Der bienenfreundliche Garten – Vortrag im Kreislehrgarten Oberhaid

Ikarusfigur mit SpinnwebenDuftbeete mit IkarusAm Sa., 30.09.2017 fand im wundervollen Kreislehrgarten Oberhaid ein Seminar zum bienenfreundlichen Garten statt. Veranstalter war der Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Bamberg.

Vortragender Reinhold BurgerUnseren Vortrag Honigbienen im Garten (PDF-Präsentationsfolien) hielten wir Reinhold Burger und ich als Ersatzreferenten. Von daher sind die Folien nicht ganz so ausführlich, zumal wir uns die 90 Minuten mit Kreisfachberaterin Alexandra Klemisch geteilt hatten. Sie brachte außerdem etliche Informationsschriften mit, von denen vor allem die LFL-Broschüre Bienen in der Kulturlandschaft: Wild- und Honigbienen in ihrem Lebensraum hervorsticht. Sie ist auch als Printausgabe für € 1,- zu beziehen und natürlich in unserer Imker-Bibliothek zu finden.

Vortragende Reinhold Burger und Bamberger SchulbieneDer Vortrag

Titelblatt Vortrag Reinhold Burger: Honigbienen im Garten 2017Vorgestellt hatten wir u. a. die Entwicklung der Honigbienen in den Monaten August bis September. Das Bienenjahr besteht aus vier Phasen. Momentan erleben wir den Aufbau des Wintervolkes. Die zwischen August und September gelegten Eier entwickeln sich zu Winterbienen, die etwa ein halbes Jahr alt werden können. Sind es zu wenige, also unter 10-15.000 Arbeiterinnen, können sie sich in der Wintertraube nicht warm genug halten. Es ist also wichtig, ihnen durch wertvolle Anpflanzungen von pollenreicher Nahrung einen guten Start zu geben.

Biene an Duftnessel (Agastache rugosa)Am einfachsten ist es dabei, das Bewertungssystem nach Anna Maurizio zu beachten. Sie nimmt eine Unterscheidung nach Nektar- und Pollentracht in 4 Stufen (von 1 = gering bis 4 = sehr gut) vor. Nach diesem Schema in vier Qualitätsstufen verfährt auch der Autor Günter Pritsch in seinem Buch „Bienenweide“. Einsehen können Sie es in unserer Imker-Bibliothek.

Weiterführende Literaturlisten zum Download sind hier zu finden:

Das Seminarprogramm ging im Anschluss noch ohne uns weiter. Hier der Bericht.

Spezielle Gäste

Thomas und Dr. Elke PuchtlerDurch das Einspringen hatten wir unser eigentliches Samstagsprogramm kurzfristig umgestellt. So nutzte Dr. rer. nat. Elke Puchtler, eine pflanzenkompetente und verständige Bienenfreundin, die willkommene Gelegenheit, zusammen mit ihrem Mann Thomas den Oberhaider Kreislehrgarten aufzusuchen, damit wir von hier aus unseren geplanten Ausflug starten konnten.

BienenbeetElke war sehr angetan von der Anlage, die auch ein eigens errichtetes Bienenbeet enthielt. Auch dieses wurde von Alexandra Klemisch beratend begleitet, so wie auch unser Bamberger Bienengarten. Elke nimmt lebhaft Anteil am Werden und Gedeihen der Bienenstadt Bamberg (und Umgebung), obwohl sie in Adelsdorf wohnt und dort eine Heilpraxis betreibt.

SAlexandra Klemisch und Dr. Elke Puchtler lernen sich kennen.o ist es für uns eine Freude gewesen, dass sich beide – Frau Klemisch und Elke – endlich einmal persönlich kennenlernen konnten, wo doch bereits durch eine Referentenlistenaufnahme Kontakt bestand.

Biene an Duftnessel (Agastache rugosa)So schließt sich der Kreis der Bienenunterstützer/innen (noch lange nicht!), um neue Möglichkeiten durch Kooperationen, Synergiene und Wissensteilung zu eröffnen. Einzige Voraussetzung: Affinität und Liebe zu Bienen, Menschen und der Natur schlechthin!

P. S.: Danke für den leckeren Apfelsaft aus Bamberger Streuobstwiesen und den Apfelsekt – sehr schmackig!!!

2 Gedanken zu „Der bienenfreundliche Garten – Vortrag im Kreislehrgarten Oberhaid

  1. Liebe Ilona, es war uns eine Freude den sachkundig angelegten Kreislehrgarten Oberhaid kennenzulernen. An jeder Ecke spürt man die Liebe zur Natur und die Liebe zu den Bienen. Das Konzept ist stimmig und professionell umgesetzt, angefangen vom begrünten Dach des Seminarhauses, über das Bienenbeet bis hin zum kleinen Bachlauf und dem Teich, der mit gekonnten Begleitpflanzen die Blicke auf sich zieht. Wir haben zahlreiche Bienenstauden wiedergefunden, eine Vielfalt an duftenden Kräutern, bienenfreundliche, duftende Rosenschätze und auch die kleine Seerose im Teich hat nicht gefehlt. Es gäbe noch viel zu berichten. Wir jedenfalls waren begeistert und haben uns besonders gefreut, Alexandra Klemisch nun auch persönlich kennengelernt zu haben. Ich freue mich über unseren gemeinsamen Weg. Danke für Eure Freundschaft.

    • Herzlichen Dank für deinen schönen Kommentar, liebe Elke! JA, es war ein wunderbarer Tag mit wundervollen Menschen an einem ganz besonderen Ort! Und das Schöne ist, es ist wiederholbar! 🙂 Herzlichst! Ilona und Reinhold

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