07.12. – BAmbrosiustag am Tag des Honigs 2017

Heiliger Ambrosius aus der Michaelskirche in Zeil a. M.HERZLICHE ADVENTSEINLADUNG!

Wann? Traditionell am Tag des Honigs (Namenstag des Hl. Ambrosius)
Do., 07.12. 2017  | 18.00 – 20.00 Uhr

Anlass?  Internationaler Tag des Honigs, Tag der Bischofsweihe des Heiligen Ambrosius, Schutzpatron der Bienen, Imker, Lebküchner, Wachszieher und des Lernens.

Wir machen außerdem mit bei der Adventsfensteraktion der Bewohner der Mayerschen Gärtnerei (Maria-Ward-Straße und drumherum).
Wo?  Bienen-InfoWabe im Erba-Park (Süd), BAMBERG, Bienenweg 1.

Liebe Gäste zum BAmbrosiustagWas?

Erleben inen & außen

  • Wir öffnen unser „Türchen“ ab 18 Uhr mit einer Adventskalenderüberraschung
  • Stimmungsvolle Atmosphäre am Feuerkorb
  • Kleiner Krippenweg mit Krippenrätsel im Inneren

Zum Verkosten

Bienenwachsteelichter sebst gegossenKleiner Adventsmarkt

  • Unseren exquisiten Bamberger Lagenhonig unter dem Regionalsiegel „Bamberg – weil’s mich überzeugt“
  • Bienenwachs-Teelichter, garantiert 100% reines Bienenwachs von unseren eigenen Bienen und von uns mit Adventsfreude im Herzen selbst gegossen!
  • Handcreme Lindesa K[amille]

Und sonst? 

  • Parken in der Tiefgarage „ERBA-Gelände“ – An der Weberei 5, je nach Navi auch „An der Spinnerei“ eingeben und dann noch einmal ums Eck herum fahren.
  • WC-Container vor Ort.
  • Barrierefrei (Rampe für 1 Stufe kann angelegt werden)
  • Gasbeheizung im Inneren der Bienen-InfoWabe

Geheimtipp: Krippenweg zum BAmbrosiustag 2016

Schaufenster mit Aushang der Einladung Helferin Michaela Hock und Reinhold vor der Bienen-InfoWabeErstmalig beteiligten wir uns auf Einladung hin an der Adventsfesteraktion von und mit den Bewohner/innen der Mayerschen Gärtnerei Bamberg (Gebiet zwischen Weidendamm und Maria-Ward-Straße, von der der Bienenweg abzweigt und die Bienen-InfoWabe mit der Hausnummer 1 steht).

St.Peter am Wimberg Kirche - Kanzel 4 AmbrosiusWir begrüßten am 07.12.2016, dem Tag der Bischofsweihe, die Adventstürchengucker, und zwar mit einem Gedicht zum Heiligen Ambrosius (siehe nächsten Blogbeitrag!), das das Wirken und Leben des sowohl von katholischen als auch von evangelischen und weiteren Konfessionen geehrten Kirchenvaters beleuchtete.

Papierbastelbogenkrippe im BIWa-KrippenwegKrippe aus meiner Kindheit im BIWa-KrippenwegIm Anschluss luden wir zu unserem 5. BAmbrosiustag ein. Wer den kleinen Krippenweg im inneren der Bienen-InfoWabe ganz genau betrachtet hatte, konnte das zugehörige Rätsel leicht lösen.

Die Fragen waren einfach (dachten wir!):
Wie viele Jesuskindlein, Bienen, Mäuse und Schafe sind in den Krippen zu finden? Zur Belohnung gab’s einen Krippenausschneidebastelbogen – nur leider waren an diesem Abend keine Kinder dabei. Schade. Na, wir heben sie auf fürs nächste Jahr.

Mini-Bienenkorb in der Krippe (Leihgabe Michaela Hock)Bastelsets für Teelichter aus BienenwachsHm, ist das jetzt ein Hund oder ein Schaf? Und zählen die 2 Mini-Bienen am Mini-Honigkorb der Krippe von Michaela Hock (Danke fürs Ausleihen!) mit? Und so manche Biene Maja, die neugierig von außen in die Krippe kuckte, war so groß, dass sie glatt übersehen wurde.

HonigangebotKleiner Adventsmarkt

Liebe Gäste zum BAmbrosiustagGetränkesponsoring und Bienenfreundin Catharina Beyer, VOM FASS BambergBei heißen Getränken (Danke an VOM FASS Bamberg!) nebst Lebkuchen (Danke an Imkerin Michaela Hock!) und Punschstangen (Danke an Lecker-Bäcker Thomas Loskarn!) konnten unser Bamberger Lagenhonig und Gaustadter Honig sowie Bienenwachsteelichter (DANKE an unsere Bienen!) erstanden werden.

Und während die einen glücklich über den Gasofen in Gruppe um den Feuerkorbder BIWa waren, ließen es sich andere nicht nehmen, sich um den gemütlich-knisternden und alte Wabenrähmchen verbrennenden Feuerkorb zu gruppieren, der wegen des dabei schmelzenden Restwachses gar zu appetitlich roch.

Liebe Gäste zum BAmbrosiustagEin wunderschöner Abend, an dem wir uns über unsere neuen Bekanntschaften, aber natürlich auch über die Bienenpaten- und Bienenfreundebesuche sehr freuten. Eine der schönsten Nachrichten des Abends war denn auch das Versprechen einer neuen Bienenpatenschaft. Wer, wird noch nicht verraten. Doch wir kennen die beiden schon länger, da wir mit ihrer Hilfe ein Geocaching-Projekt planen.

