden Landmarken kein gutes Zeitgefühl mehr haben.

Erhält nur die Königin Gelee Royale?
AW: Alle Eier erhalten in den ersten 2,5-3 Tagen Gelée Royale. Ab dem Larvenstadium erhalten sie einen Brei aus Pollen und Nektar. Soll aus einer Larve (= Made) eine Königin werden, wird diese weiterhin und bis an ihr Lebensende mit Gelée Royale gefüttert.

Wer jetzt Appetit auf weitere Details hat, dem legen wir „Die Honigfabrik“ ans Herz, und wer die Originalsignatur von Prof. Dr. Jürgen Tautz sehen möchte, unsere Imker-Bibliothek, aus der Bienenpat(inn)en der Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de sowie die Mitglieder des Imker und Bienenzuchtvereins Bamberg und Umgebung e. V. gerne etwas ausleihen dürfen.

Signierstunde mit Jürgen Tautz

 

Bericht zur Herbstversammlung IBZV e. V. 2017

Vortrag Rüdiger WinterspergerDie Ordentliche Mitgliederversammlung (OMV), auch als „Herbstversammlung“ des Imker und Bienenzuchtvereins Bamberg Stadt und Land e. V. (IBZV) bezeichnet, fand traditionell in Breitengüßbach statt. Da beide Vorsitzende verhindert waren, wurde Ilona Munique zur Versammlungsleitung vorgeschlagen und von den anwesenden Mitgliedern gewählt. Hauptelement des Abends am 14.10.2017 war der Vortrag von Fachwart und 1 Vereinsvorsitzenden des Imkervereins Bad Rodach, Rüdiger Wintersperger zum Thema „Das Bienenvolk im Jahreszyklus“.

In rund 100 Minuten, beginnend mit den Winterarbeiten, endend mit den Herbstarbeiten und einigen Fazits, blätterte Wintersperger in den Fotoarchiven und Erkenntnissen seines Erfahrungsschatzes. Detailreich, dennoch übersichtlich, wurden Fragen und Fakten zu folgenden Arbeitskriterien der Bienenhaltung angesprochen, die im Spannungsfeld zwischen Gartenbesitzer, Landwirten, Naturschützer, Verbraucher, Imker sowie Belange von Stadt und Landkreis liegen.

  • Zeitpunkt der Arbeiten
  • Biologie
  • Ziel
  • Anzeichen und Maßnahmen im Bezug auf
    • Raum
    • Bienen
    • Ernährung
    • Gesundheit

Dieses im Einzelnen wiederzugeben würde den Rahmen des Blogbeitrags sprengen. Für Jungimker war der ausgiebige Vortrag sicherlich eine Herausforderung. Aber auch erfahrene Imker hingen an den Lippen des Diplom-Agraringenieurs aus Bad Rodach und Herr über rund 50 eigene Völker. Einige Folien finden Sie hier unten in der Galerie.

Im Anschluss erfolgte ein Jahresrückblick auf 2017 und eine Vorschau auf 2018 sowohl des Vereins selbst als auch der Bienen-InfoWabe, deren Träger der IBZV ist. Die  wichtigste Meldung: In 2018 findet wieder ein „Imkern auf Probe“ statt, welches aus Kapazitätsgründen heuer ausgesetzt war. Die Rückschau auf den Imkerausflug erfolgt zur Frühjahresversammlung.

Versammlungsleiterin und Vortragende Ilona MuniqueDie Folien des Jahresberichts und der Vorschau zur Bienen-InfoWabe gerieten ebenfalls umfangreich, doch überwiegend der Bilder wegen, die sich nicht zuletzt durch die Errichtung des Bamberger Bienengartens sowie besonderer Schulungszielgruppen (z. B. die Lehramtsanwärter/innen zur Didaktik der Naturwissenschaften und dem Besuch der Chinesischen Delegation) ergaben. Das frisch erstellte BIWa-Jahresprogramm 2018 (Kurzversion) konnte den Anwesenden exklusiv ausgeteilt werden, der gedruckte Flyer erscheint voraussichtlich noch vor dem Dezember.

