Wir sind hier nicht auf Highlightjagd …

… sondern berichten gerne auch mal von unspektakulären Erlebnissen an unserer Bienen-InfoWabe. Denn genau betrachtet sind es die kleinen Dinge im Leben, die die großen umrahmen und ihnen ihren besonderen Glanz geben.

Bevor wir also in den nächsten Tagen wieder über die letzten Higlights berichten werden, die da wären Besuch der Montessori-Schule, Treffen und Besuch der Rosenfreunde „Rosenbogen“, Elke Puchtlers Duftspurensuche zur BIWa-Sonntagsöffnung und ein weiteres Modul aus dem Uni-Seminar zur Schul-Imkerei, gehen wir’s mit den Blogbericht am heutigen Fronleichnam ruhiger an.

Logbucheintrag vom Sonntag, 20.05.2018:

Weiselkontrolle am Lehrbienenstand "Bienenweg" mit Uni-Bamberg-Studierenden. Bienen-leben-in-Bamberg.de / 20.05.201814.30 – 15.30 Uhr
Begleitung der Bienenbetreuer/innen aus unserem Uni-Bamberg-Seminar zur „Schul-Imkerei“. Diesmal kam die Familie einer Studentin mit, um hautnah zu erleben, was in einer Beute und bei der Weiselzellenkontrolle so vor sich geht. Und wieder einmal denke ich, unsere Entscheidung, die Kinder erst ab der 2. Klasse einzubinden, hat seine Richtigkeit, da das Kontrollvermögen der lieben Kleinen noch nicht so ausgereift ist. Die einen haben zu viel Angst vor Bienen, die anderen zu wenig. Hier lenkend einzugreifen ist nur möglich, wenn man zu zweit ist.

Schau-Kräuterbeet15.30 – 16.30 Uhr  Lesen des Rezensionsexemplars von Elke Puchtler, die am Wochenende zu einem Vortrag und ihrer Buchvorstellung kommen wird (bzw. inzwischen gekommen ist, Bericht folgt). Ehrensache, dass ich bis dahin ihr Buch „Lavendelschätze“ besprochen haben will. Der starke Wind macht es mir etwas schwer, die Seiten in den Griff zu bekommen. Daher trenne ich mich nach einer Weile schweren Herzens von meinem Liegestuhl und fotografiere stattdessen meine Lieblingsmotiv, den Bamberger Bienengarten, mit seiner bezaubernden Flora und all den Bienchen, die sich hier einfinden.

Biene an Pracht-StorchschnabelBeuten streichen16.30 – 19.30 Uhr Beuten streichen ist angesagt. Der Wind trocknet so schön schnell, so dass ich sogar einen dreifachen (bienenunschädlichen!) Anstrich fertig bekomme. Zwischendrin erhalte ich immer mal wieder Besuch. Sobald man meiner ansichtig wird, kommen die Leute auf mich zu, haben Fragen, sind neugierig auf das Innere der Bienen-InfoWabe oder wollen Bamberger Lagenhonig kaufen.

Schmökern mit Bilderbuch aus der Imker-BibliothekOder etwas aus der Imker-Bibliothek zum Schmökern aussuchen. Klar geht das, auch wenn wir eigentlich offiziell heute nicht geöffnet haben (hier unser Kalender). Doch den Vater mit seinem Töchterchen, zumal Nachbarn aus dem angrenzenden Interkulturellen Garten, wegzuschicken geht ja gar nicht. So landen die beiden mitten auf der Wiese. Stühle gäb’s natürlich auch, doch scheint der Kontakt zu Mutter Erde ihren Sonntag perfekt zu machen.

Bienenfutter Pracht-StorchschnabelViele werden von unseren Erklärtafeln und den leuchtend-weißen botanischen Pflanzenetiketten inspiriert und fragen nach einer Pflanzenliste. Den auf der Übersichtstafel angebrachten QR-Code scannen die wenigsten ein. Lieber das persönliche Gespräch suchen. Gern geschehen!

20.00 Uhr – 20.30 Uhr Während Reinhold noch die restliche Weiselkontrolle an unseren Erba-Bienenvölker vornimmt, räume ich rasch auf. Vielleicht schaffen wir’s noch auf den Keller zu einer Brotzeit. Ehrlich gesagt … ich kann mich grad nicht mehr erinnern, ob wir es taten. Da fehlt ein Foto! Tja, so ist dieser Weblog für mich, die ich durch all die vielen Erlebnisse manchmal beinahe überfrachtet bin, ein wunderbares Mittel, um unser reges Ehrenamtsleben aufzuarbeiten, in Erinnerung zu behalten und die Tage besser zu würdigen. Hiermit geschehen – Danke fürs Mitgehen!

