Vortrag Klimawandel und Imkerei in Knetzgau vor vollem Haus

Knetzgau Vortrag Klimawandel ImkereiMit 21 Teilnehmenden aus dem Imkerverein Hassfurt-Zeil e. V. war das Nebenzimmer des Gasthauses Drei Linden in Knetzgau gut gefüllt. Das Interesse am Thema Klimawandel und seine Herausforderungen für Bienen, Imkerei und Pflanzenwelt war groß und die Atmosphäre sehr freundlich und angenehm.

Knetzgau Vortrag Klimawandel Imkerei

Was bedeutet der Klimawandel für unsere Bienen – und wie können wir darauf reagieren? Reinhold Burger beleuchtete die Folgen für die Imkerei, Ilona Munique anschließend den Wandel der Pflanzenwelt. Beide Vorträge zeigten, wie notwendig die Anpassung an veränderte Blühzeiten, zunehmende Hitze und längere Trockenphasen ist.

Reinhold Burger: Klimawandel und Imkerei

Reinhold erläuterte zunächst den Unterschied zwischen Wetter und Klima sowie die Ursachen der menschengemachten Erwärmung. Anhand der Mainregion veranschaulichte er die Veränderungen wie steigende Temperaturen, heißere Sommer, mildere Winter und längere Trockenperioden. Damit verschieben sich auch die Blühzeiten und mit ihnen der imkerliche Jahreslauf. Frühere und stärker überlappende Blühzeiten können die Nutzung des Nahrungsangebots erschweren; im Anschluss drohen Trachtlücken. Hitze, Dürre oder anhaltender Regen beeinträchtigen die Versorgung mit Nektar und Pollen zusätzlich.

Knetzgau Vortrag Klimawandel Imkerei

Im Gegensatz zu Wildbienen sind Honigbienen zwar anpassungsfähig und nicht allzu wählerisch, was die Art der Blüten anbelangt. Doch sie brauchen eine ausreichende Menge an Nahrung und können nicht bei jeden Temperaturen fliegen. Reinholds praktische Empfehlungen lauteten daher: nur starke Völker überwintern, dabei genügend Futterreserven fürs Frühjahr belassen und auf Wasserversorgung sowie leicht beschattete Sommerstandorte achten.

EbeKnetzgau Vortrag Klimawandel Imkereinfalls eine Herausforderung sind die mittlerweile immer länger andauernden Brutphasen. Sie begünstigen die Vermehrung der Varroamilbe und erfordern ein angepasstes Varroamanagement. Auch Hochwasser- und Waldbrandrisiken gehören bei der Standortwahl mitgedacht.

Ilona Munique: Flora für unsere Bienen – was geht, bleibt und kommt?

Ilona widmete sich der Pflanzenwelt im klimatisch besonders verwundbaren Unterfranken. Während Hitze und Trockenheit heimische Arten unter Druck setzen, können sich neue Pflanzenarten etablieren. Zwei Beispiele: Drüsiges Springkraut und Spätblühende Traubenkirsche bieten zwar Insekten Nahrung, können jedoch heimische Pflanzen verdrängen. Ihr Nutzen als Bienenweide allein reicht deshalb nicht als Bewertungskriterium aus. Doch es gilt zu unterscheiden: Nicht jeder Neophyt ist problematisch.

Knetzgau Vortrag Klimawandel Imkerei

Als Beispiele für nicht-invasive Neophyten stellte Ilona Lavendel und den hitzeverträglichen Bienenbaum vor, der auch im Bamberger Bienengarten gepflanzt wurde. Klimabeete, trockenheitsverträgliche Stauden und Natur-Präriegärten bieten weitere Möglichkeiten, das Nahrungsangebot für Bienen unter den veränderten Bedingungen zu erhalten. Unterstützung bei der Pflanzenauswahl bieten unter anderem der Kreislehrgarten Oberhaid und die Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege.Knetzgau Vortrag Klimawandel Imkerei

Eine kleine Auswahl an Literatur ergänzte die beiden Vorträge, die zwei Stunden dauerten und viele weiterführende Fragen beantworteten. Gerne kommen wir wieder – vielen Dank für die wunderbare Organisation und freundliche Aufnahme!


Zusammenfassung unterstützt durch KI.

