Herbstaktionen im Bienengarten und zu Erntedank

Da ich in Nürnberg zu tun hatte, fanden die Herbstaktionen in Bamberg ohne mich statt. Thomas Scholz hat mich prima ersetzt und Reinhold den ganzen Tag beim Heckenschnitt im Bienengarten super unterstützt.

Zwei Tage später verkaufte mein Schatz unseren leckeren Bamberger Lagenhonig zum Erntedankfest auf dem Weltacker in der Südflur. Für die Kinder stand eine Lernbeute mit Fotorähmchen bereit, so dass die Interessierten einen Blick in eine Bienenwohnung werfen konnten. Plüschbiene Wolfi gab zu allen Fragen geduldig Auskunft. (Da ich nicht dabei war, gibt’s leider keine Fotos davon.)

Bambergs Bürgermeisterin Eva Jutzler besuchte den Stand von Bienenleben-in-Bamberg.de anlässliche Erntedank auf dem WeltackerWeiter geht’s morgen mit dem Winterdichtmachen der Bienen-InfoWabe. Heuer nur im Schnellverfahren, also ohne die Bücher groß zu putzen. Es wird nur eben mal gestaubwedelt und dann ab damit in 13 wasserdichte Boxen. Nach 14 Tagen außer Haus brennt bei mir der Kittel …

Trotz Saisonende gibt’s mit uns weitere Termine. Der nächste ist am 13.10.2026 ab 19 Uhr beim Imkerverein Haßfurt-Zeil e. V.. Wir halten einen Vortrag zum Thema „Klimawandel und seine Bedeutung für die Imkerei“. Kommt doch ebenfalls vorbei (Ort: Gastätte Drei Linden Knetzgau, Hauptstraße 28) – oder erfahrt die Kurzversion hier im Blog.

Einladung Erntedankfest auf dem Weltacker 2026

Einladung Erntedank Weltacker 2026Herzliche Einladung zum Erntedankfest auf dem Weltacker (Am Sendelbach, 96050 Bamberg) am So., 04.10.2026, 14:00 bis 17:00 Uhr. Geboten wird ein buntes Programm – von Weltacker-Führungen über Kinderaktionen bis hin zu regionalen Köstlichkeiten. Das erwartet euch an unserem Stand:

  • Bamberger Lagenhonig: Goldschatz, geerntet an verschiedenen Standorten in unserer Domstadt. Jeder Honig spiegelt die Flora seiner jeweiligen Bamberger Lage wider!
  • Wissen rund um Bienen und ihren Lebensraum: Erfahrt, wie Bienen leben, warum eine artenreiche Umwelt für Wild- und Honigbienen überlebenswichtig ist und wie ihr euren eigenen Garten oder Balkon bienenfreundlich gestalten könnt.
  • Einblicke in die Imkerei: Wir beantworten eure Fragen zur Imkerei, zur Honigentstehung und zum Schutz unserer heimischen Bestäuber.

Kommt vorbei, genießt die festliche Atmosphäre auf dem Weltacker und wir freuen uns auf viele anregende Gespräche mit euch!

Bamberger Lagenhonig, Standort Sternwarte

 

Versteigerung schöner Dinge mit Suchtcharakter

Versteigerung zugunsten der Bamberger Schulbiene zur BIWa-Sonntagsöffnung am 16.08.2026.

KI-Montage ©Wolfgang Metzner

Seit Wochen weit über 30 Grad! Doch unser charismatische und versierter Auktionator Wolfgang Metzner schaffte es tatsächlich, zwar nicht die Wärmflasche, doch etliche Weihnachtsdeko unters Volk zu bringen. Und schließlich waren hochwertige Marken wie Rosenthal, Hutschenreuther und Goebel darunter. Letztere sogar mit dem noch alten Logo, wie der hammerschwingende Stadtrat mit Kennerblick anmerkte.

Versteigerung zugunsten der Bamberger Schulbiene zur BIWa-Sonntagsöffnung am 16.08.2026.

Versteigerung zugunsten der Bamberger Schulbiene zur BIWa-Sonntagsöffnung am 16.08.2026.

Alle hatten ihren Spaß, und selbst manch anfängliche Zurückhaltung beim Bieterwettbewerb wurde rasch aufgegeben zugunsten einer Spende an die Bamberger Schulbiene. Das Aufrufgebot betrug jeweils ein Euro und im Schnitt wurden rund 12 Euro erzielt. Insgesamt 214 Euro bei 18 Artikel kamen in eineinhalb Stunden durch das Dutzend Anwesender zusammen. Trotz Werbung auf allen Kanälen leider etwas lichte Reihen, doch nun ja … es war knapp 33° C, und es sind Ferien.

Aber es gibt noch einmal eine Chance: Zur BIWa-Sonntagsöffnung am 18. April 2027 von 15.00 bis 16.30 Uhr legen wir Steiff-Bären, Barockrahmen, Orientteppiche, Uhren, Tiffanylampen und Dekoartikel erneut aus. Auch unsere tollen Helfer*innen haben ihr Beisein bereits schon zugesagt!

Versteigerung zugunsten der Bamberger Schulbiene zur BIWa-Sonntagsöffnung am 16.08.2026.

