Mutige Honigernte im Uni-Seminar „Schul-Imkerei“

Modul 8: Honig ernten, Gruppenbild mit Alexander, Yelva, Ekkart, Linda, Luzia, Dorina, ReinholdModul 8: Honig erntenDoch, Mut brauchte es bei den Studierenden durchaus, als wir innerhalb des Seminars zur Schul-Imkerei* am 23.07. den Honig des Uni-Volkes am Lehrbienenstand „Erba-Bienenweg“ ernteten. Während die Bienenflucht beim zweiten Volk (das von Bienenpatin Annemarie Rudel) ihre volle Wirkung entfaltete und nur wenige Bienen auf den Waben herumkrabbelten, standen wir beim ersten Durchlauf in einer hübschen Bienenwolke. Es waren tatsächlich zweierlei Systeme (mit 2 und mit 16 Einbahnstraßen), doch das war bislang ohne Belang.

Modul 8: Honig erntenEin bisschen waren die Bienen außerdem grantig. Dennoch blieben wir von Stichen verschont, was nicht zuletzt darauf zurückzuführen ist, dass wir den Sicherheitsmaßnahmen weiterhin, auch wenn’s etwas nervig ist, Beachtung schenken. Dazu haben wir eine Checkliste Besuch Lehrbienenstand entwickelt, die wir gewissenhaft durchgehen – uns und den Bienen zuliebe.

Ein betonter Punkt des heutigen Seminartages im Modul 8 war, dass vor allen Arbeiten erst einmal gedanklich der Ablauf erfolgen sollte. Mitten im Tun sollte man nicht vor der Wahl stehen müssen, ob man alles offen lässt, um schnell noch was zu holen, oder erst mal alles wieder dicht machen muss, was den Prozess beim zweiten Öffnen nicht angenehmer macht. Folgende Fragen:

    • Was möchte ich konkret in welcher Reihenfolge tun?

Modul 8: Honig ernten

  • Welche Ausstattung benötige ich? – z. B. genügend Smokermaterial / einen Stein, um eine Box schräg zu stellen, damit die Waben nicht darin umkippen / ein paar zusätzliche Leerrähmchen zum Lückenschließen für den sicheren Transport / eine Windel für die anschließende Varroakontrolle
  • Ist alles in Reichweite gestellt? – z. B. an jedem Volk genügend Boxen für die entnommenen Waben / ein Imkerhut, falls es mal nötig erscheint / einen Schemel für kleinere Leute, da ggf. das Ausheben aus der dritten Zarge anstrengend wird.
  • Habe ich genügend Zeit für alles eingeplant?

Modul 8: Honig erntenSo ziemlich alle Arbeiten wurden von den Studierenden teils alleine, teils mit etwas (gegenseitiger) Hilfestellung, super bewältigt. Smoker in Gang setzen, Beuten öffnen, Waben ziehen, Bienen abkehren, Waben ohne Bienen in die Boxen bringen, Bienenfluchten abkehren, Absperrgitter entnehmen und abkehren, Zargen wieder aufsetzen … und dann ging’s voll bepackt zum Obstmarkt 10, um das kostbare Gut zu verarbeiten. Dazu mehr im nächsten Bericht!

Fotogalerie Honigernte mit Studierenden am Lagenstandort Erba-Bienenweg

*„Didaktik der Naturwissenschaften“ der Fakultät Humanwissenschaften an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg am Institut für Erforschung und Entwicklung fachbezogenen Unterrichts – EE-feU.

Ernte Bamberger Lagenhonig 2018, Start am Schiffbauplatz

Kurz vor der Honigernte Bamberger Lagenhonig "Inselstadt / Schiffbauplatz"Die Honigerntesaison startete am 11.07.2018 – früher als sonst bei uns üblich – mit dem Volk in der Bamberger Inselstadt am Schiffbauplatz im Garten der Familie von Bienenpatin Ruth Vollmar.

Im vergangenen Jahr fiel die Ernte an diesem wunderschönen Standort an der Regnitz ja leider aus. Doch heuer durften wir (berechnet nach Glasabfüllung) 37,63 Kilo bei 28 ausgebauten Waben ernten.

Honigernte Bamberger Lagenhonig "Inselstadt / Schiffbauplatz"Dunkelbraun und zähflüssig bei 14,5% Wassergehalt – und damit der trockenste Honig, den wir je hatten – entwickelte er einen intensiven Geruch und eine Bitternote bei ansonsten karamelig-malzig-lakritzig-pfeffrigen Geschmack und leichter Säure im Abgang. Und stellte uns vor ein Rätsel. Woher hatten unsere Bienen den Roßkastanien- oder auch Edelkastanien-Nektar her?! Welcher von beiden es ist, das lassen wir noch untersuchen.