Ausklang nach der Feier mit Michaela und GabiTja, nur mit euch allen zusammen können wir die vielfältigen Aktivitäten rund um den Bienengedanken leisten. Jede Hilfe ist willkommen!

In diesem Zusammenhang: DANKE, Michaela, für deine Unterstützung rund um den heutigen Abend!

Don Bosco Weihnachtsmarkt 2015 mit Bienen-leben-in-Bamberg.de

Freifläche mit Buden, Don Bosco WeihnachtsmarktDie vielbeschworenen leuchtenden Kinderaugen auf Weihnachtsmärkten, es gibt sie wirklich! Das familienfreundlichste Ambiente, welches wir je erlebten – und wir kennen sehr viele Märkte aus früheren Wohnorten! – findet sich auf dem Jakobsberg im St. Josefsheim in Bamberg. Das Don-Bosco-Jugendwerk bietet auf großer Freifläche und in gemütlichen Höfen, in kuscheligen Innenräumen, in Werkstätten und Treppenfluren und sogar in einem Zirkuszelt oder in der kleinen Hauskapelle viel Schönes, Kurzweiliges, Aufbauendes und Erlebnisreiches an. Wir freuen uns, auch in diesem Jahr wieder dazu gehört zu haben.

Fackeltauchen – ein duftes Vergnügen

Bei uns konnten Familien in aller Ruhe und Gelassenheit Fackeln herstellen. In 100% reinem Bienenwachs getaucht ein duftes und leuchtendes Vergnügen für Groß und Klein.

Waben ausstechen – originelle Anhänger für Weihnachtsgeschenke

Ob Junge oder Mädchen, Mutter oder Vater … allen macht es Spaß, die honigduftenden Waben auszustechen, um Anhänger daraus zu basteln. Ob Stern oder Herz, Engel oder Bärchen … traditionelle wie moderne Formen sind gleichermaßen beliebt. Wer nur ein wenig ausruhen wollte, konnte in der kleinen Imkerbücherei schmökern, malen, ein Rätsel lösen oder Imkergerätschaften begutachten.

Bamberger Lagenhonig – heuer erstmalig zum Verkauf auf dem Weihnachtsmarkt

Bisher reichte er uns nie für den Advent. Kaum ist unser Bamberger Lagenhonig im Glas, schon ist er auch wieder weg. An die Bienenpaten geben wir jedes Jahr jeweils einige Gläser, und natürlich als süße Gabe an alle, die unserer Bieneninitiative geholfen haben. Doch heuer konnten wir 20 Kilo für den Markt reservieren. Bis auf ein Glas war alles an diesem Wochenende verkauft.

Honig aus-die-Maus, auch für uns zuhaus‘. Gar nicht glücklich schaut Sebald Herzibär drein, unser armer, armer Honigbär … schluck.

Trauriger Honigbär hat bald keinen Honig mehrGetränke mit Honig – macht warm, hält fit

Gabis Apfelsaft, von ihr selbst geerntet, anlieferungsgetrennt gepresst und nun flugs herangeradelt … der Arbeitswert ist gar nicht mehr zu messen. Dieses leckere Urprodukt gab’s allerdings erst am zweiten Markttag nachmittags, nachdem uns der Orangensaft – mit Sanddorn ein Renner! – ausgegangen war. Alternativ: heiße Milch mit Honig. Nur selten wurde ein Schuss Bärenfang geordert. Alles brave Verkehrsteilnehmende!

Markttreiben am Jakobsberg

Natürlich war die Mittelschule Scheßlitz KEINE Konkurrenz, obgleich sie ebenfalls Honig verkaufte. Wir haben uns stattdessen sehr gefreut, die jungen Menschen einmal kennenzulernen, die es mit Hilfe des äußerst rührigen Scheßlitzer Imkervereins zu Jungimker brachten. Toll, kommt nächstes Jahr wieder! Und bringt auch eure selbst geräucherten Forellen mit! Ein bisschen schade ist es ja schon, dass wir kaum dazu kommen, eine längere Runde auf dem Areal zu drehen. Tja, des einen Freud‘ …

Impressionen vom Stand „Bienen-leben-in-Bamberg.de

Helfende Hände bis zum Schluss

Mit Verwunderung blicken wir auf das Jahr 2012 zurück. Wie hatten wir das damals nur ohne jegliche Hilfe geschafft? Nein, jünger werden wir nicht mehr. Doch wir haben mehr Freunde. Und das ist das Wichtigste auf der Welt, nicht wahr!? (Denken sich vermutlich auch unsere Bienen.) Nur deshalb können wir’s auch heuer wieder leuchten, duften, schmecken, freuen, bestaunen … lassen.

Dreamteam Gabi und Ilona beim EinräumenHerzlichen Dank an unsere patente Bienenpatin Gabriele Loskarn, die uns an beiden Tagen kräftig unterstützte. Ob beim Verkauf – als Bürokauffrau einfach unschlagbar gut im Rechnen! – oder beim Ausschenken der Getränke, ob beim Fackelbasteln oder Kerzen-wieder-anzünden, ob beim Geschirrversorgen oder Besucher beraten – sie ist die Allrounderin schlechthin! Und bis zum „dicken Ende“ bleibt sie mit uns am Ball.

