Zweites Staudenbeet im Bienengarten fertig

Zusammengestellt von der Baum- und Rosenschule Patzelt in Memmelsdorf schmückt nun ein zweites Staudenbeet unseren neuen Bienengarten. Claudia Ditterich, die durch imkernde Mitbewohner am Kaulberg über das wichtige Bienenthema Bescheid weiß, brachte uns 33 Einzelpflanzen in 16 verschiedenen Sorten in den Erbapark an den Bienenweg 1 und beriet uns sogleich, wie man diese auf dem geplanten Beet verteilen könnte. Für den Service und natürlich auch den Rabatt danken wir herzlich. Ein Namensschild an der Bienen-InfoWabe wird auf die neue Sponsoringpartnerin hinweisen.

Angeliefert am 07.06.2017 um 15 Uhr zog sich das Einpflanzen bis 23 Uhr hin. Reinhold musste natürlich erst mit aus dem Laubanger die Erde herankarren. Außerdem war das Abnehmen der Grasnabe per Muskelkraft natürlich nicht ganz so einfach wie die maschinenunterstützte Aktion des Gartenamts für die Bienen-Blühwiese. Da der Boden sehr lehmig und der tiefere Untergrund sehr steinig war – es standen hier zu Landesgartenschauzeiten die Blumenhäuser auf Kies – war auch das Einsetzen mit viel Kraft verbunden.

Doch schließlich war alles an Ort und Stelle. Lediglich einen Silberstrauch und einen Lavendel fügten wir dem Strobler’sche Staudenbeet bei. Das brauchte ohnehin noch eine kleine Verlängerung, um einen optisch passenden Abschluss zum benachbarten Mussärol’schen Kräuterbeet zu erhalten.

Doch im Grunde sind die drei Beete ziemlich genau das, was man von den genannten Gärtnereien erhalten kann. Saisonabhängig wird die Hofstadt-Gärtnerei Dechant für bienenfreundliche Blumenkästen sorgen.

Idylle mit Sitzbänken im Bamberger BienengartenFür eine entspannte Beobachtung unserer Bienen, die sich bereits jetzt schon einfinden, stehen Sitzbänke parat. Kommt doch an einem der Sonntagsöffnungen (seit Ostern alle zwei Wochen von 14-17 Uhr) und erfreut euch an diesem wunderhübschen Fleckchen Erba-Parklandschaft mit seinem weiten Wiesenblick in Richtung Webereigebäude und seinen markanten hohen Bäumen.

Biene an weißer Veronica im Bamberger BienengartenUnd wer wissen will, WAS hier alles den Bienen schmeckt: Wir halten Listen aller 63 Pflanzenarten parat und hoffen, dass wir die Namensschildchen für die 133 Einzelpflanzen bald bestellen können. Fehlt nur noch ein wenig Zeit dafür, doch das Einpflanzen ging verständlicherweise erst mal vor.

[Korr. 14.06.2017]

Der Bienengarten, ein neues Highlight im Erba-Park

Honigbienen an LöwenzahnblüteFast wie zu Landesgartenschauzeiten – am Rand des Erba-Parks, am Bienenweg 1, entsteht ein neuer Bienengarten. Was jetzt noch etwas verhalten aussieht, wird schon in wenigen Wochen wird es ein Fest für die Sinne, sowohl für Menschen als auch Insekten. Alles finanziert durch Spenden und Preisgelder, wobei wir dabei immer wieder in Vorleistung gehen. Denn das Frühjahr währt nicht ewig und manches will einfach sofort angeschafft sein.

Der Bienengarten an der Bienen-InfoWabe

Bienen-InfoWabe (BIWa) BambergRund um das Areal der Bienen-InfoWabe sorgen Schaubeete und Blühwiesen sowie eine Wildbienenbeobachtungsstation und Genießerbänke für geistige wie seelische Erbauung. Sie geben der Bevölkerung einen Anreiz, selbst das eine oder andere Insektennützliche zu pflanzen. Den Schulkindern zeigt die Bamberger Schulbiene, wie schön eine bienenfreundliche Welt aussehen kann.

