So., 20.09.26 – BIWa-Sonntagsöffnung und Saisonabschlussfeier mit Vergabe Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2026

Logo "Alle Themen" der Bienen-InfoWabe (BIWa)Logo BBU, Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis (FKBB e. V.)Wann? So., 20.09.26 | 14.00 – 18.00 Uhr

Wann und was?

  • 14.00 Uhr  |  Offenes Haus für alle … rund um Bienen, Honig, Imkerei und Natur
  • 15.30 Uhr  |  Sektempfang mit Kaffee & Gebäck und mit musikalischer Begleitung durch das Duo „Little Radio“ (Lisanne Bendig und Jürgen Punzet mit Zupfinstrumenten und Gesang)
  • 16.30 Uhr  |  Verleihung Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2026 (BBU)
    1. Preis („Honiggold“), 2. Preis („Silberlinde“), Anerkennungspreis(e)
    Hier die Nominierten.
  • 17.30 Uhr | Musikalischer Ausklang
  • ca. 18.00 Uhr | Ende

Für wen ist der BBU-Preis gedacht? Für alle, die sich in besonderer Weise für die Bamberger Bienenwelt einsetzen, in den Kategorien Bienen, Honig, Imkerei und Trachtpflanzen. Weitere Informationen zum Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis
Veranstalter? Förderkreis Bienenleben Bamberg e. V. (FKBB) in Kooperation mit der Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de (BLIB)
Kosten?
Keine, über Spenden freuen wir uns
Wo? Bienen-InfoWabe, Bienenweg 1, 96047 Bamberg (Erba-Park)

Nominierte für Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2026

Lobo BBU, Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis (FKBB e. V.)Nominiert für den Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2026 sind:

Die vier Nominierten aus Bamberg und Umgebung engagierten sich in besonderer Weise für die Umwelt und werden am So., 20.09.2026 zur Saisonabschlussfeier der Bienen-InfoWabe mit „Honiggold“, „Silberlinde“ oder einem Anerkennungspreis ausgezeichnet. Wir freuen uns auf zahlreiche Gäste!

Programm

Ab 15.30 Uhr stimmt das musikalische Duo Lisanne Bendig und Jürgen Punzet („Little Radio“) die Gäste beim Sektempfang mit einem heiteren Stilmix auf die Verleihung ein.

Ab 16.00 Uhr werden die Laudationen gehalten von Ilona Munique als Vorsitzende des Veranstalters „Förderkreis Bienenleben Bamberg“ (FKBB).

Gegen 18 Uhr endet die Abschlussfeier; der Eintritt ist frei.

Bereits ab 14 Uhr ist die Bienen-InfoWabe geöffnet. Mit diesem Termin schließt das grüne Klassenzimmer für heuer seine Türen. Die nächste Saison startet wie immer am Ostersonntag und darauffolgend an jedem dritten Sonntag im Monat von April bis September. Der Bienengarten im ERBA-Park bleibt hingegen das ganze Jahr über öffentlich zugänglich.

Neue Gartenbank im Bienengarten eingeweiht

Neue Gartenbank im Bamberger Bienengarten, eingeweiht durch Christine, Wolfi und IlonaUnsere neue Gartenbank lädt herzlich ein, den Spätsommer im Bienengarten zu verbringen. Nach einem Spaziergang am Fischpass im ERBA-Park entlang, vielleicht kurz vorm Wiedereintauchen in die trubelige Innenstadt, lässt sich ein Weilchen noch gemütlich die Insektenwelt beobachten, im Hintergrund begleitet von den beruhigenden Tönen eines Bambusklangspiels.

Neue Gartenbank im Bamberger Bienengarten

Angeschafft wurde sie durch die Mitgliedsbeiträge des Förderkreises Bienenleben Bamberg e. V. und aufgebaut durch unseren Bienenfreund Thomas Scholz. Erstmals eingeweiht hatten wir die Bank zusammen mit Bienengartenfee Christine, Frau von unserem Bienenpaten Bernd Liedtke.

Ilona und Wolfgang Metzner, Namensgeber des neuen Bienenmodells "Wolfi"Mit dabei ein weiterer Neuzugang: Wolfi, das wollig-weiche Modell, mit dem Kinder spielerisch gezeigt wird, wie eine Biene tickt. Bernd schenkte es der Bamberger Schulbiene, damit sie es im Unterricht einsetzen kann. Und Wolfi heißt sie, weil Wolfgang Metzner sie bei seinem Job als Auktionator auch sofort ins Herz geschlossen hatte. Oder andersherum …

Allen Beteiligten 🥰 herzlichen Dank!

Gerne würden wir eine weitere Bank aufstellen, um unsere in die Jahre gekommenen Sitzgelegenheiten nach und nach zu ersetzen. Dafür benötigen wir eure Spende (näheres unter dem Link). Wir wissen zwar, dass solche Aufrufe meistens ungehört verhallen. Doch vielleicht bringt uns Wolfi ja Glück?!

