Balkonbesuche der Blauen Holzbiene (Xylocopa violacea)

Seit geraumer Weile findet sich pünktlich zur Mittagszeit die Blaue Holzbiene auf unserem Balkon ein. Xylocopa violacea liebt unsere Löwenmäulchen, die auch bereitwillig ihre Unterlippe aufklappen, sobald sich der schwergewichtige Gast darauf nieder lässt. Der brummende Anflug der größten europäischen Wildbienenart ist deutlich zu vernehmen. Doch fotografieren lässt sie sich trotz ihrer Größe von rund 3 cm eher weniger leicht – zumindest findet das meine Mobilkamera. Daher freue ich mich, als es mir doch ein paar Mal gut gelang, natürlich mit viel Ausschuss drumherum.

Die sanfte Schöne liebt warmes, trockenes und leicht morsches Holz, was sie offenbar in den nachbarlichen Balkonen der Innenstadt, die noch nicht saniert sind, als Brutplatz vorfindet. Aber auch in den Schrebergärten der Erba-Insel im Umfeld der Bienen-InfoWabe scheint sie sich wohl zu fühlen. Jedenfalls findet sie sich öfters im Bamberger Bienengarten ein, und dort besonders am Muskatellersalbei und anderen Lippenblütlern.

Ist es nicht prachtvoll, dieses wundersame Insekt? Sie zu schützen kommt sicherlich vielen in den Sinn. Weniger hübsche und kleinere Insekten haben es allerdings schwerer, wahrgenommen zu werden. Wir jedenfalls pflanzen möglichst Vielseitiges und sorgen mit ruhigen Ecken dafür, dass es den Tierchen gut geht … damit es den Blüten und auch den insektenfressenden Kleintieren ebenfalls gut geht. Ihr auch?!

Fotogalerie Blaue Holzbiene (Xylocopa violacea)

Blühwiese sensen bildet Start in den Herbst

Sonntag vor einer Woche, also am 12.09.2021, ereignete sich unser „persönlicher“ Start in den Herbst. Denn an diesem Tag wurde unsere Blühwiese endgültig abgesenst. Längst schon war sie nicht mehr ansehnlich, so struppig und braun verdorrt. Doch die Schönheit, die ihr innewohnt, sieht das Auge nicht unbedingt. Das Verfilzte steckt voll reifer Samenkörner und nahrhafter Hoffnung für das nächste Bienen- und Insektenjahr.

Unsere Blühwiese wird in der Regel nur ein- bis zweimal im Jahr gemäht. Heuer beließen wir es bei einer Mahd. Die angrenzende große Blühwiese der Stadt ist noch nicht dran gewesen. Sicherlich werden dort bald die Maschinen drüber gehen. Also – mit einer Sense wären die Mitarbeiter/innen hübsch beschäftigt. Kaum auszumalen, dass man früher bei noch viel größeren Flächen ausschließlich mit Handarbeit vorging. Reinhold jedenfalls schaffte unsere Wiese nur auf mehrere Male, denn das Wegbringen der Mahd kostet schließlich ebenfalls Zeit. Das Sensen ging ihm aber recht gut aus der Hand. Tja, gelernt ist gelernt!

Am vergangenen Sonntag war außerdem auch für die Bienen-InfoWabe das Saisonende erreicht. Dazu mehr im nächsten Beitrag!

Einfüttern (BLIB-Imkerkurs für Anfänger AK21, Modul 11)

Vorletztes Modul des 12-teiligen Imkerkurs für Anfänger 2021 bei Bienen-leben-in-Bamberg.de. Im Praxisteil am 21. und 22.08. erfuhren die Teilnehmenden, welche Materialien für den Vorgang des Einfütterns (Darreichungsformen) praktisch sind, wann der richtige Zeitpunkt ist und wie bzw. in welcher Dosierung eingefüttert wird.

Vorarbeiten

Da vor Kurzem erst eine Varroabehandlung vorgenommen wurde, ziehen wir heute die Windel und inspizieren den Milbenbefall. Der oberen Leerzarge wurde sodann der Dispenser entnommen. Achtung, es kann immer noch etwas Säure austreten, also vorher Handschuhe überziehen!