Einzug der Wildbienen

Wildbienenhotel im Bamberger BienengartenDas Wildbienenhotel im Bamberger Bienengarten ist wunderschön gearbeitet, stattlich groß und das Entree des südlichen Ende des Erba-Parks, von der Maria-Ward-Straße aus in den Bienenweg kommend. Daher waren wir etwas nervös, ob es die Wildbienen auch annehmen würden.

Wildbienenhotel im Bamberger Bienengarten, mit Gehörnter MauerbieneDenn als wir es im vergangenen Jahr überraschend vom Scheßlitzer Imkerverein geschenkt bekamen (wir berichteten), stellten wir es nach reiflicher Überlegung in Richtung Westen auf, also mit Einflugbereich aus der Wetterseite her. Es war nunmal die sonnigste Stelle und anders hätte es an diesem Standort nicht die einladende optische Wirkung erzielt, die wir uns vorstellten. Außerdem sollten langfristig vorzugsweise Informationen dargeboten werden, so dass das Ansiedeln von Wildbienen eher eine untergeordnete Rolle spielte. Dennoch waren wir glücklich, dass sie es annahmen.

belegtes Wildbienenhotel im Bamberger BienengartenMan muss einfach sagen, dass Wildbienenhotels zwar eine nette Geste sind und es pädagogisch gesehen ein Muss für den Wildbienen- und Insektenunterricht. Doch die meisten gefährdeten Arten sind ohnehin Bodenbrüter und brauchen derartige Konstrukte nicht. So hatte sich denn tatsächlich auch eine sehr häufig vorkommende Wildbienenart, die Gehörnte Mauerbiene, bei uns ihr Domizil genommen. Was uns freut, denn es ist lustig zu beobachten, wie sie ihr Nest anlegt.

Zunächst inspiziert sie die Größen der Löcher in den angebotenen Tonziegeln. Hat sie sich endlich zu einem entschlossen, fliegt sie rückwärts mit angezogenen Flügeln in das Loch, um ihr Ei abzulegen. Danach bringt sie Nistmaterial ein – diesmal wieder mit dem Kopf voran –, um dann im Rückwärtsgang das nächste Ei abzulegen.

Im ersten Teil unseres Videos sieht man, wie sie ziemlich lange vor einem Loch herummacht. Denn es war schon von einer Kollegin besetzt und offenbar wurde jetzt gestritten, wer das Hausrecht haben soll.

Blühwiese im Bamberger Bienengarten Bienenweg 1, 96047 Bamberg (Erba-Park)Ja, man könnte stundenlang zusehen. Doch derzeit tut sich nicht mehr viel. Aber an den vielen verkitteten Löchern ist das werdende Leben dahinter immerhin zu erahnen. Und in unserem Bamberger Bienengarten sind schließlich noch mehr Wildbienen zu entdecken. Zum Beispiel auf der Blühwiese vor dem Wildbienenhotel oder in den anderen bienenfreundlich gepflanzten Schaubeeten. Kommt uns doch besuchen! Der Garten ist frei zugänglich und hält auch Bänke zum gemütlichen Beobachten parat.

Fotogalerie Wildbienenhotel

Ankündigung zur BIWa-Sonntagsöffnung am 27.05.2018

Anlass? Programm zur BIWa-Sonntagsöffnung
Wo? Bienen-InfoWabe, Bienenweg 1, 96047 Bamberg (Erba-Park)

