Herbstversammlung der HEG 2019

HEG-LogoAm Samstag,12.10.2019, findet in der Stadthalle in Eltmann die Herbstversammlung der Honigerzeugergemeinschaft Süddeutschland w. V. statt. Beginn ist um 10.00 Uhr mit Saalöffnung um 8.30 und Imbiss ab 9.00 Uhr.

Neben den üblichen Versammlungsberichten sowie der Wahl des 2. Vorsitzenden ist ein  Fachvortrag von Christian Dreher aus dem Bieneninstitut Kirchhain zu „Naturnahe Völkerführung – endlich verlustfrei überwintern“ geplant. Zwischen 12.00 und 12.45 Uhr  Mittagspause.

Einkaufsmöglichkeiten
In der Stadthalle befindet sich ein kleiner Verkaufsstand.
Außerdem besteht die Möglichkeit, im Lager in der Industriestraße einzukaufen, und zwar:

  • vor der Versammlung von 7.00 – 10.00 Uhr
  • nach der Versammlung ab ca. 15.00 Uhr

Einfüttern und Wachsverarbeitung (BLIB-Imkerkurs für Anfänger, 9. Modul)

Das Modul, wie das Einfüttern genau funktioniert, ist nicht dokumentiert. Denn in dieser Zeit war die Fotografin am Offenhalten der Bienen-InfoWabe, die zeitgleich mit dem Kurs auf Gäste wartete, die mit ihren spezifischen Fragen den Sonntag nutzten. So hat sich erfreulicherweise auch Enrico mit seinem Vater aufgemacht, um sich zu erkundigen, ob man bereits mit 14 Jahren bei uns das Imkern erlernen darf. Ja, darf man! Und bei diesem jungen Mann wissen wir auch ganz genau, dass er es wirklich will! Schließlich konnte sein Entschluss satte vier Jahre lang reifen. Seine erste begeisterte Begegnung mit unseren Bienen stammt aus dem Jahr 2015!

So schickte ich die beiden zum Lehrbienenstand am Fünferlessteg, wo Reinhold gerade demonstrierte, welche Eimerchen sich von der Form her am besten fürs Einfüttern eignen, und dass nach einigen Versuchen uns Stroh am ehesten als Steighilfe geeignet erscheint, damit die Bienen beim Aufnehmen des Zuckerwassers nicht absaufen. Zum Thema Zuckerwasser haben wir uns ja an einigen anderen Stellen bereits ausgiebig geäußert.* Enrico jedenfalls kam mit leuchtenden Augen zurück, und ich bin fest überzeugt, wir haben einen neuen Jungimker gewonnen!

Vortrag Wachsverarbeitung

Teilnehmende des Anfängerkurses und Gäste zum Vortrag Wachsverarbeitung von Reinhold BurgerNach einer kurzen Pause ging’s weiter mit einem Vortrag zur Wachsverarbeitung. Dazu durften auch interessierte Gäste teilnehmen. Aus terminlichen Gründen war es also quasi eine Doppelveranstaltung. Doch für 20 Personen (und einen jungen Hund!) sowie den Demonstrationsgeräten und unseren Flohmarkt-Tischen hat der Platz gerade so gereicht.

Fünf Stationen der Wachsverarbeitung

Führende Fragen

Vortrag Wachsverarbeitung von Reinhold BurgerWelches Wachs fällt in der Imkerei an? Wie können wir das Ausgangsmaterial aufbereiten? Was sind die Zwischen- und Endprodukte? Wie lassen sich diese zum Beispiel zu Mittelwandwaben weiterverarbeiten? Wie funktioniert das Einlöten in die Rähmchen? (Fast) alle Phasen der Wachsbearbeitung wurden an fünf Stationen anschaulich erklärt – auch hier gibt es bereits einen ausführlichen Blogbeitrag. Reinhold Burger gab außerdem Tipps zum Kauf und der Behandlung der Gerätschaften.Vortrag Wachsverarbeitung von Reinhold Burger

Mittelwand einlöten, Vortrag Wachsverarbeitung von Reinhold BurgerDer Nachmittag war randvoll mit Aktivitäten, denn außerdem boten wir unseren Ferien-Hausflohmarkt auf, der noch einmal – am So., 08.09.19 von 14-17 Uhr – stattfinden wird. Eine Woche später erfolgt dann auch schon die Saison-Abschlussfeier, und dann geht’s bereits wieder in die Winterpause mit der Bienen-InfoWabe.

