*8* Adventskalender der Bamberger Schulbiene

Salz am Nikolaustag von FeeganBienenpatin Felicitas Sauer (Feegan)Gerne berichten wir über unsere Bienenpatinnen und -paten. Aus gegebenem Anlass soll aus unserem Adventstürchen Felicitas Sauer herauslugen. Die Bambergerin weilt zwar bereis seit einiger Zeit im Alten Land, genauer gesagt, in York. Doch ihre Tochter Marie und andere Familienmitglieder sind immer noch vor Ort. Und das ist gut so. Denn so funktioniert der Salz- und Honigtransfer weiterhin ein bisschen persönlicher, was wir einfach schön finden. Erlebniseinkaufen, sozusagen.

Himmlisches Salz von Feegan, Felicitas SauerDas mit dem Honig ist klar – alle unseren Bienenpatinnen und -paten erhalten jährlich vier Gläser à 250 Gramm. Das Salz wiederum erhalten WIR von Feegan, der lukullischen Einrichtung, die unsere Bienenpatin schon ziemlich lange betreibt. Wir mögen gar kein anderes mehr verwenden, weil es so fein-würzig-kräutrig ist, nicht zu sehr eigenschmackig, aber doch so, dass es immer harmonisch-delikat hindurchschimmert. Vielen Dank fürs Übergeben auch an Marie, die im Übrigen Mit-Gesellschafterin von Allpack-Süd und damit in die Fußstapfen ihrer Mama bzw. Familie getreten ist, die die Firma bereits seit über 30 Jahren betreiben.

Wir wünschen euch Fleißigen hier wie dort weiterhin eine schöne Adventszeit! Vielen Dank für alles!

Adventskranzbinden bei Bienenpatin Sabine Gründler, Gärtnerei Böhmerwiese

Ilona und Bienenpatin Sabine beim AdventskranzbindenRuck-zuck waren die Kränze gebunden und liebevoll dekoriert. Beim jährlichen Adventskranzbinden im Wintergarten der Gärtnerei Böhmerwiese, mithin bei unserer Bienenpatin, der Mit-Geschäftsführerin Sabine Gründler, durfte aus dem Vollen geschöpft werden. Unterschiedliche Kranzrohlinge sowie Zweige – ob Kiefer, Thuje, Mammutbaum oder Wacholder – warteten bereits in der passenden Länge auf die Bastlerinnen. Im Schauraum nebenan durften wir uns am Dekomaterial samt Kerzen in allen Größen bedienen. Glühwein und Plätzchen sorgten für eine angeregte Stimmung und für Wärme. Wobei man nicht sagen kann, dass es uns ohne heißen Getränken gefroren hätte, denn ein Heizgebläse tat sein Bestes.

AdventskranzbindenBesonders gefallen hat mir die fachkundige Anleitung, die uns Brigitte Schubert und Janina Zahnd angedeihen ließen. Manchmal sind’s ja nur Kleinigkeiten, die das Binden erleichtern. Klar, Tipps kann man sich auch aus Youtube-Filmchen holen. Doch viel mehr Spaß macht’s im direkten Kontakt und unter Gleichgesinnten. Super finde ich es auch, dass es bei mir zuhause sauber bleibt 😉 Um das Gebrösel, Geharzte, Genadele und Aufräumen kümmern sich andere, yeah! Und das sogar kostenlos! Lediglich das Material wurde (nach Augenmaß) berechnet.

Fotogalerie Adventskranzbinden

Bienenpatentreffen im Krackhardt-Haus

Bienenpatentreffen mit Andra Köchel, Dr. Peter Kaimer und Daniel Schiller im Krackhardt-HausKein Haus. Nein, ein ANWESEN! Das Zentrum Welterbe Bamberg spricht von einem prächtigen Schmuckstück, geplant von Balthasar Neumann geplant und im 18. Jahrhundert von Fürstbischof Friedrich Karl von Schönborn. Erst heuer eröffnete im Krackhardt-Haus ein neues Café. Mit unseren Bienenpaten Daniel Schiller, Dr. Peter Kaimer und Andrea Köchel testeten wir das Ambiente, in dem vorzugsweise Wiener Kaffeespezialitäten aus kleiner Karte angeboten werden.

Wir waren gespannt, wie Peter, der aus Graz stammt, den „Kaffee verkehrt“ beurteilt Doch uns allen ging’s natürlich eher um den Honig, der den Anlass des Treffens bot. Denn der Bamberger Lagenhonig, den es einmal im Jahr für unsere treuen und neuen Bienenpaten gibt, wollte seine lieben Abnehmer/innen erreichen. Aber mehr noch zählt das Wiedersehen.

