Förderverein Hainschule gefällt es bei den Bienen

Schüler schnuppern an Honigwabe„Der Honig!“. „Die Bienen!“. „Mir gefiel alles!“ so lauteten die Antworten am Ende eines ereignisreichen Nachmittags auf der Erba-Insel. 11 Schüler/innen und ein Vater nahmen am Fördervereinsangebot der Hainschule zum Thema Bienen teil. Initiiert wurde die Aufnahme ins Fördervereinsprogramm von  Anja Pillipp, deren Tochter in die Hainschule geht. Wie auch schon im vergangenen Jahr nahmen beide auch selbst an diesem Angebot teil. Langweilig wurde es dennoch nicht, denn es gibt immer wieder Neues zu hören von Maja und ihren Verwandten.

Rätsel HautflüglerDiesmal lernten die Kinder zunächst die am häufigsten bei uns vorkommenden Hautflügler voneinander zu unterscheiden. Sie ließen sie sich nicht davon irritieren, als ich eine Honigbiene zeigte und behauptete, das wäre eine Hummel. Denn in der gleichen Woche hatten sie bereits ein Erdbeerfeld besucht und dabei von Hummeln und Bienen gehört. So wussten sie nun ganz genau, worin die Unterschiede zwischen den beiden Arten liegen. Das Rätselblatt wurde daher von den meisten Zweit- und Drittklässlern richtig gelöst und zu Biene und Hummel auch die Wespe sowie die Hornisse identifiziert.

Berechnen der Gläsermenga aus HonigwabeSchüler schnuppern an HonigwabeWo die Honigbienen leben, erklärten wir anhand von Fotorähmchen aus der Lernbienenbeute. Und wo der Honig verstaut wird, konnten wir mit einem Mittelwandrähmchen und einer vollen Honigwabe zeigen, die alle betasten bzw. beschnuppern durften. Gemeinsam rechneten wir aus, wie viele Gläser Honig aus einem Rähmchen bzw. aus einem Volk herauszubekommen wäre.

Tatsächlich wussten auch schon einige, wie das mit dem Honigschleudern geht. Mit Hilfe von Buchillustrationen ließ es sich noch ein bisschen besser verdeutlichen.

Schülerkreis um Schaufensterbeute.Dann aber gingen wir nach draußen, wo uns bereits die Schaufensterbeute mit echten Bienen erwartete. Tja, allerdings hatte Reinhold ein Rähmchen ohne Drohnen erwischt, so dass wir diesmal keinen Vergleich anstellen konnten.

Am LehrbienenstandNachdem wir von einigen die langen Haare mit einem Tuch abgedeckt hatten, damit sich keine Biene versehentlich in ihnen verfangen kann, zogen wir zum Lehrbienenstand los. Hier durften alle ein Rähmchen mit Bienen halten, was sich alle auch trauten. Nicht umsonst tauften wir unser vierstufiges Konzept „Stressless-Methode“. Denn Schritt für Schritt werden die Kinder vertraut gemacht mit der Biene und ihrem Gewurle. Sie wissen, dass Ammenbienen oder Baubienen nicht zum Stechen neigen, sofern man ihnen ruhig und umsichtig begegnet. Da gibt’s auch kein Gezappel am Lehrbienenstand.

Am Lehrbienenstand

Wieder zurück in der Bienen-InfoWabe, unserem grünen Klassenzimmer, gab’s zur Belohnung Honig zum Probieren. Wir freuten uns natürlich sehr, als ein paar der Kinder vom Geschmack hellauf begeistert waren. So ließen wir uns nicht lange betteln und gönnten der kleinen Gruppe noch eine zweite Probierrunde. Schön, dass ihr so aufmerksam mit dabei wart! Vielleicht sehen wir euch ja bei unseren diesjährigen Honigschleudertagen noch einmal!

Falls Sie, liebe Erziehungsberechtigte, eines der Fotos in höherer Auflage möchten, wenden Sie sich bitte an uns. Aber auch, falls Sie möchten, dass wir eines der Fotos mit Ihrem Kind herausnehmen sollen, was wir umgehend veranlassen.