Bienenpatin Ruth Vollmar hilft beim StandaufräumenFür die einzigen wirklich „schlimmen“ Momente des dritten Adventswochenendes ist uns ebenfalls von unschätzbarem Wert unsere Bienenpatin Ruth Vollmar. Ratz-fatz und entscheidungsfreudig verschwindet ohne viel Tamm-Tamm ein Ding nach dem anderen, wo’s hingehört. Und sie hat auch heuer wieder einen Teil ihrer Familie aktivieren könnten. Letztes Jahr war’s noch Tochter Klara, heuer ist es Gatte Josch.

Josch Bretschneider hilft beim StandaufräumenTituliere ich meinen Reinhold spaßeshalber immer als „der Mann mit der eingebauten Leiter“, so übertrifft ihn Josch noch um Längen. Lämpchenschmuck und Dekostoffe abnehmen, für die wir zu Zweit STUNDEN zum Aufhängen benötigten, nimmt Herr Bretschneider im Vorrübergehen allein und nur wenig lässig gestreckt wieder ab. Wir danken dir!

Doch irgendwann musste alles ja mal herangekarrt werden. Dabei bedienen wir uns überwiegend eines Fahrzeugs von Ökobil e. V.  An dieser Stelle wollen wir uns einmal ausdrücklich beim Vereinsvorstand, namentlich Georg Pelzer, für die tadellose Organisation des Fuhrparks, der uns als Mitglieder reibungslos zur Verfügung steht, bedanken!

Bienenpatin Wiebke BurkhartDes weiteren half uns unsere Bienenpatin Wiebke Burkhart mit ihren Chauffeursdiensten aus. Denn erst wenige Tage zuvor befand sich gut ein Drittel unserer benötigten Standaccessoires noch in der Bienen-InfoWabe zum BAmbrosiustag. Danke für deine Logistikhilfe!

Auch Bienenpatin Carmen Dechant verhalf dem Weihnachtsmarkt mit ihrer schönen Chorstimme zu seinem Familiencharakter. Fein, dass du noch auf einen Sprung zu uns hergekommen bist!

Danke an die Gemeinschaft

Danke an die Organisatorinnen und Organisatoren des Don-Bosco-Jugendwerks, die ab September bereits an Weihnachten denken und unermüdlich dafür sorgen, dass alles noch schöner wird als eh schon im vergangenen Jahr. Sie haben für alle(s) ein Ohr und beweisen eine schon unheimliche Nervenstärke. Wir bewundern euch!

Danke an Pfarrer Dieter Putzer für seine wie immer aufbauenden Worte, nicht nur während des Gottesdienstes. Mögen wir auch nicht der selben Konfession angehören, so eint uns doch die Dankbarkeit über die Liebe unseres Schöpfers – und die Liebe zu Bienen! Danke für den Einblick in Ihre feine, kleine Wachswerkstatt. Da können wir noch etwas lernen.

Vielen Dank euch allen für die spürbare Verbundenheit, die wir aus Anlass des Don Bosco Weihnachtsmarktes wieder erleben durften. Wir trafen liebe und gute Menschen, die alles Erdenkliche dazu beitrugen, dass tausende (Facetten-)Augen an diesem Wochenende strahlend leuchteten!

Doch jetzt … dürfen sie selbst an die kommenden Weihnachtsfreuden denken. In diesem Sinne … Gesegnetes FEST und erholsame Feiertage!

Don Bosco Weihnachtsbaum

6. Imker-Mitmach-Markt 2015 am Weihnachtsmarkt Don Bosco

Herzliche Einladung zum 6. Imker-Mitmach-Markt 2015

Kleiner MarktstandAnlass?  Don Boscoo Weihnachtsmarkt mit Kunsthandwerk und Kulturprogramm
Wo?  St. Josefsheim, Jakobsplatz 15, 96049 BAMBERG – die Initiative „Bienen-leben-in-Bamberg.de“ mit der „Bamberger Schulbiene findet ihr im Kinderhort Boscolino (rechts vom Hauptgebäude)
Kinder beim Fackeln anfertigenWann?  Traditionell am 3. Adventswochenende
Sa., 12.12.2015 | 14.00 – 20.00 Uhr
So., 13.12.2015 | 11.00 – 18.00 Uhr (der übrige Weihnachtsmarkt bis 19 Uhr geöffnet!)
Was? Heiße Honiggetränke, Honigprodukte, Informationen rund um Bienen, Honig, Imkerei sowie Basteln (Bienenwachsfackeln, Wabenstechen), Rätsel- und Malspaß für Groß und Klein.

Duft- und Leuchtspuren am Don Bosco-Weihnachtsmarkt 2014

Kinder beim Fackeln anfertigenDurch den Regen vielleicht ein klein wenig ruhiger, doch in Sachen „Familienqualität“ um keinen Deut geringer als im vergangenen Jahr – eher im Gegenteil! Zahlreiche Aktivitäten und Angebote zeichneten den Weihnachtsmarkt auf dem Jakobsberg auch 2014 aus. „Ah, da sind ja die Imker wieder!“ freuten sich diejenigen, die uns im Nebengebäude „Boscolino“ aufsuchten. Die Neulinge suchten etwas länger und manche, wie die Presse, entdeckten uns gar nicht. Derweil hätten sie alle nur der Nase nach zu gehen brauchen …

Was wäre Advent ohne …

„Bei euch riecht es immer so gut“ meinte eine Don Bosco-Mitarbeiterin, als sie geschäftig durch den Kinderhort Boscolino eilte, um wie wir letzte Hand anzulegen, bevor der Weihnachtsmarkt im Josefsheim am 13. Dezember offiziell eröffnete.

