Der Oberfränkischer Imkertag 2014 findet am 23.03.2014 in Lichtenfels von 9-17 Uhr statt. Veranstalter ist der Bezirksverband Oberfranken.
Autorenarchiv: Ilona Munique
Bayerischer Züchtertag 2014 in Langensendelbach
Nicht in Nürnberg, jedoch in Langensendelbach findet am 15.03.2014 der Bayerische Züchtertag statt, veranstaltet vom Landesverband Bayerischer Imker e. V.
Die Anfahrt mit dem Auto über die AB/A73 Bamberg – Ausfahrt Baiersdorf, dann Richtung Langensendelbach und in ca. 4 km erreichen Sie den Gasthof Zametzer.
Bienenpatin Ruth Vollmar 2014/15
Wir freuen uns über unsere neue Bienenpatin, Ruth Vollmar aus Bamberg. Und gleichzeitig auf einen neuen Standort für unseren „Bamberger Lagenhonig“, den es von dieser Stelle allerdings erst 2015 geben wird. Denn die Bienenpatin erhält heuer zunächst einen Ableger von uns, der erst im zweiten Jahr ein Wirtschaftsvolk sein wird.
Auf den Plan einer Patenschaft gerufen hat Ruth Vollmar unser Aufruf nach einem Bienenstandort auf Bambergs Inselgebiet. „Bienen sind enorm wichtig, und unsere Tochter wünschte sich bereits vor vielen Jahren eigene Bienen“, so die Leiterin der Wirtschaftsförderung.
Bereits einmal schon stand kurzfristig eine Bienenbeute im gepachteten Garten am Schiffbauplatz. Doch nun soll es für mindestens zwei Patenjahre bei Bienen-leben-in-Bamberg.de sein, während derer die Betriebswirtschaftlerin das Imkern praktisch ausüben kann. Zusammen mit ihrer Tochter, Klara Bretschneider, hat Ruth Vollmar bereits vor drei Jahren einen Imkerkurs absolviert. „Na ja, das war alles eher theoretisch gehalten, Zwischenfragen waren nicht so erwünscht“, erzählt sie bedauernd. Doch immerhin schaffte es eine Grundlage, auf der nun aufgebaut werden soll. Auch sorgte der seit zwei Jahren imkernde Bruder Frau Vollmars für einen steten Fluss von Bienen-Fachliteratur.
Überhaupt eint die Liebe zur Natur die Familie Vollmar/Bretschneider, die gemeinsam den Garten am Fluss aus seinem trostlosen Dasein erlöst hat und nun eine Bienenweidenwiese erblühen lassen möchte. „Ich genieße es sehr, dass wir ein Stück Natur in die Stadt zurück bringen“, schwärmt die gebürtige Nürnbergerin und aufgewachsene Hersbruckerin, die zusammen mit ihrem Mann seit 1987 in Bamberg lebt. „Schon als kleines Kind buddelte unsere Tochter Klara hingebungsvoll in Beeten und wir waren glücklich, ihr dies mitten in der Stadt ermöglichen zu können“.
Dass die mittlerweile 17-jährige Tochter im Projekt „Interkultureller Garten“, der seit Kurzem ein eingetragener Verein ist, mitmischt, verwundert daher nicht. Aber auch Schwimmen und Reiten erfüllt Klaras wenige außergymnasiale Zeit, und Mutter Ruth bedauert: „Wäre ich nicht so eingebunden, dann säße ich ebenfalls wieder auf einem Pferd wie früher. So reicht es nach der erfüllenden Arbeit leider nur für einen Sprung in in die Becken des Bamberger Schwimmvereins“.
Um so mehr freuen wir uns, dass Ruth Vollmar den Sprung in die Patenschaft getan hat. Innerhalb der sie allerdings zu nichts verpflichtet ist. Wir wünschen uns nur, dass wir an ihrem Beispiel öffentlich, also zum Beispiel über dieses Weblog hier, berichten dürfen, dass ihr die Bienen wichtig sind. Und dazu ist sie nur zu gerne bereit.
