Was vor 10 Jahren begann … unser Imkerabenteuer seit 2011

Logo Bienen-leben-in-Bamberg.de (BLIB)Kurz vor Fertigstellung der ImkermeisterarbeitAls Ergebnis einer ProfilPASS-Beratung im Zuge einer Zertifizierung, für welche sich Reinhold als mein „Beratungsobjekt“ zur Verfügung stellte, stand „Imker“ auf dem Papier. Diese Freizeitaktivität sollte ein Ausgleich zur damals noch ausgeführten Programmiertätigkeit bilden. Der lang schon vermisste Kontakt zur Natur des studierten Geographen, seine Fähigkeit, komplexten Zusammenhängen wissenschaftlich auf den Grund zu gehen, seine Detailverliebtheit und sein handwerkliches Geschick … all das würde mit dem Halten von Bienen einhergehen. Es würde das Sitzen vor dem Bildschirm wieder erträglicher machen.

Der Entschluss

FaschingsbieneSchnell stand der Entschluss fest, dass ich (Ilona) ebenfalls mit von der Partie sein würde. Verantwortliche Tierhaltung sollte in unseren Augen unterbrechungsfrei möglich sein, falls berufliche Reisen notwendig wären oder ein Krankheitsausfall anstünden. Beide jedoch hatten wir absolut keine Ahnung von Bienen, niemand von uns kannte eine Imkerei oder hat je eine besucht, niemand in der Verwandtschaft oder im Freundeskreis ging diesem Hobby nach. Wie also beginnen?

Imker Nikolaus Hofmann zeigt, wie's gehtJustament fanden wir einen Tag später eine Anzeige im FT über einen Jungimkerlehrgang, den der Imker und Bienenzuchtverein Bamberg Stadt und Land e. V. in Burgebrach gegenüber der Steigerwaldklinik anbot. Unser Imkervater Nikolaus „Klaus“ Hoffmann aus Aschbach brachte uns im Wechsel mit Robert Engert – beide im Vorstand des Vereins und die Referenten am Lehrbienenstand – das sich als spannend herausstellende Hobby bei.

Völker in Bamberg, Wildensorg-RinnersteigStart in die eigene Imkerei

Ein Jahr später stellten wir unsere ersten beiden Völker in Wildensorg auf, und zwar im Bruckertsgarten am Rinnersteig, der an die Familie Lips verpachtet war. An diesem unserem allerersten Lehrbienenstandort erfolgten sodann auch die ersten Schulbienenbesuche und VHS-Kurse.

Völker Buger WiesenEin zweiter Standort folgte in den Buger Wiesen, genehmigt von der Stadt Bamberg und unter der Aufsicht der Stadtwerke. Der dritte Standort sodann im Garten der Stadtgalerie „Villa Dessauer“. Seitdem waren es bis zu 9 Standorte unseres mit dem Regionalsiegel versehenen Bamberger Lagenhonigs (seit 2012).

5. Runde für dienstälteste Bienenpatin Elisabeth BurgerVerbunden war die Initiative und z. T. die Völker mit etwa 40 jeweils 2-jährigen Bienenpatenschaften, deren allererste Patin Elisabeth Burger war und noch ist.

Unsere Leidenschaft war geweckt, aber auch die Erkenntnis, dass es um die Bienen nicht so gut bestellt sei. Das wollten wir im Minimum allen Bürger(inn)en kundtun und im Maximum (zumindest) für Bamberg aufhalten und am besten ändern.

Start der Initiative „Bienen-leben-in-Bamberg.de

Bamberger JungimkerBereits im Oktober 2012 starteten wir daher mit dem Weblog Bienen-leben-in-Bamberg.de und der gleichnamigen Initiative. Wir wollten damit u. a. eine Möglichkeit für Vereinsmuffel bieten, sich unabhängig von Mitgliedschaften an uns zu wenden und sich in Sachen Biene mit uns zu verbünden, beispielsweise durch Bienenpatenschaften.

1. Honig- und Imker-Mitmachmarkt Bamberg von Bienen-leben-in-Bamberg.deKurz darauf, im Dezember 2012, nahmen wir am Adventsmarkt des Don-Bosco-Jugendwerks am Jakobsberg mit Honigverkauf und einem Kinderprogramm teil. Dort wurden unsere erstellten Rätsel zur Sensibilisierung in Sachen Bienen zum Renner bei den Besuchern aus pädagogischen Einrichtungen aller Art – von Kindergärten und Waldorfschule über Grund- und Mittelschulen bis zum Gymnasium. Etliche Anfragen zu einem Unterricht waren der Impuls, unser neu erworbenes Wissen an die Kinder und Jugendlichen gezielt weiterzugeben.

Die Bamberger Schulbiene in der HainschuleDie Idee der Bamberger Schulbiene war geboren und im März 2013 eine Crowdfundingaktion gestartet. Ein nachhaltig tragfähiges Schulbienen-Spiralcurriculum mit replizierbarer Didaktik und Methodik für den Einsatz an Bamberger Schulen war das Ziel.

Was ist seit diesen entscheidenden Entschlüssen passiert? Was konnten wir aufbauen?

Logo der Bamberger SchulbieneÜbersicht 

Die Schulbienenunterrichte, zunächst noch in den schulischen Klassenzimmern (2013), später in der Bienen-InfoWabe im Erba-Park (projektiert 2014, Spatenstich 2015, Eröffnung 2016), der Bamberger Bienengarten (2017), Reinholds Ausbildung zum Facharbeiter Bienenwirtschaft und die Ernennung zum Bienensachverständigen (2017), die Imkerkurse (2018) und schließlich sein Abschluss zum „Meister Bienenwirtschaft“ sowie der Start der Transition-Gruppe „Bienenfreun(d)e“ (2020) – und all das in unserer Freizeit und ehrenamtlich, wobei die zunehmend begehrten Imkerkurse seit 2020 als Nebenerwerb angemeldet sind.

Urkunde / Imkermeisterbrief für Reinhold Burger 2020Im Einzelnen nachvollziehbar ist die jeweilige Entwicklung unserer Projekte und Schwerpunkte über unsere Transparenzberichte sowie über das Schulbienentagebuch und die Historie der Bienen-InfoWabe. Und natürlich über die Chronologie des Weblogs selbst. Bienenpat(inn)en erhalten außerdem in jährlich vier Newslettern Einblicke in die Zusammenhänge all unserer Aktivitäten rund um Bienen, Honig, Imkerei und Natur.

Ausblick

Bienen-InfoWabe (Vorderansicht) im Erba-ParkFür die nächsten 10 Jahre erhoffen wir uns die Gesundheit, Kraft und Mitbegeisterte, um all das Erreichte und Bewirkte halten und weiterentwickeln zu können. Pläne haben wir immer, die gehen uns nicht aus. Sicherlich nicht mehr in der Größenordnung einer Bienen-InfoWabe oder eines Biologie-/Agrartechnik/Tierarzt-Studiums mit Spezialgebiet. Doch bereits ein erfolgreich begleitetes Europäisches Volksbegehren zum Schutz der Bienen und Bauern, wie es für heuer ansteht, soll uns – zumal nach den Erfahrungen, die wir für Bayern (2019) gemacht haben – ein Ansporn zum Aktivbleiben sein.

Statementgeber/innen zur Auftaktveranstaltung des VolksbegehrensGroße und kleine Ziele und geplante Maßnahmen – und was daraus wurde – halten wir jeweils am Ende unserer Transparenzberichte fest. Damit verhindern wir Aktionismus und ein Hamsterradgefühl, aber regen hoffentlich auch zum Nachahmen an. Wir wünschen uns und den Bienen und Insekten in Bamberg und der ganzen Welt sowie unseren Unterstützer/innen von Herzen alles Gute!

Give me Five!

