Montessori-Mittagsbetreuung zu Gast bei der Bamberger Schulbiene

Blaue (auch: Blauschwarze) Holzbiene, Xylocopa violacea, an Großem Löwenmaul11 Kinder aus der Mittagsbetreuung der Montessori-Grundschule erhielten nach dem „Erst-mal-ankommen-Sinnespfad“ eine knappe Stunde lang Einblick in die Welt der Bienen.

Was unterscheidet die Sinne und die körperlichen Merkmale von Wild- und Honigbienen von den unseren? Wie sehen die unterschiedlichen Arten aus? Nach dem Sitzkreis im Bienengarten ging’s in unser grünes Klassenzimmer, die Bienen-InfoWabe.

Dort erfuhren die Erst- bis Viertklässler, wo die Bienen wohnen und wie es in ihrer Kinder- und Vorratsstube aussieht. Was bringen die Arbeitsbienen mit nach Hause und wie transportieren sie alles? Und wie kommt eigentlich der Honig ins Glas?

Es freut uns immer, wenn ein Kind, welches vorher gar nicht so gerne mitkommen wollte, sich im Laufe weniger Minuten sich von unserer Hingabe anstecken lässt. Denn von uns bekommen sie Informationen nicht in „kindgerechter“, sondern in sachlich-ehrlicher Weise und auf Augenhöhe. Das lässt ihnen Raum auch für die eigene Einschätzung und Interpretation der Lage.

Beispielsweise ist es wesentlich glaubwürdiger, zu erklären, WANN genau WELCHE Bienen in ihrem Lebenszyklus stechbereit sind, als so zu tun, als müsse man grundsätzlich keine Angst haben. Fakt ist: Eine Sammelbiene hat nicht den genetischen Auftrag, ihr Volk zu verteidigen wie die Wächterbiene, sondern Wasser, Nektar, Pollen und Propolis nach Hause zu bringen. Sie wird also nur zustechen, wenn man versehentlich auf sie tritt, also ihr Leben unmittelbar bedroht wird.

Biene an Wald-Akelei

Mit Materialien zur Nacharbeitung versorgt hoffen wir, dass trotz der Kürze der Zeit ein wenig hängenbleibt von der Nützlichkeit dieser faszinierenden Insekten und unserer Liebe zu ihnen … die jeden Einsatz wert ist.

 

Do., 07.05.26 – Infostand „Bienen, Honig, Imkerei und Natur“ am Nachhaltigkeitstag des Erzbischöflichen Ordinariats

Titelseite Programm Nachhaltigkeitstag Erzdiözese BambergEinladung zum Nachhaltigkeitstag des Erzbischöflichen
Ordinariats an unseren Infostand „Bienen, Honig, Imkerei und Natur“ am Do., 07.05.26 von 9.00 – 16.00 Uhr

Was? Bienen sind unverzichtbare Bestäuber in unserer Kulturlandschaft. Gerade in Bamberg mit seiner Gärtner- und Häckertradition gilt das auch für den städtischen Raum. Dennoch sind die Bienenvölker in den letzten Jahren aus verschiedenen Gründen unter Druck geraten. Die Imkerei – selbst eine uralte Kulturtechnik – hilft auch den fleißigen Pollenträgern. Am Stand gibt es neben vielfältigen Informationen rund um Bienen und Imkern auch den Bamberger Lagenhonig zu erwerben.
Am und un Bistumshaus stellen auch zahlreiche andere Insitutionen aus.
Für wen? alle Lebensalter
Kosten und Programm?
Keine Kosten, Programmheft-Nachhaltigkeitstag_EOB
Wo?
Vor dem Eingangsportal des Bistumshaus St. Otto Bamberg, Heinrichsdamm 32 (Parkmöglichkeiten auf dem P&R-Parkplatz Heinrichsdamm (Tageskarte ohne Busticket: 0,50 €).
Und sonst?
Veranstalter ist die Erzdiözese Bamberg

26.04.2026 – Tag der offenen Gärtnereien in Bamberg

Tag der offenen Gärtnereien 2026Am So., 26.04.26 von 10.00 – 17.00 Uhr ist in Bamberg der „Tag der offenen Gärtnereien“. Ein Dutzend Gärtnereien der unteren und oberen Gärtnerstadt in Bamberg öffnen ihren Betrieb für die Besucher/innen, außerdem der Bamberger Sortengarten und das Gärtner- und Häckermuseum in der Mittelstraße.

Biene an Echinacea purpurea, Roter SonnenhutBienenfreundliche Pflanzen sind überall im Programm dabei und meist auch explizit ausgeschildert.  Es schadet jedoch nicht, wenn ihr weiterhin euer Interesse daran bekundet und den Trend damit festigt.

Garten-Hummel an Zweizahn, Bidens ferulifolia 'Golden Empire'

Und es genügend manchmal nur ein paar Pflanzen auf dem Balkon, um sofort umsummt von Maja und ihren Schwestern und Cousinen, den Wildbienen zu werden. Aber auch andere Insekten, die, so klein sie auch sein mögen, zum Erhalt unserer Artenvielfalt beitragen. Der Bamberger Bienengarten hat übrigens rund ums Jahr 24/7 geöffnet.

So., 19.04.26 – BIWa-Sonntagsöffnung

Logo "Alle Themen" der Bienen-InfoWabe (BIWa)Logo für alle Schwerpunktthemen (= Bienen, Honig, Imkerei, Natur) der Bienen-InfoWabeSo., 19.04.26, 14.00 – 17.00 Uhr – BIWa-Sonntagsöffnung

Was? Die Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de lädt am Sonntag, 19. April von 14 bis 17 Uhr zu Gesprächen und Erlebnissen rund um Bienen, Honig, Imkerei und Natur in den Bienenweg im Erba-Park ein. Für jedes Lebensalter geeignet. Bei gutem Wetter ab 12 Grad ist um 15 Uhr ein Blick in ein Bienenvolk möglich. Bamberger Lagenhonig von verschiedenen Standorten im Stadtgebiet, geimkert unter dem Regionalsiegel „GenussLa“, kann ebenfalls erstanden werden.
Für wen? Ohne Altersbeschränkung
Kosten? Keine, über Spenden freuen wir uns
Wo? Bienen-InfoWabe, Bienenweg 1, 96047 Bamberg (Erba-Park)

Imkermeister Reinhold Burger / Bienen-leben-in-Bamberg.de / Bienensachverständiger FKBB e. V.

