Imkerverein Scheßlitz stiftet Wildbienenhotel für Bamberg

Unverhofft erhielten wir vom Imkerverein Scheßlitz und Umgebung e. V. ein Wildbienenhotel geschenkt. Der 1. Vorsitzende, Herbert Beck, brachte es höchstselbst in den Erba-Park, wo es von ihm am Bienenweg 1 unweit der Bienen-InfoWabe fachmännisch aufgestellt wurde.

Glücklicherweise hatte Herbert einen Erdbohrer dabei, denn ein Aushub nur mit Muskelkraft wäre ob des vielen Kieses sicherlich nicht ganz einfach gewesen. Geholfen hat uns außerdem unser Schrebergarten-Nachbar Ralf, der ratz-fatz für die Einbetonierung sorgte.

Wir sind mega-begeistert und bedanken uns sehr herzlich bei allen, die das Geschenk ermöglicht haben! Dieses Zusammenstehen untereinander ist für uns ein wunderbares Zeichen, das uns in (umwelt-)kritischen Zeiten froh und optimistisch stimmt. Tja, und manchmal kommt es blitzblau aus heiterem Himmel, wo man an anderer Stelle im Regen stehen gelassen wird. So gleicht sich alles mit der Zeit aus.

Hoffen wir nun, dass die Klasse 10f der Graf-Stauffenberg-Schule Bamberg mit ihrem Lehrer – und unserem Bienenpaten – Daniel Schiller Ende Mai viel Spaß dabei haben wird, das neue Wildbienenhotel fachgerecht mit uns zu bestücken. Damit es eine Wohlfühl-Heimat für Wildbienen werden kann, die schließlich genau so wichtig sind wie Honigbienen. Sie sind, was die Bestäubungsleistung angeht, sogar noch effizienter als Honigbienen. Allerdings reichen die solitärlebenden Insekten zahlenmäßig niemals an ein Hongibienenvolk heran, so dass beide Arten ihre Berechtigung haben. Insofern ist es sinnvoll, dass wir die Aufmerksamkeit auch ein wenig auf diese kleinen Helden der Natur richten.

Seid willkommen!

Aus Bienengesundheitswart wird Bienensachverständiger

Kaum wollten wir anstoßen auf die Ernennung von Reinhold Burger zum Bienengesundheitswart – diese Tage kam seine offizielle Bestätigung an – mussten wir begrifflich bereits wieder umlernen. Nun gibt es den Bienensachverständigen. Zur Vereinheitlichung mit anderen Bundesländern werden in Bayern die Bienengesundheitswarte in Bienensachverständige umbenannt.

Welche Auswirkungen dies auf die Interna des Imker und Bienenzuchtverein Bamberg Stadt und Land hat, in welchem Reinhold Mitglied ist und die Blogschreiberin im erweiterten Vorstand, wurde zur Vorstandssitzung am 17.01.2017 eingehend erörtert. Hier ein Auszug aus dem Neukonzept „Fachwart oder Bienensachverständige“ des Protokolls:

Ab 2017 wird der Bienengesundheitswart zum Bienensachverständigen

In Zusammenarbeit mit dem Fachzentrum Bienen und in Absprache mit den Verbänden LVBI, VBB und BIV wurden Änderungen bei dem bestehenden Fach- und Gesundheitswartesystem beschlossen. Diese Um- / Neustrukturierung, zielt darauf ab, dem Kenntnisstand und das Ausbildungsniveau der Fach- und Gesundheitswarte zu erhalten und weiter anzuheben. Die Änderungen, die ab 2017 in Kraft treten sollen und die Konsequenzen daraus werden den Fach- und Gesundheitswarten vom Fachzentrum Bienen mitgeteilt.