Vielen herzlichen Dank an Familie Liedtke und Danny Brech (Bienenpaten) sowie Ingrid und Bert Ottens (FKBB-Mitglieder), dass ihr uns so toll zur Seite gestanden habt! Denn da es eine reguläre BIWa-Sonntagsöffnung war, muss noch erwähnt werden, dass Reinhold „so nebenbei“ auch imkerliche Beratung leistet und außerdem mit Fotografieren gefordert war. Ein Hoch auf alle Ehrenamtlichen!

Versteigerung zugunsten der Bamberger Schulbiene zur BIWa-Sonntagsöffnung am 16.08.2026.Versteigerung schöner Dinge mit Wolfgang Metzner zugunsten der Bamberger Schulbiene

16.08.26 – Versteigerung schöner Dinge zur BIWa-Sonntagsöffnung

Versteigerung schöner Dinge mit Wolfgang Metzner zugunsten der Bamberger SchulbieneSo., 16.08.26 – BIWa-Sonntagsöffnung mit Versteigerung 

Wann? So., 16.08.26 | 14.00 – 17.00 Uhr
Was?
Offenes Haus für alle … rund um Bienen, Honig, Imkerei und Natur. Informationen für Groß und Klein, Beratung für Jungimker/innen und Fachgespräche für alte Hasen. Kaffee gegen Spende. Nutzung der Imker-Bibliothek. Verkauf des Bamberger Lagenhonigs.

Logo Bamberger Schulbiene15.00 – 16.30 Uhr Versteigerung schöner Dinge zugunsten der Bamberger Schulbiene durch Stadtrat Wolfgang Metzner.

Barzahlung oder via PayPal. Zuwendungsbescheinigung möglich.

Für wen? Ohne Altersbeschränkung
Kosten? Keine, über Spenden freuen wir uns
Wo? Bienen-InfoWabe, Bienenweg 1, 96047 Bamberg (Erba-Park)

Bienenweg-Verarbeitung 2026 – Honig, dem man vertrauen kann

Honigverarbeitung Bienenweg mit Christine Teamwork bei der Honigverarbeitung der Bienenweg-Ernte – wir waren dankbar um die Hilfe vom Bienenpaten-„Anhang“ Christine und Leon Liedtke sowie FKBB-Beirätin Marie Pailer, die stundenweise mit uns entdeckelten und schleuderten. Das im vergangenen Jahr Erlernte hatten sie nicht vergessen. Auch der 12-jährige Leon stellte sich trotz einiger stärker kristallisierten Waben sehr geschickt an.

Honigverarbeitung Bienenweg mit Leon

kaputte EntdeckelungsgabelLeider gab meine geliebte, von einem Altimker vererbte Entdeckelungsgabel den Geist auf. Stilbruch durch Materialermüdung. Heuer mussten vom Bienenweg 80 Waben verarbeitet werden, womit wir an zwei Tagen beschäftigt waren.

Honigverarbeitung Bienenweg mit Marie Nebenbei läuft die Broterwerbsarbeit weiter. Auch der Bienengarten muss gegossen werden, wobei eine neue Bienengarten-Fee namens Juline half. Spät am

Abend noch wurde noch der verblüthe Lavendel heruntergeschnitten und die leeren Honigrähmchen zum Ausschlecken zurück in die Völker gegeben.Bienengarten gießen mit Juline

Bienengarten gießen mit Juline

Tja, alle Hände voll zu tun, wie jedes Jahr. Doch dafür gibt es wieder wundervollen Honig, dem man vertrauen kann. Der ganze Prozess steht von Anfang bis Ende von Gästen und Helfenden unter Beobachtung. Transparenter geht’s nicht.

Übrigens: Auch heuer werden wir noch einmal bei den alten Preisen bleiben:
€ 9,00 für 500 g und € 5,00 für 250 g Bamberger Lagenhonig.

Karton mit Bamberger LagenhonigTipp 1: Ihr solltet euch einen kleinen Vorrat anlegen, denn die Asiatische Hornisse hat bereits Wiesengiech erreicht. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann Honig knapp werden könnte.

Als Bienenpatin oder -pate habt ihr jährlich Anspruch auf 1 Kilo Honig. Unsere Priorität ist klar: Erst kommen unsere Unterstützer*innen zum Zuge, versprochen.

Erste Ernte am neuen Lagenstandort „Bio-Gärtnerei“

Es scheint am üppigen Angebot der Bio-Gärtnerei in der Mittelstraße zu liegen, dass unser abgeschwärmtes Bienenvolk unerwartet zehn Honigwaben zusammenbrachte.

Honigernte

Zur erstmaligen Honigernte am neuen Standort fanden sich neben Familie Niedermaier auch einige zufällig anwesende Stammkunden, darunter Thomas Klostermann aus dem Umweltamt, ein.

Alle Kinder durften sodann eine Honigwabe ziehen, und sogar den Kleinsten gelang dies mit entsprechender Unterstützung. Sie wussten ja … Bienen, die sammeln oder oben auf den Waben sitzen, sind nicht stechbereit.