REWE-BIWa-Sponsoring mit Pettstadter Grundschule eingelöst

Gruppenbild der Grundschule Frensdorf-Pettstadt an der Bienen-InfoWabeDie Bamberger Bienen-InfoWabe (BIWa) wurde 2016 mit finanzkräftiger Unterstützung aus den Reihen der REWE-Kaufleute aus Bamberg und Region erbaut. Alle 16 REWE-Märkte dürfen daher jeweils zwei Schulklassen zum Bamberger Schulbienen-Unterricht zu uns schicken.

REWE-LogoMatthias Fröhlich, der den REWE-Markt in MainFranken Center an der Breitenau betreibt, ist eine von denen, der unsere Gegenleistung wahrgenommen hat. Er stellte den Kontakt zur Grund- und Mittelschule Frensdorf-Pettstadt her, so dass am 20.06.2017 die Klasse 3b der Pettstadter Grundschule in den Genuss eines besonderen Vormittagsprogramms kam.

Bamberger Schulbiene erläutert Bienenbild.27 Kinder um Klassenleiterinnen Claudia Kruse-Endres brauchen einiges an Platz, um gemeinsam aufs Foto zu kommen, welches wir gleich zu Beginn dieses schönen Sommer-Bienen-Tages für unseren Unterstützer aufnahmen. Doch im Inneren der Bienen-InfoWabe ist es groß genug, um allen einen bequemen Unterricht zu ermöglichen.

Schülerkreis um Schaufensterbeute.Von 9.00 bis 11.15 Uhr hatten wir ein abwechslungsreiches Programm geplant, angereichert mit Objekten und Methoden für alle Sinne, beispielsweise …

  • großformatige Bilder sowie Fotorähmchen aus der Lehrbienenbeute (Sehen, Hören)
  • ein Arbeitsblatt über die vier Insektenarten Honigbiene, Wespe, Hummel und Hornisse (Nachdenken, Schreiben)
  • Mittelwandrähmchen (Fühlen, Riechen)
  • eine 2,5 Kilo schwere echte Honigwabe (Haptik, Riechen)
  • unsere Schaufensterbeute mit lebenden Bienen hinter Plexiglas (Sehen, Wiederholen des Gelernten)
  • ein Spaziergang (Bewegen) zu unseren Bienen am Lehrbienenstand (Sehen, Hören, Riechen, Festigen des Gelernten)
  • und ein Löffelchen Bamberger Lagenhonig (Schmecken)

Am LehrbienenstandAuch uns hat es wieder Spaß gemacht, trotz großer Hitze, der wir mit einem am Vortag neu angeschafften Ventilator begegneten. Die Bienen allerdings hatten davon nichts. Sie können jedoch ihre eigenen Flügel zum Wedeln verwenden. Dennoch unterließen wir diesmal das Bienenstreicheln, denn ein wenig schienen sie uns unruhig zu sein. Da geht die Sicherheit vor.

Am LehrbienenstandIm Namen der Grundschule Frensdorf-Pettstadt nochmals herzlichen Dank an REWE Fröhlich dafür, dass wir gemeinsam am Thema Bienen einen Grundstein für mehr Verständnis legen konnten. Frau Kruse-Endres jedenfalls möchte gerne im nächsten Jahr wieder kommen. Hier unsere Empfehlung: Im Januar/Februar anmelden, denn die Kapazitäten sind  begrenzt. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen!

Volk hinstellen und Honig ernten? VHS-Kurs zur Imkerei klärt Fragen

Teilnehmende mit bienenbesetzten Rähmchen im VHS-Kurs zur Imkerei„Nach 30 Jahren möchte ich wieder das Imkern beginnen“, so einer der Teilnehmenden bei der Vorstellungsrunde am vergangenen Sonntag, den 28.05.2017 zu unserem VHS-Kurs „Die Imkerei – Uraltes Handwerk und modernes Hobby“. Ein Ehepaar meinte: „Wir haben ein großes Grundstück und könnten uns dort sehr gut ein Bienenvolk vorstellen“. Zwei Freundinnen hatten ebenfalls Interesse am Bienenthema. Sie waren auch ein wenig aufgeschreckt durch den Film „More than Honey“, der erst kürzlich wieder im TV gezeigt wurde und wollten es genauer wissen.

Teilnehmende mit bienenbesetzten Rähmchen im VHS-Kurs zur ImkereiSo unterschiedlich die Beweggründe der 10 Teilnehmenden waren, so einte sie doch die Faszination an dem einzigartigen Insekt und am Urprodukt Honig, welcher so rein und unverfälscht genossen werden kann wie kein zweites „Eingemachtes“. Die zwei Stunden Theorie und Besuch des Lehrbienenstandes gaben Einblicke und Antworten auf die eine oder andere Frage. Eine Teilnehmerin wagte es sogar, selbst ein Rähmchen aus der Beute zu ziehen.