Also, nutzt die Gelegenheit, uns heuer noch zu besuchen – wir freuen uns auf euch!

* Vor- und Nachteile Zuckerarten -> Alle Blogbeiträge zum Thema Bienenauffütterung mit Zucker:

Vortrag Wachsverarbeitung von Reinhold Burger

25.08.19 – BIWa-Sonntagsöffnung mit Hausflohmarkt und Vortrag

So., 25.08.19 – BIWa-Sonntagsöffnung mit Vortrag

  • 14.00 – 16.00 Uhr | Offenes Haus für alle … rund um Bienen, Honig, Imkerei und Natur.
  • 16.00 – 18.00 Uhr | Bienenwachsverarbeitung in der Hobbyimkerei. An fünf Stationen anschaulich erklärt. (Zugleich Modul 9 des Imker-Anfängerkurses, Beschreibung siehe unten)

Verschiedene Wachsblöcke zur DemonstrationWas? Welches Wachs fällt in der Imkerei an? Wie können wir das Ausgangsmaterial aufbereiten? Was sind die Zwischen- und Endprodukte? Wie lassen sich diese zum Beispiel zu Mittelwandwaben weiterverarbeiten? Wie funktioniert das Einlöten in die Rähmchen? (Fast) alle Phasen der Wachsbearbeitung werden in chronologischer Reihenfolge anschaulich erklärt. Das Einlöten kann zudem selbst ausprobiert werden. Dazu gibt es Tipps zum Einkauf und der Behandlung der Gerätschaften. Eine kleine Wachskunde dürfte auch für Schüler/innen interessant sein.
Für wen? Jungimker/innen, Wiedereinsteiger/innen, Fortgeschrittene
Kosten? Keine, über Spenden freuen wir uns
Referent: Reinhold Burger, Facharbeiter Bienenwirtschaft, Bienensachverständiger, Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de
Wo? Bienen-InfoWabe, Bienenweg 1, 96047 Bamberg (Erba-Park)


So., 25.08.19  |  14.30-15.30 Uhr und 16.00-18.00 Uhr

Verschiedene Wachsblöcke zur DemonstrationImkerkurs (Anfänger und Fortgeschrittene)
9. Modul: Einfüttern, Wachsverarbeitung

Wann? Was?

  • 14.30-15.30 Uhr  |  Einfütterung
    Um die Praxis der Einfütterung und die Theorie von Vor- und Nachteilen verschiedener Zuckerarten geht es im ersten Teil des Modul 9.
  • 16.00 – 18.00 Uhr  |  Wachsverarbeitung
    Der zweite Teil ist der Wachsverarbeitung gewidmet.
    Im Theorieteil erwartet uns Spannendes zur Wachskunde und -verarbeitung, gefolgt von einer praxisnahen Gerätedemonstration. Hier kann auch das Einlöten von Waben in die Mittelwandrähmchen ausprobiert werden. (zugl. BIWa-Sonntagsöffnung)

Wo? Bienen-InfoWabe (BIWa) – Adresse und Daten unter dem angegebenen Link.
Und sonst? Dieses Modul ist auch einzeln im Rahmen des BLIB-Imkerkurses für Fortgeschrittene buchbar.

Kosten, Anmeldung und Programm? BLIB-Imkerkurs-Anfaenger-2019 sowie Zusatztermine Honigschleudertage-2019. Einstieg jederzeit möglich.


Wabenhygiene und Varroabehandlung (BLIB-Imkerkurs für Anfänger, 8. Modul)

Theorie der Varroabehandlung, hier zur OxalsäurebehandlungAm 13.08.2019 bei unvorteilhaftem, da windig und wechselhaftem Wetter, widmeten wir uns im Anfängerimkerkurs AK19 der so elementar wichtigen Varroabehandlung und nicht minder wichtigen Wabenhygiene.