Honigernte des Bamberger Lagenhonig am Standort "Bio-Gärtnerei" mit Familie Niedermaier

 

Honigverarbeitung

Am Obstmarkt, nach einem kleinen Imbiss, wurden die Waben entdeckelt …

Honigverarbeitung des Bamberger Lagenhonig vom Standort "Bio-Gärtnerei" mit Familie Niedermaier

Honigverarbeitung des Bamberger Lagenhonig vom Standort "Bio-Gärtnerei" mit Familie Niedermaier

… vorsichtig, damit nichts auf den Boden kleckert, zur Honigschleuder bugsiert, …

… in die Trommel versenkt …

Honigverarbeitung des Bamberger Lagenhonig vom Standort "Bio-Gärtnerei" mit Familie Niedermaier

… und kräftig an der Kurbel gedreht. Der Duft war köstlich, und nach ein paar Mal drehen und wenden war aller Honig herausgeschleudert.

Klar durfte der frische Honig auch probiert werden!

Sodann wurde mit dem Refraktometer der Wassergehalt gemessen und in einem vorgeschriebenen Honigbuch festgehalten.

Honigverarbeitung des Bamberger Lagenhonig vom Standort "Bio-Gärtnerei" mit Familie Niedermaier

Aus dem hochgestellten Honigtopf durften alle ein 250 Gramm Glas abzapfen …

… fest verschließen und etikettieren …

… und stolz mit nach Hause nehmen!

Honigverarbeitung des Bamberger Lagenhonig vom Standort "Bio-Gärtnerei" mit Familie Niedermaier

Super zusammengearbeitet, liebe Niedermaiers! Nun habt ihr unsere „Landwirtschaft ohne Grund und Boden“ sowie „euren“ Honig intensiv kennengelernt. „Summ, summ, summ …! Danke, Bienen!“

P. S.: Wir freuen uns, dass sich unser FKBB-Mitglied Sebastian trotz aller Termine Zeit genommen hatte, dieses tolle Erlebnis mit uns zu teilen. Wenn er also in nächster Zeit irgend jemanden Honig ums Maul schmiert, dann wisst ihr, woher das rührt! 😉

P. P. S: Entgegen unserer sonstigen Praxis und Vereinbarung verpixelten wir ausnahmsweise die Gesichter der Kinder unseres Oberbürgermeisters. Diesen Aufwand können wir aus Kapazitätsgründen ansonsten leider nicht standardmäßig anbieten. Vielen Dank für euer Verständnis.

Honigverarbeitung Bughof und Weide (BLIB-Imkerkurs für Anfänger, AK26, Modul 8)

Nach der Honigernte und einem Mittagsimbiss ging es ans Verarbeiten der eingebrachten Waben. Der jeweils am Vormittag geerntete Honig aus den Standorten Bughof (04.07. mit Antonia, Matthias, und Susanne) und Weide (11.07. mit Mareike, Johannes und Fabian) wurde entdeckelt, verkostet, der Wassergehalt gemessen, geschleudert, in Gläser abgefüllt und etikettiert.

1. Start in die Verarbeitung

Wir begannen mit Hinweisen zum Einrichten einer sinnvollen Verarbeitungsstrecke, erläuterten ein paar Grundlagen der Lebensmittelhygieneverordnung, des Arbeitsschutzes und erklärten die verwendeten Gerätschaften und empfehlenswerten Publikationen, ausleihbar aus unserer Imker-Bibliothek.

Die relevanten Vorgänge werden in einem „Laufzettel“ eingetragen, der jede Ernte und ihre Verarbeitung, bei uns getrennt nach Standorten („Lagen“), begleitet. Neben unserer hausgemachten Excel-Ausfertigung des sogenannten „Honigbuchs“, welches wir in der Kursorganisation zur Verfügung stellen, gibt’s zu Dokumentationszwecken eine einfache Variante unter „Die Honigmacher“. Ein Honigbuch ist Pflicht, sobald Honig in Verkehr gebracht wird, ob verschenkt oder verkauft.

2. Waben entdeckeln

Die Rätselaufgabe, wie wohl die einzelnen Teile des Entdeckelungsgeschirrs zusammenzufügen sind, wurde schnell gelöst.

Zur Auswahl standen Entdeckelungsgabeln in unterschiedlicher Ausführung wie Holz- oder Plastikgriff. Jede/r konnte ihr/sein Lieblingsgerät für sich entdecken. Ziel ist, die Waben beim Abheben der Wachsschicht möglichst nicht über Gebühr zu beschädigen, damit sie später beim Ausbauen von Wabenzellen nicht zu buckelig werden und damit das Bewegen und Herausziehen der Rähmchen in den Beuten erschweren. Was mit dem wertvollen Entdeckelungswachs geschieht, wird näher erläutert im Modul 10.

3. Wassergehalt messen

Um den Wassergehalt festzustellen, der unter 20% (DIB: 18%) sein muss, wurde die Nutzung des Refraktometers, wie sie übrigens auch Winzer/innen verwenden, geübt. Je optimaler der Lichteinfallswinkel und die Lichtstärke sind, desto schneller lässt sich der Prozentwert auf der Skala erfassen.