A. Darreichungsformen beim Einfüttern

1. Futterbehältnis mit Aufstieghilfe

Einfüttern der Bienenvölker

  • Die vom Dispenser befreite Leerzarge wird zunächst auf die Seite gestellt. Auf die oberste Zarge wird eine Folie aufgelegt und an der Rückseite der Beute einen Spalt breit umgeschlagen (siehe Fotogalerie unten). So gelangen die Bienen in die nun wieder aufgesetzte Leerzarge und zu den Futterkübeln.
  • Als Futterbehältnisse dienen gereinigte, runde oder (am mengenergiebigsten) eckige Joghurtkübel oder Stapelboxen (Baumarkt), die natürlich lebensmittelecht sein müssen (erkennbar am Messer/Gabel-Symbol).
  • Das mengendokumentierte Zuckerwasser wird – bis auf einen kleinen Rest – in die Kübel gegossen.
  • Die Aufstiegshilfe in Form von Stroh wird auf das eingegossene Zuckerwasser wie ein Polster oder Nest aufgelegt.
  • An einer Kübelinnenseite wird außerdem eine Handvoll Stroh hochkant bis zum Boden eingeführt. Das Material kann nach erfolgreicher Fütterung später einfach auf dem Kompost landen.
  • Zum Schluss legt man mit der zurückbehaltenen Futtemenge eine zuckrige Spur, gießt also ein wenig zwischen und auf die Rähmchen hin zu den Behältern.

Sobald die Bienen das Zuckerwasser riechen, beginnen die Sammelbienen mit ihrem Schwänzeltanz. Da sie jedoch nur schwer die unmittelbare Nähe des Futters anzeigen können, fliegen die Bienen erst einmal vor die Beute, um nach der Quelle zu suchen. Es dauert eine Weile lang, bis sie den Fundort checken. Dabei hilft ihnen die oben beschriebene Zuckerspur.

2. Der Adam-Fütterer

Adam FüttererIm Kursmodul kurz erwähnt wurde der sogenannte „Adam-Fütterer“. Das entscheidende Merkmal an dieser Futterzarge ist eine Aufstiegshilfe in Form eines konischen, etwa handtellergroßen Kegels in einer ansonsten flachbödigen Schale, in die das Zuckerwasser eingegossen wird. Die Bienen klettern im Inneren des Kegels hinauf, dann an der Außenschräge bis zum Flüssigkeitsspiegel hinunter und nehmen das Futter auf.

Da nicht sehr viele Bienen auf einmal durch den Kegel (auch: Dom genannt) gelangen können bzw. Platz auf der Außenfläche finden, geht die Futteraufnahme langsamer als mit der Kübelfütterung vonstatten.

Die Aufstiegshilfen sind übrigens mal als Kegel, mal als seitliche Schale, mal mittig, mal im Eck etc. erhältlich. Beim Kauf darauf achten, dass die Futterzarge von den Maßen zur verwendeten Beute kompatibel ist (Hohenheimer Beute, Frankenbeute, …).

Ein Nachteil ist, dass der Fütterer keine größere Menge aufnehmen kann, man muss also häufiger nachgießen. Zweiter Nachteil: Für den Kauf dieser Futterzargen entstehen Kosten. Es sei denn, man ist handwerklich geschickt und hat ohnehin Holzmaterial übrig.

Bei der Verwendung des Adam-Fütterers ist eine Leerzarge nicht erforderlich.

3. Futtertaschen

Nicht vorgestellt, doch erwähnt wurden die Futtertaschen. Es gibt sie in einfacher und doppelter Wabenbreite, werden also anstelle einer oder zweier Rähmchen neben das Brutnest eingehängt.

Vorteil gegenüber der oben beschriebenen Behältnisse ist, dass der Weg zum Futter für die Bienen recht kurz ist, daher bei kühler Wetterperiode geeignet. Nachteilig ist der geringe Futtermengeninhalt von etwa 3,5 bzw. 7 Litern, was ein häufiges Nachgießen des Zuckerwassers notwendig macht.

Auf Futterteig gehen wir hier nicht ein, da wir diese Art des langsamen Einfütterns um diese Jahreszeit, aber auch ganz generell, nicht favorisieren. Die Nahrungsaufnahme dauert zu lange, so dass zwischen den zwei erforderlichen Varroabehandlungen nicht genug Zeit bleibt. Außerdem halten wir es für widernatürlich, da Fertigtrockenfutter auch in der Natur nicht vorkommt.

B. Zeitpunkt des Einfütterns

  • Das reguläre Einfüttern erfolgt bei den Wirtschaftsvölkerm NACH der ersten Varroabehandlung mit Ameisensäure, also Mitte/Ende August.
  • Manchmal kann eine so genannte „Zwangsfütterung“ auch noch später im Jahr anfallen, wenn erkennbar wenig Zuckerwasser aufgenommen wurde. Das passiert, wenn die Varroabehandlung zu heftig für das Volk ausgefallen ist, bspw. bei einer zu schnellen Verdunstung bei zu warmen Wetter. Das Volk wird dann fressfaul. Siehe hierzu in unserem Beitrag unter der Zwischenüberschrift: „Zwangsfütterung im Herbst sorgt fürs Überleben“.
    Doch häufig ist der Grund ein zu schwaches und / oder krankes Volk, so dass eine Vereinigung bzw. Auflösung ratsam sein kann.
  • Grundsätzlich Abends einfüttern! Verhindert die Räuberei unter den Bienenvölkern. Daher fand unser Modul auch erst am Nachmittag und nicht wie sonst am Vormittag statt.