Teilnehmende mit bienenbesetzten Rähmchen im VHS-Kurs zur ImkereiAm Ende meinte ein Teilnehmender, er hätte sich das Imkern doch ein wenig einfacher vorgestellt nach dem Motto: „Volk hinstellen und Honig ernten.“ Leider macht es die Varroamilbe und andere Störfaktoren notwendig, die Behandlungsgrundlagen kennen zu lernen, um die Bienen sachkundig zu pflegen. Doch ist das alles erlernbar. Wichtige Voraussetzungen sind: Geduld, Beobachtungsgabe, angstfreies Agieren und natürlich ein wenig haptisches Geschick, beispielsweise, wenn es um die Kennzeichnung der Königin geht.

Teilnehmende mit bienenbesetzten Rähmchen im VHS-Kurs zur ImkereiWir hoffen nun, niemanden verschreckt zu haben, sondern im Gegenteil Lust gemacht zu haben auf ein anspruchsvolles, überaus spannendes Hobby, welches jedes Jahr neue Überraschungen und Einsichten birgt. Beim Imkern lernt man niemals aus, weil sich die Rahmenbedingungen wie Klima, Bienenrassen oder Krankheiten ändern. Zudem bringt die Forschung ebenfalls immer wieder neue Erkenntnisse hervor, nach der sich auch die Praxisanwendungen neu ausrichten. Doch man wächst hinein, und die Bienen wissen durchaus ebenfalls, was sie machen sollen. 😉Bienenbesetztes Rähmchen

Projekt „Wildbienenhotel“ im Erba-Park mit Wirtschaftsschule Bamberg

Wirtschaftsschüler am Wildbienenhotel am Bienenweg 1Material für das WildbienenhotelInitiiert von unserem Bienenpaten Daniel Schiller, Lehrer an der Graf-Stauffenberg-Wirtschaftsschule Bamberg, freuten wir uns auf ein gemeinsames Wildbienenhotel-Projekt mit der Klasse 10f. Vier Wochen vorab erhielt der Klassenleiter modifzierte Vorschläge zum Projektablauf. [Nachtrag 12.06.17]

Die rund 30 Schüler/innen bereiteten sich mittels Internetrecherche darauf vor, welche Materialien zur Ausstattung notwendig sind, besorgten sich diese und befüllten sodann am 24.05.2017 unser kürzlich  erhaltenes neues Wildbienenhotel (siehe Bericht).

Einrichten des Wildbienenhotels

Wirtschaftsschüler statten Widlbienenhotel ausDie Akton dauerte einen Vormittag lang, an dem gesägt, gebohrt, geschraubt, geschmirgelt, geschnitten und Totholz gesammelt wurde. Auch, wenn sich das eine oder andere Material von uns als eher unbrauchbar diagnostiziert wurde (z. B. Tannenzapfen, Rindenmulch und Stroh), konnten wir anderes modifizieren, wie zum Beispiel die Tonziegelsteine. Deren Öffnungen sind zu groß und zu scharfkantig, doch eignen sie sich gut, um Schilfrohre aufzunehmen.

Wirtschaftsschüler statten Widlbienenhotel ausEbenso sind die Löcher, die am Stirnholz angebracht wurde, besser über die gesamte Astlänge zu verteilen. Denn stirnseitig bricht das Holz mit der Zeit auseinander, die Sprünge ragen in die Löcher hinein und stören damit die Kinderstuben der zarten Wesen. Zart sind ebenfalls die Flügel der zierlichen Bestäuberinnen. Daher mussten alle Eingangslöcher glattgeschmirgelt werden.