Das Kräuter-Schaubeet

http://bienen-leben-in-bamberg.de/wp-content/uploads/2017/05/150729-BIWa-Bienengarten.jpgEinmessen Frauke Gabriel für das Schau-KraeuterbeetGarten-und Landschaftsplanerin Frauke Gabriel maß am 15.03.2017 das Kräuter-Schaubeet ein. Bestückt wurde es von ihr mit 35 Einzelpflanzen aus der Bio-Kräutergärtnerei Mussärol, deren Inhaberin die stadtbekannte GAL-Politikerin Gertrud Leumer ist. Besonders freute uns ein mitgeliefertes Heftchen mit den 27 gepflanzten Sorten. Es bildete die Grundlage eines Pflanzenrätsels für unsere Trachtpflanzen-Stationenfragen. Die Lösungen gibt’s in der Bienen-InfoWabe zu holen.

Die Stauden-Schaubeete

Das Schau-Staudenbeet ist fertigVorbeitung des Schau-Staudengartensmit Petra Dotterweich64 Einzelpflanzen bei 19 verschiedenen Sorten kauften wir in der Bamberger Staudengärtnerei Johann Strobler ein. An einem etwas weniger eiskalten „Frühlings“tag, dem 29.04., pflanzten wir bis in die einbrechende Nacht hinein, nachdem die „Alte-Sorten-Spezialistin“, Petra Dotterweich, einen prüfenden Blick auf den Anordnungsplan geworfen hatte (ausführlicher Bericht hier.)

Kleeblumenwiese

Zu diesem ersten Beet wird sich im Laufe des Sommers noch ein zweites (geplant mit der Baumschule Patzelt, Memmelsdorf) gesellen, welches die bei Bienen überaus beliebten Kleeblumenwiese einrahmen wird. Mäht man das Rasenstück nur 4 bis 5-mal im Jahr, so kann man mit ständigem Kleenachwuchs rechnen. Für die Schulkinder, die doch noch etwas mehr an Bodenerleben mitbekommen, weil größenmäßig einfach näher dran, ist es immer wieder ein Spaß, nach den fleißigen Bienlein zu fahnden.

Die Wildbienenbeobachtungsstation

Neues Wildbienenhotel im StaudenbeetNeues Wildbienenhotel im StaudenbeetEinen kleinen Teil der Stauden zwackten wir ab, um damit den Fuß unseres neuen Wildbienenhotels, ein Geschnek des Imkerverein Scheßlitz, zu bepflanzen (ausführlicher zur Schenkung hier). Zwischen einzelnen Regenschauern am 8. Mai „entsorgten“ wir zugleich unseren Balkonkasten von kleinwüchsigen Narzissen und Traubenhyanzinthen, die im kommenden Frühjahr für die ersten Farbtupfer sorgen sollen. Im Übrigen konnten wir öfter schon beobachten, wie sich Wildbienen in den Narzissenblüten am Abend einfanden und darin die Nacht verbrachten.

Bienenblühweide

Worauf tummeln sich die Bienen?Spontanbewuchs auf der einen Seite und hochwertiges Rieger-Hofmann-Saatgut der Mischung „Schmetterlings-/Wildbienensaum“ … mal sehen, was hübscher aussieht bzw. mehr Bienen und Insekten anziehen wird! Letzteres ist erst noch im Entstehen. Hierfür wird die Stadt Bamberg in den kommenden Tagen die Grasnabe abnehmen. Auch hat sie das Saatgut bezahlt, wofür wir herzlich danken! 
Etwas schade zwar, doch pflegetechnisch eine notwendige Maßnahme: Am 06.08. werden die Flächen anlässlich unseres Sensenkurses (s. Aktivitäten und Termine) abgemäht. Dazu laden wir bereits jetzt schon herzlich ein.

Genießerbänke

SaBiene wartet an der Bienen-InfoWabe auf die SchülerZwei halbrunde Gartenbänke, jweils um eine der Blaseneschen herum, werden künftig die Beobachtung und das Genießen des Bienengartens bereichern, ergänzend zu unseren mobilen, fröhlich-orangen Einzelstühlen, die an jede Ecke des Bienengartens aufgestellt werden dürfen.
Die Liebe zur blühenden Pflanzenwelt ist untrennbar verbunden mit der Akzeptanz der Bienen- und Insektenwelt. Sie zu erleben, zu erforschen und zu entspannen ist ein Fest für den Alltag – wir laden Sie dazu ein!