Neue Gartenbank im Bamberger Bienengarten

04.09 ist Tag der Wildtiere: Ein Blick auf Honigbienen und ihre wilden Verwandten

Am 4. September rückt der US-amerikanische „National Wildlife Day“ die faszinierende Vielfalt unserer Tierwelt in den Fokus. Beim Naturschutz stehen oft große Säugetiere im Mittelpunkt. Doch der Tag bietet auch Anlass, den Blick auf unersetzliche Bestäuber zu lenken – allen voran die Bienen. Doch Biene ist nicht gleich Biene. Schauen wir uns die Unterschiede mal genauer an.

Biene an Mazedonische WitwenblumeHaustier, Wildbiene oder Ausreißer? Einordnung der Honigbiene

Häufig wird die Honigbiene fälschlicherweise als domestiziertes Insekt oder gar als klassisches Haustier betrachtet. Ganz so einfach ist es jedoch nicht: Biologisch gesehen ist sie keine echte Haustierart wie Hund oder Katze. Und sie unterscheidet sich grundlegend von den rund 560 heimischen Wildbienenarten, die als eigene, eigenständige Spezies existieren.

Zusätzlich gibt es noch den Sonderfall der verwilderten Bienen. Darunter versteht man Honigbienenkolonien, die ohne direkte imkerliche Pflege in freier Natur – beispielsweise in Baumhöhlen des Waldes – überleben. Solche Bestände haben es allerdings schwer. Ohne die medizinische und fürsorgliche Unterstützung der Imker*innen, insbesondere im Kampf gegen die eingeschleppte Varroamilbe, überstehen diese verwaisten Völker den Winter in der Regel nicht aus eigener Kraft.

Imkerei als Kulturleistung und Naturschutz

Die Honigbiene in ihrer heutigen Form ist stark auf den Menschen angewiesen. Die moderne Imkerei leistet damit nicht nur einen Beitrag zur Gewinnung des regionalen Naturprodukts Honig, sondern übernimmt eine wichtige Kultur- und Erhaltungsaufgabe. Dennoch ist sie nicht als typisches Haustier anzusehen.
Während die Honigbiene durch die Obhut der Imker geschützt wird, brauchen die vielen verschiedenen Wildbienenarten ganz andere Rahmenbedingungen. Sie sind auf unberührte Nistplätze, Totholz und ein vielfältiges Blütenangebot angewiesen, da sie meist solitär (als Einzelgänger) leben und keine großen Staaten bilden.
Bienen an Durchwachsener Silphie

Bienen dienen der Biodiversität

Ob Nutztier in der Obhut der Imker*innen oder ob geschützte Wildbiene im urbanen Garten: Beide Gruppen leisten einen unverzichtbaren Beitrag in unseren Ökosystemen. Sie bekämpfen einander nicht, sondern teilen sich die Welt.
Der Tag der Wildtiere erinnert uns daran, dass wir sowohl die bewirtschaftete Natur unterstützen als auch den Lebensraum wilder Insekten bewahren müssen – für eine blühende und artenreiche Zukunft vor unserer Haustür.

Versteigerung schöner Dinge mit Suchtcharakter

Versteigerung zugunsten der Bamberger Schulbiene zur BIWa-Sonntagsöffnung am 16.08.2026.

KI-Montage ©Wolfgang Metzner

Seit Wochen weit über 30 Grad! Doch unser charismatische und versierter Auktionator Wolfgang Metzner schaffte es tatsächlich, zwar nicht die Wärmflasche, doch etliche Weihnachtsdeko unters Volk zu bringen. Und schließlich waren hochwertige Marken wie Rosenthal, Hutschenreuther und Goebel darunter. Letztere sogar mit dem noch alten Logo, wie der hammerschwingende Stadtrat mit Kennerblick anmerkte.

Versteigerung zugunsten der Bamberger Schulbiene zur BIWa-Sonntagsöffnung am 16.08.2026.

Versteigerung zugunsten der Bamberger Schulbiene zur BIWa-Sonntagsöffnung am 16.08.2026.

Alle hatten ihren Spaß, und selbst manch anfängliche Zurückhaltung beim Bieterwettbewerb wurde rasch aufgegeben zugunsten einer Spende an die Bamberger Schulbiene. Das Aufrufgebot betrug jeweils ein Euro und im Schnitt wurden rund 12 Euro erzielt. Insgesamt 214 Euro bei 18 Artikel kamen in eineinhalb Stunden durch das Dutzend Anwesender zusammen. Trotz Werbung auf allen Kanälen leider etwas lichte Reihen, doch nun ja … es war knapp 33° C, und es sind Ferien.

Aber es gibt noch einmal eine Chance: Zur BIWa-Sonntagsöffnung am 18. April 2027 von 15.00 bis 16.30 Uhr legen wir Steiff-Bären, Barockrahmen, Orientteppiche, Uhren, Tiffanylampen und Dekoartikel erneut aus. Auch unsere tollen Helfer*innen haben ihr Beisein bereits schon zugesagt!

Versteigerung zugunsten der Bamberger Schulbiene zur BIWa-Sonntagsöffnung am 16.08.2026.