Oxalsäurebehandlung

Im Vorgriff auf den Winter, weil wir die Theorie dann nicht zitternd vor den Völkern halten möchten, erläuterte Reinhold Burger die Oxalsäurebehandlung. Entscheidend für das Gelingen ist der optimale Zeitpunkt: Erstens, die die Bienen sollen aus der Brut gegangen sein und zweitens, während der Behandlung sollte es richtig kalt sein, möglichst 0 °C und kälter, damit die Bienen in einer kompakten Wintertraube sitzen. Auch müssen die Gerätschaften hierzu parat stehen, denn vor Ort sollte angesichts des dann engen Zeitfensters alles reibungslos verlaufen.

Ameisensäurebehandlung

Wiederholt begegnete uns im Kursverlauf das Thema des Bienenschädlings, der Varroa destructor, beispielsweise im Modul 2 zur Bienenkrankheiten und  Modul 5 zur Varroakunde und -kontrolle. Heute nun die praktische Anwendung, beginnend mit den Erläuterungen zur Handhabung des Liebig-Dispensers, den wir favorisiert einsetzen. Genaues befolgen der Dosierung ist Voraussetzung für das Gelingen der Behandlung. Auf den viereckigen Papierdochten ist – mit ein bisschen Nachdenken – herauszulesen, wie groß der Docht sein muss und wieviel Säure verwendet werden soll bei gegebenem Beutensystem und prognostizierter Wetterlage sowie Säurewert (65 oder 85%).

Jetzt trockengeübt, wie man den Dispenser unfallfrei an der Plastikplatte mit Dochtauflage anbringt und in die Beute einsetzt. Die gelbe Platte auf das aufrechte Fläschchen setzen – und nicht umgekehrt. So kann die Ameisensäure nicht vorzeitig herausfließen, vor allem dann nicht, falls man mal vergessen haben sollte, nach dem Befüllen den Tropfaufsatz wieder anzubringen. Und nicht vergessen: Handschuhe anziehen, und im besten Falle auch eine Schutzbrille aufsetzen, so die Vorschrift.

Ach ja … und die Windel zur Kontrolle der Wirksamkeit der Varroabehandlung reinschieben! Nach drei Tagen sollten Varooen gefallen sein. Andernfalls muss davon ausgegangen werden, dass die AS nicht gewirkt hat, bspw. wegen zu hoher Luftfeuchtigkeit und Nachtkälte.

Wabenhygiene

Die Bruttätigkeit und Größe von Wirtschaftsvölkern nimmt im Spätsommer ab. So ist Mitte August bei Völkern, die auf zwei Bruträumen geführt werden, die unterste Zarge in der Regel bereits brutfrei. Die Bruttätigkeit konzentriert sich außerdem auf den zweiten Brutraum. Unterstützt wird dies durch das Aufsetzen einer Zarge leergeschleuderter Waben, die nach der Honigernte im Juli anfallen.

Diese ehemaligen Waben des Honigraums sind unbebrütet (bei Verwendung eines Absperrgitters) und aus frischem, unbelastetem Wachs. Das Hochziehen des Volkes in den obereren Brutraum wird weiterhin durch den Verzicht einer Fütterung unmittelbar nach der Hongernte begünstigt.

Folgendes Vorgehen: Die unterste Zarge wird entnommen (und zum Schluss wieder oben  aufgesetzt). Die Folie und alle alten Waben der jetzt obersten Zarge werden entnommen und die Bienen IN die Zarge abgeschüttelt. Die Bienen nicht vor das Volk kehren, da auf den Waben möglicherweise die Königin sitzen kann! Diese alten Waben werden dann z. B. in Boxen gestellt, in Zargen gehängt oder in einen Plastiksack gesteckt, später ausgeschmolzen und das (Alt-)Wachs zur Kerzenherstellung verwendet.