Wahlprüfstein OB-Wahl Bamberg 2026 zu Lichtemission / Lichtverschmutzung

Matthias Engel, Carsten Przygoda, CC BY-SA 3.0 DE <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en>, via Wikimedia Commons

Matthias Engel, Carsten Przygoda, CC BY-SA 3.0 DE <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en>, via Wikimedia Commons

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Werden Sie / wirst du in der kommenden Legislaturperiode konzeptionell gegen Lichtimmission* („Lichtverschmutzung“) in Bamberg zum Wohl der Insektenwelt vorgehen?“
(*Korr. 10.03.26: Lichtemission: Licht, das von einer Quelle ausgeht. Lichtimmission: Auswirkungen des Lichts in der Umgebung)

Falls ja … was ist konkret oder zumindest im Entwurf geplant?
Wahlzettel OB-Wahl Bamberg 2026So lautete die Wahlprüfsteinfrage unseres Förderkreis Bienenleben Bamberg e. V. (FKBB) an die acht Oberbürgermeisterkandidierenden Bambergs. Hier nachzuhaken hatten wir uns bereits vor sechs Jahren anlässlich des Volksbegehrens zu Bauern und Bienen ins Aufgabenbuch geschrieben.²
Die Antworten der OB-Kandidat(inn)en (Stand: 10.03.26, 16.30 Uhr):

Melanie Huml (CSU)

(Gekürzte Fassung via perplexity.ai)
Vielen Dank für Ihre Anfrage und Ihr Engagement für Bienen und Umweltbildung in Bamberg. Lichtemissionen betreffen sowohl den Insektenschutz als auch die Sicherheit im öffentlichen Raum. Beides gilt es verantwortungsvoll zu verbinden.
Gute Beleuchtung an Schulwegen und Haltestellen bleibt wichtig für Prävention und Sicherheit. Daher setzen wir auf intelligente, keine pauschalen Abschaltlösungen. Moderne LED-Technik, gezielte Abschirmung und Steuerungssysteme können helfen. So erreichen wir weniger Energieverbrauch, mehr Sicherheit und besseren Insektenschutz. Auch Stadtgrün, Begrünungen und Umweltbildung sind Teil unseres Programms. Der Erhalt von Artenvielfalt und Lebensräumen ist mir ein zentrales Anliegen. Ich freue mich über den weiteren Austausch mit Ihrem Förderverein zu gemeinsamen Lösungen.
-> Zum Originalwortlaut¹

Claudia John (FREIE WÄHLER)

Bereits 2020 haben wir uns mit diesem Thema beschäftigt.
Lichtverschmutzung steht immer in Konflikt mit dem Sicherheitsbedürfnis von Menschen. Deshalb setzen wir uns weiter dafür ein, dass Beleuchtung, wo es geht, ausgeschaltet wird. An von Passanten frequentierten Stellen wären Bewegungsmelder eine Idee.

Jonas Glüsenkamp (GRÜNE)

noch ausstehend

Sebastian Martins Niedermaier (SPD)

noch ausstehend

Ralf Stöcklein (FDP)

Da meine Eltern Imker sind, ist mir das Thema bekannt und sehr wichtig. Lichtemissionen haben nicht nur auf Tier und Pflanzenwelt einen sehr großen Einfluss, sondern auch auf den menschlichen Biorythmus und damit auch durchaus auf die Gesundheit. Ich will dagegen vorgehen, indem künftig die Regelungen des Bundes-Immissions-Schutz-Gesetzes überall eingehalten werden. Schwerpunktmäßig soll als erstes die Straßenbeleuchtung nachts zu bestimmten Zeiten ganz abgeschaltet, die Lichtfarbe angepasst und die Abstrahlung in den Himmel reduziert werden.

Hans-Günter Brünker (Volt)

So wie in den letzten 6 Jahren auch, werden wir, insbesondere bei Entscheidungen im Bausenat und bei Bebauungsplänen, uns dafür einsetzen insektenschädliche Lichtemissionen zu vermeiden. Oft handelt es sich dabei um rein optisch indizierte Beleuchtungsmaßnahmen die man schon durch eine vernünftige Beratung verhindern kann.

Jürgen Weichlein (BM)

noch ausstehend

Johannes Frey (Die Linke)

ja, wir werden das Thema Lichtemission konzeptionell angehen. Der Schutz der Artenvielfalt ist Teil unseres ökologischen Schwerpunktes und dazu gehört auch die Reduzierung unnötiger künstlicher Beleuchtung.

Konkret setzen wir uns ein für:

  • warme, nach oben abgeschirmte Lichtquellen und die systematische Überprüfung bestehender Laternen,
  • den Einsatz smarter Straßenbeleuchtung, die nur bei Bedarf leuchtet. Es gibt keine belastbaren Hinweise, dass solche Systeme störanfälliger sind und Modellversuche wie etwa in Tübingen zeigen vielmehr, dass moderne Technik zuverlässig funktioniert, während veraltete Anlagen häufige Ausfälle verursachen,
  • die zeitliche Begrenzung der Anstrahlung öffentlicher Gebäude sowie die Abschaltung von intensiver Leuchtreklame und Schaufenstern zwischen 22 Uhr und Sonnenaufgang,
  • die Prüfung insektenverträglicher Alternativen wie spezieller, weniger störender Lichtfarben (z. B. Rotlicht in sensiblen Bereichen).

Unabhängig davon halten wir es für notwendig, die Beleuchtungssituation in Bamberg insgesamt zu evaluieren und alle Wege auf gute, sichere und zugleich umweltverträgliche Ausleuchtung zu überprüfen. Sicherheit und Insektenschutz dürfen kein Gegensatz sein, denn moderne Technik ermöglicht beides. Gerne stehen wir für einen Austausch zur Verfügung.

Wir danken allen, die geantwortet hatten und versprechen: WIR bleiben dran am Thema!

