Monatsbetrachtungen Juni 2026 zu Bienen und Imkerei

Übersicht

Phänologie und BienenBiene an Pracht-Storchschnabel

Die Robinie ist heuer bereits verblüht, hingegen verströmt aktuell die Sommerlinde als nächste Massentracht ihren süßen Duft. Zu beobachten ist ein Kommen und Gehen im Storchschnabel, Liguster, an Himbeeren und Brombeeren.

Biene an LavendelDie Phacelia wartet ebenfalls mit Leckereien für die Bienen auf, und wo wir bei Lila sind – der Lavendel startet durch und kann durchaus als eine kleine Massentracht gezählt werden, zumal er durch den Klimawandel immer häufiger die oft vertrockneten Gärten schmückt.

Besonders schön blühen heuer die Großblütige Katzenminze, die ihr im Bamberger Bienengarten entlang des duftenden Sinnespfads entdecken könnt, aber auch die Pfingstrosen. Wild- wie Honigbienen teilen sich einträchtig nebeneinander diese wohlriechende Gabe.

Sinnespfad im Bamberger Bienengarten, Bienenweg 1, 96047 Bamberg (ERBA-Park)

Schwarmstimmung kontrollieren

Brutbrett / Brutrahmen mit Weiselzellen von untenDie Schwarmzeit dauert bis Ende Juni an, mindestens jedoch bis zur Sommersonnwende (siehe auch unsere Monatsbetrachtungen Mai). Unsere Völker sind derzeit sehr unterschiedlich aufgestellt. Mit Einsetzen der Honigtautracht Ende Mai flaute bei den meisten die Schwarmstimmung jedoch (vorerst) ab.

Die Sonnenwende am 21.06. läutet die Zeit kürzerer Tage ein. Darauf reagieren Pflanzen wie Tiere. Ab diesem Zeitpunkt wird die Aufzucht von Brut reduziert. Die Volksstärken nehmen allerdings bis Anfang Juli mit der noch schlüpfenden Brut zu. Unsere Routinetätigkeit zur Kontrolle auf Schwarmstimmung setzen wir also im 7-Tage-Rythmus bis zum Monatsende fort. Weiselzellen werden ausgebrochen.

Futterversorgung nach Honigernte sicherstellen

Während etliche Imker*innen bereits schon ein- bis zweimal geerntet haben, warten wir bis Trachtschluss bzw. bis Mitte Juli zum Beginn unserer jährlichen Honigschleudertage. Das hat zum einen organisatorische Gründe  – wir sind noch voll erwerbstätig und verwenden unseren Sommerurlaub dazu –, zum einen schmeckt uns der Ganzjahreshonig einfach besser.

Nach der Ernte gilt es, die Futterversorgung sicherzustellen. Abhängig vom Standort kann es bereits im Juni zu Trachtlücken kommen. Ein Volk verbraucht im Juni etwa 3 bis 4 Kilogramm Futter pro Woche. Sollte also die Ernte mit der Schafskälte zusammenfallen, gäbe es möglicherweise einen Engpass beim Futter.

Ableger pflegen

Begattungserfolg kontrollieren

Die gelbe Königin, umringt von ihrem HofstaatBei den im Mai erstellten klassischen Brutwabenablegern sind nach 28 Tagen alle Arbeiterinnen geschlüpft. Die neue Königin ist vom Hochzeitsflug zurück und legt seit etwa einer Woche Eier. Auch müsste bereits die erste verdeckelte Arbeiterinnenbrut vorhanden sein.

Mit der gleichen Situation rechnen wir 14 Tage nach Bildung bei den Begattungsvölkchen aus Sammelbrutablegern. Bei der Kontrolle auf den Begattungserfolg sollten sich zumindest Eier finden lassen und später Arbeiterinnenbrut. War nach dem Schlupf der Jungkönigin das Wetter jedoch kalt und regnerisch, kann sich der Hochzeitsflug verzögern. Dann geben wir noch eine (bis zwei) Woche(n) zu und kontrollieren erneut. Finden wir immer noch keine Eier und Arbeiterinnenbrut, vereinigen wir die Waben mit einem benachbarten Ableger.

Königin zeichnen

In einem Zug mit der Kontrolle auf den Begattungserfolg kann die Königin gezeichnet werden. Die Ableger sind noch klein, da sind die Königinnen leicht auffindbar. (Zum Thema Zeichnen waren wir hier im Blog recht ausführlich.)

Gegen die VarroaMilbe behandeln

Die Durchsicht nutzen wir gleichzeitig zur Entmilbung. Die Ableger sind noch klein und mit wenig (verdeckelter) Brut, so dass die meisten Milben auf den Bienen ansitzen. Gut für eine Sprühbehandlung mit einer bienenschonenden 3%-Oxalsäure-Dihydrat-Lösung.

Die Waben werden beidseitig im 45°-Winkel eingesprüht, bis die Bienen silbrig glänzen. Wenn die Bienen speckig schwarz aussehen, hat man zu viel gesprüht. Und nicht vergessen, den Vorgang zu dokumentieren. Das ist gesetzlich verpflichtend!

Ableger Erweitern

Vergleichsfoto zur RähmchenverdratungMit dem Wachsen der Völckchen werden die Ableger sukzessive mit gedrahteten Leerrähmchen mit Anfangsstreifen am Rand des Brutnestes erweitert. Dies geschieht je nach Entwicklung im Abstand von ein bis zwei Wochen. Zwei bis drei  Arbeiterinnenwaben lassen sich so im Naturbau gewinnen. Später im Sommer wird mit Mittelwandrähmchen erweitert.

Bei Trachtmangel geben wir parallel zur Erweiterung einen Liter Zuckerlösung (Mischungsverhältnis 3 Teile Zucker : 2 Teile Wasser). Unter der Futtergabe bauen die kleinen Völker die Waben zügig aus. Voraussetzung für das Gelingen eines Naturbaus ist jedoch, dass die Beuten waagrecht ausgerichtet stehen.

Propolisgitter einlegen

Ab der Sommersonnwende beginnen die Bienenvölker bereits mit den ersten Vorbereitungen auf den Winter. Speziell dichten sie verstärkt Ritzen und Spalten mit Propolis ab. Wer also Propolis ernten möchte, der sollte jetzt das Propolisgitter auf die Rähmchen auflegen. Wir verwenden Propolis-Tinktur sehr erfolgreich bei Fieberbläschen sowie Erkältungen und Entzündungen mit Symptomen im Rachen-Hals-Raum, stellen ihn jedoch (noch) nicht selbst her.

Termine

Zu tagesaktuellen Änderungen und weiteren Informationen siehe die Seite
Aktivitäten und Termine.

  • Do., 11.06.26, 10.00 Uhr –17.00 Uhr:
    Infostand
    „Bienen, Honig, Imkerei und Natur“ am „Tag der Umwelt“ 2026, Bamberg, Jahnwiese
  • So., 21.06.26:
    BIWa-Sonntagsöffnung mit Workshop „Bienenwachstücher“

    Bienenweg 1, 96047 Bamberg
    14.00 Uhr – 15.00 Uhr: BIWa-Sonntagsöffnung „Offenes Haus für alle …“
    15.00 Uhr – 17.00 Uhr: Workshop „Bienenwachstücher“

Bienengarten 2.0 – unser Auftakt zum „Tag der Artenvielfalt“

Passend zum Internationalen Tag der biologischen Vielfalt kündigen wir unser neues Projekt „Bienengarten 2.0 – Lebensraum für Artenvielfalt“ an. Das Upgrade für unseren Bamberger Bienengarten soll die tierische Vielfalt im südlichen Erba-Park erhöhen. Zusätzlich zu den Honigbienen schaffen wir Überlebensraum für sechs verschiedene Tierarten: Vögel, Fledermäuse, Eichhörnchen, Igel, Wildbienen und Käfer.