Wie geplant endete die OMV um kurz nach 22 Uhr. Die nächste OMV findet als Jahreshauptversammlung voraussichtlich wieder im Februar statt. Wir halten Sie hier und auf den Seiten des IBZV e. V. auf dem Laufenden.

 

Herbstversammlungen – HEG und IBZV e. V.

Logo IBZVLeider am selben Tag, nämlich dem Sa., 14.10.2017, findet jeweils die Herbstversammlung der HEG, Honigerzeugergemeinschaft Süddeutschland w. V. in Eltmann sowie die Jahresversammlung des Imker und Bienenzuchtverein Stadt und Land e. V. in Breitengüßbach statt.

Da Reinhold in beiden Vereinen Mitglied ist, etwas ungünstig. Nachdem jedoch ein Tagesordnungspunkt zur Mitgliederversammlung des Imkervereins vorsieht, dass wir unseren Jahresbericht und eine Vorschau zum Programm der Bienen-InfoWabe bzw. unserer Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de vorstellen, ist klar, wo wir erscheinen werden.

Wir freuen uns außerdem auf den Vortrag von Rüdiger Wintersperger: „Das Bienenvolk im Jahreszyklus“.

Klimawandel und neue Bienenkrankheiten – Vortrag von Reinhold Burger

Neue Bienenkrankheiten, auch in Franken? Was der Klimawandel erwarten lässt“ lautete der Titel des Vortrags am 03.09.2017 zur BIWa-Sonntagsöffnung. Mittlerweile hat Reinhold Burger die Powerpoint überarbeitet, denn aus Gründen des Urheberrechtsschutzes können leider nicht alle Fotos gezeigt werden. Was jedoch gut wäre, denn alle Gärtner/innen könnten ihren Beitrag zur Eindämmung einer möglichen Invasion von Kleinem Beutenkäfer oder Asiatischer Hornisse leisten. Doch gibt es hierzu kaum Fotos, die tatsächlich ohne rechtliche Bedenken herumgereicht werden können. Ein unbefriedigender Zustand. Im Gegensatz dazu sind wir selbst recht freigiebig mit unseren Informationen. Hier also der Vortrag als PDF.

Klimawandel

Gäste zum VortragEin Dutzend Gäste folgten den Ausführungen des Bienensachverständigen, der mit Fakten zum vom Menschen verursachten Klimawandel speziell in der Region Bamberg aufwartete. Temperaturtrends, Niederschlagsverläufe und die Phänologie – also periodisch wiederkehrenden Entwicklungserscheinungen in der Natur im Laufe eines Jahres – zeigen drastische Veränderungen auf. So beginnt beispielsweise die Apfelblüte in Bayern um rund vier Wochen früher als noch vor rund 30 Jahren. Aber auch die Niederschläge häufen sich im früher warmen September, der gemeinhin als Altweibersommer uns Älteren noch geläufig war.

Bienenkrankheiten durch Bienenschädlinge

Vortrag "Neue Bienenkrankheiten – auch in Franken?" von Reinhold BurgerDoch nicht nur das Klima hat Auswirkungen auf die Bienengesundheit. Neben ihr und der Nahrung sowie Umweltschadstoffen bzw. Pflanzenschutzmittel sowie dem Imker selbst sind Krankheitserreger Ursache notleidender Populationen. Manche Erreger werden durch parasitäre Bienenschädlinge eingebracht, wobei der Schädling außerdem durch Bisse auch das Wachstum von Larven schädigen kann oder die Bienen einfach abfängt zum eigenen Verzehr.

Eine der gefürchteten Eindringlinge könnte unter Umständen in naher Zukunft der Kleine Beutenkäfer (Aethina tumida) sein. Reinhold Burger ging der Frage nach, ob er klimatisch gesehen in Eurpa, bzw. im Raum nördlich der Alpen überleben könnte. Ja, das ist nicht mit Sicherheit auszuschließen. Seine Einschleppung wäre über die Trachtfahrten und den Völkeraustausch von Süd nach Nord möglich. Denn in Süditalien ist er bereits zur Gefahr geworden.