P. S.: Die fehlenden Eintragungen werden, sobald eingegangen bei uns, aktualisiert.


Fußnoten


¹ Originalwortlaut Melanie Huml (CSU)

Vielen Dank für Ihre Anfrage und vor allem für Ihr langjähriges Engagement für Bienen, Bestäuber und Umweltbildung in Bamberg. Initiativen wie Ihr Förderverein tragen entscheidend dazu bei, dass das Thema Artenvielfalt in unserer Stadt sichtbar bleibt und praktische Unterstützung erfährt.

Zu Ihrer Frage:

Ja, das Thema Lichtemission bzw. Lichtverschmutzung sollte auch auf kommunaler Ebene stärker berücksichtigt werden – insbesondere mit Blick auf den Schutz von Insekten und damit auf die biologische Vielfalt insgesamt.

Dabei ist mir jedoch wichtig, zwei Ziele verantwortungsvoll miteinander zu verbinden: Einerseits den Schutz von Natur und Artenvielfalt, andererseits die Sicherheit der Menschen im öffentlichen Raum, die für mich eine zentrale Aufgabe der Stadt bleibt.

Gute Beleuchtung ist gerade an sensiblen Orten – etwa auf Schulwegen, an Bahnhöfen, Haltestellen oder in Unterführungen – ein wichtiger Bestandteil von Sicherheit und Prävention. Deshalb kann es beim Thema Lichtemission nicht um pauschale Abschaltungen gehen, sondern um intelligente und ausgewogene Lösungen.

Genau diesen Ansatz verfolgen wir auch in meinem Programm für Bamberg: Wir wollen Sicherheit im öffentlichen Raum stärken – unter anderem durch bessere Ausleuchtung von Problemstellen, moderne Beleuchtungskonzepte und Smart-City-Lösungen. Gleichzeitig bietet gerade die Modernisierung der Beleuchtung die Chance, Energieverbrauch zu senken und Insekten besser zu schützen.

Vor diesem Hintergrund kann ich mir mehrere konkrete Ansatzpunkte vorstellen:

  • Überprüfung der städtischen Beleuchtung bei Neuplanungen und Modernisierungen im Hinblick auf Energieeffizienz und Insektenfreundlichkeit,
  • gezielte Ausrichtung und Abschirmung von Leuchten, damit Licht dorthin fällt, wo es gebraucht wird – und nicht unnötig in den Nachthimmel oder in Grünflächen abstrahlt,
  • moderne LED-Technik mit geeigneter Lichtfarbe, die sowohl energiesparend als auch für Insekten weniger problematisch ist,
  • intelligente Steuerungssysteme, etwa durch zeitweises Dimmen in wenig frequentierten Bereichen, sofern dies mit der Sicherheitslage vereinbar ist.

Solche Lösungen verbinden mehrere Ziele gleichzeitig: mehr Sicherheit, weniger Energieverbrauch und einen besseren Schutz für Insekten und andere nachtaktive Tiere.

Der Schutz von Natur und Umwelt ist mir grundsätzlich ein wichtiges Anliegen. In meinem Programm für Bamberg finden sich daher auch zahlreiche Maßnahmen, die zur Verbesserung der ökologischen Situation beitragen – etwa mehr Stadtgrün und zusätzliche Bäume, Programme zur Beschattung von Schulhöfen und Spielplätzen, Dach- und Fassadenbegrünungen, der naturnahe Umbau unserer Wälder zu klimaresistenten Mischwäldern sowie der Schutz der Anbauflächen der Bamberger Gärtner und unserer Kulturlandschaften. Auch Umweltbildung in Zusammenarbeit mit Kitas, Schulen und Jugendarbeit wollen wir gezielt stärken.

Das Engagement für den Schutz von Bestäubern begleitet mich – wie Sie wissen – schon lange. Bereits während meiner Zeit als Umweltstaatssekretärin in Bayern habe ich Initiativen unterstützt, die Lebensräume für Bienen und andere Insekten stärken, Umweltbildung fördern und Projekte aus der Zivilgesellschaft mit staatlichen Fördermöglichkeiten vernetzen.

Mir ist dabei ein Grundsatz besonders wichtig: Gute Politik entsteht im Austausch mit den Menschen vor Ort. Deshalb schätze ich Initiativen wie Ihren Förderverein sehr. Gerne bleibe ich mit Ihnen im Gespräch, wenn es darum geht, praktische Lösungen zu entwickeln, die sowohl den Schutz der Insektenwelt als auch die Sicherheit im öffentlichen Raum im Blick behalten.


² 06.02.2020: Vortrag „Lichtverschmutzung“ zeigt Gefahren und Perspektiven auf -> Aktualisiert am 10.03.2026

Transparenzbericht 2025

Der 2.039-ste Weblogbeitrag spannt im jährlichen Transparenzbericht den Bogen über unsere Highlights, Ziele, Aufgaben und Ergebnisse in 2025. Er endet in einer Vorschau unserer Pläne für das laufende Jahr.

Die Highlights zu Veranstaltungen, Hauptangeboten und Neuanschaffungen 2025

Fußbodenneuverlegung in der Bienen-InfoWabe1. Projektende „Fußbodenerneuerung der Bienen-InfoWabe“

Ende Januar war der neu verlegte Boden in mehreren Etappen und Umräumaktionen verlegt und eingeölt. Von der Entdeckung des Schadens im September 2024 bis zum letzten Einräumen Mitte März dauerte es also ein halbes Jahr, dank auch der Spenden von stolzen 6.500 Euro, wobei der größte Anteil vom Bürgerverein Bamberg-Mitte kam.

Jubiläumsfeier "10 Jahre Bienen-InfoWabe" am 18.05.2025 am Bienenweg 1, 96047 Bamberg / Förderkreis Bienenleben Bamberg e. V. (FKBB) und Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de (BLIB)2. Jubiläumsfeier „10-Jahre-Bienen-InfoWabe“ mit Festschrift

Zu unserem zehnjährigen Jubiläum der Bienen-InfoWabe am 18.05.2025 kamen weit über 200 Gäste, darunter etliche politische Vertreter/innen. Bürgermeister Jonas Glüsenkamp und Bienenpatin und FKBB-Mitglied Annemarie Rudel hielten jeweils eine feine Rede mit Rückschau und Versprechungen in die Zukunft. Musikalisch begleitete den Festtag das Duo „Little Radio“, Lisanne Bendig und Jürgen Punzet. An verschiedenen Stationen, die von unseren zahlreichen Helfer/innen toll betreut wurden, konnten sich Klein wie Groß vergnügen. Eine Festschrift gab’s ebenfalls.