Denn Bamberg zu einer Bienenstadt zu machen, das schaffen wir nur gemeinsam mit unseren Freunden, Förderern und Multiplikatoren. Zwei Jahre lang dürfen sie Freud und Leid des Imkerns und der Bienen hautnah und durch einen steten Informationsfluss unsererseits miterleben. Und weitergeben. Zur Belohnung gibt es natürlich auch noch ein paar „Bienenpaten-Goodies“, ganz klar. Und die darf sich die Bienenpatin mit ihrer Tochter gerne teilen!
1. Bayerische Honigmesse 2014
Zum ersten Mal, am 2.11.2014, findet eine Bayerische Honigmesse für Imker, Imkerinnen und die interessierte Öffentlichkeit statt und zwar in Neusäss bei Augsburg.
Das Programm sollte Anfang 2014 erscheinen. Wir sind gespannt und verfolgen es über diesen Link. Veranstalter ist der Landesverband Bayerischer Imker e. V.
88. Imkerkongress in Schwäbisch Gmünd 2014
Da die Reservierung bereits möglich ist, jetzt schon die Info für den Herbst zu „Wanderversammlung“, dem 88. Kongress deutschsprachiger Imker in Schwäbisch Gmünd vom 11.-14.09.2014.
„Er gilt neben dem Weltkongress der APIMONDIA als der bedeutendste Imkerkongress im deutschprachigen Raum“, so die Ausschreibung des Deutschen Imkerbundes.
Frühjahresversammlung der Honigerzeugergemeinschaft in Eltmann
Einladung und Programm der HEG, Honigerzeugergemeinschaft Süddeutschland w. V. zur Frühjahresversammlung in der Stadthalle Eltmann, Marktplatz 8, am 08.03.2014 sind heraus.
Zwei Fachvorträge bereichern den Tag
Vor der Mittagspause von Josef Muhr: „Wachs, ein wertvoller Stoff aus dem Bienenvolk“, Gewinnung, Aufbereitung und Verarbeitung.
Nach der Mittagspause, zu der es zwei Essen nach Wahl gibt, spricht Fachberater Arno Bruder: „Rationelle Betriebsweise einer erwerbsorientierten Imkerei“
Programmablaufzeiten:
7.00 – 9.50 Uhr
Einkaufsmöglichkeit im Imkershop der HEG, Industriestraße 17c, 97483 Eltmann
Ab 8.30 Uhr
Saalöffnung mit Einkaufsmöglichkeit
Ab 9.00 Uhr
Imbissmöglichkeit
10.00 Uhr
Eröffnung der Versammlung in der Stadthalle, Marktplatz 8, 97483 Eltmann
11.00 Uhr: Fachvortrag I
12.00 Uhr: Mittagspause
13.00 Uhr: Fachvortrag II
ca. 14.30 Uhr: Ende
Bienenschutz-Petition Greenpeace-Kampagne
Wieder eine Bienenschutz-Petition, diesmal von unseren Greenpeace-Nachbarn aus Österreich. Unterzeichnen tut nicht weh und nützt bestenfalls, denn ruckzuck sind mit nur einer Unterschrift und anschließender Teilung im Social Network – wie auf der Grafik zu sehen – 10.000 Menschen erreicht. Die gesamte Webseite ist insgesamt sehr gut aufgebaut, informativ und einfach sehenswert.
Standorte für heimatlose Imker
Wir vermitteln mögliche Bienenvölker-Standorte (Stellplätze) an „heimatlose“ Imker.
Falls Sie in Ihrer Stadtwohnung keinen Platz zum Halten von Bienen finden oder Ihre Nachbarn keine Bienen um sich mögen – nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Wir nehmen Ihre Anfrage auf und hören uns für Sie um.
