Kolpingsfamilie Bamberg zu Gast bei der Schulbiene

14 Interessierte aus der Kolpingsfamilie Bamberg besuchten am 07.05. die Bienen-InfoWabe. Überwiegend Senior(inne)en, aber auch drei (Enkel)Kinder wurden von der Schulbiene zwei Stunden lang in die Welt der Bienen, des Honigs und der Imkerei entführt.

Erstaunt waren wir, dass gleich zu Beginn nach dem Aussehen der Asiatischen Hornisse gefragt wurde. Wie praktisch, dass wir ein Exemplar im Regal hatten.

Flyer Vespa velutina der LWG (Ausschnitt)Auch auf zahlreiche weitere Fragen konnten wir jederzeit auf großformatige Fotos oder Anschauungsobjekte zurückgreifen. Eine gute Gelegenheit, allen Schulbienen-Unterstützer der Vergangenheit (und hoffentlich auch der Zukunft) DANKE zu sagen, die uns dies finanziell möglich mach(t)en.

Nachdem erraten wurde, wie schwer die herumgereichte Honigwabe war und wie der Honig ins Glas kommt, wurde noch flugs ausgerechntet, wie viele Gläser das ergiebt, Tja, Kopfrechnen ist immer noch gefragt!

Die Honigverkostung löste einen kleinen Verkaufsansturm auf unseren Bamberger Lagenhonig aus, dem wir gerne nachgekommen sind. Schließlich wollen die Regale wieder frei werden, wenn es im Juli zur ersten (und bei uns einzigen) Ernte des Jahres kommt. Übrigens wieder verbunden mit einer öffentlichen Honigernte am 19.07., 15 Uhr während der BIWa-Sonntagsöffnung am Bienenweg 1 im Erba-Park.

Schön, dass ihr uns besucht habt, und vielleicht ja wieder im nächsten Jahr?!

Netzwerken am Nachhaltigkeitstag der Erzdiözese Bamberg

Reinhold Burger und Sebastian Zink am Nachhaltigkeitstag Erzdiöezese Bamberg

Bis ins kleinste Detail perfekt durchgeplant und dennoch ein Gefühl von Leichtigkeit, ja, fast schon wie ein Urlaubstag, so fühlte sich der Nachhaltigkeitstag der Erzdiözese Bamberg im und vorm Bistumshaus St. Otto („Heinrichsbau“) an.

Begleitend die liebevoll zubereiteten Buffets zu jeder Tageszeit (und sogar glutenfreies Brot!) –, wegen des anfänglichen Regens immer wieder ein frisch durchgewischtes Foyer sowie vor allem jederzeit ansprechbare und hilfsbereite Organisator(inn)en um Umweltreferent Sebastian Zink. Toll!

Nachhaltigkeitstag Erzdiöezese Bamberg Nachhaltigkeitstag Erzdiöezese Bamberg

Ausstellung der Umweltarbeit im Erzbistum zum Nachhaltigkeitstag Erzdiözese BambergEin umfassend erstelltes Programm mit Infoständen, Workshops und Vorträgen von zahlreichen bestens vorbereiteten Umweltinstitutionen aus der Metropolregion Nürnberg-Bamberg ließ keine Wünsche offen. Was will man mehr?!

Nachhaltigkeitstag Erzdiöezese Bamberg

Netzwerken!

Wir kosteten das ausgiebig aus. Natürlich boten auch wir selbst Informationen und einen Vortrag rund um Bienen, Honig, Imkerei und Natur. Damit das alles aber für uns nachhaltig ist, stelle ich unsere besonders erinnerungswürdigen Begegnungen vor. Manche davon haben Potenzial, um in Kooperationen und Projekte zu münden. Daher verbinde ich sie mit Zukunftsplänen. Los geht’s!

Die Hauskapelle des Heinrichsbaus

Nachhaltigkeitstag Erzdiöezese Bamberg Nachhaltigkeitstag Erzdiöezese Bamberg

In einem der vielen Impulse, die einladend in der Hauskapelle auslagen, wurde auch die Biene benannt. In mir entstand die Idee, in unserem Bienengarten im ERBA-Pfad ebenfalls einen „Impulspfad“ zu installieren.

Unser Zukunftsplan (langfristig): „Denkwaben“ sollen zum Nachdenken und Reflektieren einladen und so einen Inspirationsraum für Lebensweisheit schaffen. Fördermittelprojekt erst fürs nächste Jahr, da wir heuer schon zu gut beschäftigt sind.

„Blühpakt Bayern“ – StMUV

Nachhaltigkeitstag Erzdiöezese Bamberg

Auch auf dem Stand von Blühpakt Bayern, vertreten durch Angelina Hacker und Annette Berger, wurde die Biene erwähnt. Dem Lösungswort „Hummel“ auf der Spur, wusste bzw. erriet ich, welche Samenform zu welcher Blüte gehört.

Ich war durchaus zufrieden, immerhin alle abgebildeten Pflanzen beim Namen nennen zu können. Doch zugegeben … Samen sind nicht mein Spezialgebiet. Also etwas Neues gelernt. Und als Preis obendrein unsere Imker-Bibliothek erweitert:

  • Bienen-Tagebuch. Ein Jahr die wilde Welt der Bienen entdecken
  • Gärtnern für mehr Artenvielfalt. Wegweiser durch die Jahreszeiten
  • Friedhöfe. Oasen für Pflanzen und Tiere. Aktionsplan für Insektenschutz und mehr Artenvielfalt

Wer diese – und viele weitere Broschüren! – vom Blühpakt selbst bestellen will, hier der Link.

Unser Zukunftsplan (bereits umgesetzt): Bestellen weiterer Broschüren für die Imker-Bibliothek.

Nachhaltigkeitstag Erzdiöezese Bamberg

Jugendhaus Burg Feuerstein, Ebermannstadt

Nachhaltigkeitstag Erzdiöezese Bamberg

Die Holzarten und Bäumchen konnte ich überwiegend benennen. Doch das ist nicht das einzige Thema des Jugendhauses Burg Feuerstein! Deren Jahresprogramm ist fantastisch! Flyer gleich mal eingepackt.

Die Hausleitung, Sabine Grüner, erzählte mir von den Bienenstöcken auf dem Burggelände. Mangels Referenten scheint es derzeit schwierig zu sein, ein passendes Begleitprogramm aufzustellen. Ein klassischer Fall für unsere Bamberger Schulbiene – und wir würden zu gerne helfen. Doch sind wir zu weit weg und selbst sehr beschäftigt mit unserer Bienen-InfoWabe. Obwohl … ein Projekttag wäre sicher mal drin. Vielleicht kommen wir hier noch zusammen?!

Unser Zukunftsplan (mittelfristig): In jedem Fall wird einer unserer nächsten Ausflüge in die Fränkische endlich auch einmal nach Burg Feuerstein führen! Und dann unterhalten wir uns noch einmal, Frau Grüner, okay?!