Imkerverein Scheßlitz stiftet Wildbienenhotel für Bamberg

Unverhofft erhielten wir vom Imkerverein Scheßlitz und Umgebung e. V. ein Wildbienenhotel geschenkt. Der 1. Vorsitzende, Herbert Beck, brachte es höchstselbst in den Erba-Park, wo es von ihm am Bienenweg 1 unweit der Bienen-InfoWabe fachmännisch aufgestellt wurde.

Glücklicherweise hatte Herbert einen Erdbohrer dabei, denn ein Aushub nur mit Muskelkraft wäre ob des vielen Kieses sicherlich nicht ganz einfach gewesen. Geholfen hat uns außerdem unser Schrebergarten-Nachbar Ralf, der ratz-fatz für die Einbetonierung sorgte.

Wir sind mega-begeistert und bedanken uns sehr herzlich bei allen, die das Geschenk ermöglicht haben! Dieses Zusammenstehen untereinander ist für uns ein wunderbares Zeichen, das uns in (umwelt-)kritischen Zeiten froh und optimistisch stimmt. Tja, und manchmal kommt es blitzblau aus heiterem Himmel, wo man an anderer Stelle im Regen stehen gelassen wird. So gleicht sich alles mit der Zeit aus.

Hoffen wir nun, dass die Klasse 10f der Graf-Stauffenberg-Schule Bamberg mit ihrem Lehrer – und unserem Bienenpaten – Daniel Schiller Ende Mai viel Spaß dabei haben wird, das neue Wildbienenhotel fachgerecht mit uns zu bestücken. Damit es eine Wohlfühl-Heimat für Wildbienen werden kann, die schließlich genau so wichtig sind wie Honigbienen. Sie sind, was die Bestäubungsleistung angeht, sogar noch effizienter als Honigbienen. Allerdings reichen die solitärlebenden Insekten zahlenmäßig niemals an ein Hongibienenvolk heran, so dass beide Arten ihre Berechtigung haben. Insofern ist es sinnvoll, dass wir die Aufmerksamkeit auch ein wenig auf diese kleinen Helden der Natur richten.

Seid willkommen!

Bamberger Förderverein vor dem Aus?

Kürzlich auf der Heimatseite des FVBamberg2012 in Facebook zu lesen:

Logo Förderverein zur Nachhaltigkeit der Landesgartenschau Bamberg 2012 e. V.Steht der Förderverein [zur Nachhaltigkeit der Landesgartenschau Bamberg 2012 e. V.] vor dem Aus?

Laut Vereinssatzung steht nach zwei Jahren nun 2017 wieder die Wahl des Vorstandes an. In der Vorbereitung für die Jahreshauptversammlung wird deutlich, dass Hauptakteure aus dem bisher über Jahre bewährten Vorstandsteam sich nicht mehr zur Wahl stellen werden.

Fb-Screenshot-FVBamberg2012Im Hauptvorstand wie auch bei den BeisitzerInnen wird es zu Neubesetzungen kommen müssen. Nach neun Jahren Kontinuität in der verantwortlichen Vereinsarbeit bei vielen Funktionsträgern liegt es in der Natur der Sache, dass es zu personellen Änderungen kommen kann. Das ist nun der Fall.

Aber – „Nachrücker“ oder „Kandidatenlisten“ existieren nicht.

Wenn aus der Mitgliedschaft keine Bereitschaft besteht, die Vereinsführung zu übernehmen bzw. zu unterstützen oder sich auch keine Bürger finden lassen, die den Verein mit neuer Mitgliedschaft und per Mitarbeit fördern wollen, kommt in dieser Konsequenz der aktuelle Vorstand in die Situation, in der Jahreshauptversammlung den anwesenden Mitgliedern die Auflösung des Fördervereins nach § 13 der Vereinssatzung vorzuschlagen. Die Mitgliederversammlung ist für Mitte des Jahres 2017 geplant.

