Bienenvideos der Extraklasse

Badewochenende … wir lassen unsere sonnenverbrannten Körper vorsichtig in die kühlenden Kissen sinken und uns von virtuellen Bienen Luft zu fächeln … aaaahhhhh! Danke an alle unsere Fb-Freunde der Bamberger Schulbiene für so manchen heißen Video-Tipp!

Können Bienen rückwärts fliegen? Und wie finden Sie zurück in ihren Stock? Der bekannte Neurobiologe Prof. Randolf Menzel kidnappt Bienen und demonstriert ihr unglaubliches Erinnerungsvermögen – tolle Makroaufnahmen auf TerraX!

Video TerraX Bienenflug

Faszinierender Kurzfilm von National Geographic zur Entwicklung der Biene – vom Ei bis zum Schlüpfen in rund einer Minute. Wer genau hinsieht, entdeckt dabei ihren schlimmsten Feind …

National Geographic BienenentwicklungNatürliich darf auch ein Clip aus dem Film von „More than honey“ nicht in unserer Auflistung fehlen.

More than honey Clip

 

Bamberg Backstage: die Honig-Verkostung fürs ZDF-Magazin WISO

Reinhold Burger und Mario am SetHonig-Sommeliers wie Reinhold Burger gibt es wohl nicht allzu viele in Deutschland. Zumindest in Mainz scheinen sie nicht an jeder Ecke zu stehen. So nahm im Auftrag des ZDFs ein Drehteam des Macondo-Studios die süße Spur zu uns nach Bamberg auf und ließ für die Sendung WISO Honige verkosten. Eingebettet wurde das Hauptanliegen in zwei weitere Sequenzen: Woher kommt der Honig und wie wird er verarbeitet?

Im Vorfeld des Drehs

Daniel stellt die Kamera einAnfang März erhielten wir die Anfrage des Redakteurs Erik Hane, der einen Dreh für Mai vorsah. Da wir nicht wussten, ob uns bis dahin bereits fertig verdeckelter Honig von unseren Bienen geliefert werden würde, gingen wir auf Nummer Sicher. Zwei Imkerkollegen, Nikolaus Hofmann und Michaela Hock (DANKE!), versprachen uns, ein paar Honigwaben aufzuheben, da sie erfahrungsgemäß bereits früher als wir ernten können. Doch haarscharf wenige Tage vor dem Dreh am 27.05. schenken uns unsere Bienen die exakt dafür erforderliche Menge!

Daniel und Erik am Drehort in Bamberg, SchiffbauplatzDrei Drehorte an einem Tag erforderten gute Koordination vorab und zügiges Setting im Durchgang. Der Rest wurde mit Flexibilität, gegenseitigem Vertrauen in die jeweilige Professionalität des anderen sowie wunderbarer Mitspielerinnen und -spieler vor Ort bewältigt. Und so lief’s ab:

Bei den Bienen

Macondo-Drehteam am Schiffbauplatz, BambergNach den Detailabsprachen um 9 Uhr im Garten von Bienenpatin Gabi Loskarn entschieden wir uns des Lichts wegen zum Dreh am Schiffbauplatz beim Volk von Bienenpatin Ruth Vollmar, obwohl das Volk an der Weide um einiges weiter entwickelt gewesen wäre.

Ton ist okay. Kamera bereit?Kameramann Daniel und Tontechniker Mario hatten ihre handlichen Geräte schnell aufgebaut und auf die Situation eingestellt. Da es noch sehr kühl war, hielt sich der Flugverkehr unserer Bienen in Grenzen. Klamm und träge ließen sie sich anstandslos in ihre Heimstatt schauen. Wir nutzten natürlich die Gelegenheit zur imkerlichen Durchsicht, was das Drehteam geduldig abwartete.

Reinhold Burger wird scharf gestelltIm Anschluss daran folgten die Interviews. Ja, es ist nicht einfach, kurze Sätze zu sprechen, wenn es doch soooo viel zu sagen gäbe und die Materie der Imkerei einfach sehr komplex ist. Klar brauchten Reinhold und ich mehrere Anläufe, doch das ist wohl normal. Wir stellten jedenfalls fest, dass das Reden im Stehen und im Außengelände leichter fällt als im Sitzen, wie es später beim Honigverarbeiten erforderlich war.