Der Hain rüstet sich für unsere Bienen
Die nächsten Tage versprechen, sonnig zu werden.
Doch bereits jetzt sind die frisch im Herbst vom Gartenamt [wir berichteten] in den Hain gepflanzten Salweiden samtigsilbern mit Kätzchen besetzt. Weiden sind Nektar- und Pollenquelle und ein guter Eiweiß-, Fett- Traubenzucker- und Vitaminträger. Gerade jetzt, wo noch nicht viel blüht, sind sie das Beste, was es für die Bienengesundheit gibt.
Nun, wir nahmen die Zweige scharf in Augenschein und mussten leider feststellen, dass die ersten Zweiglein frisch abgeschnitten wurden.
Bitte, nehmt unseren Bienen und auch Schmetterlingen die allererste Frühlingsnahrung nicht weg!
Sagt es auch euren Familien und Freunden, sie mögen euch doch auch ohne ein Palmkätzchensträußlein zum Sonntagskaffee besuchen. Bringt stattdessen einfach ein Glas echten, regionalen Bienenhonig mit, eingekauft über z. B. Regiomino!
VHS-Kurse zu Bienen und Imkerei … nebst einer offenen Frage
Heute kommt das VHS-Programm Bamberg heraus. Und erstmalig sind wir darin als Referenten mit zwei Kursen vertreten. Einen für Kinder ab 8 Jahre und einen für Erwachsene.
Es dauerte kaum ein Jahr, seit wir uns als Privatinitiative mit dem Namen „Bienen-leben-in-Bamberg.de“ und den Projekten „Bamberger Lagenhonig“ und „Bamberger Schulbiene“ sowie den Bienenpatenschaften in Bamberg etablierten. „Wieso ging das so schnell? Und wieso machen die das überhaupt? Und wieso so intensiv?“ Fragen, die sich aufdrängen, sogar uns selbst.
„Von Null auf Tausend …“
Bernd Schiller, der 1. Vorsitzende des Kreisverbands Imker Bamberg e. V., begrüßte kürzlich zum Kreisimkertag in Bamberg [wir berichteten] vor über 120 Gästen die anwesenden Honoratioren – und zu meinem gelinden Erstaunen auch die „Bamberger Schulbiene“, die – ganz ohne Kostüm! – inkognito in der Menge saß. (Tja, Reinhold, und ich habe dich noch gefragt: „Soll ich heute mal mein Maja-Kleid anziehen, nachdem ohnehin grad Fasching ist?!“)
„Von Null auf Tausend hat sie Bamberg mit dem Bienenthema erobert… und ich frage mich immer noch, … was treibt diese Frau an?!“, so klang es von der Tribüne herab, und ich staunte ein wenig nach innen. Sollte ich es versäumt haben, meine Motivation zu erläutern? Bin ich zu schnell gewesen zum Mitschreiben? Ist das echt nicht zu erkennen, geschweige denn, zu glauben?
Wer sind die „Bamberger Schulbiene“?
Um zunächst eines hier klar zu stellen: Mit der „Bamberger Schulbiene“ mag zwar zunächst qua Kostüm und weiblichem Sexus meine Person direkt gemeint sein. Auch ist sie im Social Networking vom Profil her als Einzelperson vertreten. Doch im praktischen Schulerleben sie ist immer nur zu zweit, also mit Reinhold Burger zusammen, ein Ganzes. Die Königin ist ohne ihren Drohn kein sonderlich funktionierendes Krabbeltier. Nur als Doppelpack sind wir zu haben. „WIR sind die Bamberger Schulbiene“. Da das etwas schwer zu vermitteln ist, benennen wir der Einfachheit halber Reinhold als „Schulimker“.