Wann? So., 27.05.2018

  • 14.00 – 16.00 Uhr  |  Offenes Haus für alle … rund um Bienen, Honig, Imkerei und Natur.
  • 14.30 – 15.30 Uhr  |  Weiselzellenkontrolle (Praxis)
    Wo?
    Treffpunkt Lehrbienenstand „Bienenweg“
    Was? Informationen für Groß und Klein, Beratung für Jungimker und Fachgespräche für alte Hasen. Kaffee gegen Spende. Nutzung der Imker-Bibliothek. Heute mit Weiselzellenkontrolle.
  • 16.0Elke Puchtler0 – 17.00 Uhr |  Duftspurensuche im Bienengarten. Inspirierend, wohltuend, wissenswert.
    Lesebereites Rezensionsexemplar "Lavendelschätze" Dr. Elke Puchtler, Pala-Verlag
    Was?
    Der Bamberger Bienengarten dient der Inspiration und ist beispielgebend für bienenfreundliche Pflanzungen. Die Heilpraktikerin Elke Puchtler bringt uns einzelne Duftpflanzen daraus näher und erläutert ihre Wirkungsweise. Der Lavendel spielt dabei eine ganz besondere Rolle. Dazu mehr aus ihrem neu erschienenen Buch „Lavendelschätze“ bei Kaffee und Lavendelplätzchen. Im Anschluss Signierstunde.
    Für wen? Ohne Altersbeschränkung
    Referentin: Dr. rer. nat. Elke Puchtler, Heilpraktikerin, Adelsdorf
    Rezension zum Buch

Vogelschutz trifft Bienenschutz

KJungvögel, die mit unseren Drohnenmaden aufgepäppelt werdenürzlich brachten wir ein Drohnenrähmchen zu einer Tierschutzkollegin, die sich auf das Aufpäppeln von verletzten Jungvögel spezialisiert hat. Aus Anlass der BIWa-Sonntagsöffnung am Muttertag besuchte uns nun die rührige Vogelmutter und zeigte zwei der Vogelbabys, die mit den wieder aufgetauten Drohnenmaden gefüttert wurden. Manchmal sind die Piepmätze so schwach, dass nur noch Drohnensaft sie zu retten vermag.

Diese Begegnungen unter uns „Rettungsoptimisten“ sind es, die uns gegenseitig Stärkung und Rückenstärkung geben, so dass wir uns weiterhin – zumindest für einen kleinen Teil der Umwelt – motivert nach besten Kräften einsetzen und andere dabei ein Stück weit mitzunehmen vermögen.

An diesem Nachmittag waren wir viel zu beschäftigt, um mehr als diese paar Fotos zu machen. Aber es muss auch nicht immer sein. Wie schön und kurzweilig es bei uns ist, könnt ihr schließlich selbst an jedem zweiten Sonntag (ab Ostersonntag gerechnet) bei uns entdecken.

So wie die Familie, die extra aus Hollfeld anreiste, um sich Tipps zum Imkern zu holen. Während der Papa sich die Vorteile einer Zandermaß-Beute erläutern ließ, konnte das Töchterchen unter Aufsicht der Mama nach Herzenslust bunte Linien krakeln. Und als sich die Mutter die Kostenaufstellung der benötigten Imkerausstattung genau zu Gemüte führte, naschte der Sohnemann am Kuchen, den wir unseren Hausgästen gerne darreichen – ist ja schließlich auch für uns ein Sonntag, da muss es zum Kaffee doch was Leckeres dazugeben.

Blühwiese im Bamberger Bienengarten  Bienenweg 1, 96047 Bamberg (Erba-Park)Und endlich Regen! Das tat unserer bienenfreundlichen Blühwiese sehr gut, die gerade voller Margueritten und Nesselsalbei steht. Die Weiselzellenkontrolle (nicht nur) für die Uni-Studierenden innerhalb des Seminars „Schul-Imkerei“ unter Reinholds Aufsicht konnte gerade noch so vor dem ärgsten Gewitterguss zu Ende gebracht werden. In der BIWa selbst spielten wir unterdessen das Biene-Maja-Honigwettlauf-Spiel. Das war schnell erklärt und sogar die Kleineren konnten es schnell selbst spielen.

Hin und wieder wollte man Bamberger Lagenhonig einkaufen, da man sich sicher bei uns sicher ist, dass er auch garantiert (in diesem Falle) aus den Buger Wiesen sei. Für Allergiker, die sich desensibilisieren möchten, eine wichtige Bestätigung. Wir trennen unsere Ernten streng nach Standort, und alles, was da vom Frühjahr bis Juli blüht, findet unter dem Regionalsiegel „Bamberg – weil’s mich überzeugt“ seinen direkten Weg ins Honigglas.

Den direkten Weg zu unserer Bienen-InfoWabe finden Sie hoffentlich zum nächsten Mal am So., 27.05.2018, wenn es heißt: „Duftspurensuche im Bienengarten“ mit Dr. Elke Puchtler, die das Schau-Kräuterbeet des Bamberger Bienengartens und außerdem ihr soeben erschienenes Buch „Lavendelschätze“ vorstellen wird. Wir freuen uns schon wieder darauf!