Vogelkundler Andreas Märtlbauer (LBV)Unter fachlicher Beratung des LBV (Arbeitskreis Regnitzaue, Andreas Märtlbauer), der Lebenshilfe Bamberg und der Wildtierfreunde Bamberg e. V. stellen wir einen Förderantrag, um diesen Tierarten geeignete Nist- und Bruträume sowie ein ausreichendes Nahrungsangebot zu schaffen. 

Was steckt dahinter? 

2022 erhielt der Bamberger Bienengarten das Zertifikat „Bayern blüht – Naturgarten“.

Offizielles Schild zur Naturgarten-Zertifizierung "Bayern blüht – Naturgarten" im Bamberger Bienengarten Alles schön und gut. Doch ein Kritikpunkt von damals lässt uns bis heute keine Ruhe. Das Komitee stellte fest, dass der Garten zwar überdurchschnittlich viel für Wild- und Honigbienen sowie andere Insekten bereit hält, jedoch eher wenig für andere Tierarten.

Nun gut, wir sind in unserem selbstgewählten Ehrenamtthema nun einmal auf Bienen fokkusiert. Dennoch möchten wir unser Scherflein auch für andere Lebewesen beitragen. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen!

Vogelhäuschen mit Meise im Bamberger Bienengarten, Bienenweg 1, 96047 Bamberg1. Vögel

Obwohl uns bewusst ist, dass Vögel für unsere Lieblinge, die Bienen, durchaus eine Gefahr darstellen, akzeptieren wir die Maxime „Fressen und gefressen werden!“ Unsere gefiederten Freunde gehörten selbstverständlich dazu, wir werden es also schon verkraften. Bereits jetzt besitzen wir drei immer sehr gut belegt Vogelhäuser. Doch da geht noch mehr! Mittelfristiges Ziel ist die Erfüllung der Kriterien zur Zertifizierung „Vogelfreundlicher Garten“.

Botanisches Pflanzschild mit Fledermaussymbol für eine nachtaktive Pflanze (Nachtkerze)2. Fledermäuse

Fledermäuse sind ebenfalls Mitbewohner im Erba-Park. Wenn wir nach getaner Arbeit gemütlich an der Bienen-InfoWabe sitzen, huschen sie regelmäßig an uns vorbei. In unserem Bienengarten finden sie einige nachtaktive Pflanzen, die Insekten anlocken und damit Nahrung für unsere Batmans. Verschiedene Nistbretter an unserem Nussbaum sollen kleinen und großen Fledermausarten eine neue Heimat bieten.

3. Eichhörnchen

Immer wieder finden wir im Garten vergrabene und angehäufte Nüsse in Nischen und Töpfen. Hin und wieder huschen im Herbst Eichhörnchen vorbei. Doch die Population erscheint uns sehr gering. Ein paar aufgehängte Eichhörnchenkobel sollen das ändern.

4. Igel

Bislang sichteten wir noch keine Igel in unserem südlich gelegenen Teil des Erba-Parks. Vielleicht liegt es auch daran, dass wir eben noch keinen Überlebensraum anbieten, etwa durch Reisighaufen oder Igelhäuschen. Da legen wir also mit Hilfe der Wildtierfreunde nach und beobachten, wie es sich entwickelt.

Wildbienen-Nitsthilfe der Lebenshilfe Bamberg am Stand zum Nachhaltigkeitstag Erzdiözese Bamberg5. Wildbienen

Für Wildbienen ist bei uns schon einiges getan! Dennoch möchten wir ein neues Nisthilfemodell anschaffen, um noch mehr Erfahrungswerte  an unsere Ratsuchenden weitergeben zu können.

Glattschieniger Pinselkaefer (Trichius gallicus) an Pfingstrose (Paeonia 'Lemon Chiffon') im Schau-Pfingstrosenbeet des Bamberger Bienengartens6. Käfer

Die kleinen Krabbler sind bei uns häufig anzutreffen, ob als Rosen-, Pinsel oder Feuerwanzenkäfer und einige mehr. Dennoch – für unsere erweiterte Artenvielfalt müssen wir auch das Nahrungsangebot ausbauen.

Glücklicherweise verfügen wir bereits über Blühwiesen. Doch der Vogelspezialist Andreas Märtlbauer (LBV) hat uns auf die Idee der Käferkeller und -burgen gebracht. Mithilfe eines Schulprojekts werden wir diese anlegen.

Unterstützung gesucht

Wer für unser Projekt „Bienengarten 2.0“ spenden möchte, darf das gerne tun. Die Fördermittel reichen sicherlich nicht für alle Ideen, selbst, wenn sie genehmigt werden. Wir werden sehen … und derweil nicht untätig bleiben. Uns beraten zu lassen haben wir mit Andy bereits in die Wege geleitet! Danke dir dafür! Weitere Maßnahmen sind das Sammeln geeigneter Materialen, die uns die Natur ohnehin kostenlos bietet. Wir werden berichten.

Ablegerversorgung, Königinnenzeichnen (BLIB-Imkerkurs für Anfänger AK26, Modul 6)

Mit dem praxisorientierten Modul 6 „Ablegerversorgung, Königinnenzeichnen“ ist die Halbzeit des Imkerkurses für Anfänger erreicht. Nach einer kurzen Wiederholung zur Ablegerbildung widmen wir uns den beiden neuen Lektionen Ablegerversorgung und Königinzeichnen. Die kleine Regenpause verbrachten wir in der Bienen-InfoWabe mit Theorie.

Ablegerversorgung / Varroabehandlung

Als erstes erfolgt die Windeldiagnose. Sie verrät uns viel, was in den letzten vier Wochen im Ableger aus dem Modul 4 am 18.04.26 passiert sein dürfte.

Nach dem Öffnen fanden wir eine hübsche Königin vor, Wir entdeckten außerdem Eier und bereits erste Larven. Das ist nicht immer selbstverständlich.

Da die Königin noch jung ist, verzichteten wir vorerst auf ihre Zeichnung. Junge Königinnen reagieren oft noch etwas nervös. Möglicherweise ist sie außerdem noch flugfähig. Ihr Davonfliegen wollten wir nicht riskieren. Das Markieren holen wir zur nächsten Durchsicht in ein bis zwei Wochen nach.

Zeitpunkt Varroabehandlung

Den Zeitpunkt vor der Verdeckelung der Brut nutzten wir zur Varroabehandlung. Hintergrund: Die zur Verfügung stehenden Säuren wirken nämlich nicht in die verdeckelte Brut hinein.

Material

Möglich ist eine Behandlung mit Milchsäure 15% im Sprühverfahren. Noch besser wirkt Varroxal 0,71 g/g  (Oxalsäuredihydrat). Das Pulver wird gemäß der Packungsbeilage mit Wasser zu einer 3%-Lösung angemischt: 6 g Oxalsäuredihydrat-Pulver (6 Messlöffel) auf 200 ml Wasser. Beim Umgang mit der Säure bitte die Schutzmaßnahmen beachten: Handschuhe, Jacke oder Hemd mit langen Ärmeln und am besten Schutzbrille und Mundschutz (FFP-3-Maske).