Kleiner Ambrosiusaltar an unserem StandKein Wunder. Präparieren wir doch Stunden vorab den Raum mit Duftölen der Marke „Winterliches“ wie Orange, Zimt und Kardamom, ohne die die Adventszeit nicht denkbar ist. Der zarte Apfelduft unserer Deko streicht durch den schmalen Gang des Kinderhorts Boscolino. Doch den Löwenanteil an olfaktorischem Genuss besorgte diesmal unser Topf voll mit goldgelbem Bienenwachs fürs Fackelgießen bzw. –tauchen.

Kinder beim Fackeln anfertigenDas Fackelherstellen war denn auch das Highlight unseres Stands, mit dem wir seit 2012 alljährlich am dritten Adventswochenende Groß und Klein aus Nah und Fern die Wunder der Bienenwelt nahe bringen. Denn was wäre Advent ohne diese Bestäubungsleisterinnen? Da gäbe es keine rotglänzenden Äpfel oder duftenden Orangen mehr!

Familie beim Fackel erstellenSo harmoniert das Anliegen unserer Initiative „Bienen-leben-in-Bamberg.de“ aufs Beste mit dem Anliegen des Salesianer-Ordens, Familien ein nicht ausschließlich konsumorientiertes, vielmehr erlebnis- und inhaltsreiches Adventswochenende zu bieten. Was wäre Advent also ohne den Don Bosco-Weihnachtsmarkt auf dem Jakobsberg? Da wäre Bamberg ganz sicher um eine Familientradition ärmer!

Reinhold mit Kind beim Fackeln anfertigenKinder beim Fackeln anfertigen„Das sind doch Bambusstäbe, die kenne ich“ meinte ein Junge nickend, als er der vielen Stecken ansichtig wurde, die auf geschickte Hände warteten. Bienenwachs, Schicht für Schicht durch Tauchen und Abkühlen über einer auf Bambusstecken gewickelten Baumwollschnur zur Fackel verarbeitet, die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen gleichermaßen Spaß macht, sowohl in der Herstellung als auch im Gebrauch.

Denn was wäre Advent ohne gemeinsame Erlebnisse? Da würden gar viele Familienmitglieder und Freunde doch nur einsam dem Konsum oder dem Fernsehen frönen.

Einfacher Vorgang, vielschichtige Fragen

Kinder beim Fackeln anfertigenFür manche Kinder sicherlich eine kleine Geduldsübung. Doch selbst die Jüngsten brachten ihre Fackel zu einem guten Ende. Manche Kinder kamen nach einer Weile erneut und orderten nach, um auch den Geschwistern und Freunden eine Fackel mitzubringen.

Mutter und Kind basteln eine FackelNeugierige Köpfe beugten sich dicht über die mit Bienenwachs gefüllte Konservendose, die in einem Wasserbad warm gehalten wurde, und schnupperten den köstlichen Duft ein. Auch die Erwachsenen interessierte es sehr, welche Wachssubstanz von uns verwendet wurde. Als Reinhold Burger (geduldig wie ein Imker nun einmal ist und sein muss) antwortete, guckte so mancher etwas ungläubig. Immerhin schmolzen hier im Laufe der Stunden etwa 2,5 Kilo 100% reines Bienenwachs im Marktwert von rund 50 Euro für ein „bisschen Bastelvergnügen“ vor sich hin. Wir sehen das natürlich anders. Eben natürlich.

„Aber das ist doch gar nicht alles natürlich!“ meinte ein kleiner Naseweis. Wieso? „Na, die Tackerklammer“, meinte er grinsend, als Reinhold die Papierstreifen am Stab damit befestigte. Doch, auch die Klammer ist etwas aus der Natur, nämlich Stahl, eine metallische Legierung mit dem Hauptbestandteil Eisen und Kohlenstoff. Ja, und selbst die Druckerschwärze des Zeitungspapiers, die als Unterschicht für die Baumwollschnur dient, besteht aus überwiegend organischen Substanzen.

Reinhold mit Kind beim Fackeln anfertigenNun, was „Natur“ ist und nicht, das kann nur beantworten, wer die Produktionsbausteine und –prozesse kennt. Doch die sind selbst Erwachsenen mittlerweile ein Rätsel. Zu sehr verlassen wir uns auf das Wissen und die Produkte aus der fertigenden Industrie. Daher gerät ein einfaches „Fackeltauchen“ ganz zwanglos, vergnüglich und fast wie nebenbei zu einer kleinen Bildungseinheit – für jedes Alter und AUCH für uns! Kinderfragen nehmen wir ernst, denn es ist schneller geantwortet als nachgedacht. Wir wären nicht das erste Mal beinahe auf Halbwissen hereingefallen.

Die Nacht erhellen

„Wann werdet ihr die Fackeln denn anzünden?“ wollten wir gerne wissen. „Zu Silvester, ist doch klar“ antworteten die einen, während die anderen eine Nachtwanderung damit planten und wieder andere die Weihnachtsnacht damit erhellen möchten.

Kapelle im Don Bosco St. JosefsheimApropos erhellen – beim Gottesdienst in der wunderschönen kleinen Hauskapelle hatte Pfarrvikar Dieter Putzer (Wunderburg) genau dieses zum Thema. Dem Aufgang des Morgensterns vertrauen – nach den doch recht dunklen Adventsnächten. Das darf jeder Mensch und Christ, gerade in Zeiten der inneren Dunkelheit.

