Licht-und-Lebkuchen-Ausstellung

Fresko im Historischen Museum BambergReinhold Burger freut sich, die Ausstellung mit einem Exponat bereichern zu könnenNatürlich sind wir ein bisschen stolz, dass wir mit ein paar Exponaten zur sehr schön gelungenen Ausstellung „Licht und Lebkuchen – von Wachsstöcken und Lebzeltern“ in Bamberg beitragen konnten. Zu sehen im Historischen Museum (Alte Hofhaltung), das alleine ja schon ein Besuch wert ist. Man beachte die bunten Fresken, die allerlei Ranken, Getier und merkwürdige Wesen zeigen. Die Ausstellung selbst ist nicht zu groß oder zu klein, also gerade richtig für einen kurzweiligen ersten Adventssonntag mit der ganzen Familie.

Bunte WachsstöckeGezeigt wird die Sammlung Kerling – ja, genau, den Namen kennt der Bamberger von der Traditionsbäckerei aus der Oberen Königsstraße. Holzmodels, herrlich verzierte Wachsstöcke sind für große und kleine Besucher in den Schaufenstern der Stallungen wie in einer Art Guckkasten aufgereiht. In den Räumen sind außerdem einige Gerätschaften und historische Aufnahmen, zum Beispiel zur Bamberger Kerzenherstellung, zu sehen.

Beschriftung der AusstellungsexponateEingängige Texte begleiten die Exponate, die ausnehmend gut beleuchtet und in hervorragendem Zustand sind. Da Wachs leicht verformbar ist, sobald die Temperaturen steigen, ist der Sammler, Edgar Kerling, sehr zu loben, der offensichtlich gut auf seine Stücke aufgepasst hat.

Dr. Sophie Seher vor unseren Exponaten

Dr. Sophie Seher vor unseren Exponaten (Foto: Barbara Fiedler)

Dr. Sophie Seher, die die Ausstellung konzipierte, eröffnete am 29.12.2013 zusammen mit der Direktorin der Bamberger Museen, Dr. Regina Hanemann (ihres Zeichens unsere Bienenpatin) und Bürgermeister Werner Hipelius die gelungene Ausstellung vor geladenen Gästen. Wir durften erfreulicherweise dazu zählen. Unser Entdeckelungsgeschirr mit Entdeckelungsgabel und einem Fotorähmchen sowie zwei Rohwachse sicherten uns eine Einladung.

Banner zur Bienenzucht und LebzeltereiAuf dem Banner neben unseren Exponaten ist links unten zu sehen, wie ich gerade eine Honigwabe entdeckele. Wie gut, dass wir in diesem Sommer von unserer Honigernte ein paar schöne Fotos geschossen hatten!

Holzmodel mit ABCAls Pädagogin, wenngleich vom Studium her mehr für Erwachsene, doch durch Bienen-leben-in-Bamberg.de nun auch für Kinder, fand ich natürlich die „Bildungs-Holzmodels“ interessant. Sie sollten kurzweilig das Lernen versüßen, im wahrsten Sinne des Wortes.

Verzierte Wachsstöcke

Verzierte Wachsstöcke (Foto: Barbara Fiedler)

Von schlicht und funktional bis sehr reichhaltig und kostbar, sowohl profan als auch mit christlichen Motiven geschmückt, zeigten sich die Wachsstöcke, die so mancher Aussteuer beigegeben wurden. Wer hätte vor nur wenigen Generationen je gedacht, dass die Kostbarkeiten eines Tages so überflüssig werden, dass heute nur noch wenige formvollendete Exemplare in vergessenen Truhen und Schränken die Zeiten überdauerten? Und der Rest ging ohnehin in Flammen auf …

Bis 12.1.2014 ist die Ausstellung am Domplatz 7 täglich von 9-17 Uhr zu sehen. Am Heiligen Abend von 11 – 16 Uhr und am Neujahrstag von 13 – 17 Uhr.