„Bei euch wird’s immer schöner!“ Vom Herzblut-Fleck der Erba-Insel

Bienen-InfoWabe mit Bamberger Bienengarten, Bienenweg 1, 96047 Bamberg (Erba-Park)

Bienen-InfoWabe mit Bamberger Bienengarten, Bienenweg 1, 96047 Bamberg (Erba-Park)

Ja, der Süden der Erba-Insel entwickelt sich immer mehr zu einem romantischen, stimmungsvollen Treffpunkt mit hohem Aufenthaltscharakter. Von der stetigen Geräuschquelle des oberhalbs unsere Bienen-InfoWabe entlangführenden Regensburger Rings mal abgesehen. Dennoch – man hört die Vögel zwitschern und vor allem die Bienen summen, die sich rund um den Bamberger Bienengarten genau so gerne aufzuhalten scheinen wie unsere Komplimentgeber/innen!

Gäste beim Blick in die Bienenvölker am Lehrbienenstand Fünferlessteg

Gäste beim Blick in die Bienenvölker am Lehrbienenstand Fünferlessteg

Für uns, die wir das alles über Jahre aufgebaut haben, ist es toll zu wissen, dass ihr euch hier wohlfühlt. So freuten wir uns sehr, als zur letzten BIWa-Sonntagsöffnung viele liebe Gäste kamen, die nicht nur zum Vortrag von Henrik Arndt über Bio-/Konventionelle Imkerei kamen (wir berichteten), sondern einfach mal so bei uns vorbei schauten. Immerhin verbringen wir fast unsere gesamte Freizeit mit dem Bienenthema, und mit lieben Menschen zusammen ist das dann nicht wirklich Arbeit, sondern … na, eben Freizeit.

Imkerkollege Christian Rindchen im Gespräch mit Bienenfreundin Gabriele Kellermann

Imkerkollege Christian Rindchen im Gespräch mit Bienenfreundin Gabriele Kellermann

Imkerkollege Christian Rindchen ist bereits ein Stammgast. Doch zur vergangenen BIWa-Sonntagsöffnung nahm er mal seine Tochter Svenja mit. Auch seine Mama, die Marmeladenfee, ließ sich blicken. Noch nie seit der Fertigstellung 2015 hingegen war unser Bienen-InfoWaben-Schreiner Thomas Friedmann zu Besuch. Was für eine Überraschung! Lourraine, seine Freundin, war sehr beeindruckt von der Bauleistung ihres Partners.

Bienenpatin Adrea Köchel mit Freundin Johanna

Bienenpatin Adrea Köchel mit Freundin Johanna

Erstmals kennenlernen durften wir unsere Bienenpatin Andrea Köchel, die mit ihrer Freundin Johanna auftauchte. Das geplante Pateninterview konnten wir allerdings noch nicht führen, dazu war doch zu viel Betrieb. Aber einen Blick in ein Bienenvolk war Zeit und Gelegenheit, denn mit dem Imkernlernen liebäugelt sie bereits.

Viele weitere Gäste könnten wir aufzählen, doch stehen diese Menschen stellvertretend für alle anderen unserer lieben Besucher. Danke euch allen fürs Kommen!

Hilfsbereitschaft auf der Erba-Insel

Bank streichen, Hilfseinsatz von Bienenpate Peter KaimerUnd Danke auch für eure Mithilfe! So war die fleißige Gabi Kellermann wieder einmal unter der Woche – beinahe von uns unbemerkt – am Unkraut jäten in unserem Bienengarten. So ist das aber – wenn alles gut aussieht, sieht man’s erst nicht, weil nichts negativ auffällt. All die Arbeit, die dahinter steckt, dass wir eben zu hören bekommen: „Bei euch wird es immer schöner!“ Wir geben das Kompliment nur zu gerne weiter. Und überhören es lächelnd, wenn’s mal nicht so tip-top sein kann, weil man eben noch Brötchen verdienen muss und (gut gemeinte) Verbesserungsvorschläge einem noch mehr Arbeit anzumahnen scheinen.