Beim Honigverarbeiten

Erik Hanen beim Honigentdeckeln, flankiert von Mario und ReinholdDoch vorher gab’s erst mal Mittagessen. In Bamberg wird grundsätzlich nicht gehetzt, sondern genossen, und ein bisschen sehen wir uns ja auch als Bamberger Genussattaché. Das Zeitmanagement jedenfalls sah dafür genügend Puffer vor. Was es jedoch nicht vorhersehen konnte, waren erzwungene „Kunstpausen“, hervorgerufen durch aktuelle Bauarbeiten um uns herum mit Presslufthammer-Sound.

Tontechniker Mario beim EntdeckelnAber auch dezent tickende Zimmeruhren können stören. Wohingegen das Drehgeräusch und das Prasseln des Honigs an der Schleudertonnenwand kein Problem war, vielmehr erwünscht. Die vier Waben zum Bestücken derselbigen entdeckelten wir im Tandem, unterstützt vom Drehteam, das diesen Vorgang gerne selbst einmal ausprobieren durfte. Blutige Anfänger und spitze Entdeckelungsgabeln – na, ob das wohl gut geht? Seht selbst:

Das Honigschleudern

Honigschleudern für WISOImmer wieder herrlich der Moment, wenn zum ersten Mal die Schleuder in Gang gesetzt wird und alsbald ein feiner Honigduft aus der Trommel steigt. Um die Sicht für die Kamera nicht zu beeinträchtigten, verzichteten wir sogar auf den Deckel, auf die Gefahr hin, dass feine Honigtröpfchen die Linse trüben können. Natürlich ganz behutsam zunächst setzen wir die gute alte Vier-Waben-Handschleuder in Gang, die wir von den Eltern bzw. Großeltern unserer Ehrenbienenpatin Jutta übernommen hatten. Süße Grüße an dieser Stelle!

Der Honig beginnt zu fließen, gefilmt von Kameramann DanielDaniel und Reinhold beobachten den ersten Honigfluss

Beim Honig-Verkosten

Das Drehteam ist bereit! v.l.: im Dachgarten von Christiane Hartleitner, Redakteur Erik Hane, Honigsommelier Reinhold Burger, Kameramann Daniel, Tontechniker Mario, Honigverkosterinnen Felicitas Sauer und Ina KudlichDen Hauptanteil der geplanten WISO-Doku sollte das Honigverkosten bilden. Anders als im WISO-Honig-Test von 2008 wurden diesmal nur sechs Sorten verkostet, die uns Erik Hanen angeliefert hat. Für die Blindverkostung wurden die Schüsselchen mit Nummern versehen. Getestet wurde anhand des Honig-Aroma-Rades nach Marianne Kehres, das sich bislang gut bewährt hat.

Erik bringt die Honige zum VerkostenZum Ergebnis dürfen wir natürlich noch nichts verraten, aber wohl doch so viel, dass keiner der Honige mit unserem eigenen, den Bamberger Lagenhonig, oder den von Christiane Hartleitner mithalten konnte, die wir „just for fun“ nach der offiziellen Verkostung ebenfalls testeten.

Verkostungsteam: Ina Kudlich, Reinhold Burger, Felicitas "Fee" SauerHonigsommelier Reinhold Burger wurde dabei von zwei kulinarisch erprobten Damen, unseren Bienenpatinnen Felicitas Sauer und Ina Kudlich unterstützt. Da beide Geschäftsfrauen sind, bedanken wir uns besonders herzlich, dass sie uns ein Stück ihrer knappen Zeit dafür geschenkt haben. Und unser Dankeschön besteht sehr gerne aus ihrer beider Vorstellung hier:

Felicitas „Fee“ Sauer ist Anbieterin eines veganen Catering-Services sowie der Online-Website Feegan.de mit veganen Themen, außerdem hauptberuflich Geschäftsführerin von Allpack-Süd, einem Transportunternehmen aus Familientradition.