Radio-Interview mit der Bamberger Schulbiene

Radio Bamberg, Anzeige "Heike trifft …"Am 1. Advent ab 9.00 Uhr gibt’s was auf die Ohren! Die Bamberger Schulbiene darf den Reigen der Interviewten in der neuen Sendereihe „Heike trifft …“ auf Radio Bamberg eröffnen. Wir freuen uns auf den Sonntag, den 1.12.2013.

Aktualisierung 13.12.2023:

Teil 1

Teil 2

Teil 3

Teil 4

Die Moderatorin Heike Bauer-Banzhof wird das neue Format referieren, welches Menschen aus der Region Bamberg vorstellt, die zuweilen unbemerkt von der ganz großen Öffentlichkeit „Großes im Kleinen“ leisten. Oder, um es anders zu sagen, denen es um noch mehr geht als nur „Event-Kultur“ zur allgemeinen Bespaßung. Jedes zu seiner Zeit. Und wir freuen uns, wenn Sie am 1. Advent gemütlich im Bett liegend oder beim Frühstücken Ihren Sender auf „Radio Bamberg“ stellen und lauschen, was die Schulbiene von Bienen-leben-in-Bamberg.de zu summen hat.

Interview für Radio Bamberg, Bamberger Schulbiene, Technikerin, Moderatorin

Bamberger Schulbiene Ilona Munique, Redakteurin Ulrike Saridžić, Moderatorin Heike Bauer-Banzhaf

Zitat Heike Bauer-Banzhof:

Sie alle kommen zu Wort und erzählen ihre ganz persönliche Geschichte. Auf alle diese Menschen freue ich mich sehr. Und auf Sie! Sie finden die ganze Sendung auch auf dem Link zu Radio Bamberg über o.g. Homepage www.bauer-banzhaf.de. Ab MONTAG, 02.12.13.
In die erste Sendung am 01.12. kommt übrigens die Frau, die in der Region Bamberg sich dafür mit großem Engagement dafür einsetzt, dass die Bienen gerettet werden. Ilona Munique.

Und: Wenn Ihnen jemand einfällt, die oder der Ihrer Meinung nach zu meiner Sendung passt, dann melden Sie sich bei mir.
Nun haben Sie möglichst viel Freude bei dem, was Sie tun. Bis hoffentlich bald.

4. Honig- und Imker-Mitmach-(Advents)Markt 2013

BLIB-Stand am Don-Bosco-AdventsmarktTraditionell am 3. Adventswochenende und anlässlich des Don Bosco Weihnachtsmarkts* im St. Josefsheim (Jakobsplatz 15, 96049 BAMBERG), sind wir wieder mit unserem Honig- und Imker-Mitmach-Markt zwei Tage lang vertreten. Der wunder-wunder-wunderschöne Weihnachtsmarkt ist für die ganze Familie gedacht, und daher wird viel Wert darauf gelegt, dass Kinder ihren Spaß  haben werden. Da machen wir doch gerne mit!

Sa., 14. Dezember 2013 | 13.30 – 20.00 Uhr
So., 15. Dezember 2013 | 11.00 – 19.00 Uhr um 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr Besuch von unserem eigenen “Nürnberger” Weihnachtsengel Anne-Sophie

Und das erwartet Groß und Klein an unserem Stand:

  • Regionaler Waldhonig zum Selberzapfen
  • Heiße Honiggetränke (Orangen-Sanddorn-Honig und warme Milch mit Honig)
  • Informationen rund um Honig-Bienen-Imkerei
  • Wabenbasteln
  • Rätselspaß für alle Altersgruppen
  • Specialguest: Weihnachtsengel Anne-Sophie singt am Sonntag „Christmas-Songs“

Es werden keine Eintrittskosten erhoben, doch über Spenden freuen sich sowohl das Don Bosco-Jugendwerk als auch wir für die Arbeit der “Bamberger Schulbiene”.