Vielen herzlichen Dank an Familie Liedtke und Danny Brech (Bienenpaten) sowie Ingrid und Bert Ottens (FKBB-Mitglieder), dass ihr uns so toll zur Seite gestanden habt! Denn da es eine reguläre BIWa-Sonntagsöffnung war, muss noch erwähnt werden, dass Reinhold „so nebenbei“ auch imkerliche Beratung leistet und außerdem mit Fotografieren gefordert war. Ein Hoch auf alle Ehrenamtlichen!

Versteigerung zugunsten der Bamberger Schulbiene zur BIWa-Sonntagsöffnung am 16.08.2026.Versteigerung schöner Dinge mit Wolfgang Metzner zugunsten der Bamberger Schulbiene

Neues zum interaktiven Spiel „BeeActive“

Screenshot BeeActive von FlohrMit dem interaktiven Spiel „BeeActive“ (wir berichteten) lässt sich die Welt erkunden, doch dafür muss man tatsächlich nach draußen gehen. Also nix im Zimmer zocken, aber trotzdem braucht niemand sein heiß geliebtes Endgerät aus der Hand zu legen.

Frank Flohr, ein mittelständischer Unternehmer für Spezialdichtungen, unterstützt die Verbreitung von BeeActive auf seine Kosten und hat diese toll durchdachte und gemachte Quizseite aufsetzen lassen – ließ uns kein Geringerer als Bienenforscher Prof. (erem.) Dr. Jürgen Tautz wissen. Er meint dazu:

„Eine, wie ich finde, sehr gelungene Darstellung, aus der die Singularität und Tiefe, der methodische Ansatz, die Ziele und die Zielgruppen ablesbar sind. Auch die Aspekte „Bewegung im Freien“ und „Inklusion“ sind berücksichtigt.“

Schaut unbedingt mal rein, ist wirklich gut gemacht!

Varroabehandlung und Wabenhygiene (BLIB-Imkerkurs für Anfänger AK26, Modul 9)

Übersicht:

Im Modul 9 des Imkerkurses für Anfänger am Samstag, den 8.8.26, standen zwei Arbeitsschritte auf dem Programm: Wabenhygiene und Varroabehandlung. Beide Arbeitsschritte lassen sich gut in einem einzigen Arbeitsgang verbinden. Zuerst wird die Wabenhygiene durchgeführt, indem eine Zarge mit Altwaben aus dem Volk entnommen wird. Die so frei gewordene Zarge dient danach als Leerzarge für die Aufstellung des Dispensers zur Spätsommerpflege mit Ameisensäure.

Im Theorieteil des Kurses behandelten wir im Vorgriff zunächst die Winterbehandlung mit Oxalsäure. Danach besprachen wir die jetzt im August anstehende Varroabehandlung mit Ameisensäure.

In der Praxis am Lehrbienenstand führten die Teilnehmenden anschließend selbständig die Wabenhygiene durch und stellten den Dispenser für die Ameisensäurebehandlung auf.

Grundsätzliches zur Oxalsäurebehandlung (im Winter)

Zunächst erläuterte Reinhold Burger die Oxalsäurebehandlung, die allerdings erst im Winter stattfinden wird. Doch im Sommer lässt sich der Theorie doch angenehmer lauschen als später im Kalten.

Entscheidend für eine optimale Wirkung der Behandlung ist der richtige Zeitpunkt. Die Bienen sollen aus der Brut gegangen sein, also dann, wenn es ein paar Tage lang hintereinander gefroren hat und drei Wochen später dann brutfrei sind. Außerdem sollte es für das Träufeln der Oxalsäurelösung am Behandlungstag selbst richtig kalt sein, möglichst 0 °C und kälter, damit die Bienen in einer kompakten Wintertraube sitzen. So verteilt sich durch den engen Kontakt der Bienen untereinander die Oxalsäure besser. Darüber hinaus fliegen auch keine oder kaum Bienen beim Öffnen des Volkes auf.

Ferner müssen die Gerätschaften (siehe Checkliste in der Kursorganisation) parat stehen. Denn vor Ort sollte angesichts des dann meist engen Zeitfensters – oft steigen die Temperaturen gegen Mittag – alles reibungslos verlaufen.

Die Sublimation („Verdampfen“) wirkt am besten bei Außentemperaturen zwischen 2 °C und 10 °C. Im Unterschied zur Träufelbehandlung sollten die Bienen etwas lockerer in der Traube sitzen. So kann die Oxalsäure möglichst viele Bienen erreichen.

Träufelbehandlung Oxalsäure – Arbeitsschritte im Winter

  1. Windel einschieben
  2. (Schutz-)Brille aufsetzen
  3. Handschuhe überziehen
  4. Mit Spritze Oxalsäure aus angewärmter Flasche aufziehen
  5. Kanüle aufstecken
  6. Obere Zarge von vorne ankippen
  7. Errechnete Oxalsäuremenge gleichmäßig zwischen den Wabengassen verteilen
  8. Kontrolle, ob zu viel von der Oxalsäure auf der Windel landete

Alles weitere im Blogbericht zu Modul 12 zur gegebener Zeit.

