Schiffauer-Stiftung unterstützt Schaubeet im Bienengarten

Wir freuen uns über eine Zuwendung aus der Schiffauer-Stiftung¹ in Höhe von € 350,-, die uns diese Tage erreichte. Finanziert wurden damit Anpflanzungen unseres heuer angelegten Bamberger Bienengartens, die dem Tier- und Naturschutz dienen und natürlich der Bildung. Sie haben Vorbildfunktion, indem sie direkt erlebbar sind und zum Nachahmen einladen sollen. Dabei unterstützen angebrachte Pflanzlisten mit Kaufinformationen, die auch via QR-Code einscannbar sind. Einzelbeschilderungen werden noch folgen.

Konkret wurden folgende Schaubeete durch die Schiffauer-Stiftung vollfinanziert:

Schau-Kräuterbeet

Schau-Staudenbeet 2

Im vollen Vertrauen darauf, dass sich Spender finden oder Zuwendungsanträge positiv beschieden werden, legen wir meist privat vor. Denn das Warten fällt uns in Zeiten des Bienensterbens sehr schwer. Amtsleiter Ingmar Ermold hat das in seinem Schreiben ganz richtig ausgedrückt:

Mit dieser Zuwendung soll Ihre sehr wichtige Arbeit in Bamberg unterstützt werden.

Vielen DANK dafür! Und schauen Sie sich gerne auch einmal selbst am Bienenweg 1 im Erba-Park um!

Rosa-Angela, eine Kleinstrauchrose im Bamberger Bienengarten¹ Die Stiftung wurde durch die Bamberger Familie Schiffauer 2008 ins Leben gerufen und fördert gemeinnützige Projekte in den Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe, der Altenhilfe, des Tier- und Naturschutzes sowie von Kunst und Bildung.

Einzug der Rosen im Bamberger Bienengarten

Rose "The Lady's Blush"Eine Schenkung von Jeannette Frank inklusive fachlich versierter Anordnung und Einsetzung hat unserem Bamberger Bienengarten zu bienenfreundlichen Rosen verholfen. Weitere sollen folgen. Ganz herzlichen Dank an Dich!

Rambler Perennial BlueWir hätten die Rosen auch in ihrem Galarosa-Schaugarten in Altendorf-Seußling aussuchen können. Doch unter 300 verschiedenen Rosen zu wählen, das hätten wir wohl nicht ohne ihre Hilfe geschafft. So überließen wir der Spezialistin die Bestimmung, welche der wundervollen Blüten unseren Bienen zu wertvollem Pollen und leckerem Nektar kredenzt werden soll.

Am Tag des Einsetzens war Gelegenheit, bei einer Mini-Rosenmesse ebenfalls Tipps zu erhalten und eine Rose zu erstehen. Dies nutzten Mitglieder des benachbarten Interkulturellen Gartens. Sie ließen sich auch bei der Bestimmung eines Krankheitsbildes helfen, indem sie ein befallenes Rosenblatt mitbrachten.

Hier noch der Hinweis, dass wir für unser BIWa-Jahresprogamm 2018 eine Rosenmesse mit Jeannette Frank fest eingeplant haben. Sie wird am 10. Juni 2018 am Bienenweg 1 in Bamberg stattfinden. Natürlich ist hier eine Beratung auch ohne Kauf möglich. Wer es nicht mehr bis dahin aushält – der Schaugarten von Jeannette ist immer ein Besuch wert, wie wir bereits schon feststellen durften (siehe Bericht).

Bei der Aktion fleißig den Spaten geschwunden hat auch unsere Bienenpatin Gabriele Loskarn. Auch ihr vielen lieben Dank fürs Helfen und Sich-mit-uns-Freuen!