„Jetzt WeltfairÄNDERN!“ – Schulnahe Jugendarbeit der Erzdiözese Bamberg

Das Projekt „Jetzt WELTfairÄNDERN!“ sensibilisert Kinder und Jugendliche in Sachen Nachhaltigkeit und sozialer Gerechtigkeit in der eigenen Lebenswelt. Natürlich sind die Bienen einer von zahlreichen Programmpunkten in der Umsetzung. Allerdings ist niemand von den Referent(inn)en ein/e Imker/in, so Carolin Bittner und Jule Hetzner, wenngleich pädagogisch gut aufgestellt. Können wir uns gegenseitig inspirieren?

Unser Zukunftsplan (mittelfristig): Signalisiert wurde ein Besuch an der Bienen-InfoWabe. Sicher können wir uns gegenseitig Tipps zur pädagogischen Umsetzung des Themas geben. Wir warten auf euren Anruf!

Nachhaltigkeitstag Erzdiöezese Bamberg

Nachhaltiger Landkreis Fürth / Jugendamt der Erzdiözese

Nachhaltigkeitstag Erzdiöezese Bamberg

Welche Strategien man im Nachhaltigen Landkreis Fürth fährt, um die Nachhaltigkeitsziele (SDGs) umzusetzen, war von Daniela und Christine zu erfahren. Sie nutzen die ausleihbaren Objekte im Rahmen der Jugendamt der Erzdiözese. Auf dem Büchertisch vor Ort fand ich ein paar unserer eigenen Titel aus der Imker-Bibliothek wieder. In der Nachrecherche entdeckte ich die Serviceleistung „Leihmaterial“.

Unser Zukunftsplan (kurzfristig): Werke aus dem Büchertisch nachrecherchieren, die wir noch nicht haben (erledigt). Den spielerischen Aspekt will ich noch mehr einsetzen, beispielsweise mittels eines Glückrades (mittelfristig). Dazu läuft bereits eine Anfrage.

Nachhaltigkeitstag Erzdiöezese BambergWeltladen Bamberg

Nachhaltigkeitstag Erzdiöezese Bamberg

Am Stand des Weltladens Bamberg, vertreten durch die sehr nette Inhaberin Johanna Wallmeier und Sohn, erfuhr ich, dass das Sortiment mittlerweile stark verändert worden wäre. Als kleinen Vorgeschmack gab’s Schoki und natürlich einiges an Infomaterial. Ebenso wäre möglich, für besondere Anlässe etwas Passendes aus dem Weltladen anzubieten.

Unser Zukunftsplan (kurzfristig): Einen Besuch abstatten. Außerdem das Angebot einer Aktionsbestückung (langfristig) im Hinterkopf behalten und entsprechend zu bewerben, wo es sich bei all unseren Netzwerkpartnern ergibt.Nachhaltigkeitstag Erzdiöezese Bamberg

Lebenshilfe Bamberg e. V. und Bamberger Lebenshilfe-Werkstätten gGmbH 

Nachhaltigkeitstag Erzdiöezese Bamberg

Unserem eigenen Stand gleich gegenüber und äußerst passend die Lebenshilfe Bamberg mit Produkten aus den Lebenshilfe-Werkstätten. Während wir an unserem Stand das Vorläufermodell der hauseigen gefertigten Wildbienen-Nisthilfe als Infomaterial offerierten, konnte uns bei unseren Nachbarn das neue Modell sehr überzeugen. Es hat verschieden große Einflugöffnungen und bietet sich somit für verschiedene Wildbienenarten an. Weitere Nist- und Bruthilfen, beispielsweise für unterschiedliche Vogel- und Fledermausarten, waren ebenfalls ausgestellt.

Unser Zukunftsplan (mittelfristig): Unseren naturgartenzertifizierten Bienengarten erweitern. Das bereits eingegangene Angebot verschiedener Bruthilfen wird Kalkulationsgrundlage für unser neues Projekt „Bienengarten 2.0 – Lebensraum für Artenvielfalt“. Nachhaltigkeitstag Erzdiöezese Bamberg

Wildtierfreunde Bamberg e. V.

Nachhaltigkeitstag Erzdiöezese BambergEs ist noch nicht allzu lange her, dass die Wildtierfreunde Bamberg einen Verein gegründet haben, war vom Vorstand, Juliana Neumayer und Carina Heinzel, zu erfahren. Zwar geht es nicht originär um unsere Wildbienen, doch um viele andere Wildtiere, die in Nöten sind. Ob verletzt und / oder hungrig … hier wird sich engagiert und professionell gekümmert!

Unser Zukunftsplan (saisonal): Um den Varroadruck in den Honigbienenvölker abzubauen, wenden wir biotechnische Maßnahmen an, beispielsweise das Drohnenbrutschneiden. Hochwertiges Eiweiß, das leider für die Natur verloren geht. Daher sollen die Brutwaben künftig an der Bienen-InfoWabe abholbar sein, um u. a. Nestflüchtlinge zu versorgen.

Pflanzentauschbörse

Nachhaltigkeitstag Erzdiöezese BambergVon der Pflanzentauschbörse erhielten wir im Tausch gegen ein Glas Bamberger Lagenhonig einen Topf echten Waldmeisters, der nunmehr im Bienengarten verpflanzt ist und sich hoffentlich in den nächsten Jahren vermehren mag.

Weltacker 2000 qm 

Nachhaltigkeitstag Erzdiöezese BambergIm Foyer erwartete die Besucher/innen die interessante und übersichtliche Roll-up-Sammlung: „Die Welt auf einem Acker“. Christine Hertrich (Weltacker) und Heike Kettner (Solawi) sind uns gut bekannt, und wir werden den Kontakt sicherlich weiter halten. Schön, sich wiedergesehen zu haben!

Puh, das alles an einem Tag! Sehr, sehr ergiebig. Allen Beteiligten hinter und vor den Kulissen ein großes Kompliment für die super Planung, Durchführung und die Nachbereitung! Für uns hieß es erstmal: Nach dem Standabbau zur Bienen-InfoWabe, denn da erwarteten wir die Kolpingfamilie zu Gast. Siehe nächsten Blogbericht, doch ganz sicher etwas kürzer ausfallend … 😉

Montessori-Mittagsbetreuung zu Gast bei der Bamberger Schulbiene

Blaue (auch: Blauschwarze) Holzbiene, Xylocopa violacea, an Großem Löwenmaul11 Kinder aus der Mittagsbetreuung der Montessori-Grundschule erhielten nach dem „Erst-mal-ankommen-Sinnespfad“ eine knappe Stunde lang Einblick in die Welt der Bienen.