Di., 13.10.26 – Vortrag „Klimawandel und seine Bedeutung in der Imkerei“ 

Logo für das Schwerpunktthema: Imkerei der Bienen-InfoWabeEinladung Vortrag Klimawandel Imkerei (Burger/Munique)Di., 13.10.26 – Vortrag „Klimawandel und seine Bedeutung in der Imkerei“ 

Wann? Di., 13.10.2026 | 19.00 – ca. 20.30 Uhr
Was?
Der Klimawandel trifft uns alle, auch die Imkerei. Was macht er mit den Bienen, und wie reagieren wir als Imker*innen darauf?
Referenten? Reinhold Burger (Imkermeister) und Ilona Munique (Imkerein)
Wo? Gastätte „Drei Linden“ Knetzgau. Hauptstraße 28
Veranstalter? Imkerverein Haßfurt-Zeil e. V.
Kosten? Keine

Neue Gartenbank im Bienengarten eingeweiht

Neue Gartenbank im Bamberger Bienengarten, eingeweiht durch Christine, Wolfi und IlonaUnsere neue Gartenbank lädt herzlich ein, den Spätsommer im Bienengarten zu verbringen. Nach einem Spaziergang am Fischpass im ERBA-Park entlang, vielleicht kurz vorm Wiedereintauchen in die trubelige Innenstadt, lässt sich ein Weilchen noch gemütlich die Insektenwelt beobachten, im Hintergrund begleitet von den beruhigenden Tönen eines Bambusklangspiels.

Neue Gartenbank im Bamberger Bienengarten

Angeschafft wurde sie durch die Mitgliedsbeiträge des Förderkreises Bienenleben Bamberg e. V. und aufgebaut durch unseren Bienenfreund Thomas Scholz. Erstmals eingeweiht hatten wir die Bank zusammen mit Bienengartenfee Christine, Frau von unserem Bienenpaten Bernd Liedtke.

Ilona und Wolfgang Metzner, Namensgeber des neuen Bienenmodells "Wolfi"Mit dabei ein weiterer Neuzugang: Wolfi, das wollig-weiche Modell, mit dem Kinder spielerisch gezeigt wird, wie eine Biene tickt. Bernd schenkte es der Bamberger Schulbiene, damit sie es im Unterricht einsetzen kann. Und Wolfi heißt sie, weil Wolfgang Metzner sie bei seinem Job als Auktionator auch sofort ins Herz geschlossen hatte. Oder andersherum …

Allen Beteiligten 🥰 herzlichen Dank!

Gerne würden wir eine weitere Bank aufstellen, um unsere in die Jahre gekommenen Sitzgelegenheiten nach und nach zu ersetzen. Dafür benötigen wir eure Spende (näheres unter dem Link). Wir wissen zwar, dass solche Aufrufe meistens ungehört verhallen. Doch vielleicht bringt uns Wolfi ja Glück?!

Neue Gartenbank im Bamberger Bienengarten

Pflanzdächer im Bienengarten eingeweiht

Einweihung der Gartenboxen mit Pflanzdächern im Bamberger Bienengarten durch Bürgermeister Jonas Glüsenkamp am29.06.2026Symbolisch goß Bürgermeister Jonas Glüsenkamp einen warmen „Geldsegen“ auf die fertiggestellten Pflanzdächer im Bamberger Bienengarten. Sie schmücken zwei Doppelgartenboxen an der Bienen-InfoWabe im ERBA-Park, hauptfinanziert durch den Unterstützungsfonds III der Stadt Bamberg.

Pflanzdächer, Gartenboxen an der Bienen-InfoWabe

Mikroklima

Wildbiene an Woll-Ziest (Stachys byzantina)Denn je mehr versiegelte Außenflächen bepflanzt werden, beispielsweise Müllboxen, desto besser für das Mikroklima der Stadt. Die Pflanzdächer mit ihren vier Varianten dienen künftig als Musterdächer. Das bienenfreundliche, pflegeleichte Pflanzkonzept dieser Miniatur-Biotope greift dabei die menschlichen Sinne Schmecken, Riechen, Tasten und Sehen auf.

Für Insekten sind die ausgewählten Pflanzen Nahrung durch ein Nektar- und Pollenangebot. Sie dienen ebenso als Brutmaterial, beispielsweise die weichen Haare des Wollziests für den Nestbau der Garten-Wollbiene.