Wer sich bei diesem Vorgang einen Hut oder Schleier aufsetzt, ist gut beraten. Um die späte Jahreszeit sind die Bienen meist etwas grantiger als sonst!

P. S.: Kursteilnehmer/innen erhalten in der internen Kursorganisation hinterlegt eine Checkliste zur Varroabehandlung.

Honig der Lage „Villa Dessauer“ 2019 bildet den Ernteabschluss

Honigertrag des Lagenstandorts "Villa Dessauer" von Bienenpatin Regina HanemannAm 26.07.2019 erfolgte die letzte Ernte in diesem Jahr für unseren Bamberger Lagenhonig. Das Schlusslicht bildete wie immer die Lage „Villa Dessauer“. Hinter der Stadtgalerie an der Hainstraße, und damit mitten in der Stadt, doch etwas versteckt im kleinen Skulpturengarten, steht eines unserer Völker und bringt zwar meist nicht üppig, doch immer sehr leckeren Honig hervor.

Letzte Abfüllung der Honigernte von 2019 / Bienen-leben-in-Bamberg.deSeine Attribute heuer: hell- bis mittelocker, leicht fließend, milde Säure, zart-schmelzend, betonte Süße, blumig, kräftig am Gaumen, ausgewogen. Wassergehalt 17,2%.

Wir haben das allerletzte abgefüllte Glas fotografiert, und es hat das Gewicht von 250 Gramm noch ein wenig überschritten. Bienenpatin Dr. Regina Hanemann wird in Kürze mit „ihrem“ Honig beliefert und wir hoffen, dass er ihr wie jedes Jahr wieder munden wird.

Übrigens: Unsere Honigschleuder-Erlebnistage finden auch nächstes Jahr wieder statt. Die Termine für 2020 sind:

Termin 1: So., 12.07.2020  |  10.00 – 15.00 Uhr
Standort Buger Wiese (Ernte). Treffpunkt Parkplatz gegenüber Buger Hof, Am Regnitzufer 1. Im Anschluss fahren wir zum Obstmarkt 10 (Entdeckeln, Schleudern, Abfüllen). Mit Mittagsimbiss. Nur nach Anmeldung, näheres dazu unter Aktivitäten und Termine.

Termin 2: So., 19.07.2020   |  14.15 – 15.30 Uhr und 15.45 – 17.00 Uhr
Standort Erba-Insel (nur Ernte). Treffpunkt an der Bienen-InfoWabe, Bienenweg 1. Anmeldung wäre für diesen Termin nett, ist jedoch nicht zwingend. Diese Veranstaltung ist kostenlos.

Termin 3: Mo., 20.07.2020   |  17.00 – 19.00 Uhr
Obstmarkt 10 (Entdeckeln, Schleudern, Abfüllen der Ernte vom Vortag aus dem Standort Erba-Insel). Nur nach Anmeldung, näheres dazu unter Aktivitäten und Termine.

Termin 4: Fr., 24.07.2019  |  15.30 – ca. 19.00 Uhr
Standort Weide (Ernte). Treffpunkt Weide 15a im Garten. Im Anschluss Obstmarkt 10 (Entdeckeln, Schleudern, Abfüllen). Nur nach Anmeldung, näheres dazu unter Aktivitäten und Termine.

Bis zum nächsten Jahr – und genießt unseren Bamberger Lagenhonig!, solange der Vorrat reicht!

 

„Danke für den weltbesten Honig!“ – Honigverarbeitung „Weide“ 2019

Bienenzeichnung von GretaAuch den Dank Gretas für den „weltbesten Honig“ erhielten wir in Wort und Bild! Zusammen mit Sophias Zeichnung (siehe Bericht) fanden wir ihn im Briefkasten vor und freuten uns sehr darüber. Eine schöne, vor allem künstlerische Abwechslung zu den üblichen Emojis per Handy – herzlichen Dank! Interessant auch: Nicht die Abbildung der Familie oder des Honigs standen bei Greta und Sophie im Vordergrund, sondern das Wesentlichste von allem: Die Bestäubungsleistung durch die Biene! Yeah!