Die Biene in der Pantomime des Coburger Kinder- und Jugendtheaters

Pantastico nennt sich die Pantomime-Gruppe um Theaterpädagogin Nicole Wehrmann des Coburger Kinder- und Jugendtheaters, die zur Saison-Abschlussfeier 2017 in der Bienen-InfoWabe auftrat. Die vier jungen Damen beendeten mit ihren drei kurzen Stücken aus der Welt der Bienen die Feierlichkeiten zur Verleihung des Bienenstadt-Bamberg-Umweltpeises (wir berichteten).

Pantastico, Coburger Kinder- und JugendtheaterAnders als in den Vorjahren (2015 und 2016) ging es nicht um die versuchte Inthronisation eines Bienenkönigs (!), sondern um Alltagssituationen von Bienen (Bestäubung und Nektarsuche), von Menschen (beim Picknicken mit Bienenbesuch) und von vermenschlichten Bienen (Krankmeldung bei Arbeitsunlust). Also die ganze Bandbreite an Möglichkeiten, aus unterschiedlichen Perspektiven des Daseins sich dem Bienenthema augenzwinkernd zu nähern. Sowohl die Erwachsenen als auch zwei anwesende Kinder im Vorschulalter hatten ihren Spaß daran.

Ich möchte die Geschichten kurz vorstellen, vielleicht regen sie ja die eine oder andere Schule zur Nachgestaltung an. Die jeweiligen Geschichtentitel sind von mir frei erfunden.

Herzlichen Dank für euren gelungenen Beitrag!

Geschichte 1: Die Lieblingsblume

Geschichte 2: Das Picknick

Geschichte 3: Die faule Kameradin

P. S.: Wir entschuldigen uns für diejenigen, die bereits um 16.00 Uhr auf den Auftritt gewartet hatten. Die Anreise der Gruppe gestaltete sich als problematisch, so dass wir das Programm kurzerhand umstellen mussten.

Verleihung Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2017 zur Saison-Abschlussfeier der Bienen-InfoWabe

Sektempfang.Die zweite Saison der Bienen-InfoWabe ist vorüber gegangen. Den Abschied in die Winterpause versüßten wir uns und unseren Bienenfreunden mit einem kleinen Fest mit Sektempfang, Theater und der jährlichen Verleihung des Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreises, zu der wir wieder am 1. Wochenende nach den Sommerferien, heuer zum 17.09.2017, an den Bienenweg 1 einluden.

Gäste zur Saison-Abschlussfeier 2017Wir danken allen Gästen, Helferinnen und und Preisträgern sehr herzlich fürs Dabeigewesensein!

Pantastico, Coburger Kinder- und Jugendtheater Den humorvollen Abschluss des Festes bildete das Coburger Kinder- und Jugendtheater, das pantomimisch das Thema Bienen aufgegriffen hatte. (Nachtrag 24.09.: Ausführlicher Bericht hier!)

Der Tisch mit den Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreisen Hier die offizielle Pressemeldung, gewürzt mit einer Fotogalerie am Ende. Weitere Informationen zu den diesjährigen Gewinnern, der Jury und der Helfer und Sponsoren findet ihr unter dem Permalink BBU-2017.

Erster Preis „Honiggold“

Der Imkerverein Scheßlitz und Umgebung e. V. gewann den von der Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de jährlich ausgelobten Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis. Der rührige Imkerverein wurde für seine Vorbildfunktion in Sachen Jungimkerförderung in Scheßlitz „mit Strahlkraft bis nach Hallstadt und Bamberg hinein“ ausgezeichnet, so die Laudatio.

1. Preis "Honiggold", überreicht an Herbert Beck und Cornelia Schecher für den Imkerverein Scheßlitz durch Jurymitglied Walter Achtziger

Preisträger 1. Platz: Imkerverein Scheßlitz und Umgebung e. V., flankiert von den Preisausrichtern (v. l. n. r.: Reinhold Burger, Walter Achtziger, Herbert Beck und Cornelia Schecher für den Gewinnerverein, Ilona Munique).