C. Was wird eingefüttert?

  • Zur Einfütterung verwenden wir eine Zuckerlösung im Mischungsverhältnis 3:2, d. h. 3 Gewichtsanteile Zucker werden in 2 Anteilen Wasser gelöst. Als Zucker verwenden wir Haushaltszucker, also reine Sacharose. Zum Thema „Zucker“ siehe auch folgende Beiträge:
  • Alternativen zum Zucker sind fertige Futterlösungen auf Zucker- oder Getreidebasis. Darauf zu achten ist, dass sie als Bienenfutter deklariert sind. Bienenfutter besitzt ein speziell auf die Bedürfnisse der Bienen abgestimmtes Spektrum von Zuckerarten.
  • Wirtschaftsvölker füttern wir mit 20 Kg Zucker ein, entsprechend rund 33 Kg Futterlösung im 3:2-Mischungsverhältnis. Ableger werden mit 15 Kg Zucker eingefüttert, entsprechend ca. 25 Kg Futterlösung.
  • Tragen Bienen nach der Honigernte (die bei uns nur einmal im Jahr im Monat Juli erfolgt) erneut viel ein, wird entsprechend weniger Zucker eingefüttert. Zusätzlich verbleiben bei unserer Betriebsweise mindestens 5 bis 10 Kg Honig im Brutraum. Daher sollte vor dem Einfüttern eine kurze Kontrolle der Situation erfolgen und die Bedarfsmenge entsprechend angepasst werden.

D. Wie wird eingefüttert (Dosierung)?

  • Wichtig: Nichts neben die Beute hinaus kleckern! Sonst werden andere Bienenvölker angelockt und zur Räuberei verleitet. Am besten, man stellt sich einen Kanister mit Wasser zum Säubern bereit.
  • Wirtschaftsvölkern kann (muss man aber nicht) das gesamte Futter in einer großen Portion auf ein Mal verabreicht werden.
  • Ableger werden in mehreren Portionen, also über einen längeren Zeitraum, eingefüttert. Wird ein Ableger zu schnell gefüttert, leidet die Bruttätigkeit, da die Bienen auch das Brutnest mit Futter voll füllen.
  • Grundsätzlich lautet die Devise, lieber etwas mehr einfüttern, als verhungerte Völker im Frühjahr zu riskieren. Überschüssige Futterwaben können im Frühjahr den Völkern entnommen werden und finden bei der Ablegerbildung weitere Verwendung.
  • Manchmal dauert es vor allem bei zu kühlem Wetter zu lange, bis die Bienen das Zuckerwasser aufgenommen haben. Gäriges Zuckerwasser daher entfernen, die Menge abwiegen und die entsprechende Fehlmenge zu einem späteren Zeitpunkt erneut anbieten.

Trachtzeit zu Ende, Bienen auf Suche – auch in Wohnungen!

Normalerweise ist man vor Bienen jeder Art sicher. Sie neigen nicht zu einem Besuch in der Wohnung, um nach Süßem zu fahnden, im Gegensatz zu ihren Verwandten, den Wespen – und auch da sind es nur wenige Arten, denen es nach dem Brutgeschäft ab Ende Juli / Anfang August nach Süßem und Fleischigem gelüstet.

Doch nun ist mit dem Verblühen der letzten Lindenbäume die Zeit der sogenannten Massentrachten vorbei – vom Honigtau in den Wäldern, so die Läusepopulation gut ist. Die Felder sind von Blühendem weitestgehend leergeräumt und allenfalls Kornblumen und Weißklee finden sich mal mehr, mal weniger. In den Gärten erfreuen hingegen einige Blüher mehr noch das menschliche und bienische Auge: Löwenmäulchen (die bevorzugt von den Hummeln besucht werden), Rosen und Dahlien (doch nur die ungefüllten zählen für Bienen), einige späte Lavendel, der Sonnenhut (vor allem bei Schmetterlingen und Wildbienen begehrt), auf der Blühwiese Wilde Malven, Wegwarte, Königskerzen und Flockenblume, in unserem Bamberger Bienengarten öffnet die Blasenesche ihre ersten Blütenrispen, außerdem frühe Astern und Minzen … es ist die Zeit der Läppertracht.

Biene an rose HerbstasterSo läppert sich das eine oder andere Nektartröpfchen in den Honigblasen der Bienen und wird nicht mehr verschmäht, da ja sonst nichts an Üppigerem davon ablenkt. Bienen sind blütenstet, das heißt, sie besuchen bevorzugt die selbe Pflanzenart, bis diese vom Nektar und / oder Pollen befreit ist. Erst dann geht es zur nächsten. Daher ist sie unverzichtbare Oberbestäuberin unserer Kulturpflanzen. Sorry, Wildbienen, der Thron gebührt nicht nur euch, auch, wenn manche Zeitgenossen das derzeit anders kommunizieren. Nein, wir wollen die beiden Bienenarten keinesfalls gegeneinander ausspielen, wir brauchen euch alle!