Hier schon vorab einige wichtige Punkte:

  • Die Gesundheitswarte werden in „Bienensachverständige“ umbenannt.
  • Für die Fachwarte ist nun ebenfalls der dreitägige Kurs „Bienengesundheit“ verpflichtend. Die Spezialisierung in Richtung Fachwart oder Bienensachverständiger erfolgt mittels weiterer Kurse.
  • Die Deckelung bei der Anzahl der Fachwarte und Bienensachverständigen ist aufgehoben.
  • Um das hohe Ausbildungswesen der Fachwarte und Bienensachverständigen zu halten bzw. noch weiter zu steigern, ist, wie bisher, der Besuch der eintägigen, jährlich stattfinden Fortbildungsveranstaltungen verpflichtend. Neu ist, dass neben der Fortbildungsveranstaltung des FZ Bienen für Fachwarte und Bienensachverständige auch alternativ weitere Fortbildungsveranstaltungen anerkannt werden, wie beispielsweise das Veitshöchheimer Imkerforum.
  • Die bisherige „Befähigungsbescheinigung“, die vom Fachberater ausgestellt werden konnte, entfällt.

Abstecher zu den Scheßlitzer Bienen

Nach dem Sensenkurs von Jupp Schröder unternahm Reinhold einen kurzen Abstecher nach Scheßlitz zum Lehrbienenstandort hinter dem Rathaus. Der Scheßlitzer Imkerverein um seinen Vorsitzenden Herbert Beck, der erst unlängst in unserer Bienen-InfoWabe einen Vortrag hielt, ist immer wieder für ein Bildungsprojekt zu haben.

So wurde neben den Bienenvölkern eine neue Bienenweide angelegt. Mit Hilfe von Tafeln soll die Bevölkerung aufgeklärt werden, was es auf sich hat mit diesen äußerst nützlichen Insekten. Hier ein paar Impressionen:

Blütenreiche Lebensräume mit Herbert Beck

Vortrag Herbert Beck zu Blütenreichen LebensräumeDass der „Schäätzer“ Imkerverein in Sachen Schulkinderbildung ein ganz rühriger und dafür sogar ausgezeichnet ist, das ist bekannt. In ihrem aktuellem Projekt jedoch waren auch die Erwachsenen gefragt, als es um die Neuanlage zweier Bienenblumenweiden ging. Daher war es uns eine Freude, den 1. Vorsitzenden des Imkervereins Scheßlitz und Umgebung e. V., Herbert Beck, am 29.05.2016 als Vortragenden zu „Blütenreiche Lebensräume“ in unserer Bienen-InfoWabe begrüßen zu dürfen.

Der langjährige Imker aus Kremmeldorf berichtete über die Schwierigkeiten und Hintergründe der Neuanlage und brachte ein Arsenal an Fotografien mit, die nicht nur, doch vor allem auf seinem 3.000 qm großen Grundstück entstanden sind.

Vortrag Herbert Beck zu Blütenreichen LebensräumeNoch blüht es an der Ortseinfahrt in Scheßlitz lange nicht so schön, der Rieger-Hofmann-Samen muss sich erst noch bewähren. Wichtig seien ein durchlässiger, gut vorbereiteter Boden und anfänglich genügend Feuchtigkeit. Beide Faktoren waren eher nicht gegeben, so dass der Start zunächst etwas holprig war. Zumal man sich gewünscht hätte, dass der eine oder andere ortsansässige Landwirt mit seinem Fuhrpark beim Grubbern einen kräftesparenden Beitrag hätte leisten können. Nun ja. Viel mehr Freude hingegen brachte der Lehrbienenstand am Scheßlitzer Rathausplatz, der bei allen in der Bevölkerung sehr gut ankommt.

Vortrag Herbert Beck zu Blütenreichen LebensräumeIm Anschluss seines bilderreichen Vortrags beantwortete Herbert Beck einige Fragen rund um Honig, Propolis und Pollen. Mit rund 50 Bienenstöcken und seiner praktischen Erfahrung bei der Herstellung aller damit verbundenen Nebenprodukte war es unserem Imkerkollegen ein Leichtes, kenntnisreich darauf einzugehen. Gleich am nächsten Tag wolle man vorbei fahren, so ein Besucherpaar, dass sich flugs die Adresse geben ließ.