Was unterscheidet die Sinne und die körperlichen Merkmale von Wild- und Honigbienen von den unseren? Wie sehen die unterschiedlichen Arten aus? Nach dem Sitzkreis im Bienengarten ging’s in unser grünes Klassenzimmer, die Bienen-InfoWabe.

Dort erfuhren die Erst- bis Viertklässler, wo die Bienen wohnen und wie es in ihrer Kinder- und Vorratsstube aussieht. Was bringen die Arbeitsbienen mit nach Hause und wie transportieren sie alles? Und wie kommt eigentlich der Honig ins Glas?

Es freut uns immer, wenn ein Kind, welches vorher gar nicht so gerne mitkommen wollte, sich im Laufe weniger Minuten sich von unserer Hingabe anstecken lässt. Denn von uns bekommen sie Informationen nicht in „kindgerechter“, sondern in sachlich-ehrlicher Weise und auf Augenhöhe. Das lässt ihnen Raum auch für die eigene Einschätzung und Interpretation der Lage.

Beispielsweise ist es wesentlich glaubwürdiger, zu erklären, WANN genau WELCHE Bienen in ihrem Lebenszyklus stechbereit sind, als so zu tun, als müsse man grundsätzlich keine Angst haben. Fakt ist: Eine Sammelbiene hat nicht den genetischen Auftrag, ihr Volk zu verteidigen wie die Wächterbiene, sondern Wasser, Nektar, Pollen und Propolis nach Hause zu bringen. Sie wird also nur zustechen, wenn man versehentlich auf sie tritt, also ihr Leben unmittelbar bedroht wird.

Biene an Wald-Akelei

Mit Materialien zur Nacharbeitung versorgt hoffen wir, dass trotz der Kürze der Zeit ein wenig hängenbleibt von der Nützlichkeit dieser faszinierenden Insekten und unserer Liebe zu ihnen … die jeden Einsatz wert ist.

 

Do., 07.05.26 – Infostand „Bienen, Honig, Imkerei und Natur“ am Nachhaltigkeitstag des Erzbischöflichen Ordinariats

Titelseite Programm Nachhaltigkeitstag Erzdiözese BambergEinladung zum Nachhaltigkeitstag des Erzbischöflichen
Ordinariats an unseren Infostand „Bienen, Honig, Imkerei und Natur“ am Do., 07.05.26 von 9.00 – 16.00 Uhr

Was? Bienen sind unverzichtbare Bestäuber in unserer Kulturlandschaft. Gerade in Bamberg mit seiner Gärtner- und Häckertradition gilt das auch für den städtischen Raum. Dennoch sind die Bienenvölker in den letzten Jahren aus verschiedenen Gründen unter Druck geraten. Die Imkerei – selbst eine uralte Kulturtechnik – hilft auch den fleißigen Pollenträgern. Am Stand gibt es neben vielfältigen Informationen rund um Bienen und Imkern auch den Bamberger Lagenhonig zu erwerben.
Am und un Bistumshaus stellen auch zahlreiche andere Insitutionen aus.
Für wen? alle Lebensalter
Kosten und Programm?
Keine Kosten, Programmheft-Nachhaltigkeitstag_EOB
Wo?
Vor dem Eingangsportal des Bistumshaus St. Otto Bamberg, Heinrichsdamm 32 (Parkmöglichkeiten auf dem P&R-Parkplatz Heinrichsdamm (Tageskarte ohne Busticket: 0,50 €).
Und sonst?
Veranstalter ist die Erzdiözese Bamberg

26.04.2026 – Tag der offenen Gärtnereien in Bamberg

Tag der offenen Gärtnereien 2026Am So., 26.04.26 von 10.00 – 17.00 Uhr ist in Bamberg der „Tag der offenen Gärtnereien“. Ein Dutzend Gärtnereien der unteren und oberen Gärtnerstadt in Bamberg öffnen ihren Betrieb für die Besucher/innen, außerdem der Bamberger Sortengarten und das Gärtner- und Häckermuseum in der Mittelstraße.

Biene an Echinacea purpurea, Roter SonnenhutBienenfreundliche Pflanzen sind überall im Programm dabei und meist auch explizit ausgeschildert.  Es schadet jedoch nicht, wenn ihr weiterhin euer Interesse daran bekundet und den Trend damit festigt.

Garten-Hummel an Zweizahn, Bidens ferulifolia 'Golden Empire'

Und es genügend manchmal nur ein paar Pflanzen auf dem Balkon, um sofort umsummt von Maja und ihren Schwestern und Cousinen, den Wildbienen zu werden. Aber auch andere Insekten, die, so klein sie auch sein mögen, zum Erhalt unserer Artenvielfalt beitragen. Der Bamberger Bienengarten hat übrigens rund ums Jahr 24/7 geöffnet.

Strahlende Saison-Eröffnung der Bienen-InfoWabe 2026

Sehr windig, doch bei strahlendem Sonnenschein eröffnete die Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de und der Förderkreis Bienenleben Bamberg e. V. (FKBB) am Ostersonntag die Saison 2026.

Der Osterbrunnen war geschmückt, und der „Tag der offenen Tür“ mit Rähmchenweitwurf, Bienenwabenbasteln und natürlich Kaffee lockte etliche Familien an. Sie kamen aus Pommersfelden, Zapfendorf, Hassfurt und Schlüsselfeld, weil’s dort in den jeweiligen Presseorganen gemeldet war. Nur im FT suchte man vergebens nach einen Eintrag – schade. Doch uns wurde dennoch nicht langweilig.

Frühen Besuch, der kräftig beim Aufbau der Rähmchenweitwurf-Strecke mithalf, war Bienenpate Bernd Liedtke mit seiner Familie.

Mit Bienenpatin Danny Brech und ihrem Ehemann Dietmar genossen wir ganz entspannt die Sonnenstrahlen und einen Ratsch.

Das Bienenwabenbasteln machte wie immer Spaß, und auch die Kleinsten waren gut versorgt mit Vorlesen, Biene-Maja-Spiel und Schokotäfelchen.

Das grüne Klassenzimmer, die Bienen-InfoWabe, ist nun wieder jeden 3. Sonntag im Monat bis September für die Bevölkerung geöffnet. Die Bamberger Schulbiene freut sich ebenfalls wieder auf die Schulklassen, die sich bereits angemeldet haben.