Aufgabenteilung von Bienen-leben-in-Bamberg.de
Meine Zuständigkeit ist die mündliche wie schriftliche Kommunikation, die Öffentlichkeitsarbeit und Organisation, vor allem auch der Bienenpaten. Als „Bamberger Schulbiene“ bin ich die Identifikationsfigur für die Mädchen. Sie darf ihnen über den Kopf streicheln, wenn sie ängstlich vor der Bienenbeute stehen. Was sie selten sind, wenn man sie nicht daran erinnert. Die Mädchen vertrauen dieser Biene Maja und sehen beruhigt zu, wie sie sich dem Gewurle nähert und es sogar berührt.
Reinhold Burger, der Schulimker, ist zuständig für das tiefergehende Knowhow rund um die Biene, den Honig und die Imkerei. Kaum eine Frage oder Behauptung, die nicht von ihm unvoreingenommen und beharrlich überprüft wird. Er übernimmt auch den größeren Part der direkten Bienen-Betreuung, da ich selbst zu oft auf Dienstreisen bin. Und er ist Identifikationsfigur für die Buben, lässt sie an den Smoker ran und gibt ihnen Selbstvertrauen durch seine sanfte, ruhige und sichere Art.
Wie ein Tetris-Puzzle-Spiel
So ergänzt sich das prima, greift eines ins andere und … ja klar, die Grenzen sind fließend. Imker sind wir beide. Entschieden wird gemeinsam. Gehandelt wird autonom nach Absprache. Über Verluste trösten wir uns gegenseitig hinweg und Erfolge feiern wir zusammen.
Kurz gesagt: Aufgabenteilung nach Kompetenzen, gegenseitiges Vertrauen und Verlässlichkeit.
Dann kommt noch hinzu: meine Vorbildung im bibliothekarischen (also informationskompetenten) Bereich, als Dtp-Fachfrau (also im grafisch-internettechnischen Bereich) und als diplomierte Erwachsenenbildnerin (also im lehrenden Bereich). Reinhold als Diplom-Geograph und Trainer kann ebenfalls viel aus seinem beruflichen Knowhow schöpfen, aber mehr noch durch seine ausgesprochen gut entwickelten Fähigkeiten der Beobachtung, akribischer Recherche und des wissenschaftlichen Arbeitens.
Erschwerend (manchmal im wahrsten Sinne des Wortes) kommt hinzu, dass wir zwei Steinbock-Geborene sind. „Da liegt ein großer Stein auf dem Weg“ – na und, den räumen wir ohne Federlesens weg oder springen mit Anlauf darüber. „Da steht ein Berg vor uns“ – den erklimmen wir in einem Zug, notfalls mit Umweg über eine tiefe Klamm. „Da ist der Weg zu Ende“ – ach was, nach der Serpentine findet sich sicherlich ein Trampelpfad, den wir gerne auch selber anlegen.
Glaubt es oder auch nicht, … im Übrigen sind Steinböcke auch die geborenen Skeptiker. Was nicht fünfmal überprüft wurde, wird nicht verfolgt. Denn sie lieben Erfolge und verzeihen sich ein Versagen nur äußerst schlecht. Von daher … mit Steinböcken mitzugehen könnte aufregend sein, und meist lohnt es sich!
„Wieso, weshalb, warum …“
Das war das „Wie“. Das „Warum wir gerne tun, was wir tun“ findet ihr innerhalb unseres Impressum. Und wenn ihr bis dahin gelesen habt (Respekt!), will ich euch noch eine persönliche Erkenntnis mitgeben.
Viele fangen mit dem Ziel an, mit der Motivation, also dem „Warum“. Ich meine inzwischen: zu wissen, zu was man fähig ist – ob allein oder eben mit einem tollen Partner – hilft ganz entscheidend dabei, das richtige Ziel zu finden. Danach ist alles ganz einfach. (Diese Erkenntnis ist übrigens meiner ProfilPASS@-Beratertätigkeit geschuldet.)
Aber es kann ebenso anders herum sein. Das richtige Ziel bringt die passende Fähigkeit hervor. Hm. Da ist sie wieder, die Henne-oder-Ei-Frage … 😉

