
Di., 13.10.26 – Vortrag „Klimawandel und seine Bedeutung in der Imkerei“
Wann? Di., 13.10.2026 | 19.00 – ca. 20.30 Uhr
Was? Der Klimawandel trifft uns alle, auch die Imkerei. Was macht er mit den Bienen, und wie reagieren wir als Imker*innen darauf?
Referenten? Reinhold Burger (Imkermeister) und Ilona Munique (Imkerein)
Wo? Gastätte „Drei Linden“ Knetzgau. Hauptstraße 28
Veranstalter? Imkerverein Haßfurt-Zeil e. V.
Kosten? Keine
DIE BIENE IM KLIMAWANDEL
Gedicht und Zustandsbericht
Ohne das herrliche Insekt
wäre uns’re Welt nicht perfekt.
Fleißig wirkt sie in Wald und Flur
für das Gedeihen der Natur.
Der Flügelschlag nimmer müde,
eilt sie von Blüte zu Blüte.
Wir genießen ihren Honig,
ihr Leben kümmert uns wenig.
So kann bald nahen die Stunde,
da sie dreht die letzte Runde.
Wer die Vielfalt der Arten will,
vermeidet den Chemie-Cocktail.
Insekten brauchen Lebensraum,
lassen wir ihnen Gras und Baum.
Auch Wirbellose sind es wert,
dass ihnen kein Leid widerfährt.
Jedes Tier, das zum Opfer fällt,
macht etwas ärmer uns’re Welt.
Tiere im Allgemeinen –
die Großen und die Kleinen;
sie liegen uns am Herzen,
uns quälen ihre Schmerzen.
Vielen Tieren Lebensraum,
für den Sauerstoff ein Quell,
für gesundes Klima essenziell;
das ist unser Freund, der Baum.
Ohne Bäume in Wald und Flur
wär‘ die Erde ein öder Planet nur.
Wir sehnen uns nach diesem Grün,
der Zeit, wenn wieder Bäume blüh’n.
Wir wollen wandeln durch Alleen,
das Blätterdach so wunderschön.
Jeder Baum, der zum Opfer fällt,
macht etwas ärmer uns’re Welt.
Tornados, Hitze, Wassernot;
Feuer wüten in Wald und Flur.
Das Wetter gerät aus dem Lot,
Klimawandel zieht seine Spur.
Borkenkäfer in der Kiefer,
auch zur Fichte zieht Geziefer.
Statt sattes Grün und Waldeslust,
kranke Bäume und Försters Frust.
Profitgier lässt Wälder schwinden,
fördert weltweit Umweltsünden.
Die grüne Lunge des Planeten
in Gefahr, da hilft kein Beten.
Zu viele Buchen und Eichen
mussten schon der Kohle weichen.
Retten wir den herrlichen Wald,
bewahren die Artenvielfalt.
Kämpfen wir für Mutter Erde,
dass sie nicht zur Wüste werde.
Man produziert und produziert,
plündert Ressourcen ungeniert.
Gewinnmaximierung ist Pflicht,
die intakte Natur zählt nicht.
Börsenkurse steh’n im Fokus,
Umweltschutz in den Lokus.
Plastikflut und Wegwerftrend,
man konsumiert permanent.
Von Müllvermeidung keine Spur,
Unrat verschandelt Wald und Flur.
Unser westlicher Lebensstil
taugt nicht als Menschheitsziel.
Die Jagd nach ewigem Wachstum
bringt letztlich den Planeten um.
Das oberste Gebot der Zeit
muss heißen Nachhaltigkeit.
Statt nur nach Profit zu streben,
im Einklang mit der Natur leben.
Der Mensch, dieses kluge Wesen,
kann im Gesicht der Erde lesen.
Er sieht die drohende Gefahr,
spürt die Erwärmung Jahr für Jahr.
Homo sapiens muss aufwachen,
seine Hausaufgaben machen.
Wir alle stehen in der Pflicht,
maßvoll leben ist kein Verzicht.
Teilen und Second Hand der Trend,
Repair vor Neukauf konsequent.
Bei allem etwas Enthaltsamkeit,
nehmen wir uns die Freiheit.
Mit Tempolimit auf der Autobahn
und Emissionshandel ist’s nicht getan.
Für Energieerzeugung und Verkehr
müssen zukunftsfeste Lösungen her.
Die Natur schützen, Raubbau beenden,
das Anthropozän zum Guten wenden.
Ökonomie und Ökologie im Verein,
der Blaue Planet wird uns dankbar sein.
The earth is our mother,
we will not have another.
There’s no better place to find
for animals, plants, mankind.
We have to keep clean the air,
as environment everywhere.
Ein Paradies für uns’re Bees,
ihr Summen darf nicht verstummen.
Rainer Kirmse , Altenburg
Herzliche Grüße aus Thüringen
Hallo, Herr Kirmse,
gerne schalten wir Ihre bienenfleißig gedichteten Strophen erneut frei. Da steckt viel Herzblut drin, und auch viel Wahres. Vielen Dank dafür ins Nachbarland! Ilona