Wildbienenhotel vom Imkerverein Scheßlitz und Umgebung e. V., hier mit Cornelia Schecher und Herbert Beck (in grünen Vereins-T-Shirt)Deren Wirken wäre auch ein Vorbild bei der Gründung der Bamberger Bieneninitiative gewesen, lobten die Ausrichter des Preises, Ilona Munique und Reinhold Burger. Hervorgehoben wurde außerdem die Schenkung eines Wildbienenhotels mit beeindruckenden Maßen für den Bamberger Bienengarten. Auch profitierte die Initiative von unentgeltlichen Vorträgen des Scheßlitzer Imkervereins. Der Vorsitzende Herbert Beck und die „Wildbienenbeauftragte“ Cornelia Schecher nahmen das „Honiggold“ freudig entgegen.

Zweiter Preis „Silberlinde“

Cornelia Schecher, Raimund Ott und Christian RindchenDer zweite Preis, die „Silberlinde“, ging ebenfalls in das Bamberger Umland. Gewonnen hatte es der Kreislehrgarten des Obst- und Gartenbauvereins Oberhaid e. V. für die fachgerechte Anlage eines Bienenbeetes und das Erstellen einer Informationsbroschüre. Als weitere Begründung wurde der partnerschaftliche Schulterschluss mit der Bamberger Bieneninitiative in Form von Pflanzentausch und Vortragstätigkeiten genannt.

2. Preis "Silberlinde", überreicht an Raimund Ott für den Kreislehrgarten des Obst- und Gartenbauvereins Oberhaid e. V. durch Jurymitglied Josef Schröder

Preisträger 2. Platz: Kreislehrgarten des Obst- und Gartenbauvereins Oberhaid e. V. mit Gratulanten (v. l. n. r.: Jurymitglied Josef Schröder, 1. Vorsitzender des Gewinnervereins Raimund Ott, Preisinitiatoren Ilona Munique und Reinhold Burger).

Anerkennungspreise

Jeweils eine Anerkennungsurkunde gab es für Carmen Dechant von der Hofstadt-Gärtnerei Bamberg

Anerkennungsurkunde, überreicht an Carmen Dechant, Hofstadt-Gärtnerei, durch Gabriele Loskarn

Anerkennungsurkunde, überreicht an Carmen Dechant, Hofstadt-Gärtnerei, durch Bienenpatin Gabriele Loskarn. Wir gratulieren!

… sowie den Förderverein zur Nachhaltigkeit der Landesgartenschau Bamberg 2012 e. V. Die Auszeichnungen wurden anlässlich der Saison-Abschlussfeier der Bienen-InfoWabe übergeben.

Anerkennungsurkunde, überreicht an Berhard Kellermann und Jobst Giehler für den Förderverein zur Nachhaltigkeit der Landesgartenschau Bamberg 2012 e. V. durch Michaela Hock

Anerkennungsurkunde, überreicht an Berhard Kellermann und Jobst Giehler für den Förderverein zur Nachhaltigkeit der Landesgartenschau Bamberg 2012 e. V. durch Michaela Hock. Wir gratulieren!

Wer sind die Gewinner des Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreises?Der Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis soll Ansporn sein, sich in besonderer Weise für die Bienenwelt in Bamberg und Umgebung einzusetzen. Dabei spielen die Themen Bienen und ihr Lebensraum, aber auch Verdienste um den regionalen Honig oder in der Imkerei eine Rolle. Für die nächste Jahressaison werden bereits jetzt schon Bewerbungen oder Vorschläge mit Stichtag 1. August entgegengenommen. Information unter http://bienen-leben-in-Bamberg.de.

Fotos zur freien Verwendung (höhere Auflösungen auf Anfrage).

Fotogalerie Honiggold (1. Platz)

… für den Imkerverein Scheßlitz und Umgebung e. V.

Fotogalerie „Silberlinde“ (2. Platz)

… für den Kreislehrgarten des Obst- und Gartenbauverein Oberhaid e. V.

