Bienenpatenschaft Patrick Fuchs 2017/2019

Bienenpate Patrick Fuchs

Bienenpate Patrick Fuchs

Der selbständige Finanzkaufmann Patrick Fuchs (B-Group AG Nürnberg) hat die Patenschaft von seiner Frau Kathleen zum Geburtstag geschenkt bekommen.
So verließ ein Päckchen mit Geburtstagsgrüßen gerade noch rechtzeitig mit frischem Honig bestückt unser Haus und landete bei unserem neuen Bienenpaten in Röttenbach. Da Kathleen noch ein paar weitere Honig- bzw. bienenartige Geschenke auf den Gabentisch legte, ahnte ihr Mann beim Auspacken schon etwas, vermutete jedoch einen Imkerkurs. Nun, es ist durchaus etwas ähnliches, denn neben den Jahresgaben (Honig, Bonbons, Pflegeprodukte) dürfen unsere Bienenpaten zu verschiedenen Terminen uns zusehen und auch selbst Hand mit anlegen. Ganz, wie sie möchten und vor allem im eigenen Tempo und mit ungeteilter Aufmerksamkeit unsererseits.

In beiden Familien der Fuchsens gibt’s zwar keine Imker. Doch von ein paar Bekannten wissen sie, dass diese Bienen halten. Einem Imker zugeschaut hatten sie bisher noch nicht, finden es aber eine gute Idee, das Bienenleben zu unterstützen. Denn das ist ja nicht zuletzt durch die Bestäubung eine direkte Hilfe für das eigene Umfeld. Viele Aktionen, so meinte Patrick, wären eher Feigenblatt-Hilfen. Doch bei Bienen-leben-in-Bamberg.de ist das durch die hohe Transparenz, was mit den Unterstützungen aktiv geschieht, eben anders. Man kann sich persönlich von den Leistungen der Initiative überzeugen, beispielsweise anlässlich der Sonntagsöffnungen der Bienen-InfoWabe im Erba-Park.

Bienenpatentreffen zur Kirchweih

SkyLounge in Fürth zur Michaeliskirchweih 2017Dorthin kam denn die junge Familie Fuchs am 20.08. zu Besuch, wo Patrick sogleich die ersten Informationen zur Bienenhaltung erhielt. Zum zweiten Mal trafen wir uns auf der Michaelis-Kirchweih in Fürth, um das Pateninterview zu führen. Mit dabei waren auch Ehrenbienenpatinnen Jutta Fraaß, mit der Fuchsens bereits in Bamberg Bekanntschaft gemacht hatten, sowie Jeannette Munique, meine Schwester. Außerdem Marion aus Hof, befreundet mit Jutta, die 2016 bei einem unserer Honigschleuder-Erlebnistagen Gast bei uns war. Also eine nette Runde, und das ist auch eines der Vorteile der Bienenpatenschaften … man lernt andere bieneninteressierte Menschen kennen und
ist sich daher irgendwie sofort sympathisch.

Bienenpateninterview mit Patrick Fuchs

v.l.n.r.: Reinhold Burger, Kathleen und Patrick Fuchs, Bamberger Schulbiene, Ehrenbienenpatinnen Jeannette Munique und Jutta Fraaß mit Freundin Marion

 Exzessive Honigesser

Sympathisch ist auch, dass Patrick und ebenso Kathleen „exzessive“ Honigesser sind. Unseren Bamberger Lagenhonig fanden sie denn auch sehr, sehr lecker und sind auch schon beim zweiten Glas angelangt. Da wäre es wirklich ratsam, bald ein eigenes Volk zu halten. Die Lage des Gartens direkt am Wald bietet sich dafür prima an, vor allem, nachdem zumindest Kathleen dem Waldhonig einen Tick mehr den Vorzug gibt.

Ihre bewährteste Honiganwendung – und die ist denkbar einfach, jedoch sehr überzeugend. „In jedes Salatdressing und jede gekochte Soße muss mindestens ein Löffel Honig! 🙂 Ein spezielles Honigrezept haben wir nicht, jedoch benutzen wir zum Süßen – egal, ob das ein Jogurth/Quark oder Müsli ist, fast ausschließlich Honig.“

Leidenschaften

Bienenpate Patrick Fuchs mit Kathleen und Bamberger SchulbieneNun möchten wir noch wissen, welche weiteren Leidenschaften Patrick hat und über was er sich besonders freuen kann. „Die neueste Leidenschaft ist meine frisch geborene Nichte Esther. Auch, wenn die Distanz zwischen uns und der Familie meines Bruders (Aachen) recht groß ist, helfen die modernen Kommunikationskanäle (Whatsapp) sehr weiter, der Kleinen beim Wachsen zuzuschauen“, ergänzt Patrick das Pateninterview. „Neben der Arbeit – was tatsächlich meine Leidenschaft ist; es gibt nichts schlimmeres als einen Job,
der keine Leidenschaft entfacht – gehe ich gerne laufen und mache mit Kathleen kleine Städtetrips, um die Welt zu erkunden.“

Bienenpate Patrick FuchsVon der Patenschaft verspricht sich Patrick vor allem, dass er dem Thema Bienen und Imkerei nicht nur die theoretischen Inhalte, sondern auch etwas aus der gelebten Praxis mitnehmen kann. „Der erste Besuch in der Info-Wabe hat mich darin sehr bestärkt, sowie die ersten Gespräch mit euch beiden, die nicht nur sehr sympathisch waren, sondern auch
inhaltlich sehr wertvoll.“

Vielen Dank, lieber Patrick, für das Interview in fröhlicher Runde und Danke an Kathleen für das Einfädeln dieser Bienenpatenschaft!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.