Jetzt, also im aus Sicht der Tierwelt ausgehenden Sommer, ernten Imker/innen den Honig und erhalten daher so manchen Besuch ihrer Schützlinge – sofern sie den Schleuderraum nicht mit einem Fliegengitter geschützt hatten. Sobald die Morgenkühle schwindet, sind Bienen auf der Suche nach allem, was nach Honig und Wachs riecht. Sobald die erste Spurbiene Witterung aufgenommen hat, sind sehr schnell auch alle anderen Sammelbienen des Volkes informiert. Wehe den Menschen, die in der Nacht gelüftet und Spätaufsteher/innen sind!Biene an Sonnenblume

Was tun, wenn der Raum voller Honigbienen ist?

Wir hatten das auch einmal erlebt und das Fensterschließen verpasst. Der Raum, in dem wir tags zuvor Honig verarbeitet hatten, war am Morgen gegen 8 Uhr oller erwartungsvoll summender Bienen, die das Entdeckelungsgeschirr besetzten, obwohl wir es mit einem Tuch abgedeckt hatten. Ihre Riechorgane an den Fühlern sind hochsensorisch, noch mehr als Hundenasen. Doch sind Sammelbienen glücklicherweise nicht aggressiv. Wir Imker/innen wissen das, stehen wir doch schließlich oft genug in ganzen Wolken von braun-schwarz gestreiften Leibern. Ruhe bewahren und keinesfalls Herumwedeln ist unsere Devise. Doch wie loswerden? Mit sanften Worten geht das leider nicht, allen selbsternannten Bienenflüsterern zum Trotz.

Nun, Bienen streben nach dem Licht, das gilt es zu nutzen. Warteposition am Fenster einnehmen, und jedesmal, wenn eine Biene versucht, mit ihrem Schatz zurück zum Volk zu fliegen, wird sie vorsichtig, jedoch beherzt, mit einem festem Karton oder Haushaltssieb als Schubhilfe, vollends hinausgeschubst und hinter ihr sofort wieder das Fenster geschlossen. Das ist bei all dem regen Kommen und Gehen nicht so einfach.

Also lässt man sich die Bienen eine Weile lang am Innenfensterglas versammeln, öffnet es dann, bugsiert sie mit den Hilfsmitteln – Imker/innen wagen es mit ihren bloßen Händen – hinaus und verschließt ganz, ganz schnell wieder das Fenster, bevor sie – oder die Neuankömmlinge, die draußen schon auf Einlass gewartet haben – wieder hereingeflogen kommenBienen an Großblütiger Königskerze (Verbascum densiflorum).

Nach etwa einer geduldigen Dreiviertelstunde bis Stunde ist die letzte Biene heimflugbereit bzw. die sich wieder hineinmogelnden Bienen, die es an der Fensterwache vorbeigeschafft haben. Es kehrt Stille ein. Irgendwie schade. Doch jetzt erst einmal ein verdientes Frühstück, ein Honigbrot zum Beispiel – aber nur mit dem Lieblingsmenschen zusammen und ohne Begleitsummen.

Eine andere Methode wäre, die Nacht abzuwarten. Alle Bienen verlassen mit zunehmend schwindendem Sonnenlicht bzw. beginnender Kühle den Raum, um nach Hause zu fliegen. Nur gemeinsam im Volksverbund wird die Nacht verbracht.

Sobald die letzten Bienen den Raum verlassen haben, ist sofort Putzen angesagt. Denn Bienen machen auch mal Kacka, und der geht manchmal nur sehr schwer weg, Wo lauwarmes Wasser mit Spülmittel nicht hllft, ist Reinigungsbenzin die nächste Wahl, natürlich nur auf geeigneten Flächen. Stoffe sofort vorbehandeln und in die Maschine werfen. Biene an Durchwachsener Silphie (Silphium perfoliatum)

Wie lässt sich diese trachtarbe Zeit verbessern? Da wären Wildblumenwiesen und Spätblüher angesagt, z. B. Hibiskus und Efeu – der erst ab ca. dem 7./8. Jahr blüht – Heidekraut und Sonnenblumen, also zumindest die, die noch echten Samen aufweisen und nicht totgezüchtet wurden, auch Astern, Disteln Fetthennen sind unkomplizierte Reichlichblüher, und echte Renner bei Bienen sind die Durchwachsene Silphie und die Phacelia. Wer viel Platz im Garten hat, bietet die Seidenpflanze an.