Damit es zu diesem „weltbesten Honig“ kommen kann, sind vieltausende von kleinen Wesen ‚zigtausende von Stunden tätig. Und so ist es unser Anliegen, dieses Ur-Produkt so schonend, hygienisch und vollständig wie möglich ins Glas zu bringen. Keine unbedachte Kleckerei, da für jeden noch so kleinen Tropfen hart gearbeitet wurde. Für eine Honigblasenfüllung mit etwa 40-70 mg¹ muss eine Arbeitsbiene etwa 200-300 Blüten² besuchen. Also achten wir jeden Tropfen, als hätten wir den Nektar dafür selbst erbeutet.

Würden wir vor den Bienen Rechenschaft ablegen wollen – war wir dank eines detaillierten Honigernte-Formulars jederzeit können! – dann müssten wir ihnen beim Verarbeiten ihres Honigs an der Weide beichten, dass wir auf dem Weg vom Honigtopf (14,6 Kilo Inhalt) bis in alle Gläser (Endgewicht 16,42 Kilo) 1,82 Kilo Honig „verloren“ haben. Wohin sind sie verschwunden?

Nun ja, einige Löffelchen wurden abgenommen, um z. B. noch einmal einen Honiggeschmackstest zu machen oder den Wassergehalt festzuhalten (16,8%). Ein halbes 250g-Glas geht auch durchs Abschäumen weg (und auf unser Frühstücksbrot). Den Käufern gegenüber können wir aber damit zeigen, dass unsere Gläser meist mehr als die geforderte Menge enhalten. Trotz geeichter Waage ist ja alles Handarbeit. Wer wie unsere Gäste einmal selbst abgefüllt hat, weiß, wie schwer bzw. zeitaufwändig es ist, nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig abzuzapfen. Wir gönnen jedoch unseren Kunden lieber ein „zu viel“ und verzichten so auf eine Einnahme (wie in diesem Erntefall) von rund 20 Euro.

Gruppenbild an der HonigschleuderBis zum Abfüllen hatten unsere Gäste Natalie mit ihren Kindern Sophia, Greta und Fynn sowie die Bienenpaten Gabi Loskarn, Rita Bender und Stefan Weiss viel Gelegenheit, das Wunder der Natur in Form von Honigwaben zu entdeckeln und zu schleudern sowie ein paar Löffelchen zu probieren (die im übrigen nicht in der obigen Rechnung Eingang fanden).

Ihr Geschmacksvoting ergab folgende Attribute: Farbe: hellgelb mit leichtem Grünstich (das ist der Lindenanteil), Konsistenz: leicht fließend, butterzarter Schmelz, Geschmack: fruchtig mit Johannisbeerennote, blumig, mild, feine Süße, leicht medizinisch (auch die Linde).

All das wird auch auf den jeweiligen Seiten unseres Bamberger Lagenhonigs festgehalten, also hier die Unterseite „Inselstadt / Weide“. Transparenz übers ganze Jahr, dokumentiert und bezeugt von unseren Bienenfreunden – das macht unseren Honig so einzigartig authentisch und genussreich.

Das Wissen, unter welchen Bedingungen ein Lebensmittel entstanden ist, macht den großen Unterschied zu sicherlich ebenfalls guten Honigen aus unserer Region. Und wenn unsere gemeinsam empfundene Freude und der Spaß mit einfließt – und ich bin mir sicher, die Mikroorganismen freuen sich mit uns mit! – dann, ja, dann … ist es Bamberger Lagenhonig der Initiative Bienen-leben-in-bamberg.de! Ab jetzt neue Ernte käuflich!Das Honigglas ist fertig!


¹ Spanblöchl, Alois: Imker-Praxis. Grundwissen für die Bienenwirtschaft. Graz, Stuttgart : Leopold Stocker Verl. 2016.

² Bienen im Mathematikunterricht. Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau. [Datei erstellt 2011].