Literatur & Links

Titelübersicht der Medien zu Wildbienen aus der Imker-Bibliothek von Bienen-leben-in-Bamberg.deSich intensiver mit dem Wildbienenlebensraum auseinanderzusetzen schärft den Blick für die Details. Die meisten Wildbienenhotels werden leider falsch bestückt. Dass eine schnelle Internetrecherche nicht immer Qualitätsgarant ist, weiß ich als Bibliothekarin nur zu gut. Daher ist die Bienen-InfoWabe auch Hort einer Anzahl bedacht ausgewählter Bücher und Infomaterialien, die wir nun gut gebrauchen konnten. (siehe Imker-Bibliothek via Zotero, Tag-Filtersuche „Wildbienen“)

Vorbereiten des Wildbienenhotels mit SchülerhilfeEmpfehlenswerte Anleitungen aus dem Web sind:

Da das Hotel doch ziemlich groß ist und nun einige Materialien nicht zur Verwendung kommen, werden wir ein wenig nacharbeiten. Es wurden außerdem Tonziegel bestellt, die den Bedürfnissen einiger Wildbienenarten optimal entsprechen sollten.

Honig

Bamberger Lagenhonig von Bienen-leben-in-Bamberg.deZur Ergänzung des Themas Wildbienen widmeten wir uns natürlich auch ihren Verwandten, den Honigbienen. Ihrem wohlschmeckenden, heilkräftigem Produkt, dem Honig, näherten wir uns durch die Schätzung, was eine volle Honigwabe wohl wiegt und die nachfolgende Berechnung, wie viele Gläser Honig man aus einem Volk ernten könne. Der bayerische Durchschnitt des Honigertrags lag 2016 bei 27,3 Kilo, in Oberfranken bei 31,4 Kilo. Allerdings schleudern die meisten Imker 2x im Jahr, wohingegen wir beim Bamberger Lagenhonig auf eine einmalige Schleuderung setzen, die etwa 18 Kilo einbringt.

Dass dieser daher sehr wohlschmeckend bei einer feinkristallinen Konsistenz ist, daran haben die Frühjahres-Obstblüten ihren Anteil. Auf die Frage, warum mancher Honig flüssig ist und mancher nicht, lässt sich reduzieren auf den unterschiedlichen Zuckergehalt in unterschiedlichen Blüten. Fruchtzucker bleibt länger flüssig als Traubenzucker, wobei ersterer besonders im Waldhonig (Ursprung hier: Ausscheidungen von Blattläusen) vorkommt, aber auch in der Robinie, Akazie, in der Kastanie und in Wildblüten. Jedenfalls war die Honigverkostung auf Baguette ein Beweis dafür, dass es schmeckte, denn 1 Kilo waren binnen kurzer Zeit in den Mägen der rund 30 Jugendlichen verschwunden.

Lehrbienenstandbesuch

Die Königin entdeckt! Besuch unseres Lehrbienenstands am FünferlesstegEs ist schon schade, dass, je älter Kinder werden, um so mehr die Angst vor der Honigbiene zunimmt. Sie ändert sich allerdings meist wieder, wenn aus den Jugendlichen junge Erwachsenen werden. Dem mutigeren Teil der Gruppe jedenfalls wurde das unverhoffte und seltene Glück zuteil, dass Reinhold ausgerechnet eine mit Bienen besetzte Wabe herausnahm, auf der in voller Pracht die Königin zu sehen war. Sehr lange allerdings ließen wir sie nicht an der frischen Luft. Das Risiko ist zu hoch, dass etwas mit ihr passieren könnte. Uns ist tatsächlich einmal eine Königin davongeflogen, offenbar mochte sie das helle Licht nicht. Heute aber ging alles gut.

Dankeschöns

Nachdem sich der Klassensprecher sehr nett im Namen seiner Klasse bei uns bedankt hatte, löste sich die Gruppe gegen Mittag auf. Mit Lehrer und Bienenpate Daniel waren wir uns einig: es war ein gelungenes Projekt und wir hatten eine interessante und für alle lohnende und schöne Zeit miteinander, die sicherlich in vielen Punkten noch lange nachhallen dürfte – mindestens für unsere Erba-Wildbienen, die bald das neue Hotel beziehen mögen, oder beim künftigen bedachtsamen Honigeinkauf der Wirtschaftsschüler. Und natürlich, dass wir etwas mit unserem Bienenpaten erleben durften! Danke, dass du das möglich gemacht hast, Daniel! Danke, liebe Klasse 10f, für euren tollen Einsatz!

REWE-BIWa-Sponsoring mit Scheßlitzer Grundschule eingelöst

ilian-Grundschule Scheßlitz, Klasse 2a+2b, am 23.05.2017 in Bamberg, Bienen-InfoWabeAm LehrbienenstandDie BIWa, also die Bamberger Bienen-InfoWabe, entstand 2015 mit finanzkräftiger Unterstützung aus den Reihen der REWE-Kaufleute aus Bamberg und Region. Alle 16 REWE-Märkte dürfen daher jeweils zwei Schulklassen zum Bamberger Schulbienen-Unterricht zu uns schicken.