Selbsterklärend

Zahlentöpfchen Pflanzdächer, Gartenboxen an der Bienen-InfoWabeEinweihung der Gartenboxen mit Pflanzdächern im Bamberger Bienengarten durch Bürgermeister Jonas Glüsenkamp am29.06.2026Für Besucherinnen und Besucher, Schulklassen oder andere Gruppen ist die Anlage selbsterklärend. Denn Infotafeln bieten Beschreibungen zu den angesprochenen Sinnen sowie Tipps und Quizfragen an. Eine Nummernfolge erleichtert die schnelle Zuordnung der gezeigten Pflanzen zu ihren botanischen und gebräuchlichen Namen. Es ist außerdem geplant, mittels QR-Codes zu den Lösungen der Quizfragen und zu einer Audio-Fassung der Infotafeln zu führen.

Infotafel zum Pflanzdach "Riechen" – Pflanzliste an den Gartenboxen der Bienen-InfoWabe

Unterstützung

Logo FKBB e. V.Dank der Unterstützung der Stadt Bamberg und des Förderkreis Bienenleben Bamberg kann die Initiative „Bienen-leben-in-Bamberg.de“ das Informationszentrum zu Bienen, Honig, Imkerei und Natur im südlichen ERBA-Park stetig weiterentwickeln. Spenden für den weiteren Unterhalt der Musterdächer werden gerne angenommen. Informationen unter https://bienen-leben-in-bamberg.de/spenden.

Logo Stadt Bamberg, Unterstützungsfonds

 

Wachstücher herstellen zur BIWa-Sonntagsöffnung

Während der BIWa-Sonntagsöffnung im Juni boten wir einen Workshop „Nachhaltige Wachstücher“ an. Wir und sechs Teilnehmende hatten trotz zusätzlicher „Bügeleisen-Hitze“ Spaß daran, einen Ersatz für umweltbelastende Klarsichtfolien herzustellen. Welches Material es braucht und wie genau das geht, wird hier erklärt. Ganz unten eine Fotogalerie zum Ablauf.

Material

  1. Baumwollstoff – OEKO-TEX® Standard 100 oder GOTS
  2. Schneiderschere, ggf. Zacken-Schere
  3. Bügeleisen
  4. Unterlegschutz für Arbeitstisch
  5. Backpapier
  6. Jojobaöl-Tropfen – chemiefrei, kaltgepresst (z. B. Kanzy, Primavera, Nanoil -> Rossmann, Dr. Scheller -> dm) -> Nicht in direktem Kontakt mit fettigen Lebensmittel verwenden! Siehe auch „Hinweise“
    Alternativ hochwertiges Bio-Rapsöl oder Kokos-Öl
  7. geraspeltes Bienenwachs (1 Stunde vorab das Wachsstück in den Kühlschrank legen)
  8. gemahlenes Kiefernharz – ohne synthetische Zusätze (z. B. Little Bee Fresh aus Österreich) – kann auch weggelassen werden, macht die Tücher aber robuster, weil sich Bienenwachs und Stoff besser verbinden und wirkt zusätzlich antibakteriell
    Alternativ Fichten- oder Lärchenharz, da allgemein weniger allergieauslösend

So geht‘s

  1. Baumwollstoff mit(Zacken-)Schere auf gewünschte Größe zuschneiden, für mehr Stücke hilft Schablone
  2. Backpapier auf den mit einem Unterlegschutz abgedeckten Tisch ausbreiten und Stoff platzieren
  3. gleichmäßig Jojoba-, Raps- oder Kokosöl darauf träufeln. Nicht zu stark tränken, beim späteren Bügeln verteilt sich das von allein
  4. geraspeltes oder dünn geschabtes Bienenwachs und (mit Mörser oder Kaffeemühle, hier nur 1x kurz drücken) zerkleinertes Kiefern- oder Fichtenharz (1-3 g) auf den Stoff verteilen. Nicht zu viel verwenden, sonst wird das Tuch zu steif. Besser erst testen, nachstreuen geht immer. Auch möglich: Wachs im Wasserbad schmelzen, mit Backpinsel auftragen
  5. Zweites Stück Backpapier obenauf legen
  6. mit Bügeleisen (Stufe bis Baumwollstufe ohne Dampf) vorsichtig und ohne großen Druck über das Backpapier fahren, bis alles verteilt ist; Alternativ Backofen
  7. oberes Backpapier abziehen und das fertige Tuch kurz hin- und herwedeln und aufhängen, bis es fest ist