Daniel Schiller entschloss sich dabei zu einer dritten Runde und zählt somit zu den „Dienstälteren“ im Kreise unserer Initiative – yippie!. „Solange wir hinter jedem Namen noch ein Gesicht sehen können (außer natürlich bei denen, die sich uns bislang noch nicht persönlich bekannt gemacht haben), werden wir Patinnen und Paten gerne (wieder-)aufnehmen“, zerstreuten wir seine Bedenken, die Anzahl – immerhin scohn 37 – würde uns vielleicht bald zu viel werden.

Peter Kaimer ging als einziger mit leeren Händen, denn er hat seine Patengabe bereits im Juli anlässlich der Honigschleudertage erhalten. Sein von ihm sauber gewaschenen und vom Etikett befreites Leergut nahmen wir sehr gerne entgegen. Toll, dass sich der psychologische Psychotherapeut (ja, so heißt die spezielle Fachrichtung wirklich!) diesen Nachmittagstermin für uns frei von Patienten gehalten hat!

Andrea Köchel erzählte uns von ihren Bemühungen um einen geeigneten Standort für Bienen, denn sie hat fest vor, mit dem Imkern zu beginnen. Am liebsten in einem kleinen (Schreber-)Garten. Wir gingen einige Optionen durch, doch wir kennen uns nur in Bamberg besser aus, nicht jedoch in Memmelsdorf, wo sie und ihr Mann wohnen, oder in ihrem Arbeitsort Forchheim. Wer also dort einen guten Standort kennt, möge sich bitte bei uns melden.

Schön, dass wir uns getroffen haben an diesem sonnigen 25. Oktober! Das nächste Treffen wird beim Adventskranzbinden bei Bienenpatin Sabine Gründler, Gärtnerei Böhmerwiese, Heiliggrabstraße 57 sein!

Der Workshop zum Adventskranzbinden findet statt am:
Donnerstag, 22.11., 16 Uhr
Freitag, 23.11., 16 Uhr
Samstag, 24.11., 13 Uhr – da bin dann ich (Ilona) dabei!
Gestaltet unter fachkundiger Anleitung Euren eigenen Adventsschmuck und bezahlt nur das dafür verwendete Material. Dauer ca. 2 Stunden. Teilnahme ab 10 Jahren.
Anmeldung unter 0951 – 62371.

Bienenpatenschaft Rudolf Reinwald 2018/2020

Zum Geburtstag, als Weihnachtsgeschenk und zur Taufe – Bienenpatenschaften werden nicht nur für einen selbst abgeschlossen, sondern zunehmend verschenkt. Heuer erstmalig zu einem Ruhestand. Was sinnvoller kaum sein kann, wenn der so Bedachte tatsächlich vorhat, mit dem Imkern zu beginnen.

Bienenpatenschaftsübergabe an Rudolf ReinwaldBienenpatenschaftsübergabe an Rudolf ReinwaldDer Abschied von Rudolf Reinwald, seit 2003 Hausleiter des Caritas-Altenheims St. Walburgis am Jakobsberg und zusätzlich seit 2007 von St. Otto im Hain, zudem Träger der Bayerischen Verfassungsmedaille in Silber, wurde dem Sozial- und Diplom-Pädagogen regelrecht versüßt. Wir überreichten im Rahmen einer Feier an einem brütendheißen 20. Juli unseren Bamberger Lagenhonig, den jeder Pate einmal im Jahr erhält.

Luitgard Knoblach und Reinhold Burger im Garten des Altenheim St. Walburgis, BambergEingefädelt von der uns seit Langem schon als Bienenfreundin bekannten Luitgard Knoblach, die als Sozialarbeiterin im St. Walburgisheim arbeitet, gelang es, den Termin zum Zeitpunkt des Kaffeetrinkens punktgenau abzupassen. Kurz darauf eilten wir ja schon MdB Andreas Schwarz an der Sternwarte entgegen – wir berichteten.

Lorscher Bienensegen anlässlich Bienenpatenschaftsübergabe an Rudolf ReinwaldDoch so viel Zeit blieb, um der Urkundenvergabe den Lorscher Bienensegen vorzusetzen. Wer von den feiernden Heimbewohnern also nicht allzu viel verstand, musste nicht etwa die Batterie seines Hörgerätes auswechseln. Unser heutiges Deutsch weist zwar durchaus noch Ähnlichkeiten mit dem Althochdeutschen auf. Doch sicherheitshalber gab es im Anschluss ein wenig Übersetzungshilfe. Hilfe, und zwar auf „Bienisch“ wird der frischgebackene Rentner Rudi auch in Zukunft von uns erhalten, denn zum Imkern gibt es doch reichlich Fragen.