Wegbereitung Bienen-InfoWabe, Hilfseinsatz von Bienenpate Peter Kaimer

Wegbereitung mit Bienenpate Peter Kaimer

Imkerkollege aus Scheßlitz bei der Bedachung des Wildbienenhotels im Bamberger Bienengarten

Imkerkollege aus Scheßlitz bei der Bedachung des Wildbienenhotels im Bamberger Bienengarten

Schon eher bemerkt hatten wir die Mitarbeit von Bienenpate Peter Kaimer. Klar, weil wir zusammen Hand angelegt hatten. Dabei legten wir ein zweites Vlies als Unkrautsperre aus und schütteten frischen Rindenmulch auf. Außerdem erhielt die letzte von bereits fünf gestrichenen Bänken eine Lasur und lädt fortan zum bequemen Verweilen und Bienenbeobachten ein. Der Rasen ist wieder gemäht und die Beete gegossen. Ja, wir sind um alle Handgriffe froh, die von eurer Seite aus getätigt werden. Aber das Schönste ist dann doch das Miteinander und das Bewusstsein, man ist nicht alleine auf der Welt.

Wildbienenhotel im Bamberger BienengartenHilfsbereitschaft ist ohnehin Thema bei uns auf der Erba-Insel. So konnten Dank der „Essbaren Stadt“ spontan die 10 Säcke Rindenmulch organisiert werden, die Reinhold sonst wieder stückweise mit seinem historischen Fahrradhänger hätte anradeln müssen. Und last but not least hat unser Wildbienenhotel, ein Geschenk vom Scheßlitzer Imkerverein, seine schöne neue Haube bekommen. Die verzinkte Dachabdeckung schützt das hübsche Eingangshäuschen zu einem der – das zumindest behaupten manche – hübschesten „Herzblut-Fleckchen“ der Erba-Insel.

Nächste BIWa-Sonntagsöffnung: Muttertag, 13.05.2018. Weitere Aktivitäten und Termine hier.

Bienen-InfoWabe mit Bienengarten und Lehrbienenstand, Bienenweg 1, 96047 Bamberg

Bienen-InfoWabe mit Bienengarten und Lehrbienenstand, Bienenweg 1, 96047 Bamberg (Erba-Park)

Lavendelfee verwandelt Schau-Kräuterbeet im Bienengarten

Schau-Kräutergarten, Bamberger BienengartenPflanzetikett Lavandula angustifolia 'Hidcote Blue', Garten-LavendelDas Schau-Kräuterbeet im Bamberger Bienengarten ist um 23 Lavandula angustifolia ‚Hidcot Blue‘ reicher – Dank unserer Lavendelfee Elke!

Elke PuchtlerDie Heilpraktikerin aus Adelsdorf (Naturheilpraxis Erlangen-Höchstadt), Buchautorin und gute Bienenfreundin Elke schenkte uns diese wunderhübsche Einrahmung als Augenweide, Bienennahrung und letztendlich zum Schutz der Kräuter vor kalten Winden. Beschafft wurden die Lavendelpflänzchen – wie auch die anderen Kräuter – von der Bio-Gärtnerei Gertrud Leumer (Mussärol), siehe Beitrag hier.

Buchcover Lavendelschätze von Elke Puchtler

Buchcover Lavendelschätze von Elke Puchtler. © Foto mit freundlicher Genehmigung des Pala-Verlags

Dr. rer. nat Elke Puchtler ist eine intime Kennerin (nicht nur) des Lavendels und hat bei uns spätestens seit ihren Führungen im Aromagarten Erlangen einen Ruf als „wandelndes Pflanzenlexikon“ weg. Wer von ihr mehr über diese überaus aparte und beliebte Zier- und Heilpflanze erfahren möchte: Am 27. Mai 2018 ist sie zu Gast in der Bienen-InfoWabe unter dem Titel „Durftspurensuche im Bienengarten“. Ihr sicherlich sehr lebendiger Vortrag findet von 16 bis 17 Uhr statt.

Und so alles gut geht, sind unsere Gäste eine der Ersten, die ihr in Kürze erscheinendes Buch „Lavendelschätze“ (pala-Verlag) erwerben können. Untertitel: Von Pflanzen, Düften und Menschen. Gartenpraxis, Heilkraft, Entspannung, Rezepte. Selbstverständlich mit Originalsignatur der Verfasserin.

An diese nun unser allerherzlichster Dank für die Lavendelspende, und wir freuen uns sehr auf Deinen geschätzten Besuch im Mai, liebe Elke!