Vorgang

Gesprüht wird nur mit zwei, drei Stößen pro Wabenseite. Die Flügel bzw. Körper der Bienen sollten nicht durchnässt, sondern lediglich angefeuchtet, sprich: silbrig glänzend sein. Mit einem Sprühvorgang ins Leere wird vorab die Windrichtung überprüft, aber auch, ob der Sprühkopf auf einen feinen Nebel eingestellt ist.

Die Wabe mit den ansitzenden Bienen von unten in einem Winkel von 45 Grad besprühen. Damit wird verhindert, dass der Sprühnebel die bereits vorhandene Larven direkt trifft. Nicht versäumen sollte man dabei, auch die Bienen zu besprühen, die auf den inneren Seitenwänden der Zarge herumkrabbeln.

Produkttipp: „Sprühgerät McProper Plus P“ des Schweizer Herstellers Birchmeier, der von verschiedenen Versandhändlern angeboten wird.

Dokumentation

Nicht vergessen. Jede Anwendung eines Tierarzneimittels muss im Bestandsbuch dokumentiert werden. Eine Vorlage kann bei der LWG als PDF-Dokument heruntergeladen werden: bestandsbuch.pdf

Königinnenzeichnen

Um die Königin im Gewusel leichter zu finden und um sie bei allen Verrichtungen im Volk nicht zu gefährden, ist ein Zeichen auf ihrem Rückenschild hilfreich.

Die Farben zum Zeichnen von Königinnen sind international festgelegt: Jahre, die mit 1 bzw. 6 enden – weiß. Jahre, die mit 2 enden – gelb, Jahre mit 3 – rot, Jahre mit 4 – grün, Jahre mit 0 bzw. 5 – blau. Die Jahresfarbe für 2026 ist also weiß.

Statt der Königin ließen wir von den Teilnehmenden ein paar Drohnen zeichnen. Das hat neben der Schonung der Königin den Vorteil, dass ALLE üben können. Eine Drohne zu „pflücken“ kann für manche eine Herausforderung bedeuten, selbst im Bewusstsein, dass die männlichen Bienen keinen Stachel haben. Das Einfangen mit der Hand ist sicherer als mit Hilfe eines Abfangclips, da dies eine geringere Verletzungsgefahr für die Königin bedeutet. Möglich ist es auch, direkt das Zeichenrohr über die Königin zu stülpen und … nun ja, ihr werdet es herausfinden, welche Art des Einfangens euch am wenigsten Schwierigkeiten bereitet!

Einmal erwischt, schnell ab mit dem Drohn in das Zeichenrohr! Und zwar ins richtige der beiden hohlen Teile. Dann vorsichtig mit dem Schaumstoff die „Königin“ in eine Halteposition bugsiert. Also der obere Rücken wird sanft zwischen den Stäben festgeklemmt und mit einem speziellen Stift gezeichnet.

Nach dem Färben die Königin kurz trocknen lassen und etwas anräuchern. Somit wird der Geruch der Finger und des Farbstiftes überdeckt. Und nun ab mit ihr ins Volk, welches sie hoffentlich auch wieder annimmt. Die Versuchsdrohnen hingegen fliegen meist auf und davon, um als „falsche Königin“ wieder heimzukehren.

Hin und wieder passiert es, dass die Königin von ihrem Hofstaat nicht mehr beachtet wird. Vielleicht wurde ihr Unterleib versehentlich gequetscht oder sie riecht nicht mehr so, wie eine gesunde, legefähige Königin es sollte.

Das nächste Mal sehen wir uns bereits zur Ernte und Verarbeitung des Honigs. Denn bis dahin, bzw. bis Mitte Juni, wird einfach nur wiederholt: Wöchentlich Weiselkontrolle und vielleicht noch einen Ableger bilden. Wir sehen uns!

Monatsbetrachtungen Mai 2026 zu Bienen und Imkerei

Übersicht

Biene an Pfingstrose (Päonie 'Nosegay') im Bamberger BienengartenPhänologie und Bienen

Das sogenannte „große Blühen“ setzt sich im Mai fort, u. a. mit der Blüte der Rosskastanie, des Weißdorns und eventuell gegen Ende des Monats mit der Blüte der Robinie – alles leckere Trachtpflanzen für unsere Lieblinge. Leckereien am Wegesrand werden zuweilen ebenfalls mitgenommen, beispielsweise von unseren bienenfreundlichen, weil noch staubkranzbesitzenden Pfingstrosen aus dem Bamberger Bienengarten.

Schwarmstimmung kontrollieren

Der Zeitraum von Mitte April bis zur Sommer-Sonnwende im Juni steht ganz im Zeichen der Schwarmkontrolle. Die Völker befinden sich in der Aufwärtsentwicklung. Das große Angebot an Nektar und Pollen nutzen die Bienen für ihr Wachstum.

Mehr Bienen bedeutet, dass mehr Brut aufgezogen werden kann. Ein wachsendes Brutnest hat wiederum mehr Bienen zur Folge – und so weiter. Die Volksstärke nimmt rasant zu. Neben Alter und genetischer Veranlagung der Königin, aber auch der Witterung sowie des Trachtverlaufs ist also die Volksgröße der wesentliche Faktor für die Auslösung einer Schwarmstimmung.

Daher werden im Wochenrhythmus alle Völker daraufhin kontrolliert, ob sie sich bereits auf das Schwärmen vorbereiten. Fallweise werden alle angepflegten Weiselzellen ausgebrochen. Aber natürlich nur, wenn ihr sicher seid, dass eine Königin im Haus ist.

Drohnenbrut schneiden zur VarroaprophylaxeDrohnenrahmen ausschneiden

Gleichzeitig mit der Schwarmkontrolle wird auch der Drohnenrahmen geprüft. Wenn ein Großteil der Zellen bereits verdeckelt ist, wird die Wabe ausgeschnitten. Einerseits dient dies dazu, den Varroadruck zu mildern¹ und andererseits der Gewinnung von unbelastetem Bienenwachs. Teilweise werden die Drohnenwaben an die Wildtierhilfe zum Aufpäppeln von Nestfallern weitergegeben.

Völker vermehren

Der Mai ist eine gute Zeit für die Vermehrung der Völker mittels Ableger. Entweder durch Bildung von Sammelbrutableger oder – etwas einfacher – durch Ein- oder Zweiwabenableger. Als zeitlicher Anhaltspunkt für den Start der Ablegerbildung kann die Verdeckelung der ersten Drohnenwabe herangezogen werden.

Honigräume erweitern

Richtiger Zeitpunkt?

Spätestens, wenn die Mittelwandrähmchen am Rand des ersten Honigraums zu Honigwaben ausgebaut werden, ist der Zeitpunkt gekommen, um den zweiten Honigraum aufzusetzen. Also nicht erst, wenn die Honigwaben bereits verdeckelt sind. Entscheidend ist die Lagerkapazität. Die Bienen brauchen zum Umarbeiten und Zwischenlagern des wasserreichen Nektars genügend Platz.

Welche Waben?

Hier gilt das gleiche, wie bereits für den ersten Honigraum in den Monatsbetrachtungen April ausgeführt wurde.

Aufsetzen oder Zwischenschieben?

Einen weiteren Honigraum grundsätzlich immer oben aufsetzen. Beim Zwischenschieben besteht die Gefahr, dass die Bienen die Waben, welche nach oben gesetzt wurden, vernachlässigen. Die Folge wäre, dass dort noch nicht vollständig ausgereifter Honig zu feucht bleibt. Zudem wird durch das konsequente Obenaufsetzen des Honigraumes das Volk in die Länge bzw. Höhe gezogen, was einer Schwarmstimmung vorbeugt.