Fotogalerie Anerkennungsurkunde

… für den Förderverein zur Nachhaltigkeit der Landesgartenschau Bamberg 2012 e. V.

Fotogalerie Anerkennungsurkunde

… für Carmen Dechant, Hofstadt-Gärtnerei Bamberg

Fotogalerie Gäste, Sektempfang & rund um die Feier

… und mehr zum Coburger Kinder- und Jugendtheater erfahrt ihr im nächsten Weblog!

Wir gratulieren! Gewinner des Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreises 2017

Wir gratulieren den Gewinnern des Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreises 2017! Weitere Informationen unter BBU-2017.Urkunde zum 1. Preis "Honiggold" des Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreises 2017
Urkunde zum 2. Preis "Silberlinde" des Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreises 2017

Einladung zur Mini-Rosenmesse an der Bienen-InfoWabe

Rambler Perennial BlueAm Sa., 23.09.2017 findet eine Rosenmesse „im Kleinformat“ an der Bienen-InfoWabe im Erba-Park statt. Jeannette Frank, bekannt durch ihren wundervollen Galarosa-Schaugarten in Altendorf-Seußling, wird uns zwischen 15 und 18 Uhr besuchen.

Anlass ist ihre Schenkung einer Rambler-Rose (Perennial Blue) für den Bamberger Bienengarten. Wir greifen die Gelegenheit beim Schopfe und laden daher zu dieser Mini-Rosenmesse ein, damit Sie sich für Ihren Garten eindecken können. Mitbringen wird die Rosenspezialistin folgende bienenfreundliche Sorten:

  • Rambler Golden Age
  • Rambler Veilchenblau
  • Kleinstrauchrose Mary Rose
  • Kleinstrauchrose The Lady’s Blush
  • Hochstämmchen Lady Hamilton

Am sichersten wäre, Sie geben uns oder Jeannette Frank kurz Bescheid, was Sie erwerben möchten. Eine persönliche und kompetente Beratung vor Ort gibt’s auf alle Fälle gratis dazu!

Saison-Abschlussfeier Bienen-InfoWabe mit Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2017

Herzliche Einladung zur Saison-Abschlussfeier der Bienen-InfoWabe mit Verleihung des Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreises 2017!

Wann?
Sonntag, 17.09.2017

Ein Pantomime der Gruppe Pantastico des Coburger Kinder- und Jugendtheaters e. V.14.00 Uhr: Einstimmung, Offenes Haus für alle
15.30 Uhr: Sektempfang, Kaffee & Gebäck (Sponsordank an Lecker-Bäcker Thomas Loskarn) 
16.00 Uhr: Showeinlage Pantomimegruppe „Pantastico“ (Coburger Kinder- und Jugendtheater e. V.)
16.30 – ca. 17.00 Uhr: Preisübergabe„Honiggold“ (1, Preis) und “Silberlinde“ (2. Preis)

Wo?
Bienen-InfoWabe (BIWa), Bienenweg 1, Bamberg (Erba-Park) Standortkarte via Google | Standortkarte viaOpenStreetMap | Navi-Eingabe 49.900680,10.873250.
(Gasheizung und Miet-WC vorhanden!)

Urkunden zum Bienen-Stadt-Bamberg-Umweltpreis 2016 (BBU)

Urkunden zum Bienen-Stadt-Bamberg-Umweltpreis 2016 (BBU)

Nominiert sind:

Unsere Jurymitglieder und Überreicher der Preise sind:

  • Reinhold Burger und Ilona Munique (Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de)
  • 1 Bienenpatin oder -paten (2017: Elisabeth Burger)
  • 1 Vereinsmitglied des Imker und Bienenzuchtverein Bamberg Stadt und Land e. V. (IBZV) (2017: Walter Achtziger, Vorstand)
  • 1 Vereinsmitglied eines Imkervereins aus dem Landkreis Bamberg (2017: Michael Metzner, Imkerverein Burgebrach)
  • mind. 1 Vertreter der Stadt oder des Landkreises Bamberg, einer Umweltorganisation oder des Bamberger Wirtschaftslebens (2017: Josef „Jupp“ Schröder, ehem. Kreisfachberater für Gartenbau- und Landschaftspflege Lichtenfels)

Kurze Rückmeldung zu eurem Kommen wäre aus organisatorischen Gründen prima.