Lebhafte BIWa-Sonntagsöffnung mit Lehrbienenstandeinweihung

Lehrbienenstand Bienenweg zur BIWa-SonntagsöffnungDas geplante Makerspace „Mittelwand einlöten“ folgte erst zum Ende eines wunderschönen BIWa-Sonntagsöffnungstages (15.04.) mit sehr zahlreichen Gästen. Denn alle wollten noch lieber einen Blick in unsere zwei Bienenvölker werfen, die erst seit Kurzem den neuen Lehrbienenstand „Bienenweg“ bilden. Er wurde als zusätzliche Möglichkeit des Anschauungsunterrichts etabliert, um die Völker am nahen „Fünferlessteg“ zu entlasten.

Lehrbienenstand Bienenweg zur BIWa-SonntagsöffnungUnd er hat seine Einführung mit Bravour bestanden. Trotz emsigen Flugbetriebs blieben die Mädels brav und ungerührt ob der sich nahenden Gruppe. Großartiges Resultat für uns: Zwei an der Imkerei Interessierte verabredeten sich spontan zu einer gemeinsamen Fahrt zum Lehrbienenstand des Imker und Bienenzuchtvereins nach Burgebrach, um dort einen einjährigen Kurs zu beginnen.

Familienzeit! Bienenspiel in der Bienen-InfoWabentagsöffnungZwischen 14 und 17 Uhr fanden sich etliche Altbekannte bei uns ein. Doch auch neue Gäste hatten Fragen auf dem Herzen oder wollten unseren Bamberger Lagenhonig kaufen. Junge Familien blätterten in Kinderbüchern, legten ein Puzzle (zumindest war das der Plan) oder spielten ein Bienenspiel. Die Lernbienenbeute (ohne echte Bienen, stattdessen mit Fotorähmchen) war ebenfalls Magnet für Jung und Alt. Aber auch die Listen zu bienenfreundlichen Pflanzen fanden guten Absatz.

Lehrbienenstand Bienenweg zur BIWa-Sonntagsöffnung„Da hat sich ja jede Menge getan, seitdem ich das letzte Mal hier war!“ rief unsere langjährige Bienenfreundin und Sponsorin, Cathrin Beyer („Vom Fass“), begeistert aus. Schon mit ihren Pfadfindern damals eine große Hilfe, versprach sie uns heute Pflastersteine, um unsere Beobachtungssitzbänke standfest zu machen. Auch eine Palette und Vierkanthölzer für die Bienenbeuten bot sie uns an. Schön, da kann man prima sparen! Wir haben ja doch noch einiges vor, beispielsweise einen Pumpbrunnen bauen.

Ingo Schmitt am Lehrbienenstand Bienenweg zur BIWa-SonntagsöffnungIngo Schmitt („Raumausstattung Schmitt“), mit uns verbunden seit seiner Hilfe 2014, möchte uns unterstützen, indem unsere Dachkonstruktion mit einem Lochblech verkleidet werden soll, das derzeit ein Fliegengitter ziert. Bislang hatten wir dieses Vorhaben mangels Zeit nicht weiter verfolgt. Der aktive Feuerwehr- und Katastrophenschutzmann würde jedoch mit seinen Freunden anrücken. Und Ruck-zuck hatte er sich auch des Rindenmulchsackes bemächtigt, als wir am Abend die Wege wieder fit machen wollten. Solche Gäste sind hochwillkommen, die uns ohne weiteres Aufhebens in verschiedener Form unterstützen.

Sehr gefreut hatten wir uns auch über den Besuch von Annette mit ihrem Mann Uli. Sie ist Lehrerin an der Montessori-Schule und hat vor, für die geplante Schulimkerei zusammen mit zwei weitern Lehrerinnen ebenfalls Imkerin zu werden (s. a. Bericht). Da es nicht immer so einfach für sie ist, die angebotenen Kurse des IBZV e. V. fortlaufend zu besuchen, nimmt sie die Möglichkeit war, sich auch bei uns zu den Sonntagsöffnungszeiten Informationen zu holen. Sie sind besonders den Wildbienen sehr zugetan, aber nun haben auch die Honigbienen eine „Sympathichance“.