Vater mit Tochter beim Fackel herstellenAuch, wenn wir uns besonders freuen, wenn gerade die Kinderaugen im Schein des Lichts glänzen: Fackeln erhielten nur diejenigen, die mit einem Erwachsenen zu uns kamen – was ja doch die Regel war. Doch wen schleppten die aufgeregten Kinder heran? Nicht ganz überraschend waren es überwiegend Väter, Onkels und Opas. Hatten sie gedacht, selbst ein Stäbchen ins heiße Wachs halten zu dürfen, mussten sie jedoch meist beim etwas diffizielen Wickeln und Knoten der spröden, störrischen Paketbaumwollschnur helfen. Na gut.

Mutter mit Kleinkind sieht Bilderbuch anEinmal hörten wir den halbbelustigten Seufzer: „Wir möchten auch noch etwas anderes vom Markt sehen“, wenn die Kinder so gar nicht von unserem Mitmach-Stand wegzulocken waren. Denn außer Fackeltauchen durften auch Wachsfiguren-Anhänger ausgestochen, gemalt und gerätselt werden. Da halfen dann ganz traditionell eher die Mütter, Tanten und Omas.

Bienenpatin Regina hilft beim AusschankWie auch immer – Hauptsache, die Familien waren hingebungsvoll beschäftigt. Und wer dabei durstig wurde, konnte sich mit Honig angereicherte Getränke wie Milch, Apfelsaft und Orange-Sanddorn (der Renner!) von Bienenpatin Regina oder Jeannette abholen. Nur sehr wenige orderten den „Schuß“ Bärenfang-Likör an, den wir  verschämt ganz klitzeklein auf unserem Schild beworben hatten. Wurden ja schließlich viele Kinder erwartet bei uns.

Mit Spaß bei der Sache

„Was machen denn SIE da?!“ wurden unsere Bienenpatinnen Regina, Gabi und Ruth erstaunt von einigen Besuchern gefragt, kannten diese sie doch in einem ganz anderen Zusammenhang als beim Ausschank, Honigproduktverkauf oder beim Standabbauen am Sonntag Abend.

Bienenpatin Gabi hilft beim StandabbauSowohl Bamberger Museumsdirektorin, die Kunsthistorikerin Dr. Regina Hanemann als auch Bürokauffrau Gabriele Loskarn aus der Bäckerdynastie Nikolaus Loskarn (die uns ihren selbstgepressten Apfelsaft spendierte!) glänzten mit Verkaufstalent an einem ungewöhnlichem Ort, eben im Josefsheim am Jakobsberg. Und hatten wohl auch noch Spaß dabei!

Bienenpatin Ruth hilft beim StandabbauRuth Vollmar, die Leiterin der Wirtschaftsförderung der Stadt Bamberg kommt zwar üblicherweise auch viel herum, wenn sie nicht gerade in ihrem Büro Weichen und Projekte für Bambergs Wirtschaft (er)stellt, doch bei der Bienenpatenanwerbung hat man sie wohl noch nicht erlebt.

Klara hilft beim StandabbauAuch beim Schlussakt, dem nicht so geliebten Standabbau, konnte man ihren (wie immer vollen) Einsatz bewundern, als sie gemeinsam mit Tochter Klara Bretschneider – die wiederum vielen als engagierte Umweltaktivistin bekannt sein dürfte – die gefühlt tausend Beschilderungen abbaute und Stoffe zusammenfaltete. Kräftig unterstützt von Gabriele Loskarn sowie Ehrenbienenpatin Jeannette Munique, meiner Schwester aus Nürnberg, die an diesem Tage vor allem für den Getränkeausschank verantwortlich zeichnete.

Bienenpatin Christina (2. v. l.) mit Mutter, Ilona mit Schwester und Ehrenbienenpatin Jeannette Munique So war es Reinhold und mir mehr als sonst möglich, uns der Informationsübermittlung und den Gesprächen mit den kleinen und großen interessierten Besucher(inn)en und Imkerfreund(inn)en zu widmen, wofür wir sehr dankbar sind. Denn das ist schließlich unser Ziel. Die Angst vor Bienen nehmen, die Liebe zu ihr wecken und Jungimker zu gewinnen.

Sieghard und PetraWir sagen DANKESCHÖN für all unsere lieben Besucher/innen – genannt seien lediglich  unsere Bienenpatin Christina Michel aus Waldsachsen (zu ihr später noch mehr!), unser Imkerfreund aus dem Montafon, Sieghard Tschofen,  Petra Becker, die ebenalls im Bildungsbetrieb tätig ist, sowie Imker-Vereinskollegin Michaela Hock …

Malkind… und wir sagen DANKESCHÖN für dieses harmonisch und professionell gestemmte Adventsereignis unter dem Schirm der unermüdlichen Don Bosco-Mitarbeiter/innen und jugendlichen Bewohner/inn/en mit Emil Hartmann als Leiter, welche mit besonnener Energie und spürbar positiver Einstellung den so ersehnten Weihnachtsglanz hervorzuzaubern vermögen. Ganz im Zeichen der guten Sache, die uns alle im Herzen verbindet:

(Bienen)Liebe + Bildung + Spaß = Zukunftssicherung für uns alle!