Teilt die Welt miteinander! Die meisten Kämpfe sind unnötig, wenn man weiß, wie man sich aus dem Weg geht oder vielmehr, den Weg füreinander frei macht. Wo sich unsere Welten überschneiden, ist Herz und Verstand sowie Toleranz und Rücksichtnahme angebracht. Wo eines davon fehlt, ist Stress vorprogrammiert. Einen schönen Restsommer euch allen!

viele Bienen an einer Seidenpflanze

Viel Zulauf zur Lavendel- und Honigmesse 2021 im Bamberger Bienengarten

„Wir kommen aus Wachenroth und haben es über den Steigerwald-Kurier erfahren“, so erzählte uns ein Besucherpaar, das extra wegen des Bamberger Lagenhonigs zu uns in den Erba-Park fuhren. Lavendel hingegen war nicht ihr Ziel – im Gegensatz zu zahlreichen anderen, die vor allem der angekündigte weiße und rosa Lavendel interessierte. „Den bekommt man sonst so selten“, meinte eine andere und schwenkte die Tüte mit den erstandenen Sorten ‚Artic Snow‘ und ‚Rosea‘, im Übrigen im Wiederverkauf vom Bamberger Staudengarten Strobler.

Letztere Sorte säumt zusammen mit rosablühenden Edel-Gamander unser Rosenrondell 2.  So konnte man sich vor der Kaufentscheidung gut ein Bild von der Wuchskraft machen. Um das Rosenrondel 1 hingegen kommt ‚Nana Alba‘ (Staudengärtnerei Gaißmayer) zur Geltung, die ebenfalls in unserem Messeprogramm enthalten war.

„Für mich ist Lavendel irgendwie immer lila“, meinte unser Imkerkollege Leo Weingärtner, der mit seiner Frau Monika länger im Bienengarten verweilte. Für die Traditionalisten bot sich folglich die Sorte ‚Dwarf Blue‘ an, die an unserem Verkaufsstand am stattlichsten herausragte. Aber auch die dunkelblau-violette ‚Hidcote Blue‘ fand Liebhaber/innen, zumal die von der Lavendelspezialistin Elke Puchtler gespendete Umrandung des Schau-Kräuterbeetes ein echter Hingucker und Motivator war.

Manche hingegen, darunter viele Nachbar(inn)en aus der Erba-Park-Umgebung, waren einfach nur mit einer Tasse Kaffee zufrieden, den sie auf den zwischen den Schaubeeten verstreuten Bänken und Stühlen genossen, um das entspannte menschliche wie tierische Treiben stillvergnügt zu beobachten.

Blühender Höhepunkt im Gartenjahr ist nun mal Mitte Juni, und da auch das Wetter hielt – die angesagten Gewitter kamen bis auf einen kurzen Schauer erst am späten Abend –, summte und flatterte es zwischen den Blumen ohne Unterlass. Auch die Schwarze Holzbiene stellte sich wieder ein, zumal ihre Lieblingsspeise, der ‚Muskatellersalbei‘, gerade im Begriff war, seine meterhoch werdenden rosa-cremeweißen Blütenstile zu schieben.

Für Fachgespräche mit unseren früheren wie jetzigen Imkerkursteilnehmenden blieb allerdings kaum Zeit bei einem Zulauf von etwa 100 Gästen. Manche warfen dabei einen Blick in unser grünes Klassenzimmer, die Bienen-InfoWabe, die allerdings wegen Corona nur hintereinander begehbar blieb. Doch das Draußensein verlockte aktuell ohnehin ganz besonders.

Traumhaftes Paradies mit entspannten Gästen

„Ein Traum“, „Paradiesisch“, „Immer wieder etwas Neues zu entdecken“, „Mein Lieblingsplatz“, „Sind fast jeden Tag hier“ … wir sind jedes Mal geflasht über die begeistert klingenden Bemerkungen und fühlen uns bestätigt in unserem Tun. Menschen wie Tieren eine Freude zu bereiten ist besonders in diesen schwierigen Corona-Zeiten doch etwas höchst Befriedigendes.

Dabei sind wir nicht gänzlich alleine. Rückenstärkung finanzieller wie persönlicher Art geben uns vor allem unsere Bienenpatinnen und -paten. Zur Lavendel- und Rosenmesse vorbeigeschaut hatten Anne und Hans Zirkel, Ina Kudlich (die uns die Tischgarnituren von mokka makan auslieh), Andrea Schöb mit Familie sowie Rita und Stephan. Letztere halfen uns kräftig beim Abbau des Standes, so dass wir vor dem Gewitter sogar noch zu einem gemeinsamen Abendessen kamen.

Am Folgetag pflanzten wir die nicht verkauften Lavendel ein, die nun einen hübschen Platz um die Ramblerrosen erhielten – (ihr erinnert euch an Jeannette Frank von Galarosa, die bei uns ihre Spuren hinterlassen hat?!) – und die wie auf Bestellung blühten, was das Zeug hielt. Es war schön, den erfolgreichen Tag Revue passieren zu lassen, was wir am längsten Tag des Jahres nach getaner Buddelarbeit zu fortgeschrittener Stunde denn auch ausgiebig taten.