Wildbiene im Wildbienenhotel am Bienenweg, BambergDa Annette und Ulis Garten bienenfreundlich ist, also unbearbeitete, „wilde“ Ecken aufweist, ist es auch nicht nötig, extra ein Bienenhotel aufzustellen. Die am stärksten bedrohten Wildbienen sind Bodenbrüter und / oder brauchen ganz bestimmte Pflanzen. Dennoch freuten wir uns, als wir gemeinsam an unserem Wildbienenhotel das emsige Ein und Aus der nistwilligen Wildbienen beobachten konnten, die bevorzugt die Lehmziegel aufsuchten.

Geflecktes Lungenkraut Pulmonaria saccharataOhne Frage zogen unsere neuen botanischen Beschilderungen in den Schaubeeten des Bamberger Bienengartens viel Aufmerksamkeit auf sich. Sie leuchten von aller Ferne und locken neugierig gewordene Erba-Park-Spaziergänger in Richtung Regensburger Ring und damit ans südliche Ende des ehemaligen Landesgartenschau-Geländes. Kommen Sie doch auch! In zwei Wochen, also am 29.04.2018 haben wir wieder von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Diesmal mit einem Vortrag (16-17 Uhr) zum Thema „Bio- oder konventionelle Imkerei?“ mit Bienenfachwart Henrik Arndt.

Schaurig-schöner Start in die Bienen-InfoWaben-Saison 2018

Gast zum Saisonstart 2018 der Bamberger Bienen-InfoWabeOsterei mit BieneSie kamen! Zwischen Regen- und Graupelschauer und von Bayreuth bis Forchheim fanden rund 30 kleine und große Besucher/innen den Weg zu uns auf die Erba-Insel. Darunter unsere lieben Bienenpaten Wiebke Burkhart sowie Anne und Hans Zirkel, auch sie MIT erbetenen Bienen-Osterei! Danke euch allen für die putzigen Bienchen!

Christian Rindchen erläutert an der LehrbienenbeuteEbenso mit von der Partie unser Imkerkollege Christian Rindchen, der sich sogleich helfend einklinkte und geduldig die Lernbienenbeute erklärte.

Gäste zum Saisonstart 2018 der Bamberger Bienen-InfoWabeAus der nahen Nachbarschaft, der Meyerschen Gärtnerei, besuchte uns Susi Adelhardt mit Gatte Michael, die zusammen mit unseren allerersten Gästen zum Saisonstart die nagelneuen botanischen Pflanzetiketten unseres Bienengartens bewunderten.

Gast zum Saisonstart 2018 der Bamberger Bienen-InfoWabeFür die Montessori-Schullehrerin Elke Völkl war es quasi eine Dienstreise. Sie steht federführend für das Projekt einer eigenen Schulimkerei, welches in naher Zukunft installliert werden soll (wir berichteten). Da wir in einigen Wochen eine kleine Fortbildung für die Schulgemeinschaft anbieten werden, konnte sich Elke bereits einen ersten Eindruck verschaffen und möglicherweise anzukaufende Fachliteratur begutachten.

Kleine Künstlerin malt ein BienenbildUnsere 42 Quadratmeter boten sogar Platz für den Kinderwagen einer Familie mit vier quirligen Kindern. Jedes Lebensalter – vom entdeckungsfreudigen Einjährigen bis zur 12-jährigen „Künstlerin“ mit Mama und Pappa im Schlepptau – fand etwas Kurzweiliges, um das kalte, windige und nasse Igitt-da-Draußen vergessen zu machen.

Jung Gäste zum Saisonstart 2018 hinter Osterstrauß

Märchenstunde, Kamishibai "Die Bienenkönigin"Ob Plaudern, Kuchen essen, Malen, Spielen, Lesen oder imkerliche Objekte erkunden oder unserem Kamishibai  „Die Bienenkönigin“ zu lauschen – in jedem der sechs Ecken war jemand beschäftigt.

Ein fröhliches Miteinander, dem wirklich nur eines noch zum Glück fehlte: mehr Wärme! Der Gasofen tat sein Bestes, doch nächstes Jahr werden wir die offenen Spalten am Dachkranz mit Plexiglasscheiben dicht machen.

Zeichnung Biene vor blauem Himmel mit Schwarm von Sophie

Anprobe eines ImkerhutsJa, es gibt immer was zu tun und zu planen. Dennoch gestaltet sich unser drittes Saisonjahr in der Bienen-InfoWabe bereits etwas einfacher, da mittlerweile alles seinen Platz gefunden hat, inklusive der Bienen an unserem neuen Lehrbienenstand am Bienenweg 1 in Sichtweite des Klassenzimmers. Doch an eine Schauvorführung war an diesem frühen Saisonstart nicht zu denken. Immerhin steht unsere Foto-Lernbienenbeute jederzeit parat, und an der lässt sich ja auch sehr viel erklären, was am Ostersonntag sehr rege genutzt wurde.