Präparat von Vespa velutinaEine weitere Bedrohung stellt die Asiatische Hornisse (Vespa velutina) dar, über die wir ebenfalls auf unserem Blog im Zusammenhang mit den Erkenntnissen der Veitshöchheimer Bienenforschungen bereits mehrmals berichteten, zuletzt im Januar.

Inzwischen bei uns etabliert, nicht heimisch und nicht erwünscht ist die Kirschessigfliege (Drosophila suzukii). Auch zu dieser ausführlich hier.

Zum Schluss ging Reinhold noch ein wenig auf die  Varroamilbe (Varroa destructor) ein. Das Dilemma hier ist, dass es hierzulande kaum mehr längere brutfreie Zeiten gibt, was die Winterbehandlung mit Oxalsäure zum Problem macht. Denn diese wirkt bekanntlich nicht in die Brutzellen hinein. Eine dritte Behandlung vor dem nahrungsmitteltechnisch bedingten Behandlungsstopp ab Januar mit Ameisensäure jedoch ist für die Bienen nicht verträglich.

Vortrag "Neue Bienenkrankheiten – auch in Franken?" von Reinhold BurgerDas Resümme

  • Der Klimawandel begünstigt die Ausbreitung neuer Bienenkrankheiten und Bedrohungen, ist jedoch nicht deren Ursache
  • Ursächlich für die Verbreitung neuer Bienenkrankheiten und Bedrohungen sind meist der globale Warenaustausch nebst Bienentransporten
  • Bienen sind generell sehr anpassungsfähig und kommen mit dem Klimawandel (gut) zurecht
  • Imker müssen ihre Betriebsweise auf klimabedingte Änderungen von Rahmenbedingungen einstellen

Der bienenfreundliche Garten – Vortrag im Kreislehrgarten Oberhaid

Ikarusfigur mit SpinnwebenDuftbeete mit IkarusAm Sa., 30.09.2017 fand im wundervollen Kreislehrgarten Oberhaid ein Seminar zum bienenfreundlichen Garten statt. Veranstalter war der Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Bamberg.

Vortragender Reinhold BurgerUnseren Vortrag Honigbienen im Garten (PDF-Präsentationsfolien) hielten wir Reinhold Burger und ich als Ersatzreferenten. Von daher sind die Folien nicht ganz so ausführlich, zumal wir uns die 90 Minuten mit Kreisfachberaterin Alexandra Klemisch geteilt hatten. Sie brachte außerdem etliche Informationsschriften mit, von denen vor allem die LFL-Broschüre Bienen in der Kulturlandschaft: Wild- und Honigbienen in ihrem Lebensraum hervorsticht. Sie ist auch als Printausgabe für € 1,- zu beziehen und natürlich in unserer Imker-Bibliothek zu finden.

Vortragende Reinhold Burger und Bamberger SchulbieneDer Vortrag

Titelblatt Vortrag Reinhold Burger: Honigbienen im Garten 2017Vorgestellt hatten wir u. a. die Entwicklung der Honigbienen in den Monaten August bis September. Das Bienenjahr besteht aus vier Phasen. Momentan erleben wir den Aufbau des Wintervolkes. Die zwischen August und September gelegten Eier entwickeln sich zu Winterbienen, die etwa ein halbes Jahr alt werden können. Sind es zu wenige, also unter 10-15.000 Arbeiterinnen, können sie sich in der Wintertraube nicht warm genug halten. Es ist also wichtig, ihnen durch wertvolle Anpflanzungen von pollenreicher Nahrung einen guten Start zu geben.