Lieber Herbert, herzlichen Dank für dein Kommen und den interessanten Einblick in den (noch entwicklungsfähigen) blütenreichen Landkreis.

Themenschaufenster zu Pflanzen und Blüten an der Bienen-InfoWabeWer noch mehr zum Thema Natur wissen wollte: unsere Sammelordner, viele Bücher sowie sorgfältig zusammengestelle Listen mit bienenfreundlichen Pflanzen für Balkon, Garten, Wiese oder großfläche Ansaaten stehen in einer eigenen Abteilung bereit. Eine kleine Auswahl davon war in Ankündigung des Vortragsthemas im Schaufenster der Bienen-InfoWabe ausgestellt.

Bienen-InfoWabe: Abteilung Imkerei und NaturUnd bereits nächsten Sonntag, den 05.06.2016, geht es von 16-17 Uhr wieder um das Thema „Trachtpflanzen“. Diesmal um eine einzige nur, nämlich den unglaublichen Allrounder Lavendel. Geschichten und Wissenswertes erfahren Sie von der Heilpraktikerin Elke Puchtler aus Adelsdorf. Dr. Puchtler ist zudem Dipl.-Biologin, besitzt einen wunderbaren „Kräuterspiralgarten“ in Stammbach und führt alljährlich durch den Erlangener Botantischen Garten bzw. den Aromagarten – wir berichteten.

Auf dem BIWa-Programm steht außerdem im Vorfeld des Vortrags wie immer: „Offenes Haus“ von 14 bis 16 Uhr: Sehen, Fühlen, Riechen, Schmecken, Hören, Fragen, Rätseln, Basteln, Malen, Lesen, Spielen, Lernen … rund um Bienen, Honig, Imkerei und Natur!

Jahreshauptversammlung des IBZV 2016

Logo IBZV29 Mitglieder des Imker und Bienenzuchtvereins Bamberg Stadt und Land e. V. sowie weitere Gäste fanden sich am 26.02.2015 im Gasthaus Hümmer in Breitengüßbach ein. Als wichtigster Tagesordnungspunkt neben der erfolgten Entlastungen standen Neuwahlen an. Den Wahlausschuss bildeten Edwin Saar und Ilona Munique.

Wahlergebnisse

Per Akklamation wurde der bisherige Vorstand, auch in Ermangelung weiterer Kandidatinnen oder Kandidaten, doch sicherlich auch wegen unumstritten guter Leistungen wieder gewählt. Es sind dies Robert Engert als 1. Vorsitzender, Nikolaus (Klaus) Hofmann als 2. Vorsitzender, Kassenwartin Sabine Borrowski-Anzenhofer.

Als neuer Schriftführer, nachdem Thomas Wellein sein Amt niedergelegt hatte und dem in Abwesenheit für seine Verdienst gedankt wurde, bot sich Leo Weingärtner an, der (ebenfalls in Abwesenheit) einstimmig gewählt wurde.

Künftige Kassenprüfer sind Thomas Vollmuth und Edwin Saar. Des weiteren wurde der erweiterte Vorstand nebst Beirat im Blockverfahren wiedergewählt, mit Ausnahme des bisherigen Gesundheitswarts Richard Gunzelmann, dem ebenfalls in Abwesenheit für seine Verdienste gedankt wurde. Er wurde von Reinhold Burger abgelöst.

Jahresrückblick

Die Verlesung des Jahresrückblick folgte dem in 2015 angekündigten Programm. Die Vorstellung der Bienen-InfoWabe sowie des Jahresausfluges ins Allgäu erhielten einen gesonderten Tagesordnungspunkt.