Fotogalerie Honigverarbeitung Standort „Weide“

 

„Danke für den tollen Nachmittag bei den Bienen!“ Honigernte „Weide“ 2019

Bienenzeichnung von SophiaLiebe Sophia – auch für uns war’s ein toller Nachmittag mit euch, ihr wart super gut drauf! Vielen Dank für deine nette Zeichnung, mit der du uns überrascht hast! Und hier zum Dank unsere Bilder für dich bzw. euch alle …
Gäste kehren Biene ab von Honigwaben.Die Honigschleuder-Erlebnistage wurden am 26.07.2019 mit der gemeinsamen Ernte bei Bienenpatin Gabriele Loskarn, mithin der Lage „Inselstadt / Weide“, abgeschlossen. Nach einer willkommenen Erfrischung von Gabi schlüpften Natalies Kinder Greta und Fynn unter die Imkerhüte, während sich Sophia und wir Großen mit einem Kopftuch schützten. Schließlich stehen wir ihrem immer noch emsigen Aus- und Einflug oft genug im Wege, da kann sich schon mal ein Bienchen ungewollt in den Haaren verfangen. Nicht gut für beide Seiten.

Gäste kehren Biene ab von Honigwaben.Es war schön, dabei zuzusehen, wie sich die angehende Jungimkerin Gabi, aber auch die „Wiederholungstäterin“, die Bienenpatin Rita Bender, unaufdringlich, aber umsichtig um die Neulinge kümmerten. Sie hielten die Waben vors Flugloch oder übernahmen das Abkehren, je nach nachdem, wie geschickt und mutig sich die Kinder der jeweils einen oder anderen Tätigkeit annahmen. Ebenfalls wieder mit von der Partie war Bienenpate Stefan Weiss, der uns heuer über seine Geburtstagsspende zu einem weiteren Honigtopf nebst Abfüllknecht verhalf. Doch soweit sind wir hier im Garten noch nicht …

Gäste kehren Biene ab von Honigwaben.Erstmal durften alle mindestens eine Wabe ziehen und diese vorsichtig, doch rasch in die bereitgestellten Boxen verstauen. Da die Ernte im Gegensatz zum vergangenen Jahr heuer nicht sonderlich üppig ausfiel, waren wir innerhalb einer Stunde fertig. Wir brachen auf zum Obstmarkt 10, und dort ging’s an die Verarbeitung. Dazu mehr im nächsten Bericht.

Gäste ernten Honigwaben.Fotogalerie Honigernte Weide

Honigverarbeitung Buger Wiese 2019

Honigwaben entdeckeln„Das hat richtig Spaß gemacht!“ Elin und Emma, die Töchter von Bienenpatin Andrea Schöb, waren begeistert vom Honigwaben entdeckeln und Schleudern. Doch auch das Messen des Wassergehalts mit dem Refraktometer, das Abfüllen sowie Etikettieren des am Vormittag geernteten Honigs aus den Buger Wiesen war attraktiv genug, um die sechs- und zehnjährigen Mädels nach dem Mittagsimbiss drei Stunden lang bei der Stange zu halten. Auch der 21.07. war wieder ein sehr heißer Tag.

Honigwaben entdeckelnBienenpatin Lis Bischof mit Partner Werner fanden es bemerkenswert, dass wir für die Honigschleuder-Erlebnistage unsere Privaträume zugänglich machen. Ja, Hobbyimkerei kann gut zuhause durchgeführt werden, sofern eine große Küche oder Wohnzimmer alle Gerätschaften und Mitwirkenden fassen kann. Teppichböden allerdings wären nicht optimal, aber das dürfte klar sein. Mit ein bisschen Umsicht jedoch bleibt das Laminat weitestgehend honig- und wachsfrei, das verstehen auch schon die kleineren Gäste. Und dass das Händewaschen von uns genau überwacht wird, tut der fast schon familiären Stimmung keinen Abbruch.