So., 05.04.26 (Ostersonntag) – Saisonstart der Bienen-InfoWabe (BIWa)

🐣 🕯️ FROHE OSTERN euch allen! 🥚 🐇


Logo "Alle Themen" der Bienen-InfoWabe (BIWa)Logo für alle Schwerpunktthemen (= Bienen, Honig, Imkerei, Natur) der Bienen-InfoWabeSo., 05.04.26 (Ostersonntag) – Saisonstart der Bienen-InfoWabe (BIWa)

Wann? So., 05.04.26 | 14.00 – 17.00 Uhr
Was? (Oster-)Tag der offenen Tür. Hier findet ihr alles rund um Bienen und ihren Lebensraum, um Honig und die Imkerei … und heute natürlich auch ein Ostergeschenk! Außerdem könnt ihr Wachsfiguren ausstechen, Basteln und euch im Rähmchenweitwurf üben.
Für wen? Ohne Altersbeschränkung
Kosten? keine, wir freuen uns über Spenden
Wo? Bienen-InfoWabe, Bienenweg 1, 96047 Bamberg (Erba-Park)

Osterbrunnen an der Bienen-InfoWabe im ERBA-Park, Bienenweg 1

Wahlprüfstein OB-Wahl Bamberg 2026 zu Lichtemission / Lichtverschmutzung

Matthias Engel, Carsten Przygoda, CC BY-SA 3.0 DE <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en>, via Wikimedia Commons

Matthias Engel, Carsten Przygoda, CC BY-SA 3.0 DE <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en>, via Wikimedia Commons

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Werden Sie / wirst du in der kommenden Legislaturperiode konzeptionell gegen Lichtimmission* („Lichtverschmutzung“) in Bamberg zum Wohl der Insektenwelt vorgehen?“
(*Korr. 10.03.26: Lichtemission: Licht, das von einer Quelle ausgeht. Lichtimmission: Auswirkungen des Lichts in der Umgebung)

Falls ja … was ist konkret oder zumindest im Entwurf geplant?
Wahlzettel OB-Wahl Bamberg 2026So lautete die Wahlprüfsteinfrage unseres Förderkreis Bienenleben Bamberg e. V. (FKBB) an die acht Oberbürgermeisterkandidierenden Bambergs. Hier nachzuhaken hatten wir uns bereits vor sechs Jahren anlässlich des Volksbegehrens zu Bauern und Bienen ins Aufgabenbuch geschrieben.²
Die Antworten der OB-Kandidat(inn)en (Stand: 10.03.26, 16.30 Uhr):

Melanie Huml (CSU)

(Gekürzte Fassung via perplexity.ai)
Vielen Dank für Ihre Anfrage und Ihr Engagement für Bienen und Umweltbildung in Bamberg. Lichtemissionen betreffen sowohl den Insektenschutz als auch die Sicherheit im öffentlichen Raum. Beides gilt es verantwortungsvoll zu verbinden.
Gute Beleuchtung an Schulwegen und Haltestellen bleibt wichtig für Prävention und Sicherheit. Daher setzen wir auf intelligente, keine pauschalen Abschaltlösungen. Moderne LED-Technik, gezielte Abschirmung und Steuerungssysteme können helfen. So erreichen wir weniger Energieverbrauch, mehr Sicherheit und besseren Insektenschutz. Auch Stadtgrün, Begrünungen und Umweltbildung sind Teil unseres Programms. Der Erhalt von Artenvielfalt und Lebensräumen ist mir ein zentrales Anliegen. Ich freue mich über den weiteren Austausch mit Ihrem Förderverein zu gemeinsamen Lösungen.
-> Zum Originalwortlaut¹

Claudia John (FREIE WÄHLER)

Bereits 2020 haben wir uns mit diesem Thema beschäftigt.
Lichtverschmutzung steht immer in Konflikt mit dem Sicherheitsbedürfnis von Menschen. Deshalb setzen wir uns weiter dafür ein, dass Beleuchtung, wo es geht, ausgeschaltet wird. An von Passanten frequentierten Stellen wären Bewegungsmelder eine Idee.

Jonas Glüsenkamp (GRÜNE)

noch ausstehend

Sebastian Martins Niedermaier (SPD)

noch ausstehend

Ralf Stöcklein (FDP)

Da meine Eltern Imker sind, ist mir das Thema bekannt und sehr wichtig. Lichtemissionen haben nicht nur auf Tier und Pflanzenwelt einen sehr großen Einfluss, sondern auch auf den menschlichen Biorythmus und damit auch durchaus auf die Gesundheit. Ich will dagegen vorgehen, indem künftig die Regelungen des Bundes-Immissions-Schutz-Gesetzes überall eingehalten werden. Schwerpunktmäßig soll als erstes die Straßenbeleuchtung nachts zu bestimmten Zeiten ganz abgeschaltet, die Lichtfarbe angepasst und die Abstrahlung in den Himmel reduziert werden.

Hans-Günter Brünker (Volt)

So wie in den letzten 6 Jahren auch, werden wir, insbesondere bei Entscheidungen im Bausenat und bei Bebauungsplänen, uns dafür einsetzen insektenschädliche Lichtemissionen zu vermeiden. Oft handelt es sich dabei um rein optisch indizierte Beleuchtungsmaßnahmen die man schon durch eine vernünftige Beratung verhindern kann.

Jürgen Weichlein (BM)

noch ausstehend

Johannes Frey (Die Linke)

ja, wir werden das Thema Lichtemission konzeptionell angehen. Der Schutz der Artenvielfalt ist Teil unseres ökologischen Schwerpunktes und dazu gehört auch die Reduzierung unnötiger künstlicher Beleuchtung.

Konkret setzen wir uns ein für:

  • warme, nach oben abgeschirmte Lichtquellen und die systematische Überprüfung bestehender Laternen,
  • den Einsatz smarter Straßenbeleuchtung, die nur bei Bedarf leuchtet. Es gibt keine belastbaren Hinweise, dass solche Systeme störanfälliger sind und Modellversuche wie etwa in Tübingen zeigen vielmehr, dass moderne Technik zuverlässig funktioniert, während veraltete Anlagen häufige Ausfälle verursachen,
  • die zeitliche Begrenzung der Anstrahlung öffentlicher Gebäude sowie die Abschaltung von intensiver Leuchtreklame und Schaufenstern zwischen 22 Uhr und Sonnenaufgang,
  • die Prüfung insektenverträglicher Alternativen wie spezieller, weniger störender Lichtfarben (z. B. Rotlicht in sensiblen Bereichen).

Unabhängig davon halten wir es für notwendig, die Beleuchtungssituation in Bamberg insgesamt zu evaluieren und alle Wege auf gute, sichere und zugleich umweltverträgliche Ausleuchtung zu überprüfen. Sicherheit und Insektenschutz dürfen kein Gegensatz sein, denn moderne Technik ermöglicht beides. Gerne stehen wir für einen Austausch zur Verfügung.

Wir danken allen, die geantwortet hatten und versprechen: WIR bleiben dran am Thema!

P. S.: Die fehlenden Eintragungen werden, sobald eingegangen bei uns, aktualisiert.


Fußnoten


¹ Originalwortlaut Melanie Huml (CSU)

Vielen Dank für Ihre Anfrage und vor allem für Ihr langjähriges Engagement für Bienen, Bestäuber und Umweltbildung in Bamberg. Initiativen wie Ihr Förderverein tragen entscheidend dazu bei, dass das Thema Artenvielfalt in unserer Stadt sichtbar bleibt und praktische Unterstützung erfährt.