Grundsätzlich sollte mehrmals gemessen und ein Durchschnittswert ermittelt werden, also z. B. einmal direkt aus der Wabe heraus (je nach Trachteintrag und -zeitpunkt sind die Werte durchaus unterschiedlich), dann beim Schleudervorgang aus dem Abflusshahn heraus sowie nach dem Durchmischen und vor dem Abfüllen aus dem Honigtopf. Apropos Durchmischen: Die Ausgabe für einen wirklich großen Kochlöffel lohnt sich!

Das Umgebungsklima nimmt direkt Einfluss auf die Werte. Je höher also die Raumfeuchtigkeit, desto höher kann auch der Wert schnellen. Falls die Werte zu hoch sein sollten, findet ihr in einem eigenen Blogbeitrag Tipps, wie sie zu senken sein können.

20% Wassergehalt ist laut Honigverordnung erlaubt, doch unserer Erfahrung nach ist das bereits zu hoch. 18% schreibt der Deutsche Imkerbund, D.I.B., seinen Lizenznehmern vor. Honig ab 19 % erhält bei uns daher nur zwei Jahre Halbarkeitfrist, da sich die Konsistenz – vor allem bei suboptimaler Lagerung – schneller verändert. Auf die Qualität des Geschmacks muss sich das aber nicht auswirken. Er könnte allerdings schneller in Gärung geraten und ist dann nur noch als Backhonig verwertbar.

4. Verkostung / Tasting

Natürlich schmeckte der selbstgeerntete Honig einfach nur gut. Doch dabei wollen wir es nicht belassen. Das Honig-Aromarad hilft, Feinheiten des Honigs in Sachen Geruch, Konsistenz, Mundempfinden (Sensorik), Geschmack und im Abgang – wie beim Wein auch! – herauszufinden und zu beschreiben. Für Verkaufsgespräche und bei Beanstandungen nicht ganz unwichtig.

Schmeckt der Honig beispielsweise etwas herb-bitter und „medinzinisch“ und hat einen Grünstich, handelt es sich meist um Lindenhonig und nicht um einen chemisch verunreinigten Fall, wie mal eine Kundin mutmaßte. Doch, Achtung! Nicht einfach auf Verdacht eine Sortenbzeichnung aufs Etikett schreiben! Es dürfen nur laboruntersuchte Honigsorten angegeben werden. Daher noch ein paar Grundinformationen zu Honigrichtlinien als Verbrauchertipps zusammengefasst (unser Blogbeitrag).

Seit 2013 im Dauereinsatz – unsere Eislöffelchen, gespendet von Eddy Weiss aus der WunderburgDas beste Geschmackserlebnis ist mit Porzellanlöffel zu erzielen. Wir verwenden allerdings seit 13 Jahren (!) die damals von Eddy Weiss aus der Wunderburg an die Schulbiene gespendeten Eislöffelchen. Und, ja, sie sind aus Plastik. Allerdings auch überaus haltbar, insofern nachhaltig.

5. Schleudern

Zunächst – Kontrolle! Ist der Quetschahn des darunter stehenden Honigtopfs auch wirklich, wirklich fest zugedreht?! Nebenbei: Ein kleiner Eimer mit kaltem Aufwischwasser und Wischlappen in der Nähe empfiehlt sich.

Das tropffreie Einsetzen der nun offenen Honigwaben in die Schleuder ist die haptisch gesehen größte Herausforderung. Wer über dickere Rähmchenoberträger verfügt, hat hier eindeutig einen grifflichen Vorteil. Alle anderen suchen sich eine dritte Hand, die den Boxendeckel als Tropfschutz unter der Wabe mitführt.

Die Waben wurden in unserer Vier-Waben-Tangentialschleuder sicher in die dafür vorgesehenen Löcher und in gleicher Richtung zeigend eingeführt. Dabei sollten sich wenigstens die sich gegenüberliegenden Waben vom Gewicht her gleichen, um Unwucht zu vermeiden. Kaufempfehlungen für Low-Budget-Schleudern für die Kleinstimkerei siehe in der internen Kursorganisation. Möglich wäre aber auch Tropfhonig, also nur über Sieb und Topf.

Die Anschleuderung erfolgt zunächst noch mit mäßigen Tempo zweckst Verhinderung von Wabenbruch. Dann werden die Waben in der Trommel gewendet unter erneut ruhigem und gleichmäßigem Schleudern.

Ab der nächsten Wendung kann dann „speedy gemacht“ werden. Wer im Team arbeitet, kann sich die Trommel dabei festhalten lassen. Dabei aber nicht zu stark auf den Deckel drücken, falls er aus Plexiglas besteht!

Nun noch ein letztes Mal wenden, feste schleudern, dann die leere, jetzt federleichte Wabe herausnehmen und in die bereitstehende Box stellen.

Nicht vergessen: Rechtzeitig den Quetschhahn über den mit einem Sieb versehenen Honigtopf öffnen, damit der steigende Honigstand in der Trommel nicht das mittig angebrachte Lager erreicht. Und immer wieder einmal einen Blick darauf werfen, ob die Ausflussöffnung auch wirklich noch über dem Topf ist, da die Trommel gerne – vor allem bei Unwucht – das Wandern beginnt.