*früher: Alternativer Kunsthandwerker Weihnachtsmarkt des Don Bosco Jugendwerks

Einladung zum BAmbrosiustag am Tag des Honigs 2013

Anlass? Internationaler Tag des Honigs, Tag der Bischofsweihe des Hl. Ambrosius, Schutzpatron der Bienen, Imker, Lebküchner, Wachszieher und des Lernens
Wo? Obstmarkt 10 (3. Stock), 96047 BAMBERG
Wann? Traditionell am Tag des Honigs (Namenstag des Hl. Ambrosius)
Lebkuchen vom FraunholzSa., 7. Dezember 2013 | 15.00 – 18.00 Uhr
Was? Gemütlicher, literarisch-kullinarischer Adventskaffee

  • mit Original Nürnberger Lebkuchen von Fraunholz (glutenfrei)
  • selbstgebackener Kuchen (gf, auch vegan)
  • Metverkostung
  • Waldhonig zum Selberzapfen
  • Kleine literarische Kostproben von Apollonia Mellifera rund um das Thema Honig, Bienen, Imkerei
  • Weihnachts-Honigshop mit schönen Geschenkideen

Anmeldung? Bitte ja, auch kurzfristig. Platz für 15 Personen – Teledaten hier
Kosten? Kaffee umsonst, die Met-Verkostung ist für Kultürla-Mitglieder kostenfrei. Alle anderen dürfen spenden. Sie unterstützen damit die Arbeit der „Bamberger Schulbiene“.

Was macht die Schulbiene im Winter?

Ilona Munique und Jutta Fraaß

Besuch von Ehren-Bienenpatin Jutta Fraaß (re.)

Zwar macht die „Bamberger Schulbiene“ gerade Pause in Sachen Bienenführungen, doch wir sind beileibe nicht untätig. Hinter den Kulissen geht’s weiterhin rund. Es wird nachgedacht, geplant, aufgearbeitet, vorbereitet und sich getroffen.

Es freut uns immer wieder, wie viel Menschen Anteil an unserer Arbeit mit und für die Bienen und Schulkinder nehmen!

  • Jutta Fraaß (Ehren-Bienenpatin) und Reinhold Burger

    „Ohne Bienen keinen Zwetschgendatschi!“ meinen Reinhold Burger und die Ehrenbienenpatin Jutta Fraaß

    Getroffen hatten wir uns beispielsweise mit den Bienen(ehren)patinnen Carmen, Regina, Jeannette, Jutta, Sabine und Edith. Wir hoffen, dass wir auch alle anderen zu einem unserer nächsten Termine zusammenbringen. Am 7. Dezember ist BAmbrosiustag  – vielleicht klappt es ja da? [Alle Termine]

  • Die Vorbereitungen zu diesem Treffen sowie dem Don-Bosco-Adventsmarkt am 3. Adventswochenende laufen an. Wir kauften bereits im „Imkerkaufladen“ der Honigerzeugergemeinschaft e. V. in Eltmann ein und versuchen uns am Basteln sowie dem Ausarbeiten neuer Rätsel für Klein und Groß. [Zum Bericht aus 2012]
  • Unser Spiralcurriculum für die Grundschule ist fertig, es folgen nun Mittelschule und Gymnasium. Wir hatten ja bereits Führungen in Anknüpfung an die Themenfelder des Heimat- und Sachunterrichts, doch möchten wir weitere Fächer im Kontext des bayerischen Lehrplans ausarbeiten, zum Beispiel Deutsch, Kunsterziehung und Mathematik. Viel lesen und schreiben und diskutieren ist dabei angesagt. Es dient auch zur Vorbereitung für die Aufnahme unserer Schulbienen-Fürungen in die Kultur.Klassen der Stadt Bamberg, die wir anstreben.
  • Beteiligt hatten wir uns an der umfangreichen Umfrage zur Konzeption von Lehr- und Schulbienenständen, einer Masterarbeit der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde in Zusammenarbeit mit dem Länderinstitut für Bienenkunde in Hohen Neuendorf e. V.
  • Noch im Bau befindliches Wabenrähmchen, im Hintergrund die SchulklasseZwei neue Lehrbienenstandorte in Bamberg sind in Planung, bei einem bereits erfolgreich genutzten Standort steht ein Umzug an. Dazu jedoch später mehr.
  • Ein Klassensatz „Unser Honigbuch“ und „Im Bienenstock“ soll noch in diesem Jahr bestellt werden. Hierzu freuen wir uns über Spenden, um die Summe von 330 Euro zusammen zu bekommen. Spender/innen werden übrigens gerne auf der Unterstützerseite verewigt!
  • Wir sind außerdem auf der Suche nach einem Holzmodell für eine Biene. Ich hatte dieses bereits einmal im Internet gesehen, doch ist es leider nicht mehr auffindbar. Das aus Plastik wollten wir nicht so gerne. Für sachdienliche Hinweise sind wir dankbar!