Pflege der Tücher

  • aufbewahren liegend oder gerollt (lichtgeschützt, nicht zu warm)
  • reinigen, ggf. mit Schwämmchen, unter fließend lauwarmen Wasser
  • (alkoholfreies) Spülmittel nur bei hartnäckiger Verschmutzung
  • nur ausdrücken, nicht wringen oder zu fest rubbeln; dann sanft ausstreichen, mit den Händen Wasser abstreifen, mit Abtrocktuch nachtrocknen, aufhängen
  • brüchige, schadhafte Stellen zwischen Backpapier aufbügeln, ggf. mit Wachs und / oder Öl nachbessern

Hinweise

  • Wachstücher sind nicht geeignet für rohes Fleisch oder Fisch!
  • Für geruchsintensive Lebensmitteln (z. B. Zwiebeln) am besten immer dasselbe Tuch verwenden
  • Das Bundes­institut für Risiko­bewertung (BfR) gibt zu bedenken, dass die Imprägnier­hilfen auf Speisen übergehen könnten. Jojobaöl habe nichts in Lebens­mitteln zu suchen und solle nicht für die Tücher verwendet werden [möglicherweise toxische Wirkungen auf Darmzellen]. Bienenwachs ist zwar als Zusatz­stoff erlaubt, doch gerade fettige Speisen können viel davon aufnehmen. Kritisch ist das, wenn das Wachs schad­stoff­belastet ist. Auch Keime können zum Problem werden […] Quelle vom 20.06. 2026: https://www.bfr.bund.de/fragen-und-antworten/thema/bienenwachstuecher-worauf-sollten-sie-achten/

Fotogalerie

Grundschule Strullendorf zu Gast bei der Bamberger Schulbiene

Die FleGS-Klassen 1/2 c und d der Grundschule Strullendorf besuchten die Bamberger Schulbiene und überzeugten mit einer Menge Vorwissen. Um so mehr tat es uns leid, dass das obligatorische Bienenstreicheln wegen der Gewitterstimmung aus Sicherheitsgründen ausfallen musste. Doch immerhin durften alle die echten Bienen von Nahem sehen und ein abwechslungsreiches Programm für alle Sinne erleben!

Leider konnten wir in der darauffolgenden Woche die anderen drei Klassenzüge nicht unterrichten. Es war mit über 30° C entschieden zu heiß für Menschen wie Bienen.

1. Ankommen / duftender Sinnespfad (Barfußpfad)

Bekommen wir eine „Ameisenstraße“ hin, ohne zu drängeln? Was fühlen wir unter unseren Füßen? Was tasten, sehen und riechen wir?

2. Kleine Pflanzenkunde und Grundkenntnisse Bienen-Biologie (Teil 1)

Welche Pflanzen rochen so intensiv? Wie empfinden Bienen? Warum können Bienen ohne Nase trotzdem riechen? Welche Sinne und Körperteile haben sie? Wo sind die Unterschiede zu uns Menschen und weiteren Tieren?

3. Grundkenntnisse Bienen-Biologie (Teil 2) und Bestäubung

Was sammeln Bienen und für was? Warum sind Honigbienen so wichtig? Wie transportieren Bienen das Gesammelte? Wohin tragen sie es?

4. Wie kommt der Honig ins Glas?

Welche Schritte und Geräte braucht es, damit der Honig im Glas landet? Wie viel Honiggläser ergibt eine Wabe / ein Volk? Wie schmeckt der Honig von den Bienenvölkern, die wir gleich besuchen werden? Waurm ist mancher Honig flüssig, und mancher fest?

 

5. Kontaktaufnahme Biene und offene Fragen an der Schaufensterbeute

Was krabbelt da? Wie sehen Arbeiterinnen und Drohnen aus?  Schlüpft hier nicht sogar eine kleine Biene?

Schaufensterbeute für den Bamberger Schulbienenunterricht

7. Besuch des Lehrbienenstands

Wie sieht die Welt durch einen Imkerschleier (Imkerhut) aus? Welche Maßnahmen erlauben einen sicheren Umgang mit den Bienen? Was macht der Rauch mit den Bienen? Wie sieht eine Bienenwohnung von innen aus?