Zu Ihrer Frage:

Ja, das Thema Lichtemission bzw. Lichtverschmutzung sollte auch auf kommunaler Ebene stärker berücksichtigt werden – insbesondere mit Blick auf den Schutz von Insekten und damit auf die biologische Vielfalt insgesamt.

Dabei ist mir jedoch wichtig, zwei Ziele verantwortungsvoll miteinander zu verbinden: Einerseits den Schutz von Natur und Artenvielfalt, andererseits die Sicherheit der Menschen im öffentlichen Raum, die für mich eine zentrale Aufgabe der Stadt bleibt.

Gute Beleuchtung ist gerade an sensiblen Orten – etwa auf Schulwegen, an Bahnhöfen, Haltestellen oder in Unterführungen – ein wichtiger Bestandteil von Sicherheit und Prävention. Deshalb kann es beim Thema Lichtemission nicht um pauschale Abschaltungen gehen, sondern um intelligente und ausgewogene Lösungen.

Genau diesen Ansatz verfolgen wir auch in meinem Programm für Bamberg: Wir wollen Sicherheit im öffentlichen Raum stärken – unter anderem durch bessere Ausleuchtung von Problemstellen, moderne Beleuchtungskonzepte und Smart-City-Lösungen. Gleichzeitig bietet gerade die Modernisierung der Beleuchtung die Chance, Energieverbrauch zu senken und Insekten besser zu schützen.

Vor diesem Hintergrund kann ich mir mehrere konkrete Ansatzpunkte vorstellen:

  • Überprüfung der städtischen Beleuchtung bei Neuplanungen und Modernisierungen im Hinblick auf Energieeffizienz und Insektenfreundlichkeit,
  • gezielte Ausrichtung und Abschirmung von Leuchten, damit Licht dorthin fällt, wo es gebraucht wird – und nicht unnötig in den Nachthimmel oder in Grünflächen abstrahlt,
  • moderne LED-Technik mit geeigneter Lichtfarbe, die sowohl energiesparend als auch für Insekten weniger problematisch ist,
  • intelligente Steuerungssysteme, etwa durch zeitweises Dimmen in wenig frequentierten Bereichen, sofern dies mit der Sicherheitslage vereinbar ist.

Solche Lösungen verbinden mehrere Ziele gleichzeitig: mehr Sicherheit, weniger Energieverbrauch und einen besseren Schutz für Insekten und andere nachtaktive Tiere.

Der Schutz von Natur und Umwelt ist mir grundsätzlich ein wichtiges Anliegen. In meinem Programm für Bamberg finden sich daher auch zahlreiche Maßnahmen, die zur Verbesserung der ökologischen Situation beitragen – etwa mehr Stadtgrün und zusätzliche Bäume, Programme zur Beschattung von Schulhöfen und Spielplätzen, Dach- und Fassadenbegrünungen, der naturnahe Umbau unserer Wälder zu klimaresistenten Mischwäldern sowie der Schutz der Anbauflächen der Bamberger Gärtner und unserer Kulturlandschaften. Auch Umweltbildung in Zusammenarbeit mit Kitas, Schulen und Jugendarbeit wollen wir gezielt stärken.

Das Engagement für den Schutz von Bestäubern begleitet mich – wie Sie wissen – schon lange. Bereits während meiner Zeit als Umweltstaatssekretärin in Bayern habe ich Initiativen unterstützt, die Lebensräume für Bienen und andere Insekten stärken, Umweltbildung fördern und Projekte aus der Zivilgesellschaft mit staatlichen Fördermöglichkeiten vernetzen.

Mir ist dabei ein Grundsatz besonders wichtig: Gute Politik entsteht im Austausch mit den Menschen vor Ort. Deshalb schätze ich Initiativen wie Ihren Förderverein sehr. Gerne bleibe ich mit Ihnen im Gespräch, wenn es darum geht, praktische Lösungen zu entwickeln, die sowohl den Schutz der Insektenwelt als auch die Sicherheit im öffentlichen Raum im Blick behalten.


² 06.02.2020: Vortrag „Lichtverschmutzung“ zeigt Gefahren und Perspektiven auf -> Aktualisiert am 10.03.2026

Transparenzbericht 2025

Der 2.039-ste Weblogbeitrag spannt im jährlichen Transparenzbericht den Bogen über unsere Highlights, Ziele, Aufgaben und Ergebnisse in 2025. Er endet in einer Vorschau unserer Pläne für das laufende Jahr.

Die Highlights zu Veranstaltungen, Hauptangeboten und Neuanschaffungen 2025

Fußbodenneuverlegung in der Bienen-InfoWabe1. Projektende „Fußbodenerneuerung der Bienen-InfoWabe“

Ende Januar war der neu verlegte Boden in mehreren Etappen und Umräumaktionen verlegt und eingeölt. Von der Entdeckung des Schadens im September 2024 bis zum letzten Einräumen Mitte März dauerte es also ein halbes Jahr, dank auch der Spenden von stolzen 6.500 Euro, wobei der größte Anteil vom Bürgerverein Bamberg-Mitte kam.

Jubiläumsfeier "10 Jahre Bienen-InfoWabe" am 18.05.2025 am Bienenweg 1, 96047 Bamberg / Förderkreis Bienenleben Bamberg e. V. (FKBB) und Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de (BLIB)2. Jubiläumsfeier „10-Jahre-Bienen-InfoWabe“ mit Festschrift

Zu unserem zehnjährigen Jubiläum der Bienen-InfoWabe am 18.05.2025 kamen weit über 200 Gäste, darunter etliche politische Vertreter/innen. Bürgermeister Jonas Glüsenkamp und Bienenpatin und FKBB-Mitglied Annemarie Rudel hielten jeweils eine feine Rede mit Rückschau und Versprechungen in die Zukunft. Musikalisch begleitete den Festtag das Duo „Little Radio“, Lisanne Bendig und Jürgen Punzet. An verschiedenen Stationen, die von unseren zahlreichen Helfer/innen toll betreut wurden, konnten sich Klein wie Groß vergnügen. Eine Festschrift gab’s ebenfalls.

3. Projektende bzw. Neuanschaffung „Kuck doch mal! Bänke für den Bienengarten“  

Im Wesentlichen Dank der Fördermittel aus dem Unterstützungsfonds der Stadt Bamberg wurde mit der neuen Mehrplatzbank an der zentral stehenden Blasenesche ein tolles, pflegeleichtes Ensemble zur Beobachtung der Insektenwelt, des entspannten Genießens des Bienengartens oder fürs Schmökern in Medien aus der Imker-Bibliothek geschaffen. Die generationentaugliche Sitzgruppe kam aus der Künstlerhand von Thomas Gröhling aus Bamberg-Bug.