Wir – das sind Ilona Munique und Reinhold Burger, Imker von der Privatinitiative „Bienen-leben-in-Bamberg.de“. Wir sind sicher, dass man auch ohne die Gründung eines Vereins, der meist viel Zeit in Sachen Bürokratie und Organisation verschlingt, gemeinsam mit Bamberger Bürgern in Sachen „Bienenleben“ auf einen grünen Zweig kommen kann. Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung zur Rettung der Bienen, und über Ihr Interesse an unserer Arbeit und über jede Spende.

Eine schöne Winterzeit wünscht allen herzlich – „Die Bamberger Schulbiene“

 

Bienen-Honig-Imkerei am Apfelmarkt 2013 im Rückblick

Klein und Groß kamen trotz nass-kühlem Wetter an unserem Stand von Bienen-leben-in-Bamberg.de auf ihre Kosten. Und einige kannten bereits die „Bamberger Schulbiene“, die sich zusammen mit Schulimker Reinhold Burger sehr auf ihre Gäste freute. Doch der Reihe nach …Kind begegnet der Bamberger Schulbiene

Der Bamberger Nachbarort feierte 1000-jähriges Bestehen und lud bei dieser Gelegenheit am 13. Oktober zum diesjährigen Apfelmarkt ein, den der Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Bamberg an jährlich unterschiedlichen Orten ausrichtet. [s. a. Artikel  Kreisverband Bamberg vom 15.10.2013]

Plakat Apfelmarkt Bischberg 2013Der Apfelmarkt war mit Bus und per Auto perfekt erreichbar und so war der zugegeben etwas unromantisch asphaltierte Festplatz bald vor lauter Menschen nicht mehr zu sehen. Eine hübsche Kulisse hingegen bildete im Hintergrund das hoch gestapelte Holz des Sägewerks. Leider hatten wir schlichtweg vergessen, diesen Anblick zu fotografieren. Daher hier ein Link zur Fotostrecke infranken.de.

Leitfrage „Wie kommt der Honig ins Glas?“

Unser Stand am Apfelmarkt 2013 in BischbergDie Leitfrage zu unserem 3. Honig- und Imker-Mitmach-Markt „Wie kommt der Honig ins Glas?“ beantworteten wir auf anschauliche Weise „von links nach rechts“ in 15 Minuten mittels verschiedener Medien.

Vergleich BestäubungsleistungIn zwei Kelchen stellten wir den Apfelertrag gegenüber. Wie viele Äpfel ernten wir, wenn die Blüten bestäubt wurden, wie viele, wenn nicht? Antwort: 60% weniger und zudem mickrigere, schlechter entwickelte Früchte. Ein Plakat zeigte weitere Kulturpflanzen, und inwieweit sie auf Bienen angewiesen sind.

Strohbeute / Alter BienenkorbWeiter ging’s mit den imkerlichen Werkzeugen. Was braucht man, um Bienen zu halten und Honig zu ernten? Stockmeisel, Wabenzange, Abkehrbesen, Schwarmfangkasten, Smoker … alles hatten wir in der Ausfertigung „früher und heute“ mit dabei. Sogar ein alter, strohgeflochtener Bienenkorb zierte als Hingucker unseren detailreichen Stand.