Honigschleudern Bamberger Lagenhonig "Inselstadt / Schiffbauplatz" mit Inbetriebnahme der neuen HonigschleuderHineingeschmuggelt“ hatten wir eine Honigwabe, die die Kinder der Hainschule aus dem Volk am Bienenweg vor Kurzem entdeckeln durften. Die ruhte seither gut geschützt in der Wanne des Entdeckelungsgeschirrs, musste aber nun schleunigst bearbeitet werden. Sonst hätte es passieren können, dass wir den Honig wegen beginnender Kristallisation nicht mehr aus der Wabe bekommen hätten.

Mit dem ersten von 7 Standorten des Bamberger Lagenhonigs weihten wir die neue Honigschleuder ein, ein Geschenk unserer Bienenpaten Anne und Hans Zirkel. Das „offizielle Anschleudern“ jedoch nahmen wir am 15.07. mit ihnen selbst vor. Doch ich greife vor …

Veitshöchheimer Imkertag 2018 (2): Bienenbäume der Zukunft

Vortragender Klaus Körber zu Bienenbäume der ZukunftEs wird heiß. Sehr heiß. Und nicht nur in Würzburg, wo man 2017 an 31 Tagen über 30 C gemessen hatte. Im „alten Jahrhundert“, also vor der Jahrtausendwende, waren’s 2-3 Tage, so Klaus Körber, Sachgebietsleiter Baumschule der LWG am Veitshöchheimer Imkertag in seinem Vortrag „Bienenbäume der Zukunft“. Die Prognose: Ende dieses Jahrhunderts bis zu 50 Hitzetage. Die zentrale Frage wird WASSER sein. Davon hatte Würzburg 20-25% weniger als vor dem Jahr 2010.

Biene an Salweide(Salix caprea)Nach dieser einleitenden Hiobsbotschaft präsentiert Körber zahlreiche Fotos – gerne mit Bienen, die sich bekanntermaßen immer nur schwer ablichten lassen – von bienenfreundlichen Bäumen auf. Bäume, die uns noch oder weiterhin, aber auch nicht mehr dienen können, und einige Einzubürgernde, die uns – Fremdlinge hin oder her – neu begleiten könnten. Lediglich Einheimische zu bevorzugen macht keinen Sinn mehr, der Zug ist längst abgefahren. Ganz abgesehen davon – auch die Kastanie war mal ein Fremdling hierzulande, und Tausende anderer Pflanzen ebenfalls.

Für unseren selbstverschuldeten Weg in den Klimawandel gibt Körber Tipps, wie wir vor allem junge Bäume besser schützen können.

  • Anbringen eines Gießringes
  • Installation von Wassersäcken
  • Strohschutz für den Stamm
  • In den ersten 5 Jahren nach der Baumpflanzung muss gegossen werden

Seine 4-seitige Liste mit empfehlenswerten, aber auch noch existierenden, den Klimawandel wahrscheinlich zum Opfer fallenden Bienenbäumen liegt in der Bienen-InfoWabe aus. Oder Sie schreiben Klaus Körber direkt an unter klaus.koerber@lwg.bayern.de.

Anschauungsobjekte zum Vortrag von Klaus Körber über Bienenbäume der ZukunftSelbstverständlich lassen wir seine Liste auch dem Garten- und Friedhofsamt Bamberg zukommen, welches bekanntermaßen positiv auf fachlich fundierte Informationen reagiert. Denn nur über ein gut funktionierendes, dabei regional ausgerichtetes Inormationsnetzwerk lassen sich neue Ergebnisse rasch in den städtischen Kontext integrieren.

Reinhold Burger und Michael Gerencser mit KoelreuteriaJa, in der Forschung tut sich ständig etwas Neues, beispielsweise beim Projekt Stadtgrün 2021. (Siehe dazu auch unseren Bericht des Imkerforums 2016.). In diesem Netzwerk sind Praxiserfahrungen mit den Versuchsbaumarten gefragt. Alle bayerischen Städte und Gemeinden können hierbei mitmachen. Natürlich ist die Buchführung über einzelne Bäume sehr zeitaufwändig. Daher sind Forenbeiträge wie auf dem Imkertag als Momentaufnahmen sicherlich auch bei vortragenden Spezialisten willkommen. Wir berichteten jedenfalls über unsere zwei Koelreuteria paniculata (Blaseneschen), die als neuer „Klimabaum“ vom Gartenamt an die Bienen-InfoWabe gepflanzt wurde und im vergangenen Jahr keine Blütenrispen trieben. Der Grund: Frostempfindlichkeit. Dennoch – die zierlichen, jedoch immerhin schon über 2 Meter großen Bäume haben es gut überstanden und sind heuer wieder eine wunderbare Juli/August-Blütenweide.

Wer sich tiefergehend informieren möchte, merke sich die Deutschen Baumpflegetage am 7.-9. Mai 2019 in Augsburg vor.

Übersicht Berichtsreihe zum Veitshöchheimer Imkertag 2018

Bewerbungsaufruf zum Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2018

Logo BBU – Bienenstadt-Bamberg-UmweltpreisWer kann sich bewerben oder vorgeschlagen werden?