Bienenführung für KEB, Katholische Erwachsenenbildung

Bienenführung für die KEB, Katholische Erwachsenenbildung, Familienbildung„Was man liebt, schützt man“. In der Bienen-InfoWabe und dem angrenzenden Bienengarten wurden Naturinteressierte auf abwechslungsreiche Weise an (Wild-)Bienen, ihren Lebensraum und die Imkerei herangeführt, Honigverkostung und Bienenstreicheln inklusive.

Die Kinder durften natürlich auch in einen echten Imkeranzug schlüpfen. Wir waren uns einig – dies war nicht das letzte Mal, dass wir zum Programm der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB) BA – FO – ERH e. V. zur Familienbildung beitragen durften.

Einstieg via Sinnespfad / Barfußpfad

Sinne, Körper und Nutzen der Bienen

Bienenführung für die KEB, Katholische Erwachsenenbildung, Familienbildung

Schaufensterbeute für einen intensiven ersten Blick

Bienenführung für die KEB, Katholische Erwachsenenbildung, Familienbildung

Am Lehrbienenstand

Bienenführung für die KEB, Katholische Erwachsenenbildung, Familienbildung

So., 21.06.26 – BIWa-Sonntagsöffnung mit Workshop Bienenwachstücher

Kennzeichnung "Spezialthema" der Bienen-InfoWabe (BIWa)Logo "Alle Themen" der Bienen-InfoWabe (BIWa)So., 21.06.26 – BIWa-Sonntagsöffnung mit Workshop Bienenwachstücher

Wann? So., 21.06.26 | 14.00 – 17.00 Uhr |
Offenes Haus für alle …
rund um Bienen, Honig, Imkerei und Natur.
Was? Informationen für Groß und Klein, Beratung für Jungimker/innen und Fachgespräche für alte Hasen. Kaffee gegen Spende. Nutzung der Imker-Bibliothek.

ab 15 Uhr | Workshop Bienenwachstücher
Was?
Wir stellen praktische und nachhaltige Bienenwachstücher für den Haushalt her. Materialien (Eigenwachs unserer Bienen, vorgewaschene Deko-Baumwollstoffe weiß- und gelbgrundig mit Bienenmotiv nach Öko-Tex 100) können im beschränkten Umfang vor Ort kostengünstig bezogen werden. Oder ihr bringt eure eigenen Dekostoffe mit. Schere für Dekoschnitt ist vorhanden.
Für wen? Ohne Altersbeschränkung
Kosten? Keine, bei Bedarf Materialkosten
Referentin? Ilona Munique, Imkerin
Wo? Bienen-InfoWabe, Bienenweg 1, 96047 Bamberg (Erba-Park)

100% Eigenwachs von Bienen-leben-in-Bamberg.de

Bamberger Schulbienenführung für Drittklässler aus Forchheim-Reuth

Die Bamberger Schulbienenführung für zwei dritte Klassen der Grundschule Forchheim-Reuth bereitete uns gegenseitig viel Vergnügen. Trotz kleinerer Regenschauer kontnen wir doch wieder die meiste Zeit im Freien verbringen. Ob auf dem Sinnespfad, bei der Bienenbeobachtung mit der Schaufensterbeute, bei der Tiersuche-Challenge oder am Lehrbienenstand beim Streicheln von Drohnen und Arbeitsbienen – es war viel geboten!

Grundschule Forchheim-Reuth, Klasse 3a zum Schulbienen-Unterricht / Schulbienenführung in der Bienen-InfoWabe, Bienen-leben-in-Bamberg.de

Folgende sieben Stationen sorgten für reichlich Abwechslung:

  1. Ankommen / duftender Sinnespfad (Barfußpfad)
  2. Kleine Pflanzenkunde und Grundkenntnisse Bienen-Biologie (Teil 1)
  3. Grundkenntnisse Bienen-Biologie (Teil 2) und Bestäubung
  4. Wie kommt der Honig ins Glas? Mit Honigverkostung
  5. Sichtkontakt Biene und offene Fragen an der Schaufensterbeute
  6. Tier-Challenge im Botanischen Bienengarten
  7. Auf geht’s zum Bienenstreicheln

1. Ankommen / duftender Sinnespfad (Barfußpfad)

Was fühlen wir unter unseren Füßen mit geschlossenen Augen? Was sehen und riechen wir?