Übrigens: Nicht nur beim Aufziehen der Spritze, auch bei der Windelkontrolle muss an den Arbeitsschutz in Form von säurefesten Einmal-Handschuhen gedacht werden. Denn die verabreichte Oxalsäure tropft natürlich auch durch die Wabengassen hindurch und landet auf der Windel. Beim Säubern der Windel gerät man dann unweigerlich in Kontakt mit der Säure.

Sublimation („Verdampfen“) Oxalsäure – Arbeitsschritte im Winter

Das Verfahren des Sublimierens durch Erhitzen der kristallinen Oxalsäure(dihydrat), die sodann „verdampft“, gilt als eine sehr bienenschonende und hochwirksame Behandlung gegen die Varroamilbe.

Reinhold stellte zwei verschiedene Gerätschaften zur Sublimierung vor:

1. Den von uns vom Handling her bevorzugten InstantVap.

2. Varrox Eddy, der im eigentlichen Gebrauch zwar genau so umstandsfrei ist, jedoch das Hantieren mit dem kleinen Töpfchen für das Pulver uns – gerade im Winter und mit Handschuhen – weniger anspricht.

Historie: Seit September 2023 ist das Tierarzneimittel Varroxal – 0,71g/g Pulver für den Bienenstock in Deutschland zugelassen. Varroxal unterliegt nicht der Verschreibungspflicht, kann also frei erworben werden. Zulassungsinhaber ist die Firma Andermatt Biovet GmbH. Bei Varroxal handelt es sich um kristallines Oxalsäuredihydrat, das zum Träufeln, Sprühen sowie zur Sublimation, in Imkerkreisen umgangssprachlich als „Verdampfen“ genannt, angewandt werden darf.

Der Begriff „Sublimation“ bezeichnet den direkten Übergang eines Stoffes vom festen in den gasförmigen Zustand unter Auslassung einer flüssigen Phase. „Verdampfen“ hingegen bezeichnet den Übergang von flüssig zu gasförmig, was als ein minimaler Unterschied gesehen werden könnte, jedoch in punkto Zulassungsbedingung entscheidend war und ist.

Voraussetzung zur Wirksamkeit der Sublimation

Voraussetzung für eine gute Wirkung dieser Methode ist natürlich die Brutfreiheit, da Oxalsäure nicht in die Waben hineinwirkt und somit eben nicht auf die in den Brutzellen versteckten Milben, die die Mehrzahl in einem Volk bilden. Außerdem sollte die  Außentemperatur zwischen 2 °C und 10 °C betragen.

Varroxal ist standardmäßig ebenfalls für eine einmalige Behandlung im Herbst/Winter vorgesehen. Eine zweite Verdampfungsbehandlung ist – im Gegensatz Träufelbehandlung  mit Oxalsäure – möglich, wird jedoch nur bei stark befallenen Bienenvölkern und bei Völkern mit kleinen Flächen verdeckelter Brut im Winter empfohlen.

Die Dosierung liegt bei 2 Gramm pro Volk und Anwendung, unabhängig von der Größe des Magazins und der Anzahl Zargen.

Zur Sublimation ist eine FFP3-Maske unerlässlich. Beachten Sie unbedingt die Sicherheitshinweise!

Soweit die winterliche Vorausschau. Kommen wir zu dem, was im Zeitraum August aktuell notwendig wird. Und ja, es ist für die Bienen keine Wellness-Kur, aber unumgänglich. Heuer hatten sie gleich nach der Behandlung erst mal außen an der Beute abgehangen – bei der Hitze auch kein Wunder.

Ameisensäurebehandlung

Im gesamten 12-moduligen Kursverlauf gehen wir immer wieder auf den gefürchteten Bienenschädling Varroa destructor ein, besonders im Modul 3 zur Bienenkrankheiten. Im heutigen Modul 9 wird die Theorie durch die praktische Anwendung abgerundet. Vorgestellt werden die beiden gebräuchlichsten Säurespender, nämlich der Liebig-Dispenser und der Nassenheider® Verdunster Professional. Punktuell vertieft werden die einzelnen Schritte im Kapitel „Zur Praxis – Sicherheit und Kontrollen“.

Liebig-Dispenser

Verwendungshinweise, Skala auf dem Liebig-Dispenser zur VarroabehandlungDer Liebig-Dispenser besticht durch seine einfache Handhabung. Voraussetzung für das Gelingen der Behandlung ist die zu ermittelnde wetter- und volksstärkenabängige Dosierung (Hinweise dazu auf dem Plastikfläschchen wie auch auf dem Docht). Zur Veranschaulichung teilten wir die entsprechend zu verwendenden Materialien aus. Dabei finden sich verschiedene Produktausführungen mit etwas unterschiedlichen Skalen.

Der Liebig-Dispenser besteht aus drei Teilen:

  1. Plastikflasche (Dispenser) mit zwei Skalen, die es ermöglichen, die Mengenangabe auch dann abzulesen, wenn das Fläschchen bei seinem Einsatz auf den Kopf zu stehen kommt. So hat man die angepeilte Verdunstungsmenge gut im Blick und kann ggf. nachsteuern.
  2. Viereckige (gelbe) Grundplatte aus Plastik.
  3. Ein sogenannter Docht in Form eines quadratischen Papiervlieses, das in die Grundplatte gemäß Größenempfehlung eingelegt wird. Auf den Docht wird später der Dispenser an die Grundplattenstifte aufgesteckt.