Reinhold und Ilona im Bamberger Bienengarten

Wachsverarbeitung ideal in trister Vorfrühlingsphase: Das Mittelwandgießen

Mittelwandgießform zur Wachsumarbeitung Erzeugt Wärme und kann ebenfalls im „Homeoffice“ durchgeführt werden: Das Erstellen von Mittelwänden.

Was wird gebraucht?

Seit 2018 benutzen wir dazu eine händisch betriebene Mittelwandgießform, montiert auf einem Gestell, das vormals eine Kappsäge trug. Außer einem Wasserhahn (den von der Waschmaschine) und einem Wasserablaufbecken (hier unsere Badewanne) nebst einer Kochplatte auf einem Stühlchen nebst Schmelztopf (ausrangierter Kochtopf, nicht aus Emaille!) ist nur wenig mehr vonnöten.

Der Raum sollte gut zu Lüften sein, denn im Gegensatz zu der landläufigen Meinung, Wachs müsse doch himmlisch duften, ist die Geruchsbildung leicht ins Strenge tendierend, ohne aber tatsächlich belästigend zu sein. Ist also auszuhalten.

Mittelwände frisch gegossenWie wird’s gemacht?

Die übers Jahr eingeschmolzenen Drohnenwachse aus der biotechnischen Varroaprophylaxe sowie die Altwachse aus den Honigräumen eignen sich am besten für Mittelwände. Um Brüchigkeit bei der Herstellung zu vermeiden, sollte der Anteil an Entdeckelungswachs gering ausfallen. Besser, ihr verwendet das wertvollste aller Wachse für Bienenwachstücher oder in der Kosmetik.

Eine genauere Anleitung zum Mittelwandgießen und zu weiteren Aspekten rund um die Wachsverarbeitung ist hier nachzulesen.

In mancher Literatur ist die Rede von einer zu schaffenden Menge von 60 Mittelwänden pro Stunde. Das erscheint illusorisch oder nur von jenen zu schaffen, die Wachsverarbeitung tagelang durchziehen und es am Ende im Schlaf beherrschen. Reinhold kommt auf ebenfalls nicht unbescheidene 30 Stück, also einschließlich Bruchverluste sind dies alle zwei Minuten eine perfekte Wabe. Das Auf- und Abrüsten der Gerätschaften, das Aufschmelzen der von Verunreinigungen am Boden befreiter Wachsblöcke, das Abkleben der Arbeitsumgebung (hier die Badezimmerwände) und das Endreinigen natürlich nicht mit eingerechnet.

Nehmt euch also am besten etwas Zeit (O-Ton Reinhold: „Meditativ wird’s mit einem Seidla Bier oder einem Glas Wein“), beispielsweise das nächste verregnete Wochenende, und habt Freude an der Vorbereitung der möglichst mit Eigenwachs zubereiteten neuen Heimstatt der Bienen und / oder ihres Honigs!

Statistik

  • Anzahl gefertigter Mittelwände Zander 2018 bis März 2021:
    1.000 Stück
  • Wachsgewicht der Mittelwände Zander 2018 bis März 2021:
    78,231 kg
  • Anzahl Mittelwände Zander pro Kilogramm Wachs:
    12,78 Stück
  • Gewicht pro Mittelwand Zander:
    78,23 g

Wann sich die teure Anschaffung einer Mittelwandgießform gegenüber einem Umarbeiten durch einen Wachsverarbeitungsbetrieb bzw. dem Einkauf fertiger Waben gelohnt hat, verraten wir in (hoffentlich) wenigen Jahren!

Imkeranfängerkurs in Bamberg wegen hoher Nachfrage verdoppelt

Logo Imkerkurs für Anfänger querAb sofort sind weitere Anmeldungen für einen Imkeranfängerkurs bei Bienen-leben-in-Bamberg.de möglich. Wegen der hohen Nachfrage terminieren wir eine inhaltlich parallele Modulreihe. Die neuen bzw. erweiterten Kurszeiten finden Sie hier.

Nicht stattfinden hingegen wird der einwöchige Kompaktkurs. Dieser wird voraussichtlich in den Herbst verschoben.

Wir freuen uns auf unsere neuen Imkerkolleg(inne)n, die einen verantwortungsvollen Beitrag zur Pflege der Honigbienen einüben werden sowie lernen, einen konsequent qualitätsbezogenen Honig ins Glas zu bringen und Wachs wertschätzend zu verarbeiten!

Transparenzbericht 2020

Der 1.321-te Weblogbeitrag spannt in Form unseres jährlichen Transparenzbericht einen Bogen über unsere wichtigsten Ziele, Aufgaben und Ergebnisse in 2020. Er endet in einer Vorschau unserer Pläne für das laufende Jahr.

Die Highlights 2020

Urkunde / Imkermeisterbrief für Reinhold Burger 2020Abschluss Meister Bienenwirtschaft für Reinhold Burger

Natürlich unser größtes Highlight: Reinhold darf sich seit Februar „Meister Bienenwirtschaft“ nennen, wie der „Imkermeister“ in Österreich offiziell heißt. In Deutschland lautet die offizielle Bezeichnung „Tierwirtschaftsmeister, Fachrichtung Imkerei“.  Nur wenige Wochen nach den Abschlussprüfungen in Graz schloss Österreich pandemiebedingt seine Grenzen. Glück gehabt!

Imkerkurs für Anfänger und Fortgeschrittene trotz Corona-Pandemie

Wabenziehen üben und analysierenAm Lehrbienenstand Bienenweg, Modul 9 Wabenhygiene und VarroabehandlungTrotz Lockdowns und der Gebote des Abstandhaltens konnte der geplante Imkerkurs für Anfänger stattfinden. Zehn Teilnehmende (6 Männer, 4 Frauen) erhielten innerhalb eines Kalenderjahres bei 12 Modulen – 3 davon online – einen grundlegenden theoretischen wie praktischen Unterricht in die Bienenpflege und Honigverarbeitung. Eine Sondergenehmigung verhalf den Teilnehmenden im April zur (für manche) allerersten direkten Berührung mit den Bienen.

STADTRADELN 2020, Bamberg Ergebnisliste Erstplatzierte und Rangeinordnung für unser Team "Bienen-leben-in-Bamberg.de"Unsere hupende bzw. quietschende Fahrrad-BienenSTADTRADELN – Team „Bienen-leben-in-Bamberg.de“

Unsere 13 Teammitglieder von „Bienen-leben-in-Bamberg.de“ strampelten sich 3 Wochen lang beim STADTRADELN ab, um auf Rang 30 (Stand 05.07.2020 um Mitternacht) unter den 94 gemeldeten Bamberger Teams zu kommen. Tolles Mittelfeld! Und noch besser: Wir konnten damit über 400 Kilo CO2 vermeiden!

Neuanlage eines Schau-Pfingstrosenbeetes nach Exkursion

Anlegen eines Schau-Pfingstrosenbeetes im Bamberger BienengartenPaeonien, Pfingstrosen-StraußEine Exkursion nach Obermarchtal zur Päonien- und Iridenspezialistin Andrea Köttner brachten die notwendigen Beobachtungen, welche der zahlreichen Sorten tatsächlich bienenfreundliche Blüten hervorbringen. Diese wurden sodann im Herbst geliefert und landeten in unserem neu angelegten Schaubeet.

Gießen und Pflegemaßnahmen am Schau-Staudenbeet 2Lavendelkauf bei Stauden StroblerEs dürfte für einige Zeit das letzte Beet sein, welches im Bamberger Bienengarten entsteht. Denn alle wollen in den viel zu trocken gewordenen Sommern schließlich gegossen und gepflegt werden. Zu einem Gießdienst konnte sich noch niemand auf Dauer und verlässlich verpflichten. Jemanden hierfür zu finden ist unser großer Wunsch für 2021.