LernbienenbeuteMittels der Fotorähmchen aus einer „Lernbienenbeute“ zeigten wir, wo in einer modernen Beute (so der Name der Bienenwohnungen) der Honig steckt. Die Lernbienenbeute hat übrigens unsere Bienenpatin Sabine Saam refinanziert.

Imkerwerkzeug Kindern erklärtAn einem Entdeckelungsgeschirr erklärte wir, wie an den Honig mittels Entdeckelungsgabel heranzukommen ist. Und dass mit „Schleudern“ nicht gemeint ist, die Rähmchen wie einen Bummerang ins Feld zu werfen, war im Grunde allen klar. Doch wie geht das mit dem Honigschleudern jetzt ganz genau?

Nun, für eine richtige Honigschleuder hatten wir leider zu wenig Platz im Auto. Es schien uns auch etwas beschwerlich, das Teil aus dem vierten Stock nach unten zu schleppen. So demonstrierten wir am Bildmaterial eines sehr empfehlenswerten Kinderbuch („Ich habe einen Freund, der ist Imker“) den Vorgang. Doch natürlich hatten wir einen  Honigtopf, der unter einer Schleuder steht, um Honig darin aufzufangen, dabei.

Honig zapfenAus ihm durften sich die Standbesucher leckeren Steigerwälder Waldhonig frisch in ein Glas selbst abzapfen. Den Honig hatten wir von unserem Imkervater, nachdem unser eigener leider bereits jetzt schon aufgegessen ist. Während des Zapfvorgangs hielten wir flugs ein Löffelchen darunter, um die umstehenden Zuschauenden probieren zu lassen. Dass das eine oder andere Glas dann gerne mitgenommen wurde, versteht sich von selbst, war allerdings nicht als Hauptsache gedacht.

WabenbastelnGäste beim BastelnVielmehr wollten wir allen das Bienen-Honig-Imker-Erleben schmackhaft machen, da es unser Ziel ist, Jungimker zu gewinnen. Je mehr Imker, desto mehr Bienen, desto besser lassen sich die Verluste des in Deutschland, Europa und Teilen der Welt voranschreitenden Bienensterbens ausgleichen.

Auch Ältere mögen WabenbastelnKind beim Rätselraten bzw. AusmalenDabei setzen wir natürlich auf die Jüngeren unter unseren Gästen. So durften sie nach dem Probieren zudem Wabenbilder ausstechen und ihr soeben erworbenes Wissen mit einem Rätselbogen überprüfen. Für fünf Altersgruppen – von Waggäla bis G’scheidala – waren Kopien vorbereitet. Ein kleines Mitmach-Geschenk erhielten alle, egal, wie gut die Bögen beantwortet bzw. von den Allerkleinsten ausgemalt wurden. Doch auch die älteren Gäste griffen gerne zu Eichhörnchen-, Schnecke- und Schmetterlingsform …

StandaufbauÖkobil-TransporterRund zwei Stunden dauerte es, um alle Einzelteile wieder in unser „Ökobil-Auto“ zu verstauen. Wir waren um 7 Uhr die ersten und um 19 Uhr so ziemlich die letzten Standbestücker am Festplatz. Dazwischen 10 Stunden und unzählige Sätze, um auf die Welt der Bienen, der Imkerei und des Honiggenusses aufmerksam zu machen. Das nächste Mal sehen wir uns in … siehe hier!

Warum Honig alleine uns noch nicht genügt

Der Bischberger Apfelmarkt: ein guter Tag für die Bienenwelt! Denn wo Apfel sind, da dürfen auch unsere Majas nicht fehlen. So macht es Sinn, neben Obst auch Honig zu verkaufen, selbstverständlich regionalen Honig. Doch wenn wir grundlegend und zukunftsträchtig etwas am Bienensterben ändern wollen, so müssen wir weiter reichende Informationen dazu liefern.