Statue St. Walburgis am gleichnamigen Altenheim in BambergEin paar davon konnten wir dieser Tage beantworten, als wir ihn und seine Frau Marianne in Pettstadt besuchen kamen. Rudis gebrochener Fuß hielt ihn nicht davon ab, eine kleine Besichtigung mit uns über den nach Bioland-Richtlinien bewirtschafteten Hof zu unternehmen. Es galt, einen geeigneten Standort für die künftigen Bienenvölker festzulegen, und wer weiß, vielleicht sogar unter geistigem Geleit der Heiligen St. Walburgis, die immerhin Schutzpatronin der Bauern und Haustiere ist!

Der idyllische Flecken – sorry, der Akku war leer! – ist das Geburtshaus von Rudolf, der den Hof nach dem Tod der Eltern nun Stück für Stück renoviert. Der Dreiseithof bietet viele Winkel und nach außen mehrere große Grundstücke, die als Standorte in Frage kommen könnten. Pferde, Federvieh und Katzen werden die tierischen Nachbarn von Bienen Maja und ihrer Familie sein.

Die Distelwiese, eine alte bzw. neu angelegte Streuobstwiese mit herrlichem Blick in das Regnitztal und hinüber weit in die Fränkische Schweiz, gehört auch den Reinwalds. „Ein mystischer Ort“, so Rudi, der sich laut Marianne am liebsten hier oben ein Häuschen bauen würde, um ihn nur recht zu genießen. Ein perfekter Platz, um nach einem ausgiebigen Fernblick mit Hilfe der Bienen wieder ins Detail zurückzukehren. Die Hanglage allerdings müsste ausgeglichen werden, aber auch die Behandlung der Völker fordert durch eine länger andauernde Schrägstellung der Hüfte etwas heraus. Am besten, mal von recht und mal von links die Beuten bedienen, damit sich alles wieder einrenken kann. Doch hier wird sich sicherlich die Fitness des bis vor Kurzem noch täglich von Pettstadt nach Bamberg radelnden Heimleiters bezahlt machen!

Ja, es gibt einiges zu bedenken, und auch ein Imkerkurs will absolviert sein. Vielleicht im nahen Hirschaider Imkerverein?  Gerne flankiert von unseren Vortragsangeboten diverser Referent(inn)en in der Bienen-InfoWabe Bamberg oder bei einem „Über-die-Schulter-sehen“, verbunden mit praktischen Übungen, wenn wir unsere Bienenpaten zum Imkern mitnehmen. Bis dahin ist Rudis Fuß hoffentlich wieder perfekt verheilt. Und warum sollten die sechsfachen Eltern nicht ein bisschen die Hofbank genießen, die schwarze Katze Mini auf dem Schoß und den Blick auf das schon jetzt sehr ansehnlich renovierte Elternhaus richtend. So lässt sich im Vorfeld der Bienenanschaffung schon mal das entspannte Beobachten üben – unerlässlich, wenn die Imkerei gelingen soll!

Spiralbrunnen Altenheim St. Otto, Bamberg HaingebietUnd wer weiß – neben dem Imkern lernt Rudolf neue Gleichgesinnte unter den Bienenpatinnen und -paten kennen, die ihn ein wenig hinwegtrösten können. Denn auf meine Frage, was er seit seinem Ruhestand vermissen würde, antwortete er sehr spontan: „Die Menschen!“ Nun, eine Tür geht zu, eine auf. Wir jedenfalls halten sie ganz, ganz weit offen und freuen uns alle auf dich!

Vielen Dank, lieber Rudi, für deine Bienenpatenschaft – und bis bald zur Oxalsäurebehandlung in Bamberg!