Ina Kudlich ist Barista und Mit-Geschäftsinhaberin von mokka makan – Kaffee und orientalische Spezialitäten und ihres Zeichens Kaffeespezialistin mit einer sensiblen Zunge, die auch die Bonitur von Honig einzuschätzen weiß.

Christiane Hartleitner mit eigenem Honig vom SchiffbauplatzChristiane Hartleitner, in deren Räumen vis-á-vis vom Gabelmoo wir freundlicherweise die Verkostung durchführen durften, hat unseren Drehtag perfekt unterstützt. Als „Störungsbeauftragte“ bat sie sowohl Flötistinnen als auch Bauarbeiter charmant um Lärmpausen. Wir danken ihr nicht nur dafür sehr herzlich, sondern generell für die unkomplizierte Nutzung ihrer schönen Wohnung sowie die Versorgung backstage!

Die Kunsthistorikerin, die übrigens ebenfalls Bienen am Schiffbauplatz beherbergt, ist außerdem Online-Redakteurin der bekannten „Bamberger Online-Zeitung“. Sie nutzte die Gelegenheit, zusammen mit ihrem Kollegen Erich Weiß, dem wir wunderbare Bilder verdanken, einen eigenen Beitrag zu diesem denkwürdigen Ereignis zu schreiben.

Die Verkostungslöffelchen türmen sichVon daher erlauben wir uns, euch jetzt auf den Hauptteil umzuleiten.

Viel Vergnügen bei der Bilderschau auf BOZ unter dem Titel: Zum Drehort der Honig-Verkostung in Bamberg – ZDF-Magazin WISO berichtet

Honig aus Franken auf dem Prüfstand

frisch gefüllte Honiggläser„Detektivarbeit im Namen der Wissenschaft“ am Fränkischem Honig. Ist er echt oder mit billigem Sirup gestreckt? „Fränkischer Honig – Honigfälschern auf der Spur“, ein BR-Video, geht der Sache nach. Danke für den Tipp, Gabi!

Die strenge Honigverordnung (HonigV) (wir berichteten) ist maßgebend für Deutschland und muss von allen Imkern, ob im Haupt- oder Nebenerwerb oder als einer von rund 90% Hobbyimker, die Honig „herstellen“ (eigentlich tun das ja die Bienen), unbedingt beachtet werden. Doch keine Sorge – fränkischer Honig ist allenfalls mal überlagert, schlecht ist er damit noch lange nicht. Und verfälscht schon gleich gar nicht. Sichergehen kann man am besten jedoch, kauft man seinen Honig beim Imker seines Vertrauens in der Nachbarschaft. Noch gibt es diese … und unsere Initiative will gemeinsam mit den hiesigen Imkervereinen dafür sorgen, dass das so bleibt bzw. wieder besser wird.

Süchtige Bienen?

Tote Bienen und PuppenDie Medien sind während der Blühzeit voll von Berichten zu Bienen. Hier zwischenrein ein Rundfunkbeitrag sowie Online-Lesestoff (mit allerdings verjährtem TV-Schnipsel vom 7.2.13) zu einer aktuellen interessanten Studie. Sie bestätigt, dass es den Bienen nicht viel anders geht als zigarettenrauchenden Menschen, deren Belohnungszentrum nach immer mehr schreit, gefangen in einer kaum mehr steuerbaren Abhängigkeit.

Nature: Bienen und Neonicotinoide (Rundfunkbericht, WDR, 23.04.2015, 5:47 Min.)

Pflanzenschutz mit Suchtgefahr: Neonicotinoide ziehen Bienen an (Bericht SRF, 23.04.2015)

Vom imkerlichen Beobachten bis zur Bienenforschung

Als ich am Ostersamstag unserer Bienenpatin Carmen Dechant das Osternest vorbeibrachte, suchte ich natürlich auch unser Volk „Heiliggrab“ auf. Carmen war besorgt, lagen doch etliche tote Bienen um die Beute herum. Auf dem schwarzen Vlies sind sie natürlich auffallender als auf bewachsenem Boden. Doch sind es wirklich zu viele?