Ein tolles Haus, wie wir finden, und es macht uns richtig Spaß, es für unsere Gäste „zu bespielen“! Kommt doch auch vorbei – bis Mitte September ab sofort jeden zweiten Sonntag Nachmittag für euch geöffnet! Und – ja, wir haben auch noch Honig!

Fotogalerie

Schau an! Der Bamberger Bienengarten erklärt sich von selbst!

Botanische Pflanzetiketten im Bamberger BienengartenEinstecken der botanischen Pflanzetiketten im Bamberger Bienengarten70 botanische Pflanzenetiketten und 14 Infotafeln sind gesteckt. Der Bamberger Bienengarten mit seinen 130 Einzelpflanzen erklärt sich nun von selbst. Per QR-Code lassen sich die Pflanzlisten bequem herunterladen. Zunächst gelangt man beim Einscannen des Codes von der Infotafel mittels Handy auf die entsprechende Webseite, die Sinn und Zweck des jeweiligen Schaubeetes erklärt. Dort sind dann die Listen als PDF-Datei hinterlegt. Botanische Pflanzetiketten im Bamberger Bienengarten

Der Bamberger Bienengarten ist öffentlich begehbar, auch unabhängig von den Betriebszeiten der Bienen-InfoWabe am Bienenweg 1, 96047 Bamberg.

Infotafeln im Bamberger BienengartenDie Infotafeln spendete unsere Bienenpatin Sabine Saam, der wir herzlich dafür danken!

Die Pflanzetiketten, auf die jeweils der botanische Name wie auch übliche deutsche Bezeichnungen nebst einem oder zwei Pflanzenfotos gedruckt sind, schlugen mit rund 350 Euro zu Buche. Das Stück kostet im Schnitt € 3,10. Wir würden uns über jeden freuen, der uns eines der Schildchen spenden mag! Vielleicht bei seinem Besuch am Ostersonntag zur Saisoneröffnung zwischen 14 und 17 Uhr? Wir freuen uns auf euch!

Einstecken der botanischen Pflanzetiketten im Bamberger Bienengarten

Ei, Ei, Ei! Ostersonntag ist Saisonstart der Bienen-InfoWabe 2018

Osterbrunnenei mit Bienenmotiv, Fränkische Schweiz, EbermannstadtZur Saisoneröffnung der Bienen-InfoWabe laden wir a am Ostersonntag (14-17 Uhr) zu Kaffee und Kuchen ein. Wer uns ein mit einer Biene bemaltes Osterei mitbringt, mit dem wir unseren Bienengarten schmücken dürfen, erhält etwas dafür zurück.

Im Süden des Erba-Parks unweit des Regensburger Rings findet ihr in unserem „grünen Klassenzimmer“ alles rund um Bienen und ihren Lebensraum, um Honig und die Imkerei. Medien wie Bücher, Filme und Gerätschaften und natürlich erfahrene Imker und echte Bienen an unserem angeschlossenen Lehrbienenstand stehen euch kostenlos zur Verfügung.

Zugegeben – unser daran angeschlossener Bamberger Bienengarten macht zwar wetterbedingt noch nicht allzu viel her, doch zwei kleine Überraschung hält er dennoch parat: 1. Unsere botanischen Pflanzetiketten lassen ab Ostersonntag erkennen, was hier alles blühen wird, und 2. bilden etliche Krokusse einen bunten Tupfer um unser schönes sechseckiges Holzhaus. Kommt und freut euch mit uns!

SLogo "Alle Themen" der Bienen-InfoWabe (BIWa)o., 01.04. – Saisonstart der Logo für alle Schwerpunktthemen (= Bienen, Honig, Imkerei, Natur) der Bienen-InfoWabeBienen-InfoWabe (BIWa)

Anlass? Programm zur BIWa-Sonntagsöffnung
Wo? Bienen-InfoWabe, Bienenweg 1, 96047 Bamberg (Erba-Park)

Wann? 14.00 – 17.00  |  Tag der offenen Tür. Lernt eure Bienen-InfoWabe kennen!

Für wen? Ohne Altersbeschränkung