Bienenunterstützer sahnen ab beim 8. Bamberger Kundenspiegel

Herz im Fenster, gesehen Domhöfe BambergWir von der Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de gratulieren der Brücken-Apotheke (Held’sche Apotheken Bamberg) und dem Möbelhaus Pilipp Bamberg sehr herzlich zu deren tollen Ergebnissen beim 8. Bamberger Kundenspiegel! (Link noch nicht bekannt)

Gruppenbild mit Hartmut Held (Held'sche Apotheken) anlässlich Spende an Bamberger SchulbieneBrücken-Apotheke

Hartmut Held, Apothekeninhaber und im Übrigen einer unserer Bienenpaten, landete mit seinem Team um Filialleiter Ogün Anac gleich in drei Kategorien auf Platz 1. Die Brücken-Apotheke ist somit Branchensieger aus 14 City-Apotheken, die im Oktober 2018 zur Wahl standen, abgestimmt unter 903 Befragten. Auch die noch relativ junge „Apotheke am Kranen“ tritt in diese großen Fußstapfen und rückte von Platz 5 auf 4 vor. Die Kategorien waren Freundlichkeit, Beratungsqualität und Medikamentenverfügbarkeit.

Die Bamberger Schulbiene würde noch hinzufügen: Kontinuität, Bienenfleiß und Großzügigkeit!

Gruppenbild zur Spende Möbelhaus Pilipp / Restaurant Kropf, BambergMöbelhaus Pilipp Bamberg

Olaf Balschun, den Bamberger Möbelhausleiter, lernten wir heuer erstmals persönlich anlässlich der Spendenvergabe an unsere Bamberger Schulbiene kennen. In den drei Kategorien Freundlichkeit, Beratungsqualität und Preis-/Leistungsverhältnis schnitt das Team „weit über den Durchschnitt“ gut ab. In puncto Zufriedenheit – ein Untersuchungskriterium zu „Freundlichkeit“ – schneiden sie gar von allen beteiligten Möbelhäusern am besten ab und landen dabei auf Rang 16 von 132 Untersuchungsorten.

Die Bamberger Schulbiene würde noch hinzufügen: Phantasie, Geschmack und Netzwerken!

Wir sind stolz auf euch, aber wir wundern uns eigentlich auch gar nicht. Bei uns rangiert ihr eh schon auf den obersten Plätzen – so die einhellige Aussage unserer Bienen. Weiter so!!!

 

Zweite Bienenpatenrunde mit Anne und Hans Zirkel 2018/2020

Zur zweiten Bienenpatenrunde, die im September startete, versandten wir ein Bienenpateninterview an unsere beiden Bienenpaten Anne und Hans Zirkel. Während ihrer Flusskreuzfahrt hatten die beiden genügend Muse, um ein paar Zeilen zu schreiben. Vielen Dank! … und gute Reise euch noch!

Was hast du in der Zeit deiner Bienen-Patenschaft bei uns (besonderes) erlebt?

Viel Positives. Ich habe viel über die Biene und den Honig gelernt. Ich habe viele nette Menschen – inzwischen sind es Freunde – kennengelernt. Viele schöne Stunden an der Bienen-InfoWabe (BIWa) verbracht. Und auch außerhalb der BIWa.

Was war dir in den letzten zwei Jahren deiner Patenschaft besonders wichtig?

Der persönliche Kontakt. Nicht nur finanziell unterstützen, sondern auch dabei was lernen, neue, nette Menschen kennenlernen. Ich habe viele Veranstaltungen besucht. War aber auch an der BIWA wenn „nur“ geöffnet war … und auch das waren besondere Momente.

Wenn dich jemand fragt, warum du Bienenpatin bist, was antwortest du?

Ohne Bienen gibt es kein Leben. Meistens überlegen Sie dann und nicken dann zustimmend. Und es würde keine natürliche Bestäubung mehr geben.

Was nimmst du aus dieser ersten Patenzeit für dich persönlich mit?

Viel. Ich weiß jetzt, wie Honig entsteht. Von der Entstehung über die Ernte, das Schleudern, Abfüllen bis zum Etikettieren.

Konntest du in deinem Umfeld eine Entwicklung in Bezug auf das Bienenthema feststellen?

Ja, nur positives.

Gibt es etwas, was du dir für deine neue Bienenpatenperiode vorgenommen hast?

Die Initiative auf jeden Fall weiter zu unterstützen.

Was wünschst du dir für die zweite Bienenpaten-Zeit von uns?

Macht so weiter wie bisher 🙂

Liebe Anne, lieber Hans – das werden wir! Mit euch an unserer Seite ist das ein Vergnügen!