Erste Honigernte

Grundsätzlich bieten wir unseren Bamberger Lagenhonig als Ganzjahreshonig an. Wir schleudern nur einmal im Jahr (Juli). Ausnahmen machen wir, falls in der Nähe der Bienenstände ausgedehnte Rapsfelder blühen. Rapshonig enthält sehr viel Traubenzucker, der gerne bereits in der Wabe auskristallisiert. Damit wir den Honig noch ausschleudern können, heißt es also, gleich nach Trachtschluss der Rapsblüte zu ernten.
Lage "Buger Wiesen"

 

Termine

Zu tagesaktuellen Änderungen siehe die Seite
Aktivitäten und Termine.

  • Do. 07.05.26, 09.00 – 16.00 Uhr
    – Infostand „Bienen, Honig, Imkerei und Natur“ am Nachhaltigkeitstag des Erzbischöflichen Ordinariats. Bamberg, Bistumshaus St. Otto.
  • Sa., 16.05.26, 10.30 – 12.30 Uhr
    – Ablegerversorgung, Königinnenzeichen (M6 Imkerkurs für Anfänger). Bamberg, Bienen-InfoWabe.
  • Sa., 16.05.26,  15.00-17.00Uhr
    – voraussichtlich FKBB-Vorstandssitzung. Bamberg, Bienen-InfoWabe.
  • So., 17.05.26, 14.00 – 17.00 Uhr
    – BIWa-Sonntagsöffnung. Bamberg, Bienen-InfoWabe.

 


Schöne Maitage für euch ohne schwärmende Bienen 😉


1 Odemer, Richard; Odemer, Franziska, Liebig, Gerhard; de Craigher, Doris (2022): Temporal increase of Varroa mites in trap frames used for drone brood removal during the honey bee season. In: Journal of Applied Entomology, Vol. 146, Issue 9, Nov. 2022, S. 1207-1211. https://doi.org/10.1111/jen.13046 (Letzter Zugriff 30.4.2024).

Honigraumerweiterung, Ablegerbildung (BLIB-Imkerkurs für Anfänger AK26, Modul 4)

AK26 Modul 4 und Modul 5 im Imkeranfängerkurs von Bienen-leben-in-Bamberg.de zu Honigraumerweiterung, Ablegerbildung; Schwarmverhinderung durch Weiselzellenkontrolle und DrohnenbrutschneidenIm Praxisteil des BLIB-Imkerkurses für Anfänger am 18.04.26 bei perfektem Frühlingswetter erläuterten wir das Aufsetzen des Honigraums und dämpften den Schwarmtrieb durch Ablegerbildung und Drohnenbrutentfernung. Alle Teilnehmenden durften selbst eine Wabe zur Beurteilung ziehen, um die perfekte Brutwabe auszuwählen. Um die Bienenwohnungen nicht allzu lange offen zu halten, wurde das jeweilige Vorgehen erst einmal „trocken“ im bequemen Sitzkreis erklärt, um dann an den Lehrbienenstand zu gehen. Nachfolgend die einzelnen Verrichtungen von Modul 4 inklusive Modul 5 zusammengefasst.

AK26 Modul 4 und Modul 5 im Imkeranfängerkurs von Bienen-leben-in-Bamberg.de zu Honigraumerweiterung, Ablegerbildung; Schwarmverhinderung durch Weiselzellenkontrolle und Drohnenbrutschneiden

1. Honigraumerweiterung

Zeitpunkt

Biene an SauerkirscheDer Zeitpunkt der Honigraumerweiterung war heuer – je nach Region und Witterung – um Ostern herum, also gut eine Woche früher als unser Kurstermin. Zeigerpflanzen sind das beginnende Blühen der Salweide, des Ahorns und spätestens der Süßkirsche. Auskunft zur aktuellen Phänologie siehe Deutscher Wetterdienst.

Zwei weitere Anhaltspunkte für den richtigen Zeitpunkt sind die Volksstärke und Volksentwicklung. 5 bis 6 mit Bienen besetzte Zanderwaben (entspricht zehn- bis zwölftausend Bienen), davon auf 3 Waben mit verdeckelter Brut, sind optimal. Die Regel sagt: „Besser zu früh als zu spät!“ Somit wird verhindert, dass zu viel Honig im Brutraum eingelagert, der Platz damit zu eng und daraufhin eine Schwarmstimmung ausgelöst wird.

Honigraum herrichten

AK26 Modul 4 und Modul 5 im Imkeranfängerkurs von Bienen-leben-in-Bamberg.de zu Honigraumerweiterung, Ablegerbildung; Schwarmverhinderung durch Weiselzellenkontrolle und Drohnenbrutschneiden AK26 Modul 4 und Modul 5 im Imkeranfängerkurs von Bienen-leben-in-Bamberg.de zu Honigraumerweiterung, Ablegerbildung; Schwarmverhinderung durch Weiselzellenkontrolle und DrohnenbrutschneidenÜber den Brutraum wird das Absperrgitter (Weite 4,2 mm) eingesetzt. So können nur Arbeiterinnen das Gitter passieren, Königin und Drohnen bleiben außen vor. Es garantiert, dass keine Eier bzw. Brut im Honigraum angelegt werden. Von den drei möglichen Modellen eines Absperrgitters sind die zwei aus Metall. Ob mit oder ohne Holzrahmenbei einem empfohlenen bee space von 8 mm sind sie dem schneller verbiegbaren Plastikgitter vorzuziehen.

Ausgebaute WabeDer aufgesetzte Honigraum enthält im Zentrum (2 bis) 4 ausgebaute helle Waben. Es sind die vom Vorjahr ausgeschleuderten und sauber ausgeschleckten Honigwaben (niemals Brutwaben). Sie erleichtern den Bienen die Annahme des Honigraumes, da die Waben gleich zur Einlagerung von Nektar verwendet werden können. Sie müssen also von den Bienen nicht erst ausgebaut werden. Links und rechts daneben wird mit Mittelwandrahmen aufgefüllt. Wer als Anfänger/in noch keine ausgebauten Honigrahmen hat, nimmt nur Mittelwandwaben. Das war’s dann auch schon.

2. Ablegerbildung zur Schwarmverhinderung

Reinhold erläuterte vorab die Grundzüge des Schwarmverhaltens und warum wir das Schwärmen verhindern bzw. den Willen nach Vermehrung und Verjüngung durch Ablegerbildung steuern bzw. vorweg nehmen. Gänzlich lässt sich eine Schwarmstimmung allerdings nicht verhindern. Trotz gezielter Maßnahmen wie rechtzeitige Honigraumerweiterung, Ablegerbildung und Ausschneiden des Baurahmens (Drohnenrahmen) wollen 30% aller Völker dennoch schwärmen.