3. Projektende bzw. Neuanschaffung „Kuck doch mal! Bänke für den Bienengarten“  

Im Wesentlichen Dank der Fördermittel aus dem Unterstützungsfonds der Stadt Bamberg wurde mit der neuen Mehrplatzbank an der zentral stehenden Blasenesche ein tolles, pflegeleichtes Ensemble zur Beobachtung der Insektenwelt, des entspannten Genießens des Bienengartens oder fürs Schmökern in Medien aus der Imker-Bibliothek geschaffen. Die generationentaugliche Sitzgruppe kam aus der Künstlerhand von Thomas Gröhling aus Bamberg-Bug.

Sitzbänke im Bamberger Bienengarten an der Blasenesche (Ausführung: Thomas Gröhling)

4. Auszeichnungen und Preise

  1. Publikumspreis (Platz 75 von 269) der Gewinnsparaktion „Sparda macht’s möglich“ (€ 400)
  2. Jurypreis 1. Platz in der Kategorie „Umwelt schützen und entdecken“ der Gewinnsparaktion „Sparda macht’s möglich“ (€ 4.000)
  3. BIWa als „Ort der Hoffnung“ im Heiligen Jahr 2025 (Erzdiözese Bamberg)
  4. Anerkennungspreis „Klimaschutzpreis“ im Rahmen der Klimaallianz Bamberg
  5. Kleinprojektpreis in Höhe von 1000 Euro innerhalb des städtischen Förderprojekts „MitMachKlima“ (Mobilitäts- und Umweltsenat) für unsere Initiative

5. Specials zu den BIWa-Sonntagsöffnungen

  • Sensen- und Dengelkurs
    Im Juni drehte sich dann alles um das Dengeln und Sensen. Wieder in der Blühwiese stand Josef „Jupp“ Schröder, Gartenfachmann und FT-Autor, mit seinem Kompagnon, Sebastian Zientek, der unermüdlich den von den Teilnehmenden mitgebrachten, oft uralten Sensen wieder einen Schliff verpasste. Dieser Sensen- und Dengelkurs wird von uns seit 2017 alle zwei Jahre angeboten und war erneut wieder mit 18 Teilnehmenden gut besucht.
  • Öffentliche Honigernte am Lehrbienenstand Bienenweg
    22 Interessierte von 3 Jahren an aufwärts durften im ERBA-Park nach einem Kurzvortrag zur Biene und zum Honig selbst mit Hand bei der Honigernte anlegen.
  • Saison-Abschlussfeier mit Vergabe des Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreises (BBU)
    Anlässlich der Saison-Abschlussfeier am 21.09.25 übergaben die Vorstandsmitglieder der FKBB e. V. den jährlich ausgelobten Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis im festlichen Rahmen. Die BBU-Peisträger 2025 sind hier vorgestellt. Musikalisch begleitet hat uns das Duo „Little Radio“ mit Lisanne Bendig und Jürgen Punzet.

6. Exkursionen

  • Im Rahmen der FKBB-Netzwerkexkursion ging es in den Freizeitpark „Villeneuve-sur-Lot“ in Neustadt bei Coburg unter der Führung von Wolfgang Settmacher aus dem Kreislehrgarten Oberhaid.
  • Bei der FKBB-Netzwerkexkursion geht es darum, Bindungen und Synergieeffekte zu erzielen, aber auch, um über den eigenen Tellerrand zu blicken. Diesmal besuchten wir den Oberhaider Bürgermeister Carsten Joneitis, der uns eineinhalb Stunden Zeit gab, ihn zum Thema „Zukunftsfähige Stadt“ zu interviewen. (s. a. „Klima-Leuchtturm Oberhaid. Man muss es vorleben“ in: BlattGrün-[Magazin] 2025, H. 5, S. 8-9. Heft als .zip-Datei.

Fazits zum Jahr 2025

  • Große Werke vollbringen nicht Kraft, sondern Ausdauer.“ (Samuel Johnson)
  • „Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende.“ (Demokrit)

Unsere sechs Kern-Aktivitäten im Einzelnen

1. Die „Bamberger Schulbiene“ und Unterrichte

Schulbienenführung für Caritas-Fachakademie für SozialpädagogikVorab: Die Aktivitäten der Bamberger Schulbiene können auf einer eigenen Tagebuchseite nachgesehen werden.

2. Bienenpatenschaften

  • Unsere Bienenpatenschaften werden für den Zeitraum von zwei Jahren abgeschlossen. Steigende Lebenshaltungs- und Energiekosten waren auch in 2025 noch Thema. Doch zum Jahresende konnten wir auf treue 28 (29) Bienenpat*innen zählen. Herzlichen Dank für euer Vertrauen in die Initiative!
  • Unsere Bienenpat*innen wurden mit 4 Bienenpaten-Newslettern (durchschnittlich rund 11 (10) Seiten inkl. Pressespiegel) und 18 (14) Rundmails auf dem Laufenden gehalten.

3. Bienen-InfoWabe

Grundschule Scheßlitz, Klasse 2b zum Schulbienen-Unterricht in der Bienen-InfoWabe, Bienen-leben-in-Bamberg.deVergangene Aktivitäten und Termine der Bienen-InfoWabe finden sich im Archiv 2025.

4. Bamberger Bienengarten

Sommertreffen der Bienengartenfeen

5. (Lehr-)Bienenstandorte

Lehrbienenstand "Bienenweg" im WinterkleidMit Stand Dezember wurden 13 (12) Völker an 5 (6) Bienenstandorten geführt, die neben ihrer Aufgabe als Lehrbienenstände auch den Bamberger Lagenhonig hervorbringen. Einige unserer Völker sind mit einer Bienenpatenschaft verbunden.

6. Medien- und Öffentlichkeitsarbeit

Um das Bienenthema in der Bevölkerung breit zu verankern, setzen wir auf eine kontinuierliche Medien- und Öffentlichkeitsarbeit. Sie nimmt vor allem Bezug auf unsere Aktivitäten und Termine, über die wir auf verschiedenen Kanälen umfassend berichten.