MdB Lisa Badum und MdB Harald Ebner zu Gast bei der Bamberger Schulbiene

Besuch Harald Ebner und Lisa BadumBienenpatin MdB Lisa Badum und interessierter Gast, MdB Harald Ebner, bei der Kennzeichnung ihres BienenpatenvolkesEin Besuch der beiden Mitglieder des Bundestags, Lisa Badum und Harald Ebner, bei der Bamberger Schulbiene am 30.09.2018 ist – neben der großen Ehre – auch mit einer beidseitigen Verpflichtung verbunden. Die gemeinsame Intention und Richtung ist klar: Sich selbst und andere in Sachen Bienen zu informieren und zu motivieren, ihnen (und nebenbei auch uns Menschen) einen besseren Lebensraum zu verschaffen. Eine Bienenpatenschaft mit MdB Lisa Badum, die anlässlich des Treffens mit der Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de eingegangen wurde, bürgt – persönlich wie politisch gesehen – für eine nachhaltige Aufmerksamkeit dem Thema gegenüber.

Einsatzfreu(n)de macht stark!

Besuchsbereit – wenn auch reichlich vertrocknet, das Umfeld des Bamberger BienengartensPersönlicher Einsatz ist das Zauberwort in unserer Zeit, die unseren Nachkommen eine irrsinnig große Hypothek aufbürdet. Da ist ein verwehtes Zelt und die hingegebene / hingebungsvolle Freizeit ein wahrlich kleiner Preis, den wir gerne bezahlen.

Apropos „Gerne bezahlen“ …! Den Informationsnachmittag unterstützt haben unsere werten Sponsoren und Bienenfreunde Catharina Beyer (Feinkostfachgeschäft Vom Fass Bamberg) mit Sekt und einem Calamansi-Granatapfel-Shrup (gibt’s auch nur, weil’s Bienen gibt!) …

Sponsoring von Lecker-Bäcker Thomas Loskarn anlässlich Abgeordnetenbesuchs Badum / Ebner… sowie unser Haus- und Hoflieferenten, Lecker-Bäcker Thomas Loskarn (der aus der Ehlichstraße), mit verschiedenem Gebäck, denen wir dafür (wieder einmal!) herzlich danken!

Ebenso danken wir Sabine Gründler, die kurz vor dem Termin noch einmal das Schau-Grabanalge des Bamberger Bienengartens schmuck herrichtete. Im übrigen ohne Kosten, jedoch wahrlich nicht umsonst. Denn die beiden Abgeordneten waren sehr angetan von der Idee, auch Grabanlagen für Bienen schmackhaft zu machen. Wir möchten die Gelegenheit nutzen und auf den kompetenen, weil menschen- und bienengerechten Grabpflege-Service unserer Bienenpatin aus der alteingesessenen Gärtnerei Böhmer-Wiese hinweisen. Eine Geschäftsidee aus Bamberg, die sicherlich überregional funktioniert!

Honigwabe, demonstriert der neuen Bienenpatin MdB Lisa BadumJa, nur zusammen sind wir stark. Gegenseitige Information, Unterstützung und Ermunterung tut dabei gut. So hoffen wir, dieses im Zuge der Führung und des kleinen Filmvortrags in der Bienen-InfoWabe geleistet zu haben. Wenngleich die Bandbreite der Thematik nur ein Anreißen ermöglicht, ist das Bienenleben und -sterben und die Imkerei doch sehr differenziert und vielschichtig zu betrachten.

Filmvortrag in der Bienen-InfoWabe Rückenstärkung

WBesucherrunde um Harald Ebner und Lisa Badumir selbst erfahren Rückenstärkung beispielsweise durch die zum Veranstaltungstag hinzugekommene Bienenpatin Anne Zirkel, durch unsere Bienen-Rosenspezialistin Jeannette Frank (Galarosa Altendorf-Seußling) oder von der unlängst für den Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2018 nominierten Gabriele Kellermann. Vielen Dank, dass ihr euch auf auf unserem vertrockneten Rasen des Erba-Parks eingefunden habt, der ein nicht wegzuleugnendes, sichtbares Zeichen des real existierenden Klimawandels darstellt.

Berlin – ein mühsames Geschäft?!

„Ist das nicht ein recht mühsames und zuweilen frustrierendes Geschäft, das ihr Bündnis-90/Die-Grünen-Politiker da in Berlin verrichtet?“, so meine Frage an MdB Harald Ebner. Seine Antwort: „Natürlich ist das nicht immer lustig und einfach, doch ein solches Engagement wie bei euch vorzufinden, das richtet einen immer wieder auf!“ Ja, auch uns tut es gut, dass unser Ruf nach einer Verbesserung der Insekten- und Bienensituation nicht ungehört verhallt. Bei Harald Ebner rennen wir natürlich offene Türen ein.