Alle, die sich in besonderer Weise für die Bamberger Bienenwelt einsetzen in den Kategorien Bienen und ihr Lebensraum, Honig und Imkerei.

  • Einzelpersonen
  • Organisationen
  • Vereine
  • Kommunalen bzw. staatliche Institutionen
  • Initiativen aller Art (Gemeinnützigkeit ist keine Voraussetzung)
  • Schulgemeinschaften
  • Medienschaffende
  • Unternehmen

Wie? 

Durch eigene aussagekräftige Bewerbung oder durch Vorschläge anderer, gerichtet an: Bienen-leben-in-Bamberg.de,

Reinhold Burger und Ilona Munique, Obstmarkt 10, 96047 Bamberg, Mail: hallo [at] bienen-leben-in-bamberg [dot] de, Tel. 0951-3094539, Fax 0951- 29608940.

Termine

  • Stichtag für Vorschläge und Bewerbungen ist der 01.08.2018 Hier geht’s zu den Teilnahmebedingungen und weiteren Informationen.
  • Die Gewinner des Bienenstadt-Bamberg Umweltpreis 2018 werden bis Mitte/Ende August von einer Jury ermittelt.
  • Die Preisverleihung findet anlässlich der Saisonabschlussfeier der Bienen-InfoWabe statt, heuer am 16.09.2018.

Jurymitglieder

    • Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de (Reinhold Burger und Ilona Munique)
    • 1 Bienenpatin oder -paten
    • 1 Vereinsmitglied des Imker und Bienenzuchtverein Bamberg Stadt und Land e. V. (IBZV)
    • 1 Vereinsmitglied eines Imkervereins aus dem Landkreis Bamberg
    • 1 Vertreter der Stadt oder des Landkreises Bamberg, einer Umweltorganisation oder des Bamberger Wirtschaftslebens

Die Namen werden Ende August mitgeteilt.

Saison-Abschlussfeier mit Preisverleihung am 16.09.2018
14.00 – 15.30 Uhr  |  Einstimmung, Offenes Haus für alle
15.30 Uhr  |  Sektempfang, Kaffee & Gebäck, musikalische Begleitung: Esther Rojtenberg
16.00 Uhr  |  Butoh-Performance mit Akkordeon (Susanne Starke & Esther Rojtenberg)
16.30 – 17.30 Uhr  |  Verleihung „Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis“

  • 1. Preis („Honiggold“) – 1 Kilo regionaler Honig und 1 Gutschein für 2 Personen Honigschleuder-Erlebnistag in Bamberg
  • 2. Preis („Silberlinde“)  – 500g Lindenblütenhonig und 1 Gutschein für 2 Personen ins Zeidelmuseum Feucht mit fachkundiger Begleitung
  • Anerkennungspreise

Dritte Bienenpatenrunde für Felicitas Sauer 2018/2020

Bienenpatin Felicitas Sauer (Feegan)Zum dritten Male verlängert Felicitas Sauer ihre Bienenpatenschaft bei unserer Privatinitiative und zeigt uns damit ihre Wertschätzung dem Thema Bienen gegenüber. Fee und ihre Herzensangelegenheit eines veganen guten Lebens kennt man in Bamberg auch jetzt noch, nachdem sie ins „Alte Land“ nach Jork gezogen ist.

Logo von Feegan.deMit Feegan bietet sie vegane Caterings an, – und Ja, weiterhin auch noch im Frankenland! – sowie eine Produktpalette im Versand, außerdem Kochkurse und Dinnerevents.

Bienenpatin Felicitas Sauer und Reinhold Burger beim Anbringen des Patenschildes

Bienenpatin Felicitas Sauer und Reinhold Burger beim Anbringen des Patenschildes

Wir haben ihr zu den vergangenen Jahren, die 2013 mit einem Spezialporträt über sie als Gegengabe der Crowdfunding-Aktion zur Bamberger Schulbiene begannen und zu ihrer ersten Bienenpatenschaft „DeLuxe“ führten, ein paar Fragen gestellt.

Denn wir möchten sicher gehen, dass es unseren Bienenpaten bewusst ist, wie wichtig uns ihre persönliche Unterstützung ist, und dass diese Menschen, die mit mit uns gehen, ein integraler Bestandteil unseres Ehrenamts-Lebens sind.

Was hast du in der Zeit deiner Bienen-Patenschaft bei uns (besonderes) erlebt?

Bienenpatin Felicitas Sauer hält ein Honigrähmchen mit Bienen hochIch finde jede Begegnung mit den Bienen besonders und wertvoll. Den eigenen Honig zu schleudern finde ich klasse und auch wenn ich durch meinen Umzug in das Alte Land vor Hamburg doch recht weit weg bin, versuche ich so viele Termine mit den Bienen möglich zu machen. Klasse war 2017 unser Besuch bei den Bienen mit guten Freunden und deren Kindern, die alle sehr begeistert gewesen sind.