Ausgestaltung des Innenraums der Bienen-InfoWabe

Farbcodierung der Innenwände Bienen-InfoWabeBlaue Wand für neue Innenraumgestaltung der Bienen-InfoWabeBienen Honig Imkerei Natur sind unsere Schwerpunktthemen in der Bienen-InfoWabe. Entsprechend dieser Aufteilung erfolgte eine Farbcodierung plus Weiß (für die Wand mit Kinderzeichnungen) an Wänden und Regalen.

Ein neuer Fahrradanhänger wird geschreinertFahrradanhänger streichenBau eines Fahrradanhängers

Der aus den 50er Jahren stammende Anhänger, der uns eine CO2-freie, da autolose Bienenpflege ermöglicht, hat endgültig ausgedient. Daher bauten wir in Schlammersdorf mit Hilfe von Zimmerer Thomas, dem Erbauer unserer Bienen-InfoWabe, aus einem Lärchenbrett einen neuen Aufsatz. Eine schöne Erfahrung!

Materialien AFB-MaßnahmeAbschluss der Faulbrutsanierung in Bamberg-Bug

Oft bestehen Sperrbezirke anlässlich des Auftretens der gefürchteten Amerikanischen Faulbrut viele Jahre, da behördlicherseits kein besonders hoch empfundender Druck besteht, sich der Aufhebung nach erfolgter Sanierung zeitnah zu widmen. Die Hauptertrags-Landwirtschaft – und damit verbunden z. B. allfällige Rinder-, Schweine-, oder Geflügelseuchen – fordern die personalschwachen Veterinärämter über Gebühr. Daher wissen wir es zu schätzen, dass unseren intensiven Bemühungen um zeitnahe Sachbearbeitung durch eine gute Zusammenarbeit von Bienensachverständigen Reinhold und hiesigem Veterinäramt von Erfolg gekrönt war. Der Sperrbezirk Bamberg-Bug konnte somit ein Jahr nach Auftreten eines Falles aufgehoben werden, die Imkerei in diesem Bereich wieder aufatmend und vollumfänglich weitergehen.

Vortragsthema Bienen, Honig, Imkerei zum Sommerprogramm von "Grünes Bamberg" / Bienen-leben-in-Bamberg.deBemalter Stein mit lachendem Gesicht, gefunden an unserer Schwengelpumpe im Bamberger BienengartenFazits zum Jahr 2020

  • Das Schicksal besteht aus zwei Komponenten: dem objektiven Ereignis und der Art des Betroffenen, damit umzugehen. (Galileo Galilei)
  • So ist das Leben und so muss man es nehmen, tapfer, unverzagt und lächelnd – trotz alledem. (Rosa Luxemburg)

Unsere sechs Kern-Aktivitäten im Einzelnen

Vortrag im Bamberger Bienengarten am 10.08.20201. Die „Bamberger Schulbiene“

Alle Aktivitäten der Bamberger Schulbiene sind auf einer eigenen Tagebuchseite nachzulesen. Insgesamt waren es trotz Einschränkungen durch die Corona-Krise:

  • Honig verarbeiten mit der Bamberger Schulbiene20x Unterricht / Führungen / Vorträge für folgende Einrichtungen und Gruppen:
    • 2x BUND, Ortsgruppe Bamberg (für Kinder am Sommerprogramm)
    • (ehemaliger) Gartenbauverein der Firma Bayer (Mitglieder aus Rheinland u. NRW)
    • Grünes Bamberg (für Kinder am Sommerprogramm)
    • 3x Infoabende zu den Imkerkursen (für Imkerinteressierte)
    • 12 Module an 18 Terminen (davon 4 als Video-Chat und 1 Hybrid) BLIB-Imkerkurs für Anfänger, wobei uns für die Präsenzveranstaltungen im noch kontaktbeschränkten April eine Sondergenehmigung vorlag, unter der Prämisse niedriger Gruppengröße

2. Bienenpatenschaften

  • Beitrag der Bamberger Schulbiene bei Amtswechsel Anton Hepple (ALE)Unsere Bienenpatenschaften werden für den Zeitraum von zwei Jahren abgeschlossen. Wir freuten uns über 7 Neuzugänge!
  • 5. Runde für dienstälteste Bienenpatin Elisabeth BurgerUnsere „dienstälteste“ Bienenpatin – und seit 2012 dabei – verlängerte ihre Patenschaft zum 5. Mal, weitere sechs Pat(inn)en verlängerten zum 4. Mal, zwei Pat(inn)en zum 3. Mal und sechs Pat(inn)en zum 2. Mal ihre Mitgliedschaft. Mit Stand Dezember 2020 waren es 33 Bienenpat(inn)en. Vielen DANK allen Treugebliebenen, und wenngleich ein paar wenige wegen Coronaeinbußen den Geldbeutel etwas zuhalten mussten und nicht mehr verlängerten  – wir verstehen das! Vergesst die Bienen nicht!
  • Unsere Bienenpat(inn)en wurden mit 4 Bienenpaten-Newslettern (je ca. 5 Seiten) und 19 (13) E-Mails auf dem Laufenden gehalten sowie zu besonderen Ereignissen eingeladen. Aufgrund der Corona-Pandemie waren das rund 50% mehr E-Mails als üblicherweise, dem organisatorischem Hin- und Her geschuldet.

Bienen-InfoWabe (Vorderansicht) im Erba-Park3. Bienen-InfoWabe

  • Zum 5. Mal wurde in der Bienen-InfoWabe im Erba-Park ein Jahresprogramm aufgestellt, welches allerdings nicht im vollen Umfang durchgeführt werden konnte.
  • Alle geplanten 12 Sonntagsöffnungen für die Bevölkerung mussten pandemiebedingt ausfallen, wie auch die Saison-Abschlussfeier mit Rahmenprogramm und Verleihung des Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreises 2020.
  • Boden der Bienen-InfoWabe einlassenDoch wir nutzten die Zeit: Die Bienen-InfoWabe wurde grundgereinigt, insbesondere der Fußboden, der abschließend frisch imprägniert wurde. Immerhin hatten seit Programmstart 2016 rund 2000 Fußpaare ihre Spuren hinterlassen.
  • Zur farblichen Ausgestaltung der Wände und Regale nach Themenbereichen siehe unter „Highlights“.
  • Um die Beleuchtung im Innenraum auch ohne Stromanschluss zu verbessern, wurden 10 LED-Leuchten in Buchform angeschafft.

4. Bamberger Bienengarten

Erweiterung Rosenrondell mit Lavendelpflanzungen der Züchtung 'Rosea'Ramblerrose "Golden Age" im Bamberger BienengartenNeben der obligatorischen Bienengartenpflege und dem alljährlichen Neuanstrich verschiedener Sitzbänke sowie Pflanzennachkäufen bei den Stauden gab es folgende Neuerungen:

5. (Lehr-)BienenstandorteRingelblumen am Lehrbienenstand 'Bienenweg'

  • Mit Stand Dezember wurden 19+10* (2019: 15) Völker an 8+1* (7) Bienenstandorten geführt, die neben ihrer Aufgabe als Lehrbienenstände auch den Bamberger Lagenhonig hervorbringen. Einige davon sind Ableger und reserviert für unsere Imkerkurs-Teilnehmenden, sobald sie sich als Jungimker/innen qualifiziert haben.

*10 Pflegevölker einer erkrankten Imkerkollegin stehen seit Juli in unserer Obhut, so dass wir interimsweise den Standort Bughof als Nr. 9 mitbedienen.Unser Bienenvolk im "Welterbe-Garten"

6. Medien- und Öffentlichkeitsarbeit

Journalistin Antonia Wild (FT) zum Interview im Bamberger BienengartenUm das Bienenthema in der Bevölkerung breit zu verankern, setzen wir auf eine kontinuierliche Medien- und Öffentlichkeitsarbeit. Sie nimmt vor allem Bezug auf unsere Aktivitäten und Termine, über die wir auf verschiedenen Kanälen umfassend berichten.