Bienenbeobachtung

Tote und verklammte Bienen vor dem StockHingekniet und angestupst. Tatsächlich war ein guter Teil nur vermeintlich tot. Die Bienen hatten möglicherweise die Temperatur falsch eingeschätzt, bzw. es sanken die Grade vielleicht wieder, weil sich Wolken vor die Sonne schoben. Beim Rückflug könnte es ihnen schlicht zu kalt geworden sein, wodurch sie verklammten. Von den verstorbenen waren etliche wohl auch Winterbienen, deren Lebenszeit jetzt einfach zu Ende ging. Allerdings lagen ein paar der toten Bienen mit herausgestreckter Zunge da. Möglicherweise das Zeichen einer Vergiftung, aber auch von Wassermangel – hm, in dieser Gärtnerei eher nicht. Vereinzelt saßen Varroen auf den Bienenrücken, doch Verkrüppelungen oder Verfärbungen der Leiber waren nicht auszumachen. Gerochen habe ich auch nichts auffälliges.

Bienenvolk Heiliggrab BambergNach meinem ersten und zweiten Blick, der nichts definitives ergeben hatte, braucht es also einen dritten Blick. Genaues Beobachten und kühles Bewerten – das sind wichtige Tugenden als eine Grundvoraussetzung fürs Imkern, ergo eine gelungene Bienenpflege. Nun, kommende Woche ist es endlich warm genug, um das Volk erstmalig nach diesem langen Winter gründlich durchzusehen. Erst dann können wir näheres zum Zustand unserer Bienen sagen. Von den verstreuten Körperchen einmal abgesehen machte jedoch das Ein- und Ausflugsverhalten einen normalen Eindruck. Ich gehe jedenfalls mit dem Bauchgefühl, das keine unmittelbare Gefahr besteht, doch auch mit dem Gedanken „Nichts genaues weiß man nicht.“

Bienenforschung

Bienen sind ein weites Feld und noch längst nicht voll erforscht. Kürzlich geriet ich auf eine sehr schöne  Auflistung von Forschern und Forschungseinrichtungen zum Forschungsbereich nicht nur der Honigbiene, sondern auch im weiteren Sinne zu Insekten und Pestiziden auf dem Weblog Bee observer der Umweltwissenschaftlerin und Imkerin Jana Bundschuh. Auch zur internationalen Bienenforschung findet sich ein Eintrag.

Wir könnten beispielsweise alle toten Bienen einsammeln und nach Hohen Neuendorf ins Länderinstiut für Bienenkunde zur Laboruntersuchung schicken. Dort bräuchten sie eine exakte Menge von 100 Gramm Bienen. Am besten noch mit verdächtigen Trachtpflanzen, die eventuell als Vergiftungsquelle in Frage kommen könnten. Was sich in Bamberg eher schwierig bewerkstelligen ließe, müsste man hierbei in die umliegenden Gärten um begründeten Einlass bitten. Dafür ist das Sterben nicht dramatisch genug. Ganz abgesehen davon, dass es an der erforderlichen Anzahl der toten Bienen gefehlt hätte, ist so eine Untersuchung auch nicht gerade billig.
Nachtrag 10.03.2017: Kostenlose Untersuchungen sind mittlerweile möglich beim Bienengesundheitsdienst im Tiergesundheitsdienst Bayern e. V. (siehe auch unser Beitrag am 15.07.2015)

Bienenpatentreffen in der GärtnereiIch belasse es erst einmal bei meinem Bauchgefühl und geselle mich wieder zu meiner fleißigen Bienenpatin, die in der Zwischenzeit Pflanzen aussuchen ging – für eine andere Bienenpatin, Ruth Vollmar, die mit ihrem Gatten Josch hungrig nach fröhlichen Blumenfarben war. Sie sind fündig geworden, genau wie ich. Und unsere Bienen, die sich gierig auf erste Nahrungsquellen stürzen!