Toll, dass ihr alle unsere Gäste wart! Super, dass ihr alle etwas für die Bienen tun wollt! Nächstes Jahr gerne wieder! Der Termin für die Lavendel- und Honigmesse ist fix für den 19. Juni gesetzt. Vormerken!

BIWa-Sonntagsöffnung am 20.06.21 mit Lavendel- und Honigmesse für Bienenfreunde

So., 20.06.21 – BIWa-Sonntagsöffnung mit Messe

LavendelKennzeichnung "Spezialthema" der Bienen-InfoWabe (BIWa)14.00 – 18.00 Uhr |  Lavendel- und Honigmesse für Bienenfreunde. Verkaufsschau mit Beratung im Bamberger Bienengarten

Was? Lavendel wird von Honig- wie Wildbienen sehr geschätzt und ist ein unkomplizierter Garteninsasse. Für unsere Messe verkaufen wir  verschiedene Lavendelsorten in den Farben lila, rosa und weiß. Einige davon wie die Sorten #Hidcote Blue, #Rosea und #Nana Alba sind dauerhafte Gäste im Bamberger Bienengarten, der jederzeit öffentlich zugänglich ist. Ihr könnt sie euch also vor dem Kauf gerne erst mal ansehen, denn sie werden bis dahin garantiert blühen.
Wer außerdem den unter dem Siegel „Region Bamberg – weil’s mich überzeugt!“ geimkerten Bamberger Lagenhonig mit hinzunehmen möchte, hat viel Gutes für die Natur getan.
Für wen? Ohne Altersbeschränkung
Kosten? Kein Eintritt. Über Spenden freuen wir uns
Veranstalter: Reinhold Burger & Ilona Munique, Imker/in, Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de
Wo? Bienen-InfoWabe, Bienenweg 1, 96047 Bamberg (Erba-Park)
Und sonst? Bitte nutzen Sie die nahe Tiefgarage des ERBA-Parks

Dufter Pfingstspaziergang im Bamberger Bienengarten

Die ersten Pfingstrosen sind soeben am Verblühen (Mollis und Nosegay), doch die nächsten Stauden stehen mit dicken Knospen in den Startlöchern! Letzten Herbst angelegt, erfreut uns bereits heuer unser Schau-Pfingstrosenbeet mit kraftvollen, blühfreudigen Päonien, einigen Iriden (alle von Andrea Köttner aus Obermarchal) und dazwischengetupft drei verschiedene Arten von Frauenmantel und Duftveilchen. Letztere erfreuen uns im neuen Jahr, für heuer haben sie ihre Blütezeit schon hinter sich gebracht. Na ja, vielleicht mag das Pfingstveilchen noch etwas nachlegen, mal sehen …

Apropos sehen … wer sich im Bamberger Bienengarten am Bienenweg 1 umsieht, wundert sich vielleicht über den frisch gemähten Rasen. Doch vier- bis fünfmal im Jahr braucht es das, damit der Weißklee blühen kann. Er ist bei Bienen sehr begehrt als Zwischentracht, wenn sonst nicht viel blüht, bspw. im Hochsommer. Unsere Blühwiesen-Areal hingegen haben wir so belassen, wie es grad mag. Allerdings überwuchert im Moment die Zottelwicke alles ein wenig. Vielleicht, weil sie von uns ein frisch gedrucktes botanisches Pflanzschild beigestellt bekam? Da will sie sich wohl besonders dafür anstrengen.

Apropos Pflanzschilder … noch fehlen sie im Pfingstrosenbeet. Sie werden erst nach der Blüte gestaltet und in Druck gegeben. Denn die uns noch fehlenden Fotos wollen wir nicht aus dem Internet „klauen“. Unser Ehrgeiz ist es außerdem, die Insekten, die sich daran laben, mit aufs Bild zu bringen. Beispielsweise den „Fliegenden grünen Edelstein“ oder „Brokat auf Beinen“, wie er treffend bezeichnet wird. Der Gemeine Rosenkäfer (Cetonia aurata) hat es sich in der zartduftenden ‚Nosegay‘ gemütlich gemacht und lässt dabei auch nicht von unserer Honigbiene stören.

Apropos stören … Sie stören uns überhaupt nicht, wenn wir uns im Bienengarten aufhalten, um all die Schaubeete zu pflegen und zu hegen. Gerne dürfen Sie uns ansprechen oder auch Honig kaufen, sogar an Pfingstfeiertagen ist das erlaubt. Oder Sie setzen sich einfach auf eine unserer Sitzbänke, die Ihnen das interessierte Beobachten der Tier- und Pflanzenwelt ermöglichen sollen.