Medial setzen wir dabei auf eine breit gestreute Pressearbeit, außerdem auf Weblog-Beiträge und zeitgleich erfolgende Postings via Social-Media-Plattformen Facebook: Bamberger Schulbiene https://www.facebook.com/bamberger.schulbiene und Twitter: https://twitter.com/HalloSchulbiene sowie Vorträge unsererseits, die wir überwiegend in der Region Bamberg anbieten. Hier mussten wir heuer leider einige absagen.

Im Einzelnen:

a) Aktivitäten / Termine

  • Gründungstreffen Bienenfreun(d)eGründung der Transitiongruppe „Bienenfreu(n)de“ mit Stammtisch im Februar
  • Insgesamt 6 Stammtische mit (Online-)Kurzvorträgen von geladenen Gästen sowie von uns selbst zu Honigwein (Cathrin Beyer VOM FASS), Wildblumenstreifen (Melissa Biedermann), bienenfreundlichen Pflanzen (Ilona) und 2x Wildbienen (Ilona), Honig verarbeiten (Reinhold und Ilona).
  • 41 (2019: 37) Artikelabdrucke (Pressespiegel) von 15 (15) Pressemitteilungen, darunter 2 Fachartikel. 
  • 1 Interview (Fränkischer Tag) und 1 Foto-/Interviewtermin (Projekt eines Regionalflyers der FH Coburg) trugen dazu bei, die Bevölkerung auf das Bienenthema aufmerksam zu machen.
  • 160 (2019: 163) Weblog-Beiträge, veröffentlicht unter „Bienen-leben-in-Bamberg.de“ mit 40.388 (39.133) Besucher/innen, die 71.549 (66.599) Seiten ansahen (Steigerung um 7% zum Vorjahr). Die Beiträge dienen neben der Öffentlichkeitsarbeit auch uns selbst als Reflexions- und Lernmöglichkeit sowie als Archiv. Alle Beiträge werden verantwortungsbewusst auf der Grundlage eigener Erfahrungswerte und im Abgleich mit sorgfältiger Recherche in geeigneten Quellen verfasst sowie fast ausschließlich mit eigenen Fotos bestückt.
  • Neuzugang für Imker-Bibliothek 2019Pflege der Webseiten des Imker und Bienenzuchtverein Bamberg Stadt und Land e. V. (IBZV).
  • Pflege der Imker-Bibliothek mit rund 200 Einzeltitel, davon 22 Rezensionsexemplare.

b) Background – unterstützende Aktivitäten im Hintergrund

  • Teilnahme an Fortbildungen

Up-to-date-bleiben ist uns selbstverständlich. Kontinuierliche Fort- und Weiterbildung wird aber auch im Hinblick auf die ehrenamtliche Tätigkeit von Reinhold Burger als Bienensachverständiger eingefordert und nachzuweisen. In aller Regel teilen wir unser neu erworbenes Wissen freimütig, denn es ist Teil unseres Selbstverständnisses von Öffentlichkeitsarbeit.

  1. Ralf Haupt und Sabine FrankViertes Modul in der Weiterbildung zum Imkermeister in Graz für Reinhold Burger
  2. Prüfungen und erfolgreiche Beendigung der Meisterausbildung in Graz für Reinhold Burger
  3. Teilnahme am Vortrag „Lichtverschmutzung – Lichtimmission“ von Sabine Frank in Gundelsheim
  4. Online-Vortrag LBV: „Wie geht es der Biologischen Vielfalt in Bayern?“ von Andreas Segerer
  5. Fortbildung (Online) „Verpollung des Brutnestes vermeiden …“ von Jürgen Binder
  6. Teilnahme an der jährlichen Multiplikatorenschulung für Bienensachverständige und Fachwarte (Online) zum Thema „Varroa“ vom Bieneninstitut Veitshöchheim für Reinhold
  • Kooperations- / (politische) Kontaktarbeit / Netzwerken / Pressetermine

Teilweise nehmen wir von uns aus Kontakt auf und oft werden wir zu bestimmten Treffen unterschiedlicher Organisationen eingeladen, um über unsere Initiative bzw. unser Thema zu sprechen. In 2020 geschah das aufgrund der Corona-Pandemie – und damit verbunden der Kontakteinschränkungen bis hin zum Lockdown im eingeschränkten Umfang. Im Einzelnen:

  1. Versand von Wahlprüfsteinen an Oberbürgermeisterkanditat(inn)en
  2. Teilnahme an Vorstandssitzung IBZV e. V. in Breitengüßbach
  3. Mitgliederversammlung IBZV e. V. und Vortrag „Jahresbericht Bienen-InfoWabe“, Breitengüßbach
  4. Teilnahme an Transition-Plenum zum Thema „Kooperation“
  5. Planungstreffen des Transition-Plenums für Februar
  6. Sitzung mit (ehem.) Transition-Gruppe „Welterbegarten“
  7. Mitwirkung am World Café des Februar-Plenums Transition Bamberg (Gruppenstand und Moderation)
  8. Bienenpatin Lisa BadumTeilnahme am Traditionellen Honigmarkt am Faschingsdienstag in Bamberg
  9. Teilnahme am Treffen „Grünes Bamberg“ (vormals GAL), Thema: „Klimastadt Bamberg“
  10. Treffen mit der Lebenshilfe Bamberg bzgl. einer Kooperation zur Wachsverarbeitung, die leider nicht zustanden kommen kann
  11. Besprechung FSJ-Einsatz mit BUND Kreisgruppe Bamberg in Kooperation
  12. Ilona in Buger Wiesen mit dem RadPlatz 30 beim STADTRADELN Bamberg mit Team „Bienen-leben-in-Bamberg.de“ – eine wunderbare Aktion, an der 13 begeisterte Radler/innen – überwiegend Bienenpat(inn)en! – mit Verve teilnahmen!
  13. Treffen mit Mitgliedern des Welterbe-Gartens
  14. Treffen mit (interner) Preisverleihung an unsere Teamsieger des STADTRADELNS, die Bienenpaten Hans Zirkel, Bernd Pillipp und Martin Bloeß mit Partner/innen
  15. Treffen mit Mitgliedern des Welterbe-Gartens
  16. Honigstand am „Honigmarkt und Herbstmarkt“ im Kreislehrgarten Oberhaid
  17. Klimasondersitzung Bamberg am 13.10.2020Teilnahme an der Klimasondersitzung des Stadtrats Bamberg
  • Öffentlichkeitsarbeits- und Lehrmaterial
  • Lehrtafel Lebenstage Bienentätigkeiten für Schulbienenunterricht @ Ilona MuniqueBeratung / Besondere Hilfeleistungen

 

    • Verschiedene Standortberatungen und -überprüfungen (Bamberg und Umgebung)
    • Einsätze zur Beseitigung der Amerikanischen Faulbrut (AFB) in Bamberg
    • Bienensachverständigen-Einsätze (Reinhold Burger) in Bamberg und Umgebung
    • Einfangen eines Bienenschwarms
    • Telefonische Beratungen und Vermittlungen von gesichteten Bienenschwärmen

Geld- und Sach-Spenden

Heuer fielen diese verständlicherweise geringer aus, sowohl von der Anzahl als auch der Höhe her. Da wir glücklicherweise bei den Fixkosten auf unsere Bienenpatinnen und -paten zählen dürfen, konnten außerdem Ausgaben für bienenförderliche Taten, wie wir sie größtenteils hier im Transparenzbericht beschrieben, gestemmt werden.