Robert Engert konnte von 127 (2014: 118) Mitgliedern und von einem wieder erfolgreichen „Imkern auf Probe“ berichten. Allerdings konnten zunächst vier Jungimker nicht informiert werden ihre Völker abzuholen, da sie falsche oder unvollständige Telefonnummern angaben.

Jahresvorschau

Der Vorsitzende wies auf die Bestellmöglichkeit von Futtermitteln hin sowie dem baldigen (Vorrats-)Kauf von Varroamitteln (bis März!), da diese ab nächstes Jahr nicht mehr bezuschusst werden. Er warnte außerdem vor der kommenden Varroa-Schadgrenze, die voraussichtlich bereits vor der Honigernte stattfinden dürfte, da die Völker durch den milden Winter kaum aus der Brut herausgegangen sind.

Von daher schlägt der erfahrene Imkerkollege vor, möglichst viele Ableger zu bilden, da diese relativ frei von Milben sind und mit Milchsäure behandelt werden können. Sein Rat ist, der selben Anzahl von Wirtschaftsvölkern entsprechend viele Ableger beizugeben. Früher konnte von einer halbierten Quote ausgegangen werden. Weitere Methoden der Varroaeindämmung wurden (erwartungsgemäß) zum Teil kontrovers diskutiert. Gäbe es ein alleinseligmachendes Verfahren, wär’s einfach und wir hätten ein Problem weniger.

Imkerfahrt ins Allgäu

IBZV, Imkerfahrt ins Allgäu 2015Walter Achtziger, der zusammen mit Robert Engert die Imkerfahrt ins Allgäu im Juli 2015 auf eine Jagdhütte in Linderhof organisierte, nahm die Mitglieder durch schöne Fotos (hier die PowerPoint als PDF, 8,7 MB) gleichsam retrospektiv mit auf die Reise. Sie führte die 19 Teilnehmenden von Kloster Ettal über Schloss Linderhof und dem Honigdorf Seeg nach Kloster Andechs, der Wieskirche in Steingaden bis zurück zum „Kuchlbauer“ in Abensberg mit seiner Hundertwasserattraktion.

Für 2017 ist die Region Schliersee – Spitzingsee – Tegernsee vorgesehen.

Bienen-InfoWabe

Von den ersten Gesprächen im Herbst 2014 zum Bauantrag am 25.03.2015 dauerte es ein halbes Jahr, um das Gebäude nebst seiner Finanzierung (soweit absehbar) zu planen.

Mit einer Bauentwicklungszeit von einem Dreivierteljahr, beginnend mit der Bausenatssitzung am 06.05.2015 sowie dem offiziellen Spatenstich am 14.06.2015 und dem Richtfest am 11.09., dicht gefolgt von der Eröffnung mit Festakt und der Einweihungsfeier am 20.09. wurde die Bienen-InfoWabe im Erba-Park schließlich am 04.02.2016 samt Dachabdeckung fertig.

Die Mitglieder beschlossen einstimmig bei einer Enthaltung, dass Finanzmittel in Höhe von € 2.800,- zur Kostendeckung der Dachdeckerrechnung zur Verfügung gestellt werden. Die gesamte Kostenhöhe inklusive der Grundausstattung betrug rund 30.000 Euro, die allesamt über Spenden finanziert wurden. Eine Powerpoint-Präsentation verdeutlichte die Motivation zum Bau des Informations- und Bildungszentrum und seine wichtigsten Eckpunkte.

Mit zwei Jahresprogrammen – IBZV und Bienen-InfoWabe – beglückt wurden die Mitglieder des Imker und Bienenzuchtverein Bamberg Stadt und Land e. V. in ein spannendes neues Bienenjahr verabschiedet.

Oberfränkischer Imkertag 2015 Creußen

cropped-P1080300.jpgEine Mehrzweckhalle, gefüllt mit lauter Bienenliebhaber/innen, das kann man am 08.03.2015 in Creußen (Landkreis Bayreuth) am Oberfränkischen Imkertag erleben. Dazu lädt der Bezirksverband Oberfranken ein. Start ist 9.00 Uhr mit einem Gottesdienst, Ende ist um 17 Uhr.