Papierdocht des Liebig-Dispensers zur Varroabehandlung

Auf diesen viereckigen Papierdochten ist – mit ein bisschen Nachdenken – herauszulesen, wie groß der Docht bleiben kann und wieviel Ameisensäure (AS) verwendet werden soll, und zwar in Abhängigkeit vom 1. jeweiligen Beutensystem, 2. der im Varroa-Wetter prognostizierten Wetterlage bzw. Verabreichungsempfehlung und 3. dem beabsichtigten Säurewert, also 60% bzw. 85% ad us. vet. Wobei letzterer in Deutschland nur bei „Behandlungsnotstand“ via Verschreibung durch einen Tierarzt verabreicht werden darf.

Grundregel zur Dosierung

Je wärmer die Außentemperatur, desto kleiner sollte der Docht sein. Doch bei 60% AS wird ohnehin der gesamte Docht (für zwei Zargen) benötigt. Wir verwenden in der Regel 150 ml, wobei auch 200 ml möglich wären. Die Verdunstungsrate pro Tag sollte bei etwa 50 ml liegen¹. Zu wenig Verdunstung wirkt nicht, dann muss wiederholt werden. Bei zu schneller Verdunstung kann mit einer Verkleinerung des Dochtes gegengesteuert werden.

Bei zu kühlem, nassen Wetter können auch zwei Dispenser eingesetzt werden. Oder die Alternative, den …

Nassenheider® Verdunster Professional

Beim Nassenheider® Professional muss man beim Aufbau sehr geduldig sein. Seine vielen Einzelteile sind in der Handhabung aufwändiger. Der Unterschied des Nassenheider Professional gegenüber dem Liebig-Dispenser liegt im Dochtsystem, der für einen konstanten Flüssigkeitsstrom sorgt. Er ist daher für eine Langzeitbehandlung (bspw. bei Urlaubsplänen denkbar) und insbesondere bei kühleren Temperaturen durchaus eine gute Wahl.

Funktionsprinzip
Der vertikale Docht saugt die Ameisensäure an und transportiert sie über den U-förmigen Schenkel nach unten auf den horizontalen Docht, wo sie abtropft und verdunstet. Der gelochte Fuß stellt dabei sicher, dass sich die beiden Dochte nicht berühren (Verhinderung von Kapillaritätseffekten). So wird immer ein nahezu konstanter Volumenstrom an Ameisensäure transportiert und verdunstet. [via Immenschuur.de]

Die Menge der AS beim Nassenheider® Professional ist höher als beim Liebig-Dispenser (siehe hierzu entsprechende Anwenderempfehlungen im Beiblatt des Produkts!). Achtgeben, wenn auf einer kühlen Witterung noch einmal heiße Tage folgen! Eventuell „badet“ der horizontale Docht in der Schale in zu viel Säure, die schlagartig verdunstet und dann auf die Bienen zu heftig einwirkt. Dann gegebenenfalls die Schale (mit Schutzhandschuhen!) tagsüber entnehmen und in den kühlen Stunden wieder einsetzen.

Alternativ können bei schlechter Witterung auch zwei Liebig-Dispenser mit einigem Abstand zueinander in die Zarge gestellt werden.

Zur Praxis – Sicherheit und Kontrollen

Nach der Wabenhygiene (siehe Kapitel weiter unten) wird die mit 150 ml Ameisensäure gefüllte Vorratsflasche des Liebig-Dispensers auf die mit der Dochtauflage ausgestatteten Grundplatte aufgesteckt. Beides wird waagrecht in eine leere, oben aufgesetzte Zarge platziert. Vom Handling her ist es sicherer, wenn die gelbe Grundplatte auf das aufrechte Fläschchen gesetzt wird.

Imkerkurs für Anfänger von Bienen-leben-in-Bamberg.de, Modul 9 zur Varroabehandlung und Wabenhygiene

Geht man umgekehrt vor, also setzt man stattdessen den Dispenser auf die Platte, müsste man ihn kippen. Doch dabei kann vorzeitig Säure ausfließen. Ganz übel, falls man beim Befüllen des Fläschchens vergessen hatte, den Tropfaufsatz wieder anzubringen und dabei im Worstcase ohne Handschuhe und über der Beute vorging – alles denkbar!

Schutzhandschuhe verwenden. Das Handschuhmaterial muss gegen den verwendeten Stoff ausreichend undurchlässig und beständig sein. Vor Gebrauch Dichtheit prüfen. Handschuhe vor dem Ausziehen vorreinigen, danach gut belüftet aufbewahren. Hautpflege beachten.
Hautschutzsalben bieten keinen ausreichenden Schutz gegen diesen Stoff. Völlig ungeeignet sind Stoff- oder Lederhandschuhe. [Auszug aus GESTIS Stoffdatenbank]

Die Platte des Liebig-Dispensers besitzt in der Mitte eine leichte Vertiefung. Dort wird eventuell zu viel ausgetretene Säure aufgefangen, vorausgesetzt, die Beute steht tatsächlich waagrecht und die Oberträgerleisten der Rähmchen weisen keinen Wachsüberbau auf. Vorher also gegebenenfalls Propolis oder Wachs vom Oberträger abkratzen.