Cathrin Beyer vom VOM FASS Bamberg beim HonigweinverkostenSabine Gründler, Gärtnerei BöhmerwieseDankeschön an …

…  allen anderen Unterstützer/innen, die sich mit kleineren Beiträgen und in jeglicher Weise um Bambergs Bienenwelt bemühen. Eure Hilfe stärkt unsere Region nachhaltig!

Die (unerwartet) anforderungsstärksten Vorkommnisse in 2020

  1. Ein weiterer trockener und heißer Jahrhundertsommer mit hohem Gießaufwands im Bamberger Bienengarten.
  2. Die hohe Lernzeitbelastung durch den Imkermeisterkurs für Reinhold, der jedoch erfolgreich „mit Auszeichnung“ abgeschlossen werden konnte.
  3. Der neue Bienenstandort, welcher mit Hoffnungen und Versprechungen verbunden im Welterbe-Garten bezogen wurde, erwies sich durch verschiedene Umstände als nicht dauerhaft nutzbar.
  4. Doppelt- und dreifach abgehaltene identische Imkerkurse, da wir nur Kontakt zu 5 Teilnehmenden haben durften.
  5. Schulbienenunterricht war nur im geringen Umfang möglich, alle bereits vereinbarten Termine mussten storniert werden.
  6. BIWa-Sonntagsöffnungen waren wegen Corona nicht möglich. Dennoch standen wir häufig in unserem Bienengarten als Ansprechpartner zur Verfügung.

Die elementarsten Vorhaben von 2020 – und was daraus wurde

  1. Wahlprüfsteine erstellen und versenden für OB-Wahl 2020 (erreicht)
  2. 8-seitige Jahresbroschüre erstellen mit allen Terminen (erreicht)
  3. Pflege (Einölen) des BIWa-Fußbodens (erreicht)
  4. Reparieren (Neuaufbau) des Fahrradanhängers (erreicht)
  5. Reparieren und Streichen der Sitzbänke (erreicht)
  6. Beenden des Imkermeister-Lehrgangs in Graz mit Meisterarbeit für Reinhold (erreicht)
  7. Erfahrungen sammeln mit Bienenstockluft, ggf. im Nachgang Gründung einer Selbsthilfegruppe Apitherapie (ausstehend wg. Corona)
  8. Angebot eines Jungimker-Kompaktkurses (Wochenendkurs im Oktober) (erreicht, Durchführung jedoch wg. Corona abgesagt)
  9. Erste Planungen für Photovoltaik-Anlage BIWa (da nicht umsetzbar, stattdessen 10 LED-Leuchten angeschafft)

Pläne für 2021

  1. Fertigstellen (Schweißen) des neu gebauten Fahrradanhängers, unserem „Bienentraktor“
  2. Anschaffung von Pedelecs zur Erleichterung der Bienenpflege an unseren 8 Standorten
  3. Errichten einer Naturmauer und Einbringen von Biotopholz im Wildbienen- und Insektenreservat des Bienengartens
  4. Ausarbeiten des Themas „Nachtaktive Pflanzen“ (Infoblatt, Beschilderung im Bienengarten, Weblog)
  5. 15 Beutenböcke bauen
  6. Außenfassade der Bienen-InfoWabe streichen
  7. Mitwirkung am Europäischen Volksbegehren „Bienen und Bauern retten“
  8. Kontaktarbeit mit Schul-Imkereien Bambergs im Rahmen unseres Unterstützungsprojekt „Supply my Schul-Imkerei!“
  9. Aktualisierung der Info-Tafeln des Bamberger Bienengartens

Unser übergeordnetes Ziel

Reinhold und Ilona im Bamberger Bienengarten (Bienenweg 2, Erba-Park)Der Erhalt der Bienenwelt in Bamberg ist unsere Leitschnur.
Wir legen dabei den Fokus auf die Honigbiene, da wir hier die weitreichendsten Qualifikationen haben. Dennoch haben wir bei unserem Tun auch ein Augenmerk auf die Artenvielfalt bei Wildbienen und anderen Insekten und schließen die entsprechende Flora mit ein.

Wie gehen wir dabei vor?
Wir sehen weiterhin und speziell durch coronabedingt ausfallende Kurse den hohen Bedarf an Fortbildungen und Imkerkursen innerhalb der Stadt Bamberg. Daher bleiben wir unseren Bemühungen treu, nachhaltige Perspektiven zu eröffnen. Den dabei zu leistenden Spagat zwischen Ehrenamt und Brotberuf sollten wir heuer leichter bewältigen können, da zumindest Reinhold Burger durch seinen erfolgreichen Imkermeisterabschluss den Entschluss gefasst hat, sich nebenberuflich stärker einzubringen.

Was wir nicht wollen: Immer mehr Jungimker/innen mit immer weniger Einsicht in eine verantwortungsvolle Bienenhaltung.

Monatsbetrachtungen Januar 2021 zu Bienen und Imkerei

Übersicht:

Was passiert im Januar im Bereich der Bienen und in der Imkerei?

OxalsäurebehandlungNicht viel, möchte man meinen. Doch hier irrt der Mensch in seiner mollig-warmen Wohnung, die er derzeit nur ungern verlässt. Doch bis zum Ende des Januar erhalten wir eine Stunde mehr Sonnenlicht, was auch die Tiere bereits seit 21. Dezember spüren und rege werden. Honigbienen gehen dann bereits wieder in die Brut, was eine Behandlung gegen die Varroamilbe schwieriger macht. Diese sollte eigentlich bereits im November/Dezember erfolgt sein. Hat man das verpasst, so kann in der ersten Januarwoche noch Oxalsäure eintröpfeln. Doch das nur im Notfall, nur wenn noch keine Oxalsäure-Träufelbehandlung erfolgte, nachdem man durch die Windelkontrolle den Milbendruck ausgezählt hat.

Totenfall

Totenfallkontrolle am Bienenvolk WildensorgAußer nachzusehen, ob eventuell ein zu starker Totenfall das Mäusegitter versperrt, ist jetzt an den Bienen selbst also nicht viel zu tun. Wir legen unser Ohr dicht ans Holz der Beute, am besten rechts oder links über der Fluglochseite. Ein gleichmäßiges Summen sollte zu hören sein – den Bienen geht’s gut in ihrer Wintertraube, in der sie sich gegenseitig wärmen.

Futterkontrolle

Geräuschkontrolle zur Winterkontrolle der Bienenvölker in den Buger WiesenKurz anheben zur Futterkontrolle kann ebenfalls nicht schaden – wenn öffnen, dann nur kurz unter die Folie sehen! Für Anfänger ist das Gewicht manchmal schwer einzuschätzen. Daher raten wir, immer mit zwei Völkern das Imkern zu beginnen, des besseren Vergleichs wegen. Muss nachgefüttert werden, dann am besten mit einem Schälchen unterhalb der Rähmchen, was nur bei einem hohen Boden geht. Oberhalb angebracht wird das Futter oft nicht angenommen. Dann hilft nur das Einhängen einer Futterwabe, so vorhanden. Bitte keine fremden Futterwaben von Imkerkollegen verwenden, da hier die Gefahr besteht sich die Faulbrutkrankheit einzuhandeln. Wer im Frühherbst gut eingefüttert hat und es keine größeren Störungen, z. B. durch Spechtklopfereien gegeben haben, sollte keine Sorge haben.

Bestellungen

Farbschema KöniginzeichnenEs bleibt also viel Zeit, die Bestellung für die bald beginnende Außensaison vorzubereiten. Sind genügend Mittelwände und Rähmchen da? Ist die neue Jahresfarbe zum Markieren einer neuen Königin da? Heuer ist es die Farbe Weiß. Auch Milchsäure könnte gleich mitbestellt werden, um frühe Schwärme damit zu behandeln.

Wachs einschmelzen

Wachs einschmelzen, erster DurchgangIst es unter 10° C kalt, so kann im Freien noch nicht verarbeitetes Altwachs eingeschmolzen werden. So vorbereitet lassen sich vielleicht auch schon die eine oder andere Mittelwandwabe gießen.

