Winterarbeiten rund um die Beute (I)

Jetzt ist die Zeit fürs Beutenbauen oder auch -kaufen. Wir persönlich haben uns für das Kaufen der „Bienenwohnungen“ entschieden, da beide berufstätig. Doch auch da lässt sich einiges an Hand anlegen. Zum Beispiel Spechtlöcher und verworfenes Holz reparieren oder (neu) streichen, natürlich mit natürlichen Lasuren. Da dieser Beitrag folglich sehr, sehr lang werden könnte, hier nur ein klitzekleiner Spot in die Imkerwerkstatt:

Jungimkers Frage: Welches Holz soll ich fürs Bauen verwenden?

Interessante Beiträge und Beutenbau-Anleitungen finden sich im Forum „einfach-imkern“. Im Folgenden einen – nicht überprüften! – Forenbeitrag:

Simon: Eine Zarge aus Weymouthkiefer wiegt ca. 3,8kg, aus Kiefernholz 4,8kg, Lärchenholz 5,7kg, dieses Gewicht wird nur noch vom Dadantbrutraum mit 6,5kg getoppt. Es bleibt bei zwei Lärchenholzzargen.

Immenfreund: da können in der Weimutskieferzarge bei gleichem Gewicht 19.000 Bienchen mehr drin sein.

Der wichtigste Faktor dürfte das Gewicht der Zargen sein, also der einzelnen Hauptbestandteile (Stockwerke) der Beute. Auch, wer jung ist, sollte sich nicht zu viel zumuten. Gewicht heben quetscht die knorpeligen Scheiben böse zusammen. Irgendwann reichen Schlaf und Sport nicht mehr aus, um das volle Volumen der Bandscheiben wieder herzustellen. Da ein volles Wabenrähmchen um die zwei Kilo wiegen kann, eine Zarge also bis zu 25 Kilo, lohnt es sich, beim Holzgewicht zu sparen.

Ein weiterer Faktor, der beim Bauen bedacht sein will, ist die Zeit, die aufgebracht werden kann. Bei wenig Zeit oder kleiner Werkstatt ist ein Bausatz empfehlenswert. Im österreichischen Imkerportal „Bienen aktuell“ lässt sich ebenfalls übers Beutenbauen philosophieren bzw. praktische Tipps erhalten.  Über die verschiedenen Beutensysteme hatte ich mich im Beitrag zur „Beutenphilosophie“ bereits einmal ausgelassen.

Jungimkers Frage: Muss ich die Beuten streichen? Und falls ja, mit was?

Das erfahrt ihr in Kürze im nächsten Blogbeitrag! Wir sehen uns!

 

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