AK26 Modul 4 und Modul 5 im Imkeranfängerkurs von Bienen-leben-in-Bamberg.de zu Honigraumerweiterung, Ablegerbildung; Schwarmverhinderung durch Weiselzellenkontrolle und DrohnenbrutschneidenAK26 Modul 4 und Modul 5 im Imkeranfängerkurs von Bienen-leben-in-Bamberg.de zu Honigraumerweiterung, Ablegerbildung; Schwarmverhinderung durch Weiselzellenkontrolle und DrohnenbrutschneidenAK26 Modul 4 und Modul 5 im Imkeranfängerkurs von Bienen-leben-in-Bamberg.de zu Honigraumerweiterung, Ablegerbildung; Schwarmverhinderung durch Weiselzellenkontrolle und Drohnenbrutschneiden

Gründe für eine Schwarmverhinderung sind:

  • Keine bzw. nur sehr geringe Honigernte
  • Stadt: Dichte Bebauung und „naturentwöhnte“ Stadtbewohner
  • Schwärme finden nicht genügend Höhlen als neue Wohnstätte
  • In unseren Breiten verhungern im Winter 80% der verwilderten Schwärme
  • Ohne Varroabehandlung durch Imker/innen gehen Schwärme in der Regel nach zwei Jahren zugrunde
  • Ungepflegte Völker können eine Reinvasion von gepflegten Völkern mit der Varroamilbe verursachen
  • Arbeitsschutz: „Bei den tödlichen Unfällen ist der Sturz von der Leiter der dominierende Unfalltyp.“

Ein Scharm am Bienenweg 1 in BambergWie man einen Schwarm einfängt, wurde ebenfalls kurz erläutert.

  • Standsicher auf eine Haushaltsleiter steigen, falls nötig
  • Schwarm mit Wasser einsprühen
  • Schwarmfangkasten / Eimer darunter halten
  • Kräftig auf den Ast hauen, damit die Schwarmtraube in den Kasten fällt
  • Leicht geöffneten Kasten unterhalb des Fundorts ein paar Stunden stehen lassen, damit die Spurbienen ebenfalls wieder zurück zur Königin finden
  • Dann abholen, über Nacht „aushungern“ lassen
  • Am nächsten Tag in eine leere Zarge „einschlagen“; insgesamt ist also einen kompletter Beutensatz nötig
  • Zehn Leerrähmchen dazugeben, dabei die Mitte mit einer ausgebauten Wabe bestücken, falls vorhanden

Einrichten der Ablegerzarge

In der Kursorganisation wird eine Checkliste des Materials zur Ablegerbildung (inkl. Honigraumerweiterung) bereitgestellt. Und so geht’s:

  • Eine aus der Frühjahreskontrolle gezogene Futterwabe mitbringen
  • Honigraum abnehmen, wegstellen -> auf Blechdeckel „über Eck“
  • Nach geeigneter Brutwabe suchen -> 3/4 verdeckelte Brut, Stifte und jüngste Larven mit den ansitzenden Bienen
  • Falls die Brutwabe nicht so optimal ist, kann evtl. auch eine zweite beigefügt werden
  • In bereit stehender Ablegerbeute einhängen -> Reihenfolge Foto und Checkliste
  • Rähmchen mit Pinnadeln für Transport sichern
  • Weitere Bienen aus Honigraum in Ablegerbeute einkehren -> diese wärmen die Brut
  • Abgeklebten Fluglochkeil fest am Flugloch anbringen -> mit Klebeband sichern
  • Abdeckfolie und Holzdeckel auflegen
  • Mit Spanngurt sichern (z. B. Ludhof)
  • Blechdeckel und Fluglochabdichtung (z. B. Schaumstoff)  mitzunehmen
  • Tipp: Gleich auch noch eine Mittelwand mitnehmen, die bei gleichzeitiger Ablegerbildung die Brutwabe ersetzen wird

AblegerbestandteileSicherung mit Pinnadel für TransportSpanngurt für Ablegertransport

Brutrahmen finden

AK26 Modul 4 und Modul 5 im Imkeranfängerkurs von Bienen-leben-in-Bamberg.de zu Honigraumerweiterung, Ablegerbildung; Schwarmverhinderung durch Weiselzellenkontrolle und Drohnenbrutschneiden

Am Lehrbienenstand wurde von Kursteilnehmenden der Smoker angefacht, die Beute geöffnet und zunächst alle Rähmchen mit dem Stockmeißel gelockert. Am leichtesten lässt sich der zweite Rahmen ziehen, da die Randwabe oftmals mit der Zargeninnenseite etwas verklebt ist.

Alle Teilnehmenden bekamen sodann die Aufgabe, jeweils eine Wabe zu ziehen, sie zu beurteilen und damit ein geeignetes Bruträhmchen zu finden.

1. Dabei wird zuallererst die Königin gesucht, damit sie nicht versehentlich in den zu errichtenden Ableger gerät. Uns lief sie nicht über den Weg. Aber wäre es so, hätten wir sie kurzzeitig gekäfigt, um sie am Ende aller Arbeiten wieder einzusetzen.

2. Dann wird Ausschau gehalten, ob jüngste (stehende) Eier zu finden sind, aus denen die Königin gezogen werden kann. Man erkennt sie anfangs nur schwer, doch mit ein bisschen Übung wird es immer leichter.

3. Nun erfolgt die Kontrolle, ob genügend Brut in verschiedenen Lebensstadien zu finden ist. Denn auch im neuen Ableger müssen alle Arbeiten von den Bienen verrichtet werden, für die sie altersgemäß ausgerüstet sind. Ein Generationenbruch wäre also ungünstig.

4. Eine für gut befundene Brutwabe wird in die Ablegerzarge verbracht. Eine kurzzeitige Folienabdeckung verhindert, dass die ansitzenden Bienen wegfliegen. Findet man später aber eine noch besser geeignete Brutwabe, kann sie mit der reservierten Wabe ausgetauscht werden.

AK26 Modul 4 und Modul 5 im Imkeranfängerkurs von Bienen-leben-in-Bamberg.de zu Honigraumerweiterung, Ablegerbildung; Schwarmverhinderung durch Weiselzellenkontrolle und Drohnenbrutschneiden5. Zum Schluss gibt man dem Ableger noch ein paar Pflegebienen mit. Rechnerisch sollte die Menge so hoch sein, dass ein Rähmchen hinten und vorne voll mit Bienen besetzt wäre.

Dazu stößt man die Bienen eines voll besetzten Rähmchens aus der „Mutterwohnung“ in die Ablegerzarge ab.

Umsetzen eines Ablegers

Der Ableger wird (fest verschlossen, lieber zweimal überprüfen!) möglichst schüttelfrei zum etwa 2-3 Km entfernten Standort gebracht. In stark strukturierten Städten mit genügend unterschiedlichen Landmarken wie Türme, Hochhäuser, Flusslauf, Straßenzügen, Wohn- und Industriegebieten darf der Abstand auch geringer sein, da die Bienen sich gut daran neu orientieren können. Nach etwa vier Wochen (frühestens 21 Tage oder später) kann die Rücksiedelung erfolgen. Erst dann ist die neue Königin begattet und legefähig.

Demonstration Fluglocheinengung mit Styropor-Keil und kleinem Fluglocheingang über der Brut im imImkeranfängerkurs, AK22, M4, Honigraumerweiterung, AblegerbildungAm neuen Ablegerstandort (2-3 km Entfernung) Fluglochkeil auswechseln -> kleine Einflugöffnung links oder rechts, je nach dem, wo die Brut darüber sitzt. Wenn Eier zu finden sind, kann mit Milch- oder Oxalsäure behandelt werden, z. B. nach dem Umsetzen an den neuen Standort. Das lernen wir übrigens in Modul 6.)

Weiselzellenkontrolle

Wer unkontrolliertes Schwärmen mit oft sehr schlechten Überlebensaussichten für das Schwarmvolk vermeiden möchte (fehlende Quartiere und Varroabehandlung, zu wenig Futter zur Überwinterung), sorgt für gezielte Schwarmvorwegnahme durch Ablegerbildung. Einmal wöchentlich (alle 7, allerspätestens 9 Tage) erfolgt also eine Weiselkontrolle.