Don Bosco-Weihnachtsmarkt mit Bienen-leben-in-Bamberg.de

WeihnachtsmarktstandBienen aus 100% reinem BienenwachsZwei Tage, vier Standattraktionen, 13 Kilo Waldhonig, 73 Bienenanhänger … und ungezählte Erlebnisse und Kontakte mit und für Bienen-leben-in-Bamberg.de – der Kunsthandwerker-Weihnachtsmarkt im St. Josefsheim des Don Bosco-Jugendwerks bot uns und den Gästen Raum für jede Menge Kurzweil und unserem Anliegen, den Bienen geneigte Aufmerksamkeit zu verschaffen.

Die sechs Stationen unseres 4. Honig- und Imker-Mitmach-Marktes sollten dies geschafft haben.

1. Das Wabenbasteln

Jeannette hilft beim Rätseln und Basteln am Stand„Gibt’s denn wieder das Wabenausstechen, Mama?!“, berichtete eine Mutter von der Frage ihrer Tochter, um dann erleichtert zu erfahren, dass wir die Mitmach-Bastelei auch heuer wieder anboten. Kein Spektakel, dafür Muse fürs gemeinschaftliche Ausstanzen von netten Weihnachts- und Tiermotiven aus duftenden, 100-prozentigen Bienenwachswaben, die an Geschenkpäckchen oder auf dem Weihnachstbaum aufgehängt werden können. Heuer half am Sonntag meine Schwester Jeannette mit aus, so dass wir selbst in Ruhe eine andere Attraktion erleben durften. Und zwar …

2. Das „Nürnberger Weihnachtsengala“ Anne-Sophie

„Da singt ja jemand live!“ staunte ein jüngerer Herr und sah sich suchend um. Auf der Treppe im Kinderhort Boscolino konnte er die junge Sängerin schließlich entdecken. Meine Nichte Anne-Sophie reiste eigens aus Nürnberg an, um am Sonntag Nachmittag zu fünf verschiedenen Zeiten Christmas-Songs zu singen. Den Eigenkompositionen lauschten zahlreiche Zuhörende andächtig. Und auch die anderen Standdienstler freuten sich. „Das ist mal eine Abwechslung“ meinte die Kollegin vom Nachbarstand lächelnd.

3. Die Mitmach-Rätsel

Mutter und Tochter beim RätselnFür alle Alterstufen geeignet waren unsere Mitmach-Rätsel: vom Moggäla und Waggäla über die Kinnä und den jungen Hubbfä zu den G’scheidala – und alle erhielten sie fürs Mitmachen ein kleines Präsent: ein kleines Büchlein über die Wunderwelt der Bienen und einen leckeren Honigbonbon. Die Rätsel boten Anlass, über manche Aspekte der Bienen-Honig-Imkerwelt mehr zu erfahren. Das war denn auch der Sinn der Übung – ins Gespräch zu kommen und Fragen zu beantworten, die am Supermarktregal beim Honigkauf eher nicht gestellt werden können. „Jetzt weiß ich endlich, warum die Bienen beim Imkern mit Rauch benebelt werden“, meinte ein Junge, um sich anschließend so ein Imkergerät von der Nähe anzusehen.

4. Kleiner Lehrbienen- und Infostand

Basteln und Rätseln am StandEin paar der wichtigsten Imkergeräte (Smoker, Stockmeisel, Entdeckelungsgabel, Wabenzange …) sowie Teile der Bienenwohnungen (Zarge, Windel, Fluglochkeil, Absperrgitter …) hatten wir am Infostand dabei. Eine Schautafel erkäuterte, was die Schulbiene so alles macht.

"Altar" des Heiligen AmbrosiusAuch Bücher und Broschüren zum Thema Bienen-Honig-Imkerei für Groß und Klein brachten wir mit. „Das Büchlein hier finde ich besonders gelungen, das werde ich mir sicher kaufen“, meinte Klaus Karger, seines Zeichens eremitierter Bamberger Symphoniker, der unsere Ausruhstation nutzte, um ein wenig zu schmökern. Er meinte damit das kleine, doch meiner Meinung nach wichtigste Buch unserer Imkerbücherei „Die Honigbiene“ von Armin Spürgin. Es legt seinen Schwerpunkt nicht auf die Kenntnisse des Imkerns, sondern erklärt leicht verständlich, wie eine Biene und ihr Volk „ticken“. Auf dieser Wissensgrundlage lassen sich vernünftige Entscheidungen treffen, wenn sich ein Volk mal nicht – wie so oft – nach Lehrbuch verhält.

Und weil letztendlich wir Menschen nicht alleinseligmachend sind, rufen wir doch hin und wieder den Heiligen Ambrosius zu Hilfe, den Schutzpatron der Bienen, Imker und des Lernens.

5. Honiggetränkestand

Reinhold überwacht die HoniggetränkeWer sich nebenbei mit etwas Flüssigem versorgen wollte, konnte dies ebenfalls bei uns tun. Wir boten warme Honigmilch und Orangen-Sanddorn-Honig-Saft an, selbstverständlich mit regionalem Honig, in diesem Falle aus dem Steigerwald. Da wir selbst keinen Honig mehr haben, von unserem Imkervater Nikolaus Hofmann aus Aschberg.