Bamberger Lagenhonigs der Lage "Inselstadt / Weide"Übrigens: In der Bienen-InfoWabe kann für heuer zum vorletzten Mal auch noch Bamberger Lagenhonig eingekauft werden. Spätere Einkäufe gerne nach Absprache am Obstmarkt 10. Nächster und letzter Verkaufstermin ist der Do., 07.12.2017 zum BAmbrosiustag von 18-20 Uhr im Rahmen der Adventskalenderaktion.

Wir freuen uns auf euer aller Kommen!

Ilona und Reinhold

Dritte Bienenpatenrunde mit Sabine Gründler 2017/2019

Sabine Gründler mit BienenpatenschildEinmal im Jahr sehen wir Sabine Gründler auf alle Fälle. Nämlich immer dann, wenn wir den ihr zustehenden Bienenpatenhonig in die Heiliggrabstraße zur Böhmerwiese bringen. Diesmal wollten wir (Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de, BLIB) außerdem ein Interview durchführen, um auf aktuelle Informationen zu unserer Bienenpatin verlinken zu können, wenn wir die Gärtnerin und Gräberpflegespezialistin in unserem Weblog erwähnen.

Sabine Gründler erhält ihren PatenhonigSabine freut sich sehr über den frischen Honig ihrer Patenbienen und erzählte uns, dass sie diesen mit ihrem Bruder Ralf teilen würde. Der hat denn auch gleich ein Anliegen in Sachen Wildbienen, die sich auf der nahen Baustelle eingenistet hatten, wo sie allerdings nicht bleiben können. Als wir uns die Sache ansehen wollen, entdecken wir nichts mehr von ihnen. Wir selbst dürften sie allerdings ohnehin nicht entfernen, da muss ein Spezialist her (s. a. Notfall-Fibel). Und auch der Vater der beiden Geschwister, Hans Böhmer, der soeben den Rasen mäht, hat eine Bitte an uns. Er möchte gerne Listen von bienenfreundlichen Stauden, die er rund um die Fläche setzen möchte. Kein Problem, schicken wir! Doch jetzt endlich zu unserem Interview. Wir fragen:

Sabine Gründler wird von Ilona interviewtBLIB: Was hast du in der Zeit deiner Bienen-Patenschaft bei uns (besonderes) erlebt?

Sabine Gründler: Ich habe mich viel mit Bienen beschäftigt. Der Honigschleuder-Erlebnistag 2013 war schon etwas Besonderes. Und ich denke gerne an die Eröffnungsveranstaltung der Bienen-InfoWabe 2015 zurück. Die Aufführung vom Jugendtheater aus Coburg ist mir auch gut in Erinnerung geblieben. Es war ein schönes Fest.

Was war dir in den letzten zwei Jahren deiner Patenschaft besonders wichtig?

S. G.: Ich konnte ja leider nicht immer bei euren Aktionen dabei. Stattdessen war ich wohl immer beschäftigt, etwas für Bienen zu pflanzen (Lacht). Und unsere Kunden auf bienenfreundliche Pflanzen für den Balkon oder auch fürs Grab aufmerksam zu machen. Ich habe in der letzten Zeit vermehrt bienenfreundliche Sorten gekauft, zum Beispiel die Beedance, die ja von der LWG sehr empfohlen wird. Da gibt es ganz wunderbare Farben. Schade ist, dass ich manche Gräber auf Anweisung grad dann frisch bepflanzen soll, wenn alles endlich schön eingewachsen ist. Ich merke schon, dass ich in den vergangenen Jahren stärker darauf achte und versuche, die Kunden mehr noch zu informieren und in Richtung Insektenfreundlichkeit zu beraten.