Den Moment des ersten Honigflusses einer jeglichen Standort-Verarbeitung begleiten wir traditionell unter musikalischer Begleitung von Vivaldis „Vier-Jahreszeiten“ in der Aufnahme des legendären Dirigenten Herbert von Karajan. Denn vier Jahreszeiten lang begleiten wir unsere Bienen in ihrer unendlich kleinteiligen Arbeit, Honig zu erzeugen. Das muss gewürdigt werden!Honigverarbeitung Weide (AK25, Modul 8, Imkerkurs für Anfänger von Bienen-leben-in-Bamberg.de)

6. Abfüllen

Nach drei Tagen Ruhestellung des Honigtopfs können die Schwebteilchen, die sich als Oberschicht abgesetzt haben, abgeschäumt und der Honig abgefüllt werden.

Honigverarbeitung Weide (AK25, Modul 8, Imkerkurs für Anfänger von Bienen-leben-in-Bamberg.de)

Ein so langes Warten war natürlich in unserem Kurs nicht drin. Daher durfte der Vorgang des Abfüllens bereits jetzt schon geübt werden. Alle durften sich das fertige Honigglas gleich mit nach Hause nehmen. Die Schwebteilchen, die dabei noch in Kauf genommen werden, bedeuten keinen Qualitätsmangel. Sie sorgen jedoch für etwas optische Eintrübung und schnellere Kristallisierung. Der Kunde möchte es anders – aber wir wissen, wie lecker Honig auch in „naturtrübem“ Zustand ist!

Honigverarbeitung Weide (AK25, Modul 8, Imkerkurs für Anfänger von Bienen-leben-in-Bamberg.de)

Wichtig: Vor dem Abfüllen zeitnah die Gläser und Deckel in der Spülmaschine ohne Zusatz von Reinigungsmittel bei 60° C spülen. Auch mit neu erworbenen Gläsern, obwohl das der Gesetzgeber nicht verlangt, da sie steril aus der Fabrik kommen. Aber … ganz ehrlich … wer weiß schon, wie lange und wo diese lagerten. Staub- und geruchsfrei sind sie sicherlich nicht.

7. Wiegen

Genau 250 Gramm abzuwiegen sieht leichter aus, als es ist. Geduld und Augenmaß sind dafür notwendig – und natürlich eine geeichte Waage!

Ob geliehen oder gekauft – für den gewerblichen Verkauf von Honig muss sie alle zwei Jahre (statt jährlich wie vor 2020 noch geltend) geeicht werden. Zeitpunkt ist das Jahr, in welchem die Waage vom Hersteller geeicht und nach dem Kauf im Eichamt angemeldet wurde. Verantwortlich für das korrekte Eichdatum ist die/der Nutzer/in der Waage.

Eine Unterlassung der Kontrolle stellt eine kostenpflichtige Ordnungswidrigkeit dar. Es gilt das Mess- und Eichgesetz und die Mess- und Eichverordnung. Zum „Eich-TÜV“ hier unser einführender Blog- und Erfahrungsbericht.

8. Beschriften und Aufkleben der Etiketten

Mit dem Beschriften und Aufkleben der Etiketten endete nach jeweils etwa 6 bis 7 Stunden das Modul 8. Doch nicht, bevor wir noch einige Infos zu den allfälligen Verordnungen losgeworden sind. Diese sind: Lebensmittel-Informationsverordnung | Loskennzeichnungs-Verordnung | Verpackungsgesetz (VerpackG).

9. Zuletzt: Saubermachen

Den Teilnehmenden blieb das Saubermachen als „Übungsstoff“ erspart. Doch Tipps gibt es auch hierfür: So darf man Honig und Wachs nur mit lauwarmen Wasser entfernen, da sonst alles eher schmierig wird. Außerdem ist es nicht notwendig, die Geräte einzuschäumen. Klares Wasser genügt in den meisten Fällen.

Honig nicht zu lange auf Materialien aller Art (ausgenommen Glas) einwirken lassen, denn er enthält Säure, die auf die Dauer so ziemlich alles angreift. Also bald säubern, gut trocknen lassen und staubfrei verwahren. Damit’s im nächsten Jahr gleich wieder Spaß macht, loszulegen.

Das Entdeckelungswachs aus der Ernte, die übrigens 97,25 Kg betrug, hatte ein Gewicht von 3 Kg, allerdings mit immer noch etwas Honig dabei. Denn auch, wenn wir die Entdeckelungswanne über Nacht abtropfen ließen, kommt immer noch etwas zusammen. Es gäbe übrigens im Handel ein Netz zum Ausschleudern des Wachses, aber das lohnt sich sicher nur für große Mengen.

Wir freuen uns, dass es wieder allen Spaß gemacht hat. Und für unsere Bienenpatinnen und -paten: Ab sofort könnt ihr euren Bienenpatenhonig abholen. Einfach anrufen für einen Termin!

Der Imkerkurs für Anfänger 2025 hat nun zwei Drittel seiner Module hinter sich gelassen. Nun geht es nahtlos über ins Einwintern. Und ein bisschen Feiern wollen wir auch noch! Bis bald!