Ankündigung des Vortrags von MdB Harald Ebner zum InsektensterbenSein Vortrag im Unverpackt-Laden im Anschluss seines Besuches – und dem in der Bioland Gärtnerei Sebastian Niedermaier – trug den Titel: „Insektensterben stoppen! Welche Agrarpolitik kann Bienen und Co. schützen?“ Eine der Antworten darauf: „Transparenz am Markt schafft einen Markt“ und den Ausstieg aus den Pestizideinsatz mit Hilfe neuer Bewirtschaftungsmethoden, mindestens jedoch die Zulassungsverfahren ändern.

Facebook-Posting zur Bienenpatenschaft und zum Besuch von Lisa Badum mit Harald EbnerWir sehen das ganz genau so. Die Agrarlobby ist stark. Unsere demokratischen Möglichkeiten der Wahl derer, die ihnen sachverständige Gegenantworten liefern können, um das Bestmöglichste für Mensch, Tier und unsere Erde herauszuholen, sollten wir nutzen.

Danke für euren Besuch, Lisa und Harald, und viel, viel Durchhaltevermögen und Erfolg in Berlin – für unsere Region und darüber hinaus!

 

 

Bienenpatenschaft Lisa Badum 2018/2020

Beschilderung Bienenpatenvolk Lisa BadumWenn schon, denn schon … MdB Lisa Badum aus dem Wahlkreis Bamberg (Bündnis 90 / Die Grünen) beließ es nicht nur bei einem Besuch der Bienen-InoWabe zum Zwecke des Informationsaustausches, sondern ließ über ihr Abgeordnetenbüro vorab eine Bienenpatenschaft beantragen. Sehr gerne nehmen wir sie in die Reihen unserer Paten auf, die als willkommene Multiplikatoren für die Bienen – und erweitert natürlich auch die Insektenwelt – stehen!

Die Bienenpatenübergabe

Bienenpatin Lisa Badum bei der Übergabe der PatengabenMdB Harald Ebner (Wahlkreis Schwäbisch-Hall-Hohenlohe) wohnte dem Übergabeakt der Bienenpatenschaft interessiert bei, wie auch unsere werten Gäste und Sponsoren, die sich den Donnerstagnachmittag des 30.08.2018 frei nehmen konnten. Wegen des anstehenden Besuchsprogramms verzichteten wir auf unser ansonsten übliches Bienenpateninterview. Doch ist die Forchheimerin, die an der Uni Bamberg Politikwissenschaft studiert hat, ohnehin eine bekannte Persönlichkeit. Mehr von ihr erfahrt ihr direkt über ihre Webseite Lisa-Badum.de.

Bienenpatin Lisa Badum bei der Übergabe der PatenurkundeVöllig unprätentiös nahm sie mich gleich in den Arm und lächelte den Fotoapparaten von Besuchern und dem Pressevertreter des Fränkischen Tags, Niklas Schmitt (vielen Dank!), trotz ihrer Sommererkältung freundlich zu. Überhaupt wirkt sie unkompliziert und steht dabei mit beiden Beinen fest in ihren Themenbereichen, die da wären Energie und Klimaschutz. Ihre vormalige Tätigkeit bei der Naturstrom A. G. sorgte für das nötige Knowhow, ebenso ihre beiden Vereinsämter bei der Bürgerenergie Bayern in Pfaffenhofen a.d. Ilm und der Energie- und Klima-Allianz Forchheim. All das und mehr brachte ihr die Mitgliedschaft im Bundestag in den Ausschüssen „Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit“ sowie (stellvertretend) „Wirtschaft und Energie“ ein.

Mit Optimismus in die Bienenzukunft?!

Mit Bienen hatte sie bislang eher kaum Berührung, wie sie offen zugibt. Dennoch gibt es bereits eine Verbindung zum Thema, nämlich über die CSU-Politikerin und Bienenpatin Sabine Saam, mit der sie zusammen 2015 den Helene-Weber-Preis für kommunalpolitisches Engagement errang (hier zum Bericht, welche Rolle wir dabei spielen durften). Nun hat die Bienenpatenschaft Lisa sofort animiert, auch den beiden Bienenstöcken im Paul-Löbe-Haus in Berlin mehr optische Aufmerksamkeit zu verordnen.