Wenn dich jemand fragt, warum du Bienenpatin bist, was antwortest du?

Trotz bevorstehendem Zwiebeltreterfest total entspannt – Sabine GründlerS. G.: Na ja, weil ich doch Sabine heiße … (Lacht). Ne, die Idee fand ich sehr gut und ich mag Honig sehr gern. Dazugekommen bin ich, als mich damals, also 2013, Carmen aufgefordert worden, doch ebenfalls so wie sie Bienenpatin zu werden. Auch, wenn ich

wegen den vielen großen Festen, die bei uns auf der Böhmerwiese stattfinden, nicht selbst einen Bienenstock aufstellen konnte. Aber das Patenvolk in den Buger Wiesen habe ich immerhin schon mal besucht.

Was nimmst du aus dieser ersten Patenzeit für dich persönlich mit?

S. G.: Mein Blick ist geschärft und ich freue mich, wenn ich Bienen sehe. Meine Kinder sagen schon manchmal: „Ach, die Mama wieder mit ihren Bienen …“. Kürzlich war ich in einem Museumsdorf im Bayerischen Wald, da gab es auch sehr viele Bienen, das war einfach schön zu sehen. Ich mache mir schon so meine Gedanken, dass viele Gärten so arg aufgeräumt und nackt wirken, ganz ohne Bienennahrung, das fällt mir sehr viel stärker auf als früher. Ich versuche, da ein wenig einzuwirken, aber na ja … wenn’s der Kunde so will.

Konntest du in deinem Umfeld eine Entwicklung in Bezug auf das Bienenthema feststellen?

Sabine Gründler erhält ihren PatenhonigS. G.: Es gibt halt diese zwei Lager. Diejenigen, die wenig Arbeit mit ihrem Garten haben wollen und wo er aussieht wie geleckt. Andererseits setzen sich doch auch einige sehr stark mit dem Thema auseinander und fragen gezielt nach bienenfreundlichen Pflanzen. In den letzten Jahren habe ich das Sortiment sehr aufgestockt und kann das gut bedienen.

Gibt es etwas, was du dir für deine neue Bienenpatenperiode vorgenommen hast?

S. G.: Dass ich wieder beim Honigschleudern mit dabei bin. Und öfters zur Bienen-InfoWabe komme. Vor allem, wenn wieder ein Vortrag über Pflanzen ansteht. [Anmerkung: In 2018 laden wir Elke Puchtler ein, die uns ihr neues Lavendelbuch vorstellen und / oder etwas zu den Kräutern in unserem neu angelegten Bienengarten sagen wird.]

Und dann wäre da für 2018 unser Projekt „Schau-Grab“ im Bamberger Bienengarten!

Was wünschst du dir für die dritte Bienenpaten-Zeit von uns?

S. G.: Dass alles so bleibt, wie es ist. Weil es gut so ist.

Welche Frage hast DU selbst noch an uns?

S. G.: Was macht mein Bienenvolk?

BLIB: Sabines Frage kommt wie aus der Pistole geschossen. Wir erzählen, dass ihr Volk gerade gegen die Varroa behandelt wird, in diesem Jahr seine Königin verloren hatte, eine Königinnenlarve eingesetzt bekam und es wieder Nachwuchs gibt. Nun aber muss Sabine aufbrechen, eine Besprechung im FT-Medienhaus für Blumenschmuck zum Mitarbeiterfest steht an. Und in Kürze ist ja auch wieder das berühmt-berüchtigte Zwiebeltreterfest (7.-10.9.) …

Liebe Sabine, vielen Dank, dass wir dich so lange aufhalten durften und du dir die Zeit für das Interview mit uns genommen hast! Schön, dass du wieder dabei bist!