Sitzbänke im Bamberger Bienengarten an der Blasenesche (Ausführung: Thomas Gröhling)

4. Auszeichnungen und Preise

  1. Publikumspreis (Platz 75 von 269) der Gewinnsparaktion „Sparda macht’s möglich“ (€ 400)
  2. Jurypreis 1. Platz in der Kategorie „Umwelt schützen und entdecken“ der Gewinnsparaktion „Sparda macht’s möglich“ (€ 4.000)
  3. BIWa als „Ort der Hoffnung“ im Heiligen Jahr 2025 (Erzdiözese Bamberg)
  4. Anerkennungspreis „Klimaschutzpreis“ im Rahmen der Klimaallianz Bamberg
  5. Kleinprojektpreis in Höhe von 1000 Euro innerhalb des städtischen Förderprojekts „MitMachKlima“ (Mobilitäts- und Umweltsenat) für unsere Initiative

5. Specials zu den BIWa-Sonntagsöffnungen

  • Sensen- und Dengelkurs
    Im Juni drehte sich dann alles um das Dengeln und Sensen. Wieder in der Blühwiese stand Josef „Jupp“ Schröder, Gartenfachmann und FT-Autor, mit seinem Kompagnon, Sebastian Zientek, der unermüdlich den von den Teilnehmenden mitgebrachten, oft uralten Sensen wieder einen Schliff verpasste. Dieser Sensen- und Dengelkurs wird von uns seit 2017 alle zwei Jahre angeboten und war erneut wieder mit 18 Teilnehmenden gut besucht.
  • Öffentliche Honigernte am Lehrbienenstand Bienenweg
    22 Interessierte von 3 Jahren an aufwärts durften im ERBA-Park nach einem Kurzvortrag zur Biene und zum Honig selbst mit Hand bei der Honigernte anlegen.
  • Saison-Abschlussfeier mit Vergabe des Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreises (BBU)
    Anlässlich der Saison-Abschlussfeier am 21.09.25 übergaben die Vorstandsmitglieder der FKBB e. V. den jährlich ausgelobten Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis im festlichen Rahmen. Die BBU-Peisträger 2025 sind hier vorgestellt. Musikalisch begleitet hat uns das Duo „Little Radio“ mit Lisanne Bendig und Jürgen Punzet.

6. Exkursionen

  • Im Rahmen der FKBB-Netzwerkexkursion ging es in den Freizeitpark „Villeneuve-sur-Lot“ in Neustadt bei Coburg unter der Führung von Wolfgang Settmacher aus dem Kreislehrgarten Oberhaid.
  • Bei der FKBB-Netzwerkexkursion geht es darum, Bindungen und Synergieeffekte zu erzielen, aber auch, um über den eigenen Tellerrand zu blicken. Diesmal besuchten wir den Oberhaider Bürgermeister Carsten Joneitis, der uns eineinhalb Stunden Zeit gab, ihn zum Thema „Zukunftsfähige Stadt“ zu interviewen. (s. a. „Klima-Leuchtturm Oberhaid. Man muss es vorleben“ in: BlattGrün-[Magazin] 2025, H. 5, S. 8-9. Heft als .zip-Datei.

Fazits zum Jahr 2025

  • Große Werke vollbringen nicht Kraft, sondern Ausdauer.“ (Samuel Johnson)
  • „Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende.“ (Demokrit)

Unsere sechs Kern-Aktivitäten im Einzelnen

1. Die „Bamberger Schulbiene“ und Unterrichte

Schulbienenführung für Caritas-Fachakademie für SozialpädagogikVorab: Die Aktivitäten der Bamberger Schulbiene können auf einer eigenen Tagebuchseite nachgesehen werden.

2. Bienenpatenschaften

  • Unsere Bienenpatenschaften werden für den Zeitraum von zwei Jahren abgeschlossen. Steigende Lebenshaltungs- und Energiekosten waren auch in 2025 noch Thema. Doch zum Jahresende konnten wir auf treue 28 (29) Bienenpat*innen zählen. Herzlichen Dank für euer Vertrauen in die Initiative!
  • Unsere Bienenpat*innen wurden mit 4 Bienenpaten-Newslettern (durchschnittlich rund 11 (10) Seiten inkl. Pressespiegel) und 18 (14) Rundmails auf dem Laufenden gehalten.

3. Bienen-InfoWabe

Grundschule Scheßlitz, Klasse 2b zum Schulbienen-Unterricht in der Bienen-InfoWabe, Bienen-leben-in-Bamberg.deVergangene Aktivitäten und Termine der Bienen-InfoWabe finden sich im Archiv 2025.

4. Bamberger Bienengarten

Sommertreffen der Bienengartenfeen

5. (Lehr-)Bienenstandorte

Lehrbienenstand "Bienenweg" im WinterkleidMit Stand Dezember wurden 13 (12) Völker an 5 (6) Bienenstandorten geführt, die neben ihrer Aufgabe als Lehrbienenstände auch den Bamberger Lagenhonig hervorbringen. Einige unserer Völker sind mit einer Bienenpatenschaft verbunden.

6. Medien- und Öffentlichkeitsarbeit

Um das Bienenthema in der Bevölkerung breit zu verankern, setzen wir auf eine kontinuierliche Medien- und Öffentlichkeitsarbeit. Sie nimmt vor allem Bezug auf unsere Aktivitäten und Termine, über die wir auf verschiedenen Kanälen umfassend berichten.

Medial setzen wir dabei auf eine breit gestreute Pressearbeit, außerdem auf Weblog-Beiträge und parallel erfolgende Postings via Social-Media-Plattformen und WhatsApp-Gruppe.

a) Aktivitäten / Termine

  • 2 FKBB-Exkursionen (Bildungsexkursion Villeneuve-sur-Lot | Netzwerkexkursion Oberhaid)
  • 2 Märkte (Traditioneller Honigmarkt | Pop-up-Markt Lange Adventssamstage)
  • 59 (57) Artikelabdrucke (Pressespiegel) von 25 (25) Pressemitteilungen, darunter 5 mehrseitige Reportagen
  • 135 (155) Weblog-Beiträge, veröffentlicht unter „Bienen-leben-in-Bamberg.de“ mit 35.315 (44.677) Besucher/innen. Das sind 20,7 % weniger bei 70.292 (67.699) Seitenansichten, was wiederum ein Plus von 4,1 % bedeutet.
    Die Beiträge dienen neben der Öffentlichkeitsarbeit auch uns selbst als Reflexions- und Lernmöglichkeit sowie als Archiv. Alle Beiträge werden verantwortungsbewusst auf der Grundlage eigener Erfahrungswerte und im Abgleich mit sorgfältiger Recherche in geeigneten Quellen verfasst sowie fast ausschließlich mit eigenen Fotos bestückt.
  • Führen der Imker-Bibliothek. Der Bestand beträgt 308 (304) Medien, davon 94 (89) Rezensionsexemplare (bedeutet: kostenlose Verlagsexemplare im Gegenzug von Buchbesprechungen, zu finden in unserem Weblog, Suchwort: Rezension).