Die Referenten sind Falko Stockmann, TFZ Straubing und Erhard Härtl, staatlicher Fachberater Niederbayern. Der Vollständigkeit halber hier der Link zum Imkerverein Creußen und Umgebung e. V., der diese – als „Oberfränkischen Bezirksimkertag“ angekündigte – Versammlung zum Anlass nimmt, sein 130-jährige Bestehen zu feiern.

Anfängerkurse und Imkern auf Probe – wo in Bayern?

Blick in die honigbefreite BeuteBevor man mit der Bienenhaltung (ob mit oder ohne Bienenzuchtambitionen) beginnt, sollte man sich an einen erfahrenen Imker wenden und / oder einen einjährigen Anfängerkurs mit anschließendem Probeimkern besuchen. In Bayern ist das zumeist kostenlos oder gegen eine geringe Gebühr möglich und nicht überall muss man dazu gleich Vereinsmitglied werden. Ab einem Alter von 9 Jahren lässt sich bereits mit dem Erlernen der Imkerei anfangen (doch wir erlebten auch schon eine überaus anstellige und unerschrockene Fünfjährige!)

Der Zeitaufwand des Lernens beträgt einen Jahreskreislauf, so dass man von etwa 10 bis 12 Terminen ausgehen kann. In manchen Vereinen bekommt man ein eigenes Bienenvolk zur Pflege, in anderen Vereinen wird zum Kursende ein Volk an den Jungimker übergeben.

Bienenvölker am neuen IBZV-Lehrbienenstand BurgebrachWas ist bei der Wahl des Vereins mitbestimmend?

  • Welcher Verein oder Lehrbienenstand ist in meiner Nähe? oder:
  • Habe ich ein Auto oder eine Mitfahrgelegenheit? oder:
  • Unterstützt mich ein/e erfahrene/r Imker/in aus dem Verein auch weiterhin? oder:
  • Behagt mir der Unterricht? oder:
  • Behagt mir die angebotene Betriebsweise?

Die beiden letzten Punkte lassen sich natürlich oft erst später feststellen. Doch auch bei einem eventuellen Kurs- oder Vereinswechsel ist nichts verloren, denn es gibt wirklich viel unterschiedliche Betriebs- und Herangehensweisen und Sie werden IMMER etwas Neues dazulernen.

Imker Nikolaus Hofmann zeigt, wie's gehtWo finden Sie Imkervereine in Ihrer Nähe?

Wenn Sie aus Bayern stammen und an einem Anfängerkurs teilnehmen möchten, haben Sie fast die Qual der Wahl, denn es gibt eine (meines Wissens nach) nicht vollständig gezählte Fülle an Imkervereinen. Doch nicht jeder bietet in jedem Jahr Kurse an, denn es ist nun einmal ein Ehrenamt und von daher macht jeder, wie er grad am besten kann.

Geht es Ihnen in erster Linie um einen Termin in Ihrer Nähe, könnten Sie die Suche nach einem Anfängerkurs und Imkern auf Probe über die jeweiligen Terminkalender starten. Doch wo sind sie versteckt? Einen recht umfassenden Terminkalender bietet der Landesverband Bayerischer Imker e V. (LVBI) an, und von den jeweiligen Meldungen aus lässt es sich in die Nachrichten der einzelnen Vereine klicken.

Sie werden jedoch bald feststellen: die Strukturen sind auf dem ersten (und auch zweiten) Blick für den Neuling leicht verwirrend. Daher werde ich Ihnen diesen (LVBI nachfolgend aufdröseln, der sich in Kreisverbände mit jeweiligen Ortsverbänden gliedert. In Bayern werden Sie immer wieder auf ihn stoßen. Aber auch andere Vereine kennen sich aus. Auf geht’s!