Kinder und Eltern an der LernbeuteWer jedoch seinen Honig auf dem Apfel- oder sonstigen Markt erwerbsmäßig verkauft, der kann diesem zeitintensiven Auftrag nicht ausreichend nachkommen. So füllen wir mit unserer privat engagierten Initiative „Bienen-leben-in-Bamberg.de“ eine Informationslücke und freuten uns über diese tolle Gelegenheit.

Vielen Dank daher den Organiatoren des Apfelmarktes, die ebenfalls hoch engagiert und überwiegend ehrenamtlich tätig sind! Wenn ihr euch allerdings manchmal fragt, warum ihr euch das antut, dann wisset, dass ihr mit dieser Frage nicht alleine dasteht. Die Antwort darauf wird jede/r für sich selber finden müssen. Für uns beide lautet sie: „Weil wir nicht anders können.“

Besuch einer Biene an den BastelwabenDenn, um es mit Antoine de Saint-Exupery zu sagen: „Du bist zeitlebens verantwortlich für das, was du dir vertraut gemacht hast.“ Und das sind nun mal unsere fleißigen, arg von menschlicher Unvernunft gebeutelten Bienen.

[Ergänzung am 13.11.2013]

Apfelmarkt in Bischberg mit 3. Honig- und Imker-Mitmach-Markt 2013

Plakat Apfelmarkt Bischberg 2013Anlass? Apfelmarkt
Veranstalter? Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Bamberg in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt Bamberg. Festausschuss Bischberg mit dem Gartenbauverein Bischberg
Wo? Heuer im Stadtgebiet BISCHBERG
Wann? Traditionell im Oktober
So., 13.10.2013 | 10 – 17 Uhr
Was? Ein Erlebnismarkt rund um den Apfel, Kunstverkauf und Kulinarisches … und die Bamberger Schulbiene mit einem Aktionsprogramm: Rätselraten und Honigwaben-Ausstechen für alle Altersstufen. Für alle gibt’s Infos zur Imkerei zum Nulltarif. Oder gegen eine Spende an das Projekt “Bücher für den Schulbienen-Unterricht”.

Details zur Imkervorführung

ImkereiwerkzeugZu jeder vollen Stunde zwischen 10 und 17 Uhr zeigen wir von Bienen-leben-in-Bamberg.de den Imkerablauf im Jahresverlauf in etwa 20 Minuten. Fragen beantworten wir im Anschluss gerne.

Wer dabei Lust auf Süßes bekommen hat, darf gegen eine Spende an die „Bamberger Schulbiene“ Honig selber zapfen und mitnehmen.

  • Welche Geräte benutzt ein Imker?
  • Wie setzt er sie ein?
  • Wie sind unsere Bienen untergebracht, wo wohnen sie?
  • Was geschieht bei der Honigernte?
  • Wie kommt der Honig ins Glas?

Für Kinder stehen – ebenfalls gegen eine Spende – echte Bienenwaben und Ausstecherle zum Basteln zur Verfügung. Wer an der Imkervorführung teilgenommen hat, wird sich auch kaum schwertun mit dem Beantworten der Rätsel. Sie gibt es für alle Altersstufen, von Moggäla bis G’scheidala … wer teilgenommen hat, bekommt ein kleines Mitmach-Geschenk.

O’zapft war’s in Mürsbach am „Tag der Regionen“

Frisch gezapfter WaldhonigEr lief besser als erwartet, unser 2. Imker- und Honig-Mitmach-Markt 2013 zum bundesweiten Aktionstag „Tag der Regionen“ am Erntedank-Sonntag, der am 6. Oktober mit dem Kirchweihsonntag in Mürsbach zusammen fiel.