Ameisensäurebehälter sollten möglichst in einem kühlen Raum (Keller) aufbewahrt werden. Denn eine mögliche Zersetzung der Flüssigkeit mit einhergehender Kohlenmonoxidabspaltung kann geschlossene Gefäße platzen lassen.

Wirksamkeitskontrolle

Imkerkurs für Anfänger von Bienen-leben-in-Bamberg.de, Modul 9 zur Varroabehandlung und WabenhygieneUm später kontrollieren zu können, ob die Varroabehandlung wirksam war, wird eine Windel eingeschoben. Vor allem bei der Oxalsäurebehandlung im Winter empfiehlt sich das Einsetzen VORAB der Behandlung. Denn so lässt sich erkennen, ob die Träufelbehandlung eventuell nutzlos durch die Wabengassen lief.

Nach drei Tagen sollten Varroen gefallen sein. Um hingegen den „natürlichen“ Milbenbefall festzustellen, steht nach 14 Tagen eine erneute Zählung an, da dann die bislang noch verdeckelten Bienen geschlüpft sind – und mit ihnen die Milben.

Wabenhygiene (die VOR der Ameisensäure durchgeführt wird)

Ziel ist es, alte Waben loszuwerden und die Bienen auf „neue“ bzw. unbebrütete Waben zu bekommen. Dazu muss man wissen:

Die Bruttätigkeit und Größe von Wirtschaftsvölkern nimmt im Spätsommer ab. So ist Mitte August bei Völkern, die auf zwei Bruträumen geführt werden, die unterste Zarge in der Regel bereits brutfrei. Die Bruttätigkeit konzentriert sich also auf den zweiten Brutraum. Das kann man gut nutzen und das alte Wabenwerk des unteren Brutraumes entnehmen.

Das Hochziehen des Volkes in den oberen Brutraum wird unterstützt durch das Aufsetzen einer Zarge mit leergeschleuderten Waben, die nach der Honigernte (bei uns im Juli) anfallen. Diese ehemaligen Waben des Honigraums sind unbebrütet (bei Verwendung eines Absperrgitters) und aus frischem, unbelastetem Wachs.

Wird auf eine Fütterung unmittelbar nach der Honigernte verzichtet, so begünstig das den Vorgang des Hochziehens der Bienen. Es sei denn natürlich, die Bienen sitzen wirklich auf dem Trockenen. Dann muss vorher etwas gefüttert werden. Fünf Kilo (entspricht 2 volle Waben) sollten auf alle Fälle im Volk verbleiben!

Was gegen eine sofortige und vollständige Einfütterung spricht, ist außerdem, dass der Feuchtigkeitsgehalt in der Beute steigt. Dadurch wird die Wirksamkeit der AS-Behandlung durch eine schlechtere Verdunstung beeinträchtigt.

Schritt-für-Schritt-Anleitung Wabenhygiene

Im folgenden Video seht ihr die Schritte 1 bis 6. Im Anschluss die Schritte zum Nachlesen ein wenig ausführlicher als im Film aus dem Kurs AK22.

Schritt 1
Die obersten beiden Zargen werden zunächst beiseite gestellt. Man kann sie hochkant auf die schmale  Seite kippen. Natürlich geht das nur, wenn die Rähmchen fest sitzen. Bei Beuten mit Blechkanten oder bei vorab gelockerten Waben würden die verrutschenden Rähmchen so manche Biene zerquetschen. In diesem Fall stellt man sie am besten waagerecht auf einen vorsorglich mitgebrachten zweiten Blechdeckel.

Imkerkurs für Anfänger von Bienen-leben-in-Bamberg.de, Modul 9 zur Varroabehandlung und Wabenhygiene

Schritt 2
Die nun zugängliche unterste Zarge wird ebenfalls zur Seite gestellt, am besten quer auf die Kanten des umgedrehten Blechdeckels, da dort sehr viele Bienen von den Rähmchen nach unten durchhängen. Diese Zarge wird später wieder oben aufgesetzt.

Imkerkurs für Anfänger von Bienen-leben-in-Bamberg.de, Modul 9 zur Varroabehandlung und WabenhygieneImkerkurs für Anfänger von Bienen-leben-in-Bamberg.de, Modul 9 zur Varroabehandlung und WabenhygieneSchritt 3
Nach dem Entfernen der untersten Zarge mit den alten Waben werden die beiseite gestellten Zargen wieder zurück gestellt. Also auf dem Boden der Brutraum, darüber der ehemalige Honigraum mit den ausgeschleuderten Waben. Die Folie kann nun entfernt werden.