6. Verkaufsstand rund um den Honig

HonigstandLiebevoll verpackte Geschenkesets in allen Preislagen, Bienenwachskerzen und Wabenaufhänger ergänzten das Angebot an fertig abgefülltem und noch abzuzapfenden Honig perfekt. Beim Honig beschränkten wir uns auf die hell-cremige Sommertracht und einem dunkel-aromatisch-würzigen Waldhonig mit Blütenanteil. Einzig das Kinderbuch „Maria“ von Arne Butscher, unserem ehemaligen „Praktikanten“ ließ sich leider nicht verkaufen. Doch lag es vielleicht daran, dass es eben nichts mit Honig zu tun hatte, auf die sich die Besucher wohl „eingeschossen“ hatten. Der Fantasy-Roman über eine gehörlose, doch mit einer besonderen Gabe ausgestattete Retterin in der Not kann gerne bei uns am Obstmarkt 10 erworben werden. Zwei Euro von zwölf gehen an die „Bamberger Schulbiene“, die natürlich wiederum Bücher für den Schulbienenunterricht davon kauft.

Fazit

Bastelfamilie am StandWir freuten uns zum zweiten Mal, wieder Teil des Don Bosco-Weihnachtsmarkts gewesen sein zu dürfen, denn wir passen mit unserem Anliegen und unserer Einstellung sehr gut dazu. Es geht auf DIESEM Weihnachstmarkt nämlich nicht explizit darum, viel Geld zu machen. Sondern darum, den Familien einen Ort und die Gelegenheiten zu bieten, etwas Gemeinsames, Sinnstiftendes zu unternehmen, um an Leib, Seele und Geist gestärkt wieder in den Vorweihnachtstrubel zurückkehren zu können.

Gleichwohl dürfte es unsere letzte Teilnahme in diesem Stil gewesen sein, denn kräftemäßig ist es uns als Vollberufstätige kaum möglich, unserem eigenen Anspruch gerecht zu werden. Keines der Angebote wollen wir auslassen. Doch jemanden, der uns zuverlässig zur Seite steht, hatten wir leider nicht rechtzeitig gefunden.

Reinhold am WeihnachtsmarktUnser Schwerpunkt liegt zudem in der Lobbyarbeit für regionalen Honig, der unsere Imker und Gärtner stärkt, und in der Arbeit der „Bamberger Schulbiene“, die das hierfür notwendige Wissen vermittelt und die Liebe zur Biene entstehen lassen möchte. Während eines Weihnachtsmarktes, der zudem für uns aus verständlichen Gründen nicht kostenlos bestückbar ist, werden wir keinem unserer Anliegen im gewünschten Umfang gerecht. Wir werden sehen … doch nun erst einmal …

WachsfigurenFrohes Fest unseren Besucherinnen und Besuchern, denen wir für ihr Kommen danken, und wir wünschen immer ein gutes Glas Honig auf dem Tisch sowie eine(n) Imker/in in der Nachbarschaft!

P. S.: Wer jetzt noch Honig braucht, kann bis 26.12.2013 zu uns in den Obstmarkt 10, 3. Stock, kommen!

Nachtrag am 29.06.2014: Nachdem den Verantwortlichen von Don Bosco unser Programm und Engagement ein Herzensanliegen ist, beschlossen wir unter geänderten Bedingungen, auch im Jahr 2014 erneut mit unserem familienbetonten Informations-, Bildungs- und Bastelprogramm dabei zu sein! Vielen Dank dafür, und wir freuen uns auf viele alte und neue Fans! Wir sind zu finden im Boscolino-Kinderhort.

Der Countdown zum Don Bosco-Weihnachtsmarkt läuft …

Ilona und Reinhold am Don Bosco-Weihnachtsmarkt 2012… und damit zum 4. Honig- und Imker-Mitmach-Markt 2013 von Bienen-leben-in-Bamberg.de. Ein Adventsmarkt ausnahmsweise einmal WIRKLICH für die ganze Familie. Darauf legen Emil Hartmann und sein Team des Don Bosco Jugendwerks großen Wert.

Mini-HonigmarktDie „Bamberger Schulbiene“ und Schulimker Reinhold konnten im laufenden Jahr viele Erfahrungen im Umgang mit (Schul-)Kindern sammeln. Am 14. und 15. Dezember 2013 (3. Advent) bestücken wir im Gebäude des Kinderhorts „Boscolino“ nicht nur einen Stand mit Honig im Glas und zum Selberzapfen sowie verschenkfertig eingepackten Honig-Nebenprodukten (wir haben schon mal probeaufgebaut, siehe Foto), sondern laden auch ein zum Wabenausstechen und Rätselraten.

Damit es der ganzen Familie Spaß macht, ist für JEDES Alter – vom Moggäla bis zum G’scheidala – ein passendes Mitmach-Rätsel dabei. Setzt euch zu uns, genießt leckere Honiggetränke und rätselt rund um Honig-Bienen-Imkerei. Alle erhalten ein kleinen Mitmach-Geschenk, egal, ob ihr die richtige Lösung gefunden habt oder nicht.

Am 3. Adventssonntag wird zudem Anne-Sophie, sozusagen das „Nürnberger Weihnachtsengala“, als himmlische Abgesandte aus der Frankenmetropole nach Bamberg einschweben. Sie singt romantische Christmas-Pop-Songs, jeweils um 14, 15 und um 16 Uhr.

LorberhofRomantisch ist überhaupt das ganze Ambiente des Weihnachtsmarktes, allein der Lorberhof (St. Josefsheim) ist bereits den Anstieg auf den Jakobsberg wert!