Wir wünschen Ihnen eine geistig anregende oder wahlweise entspannte Pfingstzeit, bleiben Sie weiterhin gesund und genießen Sie unser kleines Paradies auf der Erba-Insel!

*3* Adventskalender der Bamberger Schulbiene 2020

Cover Vincent Albouy, Das Wunder der BestäubungKeine Frage – die Bestäubungsleistung der Bienen ist das, was unserer Generation mittlerweile wichtiger ist als der Honigertrag. Wer sich einmal etwas näher damit befassen möchte, ohne erneut die zweite Klasse besuchen zu müssen, in der das normalerweise Unterrichtsstoff ist, greife zu diesem schlanken Büchlein über „Das Wunder der Bestäubung“ aus dem Ulmer Verlag. „Warum die Arbeit von Bienen und Co. im Garten lebenswichtig ist“ (Untertitel), kann man sich ja eigentlich gut denken. So ist „eine gute Bestäubung die unersetzliche Grundlage für eine reiche und qualitiativ gute Ernte“.

Kapitel

Erwartungsgemäß befasst sich das erste Kapitel eingehender damit, wie Bestäubung genau funktioniert und welche Insekten den Pollen transportieren. Fliegen, Schmetterlinge, Wildbienen und Honigbienen erhalten dabei eigene Unterkapitel. Im Groben erfährt man, wie ein bestäuberfreundicher Garten eingerichtet werden kann, bevor in zwei eigenen Kapiteln explizit auf die Bestäubung von Obstblüten und Gemüsepflanzen eingegangen wird.

Fotos

Auf jeder Seite finden sich mehrere Abbildungen einzelner Früchte oder Blüten, mal mit oder ohne Insekten. Dass dabei offenbar lediglich ein solider Fotoapparat und das „normalsterbliche“ Auge des Verfassers selbst, also Vincent Albouy, zum Einsatz kamen, reicht zumindest mir zur Veranschaulichung der Sachverhalte völlig aus. Dieser kleine, 64 Seiten umfassende broschürte Leitfaden benötigt sicherlich keine hochprofessionellen Makroaufnahmen.

Fragen

Vielmehr braucht es gute Antworten auf der vom Autor aufgeworfene Fragen, beispielsweise: Wie bekommt man mittels Selbst- wie Fremdbestäubung ’schön(st)e‘ Tomaten, Paprika und sonstige Früchte? und „Manuelle Bestäubung – rückständig oder modern?“ und „Ein Bienenvolk im Garten?“ Ah, jetzt war ich gespannt!

Natürlich sah ich mir die Doppelseite (links Text, rechts Fotos) mit imkerlich geprägten Argusaugen näher an. Kurz gesagt: Der höchste Informationsgehalt befindet sich im gelben Kasten zu „Bienen und Bienenrecht“. Der Rest ist … nun ja, … ist eher sparsam und trägt gerade mal dazu bei, sich in Sachen Bienenhaltung zwischen „neugierig und abgeschreckt“ zu fühlen. Das hauseigene Fotoarchiv war ebenfalls offenbar schnell ausgereizt und kann zur Entscheidung nicht allzu viel beitragen.

Immerhin … es wird im Zusammenhang mit einer Bildbetitelung empfohlen, sich mit den „Grundlagen der Imkerei vertraut zu machen“. Und im Textteil heißt es, sich „die ganze warme Jahreszeit hindurch intensiv zu kümmern“. Was natürlich sofort die nächste, leider nicht beantwortete Frage aufwirft: Was versteht der Autor unter intensiv?

Der erschrockene Leser denkt sich bei „intensiv“ womöglich: „Kann ich da überhaupt noch nebenbei Arbeiten? (Aber ja doch!) Muss ich auf Urlaubsfahrten verzichten?“ (Nein, nur gut in den zeitlichen Ablauf integrieren). Ich verrat’s mal ganz grob: Es sind etwa 15 Besuche im – mal mehr, mal weniger – wöchentlichen Abstand, bei welchen durchaus einzelne Maßnahmen zusammengefasst werden können.¹

Zielgruppe

Wer soll das Büchlein nun kaufen? Jedenfalls keine Imker/innen. Oder doch?! Also, für unsere Imker-Bibliothek halte ich es als Ergänzung des Bestandes in Sachen „Bienennahrung“ durchaus als gerechtfertigt. Doch mehr noch kann man es insektenfreundlich gesinnten Menschen, die einen Garten ihr Eigen nennen, als kleines Schmankerl zu Weihnachten schenken. Den großen Bruder dazu, den gewichtigen Bildband „Blütengeheimnisse“ von Bruno P. Kremer (Haupt Verl.), rezensiere ich dann morgen.