REWE-LogoYvonne Hoh, die den REWE-Markt in Scheßlitz betreibt, ist eine von ihnen, die unsere Gegenleistung wahrgenommen hat. Sie stellte den Kontakt zur Kilian-Grundschule Scheßlitz her, so dass am 23.05.2017 die Klassen 2a und 2b in den Genuss eines besonderen Vormittagsprogramms kamen.

Klassenleiterin Frau Müller traut sich die Bienen streichelnDie Klassenleiterinnen Frau Müller der 2b als auch Frau Lindner der 2a hatten ihre Schüler/innen im Vorfeld in Sachen Bienen auf diesen Tag vorbereitet. So saßen bereits lauter kleine „Experten“ vor uns, die auf viele unserer Fragen gute Antworten wussten und schlaue Fragen stellten.

Schülerkreis um SchaufensterbeuteIm Nu waren die rund eineinhalb Stunden je Klasse vorüber. Eingesetzt hatten wir abwechslungsreiche Objekte und Methoden für alle Sinne, im besonderen …

  • großformatige Bilder sowie Fotorähmchen aus der Lehrbienenbeute (Sehen, Hören)
  • ein Arbeitsblatt über die vier Insektenarten Honigbiene, Wespe, Hummel und Hornisse (Nachdenken, Schreiben)
  • Mittelwandrähmchen (Fühlen, Riechen)
  • eine 2,5 Kilo schwere echte Honigwabe (Haptik, Riechen)
  • unsere Schaufensterbeute mit lebenden Bienen hinter Plexiglas (Sehen, Wiederholen des Gelernten)
  • ein Spaziergang (Bewegen) zu unseren Bienen am Lehrbienenstand (Sehen, Hören, Riechen, Festigen des Gelernten)
  • und ein Löffelchen Bamberger Lagenhonig (Schmecken)

Klassenleiterin Fr. LindnerWir fanden es sehr schön mit den beiden Klassen und hoffen, dass unser befreundeter Scheßlitzer Imkerverein, der ebenfalls sehr rührig ist in Sachen Bienenunterricht, in naher Zukunft aus diesen Klassen seinen Imkernachwuchs erhalten wird.

Für die richtige Bezeichnung gibt's einen KrönchenstempelIm Namen der Grundschule Scheßlitz nochmals herzlichen Dank an REWE-Hoh dafür, dass wir gemeinsam dafür die Grundlagen schaffen konnten!

 

 

Letzte Plätze für Bamberger VHS-Kurs zur Imkerei

Am Lehrbienenstand Erba-Park, Bamberger VHS-Kurs ImkereiAm So., 28.05.2017 findet unser VHS-Kurs „Die Imkerei – Uraltes Handwerk und modernes Hobby“ von 10-12 Uhr in der Bienen-InfoWabe statt. Mit Abstecher zum Lehrbienenstand und einer Honigkostprobe. Bitte melden Sie sich über die VHS an. Die Kosten betragen € 8.-.

Kinder ab dem Grundschulalter dürfen ebenfalls angemeldet werden, allerdings richtet sich der Kurs vornehmlich an Erwachsene. Wir freuen uns auf Sie!

 

 

Bienenpatin Barbara Fendrich 2017/19

Übergabe der Bienenpatenurkunde an Barbara Fendrich

Übergabe der Urkunde an Bienenpatin Barbara Fendrich am 10.03.2017

Imkerin werden – das ist das Ziel unserer neuen Bienenpatin Barbara Fendrich. Wen wundert’s, dass unser erstes Treffen am 10.03.2017 mit Übergabe der Urkunde an einem unserer Bienenstandorte stattfand. Im Garten der Villa Dessauer (hier ist Dr. Regina Haneman die Bienenpatin) durfte sie sodann zusammen mit ihrem Sohn zum ersten Male eine Wabe ziehen.