ENDE Zitat

Wir fänden das jammerschade. Haben wir doch gute Erfahrungen mit dem Verein gesammelt. Er hat enorm viel getan für die Zukunft des Parks. Und unseres Wissens steht er finanziell gut da. Einen gesunden Verein aufzulösen, der für Bambergs Stadtleben von hoher Bedeutung ist, das kann und darf nicht sein. Wir jedenfalls würden uns mit Aktionen und dem „Verleih“ der Bienen-InfoWabe für kleinere Versammlungen oder Aktivitäten partnerschaftlich beteiligen. Also, fühlt euch angesprochen! Jedem neuen Vereinsvorstand winkt ein großes Glas Bamberger Lagenhonig!

Schön ist das nicht! Schämt euch!

Kormoranhinterlassenschaft auf unseren BienenstöckenGießkannen für die PutzaktionDie Hinterlassenschaft von (vermutlich) Kormoranen, die sich seit Längerem in der Regnitzflusslandschaft wohlfühlen, finden weder wir noch unsere Bienenvölker lustig. Wir staunten nicht schlecht, als wir die Beuten weißgrau wie nach einem Ascheregen vorfanden. Allerdings mussten wir fast 14 Tage mit der Säuberung noch warten, eben bis es mehrstündig über 12 Grad hatte. Denn beim Putzen fühlen sich die Bienen natürlich gemüßigt, nachzusehen, was da an ihrer Wohnung scharrt. Ist es draußen zu kalt, würden sie beim Ausfliegen und Nachsehen am Ende noch verklammen.

Erba-Insel-Völker in BambergEs war gar nicht so einfach, ohne Wasseranschluss zu putzen. Kurzerhand karrten wir einige gefüllte Gießkannen an. Ein älterer Herr näherte sich auch sogleich und meinte, er hätte „die Situation beobachtet“. Tja, ich habe ihn nicht gefragt, ob er netterweise in die Hände geklatscht hat, um die kackenden Kormorane, die es vom überhängenden Ast aus sogar Fischköpfe auf die Bienenstöcke regnen ließen, zu verscheuchen. 😉

Funkensprüh’n am Feuerkorb – garantiert eventfrei!

Zum Jahreswechsel Gäste am BAmbrosiustag 2015 am Feuerkorbfreuen wir uns über den Besuch unserer Bienenfreunde ab ca. 23.30 Uhr an der Bienen-InfoWabe, Bienenweg 1, Bamberg (Erba-Park).

Geboten wird ein entspanntes, garantiert eventfreies Silvester-Beieinanderkuscheln ohne „Pi-pa-po“ auf der Wiese vor der Bienen-InfoWabe.

FeuerkorbBringt mit, worauf ihr Lust habt und was ihr teilen mögt. Sektgläser samt Inhalt stehen bereit, ein heißer Punsch hält uns warm. Und wer mehr als ein paar Wunderkerzen mitbringt, muss die Gläser spülen gehen … natürlich in der eiskalten Regnitz!

Willkommen sind vor allem unsere Bienen(paten)freunde und ihre Freunde/Familie/Haustiere/… sowie die Nachbarn der Bienen-InfoWabe. Sollten Sie jedoch schon lange den Wunsch verspürt haben, uns kennenzulernen, weil das Bienenthema Sie interessiert, dann sind Sie ebenfalls gerne gesehen. Wobei wir in dieser Nacht sicher andere Themen überm Feuer rösten 😉

Im Winter an das Frühjahr denken: Krokuspflanzaktion an der BIWa

1000 neue Krokusse als Bienennahrung und den Krokussetzaktion 2016, Bienen-InfoWabe Erba-Park BambergBamberger/inne/n zur Freude werden in gut einem Vierteljahr das Licht der Frühjahressonne erblicken. Wir setzten sie nahe der Bienen-InfoWabe (BIWa) am Bienenweg 1 auf der Erba-Insel, wo sich sich zu den bereits 2000 Krokussen entlang der Apfelbaumallee gesellen.

Krokussetzaktion 2016, Bienen-InfoWabe Erba-Park BambergDiese Aktion erledigten wir miteinander ohne großes Pi-Pa-Po an zwei Nachmittagen (23.-24.11.), wofür mancherorts ein Bohei mit Schilderung von „in harter Arbeit“ drum gemacht wurde. Na gut, auch mit Recht. Und: Na gut, hätten wir natürlich ebenso machen können, selber schuld, wenn wir’s versäumen. Komisch, wo wir doch sonst so kräftig öffentlichwirksam agieren. Warum also diesmal nicht?