Grundschule Forchheim-Reuth, Klasse 3a zum Schulbienen-Unterricht / Schulbienenführung in der Bienen-InfoWabe, Bienen-leben-in-Bamberg.de

2. Kleine Pflanzenkunde und Grundkenntnisse Bienen-Biologie (Teil 1)

Welche Pflanzen haben wir im Sinnespfad erschnüffelt? Warum können Bienen ohne Nase trotzdem riechen? Wie empfinden Bienen? Welche Sinne und Körperteile haben sie? Wo sind die Unterschiede zu uns Menschen und weiteren Tieren?

3. Grundkenntnisse Bienen-Biologie (Teil 2) und Bestäubung

Was sammeln Bienen und für was? Warum sind Honigbienen so wichtig? Wie transportieren Bienen das Gesammelte? Wohin tragen sie es? Welche Rolle spielt die Königin?

Grundschule Forchheim-Reuth, Klasse 3b zum Schulbienen-Unterricht / Schulbienenführung in der Bienen-InfoWabe, Bienen-leben-in-Bamberg.de

 

4. Wie kommt der Honig ins Glas? Mit Honigverkostung

Wie schwer ist eine volle Honigwabe? Welche Schritte und Geräte braucht es, damit der Honig im Glas landet? Wie viel Honiggläser ergibt eine Wabe / ein Volk Wie schmeckt der Honig von den Bienenvölkern, die wir gleich besuchen werden?

verdeckelte Honigwabe

5. Sichtkontakt Biene und offene Fragen an der Schaufensterbeute

Was krabbelt da? Wie sehen Arbeiterinnen und Drohnen aus? Wie sehen die Kinderstuben der beiden aus? Schlüpft hier nicht sogar eine kleine Biene?

Grundschule Forchheim-Reuth, Klasse 3a zum Schulbienen-Unterricht / Schulbienenführung in der Bienen-InfoWabe, Bienen-leben-in-Bamberg.de

6. Tier-Challenge im Botanischen Bienengarten

Welche Tiere verstecken sich im Bienengarten? Wie heißen sie genau? Wie viele unterschiedliche Tiere konnten die beiden Kleingrupen finden?

Grundschule Forchheim-Reuth, Klasse 3a zum Schulbienen-Unterricht / Schulbienenführung in der Bienen-InfoWabe, Bienen-leben-in-Bamberg.de

7. Auf geht’s zum Bienenstreicheln!

Wie sieht die Welt durch einen Imkerschleier (Imkerhut) aus? Welche Maßnahmen erlauben einen sicheren Umgang mit den Bienen? Was macht der Rauch mit den Bienen? Wie sieht eine Bienenwohnung von innen aus? Traue ich mich, eine Biene zu streicheln? Wie fühlt sie sich an?

Grundschule Forchheim-Reuth, Klasse 3a zum Schulbienen-Unterricht / Schulbienenführung in der Bienen-InfoWabe, Bienen-leben-in-Bamberg.de

Do., 11.06.26 – Infostand „Bienen, Honig, Imkerei“ am „Tag der Umwelt“ 2026

Passend zum „Tag der Umwelt“ eine Veranstaltungsankündigung:

Logo Tag der Umwelt 2026 in BambergDo., 11.06.26 – Infostand „Bienen, Honig, Imkerei und Natur“ am „Tag der Umwelt“ 2026

Wann? Do., 11.06.26  |  10.00 – 16.00 Uhr
Was? Wie geht’s eigentlich den (Wild-)Bienen und wie kann man ihnen helfen? Gibt es genügend Imker/innen oder sind es bereits zu viele hierzulande? Kann man ihrem Honig trauen? Finden Insekten genügend Nahrung – Tag wie Nacht? Apropos … wie ist das mit der Lichtimmission bei uns in Bamberg?
Fragt uns Löcher in den Bauch! Und Honig haben wir natürlich auch.
Für wen? alle Lebensalter
Kosten und Programm?
keine Kosten, Programm (runterscrollen!)
Wo?
Freizeitgelände Jahnwiese Bamberg, Galgenfuhr
Und sonst?
Veranstalter sind Stadt (BiBA) und Landkreis Bamberg; unser Stand wird vom FKBB e. V. in Kooperation mit der Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de betrieben