Die neue Bienenpatin greift beherzt zuVöllig unvorbereitet ist Barbara nicht, denn sie hat bereits einen Einführungskurs im Imkerverein an der Galgenfuhr mitgemacht sowie an einem der Sonntagsführungen teilgenommen. So ganz konnte sie das jedoch nicht zufrieden stellen. Selbst Hand anlegen ist dort offenbar nicht so üblich, zumindest nicht bei den Neubeginnern. Wir selbst bieten zwar keinen vereinsüblichen Imkerkurs an, doch im Rahmen einer Bienenpatenschaft dürfen uns stattdessen alle bei unseren Tätigkeiten an den Bienen begleiten – und vor allem selbst mit zulangen.

„Man begreift nur, was man selber machen kann, und man fasst nur, was man selbst hervorbringen kann.“ Niemand Geringerer als Johann Wolfgang von Goethe hat das Wesen des Lernens vollkommen richtig erfasst. In diesem Sinne … wir freuen uns auf deine spannenden Praxiserlebnisse bei uns!

Landesjustizkasse besucht Heiliggrab-Bienen in der Hofstadt-Gärtnerei

Vortrag/Führung für Landesjustizkasse BambergUnter dem Aspekt der Mitarbeiter/innen/gesundheit unternahmen 17 Damen der Landesjustizkasse Bamberg einen Ausflug zu unseren Bienen am Standort „Gärtnerstadt / Heilggrab“ und zu einer „Kräuterhexe“. Doch zuvor gab’s eine Einführung in die Welt der Bienen, des Honigs und der Imkerei.

Heilggrab-Kapelle, Sicht aus der LandesjustizkasseDazu trafen wir uns im Veranstaltungsraum der Landesjustizkasse, der einen wunderbaren Rundumblick auf Bamberg bot. Eine Mitarbeiterin hatte dies Idee einer Führung zum Bienenthema an uns herangetragen, nicht zuletzt, um unsere Privatinitiative zu unterstützen, aber auch, um den Kolleginnen etwas Gutes zu tun.

Bienenpatin Carmen küsst ihr erstes Patenhonigglas, eine JungfernernteUnd Gutes wusste man schon zu Urzeiten zu schätzen. Honig, Propolis (also Kittharz) und auch Wachs wurde zu allen Zeiten vom Menschen zur Pflege, Krankheitsvorbeugung, Linderung und Heilung genutzt. Ein Löffelchen Honig, langsam im Mund zergehen lassen, oder 3-4-mal am Tag zu 30/20/10 Tropfen, aufgelöst in etwas Milch, langsam getrunken, kann einer beginnenden Erkältung, vor allem im Hals- und Rachenraum, Einhalt gebieten. Also, bei mir hilft’s.

Bienenführung in der Hofstadt-Gärtnerei DechantNachdem alle ein Löffelchen Honig zur Verkostung genossen hatten, begaben wir uns zum Lagenstandort „Gärtnerstadt-Heiliggrab“, derzeit unser aktivstes und am besten entwickelten Volks in der Hofstadt-Gärtnerei. Überhaupt ist die Biene wohl das einzige Insekt, welches der Mensch je (freiwillig) als „Haustier“ gehalten hat. Auch heute zählt die Biene nach Rind und Schwein zum drittwichtigsten Haustier in Europa.

Am Standort Gärtnerei-Heiliggrab, Hofstadt-Gärtnerei

Bienenführung in der Hofstadt-Gärtnerei DechantDass diese Haustierhaltung ohne Gefahr möglich ist, beweist gerade dieser Standort aufs Trefflichste. Obwohl in der Gärtnerei fleißig gearbeitet wird, ist noch niemand von unseren Bienen belästigt worden. Und was heißt hier eigentlich „unsere“ Bienen … ein Stück weit sind es auch Carmen Dechants Bienen, denn sie ist Bienenpatin der ersten Stunde und hat zusammen mit ihrem Mann Michael ein wachsames Auge auf das Völkchen. Sie erleben alle guten wie schlechten Zeiten direkt mit und wissen ebenfalls um die Wunderwelt der Bienen.

Carmen, die KräuterfeeCarmen Dechant übernimmt die FührungCarmen übernahm nun den zweiten Teil der „Gesundheitsunterweisung“ und sprach von der Heilwirkung ihrer Kräuter, die biologisch gezogen und damit auch bienenfreundlich sind. Ja, Bienen und Gärtnerei, das passt einfach gut zusammen.