Brutbrett / Brutrahmen mit Weiselzellen von unten

Bei der Kippkontrolle wird die Zarge angehoben, vorgeschoben und dann in eine senkrechte Position gebracht.

Hilfreich bei der Weiselzellenkontrolle von unten ist eine Taschenlampe. Auch können die Rähmchen auseinandergezogen werden. Wir fanden überwiegend Spielnäpfchen, doch auch eine Weiselzelle, die bereits ein Ei enthielt. Daher ist es nun ratsam, das komplette Volk durch Ziehen der Rahmen durchzusehen (was Reinhold im Anschluss des Kurses nachholte).

Nun durften alle Teilnehmenden das Entdecken und Herausbrechen von Weiselzellen in der Kippkontrolle üben.

AK26 Modul 4 und Modul 5 im Imkeranfängerkurs von Bienen-leben-in-Bamberg.de zu Honigraumerweiterung, Ablegerbildung; Schwarmverhinderung durch Weiselzellenkontrolle und Drohnenbrutschneiden AK26 Modul 4 und Modul 5 im Imkeranfängerkurs von Bienen-leben-in-Bamberg.de zu Honigraumerweiterung, Ablegerbildung; Schwarmverhinderung durch Weiselzellenkontrolle und Drohnenbrutschneiden AK26 Modul 4 und Modul 5 im Imkeranfängerkurs von Bienen-leben-in-Bamberg.de zu Honigraumerweiterung, Ablegerbildung; Schwarmverhinderung durch Weiselzellenkontrolle und Drohnenbrutschneiden AK26 Modul 4 und Modul 5 im Imkeranfängerkurs von Bienen-leben-in-Bamberg.de zu Honigraumerweiterung, Ablegerbildung; Schwarmverhinderung durch Weiselzellenkontrolle und Drohnenbrutschneiden AK26 Modul 4 und Modul 5 im Imkeranfängerkurs von Bienen-leben-in-Bamberg.de zu Honigraumerweiterung, Ablegerbildung; Schwarmverhinderung durch Weiselzellenkontrolle und Drohnenbrutschneiden AK26 Modul 4 und Modul 5 im Imkeranfängerkurs von Bienen-leben-in-Bamberg.de zu Honigraumerweiterung, Ablegerbildung; Schwarmverhinderung durch Weiselzellenkontrolle und Drohnenbrutschneiden AK26 Modul 4 und Modul 5 im Imkeranfängerkurs von Bienen-leben-in-Bamberg.de zu Honigraumerweiterung, Ablegerbildung; Schwarmverhinderung durch Weiselzellenkontrolle und Drohnenbrutschneiden AK26 Modul 4 und Modul 5 im Imkeranfängerkurs von Bienen-leben-in-Bamberg.de zu Honigraumerweiterung, Ablegerbildung; Schwarmverhinderung durch Weiselzellenkontrolle und Drohnenbrutschneiden AK26 Modul 4 und Modul 5 im Imkeranfängerkurs von Bienen-leben-in-Bamberg.de zu Honigraumerweiterung, Ablegerbildung; Schwarmverhinderung durch Weiselzellenkontrolle und Drohnenbrutschneiden

Drohnenrahmen schneiden

Wenn es sich anbietet, kann vorab in den Brutraum ein Drohnenrahmen (Rähmchen ohne Draht) an zweiter (bzw. neunter) Position einsetzten und mit einem Reißnagel markieren.

Der Drohnenbrutrahmen wird in eine Plastiktüte gestellt. Am besten arbeitet man dabei nicht im Stehen, sondern mit Bodenunterstützung. Mit dem Stockmeißel fährt man an den Innenrändern entlang und kann so die Brut in einem Stück herauslösen. Vielleicht ist eine Tier- oder Vogelnothilfe am Ort, die sich über die eiweißreiche Brut für ihre Zöglinge freuen und das „Essenspaket“ einfrieren.

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Tipp zum Schluss: Ein ordenliches Arbeitsumfeld spart Verdruss. So wird der Stockmeißel am besten griffbereit quer über ein Beuteneck gelegt, mit Schwerpunkt des Geräts nach unten. Der Smoker lässt sich in der Regel einhängen und sollte hin uns wieder mit dem Blasebald am Glimmen gehalten werden. Wenn’s mal schnell gehen muss, ist das Suchen nach Werkzeug einfach nur ärgerlich.

Fazit

Da man alle genannten Tätigkeiten in einem Rutsch durchführen kann, wass den Imker/innen Zeit erspart und den Bienen Stress, haben wir diese beiden Module zusammengefasst. Es ist natürlich einiges an Stoff, doch wurde er hier bewusst ausführlich dargestellt.

Zwischen den beiden Modulen gab es natürlich auch eine Mittagspause, angenehm im Freien und bei Sonnenschein! Bis zum nächsten Modul 6 am Sa., 16.05.26, 10.30-12.30 Uhr sehen wir uns 4 Wochen lang nicht mehr. An Bienenarbeiten stehen nun wöchentliche Weiselzellenkontrollen an, und zwar bis Mitte Juni.

Bienengesundheit, Bienenkrankheiten (BLIB-Imkerkurs für Anfänger AK26, Modul 3)

Logo BLIB Imkerkurs für AnfängerIm Modul 3 des Imkeranfängerkurses von Bienen-leben-in-Bamberg.de nahm Reinhold Burger die Bienenkrankheiten ins Visier. Intention eines jeden imkerlichen Standbesuchs ist es, die Völker so zu führen, dass sie gesund bleiben. Die Honiggewinnung ist – zumindest bei uns – eher Nebensache. So bringen wir es unseren Teilnehmenden bei. Doch dabei muss das eine das andere nicht ausschließen. Was bedeutet: Wer Honig möchte, bekommt das ohnehin nur von starken Bienen.

Häufige Bienenkrankheiten und Vorkehrungen

Aller Pflege zum Trotz: Vor dem Erreger der Amerikanischen Faulbrut (AFB), dem Akuten bzw. Chronischen Paralysevirus und vor Nosemose ist kein Volk absolut gefeit. Hat man (weil ohne Gesundheitszeugnis) kranke Völker eingekauft oder tauscht Futterwaben untereinander aus – was manchmal  nötig ist – dann kann das passieren. Zuweilen auch, weil befallene Bienen von fremden Völkern ihren Weg ins Volk finden.

Hier hilft das Wissen um die Sperrbezirke (gemeldet im Tsis, TierSeuchenInformationsSystem und in den örtlichen Amtsblättern) und der oder die Bienensachverständige eines jeden Bezirks. Doch gegen einige Situationen wie die Maikrankheit wegen Wassermangel oder die Kalkbrut durch einen zu kühlen, zugigen Standort) lässt sich durchaus vorbeugen.

Im ABC der Bienenkrankheiten wurde im Kurs nicht auf alle dezidiert eingegangen, stattdessen besonders auf Hilfsmittel hingewiesen, die dem Erkennen der Krankheiten dienen. Gesunderhaltung durch Vorbeugung ist die Devise. Den Bienen innewohnenden Abwehrmechanismen und positive wie negative Einflussfaktoren wurden vorgestellt.

Übrigens: Seit 2022 ist die Dokumentation aller angewandten Bienenmedikamente in einem Bestandsbuch verpflichtend. Die Ergebnisse müssen fünf Jahre lang aufbewahrt werden.

Kurz wurde die Vespa velutina vorgestellt, die in Bamberg bzw. Oberfranken gottlob noch nicht eingefallen ist. Was sie von der heimischen Hornisse (Vespa crabro) unterscheidet, aber auch, was zu tun ist, wenn man sie (vermutlich) entdeckt, wurde erläutert.