Reparaturen

Vogelschaden an der BienenbeuteSind die Temperaturen höher, lassen sich Beutenreparaturen durchführen. Oftmals müssen Spechtlöcher gestopf oder abgesplittertes Holz an den Außenseiten verkittet werden. Um die Innenseiten der Beuten kümmern sich die Bienen mit ihren Spezialkitt, dem Propolis, allerdings schon selbst.

Mittelwände herrichten

Praxis des Einlötens, Modul 10 Imker-AnfängerkursFür die Rähmchen lassen sich die Drähte nachziehen, falls ihr alte verwendet – was wir selbst allerdings nicht tun. Doch auch die neu gelieferten lassen hin und wieder zu wünschen übrig.

Schmökern

Ansonsten empfehlen wir das Lesen von Fachliteratur. In unserem letztjährigen Adventskalender haben wir einige rezensiert, schaut doch einfach mal durch, was euch interessiert und bestellt diese eventuell über eure Büchereien. Während des Lockdowns haben diese dann die Zeit, sie für euch zu kaufen oder aus anderen Büchereien zu ordern. Schreibt eine Mail und fragt nach. Ihr könntet jetzt auch endlich Zeit finden, die letzten Ausgaben eurer Imkerzeitschrift gründlicher zu lesen. Oder euch die Monatsausgabe des Vorjahres nochmal durchzusehen.

Fortbildung

Gerade im Bereich der Fortbildungen gibt es in der kalten Jahreszeit einige Angebote. Informiert euch über die Webseiten eures örtlichen Imkervereins oder anderer überregional agierender Vereine wie dem DIB, Deutscher Imkerbund.
Solltet ihr besondere Fortbildungswünsche haben, könnt ihr euch gerne an uns wenden. Wir vermitteln entsprechende Referent(inn)en oder bieten euch etwas eigenes an.

Einen erfolgreichen Start ins neue Jahr wünschen wir euch!

Neujahresvorsatz: Imker/in werden!

Silvesterblues? Nicht mit Bienen! Einmal eingetaucht in diesen Kosmos werdet ihr immer etwas Schönes und Sinnvolles zur Ablenkung haben. Sich umweltfreundlicher verhalten, Stress reduzieren und mehr Bewegung im Freien sind für viele Menschen die guten Vorsätze zum neuen Jahr. All das lässt sich durch das Trendhobby Imkerei verwirklichen. Doch viele regionale Imkervereine sehen sich wegen der Pandemiebeschränkungen seit diesem Jahr und bis auf weiteres nicht in der Lage, Jungimkerkurse durchzuführen. Unsere Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de springt hier in die Bresche und gibt ein Programm mit zwei unterschiedlichen Kursmodellen heraus.

Logo BLIB-Imkerkurs für AnfängerJahreskurs für Anfänger

Der Jahreskurs mit Beginn ab 26. März besteht aus zwölf Modulen mit Theorie- und Praxisanteilen und ist grundsätzlich auf ein Kalenderjahr angelegt. Absolviert werden kann der Kurs allerdings innerhalb von zwei Jahren. Das bedeutet, dass verpasste Termine im darauffolgenden Jahr nachgeholt werden können. Der Jahreskurs ist für absolute Anfänger geeignet und befähigt dazu, eigene Völker umsichtig zu pflegen, zu vermehren sowie Honig zu verarbeiten und zu vertreiben.

Alle Module sind derzeit als Präsenzveranstaltung geplant und unterliegen dabei den aktuellen Corona–Regelungen und Hygienemaßnahmen. Im Falle eines Lockdowns werden sie online veranstaltet oder nachgeholt. Es fällt folglich kein Kursmodul aus.

Logo BLIB-Jungimker-KompaktkursKompaktkurs zum Wiedereinstieg und Schnellstart

Wer bereits früher einmal geimkert und nun wieder einsteigen möchte, hat oftmals Fragen zu neuen Richtlinien bei der Varroabekämpfung oder zu modernen Verfahrensweisen der Bienenhaltung. Für diese Zielgruppe bietet sich ein einwöchiger Kompaktkurs an. Gedacht ist er auch für jene, die sich nicht so häufig auf den Weg nach Bamberg machen können und wollen, wie das beim Jahreskurs nötig wäre. Außerdem bringt es die Pandemie vermehrt mit sich, dass Verwandte oder Freunde aus gesundheitlichen Gründen überraschend ihre Völker abgeben müssen oder man gar die Bienen plötzlich vererbt bekommen hat. Es gilt, noch vor dem Auswintern etwa Ende März ein Minimum an Fachwissen in der Imkerei aufzubauen. Daher findet der Kompaktkurs bereits ab 15. März an sechs Abenden mittels Videochat statt. Den 15 Theoriestunden folgen später im Jahr zwei ergänzende Praxistage.

Logo Bienen-leben-in-Bamberg.de (BLIB)Informationsabend

Zu allen beiden Kursmodellen findet am 1. März ein kostenloser Informationsabend mit persönlicher Beratung durch Imkermeister Reinhold Burger und Imkerin Ilona Munique statt. Eine Anmeldung ist erforderlich unter 0951/3094539.

Eines ist sicher: Diesen wegweisenden Neujahresvorsatz werdet ihr mit unserer Hilfe tatsächlich durchziehen und einlösen! Also dann – wir freuen uns auf unsere werdenden neuen Jungimker/innen! Guten Rutsch …

Eure Ilona und euer Reinhold,
Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de

Danke, Bienen!

*12* Adventskalender der Bamberger Schulbiene 2020

Großformatig und mit schreiend gelben Buchumschlag ragt das Kinderbuch „Summs und die Honigbienen“ zudem sprachlich heraus. Neben dem deutschen Text findet sich unmittelbar zugeordnet auch gleich die englische Übersetzung. Da heißt es sodann: „Buzz and the Honeybees“.

Der Start

Auf der ersten Doppelseite wird kurz die Wichtigkeit der Honigbiene angesprochen (im Kapitel 9, „Summs wird Sammelbiene“ ausführlicher erzählt), um dann sofort auf HOBOS, dem Bienenspion in Würzburg zu sprechen kommen, der allerhand Fragen beantworten kann. Der aufgelistete Fragenkatalog macht tatsächlich neugierig, denn es sind eher ungewöhnliche Überlegungen, beispielsweise, ob Bienen auch in hellen Vollmondnächten ausfliegen (ich gebe zu, ich ahne es mehr, als es zu wissen!), wie sich Bienen auf ein Gewitter vorbereiten und ob es nachts wirklich leiser in einem Bienenstock ist als tagsüber.

Vielleicht hätte ich auf den ersten Seiten nicht sofort mit HOBOS und seinen Details wie das der Verwendung von Mikrochips zur Beobachtung von Bienen begonnen. Stattdessen hätte ich eine stilisierte Sympathiefigur namens Summs / Buzz eingeführt, an deren Hand, äh, Beinchen wir uns in ihr Reich begeben können. Denn sie spricht uns schließlich in der ersten Person an. Da sollte sie als eigene Persönlichkeit die ohnehin noch in den Märchenwelten verhafteten Sechsjährigen, für die das Buch gedacht ist, auftreten.

Die Message

Nun, ab Kapitel 1 (S. 10) taucht ein Bienenfoto auf, das aber in den 16 weiteren Kapiteln nicht weiter wiederholt wird. Könnte also eine von vielen Summs sein. Jedenfalls: Die textliche „Summs, die fleißige und kluge Honigbiene“ / „Buzz, the busy, clever honeybee“ ist recht von sich überzeugt. Doch auch ebenso überzeugend, wie sie den Menschen die Angst vor den Bienen nimmt, indem sie uns von ihrem Leben erzählt. „Denn wenn man sich gut kennt, dann mag man sich und hat keine Angst mehr vor dem Anderen“. Tja, 2011 in der 2. Auflage erschienen, hat es auch heute noch eine gute Message, denkt man das weiter, zum Beispiel im Bezug auf Themen wie Migrant(inn)en und Geflüchtete.