Honigernte Bughof und Weide (BLIB-Imkerkurs für Anfänger, AK26, Modul 7)

Für unsere Teilnehmenden aus dem Imkerkurs für Anfänger boten wir zur Honigernte und -verarbeitung zwei Juli-Termine an. Gruppe 1 erntete am 04.07. am Standort Bughof, eine Woche später trafen wir uns mit der Gruppe 2 an der Weide. Das Modul 7 ist das praxisstärkste von allen, wir leisten nur noch wenig Hilfestellung. Ob mit oder ohne Imkeranzug … jetzt geht’s ans Eingemachte!

Vorlauf zur Ernte

In den Morgenstunden des Tags vor der Ernte setzte Reinhold am jeweilig vorgesehenen Standort eine Bienenflucht ein, die es in verschiedenen Varianten gibt, z. B. als Raute mit zwei Eingängen oder kreisförmig mit 16 Eingängen. Jene mit zwei Plastikeinsätzen sehen wir als eher nicht so ideal an. Zu diesem Thema weiter unten mehr.

Mit Spiritus wurden die Imkergeräte (Stockmeißel, Smoker) und die Boxen gereinigt, der Abkehrbesen kam in die Spülmaschine.

Ablauf des Modul 7 zur Ernte

Um ein sauberes, zügiges und unfallfreies Ernten zu garantieren, sollten alle erforderlichen Gerätschaften vor Ort griffbereit aufgebaut werden. Auch der Eigenschutz darf nicht vergessen werden.

Hier die Checkliste Ernte:

  • Kopftuch u./o. Imkerhut und Jacke, geschlossene Schuhe, kein Leder am Körper – Im Falle zickiger Bienen nicht zögern, nach der Devise „Selbstschutz ist Bienenschutz!“ vorzugehen. Denn offen stehende Beuten, die fluchtartig sich selbst und den Wespen überlassen werden, sind keine Option, wenn ein umsichtig aufgezogener Imkerhut das verhindern kann. Warum es Lederhandschuhe zu Kaufen gibt, entzieht sich unserem Verständnis.
  • Smoker mit Rauchmaterial, Feuerzeug, Löschwasser
  • Stockmeißel
  • Abkehrbesen – Da die Borsten vom Honig verkleben und für die Bienen unangenehm hart, außerdem unnötig viele Bienen angezogen werden, empfiehlt es sich, entweder einen zweiten Besen bereit zu halten oder ihn zwischendrin mit Wasser zu säubern.
  • Leerboxen – Lebensmittelecht und sauber, zudem leicht schräg aufgestellt, damit die eingetragenen schweren Waben nicht ins Rutschen kommen.
  • Leere Rähmchen – Zum Abstützen der Honigwaben, wenn die Box nicht gänzlich mit ihnen gefüllt sind, um beim Tragen keine Wabenverletzungen zu riskieren. Unsere Empfehlung ist, 6-7 volle Waben, 3-4 leere Rähmchen.
  • Windel – Für Varroabefallskontrolle, die 3 Tage nach der Ernte erfolgen sollte.

1. Entnehmen der Waben

Zum Entnehmen braucht es im Grunde keinen oder kaum Rauch, der auch nur das Aroma beeinflussen würde. Die Bienenflucht – sofern mindestens 24 Stunden vorher eingelegt – sorgt dafür, dass relativ wenige Bienen im Honigraum sind.

Da Honigwaben mit durchschnittlich 2-3 Kilo für die Finger als ziemlich schwer empfunden werden können, könnte das Rähmchen in der Mitte des oberen Rahmenstegs in den Klammergriff genommen werden. Allerdings funktioniert dann so das Abkehren nicht mehr ideal.



2. Die Spritzprobe

Um sicherzugehen, dass keine zu wasserhaltigen Honigwaben geerntet werden, unterzieht man die Randwaben einer Spritzprobe. Das gilt jedoch nur für die wenig bis nicht verdeckelten Waben. Glänzt der Honig noch sehr, ist er wohl noch zu flüssig. Je matter, desto besser. Das Foto hier zeigt eine Honigwabe, die trotz wenig Verdeckelung schon reif genug zum Ernten war.

Ak25, Modul 7: Ernte Bamberger Lagenhonig, Standort Inselstadt / Weide am 12.07.2025 / Imkeranfängerkurs von Bienen-leben-in-Bamberg.de

Mit beiden Händen wird die Wabe an den Seitenrändern gehalten. Falls bei der kräftigen, ruckartigen Bewegung (Stoßen) der horizontal über der Beute gehaltene Wabe ein Nektartropfen herausgeschleudert wird, belassen wir sie in der Beute. Hat man ein gutes Auge, erkennt man die Tropfen trotz der gleichzeitig mit herabfallenden Bienen. Anfänger/innen sollten besser vorher die Bienen von der Wabe kehren.

 

3. Bienen abkehren

Um die Bienen nicht zu verletzen, bemühen wir uns um ein schonendes Abkehren. Die noch ansitzenden Bienen werden dabei mit raschen, beherzten Wischbewegungen des weichen Abkehrbesens vor das Flugloch gestrichen.