Medial setzen wir dabei auf eine breit gestreute Pressearbeit, außerdem auf Weblog-Beiträge und parallel erfolgende Postings via Social-Media-Plattformen und WhatsApp-Gruppe.

a) Aktivitäten / Termine

  • 2 FKBB-Exkursionen (Bildungsexkursion Villeneuve-sur-Lot | Netzwerkexkursion Oberhaid)
  • 2 Märkte (Traditioneller Honigmarkt | Pop-up-Markt Lange Adventssamstage)
  • 59 (57) Artikelabdrucke (Pressespiegel) von 25 (25) Pressemitteilungen, darunter 5 mehrseitige Reportagen
  • 135 (155) Weblog-Beiträge, veröffentlicht unter „Bienen-leben-in-Bamberg.de“ mit 35.315 (44.677) Besucher/innen. Das sind 20,7 % weniger bei 70.292 (67.699) Seitenansichten, was wiederum ein Plus von 4,1 % bedeutet.
    Die Beiträge dienen neben der Öffentlichkeitsarbeit auch uns selbst als Reflexions- und Lernmöglichkeit sowie als Archiv. Alle Beiträge werden verantwortungsbewusst auf der Grundlage eigener Erfahrungswerte und im Abgleich mit sorgfältiger Recherche in geeigneten Quellen verfasst sowie fast ausschließlich mit eigenen Fotos bestückt.
  • Führen der Imker-Bibliothek. Der Bestand beträgt 308 (304) Medien, davon 94 (89) Rezensionsexemplare (bedeutet: kostenlose Verlagsexemplare im Gegenzug von Buchbesprechungen, zu finden in unserem Weblog, Suchwort: Rezension).

b) Background – unterstützende Aktivitäten im Hintergrund

  • Teilnahme an Fortbildungen

"Task-Force Vespa velutina" Bamberg: Treffen von FKBB und UNB am 13.03.2025Up-to-date-bleiben ist für uns selbstverständlich. Kontinuierliche Fort- und Weiterbildung wird aber auch im Hinblick auf die ehrenamtliche Tätigkeit von Reinhold Burger als Bienensachverständiger eingefordert und ist nachzuweisen. An folgenden Fortbildungen nahmen wir einzeln oder gemeinsam teil:

  1. Expertenkonferenz zur Vespa velutina (Online)
  2. Fortbildung „Celler Imkertage“ mit Schwerpunkt Wildbiene vs. Honigbiene
  3. Veitshöchheimer Imkerforum (Online)
  4. Bienensachverständigen- u. Fachwarte-Tagung, StMELF
  5. „Erfahrungen Chemiefrei zu imkern“ und „Varroa-Resistenz 2033“ de BIV mit Thomas van Pelt
  6. Vespa velutina, Online-Schulung der LWG/IBI
  7. „Die lange Nacht der Bienenwissenschaft“, AG der Institute für Bienenforschung (Online)
  8. „Vespa velutina – Grundlagen der Nestsuche und Nestentfernung“, Online-Fortbildung des IBI mit Ronald Jäger
  9. „Aktionsplan Vespa velutina Bayern“, Online-Vortrag vom IBI durch Ronald Jäger
  10. „Förderantragsverfahren Nestentnahmen der Asiatischen Hornisse“, Online-Kurs IBI
  11. Teilnahme an Fortbildung für Bienensachverständige (BSV) und Fachwarte des Instituts für Bienenkunde und Imkerei, IBI der LWG
  • Kooperations- / (politische) Kontaktarbeit / Netzwerken / Pressetermine
  1. Teilnahme an Filmrolle „Ausgebrummt“ in der KUFA mit anschließendem Come-together
  2. Neujahrsempfang der Stadt Bamberg, Lobbyarbeit
  3. „Task-Force Vespa velutina“ – Treffen mit der Unteren Naturschutzbehörde Bamberg (UNB)
  4. Spendenübergabe für Fußboden durch Bürgerverein Bamberg-Mitte (Heiko Küffner)
  5. Spendenübergabe für Fußboden durch Sparkasse Bamberg (Matthias Polz)
  6. Treffen mit Olaf Seifert (SPD) zu Kooperations- und Zukunftsthemen
  7. Bildungsexkursion in den Freizeitpark „Villeneuve-sur-Lot“ in Neustadt bei Coburg
  8. Teilnahme an OMV der Bayerischen Imkervereinigung (BIV) in Nürnberg
  9. Besuch der Fraktionssitzungen von CSU, SPD und GRÜNE für Unterstützungsersuchen zur Abwehr der Vespa velutina
  10. Teilnahme an Eröffnung des Heidelsteigparks mit Wildbienenarealen in Bamberg-Ost
  11. Unser Honigstand am „Etwas anderen Erntedankfest“ in der Gärtnerei Niedermaier
  12. Teilnahme am Sozialen Hackathon „Mach halt!“ zur Stärkung der Demokratiearbeit in der Lagarde1
  13. Teilnahme am VHS-Kurs Diskurswerkstatt „Braucht unsere Demokratie ein Update?“ des Büros für Nachhaltigkeit Bamberg
  14. Übergabe „Kleinprojektpreis“ für Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de im Rahmen des MitMachKlimas durch Bgm. Jonas Glüsenkamp
  15. Vorsitz im Förderkreis Bienenleben Bamberg e. V. (FKBB); durchgeführt wurden 5 Vorstandssitzungen und eine Ordentliche Mitgliederversammlung mit Wahlen
  • Öffentlichkeitsarbeits- und Auskunftsmaterial
    • Anfertigen des Transparenzberichts 2024
    • Erstellen des BIWa-Jahresprogramm 2025 (online unter „Aktivitäten und Termine“ (jetzt unter: Archiv 2025)
    • Flyererstellung BLIB und AK25-Programm
  • Beratung / Besondere Hilfeleistungen
    • Bienensachverständigen-Einsätze (Reinhold Burger) in Bamberg und Umgebung
    • Telefonische Beratungen sowie Vermittlungen von gesichteten Bienenschwärmen

Geld- und Sach-Spenden

Wie immer dürfen wir für die allfälligen Unterhaltskosten (Schulmaterial, Bücher, Bienengarten, Mobilar- und Materialkauf bzw. -erhaltung etc.) auf unsere rund 30 Bienenpatinnen und -paten zählen – ob über ihre Patenbeiträge oder darüber hinausgehend.