Wenn wir schon bei „Andersartigkeiten“ sind – thematisiert werden löblicherweise die Unterschiede von Wespen zu Honigbienen, und ja, damit fangen auch wir, Reinhold und ich, unsere Schulbienenunterrichte meistens an. Allerdings erst ab der zweiten Klassenstufe, ab der wir dieses Buch ebenfalls zuordnen würden.

Der Erzählstil

Zum gemeinsamen Lesen ist das Buch wegen des netten Erzählflusses prima geeignet.

„Und manchmal, das kann ich euch sagen, sieht es schon recht komisch aus, wie einige meiner Schwestern da angeflogen kommen und vor unserem Flugloch landen. Einige machen richtige Bauchplatscher, andere fallen sozusagen auf die Nase, manche fallen sogar auf den Rücken und zappeln hin und her, bis sie wieder auf den Beinen sind.“

Die meisten Bienenbücher, die ich bislang besprochen habe, machen allerdings den selben Fehler wie die Rezensentin: Zu lange Sätze bilden. Mit bis zu 28 Wörtern und bis zu drei Kommata – also, das ist für das Grundschulalter definitiv zu schwer zu lesen.

Aufgelockert werden die zweisprachigen Spaltentexte mit vielen Fotos, etliche davon halb-, ganz- und doppelseitig sowie einem stilisierten aufgeklappten Buch mit extra Infos, betitelt: „Was Schlauberger wissen / What smarypants know“. Diese komprimierten Detailinfos sind im sachlichen Stil gehalten und hätten sich auch etwas schwer in einem erzählerischen Duktus verarbeiten lassen. Guter Trick!

Die Inhalte

Die Inhalte sind die Erwartbaren zu Bienen und ihrem Tun und Treiben. Summs erzählt in Reihenfolge, welche Arbeiten sie und ihre Geschwister nach und nach verrichten, bis dahin, wenn sie Sammelbiene wird. Sodann spielt sich ihr Leben draußen ab und sie muss einige Abenteuer bestehen.

Dazwischen gewährt sie Einblick in das Leben mit einer neuen Königin, zu den Drohnen, in die Honigernte und in einzelne aufregende Tage. Wie dem Tag, als ihr Volk schwärmt, und die Stimme aus dem Off ruft ihr in roter Farbe zu: „Summs, nun aber flott. Nichts wie hinterher, bloß nichts verpassen!“ Manche dieser die Unterkapitel abgrenzenden Zwischenrufe wirken wie pädagogische Zeigefinger, die genauso gut auf Menschenkinder gerichtet werden könnten. Weitere Kostproben, weil gar zu nett:

  • „SUMMS, NUN BLEIB ABER MAL EHRLICH! NICHT GLEICH SCHWINDELN IN DEINEM JUNGEN LEBEN“ (und sie sehen schon, das ist mein nächster Kritikpunkt, denn Großschreibung halte ich bei längeren Sätzen, noch dazu im schreibenlernendem Alter, für schwer lesbar und nicht gut zur Nachahmung)
  • „SUMMS, NICHT TRÖDELN“
  • „SUMMS, DIE ERSTE REGEL IST: RUHIG BLEIBEN, GUT ÜBERLEGEN, DIE SITUATION IM AUGE BEHALTEN UND NICHTS ÜBERSTÜRZEN!“
  • „SUMMS, ES IST NICHT SCHLECHT, WENN MAN IN SEINEM LEBEN SO EINIGES LERNT! MAN KANN ES IMMER GUT GEBRAUCHEN!

Und ob die Kinder etwas aus dem vorangegangen Kapitel gelernt haben, will wohl auch Summs wissen. Denn sie beendet manche davon mit einer in roter Schrift formulieren Frage, z. B.: „Welche Berufe hat eine Honigbiene in ihrem Leben?“ So kann man als Vorlesende/r in eine Unterhaltung über das eben Erfahrene kommen und gegebenenfalls Verständnislücken beheben.

Ausgelagert in die Buchdeckelinnenseiten sind die Biologie der Biene und der Schwänzeltanz. Sie müssen von den Erwachsenen erklärt werden, aber mit Hilfe der Abbildungen schaffen sie das wohl, auch, wenn es keine Imker/innen sind.

Fazit: Trotz des Alters und der mittlerweile noch besseren Fotografietechnik wünscht man der Biene Summs weiterhin einen guten Flug und spannende Erzählstunden in deutschen wie englischsprachigen Kinderzimmern und Schulen. Ich hatte es heuer bewusst angeschafft, auch wenn es neuere Kinderbücher gibt. Denn es gelingt nur selten, komplexe Sachinformationen zu Bienen, Bestäubung, Honig und Wachs so unterhaltsam sympathisch zu beschreiben, wie es Vera Trachmann, der Verfasserin, gelang. Ach, halt – nein, eigentlich gelang es ja unserer Summs bzw. Buzz! Danke euch für die Aufklärungsarbeit!


Summs und die Honigbienen = Buzz and the honeybees / Vera Trachmann. Übers. von Ros Mendy. 2. Aufl. Rheine : Schlauberger-Verl. 2011. 88 S. : Ill. – Text dt. u. engl.
ISBN 978-3-9812432-0-8

In unserer Imker-Bibliothek enthalten.

*6* Adventskalender der Bamberger Schulbiene 2020

„Die Honigbiene. Vom Bienenstaat zur Imkerei“ ist ein bewährtes Einsteigerbüchlein für beginnende Imker/innen und andere Bienenfreund(inn)e(n). Der Ulmer-Verlag hält mit der 6. Auflage treu zu seinem versierten Fachautor Armin Spürgin, bekannt auch durch zahlreiche Beiträge und eigene Rubriken in Imkerzeitschriften. Da sich der neue Auflagenband wesentlich dicker und wertiger anfühlt, bin ich auf Ursachenforschung gegangen. Was hat sich getan? Mehr Fotos, mehr Illustrationen, mehr Text?! Mitnichten!

Cover Spürgin, Die Honigbiene, UlmerK(l)eine Änderungen?!

Über das neue Cover, ein paar ausgetauschter Fotos, die Richtigstellung von 29 statt wie bislang fälschlich 39 (!) gezählter Zeichnungen, marginale Textänderungen sowie gründliche Adress- und Literaturaktualisierungen – schön die Erweiterung in Sachen Wildbienen! – hinaus ist bei diesem Basic-Bändchen tatsächlich alles beim bewährten Alten geblieben, und zwar seit der bekannten 4. Auflage in 2008. Da hat der Ulmer-Verlag wohl einfach ein hochwertigeres Papier verwendet – und das, wie ich meine, ganz zu recht!

Für die 7. Auflage, die aufgrund weiterhin steigender Attraktivität der Hobbyimkerei sicherlich angepeilt ist, hätte ich da ein paar kleine Vorschläge, ohne das als Abwertung verstanden zu wissen.

So zum Beispiel betreffend der Übersicht der „Kosten für den Anfang“ (S. 76) und „jährliche Kosten einer Imkerei“ (S. 105), die seit 2008 bei Wachs und Völkern gut um das Doppelte gestiegen sind. Der ehemalige Fachberater könnte auch die neuen Erkenntnisse im Bezug auf den Jungfernflug einarbeiten. So entdecke das Bieneninstitut in Veitshöchheim 2017 in einer Feldstudie zu Drohnensammelplätzen, dass nicht nur „bis zu 12 Drohnen“ eine Königin begatten, sondern meist mehr und bis zu 30 Verpaarungen (unveröffentlichter Mitschrieb aus dem Imkerforum 2019).