Was war dir in den letzten zwei Jahren deiner Patenschaft besonders wichtig?

Zu sehen, dass das Thema Bienen immer mehr in den Mittelpunkt der Gesellschaft rückt.

“Bamberger Schul­bienen”-Unter­stützerin Felicitas Sauer, Feegan © privat

Wenn dich jemand fragt, warum du Bienenpatin bist, was antwortest du?

Es ist ein sehr wichtiges Thema, da ich vegan lebe werde ich oft gefragt, ob ich Honig esse. Das tue ich tatsächlich selten, aber das Thema Bienen ist einfach mehr als wichtig … deshalb ist es für mich selbstverständlich, Ilona und Reinhold bei ihrer wertvollen Arbeit zu unterstützen.

Was nimmst du aus dieser ersten Patenzeit für dich persönlich mit?

Bienen sind TOLL. Man kann vieles von Ihnen lernen – persönlich und auch für Strukturen in Firmen – hierüber gibt es ja auch ein tolles Buch. (Hier zum Artikel.)

Konntest du in deinem Umfeld eine Entwicklung in Bezug auf das Bienenthema feststellen?

Hier im Alten Land ist das Thema in den letzten Monaten fast wöchentlich in der Zeitung. Die Bauern werden angehalten, Blühstreifen zu pflanzen und ich habe hier in meinem Garten ein Bienen- und Insektenparadies geschaffen.

Honigwaben vor dem EntdeckelnGibt es etwas, was du dir für deine neue Bienenpatenperiode vorgenommen hast?

Mindestens einmal im Jahr an einem Event von Ilona und Reinhard teilzunehmen.

Was wünschst du dir für die zweite Bienenpaten-Zeit von uns?

Weiter so – Ihr macht das SUPER.

Danke, Fee, für die Treue und wir sehen uns hoffentlich bald wieder!

 

 

 

 

Honigschleuder dank Bienenpaten!

„Um reine, unverpanschte Mittelwandwaben zur gesunden Aufzucht von Bienenbrut und hochwertigen Honig zu erhalten, ist ein offener Wachskreislauf nötig – und einige teuere Anschaffungen. Nach dem Kauf von Wachsschmelztrichter und Wachsschmelztopf war nun die Mittelwand­gießform mit Umwälzpumpe im Wert von rund 870 Euro dran. Die somit gewonnenen Eigenwachsmittelwände sind bereits von unseren Bienen belegt, bald können wir auf Zukauf völlig verzichten. Den geplanten Kauf einer Edelstahlschleuder müssen wir allerdings erneut aufschieben und sind froh über die bewährte Schleuder aus der Familie von Ehrenbienenpatin Jutta Fraaß.“

Bienenpaten Hans und Anne Zirkel beim PateninterviewSo stand’s zu lesen im Bienenpaten-Newsletter Nr. 1/2018. Das wollten unsere Bienenpaten Anne und Hans Zirkel nicht auf sich beruhen lassen und beschlossen, uns eine neue Honigschleuder zu schenken.

Hans entdeckelt eine HonigwabeDie runde Summe von 1000 Euro ermöglichte neben der „CFM-Honigschleuder 4 Waben, tangential, Handbetrieb“ außerdem den Kauf eines neuen Entdeckelungsgeschirrs, was in Bälde ebenfalls notwendig geworden wäre. Die alte Wanne hatte bereits seit Längerem einen Riss im Boden. Es war nur noch eine Frage der Zeit, wann sich der Honig seine klebrige Bahn bilden würde.

Montage der neuen Honigschleuder Und dass weiterhin per Hand gekurbelt werden soll, dafür hat der sportliche Handbiker Hans absolut was übrig – es ist einfach ein intensiveres Erlebnis und eine Form der Wertschätzung gegenüber dem Geschenk unserer fleißigen Honigbienen.

Wir danken unseren edlen Spendern sehr herzlich für diese wunderbare Unterstützung und freuen uns schon auf das Anschleudern mit euch!

Warum Neuanschaffung?

Warum aber war eine Neuanschaffung überhaupt notwendig? Bestimmt nicht, weil die alte Honigschleuder aufgrund der Ausstrahlung einer WISO-Sendung einen erbosten Imker auf den Plan rief, uns zu bekriteln: „Wieso zeigen Sie Ihre alte rostige Schleuder? Damit diskreditieren Sie uns Imker noch mehr.“

Nun, sie war gar nicht rostig, das täuschte bei den Filmaufnahmen. Doch blank wie es eben nur Edelstahl sein kann war sie tatsächlich nicht. Es ist allerdings keinesfalls verboten, Weißblechtrommeln zu verwenden, sofern man den Honig nicht allzu lange darin belässt. Was ja kein Imker tut. Dennoch, eine zeitgemäße Honigverarbeitung unter besten Bedingungen ist es nicht, und möglicherweise verändert sich tatsächlich ein wenig der Geschmack. Das müsste man noch testen.