Bienenpatin Lisa Badum bei der Kennzeichnung ihres Bienenpatenvolkes Mag es Kosmetik sein … ganz sicherlich kann man die Grünenpolitikerin nicht verdächtigen, es dabei belassen zu wollen. Denn heute zumindest informiert sie sich über die Rolle der Klimaveränderung im Bezug auf den Zustand der Bienen und die imkerlichen Pflegeanforderungen, die zuweilen erschwert und sorgfältiger Anpassung bedürfen. Sie erfährt, dass ausdauernde und späte Kälteperioden wie im vergangenen Jahr mit erfrorenen Obstbaumblüten oder überlange heiße Sommer wie heuer nicht ganz spurlos an die Protagonisten vorübergehen. Dass Grüne-Politiker/innen mit ihren berechtigten Forderungen, endlich den Klimaschutz zu verwirklichen, häufig auf Blockaden stoßen, und hier im Besonderen häufig genug bei den Vertreter(inn)en der Landwirtschaft, ist sicherlich systemimmanent. Wohl mit ein Grund, dass sich Lisa den von mir eingeworfenen Satz: „Ich bin Optimistin, alles andere ist mir zu anstrengend“ merken möchte.

Für die nächsten zwei Jahre wünschen wir uns einen bereichernden Informationsaustausch, der von unserer Seite aus mit etwa vier Bienenpaten-Newslettern im Jahr sowie der einen oder anderen Einladung zu Aktivitäten unserer Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de angeregt werden soll, beispielsweise zu den sehr beliebten, weil spannenden und praxisnahen Honigernte- und -schleudererlebnistagen.

Liebe Lisa, wir freuen uns darauf und wünschen dir in Berlin viel, viel Erfolg!

Im nächsten Beitrag erfahrt ihr mehr über den weiteren Verlauf unserer frischgebackenen Bienenpatin, MdB Lisa Badum und ihres Kollegen, MdB Harald Ebner.

Regnitz-Taler-Spende der Held’schen Apotheken für Schulbiene

Gruppenbild mit Hartmut Held (Held'sche Apotheken) anlässlich Spende an Bamberger Schulbiene600 Euro schwemmte die Regnitz an die Gefilde der Bienen-InfoWabe. Ursprünglich in Form von sogenannten „Regnitz Talern“, einem Rabattsystem, das die Kunden der Held’schen Apotheken nicht für sich beanspruchten, sondern in der Sammelbüchse klingeln ließen. Die diesjährige Ausschüttung vermachte Apotheker Hartmut Held nun an die Bamberger Schulbiene zum Zwecke des Unterrichtens. Ihm und allen, die diese Spende ermöglichten, danken wir sehr herzlich!

Außerdem freute es uns natürlich sehr, dass Hartmut erneut eine Bienenpatenschaft mit uns eingegangen ist. Bereits 2013 war er schon einmal – in der Folge unserer Crowdfundingaktion, in deren Analen er buchstäblich als Held einging – Bienenpate geworden. Seine damalige Bienenpatenschaft „Deluxe“ war dreijährig, und in dieser Zeit weihte er auch den Bienenweg ein. Nun gelüstete es ihn erneut nach der jährlich mit einer Patenschaft verbundenen Honiggabe, bzw. nach dem Gemeingeist in Sachen regionalen Bienenlebens. So kamen also zum genannten Betrag noch weitere 180 Euro hinzu, die wir in seinem gewünschten Sinne, nämlich für Schüler/innen, verwenden werden.

 

Bienenpatenschaft Anne Göpel 2018/2020

Bienenpatenurkunde für Anne GöpelAller guten Dinge sind drei, und mit Anne Göpel haben wir die dritte „Anne“ in unserer derzeit 35 bienenpatenstarken Runde. Stark klingt auch ihr Statement, warum sie zu uns gestoßen ist: „Man muss was tun!“ Genau! Und sei es auch nur, etwas für die Bienenwelt zu spenden – doch das ist Anne zu wenig.

Sympathie für Insekten

„Schon als kleines Kind war ich an Hummeln und Bienen interessiert und wusste schon immer was für wichtige Insekten es sind.“ schrieb uns Anne Göpel in ihrer ersten E-Mail an uns. „Allerdings kann ich gar nicht genau sagen warum das so war, aber meine Sympathie für die Insekten ist bis heute geblieben. Die leider sehr traurigen Artikel über das Insektensterben haben mich schon immer berührt, allerdings habe ich nie etwas aktiv getan und wusste auch ehrlich gesagt nicht, was – außer, für „Bienenretter“ jährlich Geld zu spenden.“

Spenden ist gut, doch wir finden, es ist ebenso wichtig, sich gut zu informieren und sich auf dieser Grundlage für die Bienenwelt stark zu machen. Wir bieten dazu die notwendigen Hintergrundinformationen an und haben auch immer ein offenes Ohr für Fragen aller Art.