Spendenübergabe des Bürgervereins Bamberg-Mitte durch Heiko Küffner an Kassenwartin Gabi Loskarn und Vorsitzenden des FKBB e. V., Ilona Munique und Reinhold BurgerSodann gab es großzügige Förderungen aus den Unterstützungsfonds der Stadt Bamberg, dem Gewinn-Sparverein der Sparda-Bank („Sparda-machts-möglich“), dem Bürgerverein Bamberg-Mitte und der Sparkasse Bamberg (WirWunder via Betterplace).

Näheres zu Spenden hier.

Aber auch Privatpersonen, Vereine und Wirtschaftsbetriebe unterstützen die Projekte zum Wohl der Bienen und der Stadtnatur.

Dankeschön 🙂 allen Unterstützer*innen, die sich in jeglicher Weise um Bambergs Bienenwelt bemühen. Eure Hilfe stärkt unsere Region nachhaltig!


Die elementaren Vorhaben für 2025 – und was daraus wurde

  1. Fußbodenneuverlegung erreicht
  2. Projekt „Kuck doch mal! – Bänke für den Bienengarten“Installierung – teilweise erreicht -> Fördersumme für Gesamtprojekt zu gering
  3. Projekt „Task Force Vespa velutina“ und politische Öffentlichkeitsarbeiterreicht
  4. Festschrift zum Jubiläum „10 Jahre Bienen-InfoWabe“ erreicht
  5. Jubiläumsfest „10 Jahre Bienen-InfoWabe“ erreicht
  6. Schulbienen-Unterrichte erreicht
  7. Imker-Anfängerkurs (12 Module AK25) erreicht
  8. Vertiefungsseminare – erreicht
  9. Veranstaltungen für BIWa-Sonntagsöffnungen: Sensenkurs, Öffentliche Honigernte, Saisonabschluss mit Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis erreicht

Pläne für 2026

  1. Aufbewahr(Müll)boxen mit Musterpflanzdächern installieren
  2. Projekt „Kuck doch mal! – Bänke für den Bienengarten“ – Fortsetzung Fundraising für weitere Bänke
  3. Projekt Touchpoints „Bienenwissen inklusiv“ (1-3) – Fundraising
  4. Vorbereitung auf Vespa velutina (Asiatische Hornisse) – Monitoring
  5. Wahlprüfstein und Lobbyarbeit „Lichtverschmutzung / Lichtemission“
  6. Schulbienen-Unterrichte
  7. Imker-Anfängerkurs (12 Module AK26)
  8. Vertiefungsseminare
  9. Veranstaltungen für BIWa-Sonntagsöffnungen: Öffentliche Honigernte, Saisonabschluss mit Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis

Unser übergeordnetes Ziel

Honigbiene an Skabiosen-FlockenblumeDer Erhalt der Bienenwelt in Bamberg ist unsere Leitschnur.
Wir legen dabei den Fokus auf die Honigbiene, da wir hier die weitreichendsten Qualifikationen haben. Dennoch richten wir bei unserem Tun auch ein Augenmerk auf die Artenvielfalt von Wildbienen und anderen Insekten und schließen die entsprechende Flora mit ein. Dies wird in der nahen Zukunft noch mehr Gewicht erhalten, wenn die Asiatische Hornisse (Vespa velutina nigrithorax) auch Bamberg erreicht haben wird.

Logo für alle Schwerpunktthemen (= Bienen, Honig, Imkerei, Natur) der Bienen-InfoWabeWie gehen wir dabei vor?
Wir eröffnen nachhaltige Perspektiven für alle an den Honigbienen und ihrer Pflege nebst ihres Lebensraums sowie an verantwortungsbewusster Imkerei und qualitätsvollen Honig Interessierten, unabhängig von deren Imkervereinszugehörigkeit und wo Angebote vor Ort fehlen. Informierend, beratend, vermittelnd, motivierend, Gemeinschaft anbietend und … ja, manchmal sogar tröstend.

Wildbiene an Kokardeblume (Papageienblume)Beim Thema Wildbienen installieren wir Beispielanlagen im Bienengarten, beschaffen Literatur und setzen auf Multiplikatoren und Synergien von und mit qualifizierten Institutionen und Angeboten, bspw. BUND Naturschutz, LBV und weitere anerkannte Kapazitäten.

Was wollen wir nicht?
Immer mehr Jungimker/innen mit immer weniger Kompetenz für eine verantwortungsvolle Bienenhaltung. Immer mehr Wildbienenhotels, die gut gedacht, jedoch schlecht gemacht sind. Neid und Missgunst, vor allem dort, wo Zusammenarbeit zielführender wäre. Und ja, manchmal ist die Grenze zur Ausnutzung überschritten. Doch wie heißt es so schön?

„Wer sich einsetzt, setzt sich aus.“ (Friedrich Schorlemmer)

Was wir uns wünschen: Weiterhin Kraft, Mut, Ausdauer und all unsere tollen Unterstützer! Das wurde uns in diesem Jahr immer wieder zuteil, wofür wir zutiefst dankbar sind!


[Frühere Transparenzberichte]

Nachhall Glüsenkamps „Bamberg Foren“, Forum 3: Klima und Ökologie

Flyer "Bamberg Foren" 2026 der Stadt BambergGerne leisteten wir einen Eingangsbeitrag zu den Bamberg Foren, Forum 3: Klima und Ökologie, veranstaltet von Jonas Glüsenkamp im Harmoniesaal am 21.01.2026.

Jonas Glüsenkamp Bamberg Foren, Forum 3: Klima und ÖkologieNatürlich ging es uns um die Bienen und deren Bestäubungsleistung als wertvollen Beitrag für die Ökologie – gleich, ob Wild- oder Honigbiene. Wir schilderten die bestehenden und drohenden Gefahren durch Bienenschädlinge und in der Folge die Verluste an Biodiversität durch extrem verringerte Insektenvorkommen.

Eine echte Diskussion war in der Kürze der Zeit aber nicht möglich. Denn die Materie ist sehr komplex und macht Differenzierungen notwendig. Doch eines steht fest: Die Natur muss als PFLICHTFACH einer Kommune gelten, nicht als freiwillige Leistung.

Jonas Glüsenkamp Bamberg Foren, Forum 3: Klima und Ökologie

Jonas Glüsenkamp Bamberg Foren, Forum 3: Klima und ÖkologieUnsere Bitte an den potenziellen Oberbürgermeister – so die Aufforderung Glüsenkamps – lautet jedoch fast noch allgemeiner Natur: „Weiterhin eine offene, vertrauensvolle Kommunikationsbereitschaft und das Nutzen fachlicher Expertise, die – hier können wir natürlich nur für uns sprechen –  wir gerne anbieten statt  banaler, belangloser oder hinhaltender Antworten.Jonas Glüsenkamp Bamberg Foren, Forum 3: Klima und Ökologie

Dass die Bevölkerung Willens und in der Lage ist, bei all der Themenvielfalt einer Stadt mitzugehen, haben der komplett gefüllte Saal und die Wortbeiträge bewiesen.

Hier die Stichworte der Themen und Fragen, die den Bürgerinnen und Bürger am Herzen lagen:

• Bäume pflanzen und wässern
• Tiefensammler – warum 47 Bäume fällen
• Laubsaugereinsatz reduzieren, den Insekten zuliebe
• Autochthone Gehölze in Gaustadt
• Umsetzung von bereits beschlossenen Maßnahmen
• Entsiegelung der Flächen
• Erneuerbare Energie
• Stadtwerke sollen grün sein
• Tierschutz
• Wärmeenergie aus Flusskraftwerken
• Ausgleichsflächen in der Stadt, nicht irgendwo anders
• Flusswärmepumpe
• Bessere Kommunikation
• PVA-Parkplätze
• Netzausbau
• Schwammstadt verwirklichen
• Begrünungsförderungen für Privatpersonen ermöglichen
• Entsiegelungsplan
• Bahnhofsfläche schwierig (Besitzverhältnisse Stadt / Land / Bahn)
• Fortbildungen für das Gartenamt
• Aufenthaltsqualität von Straßen verbessern
• Kommunikation und Information über die Straßenverkehrsordnung für die Bevölkerung
• Gelbe Farbe für Begrenzungen an weiteren neuralgischen Punkten
• Experimentelle Konzepte ermöglichen

Jonas Glüsenkamps erste konrete Maßnahmen als möglicher Oberbürgermeister:

  • P+R wieder kostenlos
  • Unfallstellen ausloten und sicherer machen
  • Im Stadtrat Stimmung für Klima und Ökologie machen

Mi., 21.01.26 – Bamberg Foren: Forum 3 – Klima und Ökologie 

Flyer "Bamberg Foren" 2026 der Stadt BambergMi., 21.01.26 – Bamberg Foren: Forum 3 – Klima und Ökologie 

Wann? Mi., 21.01.26 | 19.00 Uhr (Einlass 18.30 Uhr)
Wo? Grüner Saal, Schillerplatz 5, 96047 Bamberg
Für wen? Offen für alle
Was? Bürgermeister Jonas Glüsenkamp lädt ein zu den Bamberg Foren. Zusammen mit Expertinnen und Experten wird in fünf Foren über die zentralen Zukunftsfragen Bambergs gesprochen – Nr. 3 von 5 Foren ist für unser Bienen- und Insektenthema interessant. Unsere Perspektive dabei einzubringen, ist ausdrücklich erwünscht. Wir würden uns über Begleitung freuen!
Referent/innen? 5 Expert*innen
Kosten und Anmeldung? keine

Klima-Leuchtturm Oberhaid – Kurzfassung BlattGrün-Artikel 2025-5

Die Gemeinde Oberhaid im westlichen Landkreis Bamberg zeigt bereits schon an der Ortseinfahrt, wie engagierter Klimaschutz aussehen kann.

Bürgermeister Carsten Joneitis und ein aktives Netzwerk aus Vereinen, Schulen und Ehrenamtlichen treiben seit Jahren Maßnahmen voran, die sowohl das Ortsbild aufwerten als auch konkret zum Schutz von Klima, Umwelt und Lebensqualität beitragen. Auch die Bienen- und Insektenwelt wird dabei sehr bedacht! Da gibt’s selbst hinterm Rathaus keine Schmuddelecken, sondern einen für Insekten reichlich gedeckten Tisch.

Zu unserem Interview im Sommer erschien im BlattGrün-Magazin (H. 5, S. 8-9) ein ausführlicher Artikel. Hier die Kurzfassung, schließend mit einer bunten Fotogalerie, die mehr sagt als tausend Worte sowie dem gesamten Maßnahmekatalog (© BlattGrün-Verlag) zum Nachmachen!

​Der Oberhaider Klima-Maßnahmenkatalog 

a) Klimaschutz

Zu den wichtigsten Projekten für einen wirkungsvollen Klimaschutz zählen eine Bürgergenossenschaft für Photovoltaik, die geplante schwimmende PV-Anlage auf den Baggerseen sowie eine Windkraftanlage in Staffelbach, die auch die Bamberger Stromversorgung unterstützt. Ergänzt wird dies durch Energiesparmaßnahmen wie LED-Umrüstung als Teil des Energiekonzepts, wie auch die Förderung von Regenwassernutzung und effizienten Wärmepumpen sowie die Beteiligung an Informationsveranstaltungen zu erneuerbaren Energien.

​b) Klimafolgenanpassung

Im Bereich Klimafolgenanpassung setzt Oberhaid auf den mittlerweile neu gestalteten Dorfmittelpunkt mit Bachlauf, Wasserspiel und insektenfreundlicher Bepflanzung, auf konsequente Flächenentsiegelung und klimaresistente Anpflanzungen in allen Ortsteilen.

Ein Naturwaldreservat mit derzeit 13 Hektar Fläche soll sukzessive erweitert werden. Zusätzlich werden jährlich bis zu 200 Bäume gepflanzt, häufig mit Schul- und Baumpatenschaften verbunden. Oberhaid erhält Förderungen über den Bayerischen Streuobstpakt („Streuobst für alle“) und pflanzt die seltener gewordene, doch klimarobuste Birke.

Zur Hochwasservorsorge wurden an den Baggerseen Rückhalteräume geschaffen, Feuchtbiotope als natürliche Rückhaltebecken genutzt und das Kanalsystem wird regelmäßig gespült. Hochwasser-Erfahrungen aus 2016 und dem Pfingsthochwasser 2024 bestätigten diese Vorsorge. Gegen Hitze wurden Sonnensegel an Kitas und Schulplätzen installiert, finanziert aus Gemeindemitteln und Förderprogrammen.

​Gemeinde Oberhaid nimmt alle mit

Information und Beteiligung laufen über Amtsblatt, Bürger-App (Heimat-InfoApp), Gemeindehomepage, Klimascout-Aktionen und die Teilnahme an der Kampagne „Deutschland besser machen“, die Ideen aus der Bürgerschaft bündelt.

Trotz allseits spürbar sinkender Ehrenamtsbereitschaft gelingt es, die engagierten ein bis zwei Prozent der Bevölkerung gut zu vernetzen und so einen beachtlichen „Klimapaketschnürer-Effekt“ für die ganze Gemeinde zu erzielen. Ziel ist, die Lebensqualität für Jung und Alt auch in Zeiten des Klimawandels zu sichern.

Dank und Rumdumschau

Danke für diese unglaubliche Fülle an Maßnahmen, die Sie, Herr Joneitis, als verantwortlicher Bürgermeister mitsamt Ihres Stadtrats und der Verwaltung sowie der Engagierten hier zuwege gebracht haben! Ein Leuchtturm im allerbesten Sinne, der hoffentlich sein helles Licht auch bis nach Bamberg bringt!

Wobei … wir sind schon gut mit dabei, meint zumindest Jonas Glüsenkamp in seiner Zwischenbilanz. Und nur gemeinsam geht’s besser, oder wie der Untertitel des Interviews lautet: „Man muss es vorleben!“

Quelle: Ilona Munique: Klima-Leuchtturm Oberhaid. Man muss es vorleben. In: BlattGrün, Ausgabe November-Februar 2025 (H. 5), S. 8-9. (Download-Vorschau)

Fotogalerie 

Maßnahmeplan Oberhaid zum Klima. In: © BlattGrün-[Magazin], H. 05-2025

Nachhall Ordentliche Mitgliederversammlung (OMV) des FKBB e. V. mit Wahlen 2025

 

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Viel mehr als nur ein klassisches Vereins-Event – bei der Ordentlichen Mitgliederversammlung (OMV) des FKBB e. V. trifft sich die bunte Bienen-Community von Bamberg, die es ernst meint mit ihrem Unterstützungswillen. Am 15.11.2025 nach einer vorangegangenen Vorstandssitzung war es wieder einmal soweit.

Wer meint, eine Jahreshauptversammlung sei steif und trocken, täuscht sich. Warmer Empfang schon mal im neuen Vereinsheim des Gaustadter Rad und Ballsportverein RKB. Herzlichen Dank an dieser Stelle an das Team um Reiner Fuchs und Lolo für die perfekte Organisation und Betreuung!

Rechenschaft ablegen – nichts lieber als das!

Nach den üblichen Vereinsformalia ließ Ilona Munique, die 1. Vorsitzende, das Berichtsjahr Revue passieren mit zahlreichen Fotos im Rechenschaftsbericht, gewürzt mit kleinen Anekdoten und Hintergrundinfos.

Folie Rechenschaftsbericht; FKBB-OMV mit Wahlen am 15.11.2025

Begonnen mit der dringlichen Spendensuche für den Boden der Bienen-InfoWabe und der fröhlichen Jubiläumsfeier „10 Jahre Bienen-InfoWabe“ über das teilerreichte Projekt neuer Bänke für den Bienengarten und der Vorbereitung der Asiatischen-Hornissen-Abwehr bei Gründung einer Task Force nebst Besuchen von Fraktionssitzungen, bis hin zu Versicherungsbelangen für Imker*innen und zweier Auszeichnungen  … innerhalb einer Stunde wurden Rückblicke, Projekte, Veranstaltungs- und Lobbyarbeit und die Satzungserfüllung vorgestellt und reflektiert.

 

Der Finanzbericht von Gabriele Loskarn und die positiv verlaufene Kassenprüfung, vorgestellt von Catharina Beyer auch im Namen von Peter Greiner-Fuchs, brachte die einstimmige Entlasung des Vorstands und der Kassenwartin.

Wahl für weitere drei Jahre

Dann gab’s erst einmal kulinarische Stärkung (Wienerle, Kartoffelsalat, Laugenstangen), gespendet von unserem Mitglied Annemarie Rudel (DANKE!), und eine kurze Weihnachtsstory (Niemeyer: Der Stolperengel) vor der anstehenden Wahl.

Souverän von unserem Wahlleiter Anton Hepple durchgeführt …

… wurde en-bloc einstimmig der bisherige Vorstand wiedergewählt, inklusive der erst kurz davor kooptierten 4. Beirätin, Marie Pailer.

Das pünktliche Ende bildete eine zweite kurze Weihnachtsgeschichte. Das Taschenbuch (Niemeyer: Das Weihnachtsschaf), aus dem sie stammt, können zumindest unsere Vorstandsmitglieder und unsere Kassenprüferin nachlesen, die dieses als Jahresgabe samt Umarmung erhielten.

Der Dank an unsere Engagierten kommt vom Herzen. Wir wissen, wie schwer es immer ist, Termine freizuhalten bzw. immer wieder wechselnde Orte rechtzeitig aufzusuchen. Doch mit der Bienen-InfoWabe im Sommer und jetzt künftig dem Veranstaltungsraum in Gaustadt im Winter sollte es doch leichter werden!

Einige von uns blieben noch lange beieinander und die Atmosphäre zeigte: Hier können sich alle einbringen, Neues lernen (O-Ton Gastgeber „Das war doch mal wirklich eine sehr interessante Versammlung!“) und gemeinsam Gutes für die Bienen und Bamberg tun!

Wer mehr von uns erfahren möchte … einfach Kontakt aufnehmen!