Die gute alte Schleuder sollte also längst schon ersetzt werden, um unseren hohen Qualitätsansprüchen für den Bamberger Lagenhonig zu genügen, … jedoch – siehe oben. Wir waren bislang froh und dankbar über das gute alte Stück, das viele Jahre lang brav seine Dienste verrichtet hat, genau so, wie das Entdeckelungsgeschirr und der Honigtopf aus der Familie Fraaß aus Oberkotzau.

Zu neuen Ehren

Honigschleuder als Anschauungsobjekt für den Bamberger SchulbienenunterrichtLiebe Jutta Fraaß, nicht traurig sein. Dein Vater und dein Großvater würden nämlich kräftig applaudieren, wenn sie wüssten, wie ihre treue Honigschleuder zu neuen Ehren kommt. Jetzt haben wir endlich ständige Anschauungsobjekte für unseren Bamberger Schulbienenunterricht! Und wir müssen nicht mehr umständlich ein Bilderbuch hochhalten, um irgendwie theoretisch zu erklären, wie das mit dem Schleudern und Entdeckeln funktioniert. Während unseres letzten Unterrichts in diesem Jahr für die Hainschulkinder haben wir es bereits als tolle Bereicherung erlebt.

Vielen, vielen Dank für all diese Unterstützungen, ohne die wir unsere Initiative nicht leben könnten. Ihr seid der Wahnsinn!

Fotogalerie neue und alte Honigschleuder

Honigsüßes im Programm des Fördervereins Hainschule

Bienen in der SchaufensterbeuteEchten Bienen zusehen und selbst entdeckeln dürfen – das waren die Highlights für die Kinder, die uns innerhalb des Programmangebotes des Fördervereins der Hainschule am 28. Juli besuchten.

Da es einige „Wiederholungstäter“ unter den 11 Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Grundschulklassen gab, ließen wir uns zunächst erzählen, was sie über die Bienen bereits wussten. Dann sahen wir uns miteinander die Bienen genauer an. Erst einmal über eine Schaufensterbeute und nach einer ausführlichen, von den Kindern selbst vorgelesenen Sicherheitseinweisung, auch direkt an der offenen Bienenbeute.

Sicherheitseinweisung

Am Lehrbienenstand "Bienenweg"So kurz vor den Schleuderterminen des Bamberger Lagenhonigs durften ausnahmsweise alle ihre Fingerchen in die Waben eintauchen und frischen Honig schlecken. Das machte natürlich Lust auf mehr. Alle durften daher – nach dem vorsichtig verrichteten Entdeckeln – zur Belohnung ein weiteres Löffelchen schöpfen, gefolgt von einem aus dem Glas. Klar, dass manche gar nicht genug kriegen konnten. So opferten einige ihr Taschengeld, um sich und die Eltern (die ihnen hoffentlich das Geld wieder zurückgeben werden!) mit dem goldenen Ur-Produkt zu versorgen.

Entdeckeln einer HonigwabeDanke an die Bienenpatenfamilie von Bernd Pillipp, die das Ganze eingefädelt und organisiert hatte bzw. mit daran teilgenommen hatte.

Fotogalerie Schulbienenunterricht Förderverein Hainschule

Reinhold Burger zur „Intergrierten Varroabehandlung“

Vortrag Reinhold Burger zur VarroabehandlungInnerhalb einer Stunde das Wichtigste zur Varroamilbe auf den Punkt bringen – das war Anspruch des Vortrags zur BIWa-Sonntagsöffnung am 24.07.2018. Der Referent Reinhold Burger, Facharbeiter für Bienenwirtschaft und Bienensachverständiger (Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de), hatte Wort gehalten und sogar noch Zeit für eine Fragerunde.

Exklusiv für unsere Blogleser hier noch ein paar zusätzliche, stichwortartige Ausführungen zur Powerpoint-Präsentation von Reinhold Burger unter Mitarbeit von Ilona Munique: „Integrierte Varroabehandlung : Empfehlungen zum Einbau in die eigene Betriebsweise“. Schließlich ist uns allen daran gelegen, den Honigbienen ihr Leben etwas zu erleichtern.

1. Steckbrief zur Varroa destructor

Herkunft, Verbreitung

  • Evolutionäre Entwicklung mit der östlichen/indischen Honigbiene Apis cerana
  • Wirtswechsel von Apis cerana auf Apis mellifera
  • Weltweite Verbreitung: Alle Kontinente außer Australien
  • Varroamilbe 1986 in Bamberg angekommen

Varroamilbe (Varroa destructor), von oben (re.), links von der SeiteAussehen

  • Weibchen: 1 bis 1,5 mm groß, typische querovale Körperform, erwachsenes Weibchen rotbraun gefärbt
  • Männchen: 0,8 mm, runde Körperform, gelblichweiß

Lebensweise (Nahrung, Fortpflanzung, Vermehrung, Lebensdauer)