An der HonigschleuderNoch wichtiger finden wir die Hygieneanforderungen an die Gläser und Deckel, die sorgsam gespült und abgedeckt auf die goldgelbe Befüllung warteten. Dass jede/r Teilnehmende/r ein selbst geerntetes wie vearbeitetes Glas Honig mit nach Hause nehmen durfte, nebst Kostproben während der Verarbeitungsphasen, versteht sich von selbst. Wir freuen uns wie jedes Jahr immer sehr auf diese Zeit, denn wie heißt es doch so schön: Geteilte Freude ist doppelte Freude!

Etikett aufkleben

Fotogalerie zur Honigverarbeitung Buger Wiese

Honigernte Buger Wiese 2019

Reinhold erläutert SmokerfunktionAm 21.7.2019 vor einer Woche ernteten wir zusammen mit Gästen die Völker der Buger Wiese. Mit dabei waren unsere Bienenpaten Andrea Schöb, Lis Bischof und Stefan Schneider nebst Familien sowie Agnes Brandner aus unserem Imker-Anfängerkurs.

Gäste ernten HonigwabenBeerntet wurden die Patenbeuten von Felicitas Prenzel (vorm. Sauer) mit 17 Waben, Elisabeth Burger mit 9 Waben, Sabine Gründler 4 Waben und Ina Kudlich mit 8 Waben. Das ist – bis auf Fees Volk – ein geringer Ertrag, was uns aber nicht weiter stört. Die Bienen durften schließlich ihren Honig bis zu diesem Tag selbst verzehren, da wir nur einmal ernten, und was sie vor allem im kalten Mai wohl voll auskosteten.

Gäste ernten HonigwabenFür einige Gäste war es das erste Mal, dass sie so nah an die Bienen ran kamen. Wir applaudieren ihnen im Stillen für ihr Vertrauen und ihren Mut, die Bienen von den Waben zu kehren, und das noch dazu ohne Imkerkleidung. Natürlich darf sich jederzeit ein Hut übergezogen werden, doch bei der Hitze war da bis auf eine Ausnahme niemanden recht danach.

Gäste ernten HonigwabenFür den Erntevorgang benötigten wir eine dreiviertel Stunde – inklusive Begrüßung, Sicherheitseinweisung und Anfahrt zum Standort sowie dem Verstauen der fünf Boxen im Kofferraum. Wir hatten keine Eile, sondern alle durften mehrmals und in Ruhe Waben ziehen und ihre Fragen stellen. Wie immer war die Ehrfurcht groß beim Anblick der vielen Bienen nach der Entnahme der Bienenflucht. Dieses zwischen Brut- und Honigraumeingelegte „Einbahnstraßensystem“ sorgt dafür, dass wir nicht in einer Wolke von Bienen stehen und auch die Bienen nicht mehrmals abgekehrt werden müssen.

Wie es weitergeht mit der Verarbeitung folgt im nächsten Beitrag.

Reinhold erläutert Funktion Bienenflucht

Fotogalerie zur Honigernte Buger Wiese

So., 28.07.19 – BIWa-Sonntagsöffnung mit Hausflohmarkt

Logo für alle Schwerpunktthemen (= Bienen, Honig, Imkerei, Natur) der Bienen-InfoWabeAuch während der Sommerferien steht die Bienen-InfoWabe im Erba-Park unter dem Motto „Offenes Haus für alle … rund um Bienen, Honig, Imkerei und Natur“ für Interessierte zur Verfügung.

Zusätzlich halten wir in dieser Zeit einen kleinen Hausflohmarkt ab. Der Erlös geht an das Projekt Supply-my-Schul-Imkerei. Zu diesem Anlass kann außerdem frisch geernteter Bamberger Lagenhonig erstanden werden. Der Aufpreis hierzu geht ebenfalls an das Projekt.

Logo "Alle Themen" der Bienen-InfoWabe (BIWa)Wie immer kann die Imker-Bibliothek genutzt werden und zahlreiche imkerliche Anschauungsobjekte stehen zum Be-geifen zur Verfügung.

Die nächsten Öffnungszeiten mit Hausflohmarkt sind der 28. Juli, der 11. und 25. August sowie der 8. September, jeweils von 14 bis 17 Uhr.