Die Personalmanagerin findet die Bewegung Parley For The Ocean, mit der ihr Arbeitgeber adidas zusammenarbeitet, durchaus sehr bemerkenswert, doch … „regional sollte es sein“, so Annes Kriterium bei der Wahl derer, die sie unterstützen möchte. Wir erfahren, dass es die „Adi-Bienen“ gibt, die auf dem Campusgelände gehalten werden, umgeben von Kräutern, die auch der Kantine zur Anreicherung „wirklich guter Küche!“ dienen.

Bienenpatenschaften – hinter jedem Namen ein Gesicht!

Studiert hat Anne, die in Bamberg geboren und in Langensendelbach aufgewachsen ist, in Nürnberg, und zwar Betriebswirtschaftslehre. Ihr Freundeskreis erstreckt sich in die Region und eben bis nach Bamberg, und so wird sie sicherlich öfter mal bei uns vorbeischauen. „Wie viele Bienenpatinnen und –paten könntet ihr denn eigentlich vertragen?“, ist eine nicht unberechtigte Frage, mit der Anne offenbar schon vorbaut, um eventuell ihren Leuten eine Patenschaft zu empfehlen. Hm, das hat uns auch noch niemand gefragt. Nun, wir lassen das wohl auf uns zu kommen. Solange wir noch hinter jedem Namen ein Gesicht sehen – was bis auf wenige Ausnahmen, die sich noch nicht bei uns bekannt gemacht haben, der Fall ist – werden wir sicherlich weitere Bienenpatinnen und -paten aufnehmen. Zumal wir neben den finanziellen Möglichkeiten einige weitere Hoffnungen verbinden.

Beispielsweise die größte unter ihnen, dass manche von ihnen selbst das Imkern erlernen möchten. Da hat es uns natürlich schon sehr gefallen, als Anne schrieb: „Ich selber habe leider keinen Garten und habe auch keine Ahnung von der Imkerei, allerdings würde ich das gerne ändern und eine Bienenpatenschaft in der Region übernehmen. Deswegen habe ich mich schlau gemacht und bin auf ihre tolle Homepage gestoßen. Ich bewundere ihr Engagement und würde Sie deswegen gerne zukünftig unterstützen.“

Mit Speck fängt man Mäuse!

Bienenpatin Anne Göpel an der Honigschleuder.Tja, wie sagt man so schön?! Mit Speck fängt man Mäuse! Unser Speck ist der leckere Honig und der Spaß, ihn zu ernten und gemeinsam zu verarbeiten. So erst kürzlich geschehen. Daher konnten wir unserer neuen Bienenpatin gleich noch eben die Honigschleuder zeigen, die beeindruckend mitten im Raum stand. Auch eine Honigparade unserer verschiedenen Bamberger Lagen ist noch aufgebaut. Wir erzählen, dass wir sehr auf Wabenhygiene und achten und natürlich auf das Wohl der Bienen, was unseren Honigpreis höher werden lässt, doch noch immer ohne Arbeitszeit oder Maschinenkauf berechnet ist.

Die Mutter von Anne, die mit dabei war, riet uns, den Honigpreis tatsächlich so anzusetzen, wie er realistisch ist. Nun, das klingt verlockend und logisch. Doch der Durchschnittsverdienst erlaubt es wohl eher weniger, dass bei dieser Größenordnung die Franken ihre täglichen Brote mit dieser Kostbarkeit beschmieren können. Noch wichtiger als der Preis jedoch ist, dass wir unseren Honig nicht als Massenprodukt in einem Kaufhausregal verschleudern, sondern den kontaktsuchenden Einzelverkauf – mit Ausnahme der Verkaufsstelle in den beiden Stiftsläden Bamberg – favorisieren.

Beglückt mit ihrer ersten jährlichen Bienenpatengabe, nämlich vier Honiggläsern der Lagen Buger Wiesen (aus dem Volk von Felicitas Sauer), Inselstadt / Weide und Erba-Insel / Fünferlessteg sowie Berggebiet / Sternwarte nebst Zitronen-Honigbonbons und der bewährten Handcreme LindesaK®, verabschieden wir die beiden Damen. Wir hoffen auf ein baldiges Wiedersehen zu der einen oder anderen Aktivität unserer Initiative, die womöglich irgendwann bei unserer neuen Bienenpatin Anne in die Lust, eigene Bienen zu halten, münden könnte!

Bienenpateninterview mit Anne Göpel