  • Lebt parasitisch an Bienen und Bienenbrut
  • Durchstechen die Bienenhaut (Cuticula) und saugen Haemolymphe (Bienenblut)
  • Vermehrung in der verdeckelten Bienenbrut
  • Befall der Brut: Kurz vor Verdeckelung der Brut (15-20 h Arbeiterinnenbrut, 40-50 Stunden Drohnenbrut) schlüpft ein Varroaweibchen in eine Brutzelle und läßt sich einschließen
  • Nach 65-70 Stunden nach Verdeckelung wird ein erstes Ei gelegt, dann alle 30 Stunden ein weiteres Ei
  • Aus dem ersten Ei entsteht ein Männchen, aus allen weiteren Eiern Weibchen
  • Vermehrung in der Arbeiterinnenbrut: 1 Weibchen hat pro Vermehrungszyklus als Nachkommen 1 Männchen und 1 bis 2 Tochtermilben
  • Vermehrung in der Drohnenbrut: 1 Weibchen hat pro Vermehrungszyklus als Nachkommen 1 Männchen und 2 bis 4 Tochtermilben
  • Bis zu 3 Fortpflanzungszyklen pro weiblicher Milbe
  • Faustformel: Im Sommerhalbjahr (= Zeit, in der Bienenbrut gepflegt wird) pro Monat eine Verdoppelung der Milbenzahl
  • Praxisbeobachtung: Varroa-Befall eines Volkes kann sich vom Frühjahr bis zum Herbst um den Faktor 100 erhöhen.
  • Lebensdauer der Varroaweibchen: Im Sommer 2-3 Monate, im Winter 6-8 Monate
  • Varroamänchen: Stirbt bis zum Schlupf der Jungbiene
  • Ohne Bienen und Brut lebt eine Milbe max. 7 Tage

Auswirkungen

  • Primärschäden auf die Bienen: Verkürzung der Lebensdauer, Verkrüppelung (Flügel, Hinterleib), Gewichtsreduktion, Leistungsabfall, Verhaltensänderungen -> Unruhe, Drohnen werden unfruchtbar
  • Sekundärschäden: Übertragung von Krankheiten – Stichstelle, Pathogene (Krankheitserreger) haben direkten Zugang in die Leibeshöhle
  • Bienenvolk kann eine gewisse Anzahl von Varroamilben tolerieren, ohne dass Krankheitssysmptome auftreten
  • Starker Befall stört die Sozialstruktur des Volkes
  • Ertragsverlust
  • Volk stirbt als direkte Folge des Befalls oder an Sekundärinfektionen

2. Varroadiagnose

Methoden

  • Windel mit eingezeichneten VarroamilbenGrundlage jeder (erfolgreichen) Behandlungsmaßnahme
    – Festellung des Befallsgrades und
    Wirksamkeitskontrolle von Behandlungsmaßnahmen sowie
    – Erkennen von Reinvasion
  • Alle Methoden zur Varroadiagnose liefern nur grobe Schätzwerte
  • Methode: Windeldiagnose bei geeignetem Beutensystem
    Beim sogenannten „natürlicher“ Milbenfall ist der Umrechnungsfaktor vom
    Mai bis September – Völker mit Brut: 100 bis 300, von Oktober und November – Völker mit wenig bis keiner Brut: 300 bis 500)
  • Puderzuckermethode
    Anzahl Milben x 100 / 300 [entspr. Anzahl Bienen in 100ml-Becher] = % Befall
  • Auswaschen von Bienenproben
    Anzahl Milben x 10 / g Bienen [100ml-Becher ca. 30g – 50g Bienen] = % Befall

Zeitpunkt der Behandlung

  • Saisonbeginn, Ende März/Anfang April
  • Saisonende, Mitte Juli/Ende Juli -> im Sommer befinden sich 80% aller Milben in der Brut
  • Nach abgeschlossener Sommerbehandlung, Ende September
  • Vor Winterbehandlung, November/Dezember

Achtung: Gemülldiagnose nach Ameisensäurebehandlung erst 14 Tage nach Abschluss der Behandlung aussagekräftig!

3. Biotechnische Maßnahmen zur Varroareduktion

Grundsätzliche Vorteile

  • Keine Rückstandsbelastung in Bienenprodukten (Honig, Bienenbrot, Propolis, Wachs)
  • in Wirtschaftsvölkern auch während der Tracht anwendbar
  • Wirksamkeit unabhängig von der Witterung
  • Keine Ausbildung von Resistenzen der Varroa

Mögliche Nachteile

  • Eingriff in die Volksentwicklung
  • Wärmeverfahren haben zum Teil unerwünschte Nebenwirkungen auf Fertilität und Wachstum
  • Je nach Vorgehensweise möglicherweise geringerer Honigertrag
  • Maßnahmen zum Teil geräte- und zeitintensiv
  • Wirksamkeit zum Teil als alleinige Maßnahme nicht ausreichend