Auf der Kursplattform, die all unseren Teilnehmenden drei Jahre lang zur Verfügung steht und die jährlich von uns aktualisiert wird, finden sich weiterführende Links, beispielsweise zu einzelnen Bienenkrankheiten. Für unseren Blogbeitrag hier seien die Einführenden genannt:

AK25, M3, Bienenkrankheiten ABC / Bienen-leben-in-Bamberg.de

Wer sich auch als Nicht-Imkerkursteilnehmende/r aktuell halten möchte, kann das Modul 3 einzeln für 40 Euro buchen. Sprecht uns an.

Monatsbetrachtungen April 2026 zu Bienen und Imkerei

Übersicht

Phänologie und Bienen: Kirschblüte mit Signalfunktion

Biene an SauerkirscheSignalfunktion in der Betreuung der Bienenvölker stellt der Beginn der Süßkirschblüte dar. Mit ihr ist die Phase der sogenannten Durchlenzung der Völker beendet und kündigt den Beginn der Massentracht an.

Durchlenzung nennt man in der Imkersprache den Zeitraum zwischen dem Ende der Winterruhe der Bienen und dem Beginn der Obstblüte. Dabei findet ein Generationenwechsel im Volk statt. Die Winterbienen werden durch Jungbienen ersetzt und die Volksstärke nimmt rapide zu.

Neben der Süßkirsche sind im Erstfrühling Löwenzahn, Schlehe, Spitzahorn, Johannis- und Stachelbeere sowie Winterraps als Trachtpflanzen von großer Bedeutung.

Starke Völker mit jungen Bienen und Massentracht bedeuten für uns Imker/innen: Honigräume aufzusetzen! Dazu gleich mehr.

Futterausgleich

Wabenkontrolle / Futterkontrolle SchiffbauplatzbienenEnde März bis Anfang April nehmen wir, sofern nötig, einen Futterausgleich vor. Unterversorgte Völker erhalten (volle) Waben aus den Nachbarvölkern. Falls eines eurer Völker nur noch über eine einzige Futterwabe verfügt, gebt ihr überschüssige Futterwaben aus gut versorgen Völkern an sie ab. Doch was ist „gut versorgt“?

Biene an Kornelkirsche (Cornus mas)Mehr als drei Futterwaben braucht es um diese Jahreszeit nicht mehr, denn die Bienen sollten jetzt (noch oder schon) Nektar von Kornelkirsche, Weide, Hasel, Schlehen, Pestwurz, Winterling, Vogelkirsche, Silberahorn und später auch Löwenzahn eintragen.

Futterteigpäckchen aufgelegt beim NotfütternDa wir im Herbst jedoch reichlich einfüttern, sind  Völker, die nur noch wenig Futter haben, die absolute Ausnahme. Doch heuer kam dies vereinzelt tatsächlich vor, denn durch die kalten Wintertage verbrauchten manche Völker mehr Vorräte. Ansonsten werden überschüssige Waben kühl und trocken eingelagert und für die kommende Ablegerbildung verwendet. So schaffen wir außerdem Platz für weitere Brut.

Alte Futterwabe entfernenDie entnommenen Waben werden durch ausgebaute (leere) Waben, falls vorhanden, oder Mittelwandrähmchen ersetzt. Jedoch auf keinen Fall IN das Brutnest, sondern mit Kontakt zu den Rändern des Brutnests gehängt. Auf diese Weise werden sie schnell in das Brutnest integriert und bestiftet. Gegebenenfalls die noch vollen Futterwaben an den Rand schieben.

Honigraum aufsetzen

Wann?

Bienenpatenvolk von Ruth VollmarJe nach Standort und Witterung sowie je nach Volkszustand soll spätestens bis zur Blüte der Süßkirsche der erste Honigraum aufgesetzt werden.

Generell gilt es, den Honigraum eher früher als später aufzusetzen. Wird der Honigraum zu spät gegeben, lagern die Bienen die Frühtracht im Brutraum ein. Dabei entsteht über dem Brutnest eine dicke Futterkappe, die von den Bienen als Barriere angesehen wird. In der Folge wird der Honigraum nur sehr zögerlich oder auch gar nicht angenommen. Außerdem wird die Königin durch die Honigeinlagerung in ihrer Eilage eingeengt und damit die Schwarmstimmung gefördert.

VOLKSZUSTAND?

Bei einer Stärke von rund 12.000 Bienen ist ein Volk „reif“ für den Honigraum. Das entspricht in etwa 6 mit Bienen besetzte Zanderwaben.

Darüber hinaus sollte das Volk mindestens 3 Waben mit verdeckelter Brut aufweisen. Die geschlüpften Bienen füllen sodann ein komplette Zarge (Zander).

WELCHE WABEN?

Der Honigraum wird im Kern mit mindestens 3 bis 4 hellen, ausgebauten Waben bestückt, sofern vorhanden. Rechts und links davon mit Mittelwandrähmchen auffüllen. Falsch ist es, ausgebaute Waben und Mittelwandrähmchen im Wechsel einzuhängen. Denn die Mittelwände werden nicht vollständig ausgebaut und die bereits ausgebauten Waben zu Dickwaben ausgezogen.

Ausgebaute WabeBei den ausgebauten Waben unbedingt auf die Hygiene achten! Braune, bereits einmal bebrütete Waben haben im Honigraum nichts verloren. Keine angärigen oder Blasen werfende Waben verwenden. Mit diesen bringt man Hefezellen ein, die sich im Volk verbreiten und somit für die neue Ernte eine Gefahr der Gärung mit sich bringen. Um dies zu verhindern, lassen wir nach der Ernte die ausgeschleuderten Honigwaben von den Bienen sauber ausschlecken.

In mancher – meist älterer – Literatur findet sich die Empfehlung, Brutwaben (möglichst mit noch offener Brut) in den Honigraum zu hängen, damit die Bienen den Honigraum besser annehmen. Dies sollte man jedoch aus Gründen der Hygiene (siehe oben) unterlassen. Ein weiterer Punkt, der dagegen spricht, ist, dass die hochgehängten Brutwaben eventuell noch einen Futterkranz aufweisen, der sehr wahrscheinlich Winterfutter enthält. Dieses wollen wir nicht in die neue Ernte einbringen.

VorgehensWeise?

Der Honigraum wird bei uns grundsätzlich über das Absperrgitter aufgesetzt. Das Gitter hindert die Königin an einer Eilage im Honigraum. Damit erreichen wir eine strikte Trennung der Bienenbrut von den für die Ernte bestimmten Honigwaben.

Imkeranfängerkurs AK25, Modul 2, Frühjahrsarbeiten, Frühjahresdurchsicht / Bienen-leben-in-Bamberg.deDrohnenrahmen einsetzen

Zeitgleich mit dem Aufsetzen des Honigraumes setzen wir spätestens jetzt den Drohnenrahmen, auch Baurahmen genannt, zur biotechnischen Varroaprophylaxe ein. Drohnenrahmen sind leere Rähmchen ohne Mittelwände. Bei einem Teil der Völker haben wir den Drohnenrahmen bereits bei der Frühjahrsdurchsicht oder im Rahmen des Futterausgleichs eingesetzt.

Dazu entnehmen wir aus dem oberen Brutraum eine Randwabe mit Futter und schaffen somit Platz für den Drohnenrahmen. Der Drohnenrahmen wird anschließend im oberen Brutraum an der Position 2 oder 9 eingesetzt. Die Position 3 wird hin und wieder ebenfalls empfohlen, hat sich bei uns jedoch nicht bewährt.