Biene an Duftnessel (Agastache rugosa)Am einfachsten ist es dabei, das Bewertungssystem nach Anna Maurizio zu beachten. Sie nimmt eine Unterscheidung nach Nektar- und Pollentracht in 4 Stufen (von 1 = gering bis 4 = sehr gut) vor. Nach diesem Schema in vier Qualitätsstufen verfährt auch der Autor Günter Pritsch in seinem Buch „Bienenweide“. Einsehen können Sie es in unserer Imker-Bibliothek.

Weiterführende Literaturlisten zum Download sind hier zu finden:

Das Seminarprogramm ging im Anschluss noch ohne uns weiter. Hier der Bericht.

Spezielle Gäste

Thomas und Dr. Elke PuchtlerDurch das Einspringen hatten wir unser eigentliches Samstagsprogramm kurzfristig umgestellt. So nutzte Dr. rer. nat. Elke Puchtler, eine pflanzenkompetente und verständige Bienenfreundin, die willkommene Gelegenheit, zusammen mit ihrem Mann Thomas den Oberhaider Kreislehrgarten aufzusuchen, damit wir von hier aus unseren geplanten Ausflug starten konnten.

BienenbeetElke war sehr angetan von der Anlage, die auch ein eigens errichtetes Bienenbeet enthielt. Auch dieses wurde von Alexandra Klemisch beratend begleitet, so wie auch unser Bamberger Bienengarten. Elke nimmt lebhaft Anteil am Werden und Gedeihen der Bienenstadt Bamberg (und Umgebung), obwohl sie in Adelsdorf wohnt und dort eine Heilpraxis betreibt.

SAlexandra Klemisch und Dr. Elke Puchtler lernen sich kennen.o ist es für uns eine Freude gewesen, dass sich beide – Frau Klemisch und Elke – endlich einmal persönlich kennenlernen konnten, wo doch bereits durch eine Referentenlistenaufnahme Kontakt bestand.

Biene an Duftnessel (Agastache rugosa)So schließt sich der Kreis der Bienenunterstützer/innen (noch lange nicht!), um neue Möglichkeiten durch Kooperationen, Synergiene und Wissensteilung zu eröffnen. Einzige Voraussetzung: Affinität und Liebe zu Bienen, Menschen und der Natur schlechthin!

P. S.: Danke für den leckeren Apfelsaft aus Bamberger Streuobstwiesen und den Apfelsekt – sehr schmackig!!!

KV-GBV: Gartenpflegerkurs Teil 3 – Der bienenfreundliche Garten

Bienen an weißer HerbstasterAm Sa., 30.09.2017 findet im Kreislehrgarten Oberhaid ein Seminar zum bienenfreundlichen Garten statt. Reinhold Burger und ich springen gerne als Ersatzreferenten ein, wo wir doch eben erst an den Obst- und Gartenbauverein Oberhaid für diesen tollen Garten, gleich neben der Friedhofskirche am Ortseingang, einen zweiten Platz unseres Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreises 2017 vergaben. Da war immerhin von einem Schulterschluss die Rede, was selbstverständlich Auftrag und Verpflichtung auch für uns ist.

Veranstalter für den Kurs, dessen 3. Teil sich besonders an Gartenpfleger wendet, ist der Kreisverband für Gartenbau und Landespflege. Mit-Referentin ist Kreisfachberaterin Alexandra Klemisch des besagten Veranstalters, die Wissenswertes über die im Herbst um die Gunst der Bienen wetteifernden Blühpflanzen parat hält. Sie war ja bekanntermaßen heuer bereits bei uns in der Bienen-InfoWabe zugange.

Wir beide werden die Entwicklung der Honigbienen in den Monaten August bis September erläutern, mit einem kleinen Seitenblick auch auf die Wildbienen. Was brauchen sie, was können wir im Garten Gutes für sie tun? Wildbienen sind jedoch eher das Spezialgebiet von Referent Günter Reif, stellvertetender Vorsitzender des Bezirksverbands für Gartenbau und Landespflege Oberfranken. Er wird sicher noch tiefer in die Materie einsteigen. Weitere schöne Programmpunkte siehe unten.