Drohnenbrut schneidenVarianten biotechnischer Maßnahmen

  • Entnahmen: verdeckelte Drohnenbrut, verdeckelte Arbeiterinnenbrut ->Jungvolkbildung durch
      • Brutableger oder ->Totale Brutentnahme
  • Entnahme von adulten Bienen -> Jungvolkbildung durch Kehrschwärme
  • Brutunterbrechung
  • Bannwabenverfahren (Mullerbrett, „VarroaCatch“, „Heinrichs Zwischenboden“)
  • Wärmebehandlung (Hyperthermie)

Kombination physikalischer/mechanischer und biologischer Maßnahmen und Mittel zur Schädlingsbekämpfung

Ausnutzung der Reaktion von Lebewesen auf physikalische und chemische Reize. Ziel ist die Herbabsetzung der Populationsdichte des Schädlings.

Umstrittene / unzureichende / nicht ausreichend erforschte Möglichkeiten alternativer biotechnischer Maßnahmen

  • Bücherskorpion (Chelifer cancroides)
    Info: https://www.mellifera.de/blog/mellifera-blog/buecherskorpion.html
  • Ledum palustre (Sumpfporst, Rhododendrongewächs –> Imker- und Gärtnermeister Bernhard Jaesch. Information unter http://www.immengarten-jaesch.de/Insektenfreundliche_Pflanzen.html
    Gründet auf Erfahrungswissen in der Anwendungsregion Russland. Inhaltsstoffe der Pflanze, die Bienen aufnehmen, wenn sie die eingebrachten Blätter zerkleinern, um diese aus dem Stock zu entfernen, schrecken Varroen ab, so Jaesch. Geklärt ist jedoch nicht, wie die Brut damit geschützt werden kann.
  • Lithiumchlorid (LiCl)
    • bereits in geringsten Mengen höchst toxisch für die Brut
    • noch nicht erforscht, ob Wirkstoff Rückstände in den Bienenprodukten hinterlässt
    • noch keine wirksame Therapie gegen die Varroa entwickelt
    • Denkbar: Anwendung bei brutfreien Jungvölkern direkt, wenn sie gebildet werden

– Deutsches Bienenjournal, 04.03.2018 unter https://www.bienenjournal.de/aktuelles/meldungen/bieneninstitut-warnt-vor-lithiumchlorid/
Verhaltener Optimismus in Sachen Varroabekämpfung (Bienen-leben-in-Bamberg.de vom 12.01.2018)

KEINE Alternative zu anderen biotechnischen Maßnahmen

  • Drehbeute
  • Ultraschall (Varroa Killer Sound, Vorläufer: Schallomat)

Wissenschaftlich erforscht und für wirkungslos erklärt. Unsere Aussagequellen: Bienenfachzeitschriften sowie jüngste Vorträge im Fachzentrum Bienen, Veitshöchheim (wir berichteten unter dem Titel: „Imkerforum Veitshöchheim 2018 – ein Muss für bayerische Imker“ am 10.02.2018)

Was sonst noch getan wird / werden sollte …

  • Rückzüchtungen mit Ziel vermehrter Putzfreude
  • Neuzüchtungen mit Ziel Varroaintolleranz und Krankheitsfestigkeit
  • Starke Völker halten -> kein Päppeln von schwachen Völkern aus Mitleid (Anfängerfehler)

Vortrag Reinhold Burger zur Varroabehandlung, hier mit Liebig-DispenserMedikamentöse Behandlung

Vortrag Reinhold Burger zur Varroabehandlung, hier mit Nassenheiderverdunster ProfessionalGrundsätzliches

  • Tiermedikamente töten/schädigen die Varroamilbe, können geschädigte Bienen aber nicht heilen (und wieder langlebig machen) -> eine rechtzeitige Anwendung ist wesentlich für den Erfolg!
  • Gefahr einer Rückstandsbildung
    • wasserlösliche Wirkstoffe bilden eher im Honig Rückstände
    • fettlösliche Wirkstoffe bilden eher Rückstände im Wachs und können sich dort über Jahre halten und anreichern
  • Gefahr der Entwicklung von Resistenzen
  • Bitte beachten: Aufzeichnungspflicht bei Anwendung apothekenpflichtiger Tierarzneimittel!
  • Verwenden Sie nur zugelassene Medikamente, die sich bei der Anwendung unterscheiden in „Volk mit Brut“ und „ohne Brut! Quelle: https://www.lwg.bayern.de/mam/cms06/bienen/dateien/varroabehandlungsmittel_mit_zulassung.pdf

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Schulbienenunterricht für Röttenbach im Rahmen des REWE-Sponsorings

Gruppenfoto Grundschule RöttenbachREWE-LogoZwei zweite Klassen aus der Grund- und Mittelschule Röttenbach im Landkreis Erlangen-Höchstadt konnten Dank der REWE-Sponsoringaktion einen kostenlosen Schulbienen-Unterricht in Bamberg erfahren. 16 REWE-Kaufleute, darunter Jürgen Müller vom REWE-Markt Röttenbach, hatten 2016 mit ihren Beiträgen wesentlich zum Bau der Bienen-InfoWabe beigetragen und durften deshalb zwei Schulklassen aus ihrer Region zu uns schicken.