Albouy, Vincent: Das Wunder der Bestäubung. Warum die Arbeit von Bienen und Co. im Garten lebenswichtig ist. Stuttgart : Ulmer. 2020. 64 S.
ISBN 978-3-8186-1240-5


¹Zwischen April und Juni wöchentlich einmal zur Weiselkontrolle, sodann Jungvölker bilden, biotechnische Varroaprophylaxen, Ernte(n), Einfüttern und zwei Varroabehandlungen.

Geschenke, Geschenke, … Wildbienen-Nisthilfe und Samenpäckchen für den Bamberger Bienengarten

Herzlichen Dank an Klaus-Dieter Kerpa, seines Zeichens Fachberater der Firma Neudorff und gern gesehender Referent auch in Kleingartenvereinen, für das tolle Bienenhaus und die Saatgutmischungen (alles von Neudorff) nebst Kalender und Informationen! Wir freuen uns sehr darüber, dass der Besuch im August (siehe Bericht) offenbar so  nachhaltig wirkte, dass man uns über die damals bereits geleistete großzügige Spende erneut belohnen wollte!

Geschenke: Wildbienennisthilfe, Blühsamenmischungen, Kalender, Infomaterial von NeudorffDachten wir, mit unserem kürzlich angelegten Päonienbeet endgültig zum letzten Male den Spaten geschwungen zu haben und es nun genug sein zu lassen, so werden wir wohl doch noch einmal ein paar Flächen freilegen. Die vier verschiedenen Blühmischungen – „Bienengarten“, „Gartenstare“, bunte Schwärmerei“ und „Nachtschwärmer“ würden 60 m² ergeben.

40 m² kriegen wir an der Nord-Ost-Seite der Bienen-InfoWabe, gleich gegenüber unserer bereits vorhanden Blühwiese, sicherlich unter. Die restlichen würden wir in kleine Tütchen geben und zur Saisoneröffnung 2021 im Gegenzug zu einem mit einer Biene oder Blume bemalten Osterei für unseren Osterbrunnen abgeben.

Einen schönen Gruß nach Münster, und bleiben Sie ebenfalls gesund und guten Mutes!

 

Neues Schau-Pfingstrosenbeet in den Startlöchern

Der Bamberger Bienengarten ist um eine Attraktion reicher. Diese Tage setzten wir acht Päonienwurzeln und drei Iridenstauden (Irides) in einem neu geschaffenen ins Schau-Pfingstrosenbeet ein. Drei Päonien sollen später noch dazu kommen.

Unser Plan sah ursprünglich ein Rondell vor. Doch da die Abstände zwischen den Stauden etwa einen Meter betragen sollen und wir etwas mehr Sorten kauften als geplant, steckten wir nun eben eine längliche Tropfenform ab. Sie schmiegt sich an das untere gebogene Ende des Schau-Kräuterbeets heran. Eine Stunde lang überlegte ich hin und her, wie ich die Farben und unterschiedlichen Wuchsgrößen gestalterisch wohl am besten zur Geltung kommen lassen kann. Ja, ist bei uns beiden wohl doch weiterhin eher die „Frauensache“.

Für die Männersache, also den Grassoden ausheben auf ein bis zwei Spatenstichtiefe, ackerte Reinhold sich voran. Leider ging es nicht immer tief genug, da durch die ehemalige Landesgartenschau ziemlich viel Schotter eingebracht war, auf der keine allzu dicke Schicht Humus landete. Wenigstens war der eher lehmige Boden bei der aktuellen Wetterlage nicht zu nass und schwer, aber auch nicht zu trocken und hart. Dennoch brauchte es gute sechs Stunden, bis das Beet vorbereitet war.

Mittlerweile brach die Dämmerung an, doch MUSSTE die Lieferung heute noch in die Erde, bevor sie Schaden erleidet. Also beherzt runter auf die Knie …

Da es sich bei unseren Päonien-Stauden und nicht um Sträucher handelte, bedeckten wir die roten Knospentriebe um nur etwa drei Zentimeter und schlämmten leicht erschöpft gegen 20 Uhr alles gut ein. Wir hoffen sehr, dass wir alles richtig gemacht haben, denn sonst gibt’s nur Blattwerk und wenig Blüten. Ohnehin werden wir vermutlich erst im übernächsten Jahr mit einem bunten Flor für unsere Mühe belohnt. Pfingstrosen entwickeln sich von Jahr zu Jahr schöner, aber etwas Geduld ist am Anfang angesagt.

Später sollen noch verschiedene Frauenmantel-Stauden (Alchemilla) hinzukommen. Sie weisen wunderhübsche Blattformen auf, aber nur kleine, meist gelbliche Blüten, deren Nektarreichtum jedoch bei Bienen sehr gut angkommt. Zusammen mit den ausgesucht bienenfreundlichen Pfingstrosen aus der Blumengärtnerei Andrea Köttner dürften unsere kleinen Freunde ein fleißiges Frühjahr bzw. einen ertragreichen Frühsommer genießen!