Bienen-Grundlagenbuch erschienen

Ein neues Bienen-Grundlagenbuch „Die Erforschung der Bienenwelt“ von Prof. Jürgen Tautz und Dr. Dabobert Achatz ist im Klett MINT-Verlag erschienen, wird am 20.01. in Ingolstadt vorgestellt und kann (derzeit noch) kostenlos bestellt werden, näheres auf der Projektseite.

Es basiert unter anderem auf wissenschaftlichen Erkenntnissen des interaktiven Projekts HOBOS (HOneyBee Online Studies), das der Würzburger  Bienenforscher Prof. Jürgen Tautz ins Leben gerufen hat. Dafür baute er ein onlinebasiertes Labor mit Video-, Wärmebildkameras und Sensoren auf, in dem er anhand ausgewählter Aspekte die Welt der Bienen erforscht.

Ab März soll eine Handreichung für den Unterricht erscheinen, die auf die bundesweiten Lehrpläne hin abgestimmt ist.

Aktualisierung 28.01.2015: In unserem Gesamtbestand der Imkerbibliothek, die aus drei Sammlungen besteht, haben wir mittlerweile jeweils ein Exemplar eingestellt. Die Bücher sind kostenlos entleihbar (über eine Minispende sind wir natürlich immer dankbar):

  1. Imkerbücherei des IBZV e. V. – für die Mitglieder des Vereins
  2. Medienrucksack (BSB) – im Rahmen des Unterrichts der Bamberger Schulbiene
  3. Privatbestand BLIB – für die Bienenpatinnen und -paten der Initiative „Bienen-leben-in-Bamberg.de“

6 Millionen Euros für SMARTBEES

Genetiker, Molekularbiologen, Parasitologen, Virologen, Immunologen,  Kommunikationswissenschaftler, Mathematiker und Bienenspezialisten aus elf Ländern und eine Projektsumme von 6 Mio Euro sollen Europas Bienen helfen. Koordinieren wird das von der EU geförderte Projekt „SMARTBEES“ von Prof. Dr. Kaspar Bienefeld (den Kalauer mit Nomen est Omen lasse ich mal weg) vom Länderinstitut für Bienenkunde in Hohen Neuendorf, zugleich Honorarprofessor am Albrecht Thaer Institut für Agrar- und Gartenbauwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin.

Unter anderem sollen mit dem Geld auch Lernmodule erstellt werden. Weitere Informationen in der Pressemeldung.

Der Hustinettenbär würde Honig kaufen!

Kennt ihr ihn noch? „Nimm den Husten nicht zu schwer, dir hilft (später: jetzt kommt) der Hu-sti-netten-bär!“, sang es aus der Fernsehröhre hinaus. 1966 immerhin schon in grün, nicht in schwarz-weiß. Wer nun nicht bei Aldi-Nord einkauft, wo es die Marke saisonal offenbar laut Markenmuseum noch gibt (andere Quellen behaupten, der Bär wäre 2009 verstorben!), dem sei Honig empfohlen. Zumal eine israelische Studie eindeutig die Wirksamkeit bewiesen hat. Dies berichtet das Wochenblatt am 8.11.2012 unter dem Titel „Es hilft! Honig gegen Husten“.

Die doppelblinde, randomisierte, placebokontrollierte Studie (uiuiui!) bewies, dass Kinder den Husten weniger quälend empfanden, wenn sie eine halbe Stunde vor dem Schlafengehen Honig erhielten. Meine Oma hat das auch so gewusst, ohne Studien oder Studium. Ihre Honigmilch liebte ich – den Zahnarzt hingegen weniger. Na, da ist man ja heute doch etwas schlauer, wenn’s ums konsequente Zähneputzen geht.

Warme Honigmilch – das gibt es übrigens auch auf unserem 1. Honig- und Imker-Mitmach-Markt in Bamberg, am 3. Advent, den 15.-16.12.2012, im Josefsheim bei der Jakobskirche.

P. S.: Dank dem Fb-Posting des Imkervereins Scheßlitz für die Bloganregung.