Logo LVBILandesverband Bayerische Imker e. V.

  1. Beginnen Sie mit der Übersicht über die Bezirksverbände.
  2. Klicken Sie hier auf den entsprechenden Bezirk, zu dem sie örtlich dazuzählen, beispielsweise Oberfranken.
  3. Sodann klicken Sie sich weiter zum entsprechenden Kreisverband, beispielsweise Bamberg. Bei der Feinuntergliederung nach Ortsvereinen können Sie im Raum Bamberg zwischen derzeit 11 Ortsvereinen wählen.
  4. Vorstand Robert Engert vom IBZV BambergIm satzungsgemäßen Zuständigkeitsbereich für die Stadt Bamberg gibt es beispielsweise zwei Vereine. Einer mit Sitz in Bamberg (Vorsitz Karl Heinz Übelacker) und einer mit Sitz in Burgebrach* (Vorsitz Robert Engert). Beide sind laut Satzung für Stadt UND Land Bamberg im Einsatz.
    Bei ersterem befindet sich der Lehrbienenstand in der Galgenfuhr in Bamberg, bei zweiterem in der Nähe Burgebrachs (und ab Mitte 2015 eine Außenstelle auf der Erba-Insel in Bamberg, die durch unsere Initiative BLIB begründet und betreut wird).
    (*Burgebrach selbst hat noch einen zweiten Verein, der allerdings nichts mit Bamberg zu tun hat. Nicht von mir verlinkt, da keine eigene Homepage.)

Weitere Imkervereine in Bayern

… und viele weitere einzelne Vereine mit meist auf die Region beschränkter Reichweite und keiner größeren Anbindung an Dachverbände.

Eingangsbanner zum Fachzentrum Bienen der LWG in VeitshöchheimImkerschulen, Imkerinstitute, Lehr-, Versuchs- und Fachzentren (LVFZ)

Außerhalb der Kurse und Schulungen durch Imkervereine bzw. Imkerverbände bieten staatlich anerkannte Schulen und Institute sowie Fachzentren ebenfalls Programme an. Nicht immer ganz überschaubar, wer mit wem und wo, vielerorts gibt es auch eine Verquickung von staatlichen Aufträgen mit Landesverbänden. Das würde Seiten füllen, von daher beschränke ich mich hier auf die Schulen bzw. Kompetenzzentren in Oberfranken.

Private Imkerkurse

Kürzlich hat sich ein privater Anbieter mit der Eröffnung einer Imkerschule im benachbarten Baden-Württemberg ins Gespräch gebracht. Es kann also sein, dass Sie auch auf weitere Anfängerkurse stoßen, die wir bisher selbst noch nicht kennen. Wir führen die Liste gerne weiter, wenn Sie uns eine Meldung machen.

BienenstreichelnAuch wir als Privatinitiative Bienen-leben-in-Bamberg.de und im Zusammenhang mit unserem Projekt Bamberger Schulbiene bieten Lehrbienenstands-Besuche und Führungen an, jedoch keine ausgesprochenen Schulungen. Wir möchten lediglich Appetit auf mehr machen, beispielsweise durch VHS-Kurse (siehe Aktivitäten und Termine) und im Rahmen von Bienenpatenschaften.

Unsere Honigschleudergruppe in Wildensorg am RinnersteigSchlussendlich: Das Imkern lernen ist eine faszinierende Beschäftigung für Groß und Klein, bei der man nie auslernt und wo kein Lehrender alles oder gar DAS Richtige weiß. Vieles ist noch unerforscht, vieles ändert sich im Laufe der Zeit, vieles ist Versuch und Irrtum. Doch ein Grundlagenwissen braucht es für ALLE Anfänger.

Viel Freude dabei! Denn es ist meist eine Freundschaft zur Biene fürs Leben!

