„Das ist echt toll, dass es das gibt“

Ja, das sehen wir auch so! Und freuten uns über diese Aussage einer angehenden Jungimkerin, die uns am Sonntag in der Bienen-InfoWabe besuchen kam und begeistert von unserer Einrichtung war. Denn sie konnte sich bei uns intensiv und rundherum informieren, bevor sie sich tatsächlich ein eigenes Volk anschafft. Vor allem ist ihr die Bestäubungsleistung wichtig, die sie sich von den künftigen „Mit-Bewohnerinnen“ ihres Gartengrundstückes erwartet.

Reinhold zeigt, wie man eine Mittelwand einlötetWeiterhelfen konnten wir ihr mit Terminen zu „Imkern auf Probe“, eine Erstberatung, welche Grundausstattung fürs Imkern notwendig sind und wo sie diese zu welchen Konditionen bekommen könnte. Fragen zur Honigverarbeitung und Lebensmittelkennzeichnung wurden ebenfalls erörtert. Sogar, wie man Rähmchen einlötet, hätte sie gleich selbst üben können, denn das war unser heutiges „Workshop-Thema“. So versorgt hoffen wir nun, dass wir bald eine neue Imkerkollegin begrüßen dürfen.

Blick durchs Mikroskop der Bienen-InfoWabe„Der hat ja Haare auf den Augen!“ staunte ein Dreikäsehoch nach einem Blick ins Mikroskop auf eine Drohne. Da musste auch Vati reinkucken, ganz klar.

Domino-Spiel mit Maja-MotivenDem Töchterchen erklärte die Mama dann geduldig die eigens für die BIWa aus unserem Fotofundus hergestellten Memorybilder. Manche der Objekte sind sogar in unserer Bienen-InfoWabe wiederzufinden. Auch das Domino-Spiel mit Biene-Maja-Objekten fand seine Freunde, und gepuzzelt wurde ebenfalls. Nur das Basteln war heute nicht so der Renner. Vielleicht auch, weil alles andere in unserem Haus einfach viel interessanter war?

Familie beim Rätsel lösenWer sich ohnehin aus dem Spielealter heraus fühlte, durfte eines der Rätselbögen lösen, welche wir für alle Lebensalter bereit halten. Was nicht mehr allzu schwierig war, hatte man sich vorher einem Crashvortrag unterzogen, der den Bogen von der Bienenwabe über die Haltung bis hin zum Honigertrag spannte und dabei auch die Bestäubungsleistung und Bienenprobleme nicht ausließ. Meist waren es kleine Familienverbände, die sich mit Hilfe unserer Lernbeuten das Bienenleben erklären ließen.

Aber auch wir lernten wieder dazu. Kollege Jürgen erzählte uns von seiner letzten Fortbildung, auf der er vieles über Bienennebenprodukte und ihre hohe (Heil-)Wirkungsweise in der Nahrungsmittelergänzung erfahren hatte, beispielsweise zum Einsatz von Propolis.

Es ist genau so, wie wir es uns vorstellt hatten mit unserem Nachfolgeprojekt zur Landesgartenschau – miteinander staunen und lernen. Fast zu schön, um wahr zu sein.

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