Dritte Bienenpatenrunde mit Elisabeth Burger 2016/2018

Elisabeth Burger beim Bienenpateninterview zur 3. Runde

Bienenpateninterview mit Elisabeth

Unser Patenverlängerungsinterview zur dritten Runde von Elisabeth Burger fand in Augsburg auf dem Balkon im 7. Stock statt. In diese lichten Höhen verirren sich nur selten Bienen, was jedoch auch ander fehlenden Trachtsituation der Umgebung liegen mag. Ein Grund mehr, wenigstens im entfernten Bamberg etwas zum Wohle der Bienen zu unternehmen. Elisabeth, also meine Schwiegermutter und Reinhold Mutter, ist die allererste Bienenpaten bei Bienen-leben-in-Bamberg.de und es wird höchste Zeit, sie einmal unseren Bienenfreund vorzustellen.

Elisabeth Burger beim Bienenpateninterview zur 3. Runde

Elisabeth Burger zur 3. Runde der allerersten Bienenpatin! 27.08.2017

Was hast du in der Zeit deiner Bienen-Patenschaft bei uns (besonderes) erlebt?

Erstausstattung, gekauft von der 1. Bienenpatin, Elisabeth Burger

Erstausstattung von der 1. Bienenpatin, Elisabeth Burger

Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich im Sommer 2011 überlegte, wie ich meine beiden Jungimker, die gerade einen Imkerlehrgang absolviert hatten, in ihrem neuen Hobby unterstützen könnte. Einfach Geld rüberschieben, nein, das erschien mir zu banal. Doch ich konnte mir vorstellen, ein bestimmtes Volk zu finanzieren. Letztendlich wurde die Idee der Bienenpatenschaft geboren.

Zum Geburtstag meines Sohnes sollte also ein weiterer Bienenstock, der alles in allem rund 160 Euro kostete, beschafft werden. Mit meiner Schwiegertochter fuhr ich sodann bei einem meiner Besuche in Bamberg ganz heimlich zur HEG, um außerdem für die Erstausstattung (Imkerkleidung, Werkzeug etc.) zu sorgen. Das hat mir riesigen Spaß gemacht.

Bienen besuchen in Wildensorg mit Bienenpatin Elisabeht Burger

Elisabeths erstes Bienenpatenvolk in Wildensorg

Außerdem war ich einige Male bei den Bienenstöcken (damals noch in Wildensorg) und habe in respektvollem Abstand das Treiben von Bienen und Imkern bestaunt. (Anmerkung: Das Volk von Elisabeth war etwas chaotisch, doch ertragreich. Ihr Einfluss, so meinten wir immer, hätte wohl dann doch irgendwie besänftigend gewirkt.)

Elisabeth hilft beim Einlöten der Mittelwandwaben

Mithilfe beim Einlöten der Mittelwandwaben

Und einmal half ich in Bamberg beim Einlöten der Mittelwandwaben. (Anmerkung: Elisabeth hat ein Diplom in technischer Physik, und wie man sieht, der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Auch, wenn der Sohn dann doch ein Geograph wurde – aber eben auch ein Imker!)

Was war dir in den letzten zwei Jahren deiner Patenschaft besonders wichtig?

Varroen auszählen mit Elisabeht bei REWE-Rudel, Hohes-Kreuz-Bienen

Elisabeth schaut zu beim Varroenauszählen

Wo mein Volk steht – es wurde ja später einmal in die Buger Wiesen gestellt, und ob es „meinen“ Bienen gut geht. Da war ich auch einmal traurig, weil mein anfänglich starkes Volk zu einem schwachen wurde und dann aufgelöst werden musste.

Aber gerade darum ist es ja auch so wichtig, dass man das Imkern betreibt bzw. unterstützt, weil es wegen der Varroamilbe nicht mehr selbstverständlich ist, dass alle Völker überleben.

Wenn dich jemand fragt, warum du (immer noch) Bienenpatin bist, was antwortest du?