Hier die Kerndaten

Willkommen zum „4. Honig- und Imker-Mitmach-Markt“ anlässlich des Don Bosco Weihnachtsmarktes 2013

Ort: im St. Josefsheim (Jakobsplatz 15, 96049 BAMBERG)

Sa., 14. Dezember 2013 | 13.30 – 20.00 Uhr
So., 15. Dezember 2013 | 11.00 – 19.00 Uhr

  • Zu Fuß etwa 30 Minuten (2,4 km) vom Bahnhof (zur Karte)
  • Mit dem Bus (verschiedene Linien), jeweils mit Umstieg am ZOB in die Linie 910 (Fahrtrichtung Klinikum bzw. Wildensorg, Ausstieg “Jakobsberg”) in 17-20 Min. und einer eher übersichtlichen 30-Minuten-Taktung
  • Mit dem Auto – bitte nicht! Falls unbedingt doch, dann umliegende Parkhäuser anfahren oder den Parkplatz des Ordinariats Jakobsplatz 8.

Unser 1. Honig- und Imker-Mitmach-Markt in Bamberg

Nur Einkaufen war gestern … darum dürfen am 15. und 16.12.2012 alle kleinen und großen Leute an unserem ersten Honig- und Imker-Mitmach-Markt alle ihre Sinne einsetzen.

Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Tasten, Fühlen, … Staunen, Spaß haben, Ausprobieren, Fragen, Basteln, Rätseln, Naschen, Freuen, …

Kommt Ihnen das bekannt vor?

Gar zu viele Adventsmärkte preisen sich an als ein Fest für die Familie. Doch außer Konsum und noch mal Konsum passiert rein gar nichts, sind etliche Märkte eine marketinggeblähte Mogelpackung. Die Kinder langweilen sich schnell und nölen herum. Die Älteren sind genervt und stürzen einen Frust-Glühwein nach dem anderen herunter.

Ich kann nur sagen: beim Alternativen Kunsthandwerker Weihnachtsmarkt des Don Bosco Jugendwerks ist das absolut anders. Hier wird FAMILIE noch groß geschrieben und mit vollem Einsatz gelebt. Im St. Josefsheim sind Familien sehr willkommen, ob im Familiencafè, im Zirkuszelt zum Mitturnen und -jounglieren, auf den großzügigen, kerzenbeleuchteten Außenflächen zum Toben, im bastelbetonten Kinderhort Boscolino (wo man auch unseren Mitmach-Markt finden wird!) und zwischen den hölzernen, von der Don Bosco-Jugend hergestellten, von engagierten Pächtern liebevoll geschmückten, locker aufgestellten Buden.

Ein fränkischer Adventsmarkt-Geheimtipp,

Standprobe zum 1. Honig- und Imkermitmach-Markt Bamberg… der sicherlich keiner mehr ist, so gern wir Bamberger Ein- und Umlandwohner dies auch hätten. Und nun machen wir, das „Bienen-leben-in-Bamberg.de“ auch noch Werbung mit unserem Honig- und Imker-Mitmach-Markt, der dort zum ersten Male seinen Stand aufbauen darf. Mea culpa!

Glücklicherweise ist eine allzu leichte Anfahrt per Auto in die Nähe der Jakobskirche samt erwünschten geschehnissnahen Parkplätzen schlicht nicht möglich.

  • Zu Fuß etwa 30 Minuten (2,4 km) vom Bahnhof (zur Karte)
  • Mit dem Bus (verschiedene Linien), jeweils mit Umstieg am ZOB in die Linie 910 (Fahrtrichtung Klinikum bzw. Wildensorg, Ausstieg „Jakobsberg“) in 17-20 Min. und einer eher übersichtlichen 30-Minuten-Taktung

Mit dem Auto rate ich’s erst gar nicht (wenn, dann umliegende Parkhäuser anfahren), und so bleibt der Weihnachtsmarkt von schnelllebigen, kurzatmig konsumierenden und eventsüchtigen Glühweinabsolventen sicher weiterhin befreit.

Wer allerdings den Weg nicht scheut, …

Lorberhof… der mitten durch die romantische UNESCO-Weltkulturerbestadt Bamberg führt, vorbei am Händler-Weihnachtsmarkt des Maximiliansplatzes, vorbei an den Dutzenden Glühweinbuden an Grünem Markt und Obstmarkt, vorbei an Altem Rathaus (einer der schönsten Fotoobjekte Bayerns!), vorbei am viertürmigen Dom und der Alten Hofhaltung, den „Torschuster“ passierend, die Jakobskirche rechts liegen lassend, hinab zur Sutte, … und dann sieht man es schon, das wundersam erleuchtete St. Josefsheim mit seinem prächtigen, nicht einmal jedem Bamberger bekannten Lorberhof, einem ausgemaltem Renaissance-Innenhof, samt zur Besinnung einladender Hauskapelle und einem Barockgärtlein …, neben dran der Kinderhort Boscolino (ja, genau, wo sich auch unser Stand befindet!) … ja, wer diesen wundersamen, wundervollen, figurenreichen (z. B. Plensas Poeten im Ausstellungsjahr 2012 auf der Oberen Brücke oder der fein lächelnden Heiligen Kunigunde, der Mit-Begründerin Bambergs, auf der Unteren Brücke, den Hausfiguren zahlreich säumender Bürgerhäuser) Weg nicht scheut, wer sich auch nicht scheute, diesen elendig langen Text zu lesen … ja, der wird an den über 40 liebevollen, kunst- und feinschmeckersinnigen Ständen seine helle Freude haben.

Denn er oder sie weiß das Leben zu genießen, die Vorfreude auszureizen, die Gegenwart zu ehren, die Mühen der Texterin und Standbetreiber/innen zu würdigen.

Herzlich Willkommen auf einem der schönsten und familienfreundlichsten Weihnachtsmärkte Bayerns!