b) Background – unterstützende Aktivitäten im Hintergrund

  • Teilnahme an Fortbildungen

"Task-Force Vespa velutina" Bamberg: Treffen von FKBB und UNB am 13.03.2025Up-to-date-bleiben ist für uns selbstverständlich. Kontinuierliche Fort- und Weiterbildung wird aber auch im Hinblick auf die ehrenamtliche Tätigkeit von Reinhold Burger als Bienensachverständiger eingefordert und ist nachzuweisen. An folgenden Fortbildungen nahmen wir einzeln oder gemeinsam teil:

  1. Expertenkonferenz zur Vespa velutina (Online)
  2. Fortbildung „Celler Imkertage“ mit Schwerpunkt Wildbiene vs. Honigbiene
  3. Veitshöchheimer Imkerforum (Online)
  4. Bienensachverständigen- u. Fachwarte-Tagung, StMELF
  5. „Erfahrungen Chemiefrei zu imkern“ und „Varroa-Resistenz 2033“ de BIV mit Thomas van Pelt
  6. Vespa velutina, Online-Schulung der LWG/IBI
  7. „Die lange Nacht der Bienenwissenschaft“, AG der Institute für Bienenforschung (Online)
  8. „Vespa velutina – Grundlagen der Nestsuche und Nestentfernung“, Online-Fortbildung des IBI mit Ronald Jäger
  9. „Aktionsplan Vespa velutina Bayern“, Online-Vortrag vom IBI durch Ronald Jäger
  10. „Förderantragsverfahren Nestentnahmen der Asiatischen Hornisse“, Online-Kurs IBI
  11. Teilnahme an Fortbildung für Bienensachverständige (BSV) und Fachwarte des Instituts für Bienenkunde und Imkerei, IBI der LWG
  • Kooperations- / (politische) Kontaktarbeit / Netzwerken / Pressetermine
  1. Teilnahme an Filmrolle „Ausgebrummt“ in der KUFA mit anschließendem Come-together
  2. Neujahrsempfang der Stadt Bamberg, Lobbyarbeit
  3. „Task-Force Vespa velutina“ – Treffen mit der Unteren Naturschutzbehörde Bamberg (UNB)
  4. Spendenübergabe für Fußboden durch Bürgerverein Bamberg-Mitte (Heiko Küffner)
  5. Spendenübergabe für Fußboden durch Sparkasse Bamberg (Matthias Polz)
  6. Treffen mit Olaf Seifert (SPD) zu Kooperations- und Zukunftsthemen
  7. Bildungsexkursion in den Freizeitpark „Villeneuve-sur-Lot“ in Neustadt bei Coburg
  8. Teilnahme an OMV der Bayerischen Imkervereinigung (BIV) in Nürnberg
  9. Besuch der Fraktionssitzungen von CSU, SPD und GRÜNE für Unterstützungsersuchen zur Abwehr der Vespa velutina
  10. Teilnahme an Eröffnung des Heidelsteigparks mit Wildbienenarealen in Bamberg-Ost
  11. Unser Honigstand am „Etwas anderen Erntedankfest“ in der Gärtnerei Niedermaier
  12. Teilnahme am Sozialen Hackathon „Mach halt!“ zur Stärkung der Demokratiearbeit in der Lagarde1
  13. Teilnahme am VHS-Kurs Diskurswerkstatt „Braucht unsere Demokratie ein Update?“ des Büros für Nachhaltigkeit Bamberg
  14. Übergabe „Kleinprojektpreis“ für Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de im Rahmen des MitMachKlimas durch Bgm. Jonas Glüsenkamp
  15. Vorsitz im Förderkreis Bienenleben Bamberg e. V. (FKBB); durchgeführt wurden 5 Vorstandssitzungen und eine Ordentliche Mitgliederversammlung mit Wahlen
  • Öffentlichkeitsarbeits- und Auskunftsmaterial
    • Anfertigen des Transparenzberichts 2024
    • Erstellen des BIWa-Jahresprogramm 2025 (online unter „Aktivitäten und Termine“ (jetzt unter: Archiv 2025)
    • Flyererstellung BLIB und AK25-Programm
  • Beratung / Besondere Hilfeleistungen
    • Bienensachverständigen-Einsätze (Reinhold Burger) in Bamberg und Umgebung
    • Telefonische Beratungen sowie Vermittlungen von gesichteten Bienenschwärmen

Geld- und Sach-Spenden

Wie immer dürfen wir für die allfälligen Unterhaltskosten (Schulmaterial, Bücher, Bienengarten, Mobilar- und Materialkauf bzw. -erhaltung etc.) auf unsere rund 30 Bienenpatinnen und -paten zählen – ob über ihre Patenbeiträge oder darüber hinausgehend.

Spendenübergabe des Bürgervereins Bamberg-Mitte durch Heiko Küffner an Kassenwartin Gabi Loskarn und Vorsitzenden des FKBB e. V., Ilona Munique und Reinhold BurgerSodann gab es großzügige Förderungen aus den Unterstützungsfonds der Stadt Bamberg, dem Gewinn-Sparverein der Sparda-Bank („Sparda-machts-möglich“), dem Bürgerverein Bamberg-Mitte und der Sparkasse Bamberg (WirWunder via Betterplace).

Näheres zu Spenden hier.

Aber auch Privatpersonen, Vereine und Wirtschaftsbetriebe unterstützen die Projekte zum Wohl der Bienen und der Stadtnatur.

Dankeschön 🙂 allen Unterstützer*innen, die sich in jeglicher Weise um Bambergs Bienenwelt bemühen. Eure Hilfe stärkt unsere Region nachhaltig!