Behutsame Kehrbewegungen wären wegen der Gefahr, die Bienen dabei zu rollen, grundverkehrt. Manche Imker*innen verwenden ein kleines Gebläse, um die Bienen davonzuföhnen. Beim Kauf darauf achten, dass er nicht zu laut töst.

4. Honigwabe in Leerbox bugsieren

Sodann gilt es, die abgekehrte Wabe rasch und ohne wieder anfliegende Bienen – Ende Juli dann mehr noch ohne Wepsen! – in die bereitgestellte, leicht schräg stehende Box zu bringen. Dabei muss vermieden werden, dass die Wachsschicht aufbricht, etwa, weil man mit den Abstandshaltern gegen die bereits verstauten Waben stößt. Die Folge wäre eine Sauerei in der Box und somit auch ein Herbeilocken von Bienen und Wespen.


Alle Teilnehmenden übten das Einholen der Waben ohne eine „dritte Hand“. Es ist nicht einfach, zugleich mit dem Abkehrbesen eine sehr schwere Wabe mit nur einer Hand zu halten, um mit der anderen Hand den Deckel zu öffnen und die Box sofort nach dem sorgfältigen Honigwabeneinsetzen wieder zu verschließen.

Achtung: Den Deckel, wenn er denn schon auf den Boden abgelegt werden muss, weil es anders nicht zu schaffen ist, niemals mit der Innenseite nach unten aufs Gras legen. Der Grund sind Mäuse, die den Hantavirus verbreiten könnten. Alles, was mit Lebensmittel zu tun hat, unbedingt vom Boden fernhalten! Und aus gutem Grund interessiert sich ab diesem Moment des Erntens die Lebensmittelkontrolle für die Imkerei, und wenger das Veterinäramt.

Eigenschutz!

Das Schleppen der Boxen sollte rückenschonend vonstatten gehen. Also raus aus dem Kreuz, und nicht zu viel auf einmal! Auch, wenn ihr in jungen Jahren noch keinen Gedanken daran verschwendet … Belastung lässt die Bandscheiben schrumpfen! Eines der häufigsten Gründen zur Aufgabe der Imkerei sind massive Rückenprobleme.

5. Entfernen der Bienenflucht

Die Bienenfluchten sind nach dem Prinzip einer Einbahnstraße gebaut und in unterschiedlichen, vom beabsichtigten Effekt durchaus vergleichbaren Ausführungen erhältlich (s. o.).

Die Bienenflucht wird vorsichtig unter Gabe einiger Rauchstöße angehoben. Spätestens zu diesem Zeitpunkt ist es völlig in Ordnung, auch mal einen Hut aufzuziehen.

Die meisten Bienen können mit ein paar kräftigen Stößen vor die Beute – besser noch in die vorab aufgesetzte Leerzarge– abgeschüttelt werden. Dabei wird mit einer Hand die Flucht fest in den Griff genommen, die andere schlägt kräftig auf die haltende Hand. Bei sehr vielen Bienen kommt auch erst einmal an den Rändern der Abkehrbesen zum Zuge.

Wie erfolgreich der Honigraum von den Honigpflegebienen verlassen wurde, variiert manchmal stark. Oft klappt es sehr gut, zuweilen weniger.

 

Erst, nachdem alle Völker abgeerntet sind, wird die Bienenflucht entfernt. Nimmt man die Flucht nämlich bei jedem einzelnen Volk sofort heraus, wären unnötig viele Bienen in der Luft. Das muss man sich nicht antun.

 

6. Absperrgitter entfernen und Leerzarge aufsetzen

Nachdem die Bienenflucht entfernt ist, können nach ein paar Rauchstößen aus dem Smoker, der hoffentlich noch qualmt, die Absperrgitter weggenommen und dann eine (vormals mit Honigwaben) gefüllte Leerzarge aufgesetzt werden.

Wer allerdings seine Völker im weiteren Verlauf nach dem Prinzip „Teilen und Behandeln“ (TuB) versorgt, lässt das Gitter einfach noch drauf, um sicher zu sein, dass die Königin im Brutraum verblieben ist.

Sollten ein paar Waben nicht geerntet werden können, weil noch zu feucht, setzt man diese genau über das Brutnest. Wenn man schon mal dabei ist, schätzt man zugleich die Menge des im Brutraum verbliebenen Honigs. Er sollte 5 Kilo betragen. Für die Schätzung addiert man die sichtbar verdeckelte Flächenmengen. Inklusive der verbliebenen Restwaben sollte es die Menge ergeben, wie sie auf zwei beidseitig verdeckelten Waben zusammen kommen.

Falls weniger vorhanden ist und keine Tracht mehr zu erwarten (das ist von Region zu Region und vom Zeitpunkt her unterschiedlich), muss eine volle Wabe zurückgelassen werden. Oder man beginnt sogleich mit dem Auffüttern mittels Futterteig oder einigen Litern Zuckerwasser. Und zwar in den Abendstunden, um keine Räuberei auszulösen.

7. Windel einschieben

Zum Schluss wird noch die Windel eingeschoben und nach drei Tagen ausgewertet, um einen zuverlässigen Wert zu erhalten. Bleibt die Windel länger eingeschoben, erschweren Wachskrümel das Auszählen der Milben. Zudem werden Ameisen angelockt. Wegen der Wachskrümel empfiehlt es sich, während der Gemülldiagnose auch keine frisch ausgeschleuderten Honigwaben von den Bienen reinigen lassen.