Nach etlichen Wochen Sonnenschein war ausgerechnet dieser Tag des 22. Junis kühl und nieselig. Doch genau aus diesem Grunde war es uns damals so wichtig, einen ständig verfügbaren Klassenraum zu besitzen, der den Unterricht im Trockenen ermöglichte. Insofern erinnerte uns das Wetter an die Nöte vergangener Jahre und die willkommene Unterstützung unserer Privatinitiative!

Gruppenfoto Grundschule RöttenbachDa die zweiten Klassen – zumal, wenn es zwei hintereinander sind wie in diesem Falle – in der Regel nicht an eine offene Bienenbeute herangeführt werden, machten ein paar Regentropfen wenig aus. Denn die Schaufenstervorrichtung, hinter der die fleißigen Insekten beim Herumwuseln auf der Bienenwabe zu sehen sind, ist wasserdicht. Außerdem ist die Bienen-InfoWabe voll von Objekten, mit denen wir praktisch jeden Sachverhalt anschaulich darstellen können, so dass es auch im Inneren kurzweilig ist.

An dieser Stelle bedanken wir uns noch einmal sehr herzlich bei der REWE-Group, federführend bei unserer Bienenpatin Annemarie Rudel, die den Startschuss für die Sponsoringaktion gab, und bei Ursula Egger und Andreas Schmidt, die die Fäden mit in ihren Händen hielten. Gerne lassen wir das Sponsoringschild noch ein paar Jährchen über die eigentliche Vertragsdauer hinaus hängen. Denn wie wir immer wieder bemerken, erfährt es wohlwollende Aufmerksamkeit der Erba-Park / Bienenweg-Besucher/innen. Für uns und für Bamberg nebst ihrer Region ein Best-Practice-Beispiel gelungenen Fundraisings!

Fotogalerie Schulbienenunterricht für Röttenbach

Die Königin der Sternwarte

Iris Fischer besucht unsere Sternwart-BienenVolk an der Sternwarte mit zwei Brut- und drei HonigräumenBienen, so sagt man, sind Mittlerinnen zwischen Himmel und Erde und Überbringerinnen von Botschaften vom Dies- ins Jenseits, bzw. umgekehrt. An keinem Ort in Bamberg sind unsere Völker dem Himmel so nahe wie an der Sternwarte, wo ihnen wohl auch die direkte Nachbarschaft zu zwei Bierkellern Kraft zu geben scheint. Zumindest konnten wir heuer bereits einen dritten Brutraum aufsetzen, was eher nicht so häufig vorkommt.

Ein Schelm, wer sagen möchte, die beiden Imker haben den Standort nicht umsonst so geschickt gewählt. Zugegeben – haben wir! Doch sei es uns vergönnt. Denn alle Anfahrten von der Inselstadt hinauf auf den Stephansberg werden per Fahrrad, oft mit Anhänger dran, oder zu Fuß bewältigt, der Umwelt zuliebe. Tja, da haben’s die Bienen mit ihren Flügelchen etwas leichter …

Eure Majestät, die Königin der SternwarteVor knapp zwei Wochen jedenfalls machten wir uns wieder einmal auf den Weg, um Bienen wie Keller zu besuchen. Diesmal mit Iris Fischer, die sich für unsere Arbeit – die des Ehrenamtes wie auch des Broterwerbs, insbesondere der Erwachsenenbildung, da auch sie Coach ist – interessierte. Wie nett, dass sich beim Blick in die Beute Ihre Majestät gnädig und huldvoll dem Besuch zeigen mochte. Auch sie ist gewissermaßen ein Coach, allerdings richten sich alle im Volk im Grunde gemeinsam aneinander aus. Dennoch – ist die Königin krank oder fehlt sie gar, dann macht das schon einen sehr großen Unterschied in Gefüge des Staates aus.

Honig schlecken frisch aus der WabeSchön also, sie bei bester Gesundheit angetroffen zu haben. Außerdem scheinen unsere beiden Völker gut bewacht zu sein. Denn als wir uns in den Garten begaben, wurde sofort von den Mitarbeitern aus nachgesehen, wer sich denn da auf dem Gelände befände. Finden wir super!

Und so steuerten wir gut gelaunt und nach ein paar Fingerspitzen Honig frisch aus der Wabe gestärkt mit unserem Besuch den Wilde-Rose-Keller an. Also noch ein kleiner Aufstieg mehr, denn Montags hat der Spezi leider zu … tja, Flügel müsste man jetzt haben!

P. S.: Bamberger Lagenhonig nicht nur vom Standort Sternwarte gibt es ab Ende Juli wieder frisch geerntet – bestellen Sie gerne vor!