Krokussetzaktion 2016, Bienen-InfoWabe Erba-Park BambergGanz einfach – werben kostet eine Menge Arbeit. Und da wir von Ostern bis in den September hinein ohnehin wahnsinnig viel Ehrenamt reinpacken in unser Leben, müssen wir in den verbleibenden Herbst/Wintermonaten einfach schlicht mal was für unseren Broterwerb tun.

Krokussetzaktion 2016, Bienen-InfoWabe Erba-Park BambergDennoch … so im Nachgang halten wir’s wenigstens in unserem Tagebuch fest. Es soll 1. Nachahmer finden, 2. für den im Januar kommenden Transparenzbericht dokumentiert werden und 3. als Nachweis dienen, was wir so alles mit den kleinen und großen Spendengeldern anzufangen wissen.

Biene in KrokusDer Kostenpunkt (ohne Arbeitszeit, versteht sich) lag hier bei € 179,76, gekauft bei Denscheilmann und Wellein, transportiert CO2-schonend per Fahrrad ohne E-Motor trotz Regen. Warum ich Letzteres schreibe?

Weil ich persönlich meinem Reinhold ganz lieb „Danke“ sagen will für seine still-unbemerkten Leistungen, die er ohne Murren und Knurren für seine/unsere Bienchen erbringt. Zur Nachahmung empfohlen!

 

Ferienzeit war Vorlesezeit in der Bienen-InfoWabe

Kinderbücher im Schaufenster der Bienen-InfoWabeVorlesen ist nicht nur für Kinder ein angenehmes Erlebnis, wie wir am 21.08.2016 mit Freude feststellen konnten. Auch Erwachsene lassen sich immer noch gerne auf die Märchen, Geschichten und Bilderbeschreibungen ein. So waren zur schönsten Ferienzeit Kinder „jeden Alters“ eingeladen, sich mit uns gemütlich zusammen zu setzen, um sich aus verschiedenen Büchern etwas vorlesen zu lassen und miteinander darüber ins Gespräch zu kommen.

Kamishibai in der Bienen-InfoWabe mit der Bamberger SchulbieneeWir begannen mit den Bildkarten eines Erzähltheaters, was sich heute als „Kamishibai“ bezeichnet und ähnlich den früheren Bilderbuchkinos abläuft. „Die Bienenkönigin“ von den Gebrüder Grimm in Pastellzeichnungen von Petra Lefin hatte uns alle in den Bann gezogen – auch ohne des ansonsten dabei üblichen Holzklapprahmens. Um was es ging? Drei Brüder, die auszogen und so einiges mit beinahe getöteten Tieren, einem ziemlich skurrilen Männchen in einem verwunschenen Schloss sowie drei verzauberten eineiigen Prinzessinen erlebten. (Empfohlenes Alter: 3-8 Jahre)

Vorlesen in der Bienen-InfoWabe mit der Bamberger SchulbieneeMit dem Klappbuch „Biene Bella und ihre Freunde“ gingen wir mit den Kindern auf Entdeckungsreise, indem wir sie zum Spiel „Ich sehe was, was du nicht siehtst …!“ ermunterten.

Vorlesen in der Bienen-InfoWabe mit der Bamberger SchulbieneeNicht so sehr zum Vorlesen, doch vielmehr zum gemeinsamen Entdecken lud das neu erschienene und übergroßformatige Bilderbuch mit dem schlichten Titel „Bienen“ von Piotr Socha ein. Keine üblichen Zeichnungen, sondern ein phantasievolles Entfremden bekannter Sachverhalte, die somit viel genauer betrachtet wurden.

Für die größeren Kinder lasen wir eine Sequenz aus „Wie lebt die kleine Honigbiene?“ vor, die den Untertitel trägt: „Eine Geschichte mit vielen Sachinformationen“ – und schon hatten die Kinder einiges zur Biene gelernt.