Im großzügigen Hof des historischen Gasthauses „Goldener Adler“ bauten wir zusammen mit weiteren Anbietern einen schönen und teilweise regensicheren Aktionsstand auf. Doch nur anfänglich fielen ein paar Regenspritzer nieder, die bald einem relativ milden Tag wichen.

HonigflussDennoch schienen die Hände der meisten Besucher klamm zu sein. Denn nur wenige wollten von unserem Mitmach-Angebot Gebrauch machen und ihren Honig selbst abzapfen. Dennoch nahmen sie den Steigerwälder Waldhonig gerne von uns frisch ins Glas gefüllt entgegen, ebenso die Met-Probierbecherchen. Die eine oder andere Seife, Handcreme oder Bonbonpackung nahm ebenfalls wenig Platz im Handtäschchen weg.

Wo sind all die Kinder hin?

Rätselraten am Stand von Bienen-leben-in-Bamberg.deWichtiger war uns indes, dass das honigsüße Angebot die Familien an unseren Lernbienenstand lockte und sie Informationen mitnahmen rund um Honig, Bienen und Imkerei. Mitmachen durften Groß wie Klein beim (kostenlosen) Rätselraten, wofür es sogar noch kleine Belohnungen gab. Um die Kinder auch haptisch zu beglücken, konnten sie duftende, echte Bienenwaben ausstechen. 

Indes – die demografische Entwicklung in Richtung „ältere Generation und weniger Kinder“ war in Mürsbach mehr als augenfällig. Die großzügig bemessene Eckbank in der Scheune war selten voll besetzt. Dies hatten wir vom Don Bosco-Adventsmarkt 2012 ganz anders in Erinnerung. Doch sicherlich können herbstliche Aktivitäten bei den Kindern nicht mit der erwartungsfreudigen Vorweihnachtszeit konkurrieren.

Erntedank nicht selbstverständlich

Stand von Bienen-leben-in-Bamberg.deDass wir für reichlich Ernte danken können ist ebenfalls nicht selbstverständlich. Bereits jetzt vermelden viele Imker Engpässe im Honiggeschäft. Auch „Haralds Kartoffelkiste“, normalerweise der zentrale Regionalvermarkter zum Kirchweihsonntag in Mürsbach, fehlte wegen zu geringer Ernte.

Doch auch die oft zu niedrig angesetzten Preise verhindern, dass Obstbauern – ob nun als Saftbetriebe oder Brennereien – wertvolles Personal freistellen können. Während der heißen Phase der herbstlichen Ernte und Verarbeitung braucht es jede Hand. Hier auch noch einen Markt zu bedienen ist nicht drin. Daher fehlten in Mürsbach weitere Regionalvermarkter, auf die sich so manch einer schon gefreut hatte.

Stand von Bienen-leben-in-Bamberg.de mit BesucherinNun, wir Verbraucher bestimmen mit unserer Bezahlpolitik mit, ob wir künftig den billigen Discounter mit globaler Ware vorziehen, oder den heimischen Hersteller unterstützen und dadurch nicht zuletzt durch solche sinnlichen Feste an Lebensqualität gewinnen.

Eine liebenswerte Adresse

Reinhold Burger und Ilona Munique von Bienen-leben-in-Bamberg.deWir von Bienen-leben-in-Bamberg.de waren zum ersten Male am „Tag der Regionen“ bzw. zur Mürsbacher Kirchweih dabei und finden, der „Goldene Adler“ ist eine sehr schöne, sehr liebenswerte und überaus romantische Adresse, um auch an etwas trüberen Herbsttage die Seele baumeln zu lassen beim Anblick der herrlichen Genüsse und interessanten Geschehnisse, beim Stöbern im Trödelladen oder in der Scheune mit wunderhübschen Kunsthandwerk.

Dass man in Mürsbacher deftig-fränkisch, aber auch vegan Essen und Trinken kann, ist ein weiterer Pluspunkt für den goldenen Landessieger „Unser Dorf hat Zukunft 2013“. Nächstes Jahr gerne wieder! Mit euch natürlich!