Die Anmeldezeit ist zwar eigentlich vorüber, aber vielleicht besteht ja doch noch eine Chance, ein Plätzchen zu ergattern. Einfach mal anrufen bei der Kreisfachberaterin Alexandra Klemisch, Tel. 0951/85-534, alexandra [dot] klemisch [at] lra-ba [dot] bayern [dot] de

Kostenbeitrag: 15,- €, ermäßigt 10,- € für Gartenbauvereins-Mitglieder

Programm für Samstag, den 30. September 2017

9.00 Uhr – Begrüßung

9.15 Uhr – Honigbienen im Garten, Referntin: Birgit Lang, Imkerin aus Oberhaid

10.30 Uhr – Kurze Pause

10.45 Uhr – Fleißige Bestäuber – Nützliche Insekten im naturnahen Garten, Referent: Günter Reif, Stellvertretender Vorsitzender Bezirksverband Oberfranken

12.30 Uhr – Mittagspause

13.30 Uhr – Wir stellen eine kleine Nisthilfe aus Ton her, Referentin: Kerstin Kempter, Töpferin aus Lauter

14.45 Uhr – Kurze Pause

15.00 Uhr – Blühstreifen für Bienen ansäen: Wie’s funktioniert. Referentin: Kreisfachberaterin Alexandra Klemisch

Seminarende ca. 16.00 Uhr

 

Einzug der Rosen im Bamberger Bienengarten

Rose "The Lady's Blush"Eine Schenkung von Jeannette Frank inklusive fachlich versierter Anordnung und Einsetzung hat unserem Bamberger Bienengarten zu bienenfreundlichen Rosen verholfen. Weitere sollen folgen. Ganz herzlichen Dank an Dich!

Rambler Perennial BlueWir hätten die Rosen auch in ihrem Galarosa-Schaugarten in Altendorf-Seußling aussuchen können. Doch unter 300 verschiedenen Rosen zu wählen, das hätten wir wohl nicht ohne ihre Hilfe geschafft. So überließen wir der Spezialistin die Bestimmung, welche der wundervollen Blüten unseren Bienen zu wertvollem Pollen und leckerem Nektar kredenzt werden soll.

Am Tag des Einsetzens war Gelegenheit, bei einer Mini-Rosenmesse ebenfalls Tipps zu erhalten und eine Rose zu erstehen. Dies nutzten Mitglieder des benachbarten Interkulturellen Gartens. Sie ließen sich auch bei der Bestimmung eines Krankheitsbildes helfen, indem sie ein befallenes Rosenblatt mitbrachten.

Vor der Arbeit Stärkung bei Kaffee und Kuchen – Reinhold, Ilona, Gabi Loskarn, Jeannette FrankHier noch der Hinweis, dass wir für unser BIWa-Jahresprogamm 2018 eine Rosenmesse mit Jeannette Frank fest eingeplant haben. Sie wird am 10. Juni 2018 am Bienenweg 1 in Bamberg stattfinden. Natürlich ist hier eine Beratung auch ohne Kauf möglich. Wer es nicht mehr bis dahin aushält – der Schaugarten von Jeannette ist immer ein Besuch wert, wie wir bereits schon feststellen durften (siehe Bericht).

Bei der Aktion fleißig den Spaten geschwunden hat auch unsere Bienenpatin Gabriele Loskarn. Auch ihr vielen lieben Dank fürs Helfen und Sich-mit-uns-Freuen!

Die Biene in der Pantomime des Coburger Kinder- und Jugendtheaters

Pantastico nennt sich die Pantomime-Gruppe um Theaterpädagogin Nicole Wehrmann des Coburger Kinder- und Jugendtheaters, die zur Saison-Abschlussfeier 2017 in der Bienen-InfoWabe auftrat. Die vier jungen Damen beendeten mit ihren drei kurzen Stücken aus der Welt der Bienen die Feierlichkeiten zur Verleihung des Bienenstadt-Bamberg-Umweltpeises (wir berichteten).