Übergabe des 1. Patenhonigs an Elisabeth Burger

Übergabe des 1. Bienenpatenhonigs an Elisabeth Burger

Warum ich’s geworden bin, habe ich ja bereits beschrieben. Mittlerweile interessiert mich das Leben der Bienen sehr, ich bin tiefer eingestiegen verstehe die Zusammenhänge immer besser. Deshalb habe ich mich meine Patenschaft auch gerne verlängert. (Anmerkung: Worüber wir sehr glücklich sind! Alleine, wenn ich an deine Aktionen des Schneiderns meiner Imkertracht denke …)

Was nimmst du aus dieser ersten Patenzeit für dich persönlich mit?

Nachhaltiges Verhalten … und wenn Bienen herumfliegen, sehe ich sie ganz anders, zuerst weiß man ja nicht so viel über sie. Es ist auch wunderbar, eignen Honig zu essen. Inzwischen ist es für mich etwas ganz besonderes, was man nicht mehr nur so nebenbei isst. Ja, es ist ein ganz anderer Genuss als früher.

Honigübergabe an ElisabethKonntest du in deinem Umfeld eine Entwicklung in Bezug auf das Bienenthema feststellen?

Ja, zum Beispiel ist bei meinen Honigabnehmerinnen – Augsburg ist inzwischen schon fast eine kleine Dependance von Bamberg – ist das Interesse an den Bienen und am Thema gestiegen. Sie sind immer sehr interessiert und stellen mir Fragen zum Honig und zu Bienen.

Was wünschst du dir für die zweite Bienenpaten-Zeit von uns?

Besuch der Erba-Bienen von Elisabeth BurgerIlona und ElisabethImmer informiert zu sein, und das nicht nur über mein Bienenvolk, sondern über alles, was so zum Bienenthema läuft. Hier werde ich ja auch gut über den Patennewsletter oder Mailings von euch informiert. Ich lese das auch immer vom ersten bis zum letzten Buchstaben, auch wenn ich z. B. bei Einladungen weiß, dass ich leider nicht dabei sein kann. (Anmerkung: Doch wir erinnern uns gerne noch an den Ausflug mit dir ins Zeidelmuseum nach Feucht!)

Reinhold, Ilona, Elisabeth

Wir lieben Dich, Elisabeth!

Liebe Elisabeth, wir sind sehr froh, dass du uns immer unterstützt und so interessiert an unserem Ehrenamts- und Imkerleben und an der Welt der Bienen Anteil nimmst! Wir lieben Dich! Deine beiden Bamberger

Ankündigung Vortrag „Dank Bienenfleiß zur Obstverarbeitung“

Logo für das Schwerpunktthema Natur der Bienen-InfoWabeAm So., 20.08.17 von 16.00 – 17.00 Uhr findet im Erba-Park der Vortrag „Dank Bienenfleiß zur Obstverarbeitung“ statt. Der Obst- und Gartenbauverein Wildensorg, zeigt, wie es geht.

Welches Obst eignet sich am besten für die Presse oder den Brand? Worin liegt der Unterschied zwischen Brand, Likör und Geist? Was braucht es zum Obstbrennen und wie ist die rechtliche Situation? Wohin kann ich mein überschüssiges Obst bringen? Am Beispiel der Tätigkeiten des Obst- und Gartenbauvereins Wildensorg e. V. werden die Schritte von der Bienenbestäubung über die Pflege der Bäume bis hin zur Ernte und Verarbeitung dargestellt. Im Anschluss Verkostung.

Helmut Brendel, Kassierer im Obst- und Gartenbauverein Wildensorg e. V.Der Referent ist Helmut Brendel, Kassierer im Obst- und Gartenbauverein Wildensorg e. V.

Vorab heißt es in der Bienen-InfoWabe von 14.00 – 16.00 Uhr  |  Offenes Haus für alle rund um Bienen, Honig, Imkerei und Natur.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Kurs ist kostenlos, freuen uns jedoch über eine kleine Spende.

Biene an Obstblüte © Honig-und-Bienen.de