Und wäre er schon mal am Aktualisieren, so könne er den Rat aus S. 80, Imkerhandschuhe aus Leder zu verwenden, streichen. Denn wir empfehlen aus der Erfahrung heraus, sogar Lederarmbänder und -gürtel abzunehmen, da Bienen aus Tieren verarbeitete Produkte sehr gut riechen können, den vermeintlich „tierischen“ Eindringling anfliegen und mitunter auch drauf los stechen.

Biologie der Biene und des Biens

Doch das sind nur Marginalien in einem ansonsten weiterhin sehr empfehlenswerten Ratgeber, der die Imkerei kurz und knackig für Anfänger/innen auf den Punkt bringt. Mit diesem Klassiker von Spürgin hat 2011 sogar unsere eigene imkerliche Laufbahn begonnen, die bei Reinhold schließlich bis zum Meister führte.

Ohne die Honigbiene in ihrem Einzelwesen und ohne den Bien als Superorganismus zu begreifen, lässt sich all die Theorie in der Imkerei nicht vollständig in die Praxis umsetzen. Denn oft genug verlassen Bienen unsere Lehrbuchpfade und machen einfach ihr eigenes Ding. Wie gut, wenn man sich in diversen „Dumm-guck-Kopfkratz-Fällen“ auf der Bienen Triebe und Verhaltensspezifika rückbesinnen kann. Das Kapitel „Biologie der Biene“ sollte also gründlich gelesen und verinnerlicht werden.

Anhang

Die Auflösung des „Imkerlateins“, also Fachausdrücke von A-Z, helfen den Anfänger/innen, sich rasch zurecht zu finden. Wem hier Begriffe fehlen, wird im Register fündig, das auf entsprechende Seitenzahlen verweist. In beiden Fällen vermisste ich allerdings die Larve und die (in alter Imkergewohnheit, doch streng genommen falsch bezeichnete) Made.

Nach wie vor freut mich die Auflistung der Bienenmuseen des In- wie benachbarten Auslandes, die wir längst noch nicht alle durch haben. Aber nach Corona gehen wir’s gezielt an, unbedingt! Ach ja … noch eine Aktualisierung: Das Zeidelmuseum in Feucht hat seit einiger Zeit (zumindest, wenn nicht gerade eine Pandemie allem Treiben eine Pause verordnet) zusätzlich zum Sonntag auch am Sa., und zwar von 12.30 bis 17.00 geöffnet.

Empfehlung

Und nach wie vor liebe ich es, dieses nur 126 Seiten umfassende, doch tatsächlich UMFASSENDE und – wie man heute so schön sagt: – UNFASSBAR konzentrierte, dennoch leicht lesbare Büchlein unseren Imkerkursanfänger/innen und sonstigen an Bienen interessierten Menschen regelrecht aufzudrängen. Los, ab damit auf den Weihnachtstisch – und nicht wundern, wenn im darauffolgenden Jahr die erste Bienenbeute auf dem Wunschzettel steht!


Spürgin, Armin: Die Honigbiene : vom Bienenstaat zur Imkerei. 6. Aufl. Stuttgart : Ulmer. 2020. 126 S. : Ill. ISBN  978-3-8186-0974-0

Rezensionsexemplar für unsere Imker-Bibliothek.

Imker-Kompaktkurs Online-Seminar 2021 – in einer Woche auf den neuesten Stand kommen

Der Imker-Kompaktkurs (Programm (PDF) findet online als Wochenkurs an sechs Abenden (Mo, Di, Do, Fr, Sa, Mo) jeweils ab 17 Uhr statt.

Die Inhalte werden analog denen des Jahreskurses angeboten, siehe BLIB-Imkerkurs für Anfänger. Der verdichtete Theorieteil von insges. 15 Stunden wird ergänzt durch zwei weitere Praxistermine im April und Juli mit insgesamt 6 Stunden. Bei Besuch der Praxiseinheiten und nach Absolvierung der Tests ist eine Teilnahmebescheinigung möglich.

Für wen? Gedacht ist der Imker-Kompaktkurs also speziell für jene, die sich nicht so häufig auf den Weg nach Bamberg machen können bzw. wollen, wie das beim Jahreskurs nötig wäre. Auch Wiedereinsteiger/inne/n kommt der Kompaktkurs sicherlich entgegen. Für jene, die bereits bei jemanden mitgeimkert hatten und nun mehr zum neuesten Stand der Bienenhaltung erfahren möchten, ist der Kompaktkurs ebenfalls ideal. Manchmal erbt man auch Völker und steht urplötzlich in der Pflicht, sich sofort um sie zu kümmern.

Zeitraum? Mo., 15.03.2021 bis Mo., 22.03.2021 zzgl. 6 Stunden Praxis April und Juli

Wann genau?

    • Mo., 15.03.21 | 17.00 – 20.30 Uhr
    • Di., 15.03.21 | 17.00 – 20.30 Uhr
    • Mi. frei
    • Do., 17.03.21 17.00 – 19.30 Uhr
    • Fr., 18.03.21 17.00 – 19.30 Uhr
    • Sa., 19.03.21 17.00 – 19.30 Uhr
    • So. frei
    • Mo., 15.03.21 | 17.00 – 20.30 Uhr

Was? Programm (PDF)

Für wen? Jungimker/innen, Wiedereinsteiger/innen, zur Auffrischung und Aktualisierung

Wie viel? € 590,- für 12 Module (15 Std. Online plus 6 Praxisstunden) inkl. Skript

Anmeldung? bis Fr., 01.03.2021; Kontakt siehe Impressum

Termine stehen! BLIB-Imkerkurse 2021 in Bamberg, Oberfranken, Bayern

Logo BLIB ImkerkurseDie neuen Imkerkurs-Termine in Bamberg aus dem Hause „Bienen-leben-in-Bamberg.de“ stehen bereits, denn schon jetzt erreichen uns Anfragen fürs nächste Jahr. Coronabedingt suchen viele ein Hobby, welches sie auch zuhause oder in der Region ausüben können. Frische Luft, ein umfassendes Naturerleben sowie ein leckeres Ur-Produkt sind garantiert. Wer Spaß am Handwerk hat, kommt ebenfalls auf seine Kosten. Nicht alles muss man einkaufen, einiges lässt sich super auch selbermachen, ob Böcke, Mittelwandwaben oder gar ganze Bienenstöcke.

Ein Infoabend mit Kursberatung findet am Mo., 01.03.2021 zwischen 19.00 und 20.30 Uhr statt. In lockerer Runde in einer Gastwirtschaft erhalten Interessierte Antworten rund ums Kursgeschehen und persönliche Beratung. Der Ort wird bei Anmeldung – bitte spätestens 3 Tage vorab! – bekannt gegeben.

Der Imkerkurs für Anfänger beträgt € 360,- für 12 Module, die innerhalb eines Jahres das gesamte Spektrum der Bienenhaltung über den Jahresverlauf abdeckt. Wer nicht alle Termine wahrnehmen kann, darf diese im darauffolgenden Jahr wiederholen. Außerdem gibt es für das Honigernten und -verarbeiten eine weitere Möglichkeit, dabei zu sein (siehe Honigschleudertage-Termine21.) Gegen Aufpreis von € 80,- ist sogar ein drittes Jahr anhängbar. Es sind also alle Chancen gegeben, die Bienenhaltung von Grund auf und mit vielen Praxisschritten so gründlich zu erlernen, dass der Start für Mensch und Biene ein gelungener sein sollte. Übrigens: Interessierte erhalten gerne Referenzen von ehemaligen Teilnehmenden genannt.

Desweiteren bieten wir einen einwöchigen Imker-Kompaktkurs vom 15. bis 22.03.2021 an.

Wir freuen uns sehr auf unsere neuen Kursteilnehmenden!