Pantastico, Coburger Kinder- und JugendtheaterAnders als in den Vorjahren (2015 und 2016) ging es nicht um die versuchte Inthronisation eines Bienenkönigs (!), sondern um Alltagssituationen von Bienen (Bestäubung und Nektarsuche), von Menschen (beim Picknicken mit Bienenbesuch) und von vermenschlichten Bienen (Krankmeldung bei Arbeitsunlust). Also die ganze Bandbreite an Möglichkeiten, aus unterschiedlichen Perspektiven des Daseins sich dem Bienenthema augenzwinkernd zu nähern. Sowohl die Erwachsenen als auch zwei anwesende Kinder im Vorschulalter hatten ihren Spaß daran.

Ich möchte die Geschichten kurz vorstellen, vielleicht regen sie ja die eine oder andere Schule zur Nachgestaltung an. Die jeweiligen Geschichtentitel sind von mir frei erfunden.

Herzlichen Dank für euren gelungenen Beitrag!

Geschichte 1: Die Lieblingsblume

Geschichte 2: Das Picknick

Geschichte 3: Die faule Kameradin

P. S.: Wir entschuldigen uns für diejenigen, die bereits um 16.00 Uhr auf den Auftritt gewartet hatten. Die Anreise der Gruppe gestaltete sich als problematisch, so dass wir das Programm kurzerhand umstellen mussten.

Verleihung Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2017 zur Saison-Abschlussfeier der Bienen-InfoWabe

Sektempfang.Die zweite Saison der Bienen-InfoWabe ist vorüber gegangen. Den Abschied in die Winterpause versüßten wir uns und unseren Bienenfreunden mit einem kleinen Fest mit Sektempfang, Theater und der jährlichen Verleihung des Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreises, zu der wir wieder am 1. Wochenende nach den Sommerferien, heuer zum 17.09.2017, an den Bienenweg 1 einluden.

Gäste zur Saison-Abschlussfeier 2017Wir danken allen Gästen, Helferinnen und und Preisträgern sehr herzlich fürs Dabeigewesensein!

Pantastico, Coburger Kinder- und Jugendtheater Den humorvollen Abschluss des Festes bildete das Coburger Kinder- und Jugendtheater, das pantomimisch das Thema Bienen aufgegriffen hatte. (Nachtrag 24.09.: Ausführlicher Bericht hier!)

Der Tisch mit den Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreisen Hier die offizielle Pressemeldung, gewürzt mit einer Fotogalerie am Ende. Weitere Informationen zu den diesjährigen Gewinnern, der Jury und der Helfer und Sponsoren findet ihr unter dem Permalink BBU-2017.

Erster Preis „Honiggold“

Der Imkerverein Scheßlitz und Umgebung e. V. gewann den von der Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de jährlich ausgelobten Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis. Der rührige Imkerverein wurde für seine Vorbildfunktion in Sachen Jungimkerförderung in Scheßlitz „mit Strahlkraft bis nach Hallstadt und Bamberg hinein“ ausgezeichnet, so die Laudatio.

1. Preis "Honiggold", überreicht an Herbert Beck und Cornelia Schecher für den Imkerverein Scheßlitz durch Jurymitglied Walter Achtziger

Preisträger 1. Platz: Imkerverein Scheßlitz und Umgebung e. V., flankiert von den Preisausrichtern (v. l. n. r.: Reinhold Burger, Walter Achtziger, Herbert Beck und Cornelia Schecher für den Gewinnerverein, Ilona Munique).

Wildbienenhotel vom Imkerverein Scheßlitz und Umgebung e. V., hier mit Cornelia Schecher und Herbert Beck (in grünen Vereins-T-Shirt)Deren Wirken wäre auch ein Vorbild bei der Gründung der Bamberger Bieneninitiative gewesen, lobten die Ausrichter des Preises, Ilona Munique und Reinhold Burger. Hervorgehoben wurde außerdem die Schenkung eines Wildbienenhotels mit beeindruckenden Maßen für den Bamberger Bienengarten. Auch profitierte die Initiative von unentgeltlichen Vorträgen des Scheßlitzer Imkervereins. Der Vorsitzende Herbert Beck und die „Wildbienenbeauftragte“ Cornelia Schecher nahmen das „Honiggold“ freudig entgegen.