Vorlesen in der Bienen-InfoWabe mit der Bamberger SchulbieneeNatürlich durften die Geschichen um die „Biene Maja“ von Waldemar Bonsels nicht fehlen. In Frakturschrift geschrieben war es für mich als Vorleserin eine kleine Herausforderung, flüssig den altertümllichen Test fehlerfrei zu sprechen. Denn ich las aus der Originalausgabe von 1912 vor. Die Kassandra als Zeichnung suchten wir zwar umsonst, doch konnten wir uns ihr heutiges Aussehen ganz gut vorstellen. Wem sie nicht gegenwärtig ist, klicke hier mal rein!

Wer wissen will, welche Bücher wir in unserer Bienen-InfoWabe jeden zweiten Sonntag von Ostern bis Mitte September zumVorlesen (lassen) und Schmökern bereit halten, kann hier im Katalog der Imkerbibliothek vorab fündig werden. Fragt uns vor Ort einfach danach oder stöbert einfach selber ein wenig herum. Zum Beispiel heute, am 04.09.2016 von 14.00 Uhr bis (wegen des Vortrags heute nur bis) 16.00 Uhr, ansonsten bis 17 Uhr.

Wir freuen uns auf euch – Klein wie Groß!

Bamberger Gartenamt landet Überraschungscoup für Bienen

Koelreuteria paniculata Koelreuteria paniculata Ein echter Volltreffer! Mit der Anpflanzung von zwei Blaseneschen (Koelreuteria paniculata) links und recht neben der Bienen-InfoWabe sorgt das Garten- und Friedhofsamt Bamberg dafür, dass die Bienen des ERBA-Parks auch im normalerweise blüharmen Juli und August leckeren Nektar und Pollen vorfinden können.

Reinhold Burger und Michael Gerencser mit Koelreuteria Koelreuteria paniculataDas gelb blühende, kleinwüchsige Seifenpflanzengewächs stammt ursprünglich aus Ostasien, verträgt Sonne und Hitze und ist daher problemlos stadtklimaverträglich. Sein deutscher Namen Blasenesche oder auch Blasenbaum beruht auf den blasenförmigen Kapselfrüchten, die er nach ausreichender Bestäubung aus seinen rispigen, gelben Blütenständen ausbildet.

Koelreuteria paniculata

Von Wouter Hagens – Eigenes Werk, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2101638

Bestäubt zu werden ist denn auch kaum ein Problem für Koelreuteria, denn er ist bei vielen Insekten, besonders aber bei Bienen und Hummeln sehr beliebt und zieht diese magisch an. In Bamberg war er bereits einmal auf dem Stadtfriedhof vertreten, bis er unglücklicherweise der Axt zum Opfer fiel. Nun gibt es wieder zwei davon, und wir schätzen uns glücklich, sie direkt vor unserer Nase zu haben!

Abschlussgespräch zu den Umgriffarbeiten mit Michael Gerencser, Gartenamt, in der Bienen-InfoWabeUnseren Dank konnten wir am 29.07.2016 beim Abschlussgespräch zu den Umgriffarbeiten an Michael Gerencser, dem Abteilungsleiter fürs Gartenwesen, aussprechen, der sich persönlich bereits seit Längerem schon für die Bienenbelange Bambergs einsetzt, wie mehrmals berichtet.

Vorankündigung BIWa-Sonntagsöffnung am 21.08.2016

 

Logo "Alle Themen" der Bienen-InfoWabe (BIWa)Anlass?  Programm der Bienen-InfoWabe
Wo?  Bienen-InfoWabe, Bienenweg 1, Bamberg (Erba-Park, Nähe Schiffsanlegestelle) (Karte).
Wann?  So., 21.08.2016  |  14.00 – 17.00 Uhr
Was?  Offenes Haus für alle:
Sehen, Fühlen, Riechen, Schmecken, Hören, Fragen, Rätseln, Basteln, Lesen, Spielen, Lernen … rund um Bienen, Honig, Imkerei und Natur.

Wir lesen euch aus verschiedenen Büchern vor, zum Beispiel aus dem Originalbuch – Die Bienen Maja – von Waldemar Bonsels, erschienen 1912. Oder was ihr wollt …

Für wen? Ohne Altersbeschränkung

Wo genau? Der Bienenweg liegt zwischen Maria-Ward-Straße und Landesgartenschauweg, nach der Fußgängerunterführung, aus Richtung Innenstadt kommend rechts. In der Nähe befinden sich der Fünferlessteg, die Kleingartenanlage Am Weidenufer und der