Schritt 4
Imkerkurs für Anfänger von Bienen-leben-in-Bamberg.de, Modul 9 zur Varroabehandlung und WabenhygieneDie vormalige untere (zwischenzeitlich auf dem Blechdeckel abgestellte) Zarge wird oben aufgesetzt. Daraus werden die alten Waben entnommen und dabei die Bienen IN die Zarge abgeschüttelt bzw. gekehrt. Also die Bienen NICHT VOR das Einflugloch kehren, denn auf den Waben könnte möglicherweise die Königin sitzen. Wer sich bei diesem Vorgang einen Hut oder Schleier aufsetzt, muss sich nicht genieren.

Falls, wie im Kurs der Fall, in der ehemals untersten Zarge noch Waben mit Brut vorhanden sind, werden diese gesammelt und im Tausch gegen nicht bebrütete Waben in den neuen untersten Brutraum gehängt.

Die Altwaben werden Stück für Stück in Boxen gestellt bzw. in leere Zargen gehängt oder in einen Plastiksack gesteckt. Später werden sie ausgeschmolzen und das (Alt-)Wachs zur Kerzenherstellung verwendet. (Darauf gehen wir im Modul 10 näher ein.)

Schritt 5
Imkerkurs für Anfänger von Bienen-leben-in-Bamberg.de, Modul 9 zur VarroabehandlungDa wir jetzt eine leere Zarge oben auf haben, kann nun die Varroabehandlung erfolgen (siehe im obigen Kapitel).

Schritt 6
Zum Schluss werden Folie und Holzdeckel wieder aufgelegt. Um den Schraubverschluss des Liebig-Dispensers nicht zu verlegen oder zu verlieren, kann er einfach zwischen Holzdeckel und Blechdeckel geparkt werden. Es ist dies auch ein Zeichen, falls z. B. die Urlaubsvertretung die Beute öffnet, dass hier eine Behandlung stattfindet.

Fehlervermeidung und Sicherheitsaspekte

In diesem Kurs wurde immer wieder auf Strategien der Fehlervermeidung und Sicherheitsaspekte eingegangen. Tatsächlich sind durch die zahlreichen kleinen Handlungsvorgänge viele Fallstricke möglich, die sich für Mensch und Tier sehr unangenehm, ja, sogar gefährlich auswirken könnten.

Seid also organisatorisch und mental gut vorbereitet, geht konzentriert und umsichtig vor und überlegt lieber einmal zu viel als zu wenig, wenn ihr ans Werk geht. Ihr habt es nachgerade zu DIESEM Zeitpunkt in eurer Hand, dass ihr als gesunde Imker/innen auch im nächsten Jahr gut gepflegte Bienen zu besitzen und qualitätsvollen Honig zu ernten.

Wenn ihr dann noch gewissenhaft und ausreichend einfüttert, was wir euch im Modul 11 zeigen werden, dann könnt ihr euch einer gelungenen Imkerei erfreuen. Unsere Bienen sind all unserer Mühen wert!


¹Pia Aumeier (2023): Ameisensäure sicher einsetzen mit Sachverstand. Bienenzucht 08/2023, S. 350.

16.08.26 – Versteigerung schöner Dinge zur BIWa-Sonntagsöffnung

Versteigerung schöner Dinge mit Wolfgang Metzner zugunsten der Bamberger SchulbieneSo., 16.08.26 – BIWa-Sonntagsöffnung mit Versteigerung 

Wann? So., 16.08.26 | 14.00 – 17.00 Uhr
Was?
Offenes Haus für alle rund um Bienen, Honig, Imkerei und Natur. Informationen für Groß und Klein, Beratung für Jungimker/innen und Fachgespräche für alte Hasen. Kaffee gegen Spende. Nutzung der Imker-Bibliothek. Verkauf des Bamberger Lagenhonigs.

Logo Bamberger Schulbiene15.00 – 16.30 Uhr Versteigerung schöner Dinge zugunsten der Bamberger Schulbiene durch Stadtrat Wolfgang Metzner.

Barzahlung oder via PayPal. Zuwendungsbescheinigung möglich.

Für wen? Ohne Altersbeschränkung
Kosten? Keine, über Spenden freuen wir uns
Wo? Bienen-InfoWabe, Bienenweg 1, 96047 Bamberg (Erba-Park)

Tagung „Bienen machen Schule“ 2026

Die Tagung „Bienen machen Schule“ findet am 17. und 18.09.2026 im Naturzentrum Nettersheim (NRW) unter dem Motto „Blühende Lernorte – wie Bienen Bildung bereichern“ statt. Die Teilnahme kostet 199 Euro inkl. Verpflegung und Materialien. Studierende erhalten 10% Rabatt. Programm und Anmeldung bei Mellifera e. V.

Das gleichnamige Buch stellen wir übrigens unseren Besucher*innen der Bienen-InfoWabe aus der Imker-Bibliothek zur Verfügung.

Glücksrad-Fragen zu unsere Lieblingsthemen Bienen, Honig, Imkerei und Natur

Glücksrad von Bienen-leben-in-Bamberg.de beschriftetErstmals erprobt wurde das Glücksrad an unserem Stand zum „Tag der Umwelt“ 2026. Als ich es kaufte, ahnte ich nicht, wie viel Spaß es den Kindern machen würde, daran zu drehen und sozusagen im Handumdrehen häppchenweies Bildung zu unseren Lieblingsthemen vermittelt zu bekommen.