Die elementaren Vorhaben für 2025 – und was daraus wurde

  1. Fußbodenneuverlegung erreicht
  2. Projekt „Kuck doch mal! – Bänke für den Bienengarten“Installierung – teilweise erreicht -> Fördersumme für Gesamtprojekt zu gering
  3. Projekt „Task Force Vespa velutina“ und politische Öffentlichkeitsarbeiterreicht
  4. Festschrift zum Jubiläum „10 Jahre Bienen-InfoWabe“ erreicht
  5. Jubiläumsfest „10 Jahre Bienen-InfoWabe“ erreicht
  6. Schulbienen-Unterrichte erreicht
  7. Imker-Anfängerkurs (12 Module AK25) erreicht
  8. Vertiefungsseminare – erreicht
  9. Veranstaltungen für BIWa-Sonntagsöffnungen: Sensenkurs, Öffentliche Honigernte, Saisonabschluss mit Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis erreicht

Pläne für 2026

  1. Aufbewahr(Müll)boxen mit Musterpflanzdächern installieren
  2. Projekt „Kuck doch mal! – Bänke für den Bienengarten“ – Fortsetzung Fundraising für weitere Bänke
  3. Projekt Touchpoints „Bienenwissen inklusiv“ (1-3) – Fundraising
  4. Vorbereitung auf Vespa velutina (Asiatische Hornisse) – Monitoring
  5. Wahlprüfstein und Lobbyarbeit „Lichtverschmutzung / Lichtemission“
  6. Schulbienen-Unterrichte
  7. Imker-Anfängerkurs (12 Module AK26)
  8. Vertiefungsseminare
  9. Veranstaltungen für BIWa-Sonntagsöffnungen: Öffentliche Honigernte, Saisonabschluss mit Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis

Unser übergeordnetes Ziel

Honigbiene an Skabiosen-FlockenblumeDer Erhalt der Bienenwelt in Bamberg ist unsere Leitschnur.
Wir legen dabei den Fokus auf die Honigbiene, da wir hier die weitreichendsten Qualifikationen haben. Dennoch richten wir bei unserem Tun auch ein Augenmerk auf die Artenvielfalt von Wildbienen und anderen Insekten und schließen die entsprechende Flora mit ein. Dies wird in der nahen Zukunft noch mehr Gewicht erhalten, wenn die Asiatische Hornisse (Vespa velutina nigrithorax) auch Bamberg erreicht haben wird.

Logo für alle Schwerpunktthemen (= Bienen, Honig, Imkerei, Natur) der Bienen-InfoWabeWie gehen wir dabei vor?
Wir eröffnen nachhaltige Perspektiven für alle an den Honigbienen und ihrer Pflege nebst ihres Lebensraums sowie an verantwortungsbewusster Imkerei und qualitätsvollen Honig Interessierten, unabhängig von deren Imkervereinszugehörigkeit und wo Angebote vor Ort fehlen. Informierend, beratend, vermittelnd, motivierend, Gemeinschaft anbietend und … ja, manchmal sogar tröstend.

Wildbiene an Kokardeblume (Papageienblume)Beim Thema Wildbienen installieren wir Beispielanlagen im Bienengarten, beschaffen Literatur und setzen auf Multiplikatoren und Synergien von und mit qualifizierten Institutionen und Angeboten, bspw. BUND Naturschutz, LBV und weitere anerkannte Kapazitäten.

Was wollen wir nicht?
Immer mehr Jungimker/innen mit immer weniger Kompetenz für eine verantwortungsvolle Bienenhaltung. Immer mehr Wildbienenhotels, die gut gedacht, jedoch schlecht gemacht sind. Neid und Missgunst, vor allem dort, wo Zusammenarbeit zielführender wäre. Und ja, manchmal ist die Grenze zur Ausnutzung überschritten. Doch wie heißt es so schön?

„Wer sich einsetzt, setzt sich aus.“ (Friedrich Schorlemmer)

Was wir uns wünschen: Weiterhin Kraft, Mut, Ausdauer und all unsere tollen Unterstützer! Das wurde uns in diesem Jahr immer wieder zuteil, wofür wir zutiefst dankbar sind!


[Frühere Transparenzberichte]

Nachhall Glüsenkamps „Bamberg Foren“, Forum 3: Klima und Ökologie

Flyer "Bamberg Foren" 2026 der Stadt BambergGerne leisteten wir einen Eingangsbeitrag zu den Bamberg Foren, Forum 3: Klima und Ökologie, veranstaltet von Jonas Glüsenkamp im Harmoniesaal am 21.01.2026.

Jonas Glüsenkamp Bamberg Foren, Forum 3: Klima und ÖkologieNatürlich ging es uns um die Bienen und deren Bestäubungsleistung als wertvollen Beitrag für die Ökologie – gleich, ob Wild- oder Honigbiene. Wir schilderten die bestehenden und drohenden Gefahren durch Bienenschädlinge und in der Folge die Verluste an Biodiversität durch extrem verringerte Insektenvorkommen.

Eine echte Diskussion war in der Kürze der Zeit aber nicht möglich. Denn die Materie ist sehr komplex und macht Differenzierungen notwendig. Doch eines steht fest: Die Natur muss als PFLICHTFACH einer Kommune gelten, nicht als freiwillige Leistung.

Jonas Glüsenkamp Bamberg Foren, Forum 3: Klima und Ökologie

Jonas Glüsenkamp Bamberg Foren, Forum 3: Klima und ÖkologieUnsere Bitte an den potenziellen Oberbürgermeister – so die Aufforderung Glüsenkamps – lautet jedoch fast noch allgemeiner Natur: „Weiterhin eine offene, vertrauensvolle Kommunikationsbereitschaft und das Nutzen fachlicher Expertise, die – hier können wir natürlich nur für uns sprechen –  wir gerne anbieten statt  banaler, belangloser oder hinhaltender Antworten.Jonas Glüsenkamp Bamberg Foren, Forum 3: Klima und Ökologie

Dass die Bevölkerung Willens und in der Lage ist, bei all der Themenvielfalt einer Stadt mitzugehen, haben der komplett gefüllte Saal und die Wortbeiträge bewiesen.

Hier die Stichworte der Themen und Fragen, die den Bürgerinnen und Bürger am Herzen lagen:

• Bäume pflanzen und wässern
• Tiefensammler – warum 47 Bäume fällen
• Laubsaugereinsatz reduzieren, den Insekten zuliebe
• Autochthone Gehölze in Gaustadt
• Umsetzung von bereits beschlossenen Maßnahmen
• Entsiegelung der Flächen
• Erneuerbare Energie
• Stadtwerke sollen grün sein
• Tierschutz
• Wärmeenergie aus Flusskraftwerken
• Ausgleichsflächen in der Stadt, nicht irgendwo anders
• Flusswärmepumpe
• Bessere Kommunikation
• PVA-Parkplätze
• Netzausbau
• Schwammstadt verwirklichen
• Begrünungsförderungen für Privatpersonen ermöglichen
• Entsiegelungsplan
• Bahnhofsfläche schwierig (Besitzverhältnisse Stadt / Land / Bahn)
• Fortbildungen für das Gartenamt
• Aufenthaltsqualität von Straßen verbessern
• Kommunikation und Information über die Straßenverkehrsordnung für die Bevölkerung
• Gelbe Farbe für Begrenzungen an weiteren neuralgischen Punkten
• Experimentelle Konzepte ermöglichen

Jonas Glüsenkamps erste konrete Maßnahmen als möglicher Oberbürgermeister:

  • P+R wieder kostenlos
  • Unfallstellen ausloten und sicherer machen
  • Im Stadtrat Stimmung für Klima und Ökologie machen