Basierend auf den Ergebnissen der Gemülldiagnose entscheiden wir, ob umgehend eine Varroabehandlung durchgeführt werden muss. Dabei orientieren wir uns an den für Juli geltenden Grenzwert des Milbenfalls von 10 Milben pro Tag für die über ein Jahr alten Wirtschaftsvölker.

Liegen die Werte unterhalb dieser Grenzen, können wir mit der standardmäßigen Sommerbehandlung mittels Ameisensäure noch bis August bei den Wirtschaftsvölkern und bis September bei den Ablegern zuwarten.

Zur weiteren Verarbeitung fuhren wir die duftende Fracht an den Obstmarkt. Das Modul 8 also in einem der nächsten Blogbeiträgen.

Kolpingsfamilie Bamberg zu Gast bei der Schulbiene

14 Interessierte aus der Kolpingsfamilie Bamberg besuchten am 07.05. die Bienen-InfoWabe. Überwiegend Senior(inne)en, aber auch drei (Enkel)Kinder wurden von der Schulbiene zwei Stunden lang in die Welt der Bienen, des Honigs und der Imkerei entführt.

Erstaunt waren wir, dass gleich zu Beginn nach dem Aussehen der Asiatischen Hornisse gefragt wurde. Wie praktisch, dass wir ein Exemplar im Regal hatten.

Flyer Vespa velutina der LWG (Ausschnitt)Auch auf zahlreiche weitere Fragen konnten wir jederzeit auf großformatige Fotos oder Anschauungsobjekte zurückgreifen. Eine gute Gelegenheit, allen Schulbienen-Unterstützer der Vergangenheit (und hoffentlich auch der Zukunft) DANKE zu sagen, die uns dies finanziell möglich mach(t)en.

Nachdem erraten wurde, wie schwer die herumgereichte Honigwabe war und wie der Honig ins Glas kommt, wurde noch flugs ausgerechntet, wie viele Gläser das ergiebt, Tja, Kopfrechnen ist immer noch gefragt!

Die Honigverkostung löste einen kleinen Verkaufsansturm auf unseren Bamberger Lagenhonig aus, dem wir gerne nachgekommen sind. Schließlich wollen die Regale wieder frei werden, wenn es im Juli zur ersten (und bei uns einzigen) Ernte des Jahres kommt. Übrigens wieder verbunden mit einer öffentlichen Honigernte am 19.07., 15 Uhr während der BIWa-Sonntagsöffnung am Bienenweg 1 im Erba-Park.

Schön, dass ihr uns besucht habt, und vielleicht ja wieder im nächsten Jahr?!

Einzug unserer Bienen in die Bio-Gärtnerei Niedermaier

Einzug Bienenvolk von Bienen-leben-in-Bamberg.de zur Bio-Gärtnerei NiedermaierAufgeregt begleitete der Fünfjährige den Einzug unserer Bienen in die Bio-Gärtnerei der Familie Niedermaier in der Mittelstraße. Denn pünktlich zum siebten Geburtstag seines Bruders hatte unser Volk eine neue Heimat gefunden. Und zwar genau zwischen den 2019 und 2021 gesetzten Geburtsbäumchen. Der Plan hierfür reifte anlässlich des „Etwas anderem Erntedankfestes“.

Die Eltern der beiden, unser FKBB-Mitglied Sebastian und seine Frau Andrielly, die derzeit jede Menge Wahlkampfarbeit stemmen, nahmen sich viel Zeit für einen gebührenden Empfang.

Einzug Bienenvolk von Bienen-leben-in-Bamberg.de zur Bio-Gärtnerei Niedermaier

Bald ist es warm genug zum Ausfliegen und dem Erkunden der blühfreudigen Gegend auf historischem Terrain der Gärtnerstadt, die zur Ernennung Bambergs als UNESCO-Welterbe wesentlich beigetragen hatte. Und wir erfahren endlich aus erster Hand, ob Bienen tatsächlich gerne an den Blüten des dort kultuvierten Süßholzes naschen.

Bereits einmal schon hatten wir in der direkten Nachbarschaft einen Standort, den wir damals „Gärtnerstadt-Heiliggrab“ nannten. In Abgrenzung dazu wird der dort gewonnene Bamberger Lagenhonig die Bezeichnung „Gärtnerstadt / Bio-Gärtnerei“ erhalten. Es versteht sich von selbst, dass man diesen Lagenhonig ab Juli 2026 auch im Hofladen der Niedermaiers ordern kann.

Einzug Bienenvolk von Bienen-leben-in-Bamberg.de zur Bio-Gärtnerei Niedermaier

Und selbstverständlich werden die beiden Jungs nun systematisch in das aufregende Bienenleben eingeführt. Die neue Generation soll früh erfahren, dass Bienen und Bauern seit Urzeiten eine Symbiose bilden. Höchste Zeit, auch DIESE Tradition den zahlreichen weiteren der Gärtnerstadt, hier der „Unteren Gärtnerei“, wieder hinzuzufügen.