Geschenkt – Genutzt – Geliebt – Gedankt

Lehrtafel-Ordner mit SchulbieneEinen herzlichen Dank an Simone Machinek, Geschäftsführerin der HEG*, für ihr überraschendes Geschenk an die Bamberger Schulbiene: einen Lehrtafel-Ordner mit DvD „Unsere Honigbiene“ mit detaillreichen Bildern für den Unterricht, herausgegeben vom Österreichischen Imkerbund, von einer Tagung extra für uns mitgebracht!

Schülergruppe vor LehrtafelFür den Schulbienen-Unterricht der 30-köpfigen Kinderhortgruppe „Weide“ des Don Bosco-Jugendwerks hatten wir heute eine der vielen tollen Tafeln erstmalig eingesetzt. Sie zeigte vergleichend die drei Bienenwesen „Arbeiterbiene, Drohne und Königin“. So konnten wir die Kinder schrittweise an „das große Krabbeln“ heranführen. Damit die Scheu vor dem letzten Schritt, den inmitten von tausenden von Bienen, fallen konnte.

  1. Schritt: Zeigen der Bilder aus dem Ordner und aus weiteren Büchern, die wir durch Spenden finanzieren konnten
  2. Schritt: Die Fotos aus der Lernbienen-Beute, die von Markus Dorsch, dem Vorsitzenden des Imkervereins Fränkische Täler erstellt wurden und die wir für den Imker und Bienenzuchtverein Bamberg Stadt und Land e. V. verwalten und nutzen.
  3. Schritt: Echten Bienen Aug‘ in Aug‘ an unserem Bienenschaufenster, gebaut von unserem österreichischen Imkerfreund Sieghard Tschofen und unter Einsatz von Spenden.
  4. Schritt: Blick in die offene Bienenbeute am Lehrbienenstand, ermöglicht durch die Bienenpatenschaft und Standortnutzungsüberlassung von Villa-Dessauer-Hausherrin, Dr. Regina Hanemann.

Hortgruppe vor SchaufensterbeuteAll diese(s) und noch viel mehr wirkt mit am gemeinsamen Ziel, Jungimker heranzubilden und es Menschen ermöglichen, unseren wichtigsten Bestäuber, die Honigbiene, wahrzunehmen, zu verstehen, zu respektieren, vielleicht sogar zu lieben, mindestens jedoch zu unterstützen und am Besten gleich zu schützen und zu mehren.

Gedankt sei euch allen!

* HEG = Honigerzeugergemeinschaft Süddeutschland w. V. in Eltmann

Neuer Webauftritt des Bamberger Imker und Bienenzuchtvereins

Homepage des IBZVDer Imker und Bienenzuchtverein Bamberg Stadt und Land e. V. hat seine Webseiten neu gestaltet. Die vom Bayerischen Landesverband Bayerischer Imker e. V. bereitgestellten  Strukturen wurden dabei zugrunde gelegt.

Vom Ortsverein gewünscht und erfüllt wurden folgende Vorgaben:

 

Formal

  • Verschlanken, Reduktion der Seiten unter „Home“ des Ortsvereins
  • Übersichtliche Darstellung im Bezug auf den eigenen Ortsverein (im Gegensatz zum Kreis- und Landesverband, der eigene Seiten unterhält)
  • Seitentitel von den Termini her besucher- nicht vereinsorientiert
  • Homepage im Web auffindbar über Suchmaschinen, möglichst auf der Seite 1

Inhaltlich

  • Hohe Aktualität
  • Generell mehr an (auch unbedarfte) Webseiten-Besucher ausgerichtet
  • Mehr weiterführende Links
  • Unterlagen wie Mitgliederantrag und Satzung auf der Einstiegsseite zum Download
  • Ansprechpartner über den Vorstand hinaus (z. B. Bücherwart, Honigschleuderwart, Blühwiesenberater etc.)

Einen weiteren Bamberger Imkerverein findet man hier.