Schwarmstimmung kontrollieren

Bei einem frühen Brutbeginn im Jahr, zusammen mit einer weit fortgeschrittenen phänologischen Entwicklung der Natur, ist es möglich, dass stark ausgewinterte Völker bereits ab Mitte April in Schwarmstimmung kommen.  Also rechtzeitig Völker kontrollieren, ob sie sich schon auf das Schwärmen vorbereiten.

Logo "Alle Themen" der Bienen-InfoWabe (BIWa)Logo BLIB Imkerkurs für Anfänger (m)Termine

Zu tagesaktuellen Änderungen siehe die Seite
Aktivitäten und Termine.

 


Perfekte Frühlingstage für euch und eure Bienen!


Frühjahrsarbeiten (BLIB-Imkerkurs für Anfänger AK26, Modul 2)

Gerade warm genug, um endlich mit den Teilnehmenden des Imkerkurs für Anfänger die Bienen zu besuchen. Vorab gab’s neben organisatorischen Dingen einen Check zur Sicherheit am Lehrbienenstand, Erläuterungen zum Aufbau einer Bienenbeute und zum Imkermaterial sowie ein paar Literaturempfehlungen für Einsteigerbücher und grundlegender Fachliteratur.

Frühjahrskontrolle am Lehrbienenstand

Die Frühjahrdurchsicht dient der Kontrolle eines ausreichenden Futterbestands und dem allgemeinen Gesundheitszustand der Bienenvölker.

Das Mäusegitter war bereits entfernt und die Totenfallkontrolle begutachtet und ohne Befund. Die Kontrolle der Windel zeigte viel Wachsbrösel und damit auch die genaue Position der Brut. Varroen waren keine zu sehen, dafür viele glänzende Wachsschüppchen. Sie zeugen von einer regen Wachsbauproduktion.

 

 

Das Öffnen der Beute und das Begutachten der Waben durfte schon mal von einigen der Teilnehmenden praktiziert werden.

Leider stellte sich heraus, dass das Volk ohne Königin war. Wir hörten es schon am Tonfall bzw. sahen es an einer gewissen Fahrigkeit im Herumkrabbeln der weisellosen Bienen. Daher kürzten wir den Ablauf ab, um sie nicht noch mehr aufzuregen.


Nun können zwei Dinge helfen. Entweder ein gut mit Eiern in verschiedenen Stadien ausgebautes Brutbrett aus einem Nachbarvolk einzuhängen, so dass sich die Arbeiterinnen eine neue Königin nachziehen können.

Oder, wie in unserem Falle, wird Reinhold sie mit einem anderen jungen Wirtschaftsvolk vereinen.

Weiter geht’s mit dem Einsetzen des Drohnenrahmens auf Position 2.

 

 

Zum Schluss würde normalerweise eine leere Zarge als Brutraum aufgesetzt werden. Doch in unserem königinverwaisten Fall warten wir damit, bis sich das Volk wieder auf dem erwünschten Entwicklungsstand befindet.

Nach dem kommenden Modul zu Bienenkrankheiten, das noch einmal online stattfindert, wird es im Modul 4 zu mehr „Handgreiflichkeiten“ kommen, damit alle einmal ein paar Bienen streicheln bzw. Rähmchen in Händen halten können.

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Basisinformationen zur Imkerei (BLIB-Imkerkurs für Anfänger AK26, Modul 1)

Screenshot Online-Modul 1 Imkeranfängerkurs AK26 / Bienen-leben-in-Bamberg.deRoute der Teilnehmerwohnorte im Imkeranfaengerkurs AK26 / Bienen-leben-in-Bamberg.deUnsere Teilnehmer*innen des Imkerkurs für Anfänger kamen aus allen Himmelsrichtungen des Landkreises Bambergs:
Lichtenfels, Unterleiterbach, Schlammersdorf (Hallerndorf), Oberharnsbach, Lisberg (Trabelsdorf), Ebelsbach … und natürlich aus Bamberg selbst.

Am ersten Kurstag (20.03.26) starteten wir nach einem vorangegangenen Online-Technikcheck mit den Basisinformationen.  Die 3 weiblichen und 3 männlichen Teilnehmenden wurden über statistische Fakten zur Entwicklungssituation der Imkerei und des Honigs informiert, erhielten einen Kursüberblick und einen Einblick in den Jahreslauf der Bienen  und Imkerei sowie Grundlegendes zur Biologie und den Unterscheidungsmerkmalen von Wild- und Honigbienen.

Folie Imkeranfaengerkurs AK26, M1 / Bienen-leben-in-Bamberg.de

Ergänzt mit Literatur- und Medientipps, Infos zu Strukturen und Ansprechpartner der Imkerei sowie Fördermittel und Finanzierungshilfen wurden grundlegende Hilfsmittel für das neue Hobby kurz vorgestellt, die im Selbststudium vertieft werden sollen.

Folie Imkeranfaengerkurs AK26, M1 / Bienen-leben-in-Bamberg.de

Alle Skripte des Kurses und weitere Unterlagen, beispielsweise Checklisten, Kaufempfehlungen, weiterführende Links etc. stehen in einer internen Kursorganisationsseite drei Jahre lang zur Verfügung. Verpasste Module können im zweiten Jahr nachgeholt werden.

Gleich am nächsten Tag ging’s weiter mit dem Modul 2, dazu in Kürze mehr.

Fleißige Bienen beim Frühjahrsputz am Bienenweg 2026

Jetzt kann Ostern in den Bienengarten kommen! Und unsere neuen Imkerkursteilnehmenden, die zu Kursstart einen sauberen und wieder mit Büchern ausgestatteten Unterrichtsraum in der Bienen-InfoWabe vorfinden. Bald können sich die Bienen an reichlich blühenden Pflanzen laben. Müssen nur noch die Rosen geschnitten werden, was mit Beginn der Forsythienblüte jetzt im Anschluss geschieht.

Frühjahrsputz im Bienengarten Bamberg

Unser Dank geht an die bienenfleißigen „Glorreichen Sieben“: Nikolaus Hofmann, Thomas Scholz, Yaneth Klein, Doris Feulner, Christine Liedtke, Heidrun Alzheimer und Marie Pailer. Sie kamen stunden- oder halbtagsweise, manche sogar mehrfach auf vier Tage verteilt. Reinhold und ich waren natürlich auch zugegen.

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Leider vergaß ich, Fotos von Doris und Yaneth zu machen, die gemeinsam mit mir vor allem das Klassenzimmer putzen. Das Hirn ist während meiner akuten Heuschnupfenphase einfach nicht auf Zack, sorry vielmals!

Übrigens: Am Ostersonntag, 05.04.26 geht es wieder los! Und zwei Wochen darauf (19.04.) noch einmal im regulären Turnus, also immer am 3. Sonntag des Monats von April bis September, jeweils 14 – 17 Uhr.

P. S.: Wir würden gerne etwas länger mit der Putzaktion warten. Denn das täte den überwinternden Insekten besser, die in den abgestorbenen Pflanzen Schutz vor Kälte suchen. Doch Arbeit-, Urlaubs- und Ehrenamtsleben zeitlich perfekt in Einklang bringen ist nicht immer so einfach. Nachdem aber unser Komposthaufen ganz in der Nähe ist und auch so schnell nicht abgefahren wird, finden siie es sicherlich auch dort ganz gemütlich.

Frühjahrsputz im Bienengarten Bamberg