Zweiter Preis „Silberlinde“

Cornelia Schecher, Raimund Ott und Christian RindchenDer zweite Preis, die „Silberlinde“, ging ebenfalls in das Bamberger Umland. Gewonnen hatte es der Kreislehrgarten des Obst- und Gartenbauvereins Oberhaid e. V. für die fachgerechte Anlage eines Bienenbeetes und das Erstellen einer Informationsbroschüre. Als weitere Begründung wurde der partnerschaftliche Schulterschluss mit der Bamberger Bieneninitiative in Form von Pflanzentausch und Vortragstätigkeiten genannt.

2. Preis "Silberlinde", überreicht an Raimund Ott für den Kreislehrgarten des Obst- und Gartenbauvereins Oberhaid e. V. durch Jurymitglied Josef Schröder

Preisträger 2. Platz: Kreislehrgarten des Obst- und Gartenbauvereins Oberhaid e. V. mit Gratulanten (v. l. n. r.: Jurymitglied Josef Schröder, 1. Vorsitzender des Gewinnervereins Raimund Ott, Preisinitiatoren Ilona Munique und Reinhold Burger).

Anerkennungspreise

Jeweils eine Anerkennungsurkunde gab es für Carmen Dechant von der Hofstadt-Gärtnerei Bamberg

Anerkennungsurkunde, überreicht an Carmen Dechant, Hofstadt-Gärtnerei, durch Gabriele Loskarn

Anerkennungsurkunde, überreicht an Carmen Dechant, Hofstadt-Gärtnerei, durch Bienenpatin Gabriele Loskarn. Wir gratulieren!

… sowie den Förderverein zur Nachhaltigkeit der Landesgartenschau Bamberg 2012 e. V. Die Auszeichnungen wurden anlässlich der Saison-Abschlussfeier der Bienen-InfoWabe übergeben.

Anerkennungsurkunde, überreicht an Berhard Kellermann und Jobst Giehler für den Förderverein zur Nachhaltigkeit der Landesgartenschau Bamberg 2012 e. V. durch Michaela Hock

Anerkennungsurkunde, überreicht an Berhard Kellermann und Jobst Giehler für den Förderverein zur Nachhaltigkeit der Landesgartenschau Bamberg 2012 e. V. durch Michaela Hock. Wir gratulieren!

Wer sind die Gewinner des Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreises?Der Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis soll Ansporn sein, sich in besonderer Weise für die Bienenwelt in Bamberg und Umgebung einzusetzen. Dabei spielen die Themen Bienen und ihr Lebensraum, aber auch Verdienste um den regionalen Honig oder in der Imkerei eine Rolle. Für die nächste Jahressaison werden bereits jetzt schon Bewerbungen oder Vorschläge mit Stichtag 1. August entgegengenommen. Information unter http://bienen-leben-in-Bamberg.de.

Fotos zur freien Verwendung (höhere Auflösungen auf Anfrage).

Fotogalerie Honiggold (1. Platz)

… für den Imkerverein Scheßlitz und Umgebung e. V.

Fotogalerie „Silberlinde“ (2. Platz)

… für den Kreislehrgarten des Obst- und Gartenbauverein Oberhaid e. V.

Fotogalerie Anerkennungsurkunde

… für den Förderverein zur Nachhaltigkeit der Landesgartenschau Bamberg 2012 e. V.

Fotogalerie Anerkennungsurkunde

… für Carmen Dechant, Hofstadt-Gärtnerei Bamberg

Fotogalerie Gäste, Sektempfang & rund um die Feier

… und mehr zum Coburger Kinder- und Jugendtheater erfahrt ihr im nächsten Weblog!