Das Glücksrad ist in 12 regenbogenfarbige Felder unterteilt. Wir beschrifteten je vier Farbfelder zu einem Themengebiet, und zwar mit Stichworten aus den Bereichen Bienen, Honig, Imkerei und Natur.

Die Fragen und Antworten hinterlegten wir auf drei Seiten, so dass sie – farblich analog markiert –, die alle Standhelfer/innen bei Bedarf nutzen konnten. Sie wurden in möglichst kurzer und einfacher Sprache gehalten, aber auch nicht zu banal formuliert.

Wer gerne die Glücksrad-Liste hätte – gerne mailen wir sie euch gegen eine kleine Spende an die Bamberger Schulbiene!

Glücksradfragen (mit Auswahlantworten)

Oben

1) Was alles hat die Biene oben? (Egal, welches „oben“)
2) Was befindet sich in der Bienenwohnung oben – Brut oder Honig?
3) Was ist in der Blüte oben – Nektar oder Pollen?
4) Wozu nutzt die Biene ihre Fühler oben am Kopf?

Unten

1) Was alles hat die Biene unten?
2) Was ist in der Bienenwohnung unten – Honig oder Brut?
3) Wo befinden sich die Wachsdrüsen der Honigbiene – oben oder unten?
4) Warum kann eine kleine Honigbiene die große Welt tief unter ihr – trotz großer Geschwindigkeit! – so gut sehen?

Innen

1) Was alles ist im Inneren des Bienenkörpers?
2) Was alles befindet sich in der Bienenwohnung (Bienenstock)?
3) Welches Substanzen / Nahrungsmittel transportiert die Biene im Inneren ihres Körpers?
4) Was befindet sich im Inneren einer Honigwabe?

Außen

1) Was alles befindet sich außen am Bienenkörper?
2) Was macht die Biene außen vor ihrer Wohnung?
3) Welches Nahrungsmittel transportiert die Biene außen am Körper?
4) Was passiert, wenn die Biene außerhalb ihrer Wohnung vom Unwetter überrascht wird?

Helfen

1) Bei was können die Bienen uns Menschen helfen?
2) Bei was können die Bienen der Natur helfen?
3) Wie kannst du den Honigbienen helfen?
4) Wie kannst du den Wildbienen helfen?

Schaden

1) Was schadet den Honigbienen am meisten?
2) Was schadet den Wildbienen am meisten?
3) Wie hoch ist der geschätzte Schaden in der Weltwirtschaft ohne Honigbienen?
4) Warum schaden Pestizide (Schädlingsbekämpfungsmittel) den Bienen?

Nutzen

1) Welchen Nutzen haben Bienen?
2) Warum nützen uns Bienen für die Ernährung?
3) Warum nützen Bienen der Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren?
4) Warum nützt es nichts, wenn ein Wildbienenhotel auf einem grünen Rasen steht?

Pflege

1) Wer pflegt die Honigbienen?
2) Wer pflegt die Wildbienen?
3) Wie pflegen Imker/innen die Bienen?
4) Wie pflegen Honigbienen ihre Wohnung?

Produkte

1) Welche Produkte gibt es, weil es Honigbienen gibt?
2) Wie wird aus Nektar Honig?
3) Wer stellt das Wachs her – Biene oder Imker/in?
4) Wofür wird Bienenwachs vom Menschen verwendet?

Kosten

1) Was kostet es ungefähr, wenn du Honigbienen halten willst?
2) Was kostet es Strafe, wenn du aus einem fremden Garten einen Schwarm einfängst?
3) Was kostet es, wenn du ein Insektennest von Fachkräften umsiedeln lassen willst?
4) Was kostet es, wenn du ein Insektennest zerstörst?

Angebot

1) Welche Nahrungsquellen hat die Natur für Bienen im Angebot?
2) Wann ist das Nahrungsangebot für Honigbienen besonders groß?

3) Wann ist das Nahrungsangebot für Wildbienen besonders groß?
4) In welcher Jahreszeit ist das Blütenangebot besonders gering?

Klima

1) Beeinflusst das veränderte Klima in Deutschland die Honigbienen nachteilig?
2) Wie beeinflusst das veränderte Klima in Deutschland die Wildbienen?
3) In welcher Klimazone (extremen Wetterregion) können Bienen nicht überleben?
4) Wie sorgen Honigbienen für ein gutes Wohnklima in ihrem Stock?

Wald

1) Was sind die Unterschiede zwischen Wald- und Blütenhonig?
2) Welche Bäume sind besonders ergiebig für Honigbienen?
3) Finden Bienen auch im Wald Nahrung?
4) Wo finden Bienen mehr Nahrung – in der Stadt oder auf dem Land?

Blüte

1) Warum sind Blüten für Bienen wichtig?
2) Was sammeln Bienen aus Blüten?
3) Wie erkennen Bienen, welche Blüten sie anfliegen sollen?
4) Warum möchten Blüten Besuch von den Bienen bekommen?