Zum Jahresprogramm „Goldener Adler“ in Mürsbach 2013

2. Honig- und Imker-Mitmach-Markt 2013

Gasthof "Goldener Adler" (ehem. Feiler) in Mürsbach

Gasthof „Goldener Adler“ (ehem. Feiler) in Mürsbach © Stefan Schneider

Anlass? Kirchweih in Mürsbach, zugleich Erntedankfest, zugleich Tag der Regionen, Bundesweiter Aktionstag
Wo? Historischer Gasthof Goldener Adler, Am Marktplatz 12, 96179 MÜRSBACH / Markt Rattelsdorf (24 km nördlich von Bamberg)
Wann? Traditionell am 1. Oktoberwochenende
Di., 6. Oktober 2013 | Ab 13 Uhr
Was? Waldhonig zum Selberzapfen. Weitere Honigprodukte und Informationen rund um  Bienen, Honig und Imkerei und Rätselspaß für Groß und Klein!
Weitere Infos? Programm-Mürsbach2013

Details

Wohin bei Regenwetter mit der Familie? Macht einen Ausflug zum „Goldenen Adler“ in Mürsbach! Euch erwartet Rätselspaß für Groß und Klein, Waldhonig zum Selberzapfen, weitere Honigprodukte und Insider-Infos zu den Themen Bienen, Honig und Imkerei. Es gibt viel entdecken – seht, hört, kostet, staunt, kauft und freut euch über das süßeste Thema der Welt!

Wir von Bienen-leben-in-Bamberg.de sind am „Tag der Regionen“ bzw. Erntedank bzw. Mürsbacher Kirchweih mit unserem Mitmach-Markt im historisch einmaligen Gasthof vertreten.

Da wir in einer überdachten Scheune stehen, bleibt ihr trocken. Es sei denn, ihr verkostet unseren Honigwein – der ist natürlich flüssig von innen her. Und auch der Waldhonig fließt reichlich.

Wollt ihr wissen, wie das Innenleben der Bienenwohnungen aussieht? Wir haben eine Lernbeute dabei! Und jede Menge Tipps, wie ihr alle mithelfen könnt, dem Bienensterben abzuhelfen. Von einfach genial bis hin zu einem der schönsten und nützlichsten Hobbys dieser Zeit, der Imkerei!

Denn jedes Volk zählt! Und euer Besuch bei uns natürlich auch – wir freuen uns auf Groß und Klein – bei Sonnenschein natürlich auch!

Schulbienen-Benefizradeln findet statt!

Nach einigem Bangen … doch es scheint eine kleine Regenpause zu geben. Und ein paar Spruzzerle tun UNS doch nicht weh! Auf geht’s zur …

1. Bamberger Schulbienen-Benefiz-Radtour 2013 (Prädikat „Kultürla-Veranstaltung“)

Beute an der Villa Dessauer mit Radtour-Emblem "SaBiene auf Helm"Anlass? „Inoffizieller“ Internationaler Tag zum Schutz der Bienen
Wo?
Bamberg
Wann?
Traditionell am 14. September
Sa., 14. September 2013 | 9.00 – ca. 11.30 Uhr
Was?
Drei Bienenstandorte unseres Bamberger Lagenhonigs per Rad erleben. Mit kurzen Vorträgen und kleinen Überraschungen an den Standorten, regionales Einkaufen.

Tourdaten: Gesamt ca. 15 km auf ebenem Weg.

Stationen: 9.00 Uhr Garten Villa Dessauer (Treffpunkt) – Buger Wiesen via Hainpark – Gärtnerstadt (Hofstadt-Gärtnerei).

Kosten? Freiwillige Startgebühr vor Ort. Die Spenden fließen in die Arbeit der Bamberger Schulbiene.
€ 12,- als Familienpauschale bis 3 Kinder | € 7,- pro Erwachsenen | € 4,- pro zusätzliches Kind bis 16 Jahre.

Weitere Infos? Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr.