Vortrag Klimawandel und Imkerei in Knetzgau vor vollem Haus

Knetzgau Vortrag Klimawandel ImkereiMit 21 Teilnehmenden aus dem Imkerverein Hassfurt-Zeil e. V. war das Nebenzimmer des Gasthauses Drei Linden in Knetzgau gut gefüllt. Das Interesse am Thema Klimawandel und seine Herausforderungen für Bienen, Imkerei und Pflanzenwelt war groß und die Atmosphäre sehr freundlich und angenehm.

Knetzgau Vortrag Klimawandel Imkerei

Was bedeutet der Klimawandel für unsere Bienen – und wie können wir darauf reagieren? Reinhold Burger beleuchtete die Folgen für die Imkerei, Ilona Munique anschließend den Wandel der Pflanzenwelt. Beide Vorträge zeigten, wie notwendig die Anpassung an veränderte Blühzeiten, zunehmende Hitze und längere Trockenphasen ist.

Reinhold Burger: Klimawandel und Imkerei

Reinhold erläuterte zunächst den Unterschied zwischen Wetter und Klima sowie die Ursachen der menschengemachten Erwärmung. Anhand der Mainregion veranschaulichte er die Veränderungen wie steigende Temperaturen, heißere Sommer, mildere Winter und längere Trockenperioden. Damit verschieben sich auch die Blühzeiten und mit ihnen der imkerliche Jahreslauf. Frühere und stärker überlappende Blühzeiten können die Nutzung des Nahrungsangebots erschweren; im Anschluss drohen Trachtlücken. Hitze, Dürre oder anhaltender Regen beeinträchtigen die Versorgung mit Nektar und Pollen zusätzlich.

Knetzgau Vortrag Klimawandel Imkerei

Im Gegensatz zu Wildbienen sind Honigbienen zwar anpassungsfähig und nicht allzu wählerisch, was die Art der Blüten anbelangt. Doch sie brauchen eine ausreichende Menge an Nahrung und können nicht bei jeden Temperaturen fliegen. Reinholds praktische Empfehlungen lauteten daher: nur starke Völker überwintern, dabei genügend Futterreserven fürs Frühjahr belassen und auf Wasserversorgung sowie leicht beschattete Sommerstandorte achten.

EbeKnetzgau Vortrag Klimawandel Imkereinfalls eine Herausforderung sind die mittlerweile immer länger andauernden Brutphasen. Sie begünstigen die Vermehrung der Varroamilbe und erfordern ein angepasstes Varroamanagement. Auch Hochwasser- und Waldbrandrisiken gehören bei der Standortwahl mitgedacht.

Ilona Munique: Flora für unsere Bienen – was geht, bleibt und kommt?

Ilona widmete sich der Pflanzenwelt im klimatisch besonders verwundbaren Unterfranken. Während Hitze und Trockenheit heimische Arten unter Druck setzen, können sich neue Pflanzenarten etablieren. Zwei Beispiele: Drüsiges Springkraut und Spätblühende Traubenkirsche bieten zwar Insekten Nahrung, können jedoch heimische Pflanzen verdrängen. Ihr Nutzen als Bienenweide allein reicht deshalb nicht als Bewertungskriterium aus. Doch es gilt zu unterscheiden: Nicht jeder Neophyt ist problematisch.

Knetzgau Vortrag Klimawandel Imkerei

Als Beispiele für nicht-invasive Neophyten stellte Ilona Lavendel und den hitzeverträglichen Bienenbaum vor, der auch im Bamberger Bienengarten gepflanzt wurde. Klimabeete, trockenheitsverträgliche Stauden und Natur-Präriegärten bieten weitere Möglichkeiten, das Nahrungsangebot für Bienen unter den veränderten Bedingungen zu erhalten. Unterstützung bei der Pflanzenauswahl bieten unter anderem der Kreislehrgarten Oberhaid und die Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege.Knetzgau Vortrag Klimawandel Imkerei

Eine kleine Auswahl an Literatur ergänzte die beiden Vorträge, die zwei Stunden dauerten und viele weiterführende Fragen beantworteten. Gerne kommen wir wieder – vielen Dank für die wunderbare Organisation und freundliche Aufnahme!


Zusammenfassung unterstützt durch KI.

René Paetow und die Biodiversität Bamberg im Porträt

René Paetow Heuer interviewte ich den Gartenpädagogen René Paetow von der BIBa, Biodiversität Bamberg, für das BlattGrün-Magazin, Heft 4. Hier die Kurzfassung des Artikels von S. 6: René Paetow will Stadt und Land verbinden. Natur- und Gartenpädagoge mit Mission.

René Paetow in seinem Büro im HainRené Paetow setzt sich in Bamberg dafür ein, Biodiversität nicht als abstraktes Thema, sondern als gemeinsame Aufgabe im Alltag zu verstehen. Der Natur- und Gartenpädagoge leitet das Projekt BiBA – Biodiversität Bamberg im Bildungsbüro der Stadt und gestaltet außerdem den jährlichen „Tag der Umwelt“ mit.

BiBA ist Teil des städtischen Projekts „Städtische Wälder und Parks in Bamberg – Biodiversität und Klimaanpassung im urbanen Raum“. Ziel ist es, Lebensräume für typische und teils seltene Tier- und Pflanzenarten zu erhalten, aufzuwerten oder neu zu schaffen. Zugleich sollen Menschen für Natur- und Umweltschutz begeistert und aktiv beteiligt werden.

Besonders wichtig sind Paetow Lernorte, an denen Kinder und Jugendliche Natur unmittelbar erfahren können. Schulgärten zeigen, wie Pflanzen wachsen, welche Lebensräume Tiere benötigen und wie ökologische Zusammenhänge funktionieren. Auch beim Wildbienen-Monitoring können junge Menschen beobachten, Daten auswerten und so einen praktischen Zugang zu Wissenschaft und Naturschutz gewinnen.

Mit René Paetow Wildbienen erkunden

Der „Tag der Umwelt“ bringt Menschen, Initiativen, Vereine und Einrichtungen aus Stadt und Region zusammen. Mitmachangebote, Führungen und Gespräche machen Nachhaltigkeit konkret erlebbar. Für René Paetow erfüllt sich dabei ein zentrales Anliegen: Stadt und Land miteinander zu verbinden.

Ansprache von René Paetow am Tag der Umwelt 2024

Saisonabschlussfeier; Gewinner des Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis, BBU25Für sein langjähriges Engagement wurde Paetow 2025 mit dem Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis (Silber, 2025) ausgezeichnet. Die Auszeichnung versteht er vor allem als Anerkennung kontinuierlicher Umweltbildungsarbeit. Sein Wunsch für Bamberg: eine Stadt, in der Verwaltung, Schulen, Vereine und Bürgerinnen und Bürger gemeinsam handeln und Artenvielfalt selbstverständlich mitdenken.


Zum Volltext unter:
René Paetow will Stadt und Land verbinden. Natur- und Gartenpädagoge mit Mission. BlattGrün [Magazin], 2026, H. 4, S. 6.
Heft: https://blattgruen-verlag.de/wp-content/uploads/blattgruen-03-2026-screen.pdf.zip

Di., 13.10.26 – Vortrag „Klimawandel und seine Bedeutung in der Imkerei“ 

Logo für das Schwerpunktthema: Imkerei der Bienen-InfoWabeEinladung Vortrag Klimawandel Imkerei (Burger/Munique)Di., 13.10.26 – Vortrag „Klimawandel und seine Bedeutung in der Imkerei“ 

Wann? Di., 13.10.2026 | 19.00 – ca. 20.30 Uhr
Was?
Der Klimawandel trifft uns alle, auch die Imkerei. Was macht er mit den Bienen, und wie reagieren wir als Imker*innen darauf?
Referenten? Reinhold Burger (Imkermeister) und Ilona Munique (Imkerein)
Wo? Gastätte „Drei Linden“ Knetzgau. Hauptstraße 28
Veranstalter? Imkerverein Haßfurt-Zeil e. V.
Kosten? Keine

Glücksrad-Fragen zu unsere Lieblingsthemen Bienen, Honig, Imkerei und Natur

Glücksrad von Bienen-leben-in-Bamberg.de beschriftetErstmals erprobt wurde das Glücksrad an unserem Stand zum „Tag der Umwelt“ 2026. Als ich es kaufte, ahnte ich nicht, wie viel Spaß es den Kindern machen würde, daran zu drehen und sozusagen im Handumdrehen häppchenweies Bildung zu unseren Lieblingsthemen vermittelt zu bekommen.

Das Glücksrad ist in 12 regenbogenfarbige Felder unterteilt. Wir beschrifteten je vier Farbfelder zu einem Themengebiet, und zwar mit Stichworten aus den Bereichen Bienen, Honig, Imkerei und Natur.

Die Fragen und Antworten hinterlegten wir auf drei Seiten, so dass sie – farblich analog markiert –, die alle Standhelfer/innen bei Bedarf nutzen konnten. Sie wurden in möglichst kurzer und einfacher Sprache gehalten, aber auch nicht zu banal formuliert.

Wer gerne die Glücksrad-Liste hätte – gerne mailen wir sie euch gegen eine kleine Spende an die Bamberger Schulbiene!

Glücksradfragen (mit Auswahlantworten)

Oben

1) Was alles hat die Biene oben? (Egal, welches „oben“)
2) Was befindet sich in der Bienenwohnung oben – Brut oder Honig?
3) Was ist in der Blüte oben – Nektar oder Pollen?
4) Wozu nutzt die Biene ihre Fühler oben am Kopf?

Unten

1) Was alles hat die Biene unten?
2) Was ist in der Bienenwohnung unten – Honig oder Brut?
3) Wo befinden sich die Wachsdrüsen der Honigbiene – oben oder unten?
4) Warum kann eine kleine Honigbiene die große Welt tief unter ihr – trotz großer Geschwindigkeit! – so gut sehen?

Innen

1) Was alles ist im Inneren des Bienenkörpers?
2) Was alles befindet sich in der Bienenwohnung (Bienenstock)?
3) Welches Substanzen / Nahrungsmittel transportiert die Biene im Inneren ihres Körpers?
4) Was befindet sich im Inneren einer Honigwabe?

Außen

1) Was alles befindet sich außen am Bienenkörper?
2) Was macht die Biene außen vor ihrer Wohnung?
3) Welches Nahrungsmittel transportiert die Biene außen am Körper?
4) Was passiert, wenn die Biene außerhalb ihrer Wohnung vom Unwetter überrascht wird?

Helfen

1) Bei was können die Bienen uns Menschen helfen?
2) Bei was können die Bienen der Natur helfen?
3) Wie kannst du den Honigbienen helfen?
4) Wie kannst du den Wildbienen helfen?

Schaden

1) Was schadet den Honigbienen am meisten?
2) Was schadet den Wildbienen am meisten?
3) Wie hoch ist der geschätzte Schaden in der Weltwirtschaft ohne Honigbienen?
4) Warum schaden Pestizide (Schädlingsbekämpfungsmittel) den Bienen?

Nutzen

1) Welchen Nutzen haben Bienen?
2) Warum nützen uns Bienen für die Ernährung?
3) Warum nützen Bienen der Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren?
4) Warum nützt es nichts, wenn ein Wildbienenhotel auf einem grünen Rasen steht?

Pflege

1) Wer pflegt die Honigbienen?
2) Wer pflegt die Wildbienen?
3) Wie pflegen Imker/innen die Bienen?
4) Wie pflegen Honigbienen ihre Wohnung?

Produkte

1) Welche Produkte gibt es, weil es Honigbienen gibt?
2) Wie wird aus Nektar Honig?
3) Wer stellt das Wachs her – Biene oder Imker/in?
4) Wofür wird Bienenwachs vom Menschen verwendet?

Kosten

1) Was kostet es ungefähr, wenn du Honigbienen halten willst?
2) Was kostet es Strafe, wenn du aus einem fremden Garten einen Schwarm einfängst?
3) Was kostet es, wenn du ein Insektennest von Fachkräften umsiedeln lassen willst?
4) Was kostet es, wenn du ein Insektennest zerstörst?

Angebot

1) Welche Nahrungsquellen hat die Natur für Bienen im Angebot?
2) Wann ist das Nahrungsangebot für Honigbienen besonders groß?

3) Wann ist das Nahrungsangebot für Wildbienen besonders groß?
4) In welcher Jahreszeit ist das Blütenangebot besonders gering?

Klima

1) Beeinflusst das veränderte Klima in Deutschland die Honigbienen nachteilig?
2) Wie beeinflusst das veränderte Klima in Deutschland die Wildbienen?
3) In welcher Klimazone (extremen Wetterregion) können Bienen nicht überleben?
4) Wie sorgen Honigbienen für ein gutes Wohnklima in ihrem Stock?

Wald

1) Was sind die Unterschiede zwischen Wald- und Blütenhonig?
2) Welche Bäume sind besonders ergiebig für Honigbienen?
3) Finden Bienen auch im Wald Nahrung?
4) Wo finden Bienen mehr Nahrung – in der Stadt oder auf dem Land?

Blüte

1) Warum sind Blüten für Bienen wichtig?
2) Was sammeln Bienen aus Blüten?
3) Wie erkennen Bienen, welche Blüten sie anfliegen sollen?
4) Warum möchten Blüten Besuch von den Bienen bekommen?

Nachhall zum „Tag der Umwelt“ 2026 in Bamberg

FKBB-Stand zum Tag der Umwelt 2026 in Bamberg, Jahnwiese

Der Tag der Umwelt 2026 auf der Bamberger Jahnwiese, veranstaltet von mehreren Akteuren* und eröffnet durch Bürgermeister und Umweltreferent Jonas Glüsenkamp, stieß auf reges Interesse zum Natur‑, Umwelt- und Klimaschutz in Stadt und Landkreis Bamberg.

17 regionale Initiativen, Bildungseinrichtungen und Vereine luden zum Entdecken, Forschen und Mitmachen an vielfältigen Aktions- und Infoständen ein. Unterstützerin Annemarie Rudel sorgte für Tische, Bänke und Getränke.

An unserem Stand des FKBB e. V. konnten Fragen rund um Bienen, Honig, Imkerei und Klima beantwortet werden. Vormittags spülten Schulbusse aus Bamberg und dem ganzen Landkreis rund 200 neugierige, aber sehr geduldig wartende Kinder an unser erstmalig eingesetztes neues Glücksrad, welches von FKBB-Vorstand Gabi Loskarn, Marie Pailer und Reinhold Burger bedient wurde. Erfreulicherweise kamen manche Kinder nachmittags sogar ein zweites Mal mit ihren Familien, um in aller Ruhe das Angebot zu erkunden.

Die Besucherinnen und Besucher konnten spielerisch lernen, wie Biodiversität erhalten, Ressourcen geschont und das eigene Alltagshandeln nachhaltiger gestaltet werden kann. Besonders gefragt waren interaktive Angebote, bei denen Experimente, Rallyes oder Kreativstationen Umweltwissen greifbar machten.

Hingucker war der Kubus mit Zigarettenkippen, welche im Zeitraum vom 1. bis 11.06. gesammelten rund 80.000 Zigarettenkippen beinhaltete. Diese Zigarettenkippen-Challenge des BUND Naturschutz (Kreisgruppe Bamberg) und der Naturfreunde Bamberg machte auf das Problem der Trinkwasserverunreinigung und Schadstoffbelasung der Böden aufmerksam.

Der Umwelttag war für Stadt und Land Bamberg ein voller Erfolg. Wir sind sicherlich auch im nächsten Jahr wieder mit dabei.

P. S.: Bis auf das Foto 1 wurden alle Fotos (s. Dateinamen) von © C. Lorenz (LRA Bamberg) zur Verfügung gestellt. Vielen Dank.


*organisiert von der Initiative BiBA – Biodiversität Bamberg, dem Bildungsbüro des Landkreises Bamberg, dem Sachgebiet Nachhaltigkeit und Umweltschutz der Stadt Bamberg und dem Netzwerk „fei obachd“

Pflanzdächer als Musterbeispiele im Bamberger Bienengarten

Projekt erfolgreich beendet und eine dauerhafte Unterseite innerhalb unserer Webseiten geht an den Start: Pflanzdächer.

Boxen-Pflanzdächer an der Bienen-InfoWabeTafel zum Konzept der Pflanzdächer an den Gartenboxen der Bienen-InfoWabeBoxen-Pflanzdächer an der Bienen-InfoWabeJe mehr versiegelte Außenflächen bepflanzt sind, beispielsweise Müllboxen, desto besser für das Mikroklima. Unsere zwei Doppel-Gartenboxen im Bamberger Bienengarten an der Bienen-InfoWabe zeigen vier beispielhafte Varianten einer Dachbepflanzung. (Ganz unten die Anleitung zur Vorbereitung der Pflanzmulden.)

Boxen-Pflanzdächer an der Bienen-InfoWabeDas bienenfreundliche, pflegeleichte Pflanzkonzept dieser Miniatur-Biotope greift die menschlichen Sinne Schmecken, Riechen, Tasten und Sehen auf.

Wildbiene an Woll-Ziest (Stachys byzantina)Für Insekten sind die ausgewählten Pflanzen leckere Nahrung (Nektar, Pollen) und Brutmaterial (z. B. die weichen Haare des Wollziests für den Nestbau der Garten-Wollbiene).

Finanzierung durch Förderungen

Logo Stadt Bamberg, UnterstützungsfondsWir danken der Stadt Bamberg, über deren Unterstützungsfonds III wir dieses Projekt verwirklichen konnten! Der Ankauf der Müllboxen, die wir als Aufbewahrungsort beispielsweise für Gartenerden, großformatige Bienenutensilien und einer Gasflasche nutzen, wäre sonst nicht möglich gewesen.

Logo FKBB e. V.Weiterer Förderer ist der Förderkreis Bienenleben Bamberg e. V. (FKBB). Er übernahm vor allem die pflanzliche Bestückung und wird die Infotafel finanzieren. Dankeschön!

Wer für den weiteren Unterhalt der Musterdächer etwas spenden möchte – sehr gerne! Infos hier. 


Bepflanzung

Kriterien zur Pflanzenauswahl

  • bienen- und insektenfreundlich
  • Zuordnung zu vier Sinnen
  • über die Jahreszeiten versetzt blühend
  • überwiegend trockenheitsliebend
  • flachwurzelnd
  • pflegeleicht

Bezugsquellen waren überwiegend die Staudengärtnerei Strobler (Bamberg) und einige wenige Exemplare über die Staudengärtnerei Gaißmayer (Illertissen).

Die nachfolgende Liste führt die Pflanzen mit Trivialnamen und botanischer Bezeichnung auf. Zusätzlich gibt es Beschreibungen zu den angesprochenen Sinnen sowie Tipps und Quizfragen.

Hauptblütezeiten (BZ) sind mit den Monaten als ömische Ziffern angegeben.

Die arabischen Ziffern geben die spaltenweise Pflanzreihenfolge je Fach an, und zwar von oben nach.


Infotafel zum Pflanzdach "Schmecken" – Pflanzliste an den Gartenboxen der Bienen-InfoWabe

Pflanzdach "Schmecken" an den Gartenboxen der Bienen-InfoWabeFach 1: Schmecken

Aufgabe: Entdecke, welche Geschmacksrichtungen du magst.
Tipp: Du kannst sowohl Blüten als auch Blätter probieren.
Achtung: Probiere niemals Pflanzen, die du nicht kennst! Du könntest dich vergiften!
Quizfrage: Woher kommt der Geschmack? Vom Pollen oder vom Nektar?

Pflanzenauswahl

  1. Zitronengras (Cymbopogon citratus) – spritzig, frisch, zitrusartig mit feinen, blumigen und leicht süßlichen Nuancen – BZ VI-IX
  2. Bitterwurz (Lewisia colyledon) – bitter – BZ V-VI
  3. Mauer-Zimbelkraut (Cymbalaria muralis) – Blüten mild, Blatt scharf, herb-würzig, pikant, leicht bitter – BZ V-IX
  4. Schnittlauch (Allium schoenoprasum) – mild, frisch – BZ IV-V und VIII
  5. Mittagsblume (Mesembryanthemum) – würzig-salzig, leicht säuerliche
    Note, frisch, leicht jodhaltiges Aroma – BZ VI-X
  6. Currykraut, Immortelle (Helichrysum italicum ‚Dwarf Curry‘) – leicht bitter, würzig, curryartig – BZ VI-IX
  7. Wald-Erdbeeren (Fragaria vesca) – süß, aromatisch – BZ V-VI und X
  8. Thymian (Thymus herba-barona var. citridora) – würzig, scharf, aromatisch, leicht zitronig – BZ V-VI

Infotafel zum Pflanzdach "Riechen" – Pflanzliste an den Gartenboxen der Bienen-InfoWabe

Boxen-Pflanzdächer an der Bienen-InfoWabeFach 2: Riechen

Aufgabe: Erlebe, wie verschiedene Düfte und Aromen auf dich wirken.
Tipp: Zerreibe die Blätter zwischen den Fingern, wenn die Pflanze nicht blüht. Übrigens: Blüte und Blätter müssen nicht unbedingt gleich intensiv duften.
Quizfrage: Riechen Blätter und Blüten zu jeder Tageszeit gleich?

Pflanzenauswahl

  1. Echter Thymian (Thymus vulgaris) – intensiv würzig, leicht zitronig – BZ V-X
  2. Kriechendes Berg-Bohnenkraut (Satureja spicigera) – intensiv würzig-aromatisch, pfeffrig-scharf – BZ VIII-X
  3. Fingerkraut-Fiederpolster (Cotula o. Leptinella potentillina) – intensiver Honigduft – BZ V-VI
  4. Kleinblütige Bergminze, Steinquendel (Calamintha nepeta ‚Triumphator‘) – Duft intensiv aromatisch, Mischung aus würziger Minze ähnlich „After Eight“,  Pfefferminze und mediterranen Kräutern wie Oregano – BZ IV-VII
  5. Felsen-Steinkraut (Aurinia saxatilis / Alyssum saxatile ‚Compactum Goldkugel‘) – Duft dezent, leicht und süßlich mit angenehmer, frühlingshafter Note – BZ IV-V
  6. Weißes Steinkraut, Duftsteinrich (Lobularia (o.) Alyssum maritimum) – Duft lieblich, warm, süß, nach Honig – BZ mehrfach von V-IX

Infotafel zum Pflanzdach "Tasten" – Pflanzliste an den Gartenboxen der Bienen-InfoWabe
Pflanzdach "Tasten" an den Gartenboxen der Bienen-InfoWabe
Fach 3: Tasten

Aufgabe: Fühle, wie unterschiedlich die Blattstrukturen sind.
Tipp: Berühre die Blätter erst sanft und dann ein bisschen fester.
Quizfrage: Können die winzigen Insektenfüßchen auch etwas fühlen?

Pflanzenauswahl

  1. Felsen-Fetthenne (Sedum album ‚Coral Carpet‘) – Blätter fleischig-kompakt, Polster moosartig weich und kühl – BZ VI-VIII
  2. Filziges Hornkraut (Cerastium tomentosum) – weich, pelzig, haarig, samtig, flauschig, kühl – BZ V-VI
  3. Hauswurz, Dachwurz (Sempervivum hybr. ‚Purble Quartz‘) – fest, fleischig, prall – BZ V-VII
  4. Spinnweb-Hauswurz (Sempervivum arachnoideum) – fest, fleischig, prall, kühl mit watteweichen, spinnwebartigen Fäden – BZ VI-VII
  5. Hauswurz, Dachwurz (Sempervivum sp.) – fest, fleischig, prall – BZ VI-VIII
  6. Hauswurz, Dachwurz (Sempervivum tectorum ‚Feldmaier‘) – kompakt, fest, fleischig; saftig, glatte, wachsartig, Blattspitzen stabil und ledrig – BZ VI-VII
  7. Kart(h)äusernelke (Dianthus carthusianorum) – Stängel drahtig, fest, glatt und kühl, Blätter dünn und wie trockenes Gras, Blüten samtig bis leicht trocken und papierartig – BZ VII-IX
  8. Immergrünchen (Sedum hybridum ‘Immergrünchen’) – glatte Blattoberfläche – BZ IV-VI, IX
  9. Weiße Fetthenne, weißter Mauerpfeffer (Sedum album) – Prall, fest, knackig, glatt, wachsartig, kühl
  10. Wollziest (Stachys byzantina) – weiche, samtig-filzige Blätter – BZ VI-VII
  11. Kriech-Thymian (Thymus praecox ‚Bressingham‘) – weich, dicht – BZ V-VII

Infotafel zum Pflanzdach "Sehen" – Pflanzliste an den Gartenboxen der Bienen-InfoWabe

Pflanzdach "Sehen" an den Gartenboxen der Bienen-InfoWabeFach 4: Sehen

Aufgabe: Beobachte, wie Farben auf deine Stimmung einwirken.
Tipp: Forme mit den Händen ein „Fernrohr“, um eine Farbe genauer betrachten zu können.
Quizfrage: Sehen Bienen die Farben genauso wie wir Menschen?

Pflanzenauswahl

  1. Hängepolster-Glockenblume (Campanula poscharskyana) – lavendelblau bis hellblau – BZ V-IX
  2. Große Sternmiere (Stellaria holostea) – zarte weiße Blüte – BZ IV-VI
  3. Blaukissen (Aubrieta x cultorum ‚Rosenteppich‘) – intensives rosa – BZ IV-V
  4. Frühlings-Fingerkraut (Potentilla neumanniana) – leuchtend gelb – BZ V-VI
  5. Zwerg-Nelke (Dianthus gratianop. ‚Badenia‘) – pink bis leuchtend purpurrot – BZ V-VII, IX
  6. Tripmadam, Felsen-Fetthenne (Sedum rupestre reflexum) – leuchtend gelb – BZ VII-VIII
  7. Moos-Steinbrech (Saxifraga x arendsii ) – weiß-rosa – BZ IV-V
  8. Teppich-Flammenblume (Phlox subulata ‚Candy Stripes‘) – weiß-rosa gestreift – BZ IV–V
  9. Kaukasische Gänsekresse (Arabis caucasica) – weiß – BZ III-IV
  10. Garten-Blaukissen (Aubrieta Hybride) – intensives blau-violet – BZ V-IX

Boxen-Pflanzdächer an der Bienen-InfoWabeWie geht’s weiter?

  • QR-Codes sollen zu den Lösungen der Quizfragen leiten und zur Audio-Fassung der Infotafeln
  • Einzelfotos von den blühenden Pflanzen sollen zeitnah diese Web-Unterseite ergänzen
  • Für den Bienengarten vor Ort wird eine wetterfeste Infotafel erstellt

DIY: Vorbereiten der Pflanzmulden

Vorbereiten der Boxen-Pflanzdächer an der Bienen-InfoWabe1. Materialien bereitstellen:

  • Drainage-Matte
  • Fleece
  • Erde für Steingarten
  • verschiedene Deko-Steinchen
  • Pflanzen
  • Gartengeräte

2. Zuschneiden der Drainage-Matte

Vorbereiten der Boxen-Pflanzdächer an der Bienen-InfoWabeDie  Drainage-Matte wurde auf Maß bestellt und dann doch recht üppig geliefert. Sie hat sich aber mit einer guten Schere recht leicht durchschneiden lassen.

Beim Auflegen zeigen die Noppen nach unten.

Bezugsquelle: My Mülltonne

3. Zuschneiden des Fleece-Stoffes

Vorbereiten der Boxen-Pflanzdächer an der Bienen-InfoWabeVorbereiten der Boxen-Pflanzdächer an der Bienen-InfoWabeAuch hier – etwas zu groß geliefert, doch dafür konnte sie am Rand ein wenig hochgezogen werden. Das dürfte für das vom Herstelle (My Muelltonne) empfohlene hin und wieder Säubern möglicherweise praktisch sein.  (Doch ehrlich gesagt: ich glaube nicht, dass ich das einmal machen werde.)

Dann folgte die Bepflanzung. Insgesamt war ich einen Tag lang beschäftigt. Die Boxen waren für mich etwas hoch und man musste doch etwas vorsichtig zu Werke gehen. Sicher werde ich auch die eine oder andere Pflanze noch umsetzen und die Fächer ergänzt werden. Mal sehen, was sich darin bewährt. Viel Spaß beim Nachmachen!

Artikelauszug zur Nachhaltigkeit der Bamberger Symphoniker

Foto: Andreas Herzau, Bamberger Symphoniker, Marian LenhardDie Bamberger Symphoniker sorgen bei ihren Tourneen seit 2021 systematisch für mehr Nachhaltigkeit. So nutzen sie auf kürzeren Strecken vor allem Bahn und Bus statt Flugzeug, kompensieren Emissionen über konkrete grüne Projekte an den Gastspielorten und reduzieren auch im Alltag ihres Konzertbetriebs CO2, etwa durch klimabewusste Hotel-, Programm- und Catering-Entscheidungen. Im Zentrum steht dabei nicht bloß Ausgleich, sondern tatsächliche Einsparung und nachvollziehbare ökologische Wirkung vor Ort, zum Beispiel durch Baumpflanzungen oder Pflegeprojekte in Bamberg und im Ausland.

Der Artikel¹ betont außerdem, dass die Nachhaltigkeitsstrategie vom Orchesterteam selbst getragen und als langfristiger Bestandteil der künstlerischen Arbeit verstanden wird. Intendant Marcus Rudolf Axt betont in unserem Interview, dass CO2-Minderung ein klares Kriterium für neue Projekte sei. Er erhofft sich, dass das Orchester auch andere Kulturschaffende und das Publikum zu nachhaltigerem Handeln anregt.

Als redaktionelle Mitarbeiterin für das Nachhaltigkeitsmagazin aus dem BlattGrün-Verlag liebe ich, Ilona Munique, Erfolgsgeschichten, die positive Zeichen setzen für eine gesunde Lebenswelt für Mensch und Tier. Auch, wenn hier die Bienen nicht direkt angesprochen sind, so doch aber unser schönes, erhaltenswertes Bamberg mit all seinen Lebewesen, mithin auch den Insekten. Ein guter Grund, hier in unserem Weblog auf den Gesamtartikel (s. Fußnote) zu verweisen.


¹Quelle: Ilona Munique: „Bamberger Symphoniker auf CO2-Sparkurs“. In: BlattGrün [Magazin], 2026, H. 1 (März/April), S. 36–37.

Fotos im Artikel: Andreas Herzau, Bamberger Symphoniker, Marian Lenhard

Transparenzbericht 2025

Der 2.039-ste Weblogbeitrag spannt im jährlichen Transparenzbericht den Bogen über unsere Highlights, Ziele, Aufgaben und Ergebnisse in 2025. Er endet in einer Vorschau unserer Pläne für das laufende Jahr.

Die Highlights zu Veranstaltungen, Hauptangeboten und Neuanschaffungen 2025

Fußbodenneuverlegung in der Bienen-InfoWabe1. Projektende „Fußbodenerneuerung der Bienen-InfoWabe“

Ende Januar war der neu verlegte Boden in mehreren Etappen und Umräumaktionen verlegt und eingeölt. Von der Entdeckung des Schadens im September 2024 bis zum letzten Einräumen Mitte März dauerte es also ein halbes Jahr, dank auch der Spenden von stolzen 6.500 Euro, wobei der größte Anteil vom Bürgerverein Bamberg-Mitte kam.

Jubiläumsfeier "10 Jahre Bienen-InfoWabe" am 18.05.2025 am Bienenweg 1, 96047 Bamberg / Förderkreis Bienenleben Bamberg e. V. (FKBB) und Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de (BLIB)2. Jubiläumsfeier „10-Jahre-Bienen-InfoWabe“ mit Festschrift

Zu unserem zehnjährigen Jubiläum der Bienen-InfoWabe am 18.05.2025 kamen weit über 200 Gäste, darunter etliche politische Vertreter/innen. Bürgermeister Jonas Glüsenkamp und Bienenpatin und FKBB-Mitglied Annemarie Rudel hielten jeweils eine feine Rede mit Rückschau und Versprechungen in die Zukunft. Musikalisch begleitete den Festtag das Duo „Little Radio“, Lisanne Bendig und Jürgen Punzet. An verschiedenen Stationen, die von unseren zahlreichen Helfer/innen toll betreut wurden, konnten sich Klein wie Groß vergnügen. Eine Festschrift gab’s ebenfalls.

3. Projektende bzw. Neuanschaffung „Kuck doch mal! Bänke für den Bienengarten“  

Im Wesentlichen Dank der Fördermittel aus dem Unterstützungsfonds der Stadt Bamberg wurde mit der neuen Mehrplatzbank an der zentral stehenden Blasenesche ein tolles, pflegeleichtes Ensemble zur Beobachtung der Insektenwelt, des entspannten Genießens des Bienengartens oder fürs Schmökern in Medien aus der Imker-Bibliothek geschaffen. Die generationentaugliche Sitzgruppe kam aus der Künstlerhand von Thomas Gröhling aus Bamberg-Bug.

Sitzbänke im Bamberger Bienengarten an der Blasenesche (Ausführung: Thomas Gröhling)

4. Auszeichnungen und Preise

  1. Publikumspreis (Platz 75 von 269) der Gewinnsparaktion „Sparda macht’s möglich“ (€ 400)
  2. Jurypreis 1. Platz in der Kategorie „Umwelt schützen und entdecken“ der Gewinnsparaktion „Sparda macht’s möglich“ (€ 4.000)
  3. BIWa als „Ort der Hoffnung“ im Heiligen Jahr 2025 (Erzdiözese Bamberg)
  4. Anerkennungspreis „Klimaschutzpreis“ im Rahmen der Klimaallianz Bamberg
  5. Kleinprojektpreis in Höhe von 1000 Euro innerhalb des städtischen Förderprojekts „MitMachKlima“ (Mobilitäts- und Umweltsenat) für unsere Initiative

5. Specials zu den BIWa-Sonntagsöffnungen

  • Sensen- und Dengelkurs
    Im Juni drehte sich dann alles um das Dengeln und Sensen. Wieder in der Blühwiese stand Josef „Jupp“ Schröder, Gartenfachmann und FT-Autor, mit seinem Kompagnon, Sebastian Zientek, der unermüdlich den von den Teilnehmenden mitgebrachten, oft uralten Sensen wieder einen Schliff verpasste. Dieser Sensen- und Dengelkurs wird von uns seit 2017 alle zwei Jahre angeboten und war erneut wieder mit 18 Teilnehmenden gut besucht.
  • Öffentliche Honigernte am Lehrbienenstand Bienenweg
    22 Interessierte von 3 Jahren an aufwärts durften im ERBA-Park nach einem Kurzvortrag zur Biene und zum Honig selbst mit Hand bei der Honigernte anlegen.
  • Saison-Abschlussfeier mit Vergabe des Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreises (BBU)
    Anlässlich der Saison-Abschlussfeier am 21.09.25 übergaben die Vorstandsmitglieder der FKBB e. V. den jährlich ausgelobten Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis im festlichen Rahmen. Die BBU-Peisträger 2025 sind hier vorgestellt. Musikalisch begleitet hat uns das Duo „Little Radio“ mit Lisanne Bendig und Jürgen Punzet.

6. Exkursionen

  • Im Rahmen der FKBB-Netzwerkexkursion ging es in den Freizeitpark „Villeneuve-sur-Lot“ in Neustadt bei Coburg unter der Führung von Wolfgang Settmacher aus dem Kreislehrgarten Oberhaid.
  • Bei der FKBB-Netzwerkexkursion geht es darum, Bindungen und Synergieeffekte zu erzielen, aber auch, um über den eigenen Tellerrand zu blicken. Diesmal besuchten wir den Oberhaider Bürgermeister Carsten Joneitis, der uns eineinhalb Stunden Zeit gab, ihn zum Thema „Zukunftsfähige Stadt“ zu interviewen. (s. a. „Klima-Leuchtturm Oberhaid. Man muss es vorleben“ in: BlattGrün-[Magazin] 2025, H. 5, S. 8-9. Heft als .zip-Datei.

Fazits zum Jahr 2025

  • „Große Werke vollbringen nicht Kraft, sondern Ausdauer.“ (Samuel Johnson)
  • „Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende.“ (Demokrit)

Unsere sechs Kern-Aktivitäten im Einzelnen

1. Die „Bamberger Schulbiene“ und Unterrichte

Schulbienenführung für Caritas-Fachakademie für SozialpädagogikVorab: Die Aktivitäten der Bamberger Schulbiene können auf einer eigenen Tagebuchseite nachgesehen werden.

2. Bienenpatenschaften

  • Unsere Bienenpatenschaften werden für den Zeitraum von zwei Jahren abgeschlossen. Steigende Lebenshaltungs- und Energiekosten waren auch in 2025 noch Thema. Doch zum Jahresende konnten wir auf treue 28 (29) Bienenpat*innen zählen. Herzlichen Dank für euer Vertrauen in die Initiative!
  • Unsere Bienenpat*innen wurden mit 4 Bienenpaten-Newslettern (durchschnittlich rund 11 (10) Seiten inkl. Pressespiegel) und 18 (14) Rundmails auf dem Laufenden gehalten.

3. Bienen-InfoWabe

Grundschule Scheßlitz, Klasse 2b zum Schulbienen-Unterricht in der Bienen-InfoWabe, Bienen-leben-in-Bamberg.deVergangene Aktivitäten und Termine der Bienen-InfoWabe finden sich im Archiv 2025.

4. Bamberger Bienengarten

Sommertreffen der Bienengartenfeen

5. (Lehr-)Bienenstandorte

Lehrbienenstand "Bienenweg" im WinterkleidMit Stand Dezember wurden 13 (12) Völker an 5 (6) Bienenstandorten geführt, die neben ihrer Aufgabe als Lehrbienenstände auch den Bamberger Lagenhonig hervorbringen. Einige unserer Völker sind mit einer Bienenpatenschaft verbunden.

6. Medien- und Öffentlichkeitsarbeit

Um das Bienenthema in der Bevölkerung breit zu verankern, setzen wir auf eine kontinuierliche Medien- und Öffentlichkeitsarbeit. Sie nimmt vor allem Bezug auf unsere Aktivitäten und Termine, über die wir auf verschiedenen Kanälen umfassend berichten.

Medial setzen wir dabei auf eine breit gestreute Pressearbeit, außerdem auf Weblog-Beiträge und parallel erfolgende Postings via Social-Media-Plattformen und WhatsApp-Gruppe.

a) Aktivitäten / Termine

  • 2 FKBB-Exkursionen (Bildungsexkursion Villeneuve-sur-Lot | Netzwerkexkursion Oberhaid)
  • 2 Märkte (Traditioneller Honigmarkt | Pop-up-Markt Lange Adventssamstage)
  • 59 (57) Artikelabdrucke (Pressespiegel) von 25 (25) Pressemitteilungen, darunter 5 mehrseitige Reportagen
  • 135 (155) Weblog-Beiträge, veröffentlicht unter „Bienen-leben-in-Bamberg.de“ mit 35.315 (44.677) Besucher/innen. Das sind 20,7 % weniger bei 70.292 (67.699) Seitenansichten, was wiederum ein Plus von 4,1 % bedeutet.
    Die Beiträge dienen neben der Öffentlichkeitsarbeit auch uns selbst als Reflexions- und Lernmöglichkeit sowie als Archiv. Alle Beiträge werden verantwortungsbewusst auf der Grundlage eigener Erfahrungswerte und im Abgleich mit sorgfältiger Recherche in geeigneten Quellen verfasst sowie fast ausschließlich mit eigenen Fotos bestückt.
  • Führen der Imker-Bibliothek. Der Bestand beträgt 308 (304) Medien, davon 94 (89) Rezensionsexemplare (bedeutet: kostenlose Verlagsexemplare im Gegenzug von Buchbesprechungen, zu finden in unserem Weblog, Suchwort: Rezension).

b) Background – unterstützende Aktivitäten im Hintergrund

  • Teilnahme an Fortbildungen

"Task-Force Vespa velutina" Bamberg: Treffen von FKBB und UNB am 13.03.2025Up-to-date-bleiben ist für uns selbstverständlich. Kontinuierliche Fort- und Weiterbildung wird aber auch im Hinblick auf die ehrenamtliche Tätigkeit von Reinhold Burger als Bienensachverständiger eingefordert und ist nachzuweisen. An folgenden Fortbildungen nahmen wir einzeln oder gemeinsam teil:

  1. Expertenkonferenz zur Vespa velutina (Online)
  2. Fortbildung „Celler Imkertage“ mit Schwerpunkt Wildbiene vs. Honigbiene
  3. Veitshöchheimer Imkerforum (Online)
  4. Bienensachverständigen- u. Fachwarte-Tagung, StMELF
  5. „Erfahrungen Chemiefrei zu imkern“ und „Varroa-Resistenz 2033“ de BIV mit Thomas van Pelt
  6. Vespa velutina, Online-Schulung der LWG/IBI
  7. „Die lange Nacht der Bienenwissenschaft“, AG der Institute für Bienenforschung (Online)
  8. „Vespa velutina – Grundlagen der Nestsuche und Nestentfernung“, Online-Fortbildung des IBI mit Ronald Jäger
  9. „Aktionsplan Vespa velutina Bayern“, Online-Vortrag vom IBI durch Ronald Jäger
  10. „Förderantragsverfahren Nestentnahmen der Asiatischen Hornisse“, Online-Kurs IBI
  11. Teilnahme an Fortbildung für Bienensachverständige (BSV) und Fachwarte des Instituts für Bienenkunde und Imkerei, IBI der LWG
  • Kooperations- / (politische) Kontaktarbeit / Netzwerken / Pressetermine
  1. Teilnahme an Filmrolle „Ausgebrummt“ in der KUFA mit anschließendem Come-together
  2. Neujahrsempfang der Stadt Bamberg, Lobbyarbeit
  3. „Task-Force Vespa velutina“ – Treffen mit der Unteren Naturschutzbehörde Bamberg (UNB)
  4. Spendenübergabe für Fußboden durch Bürgerverein Bamberg-Mitte (Heiko Küffner)
  5. Spendenübergabe für Fußboden durch Sparkasse Bamberg (Matthias Polz)
  6. Treffen mit Olaf Seifert (SPD) zu Kooperations- und Zukunftsthemen
  7. Bildungsexkursion in den Freizeitpark „Villeneuve-sur-Lot“ in Neustadt bei Coburg
  8. Teilnahme an OMV der Bayerischen Imkervereinigung (BIV) in Nürnberg
  9. Besuch der Fraktionssitzungen von CSU, SPD und GRÜNE für Unterstützungsersuchen zur Abwehr der Vespa velutina
  10. Teilnahme an Eröffnung des Heidelsteigparks mit Wildbienenarealen in Bamberg-Ost
  11. Unser Honigstand am „Etwas anderen Erntedankfest“ in der Gärtnerei Niedermaier
  12. Teilnahme am Sozialen Hackathon „Mach halt!“ zur Stärkung der Demokratiearbeit in der Lagarde1
  13. Teilnahme am VHS-Kurs Diskurswerkstatt „Braucht unsere Demokratie ein Update?“ des Büros für Nachhaltigkeit Bamberg
  14. Übergabe „Kleinprojektpreis“ für Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de im Rahmen des MitMachKlimas durch Bgm. Jonas Glüsenkamp
  15. Vorsitz im Förderkreis Bienenleben Bamberg e. V. (FKBB); durchgeführt wurden 5 Vorstandssitzungen und eine Ordentliche Mitgliederversammlung mit Wahlen
  • Öffentlichkeitsarbeits- und Auskunftsmaterial
    • Anfertigen des Transparenzberichts 2024
    • Erstellen des BIWa-Jahresprogramm 2025 (online unter „Aktivitäten und Termine“ (jetzt unter: Archiv 2025)
    • Flyererstellung BLIB und AK25-Programm
  • Beratung / Besondere Hilfeleistungen
    • Bienensachverständigen-Einsätze (Reinhold Burger) in Bamberg und Umgebung
    • Telefonische Beratungen sowie Vermittlungen von gesichteten Bienenschwärmen

Geld- und Sach-Spenden

Wie immer dürfen wir für die allfälligen Unterhaltskosten (Schulmaterial, Bücher, Bienengarten, Mobilar- und Materialkauf bzw. -erhaltung etc.) auf unsere rund 30 Bienenpatinnen und -paten zählen – ob über ihre Patenbeiträge oder darüber hinausgehend.

Spendenübergabe des Bürgervereins Bamberg-Mitte durch Heiko Küffner an Kassenwartin Gabi Loskarn und Vorsitzenden des FKBB e. V., Ilona Munique und Reinhold BurgerSodann gab es großzügige Förderungen aus den Unterstützungsfonds der Stadt Bamberg, dem Gewinn-Sparverein der Sparda-Bank („Sparda-machts-möglich“), dem Bürgerverein Bamberg-Mitte und der Sparkasse Bamberg (WirWunder via Betterplace).

Näheres zu Spenden hier.

Aber auch Privatpersonen, Vereine und Wirtschaftsbetriebe unterstützen die Projekte zum Wohl der Bienen und der Stadtnatur.

Dankeschön 🙂 allen Unterstützer*innen, die sich in jeglicher Weise um Bambergs Bienenwelt bemühen. Eure Hilfe stärkt unsere Region nachhaltig!


Die elementaren Vorhaben für 2025 – und was daraus wurde

  1. Fußbodenneuverlegung – erreicht
  2. Projekt „Kuck doch mal! – Bänke für den Bienengarten“ – Installierung – teilweise erreicht -> Fördersumme für Gesamtprojekt zu gering
  3. Projekt „Task Force Vespa velutina“ und politische Öffentlichkeitsarbeit – erreicht
  4. Festschrift zum Jubiläum „10 Jahre Bienen-InfoWabe“ – erreicht
  5. Jubiläumsfest „10 Jahre Bienen-InfoWabe“ – erreicht
  6. Schulbienen-Unterrichte – erreicht
  7. Imker-Anfängerkurs (12 Module AK25) – erreicht
  8. Vertiefungsseminare – erreicht
  9. Veranstaltungen für BIWa-Sonntagsöffnungen: Sensenkurs, Öffentliche Honigernte, Saisonabschluss mit Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis – erreicht

Pläne für 2026

  1. Aufbewahr(Müll)boxen mit Musterpflanzdächern installieren
  2. Projekt „Kuck doch mal! – Bänke für den Bienengarten“ – Fortsetzung Fundraising für weitere Bänke
  3. Projekt Touchpoints „Bienenwissen inklusiv“ (1-3) – Fundraising
  4. Vorbereitung auf Vespa velutina (Asiatische Hornisse) – Monitoring
  5. Wahlprüfstein und Lobbyarbeit „Lichtverschmutzung / Lichtemission“
  6. Schulbienen-Unterrichte
  7. Imker-Anfängerkurs (12 Module AK26)
  8. Vertiefungsseminare
  9. Veranstaltungen für BIWa-Sonntagsöffnungen: Öffentliche Honigernte, Saisonabschluss mit Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis

Unser übergeordnetes Ziel

Honigbiene an Skabiosen-FlockenblumeDer Erhalt der Bienenwelt in Bamberg ist unsere Leitschnur.
Wir legen dabei den Fokus auf die Honigbiene, da wir hier die weitreichendsten Qualifikationen haben. Dennoch richten wir bei unserem Tun auch ein Augenmerk auf die Artenvielfalt von Wildbienen und anderen Insekten und schließen die entsprechende Flora mit ein. Dies wird in der nahen Zukunft noch mehr Gewicht erhalten, wenn die Asiatische Hornisse (Vespa velutina nigrithorax) auch Bamberg erreicht haben wird.

Logo für alle Schwerpunktthemen (= Bienen, Honig, Imkerei, Natur) der Bienen-InfoWabeWie gehen wir dabei vor?
Wir eröffnen nachhaltige Perspektiven für alle an den Honigbienen und ihrer Pflege nebst ihres Lebensraums sowie an verantwortungsbewusster Imkerei und qualitätsvollen Honig Interessierten, unabhängig von deren Imkervereinszugehörigkeit und wo Angebote vor Ort fehlen. Informierend, beratend, vermittelnd, motivierend, Gemeinschaft anbietend und … ja, manchmal sogar tröstend.

Wildbiene an Kokardeblume (Papageienblume)Beim Thema Wildbienen installieren wir Beispielanlagen im Bienengarten, beschaffen Literatur und setzen auf Multiplikatoren und Synergien von und mit qualifizierten Institutionen und Angeboten, bspw. BUND Naturschutz, LBV und weitere anerkannte Kapazitäten.

Was wollen wir nicht?
Immer mehr Jungimker/innen mit immer weniger Kompetenz für eine verantwortungsvolle Bienenhaltung. Immer mehr Wildbienenhotels, die gut gedacht, jedoch schlecht gemacht sind. Neid und Missgunst, vor allem dort, wo Zusammenarbeit zielführender wäre. Und ja, manchmal ist die Grenze zur Ausnutzung überschritten. Doch wie heißt es so schön?

„Wer sich einsetzt, setzt sich aus.“ (Friedrich Schorlemmer)

Was wir uns wünschen: Weiterhin Kraft, Mut, Ausdauer und all unsere tollen Unterstützer! Das wurde uns in diesem Jahr immer wieder zuteil, wofür wir zutiefst dankbar sind!


[Frühere Transparenzberichte]

Veitshöchheimer Imkerforum 2026 (1)

Am 7.2.2026 fand die Fachtagung Veitshöchheimer Imkerforum des Instituts für Bienenkunde und Imkerei (IBI) in der Aula der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) statt. Wie die Präsenzveranstaltung war auch die Online-Teilnahme sehr gut besucht.

Das Forum stand unter dem Thema „Imkerei im Wandel – Wie hat sich die Imkerei verändert und welchen Herausforderungen müssen wir uns stellen?“. In loser Folge will ich auf unserem Blog meine Eindrücke und Take Home Messages vorstellen.


Begrüßung

Aus den Begrüßungsreden habe ich folgende Personalia mitgenommen:

  • IBI: Mit dem 1.3.2026 wird die bisherige stellvertretende Leiterin Dr. Ingrid Illies offiziell die Leitung des IBI übernehmen. Sie folgt Dr. Stefan Berg nach, der Ende 2025 in den Ruhestand ging.
  • Bay. StMELF:  Die Gesamtleitung des Referats L3 Gartenbau, Weinbau, Bienen hat Dr. Andreas Becker übernommen.  Referent für das Fachgebiet Bienen wird Thomas Rödel, bisher als Ansprechpartner im Kompetenzzentrum Förderprogramme für Bienen zuständig.

Berichte aus dem Institut für Bienenkunde und Imkerei

BeeCom, Honig- versus Wildbienen (Dr. Ingrid Illies)

Kooperationsprojekt des IBI zusammen mit der Universität Bayreuth. Laufzeit 2024 bis 2027.

  • 2024 erfolgte eine Auswahl von Waldstandorten ohne Bienenstände im Umkreis. Die Standorte wurden floristisch kartiert. Weiterhin wurden zwei sogenannte Untersuchungskreise festgelegt, das sind Standortpaare, die später miteinander verglichen werden können.
  • 2025 Aufstellung von jeweils sechs Bienenvölkern inkl. Stockwaagen in einem der Untersuchungskreise. Aufstellung von Nisthilfen für Wildbienen. Entnahme von Honig- und Bienenbrotproben. Erfassung der Wildbienen im April, Juli und August in allen Standorten.
  • 2026 Erneute Erfassung der Wildbienen im April, Juli und August in allen Standorten.  Entnahme von Honig- und Bienenbrotproben. Analyse der entnommenen Proben und Auswertung der Wildbienenkartierungen mit der Erfassung einer möglichen „Störung“ durch das Aufstellen der Bienenvölker.

Weitere Infos zum Projekt auf der Website des IBI: BeeCom

ZuFi, Zukunftsfähige Imkerei (Artur Kammerer)

Laufzeit 2023 bis 2026.

Herr Kammerer stellte die ZuFi-Datenbank vor. Seinen Vortrag gliederte er nach einer sogenannten Prozesslandkarte.  Anhand ausgewählter Tätigkeiten der Imkerei demonstrierte er einen möglichen Einsatz der Datenbank.

In dem kostenlosen Magazin „Schule und Beratung“, herausgegeben vom StMELF, soll demnächst ein Artikel zum Projekt veröffentlicht werden. Hier der Link zum Magazin: https://www.stmelf.bayern.de/service/publikationen/fachmagazin-schule-und-beratung/index.html

Weitere Infos zum Projekt auf der Website des IBI: ZuFi

KliBi, Einfluss des Klimawandels auf die Imkerei (Lena Wehner)

Laufzeit 2023 bis 2026.

Ziel des Projekts ist die Erforschung der Auswirkungen des Klimawandels auf Bienen und die Imkerei. Generell gilt, dass die westl. Honigbiene durch entsprechende Verhaltensweisen sehr anpassungsfähig an ihre Umwelt ist. Dies hat jedoch auch seine Grenzen. Dazu stellte Frau Wehner Versuche zum Hitzestress von Bienen während ihrer Entwicklung vor. Hier exemplarisch ein Ergebnis:  Werden Arbeitsbienen im 4. bis 5. Larvenstadium einer Temperatur von 42 °C ausgesetzt, haben sie eine signifikant kürzere Lebensdauer im Vergleich zur Kontrollgruppe. Für Drohnen gilt das ebenfalls, unabhängig davon, in welchem Larvenstadium sie einem Hitzestress von 42 °C durchgemacht hatten.

Weitere Infos zum Projekt auf der Website des IBI: KliBi


Velucord Projekt und Aktionsplan Vespa Velutina (Dr. Ronald Jäger)

Aus dem Vortrag von Dr. Jäger nehme ich drei Take Home Messages mit:

  1. Die Fraßbilder der Vespa velutina (Vv) unterscheiden sich deutlich im Vergleich zu Wespen. Vv zeigt grobe und zerklüftetet Fraßspuren und viele ausgefressene Hinterleiber. Wespen trennen dagegen Köpfe und Hinterleiber fein säuberlich ab. Diese Beobachtung beim Gemüll könnte Relevanz beim Nachweis von Schäden an Bienenvölkern im Hinblick auf Versicherungsleistungen haben.
  2. In Bayern werden Nester der Vv mit Aktivkohle bekämpft. Die Aktivkohle tötet die adulten Hornissen und einen Teil der offenen Brut. Verdeckelte Brut wird damit nicht abgetötet. Das heißt, dass nach einer Bekämpfung eine Zeit lang weiterhin Hornissen schlüpfen und somit Flugbetrieb am Nest zu beobachten ist. Wichtig ist die Erkenntnis, dass die nachschlüpfenden Hornissen das Nest NICHT regenerieren können.
  3. In Foren und der Literatur wird die Stachellänge der Vv teilweise mit bis zu 7 mm angegeben. Dieser Wert gilt jedoch für die Vespa mandarina, die asiatische Riesenhornisse und nicht für die Vv. Messungen der Stachellänge der Vv reichen von 2,6 mm bis 4,5 mm, im Durchschnitt 3,4 mm. Hornissenschutzanzüge müssen daher mindestens 5 mm Dicke aufweisen!

Weitere Infos zum Aktionsplan auf der Website des IBI: Vespa velutina


Unser nächster Blogbeitrag befasst sich mit den weiteren Programmpunkten:

  • Imkerei im Wandel – ist der Boom vorbei?
  • Vermarktung im Wandel
  • Bayerische Landesbienenzucht – Wo stehen wir?
  • Milben, Hornissen & Co. – Neue und alte Gegenspieler der Honigbiene?
  • Podiumsdiskussion

 

Nachhall Glüsenkamps „Bamberg Foren“, Forum 3: Klima und Ökologie

Flyer "Bamberg Foren" 2026 der Stadt BambergGerne leisteten wir einen Eingangsbeitrag zu den Bamberg Foren, Forum 3: Klima und Ökologie, veranstaltet von Jonas Glüsenkamp im Harmoniesaal am 21.01.2026.

Jonas Glüsenkamp Bamberg Foren, Forum 3: Klima und ÖkologieNatürlich ging es uns um die Bienen und deren Bestäubungsleistung als wertvollen Beitrag für die Ökologie – gleich, ob Wild- oder Honigbiene. Wir schilderten die bestehenden und drohenden Gefahren durch Bienenschädlinge und in der Folge die Verluste an Biodiversität durch extrem verringerte Insektenvorkommen.

Eine echte Diskussion war in der Kürze der Zeit aber nicht möglich. Denn die Materie ist sehr komplex und macht Differenzierungen notwendig. Doch eines steht fest: Die Natur muss als PFLICHTFACH einer Kommune gelten, nicht als freiwillige Leistung.

Jonas Glüsenkamp Bamberg Foren, Forum 3: Klima und Ökologie

Jonas Glüsenkamp Bamberg Foren, Forum 3: Klima und ÖkologieUnsere Bitte an den potenziellen Oberbürgermeister – so die Aufforderung Glüsenkamps – lautet jedoch fast noch allgemeiner Natur: „Weiterhin eine offene, vertrauensvolle Kommunikationsbereitschaft und das Nutzen fachlicher Expertise, die – hier können wir natürlich nur für uns sprechen –  wir gerne anbieten statt  banaler, belangloser oder hinhaltender Antworten.Jonas Glüsenkamp Bamberg Foren, Forum 3: Klima und Ökologie

Dass die Bevölkerung Willens und in der Lage ist, bei all der Themenvielfalt einer Stadt mitzugehen, haben der komplett gefüllte Saal und die Wortbeiträge bewiesen.

Hier die Stichworte der Themen und Fragen, die den Bürgerinnen und Bürger am Herzen lagen:

• Bäume pflanzen und wässern
• Tiefensammler – warum 47 Bäume fällen
• Laubsaugereinsatz reduzieren, den Insekten zuliebe
• Autochthone Gehölze in Gaustadt
• Umsetzung von bereits beschlossenen Maßnahmen
• Entsiegelung der Flächen
• Erneuerbare Energie
• Stadtwerke sollen grün sein
• Tierschutz
• Wärmeenergie aus Flusskraftwerken
• Ausgleichsflächen in der Stadt, nicht irgendwo anders
• Flusswärmepumpe
• Bessere Kommunikation
• PVA-Parkplätze
• Netzausbau
• Schwammstadt verwirklichen
• Begrünungsförderungen für Privatpersonen ermöglichen
• Entsiegelungsplan
• Bahnhofsfläche schwierig (Besitzverhältnisse Stadt / Land / Bahn)
• Fortbildungen für das Gartenamt
• Aufenthaltsqualität von Straßen verbessern
• Kommunikation und Information über die Straßenverkehrsordnung für die Bevölkerung
• Gelbe Farbe für Begrenzungen an weiteren neuralgischen Punkten
• Experimentelle Konzepte ermöglichen

Jonas Glüsenkamps erste konrete Maßnahmen als möglicher Oberbürgermeister:

  • P+R wieder kostenlos
  • Unfallstellen ausloten und sicherer machen
  • Im Stadtrat Stimmung für Klima und Ökologie machen