Schulbienen-Saisonstart 2017 mit der Jean-Paul-Kita Bamberg

Bamberger Schulbienenunterricht für die Jean-Paul-KitaZum ersten Schulbienenunterricht in der Saison 2017 durften wir die Kinder der Jean-Paul-Kindertagesstätte Bamberg am fast winterkalten 20. April begrüßen. Doch die Sonne lachte die letzten Schneereste weg und in der Bienen-InfoWabe sorgte ein Gasofen für akzeptable Wärme. Welch‘ Glück, dass wir die Flasche kurz zuvor frisch ausgetauscht hatten.

Eine echte Honigwabe beschnuppern. Wow, ist die schwer!Es sind eben auch diese Dinge, die wir durch den Unkostenbeitrag und über Spenden finanzieren und den die Gruppenleiterin Manuela Thein gerne bezahlte. Außerdem erhielten die sechs- bis neunjährigen Kinder Rätsel-/Arbeitsblätter, ein Wabenstückchen und eine Honigkostprobe. Weitere didaktische Materialien waren u. a. das Poster zu den Arbeitsbereichen der Bienen, die Fotorähmchen aus der Lehrbienenbeute, eine Mittelwandwabe und zum Gewichtsvergleich eine voll ausgebaute Honigwabe, das Buch „Im Bienenstock“ (von Fischer-Nagel) und leckerer Honig.

Zwei Mädchen zeigen mit Hilfe eines Buches, wie der Honig ins Glas kommt.Von den 14 Jungen und Mädchen hatte tatsächlich nur ein einziges Kind eine Imkerin – die Tante – in der Familie. Zusammen mit einem anderen Mädchen konnte sie denn auch sehr genau erzählen, wie der Honig ins Glas kommt. Damit die anderen Kinder eine noch bessere Vorstellung von diesem Vorgang hatten, zeigten sie Fotos aus dem Buch „Unser Honigbuch“, ebenfalls von Fischer-Nagel.

Doch auch sonst lagen die Kinder mit ihren Antworten auf unsere Fragen häufig richtig, was uns natürlich begeisterte. Vielleicht tragen die Medien und Lehrer/innen mittlerweile zu einem neuen Grundverständnis über die Bienen und die Imkerei bei, was wir für die Zukunft bitter nötig haben.

Am Lehrbienenstand. Die Kälte lockt nur wenige Bienen ins Freie.Auch, wenn es für den Bienenflug fast zu kalt war, schauten wir am Ende der zwei Stunden zu unserem Lehrbienenstand. Es ist schon eigenartig, dass alles in voller Blüte steht, doch keine Bienen etwas davon zu haben scheint. Die Obsternte in den angrenzenden Schrebergärten wird heuer sicher mager ausfallen. Nun, ein paar Bienchen flogen doch aus und ein, jedoch mit sehr wenig Pollen an den Beinchen.

Dennoch hoffen wir, dass unsere kleinen und großen Besucher/innen spannende Stunden in Erinnerung behalten und Frau Thein vielleicht sogar ein drittes Mal wiederkommen möchte. Bis dahin … summ, summ, summ!

Schön ist das nicht! Schämt euch!

Kormoranhinterlassenschaft auf unseren BienenstöckenGießkannen für die PutzaktionDie Hinterlassenschaft von (vermutlich) Kormoranen, die sich seit Längerem in der Regnitzflusslandschaft wohlfühlen, finden weder wir noch unsere Bienenvölker lustig. Wir staunten nicht schlecht, als wir die Beuten weißgrau wie nach einem Ascheregen vorfanden. Allerdings mussten wir fast 14 Tage mit der Säuberung noch warten, eben bis es mehrstündig über 12 Grad hatte. Denn beim Putzen fühlen sich die Bienen natürlich gemüßigt, nachzusehen, was da an ihrer Wohnung scharrt. Ist es draußen zu kalt, würden sie beim Ausfliegen und Nachsehen am Ende noch verklammen.

Erba-Insel-Völker in BambergEs war gar nicht so einfach, ohne Wasseranschluss zu putzen. Kurzerhand karrten wir einige gefüllte Gießkannen an. Ein älterer Herr näherte sich auch sogleich und meinte, er hätte „die Situation beobachtet“. Tja, ich habe ihn nicht gefragt, ob er netterweise in die Hände geklatscht hat, um die kackenden Kormorane, die es vom überhängenden Ast aus sogar Fischköpfe auf die Bienenstöcke regnen ließen, zu verscheuchen. 😉