Vortrag Königinnenzucht mit Heinrich Zwosta

Teilnehmende zum Vortrag Heinrich ZwostaRund 30 Teilnehmende ließ Züchter Heinrich Zwosta am 11.06.2017 in der Bienen-InfoWabe anschaulich an seinen über 30 Jahren Erfahrungen teilhaben. Den roten Faden zum Thema Königinnenzucht bildete die Powerpoint-Präsentation, die der langjährige Imker gemeinsam mit seiner Tochter erstellt hatte und unseren Bloglesenden zur Verfügung stellt. Herzlichen Dank!

Vortragender Heinrich ZwostaGemeinsam auch kümmert man sich um den Hofladen, zu dem die Familie Zwosta herzlich einlädt. Denn trotz doppelter Vortragszeit ist das vielschichtige Thema natürlich noch nicht annähernd erschöpfend zu behandeln gewesen. Wer also mehr erfahren möchte, mache sich auf nach Doschendorf (Hausnummer 1) bei Scheßlitz, wo es (nicht nur) Königinnen zu kaufen gibt. Allerdings empfiehlt Herr Zwosta, rechtzeitig anzurufen, denn immerhin handelt es sich um keine „Regalware“, die man eben mal schnell erwerben kann, sondern vorbestellen muss.Vorzeigeobjekte Umlarvbesteck für Königinnenzucht

VorzeigeobjekteBesonderen Wert legte Heinrich Zwosta auf die Vermittlung praxisrelevanter Inhalte. Viel lieber als einen Votrag zu halten würde er nämlich die Interessierten über seine Schulter schauen lassen wollen. Um nun doch ein wenig von diesem Praxiserleben zu vermitteln, wurde etliches an Instrumentarien wie Umlarvbesteck und Königinnenzuchtobjekte – selbstgebaut wie umgebautes – in die Bienen-InfoWabe herangekarrt. Sogar echte Bienen konnten im Außenbereich bei ihrer Tätigkeit beobachtet werden. Wir waren sehr beeindruckt von dieser vielfältigen, professionellen Ausstattung und der Logistik dahinter.

Vorzeigeobjekte von Heinrich Zwosta im Außenbereich der Bienen-InfoWabeNachdem die Familie sowie Mitglieder des Imkervereins Scheßlitz und Umgebung e. V., deren zweiter Vorsitzender Heinrich Zwosta ist, die zahlreichen mitgebrachten Exponate wieder in die Autos zurückverfrachtet hatten, ließen wir den ereignisreichen und sonnenwarmen Tag am Feuerkorb mit Ehrenbienenpatin Jeannette Munique, Bienenpatin Gabriele Loskarn sowie Nachbar Ralf (unser edler Wasserspender für die Bienen-Blühwiese) ausklingen.

Jeannette, Ilona und ReinholdGartennachbar Ralf und ReinholdEin  Prosit auf die kompetenten Unterstützer unseres Anliegens rund um die Bienen, die ihren Sonntag Nachmittag (und sicherlich etliche Stunden vorab!) dafür geopfert hatten. Und an alle Teilnehmenden, die den Weg zu uns in den Erba-Park in den Bienenweg 1 gefunden hatten.

Der nächste Vortrag findet am 25.06. zum Thema „Bienendemokratie und Schwarmintelligenz – gibt’s das?“ (16-17 Uhr) statt. Wir freuen uns auf euch!

Bienen-Blühwiese in der heißen Phase

Eingießen der frisch angesäten Blühwiese mit Nachbar Ralfs HilfeAushub (Abgrubbern) der GrasnabeFrische Erde wird eingerechtEs ist noch nicht viel zu sehen, doch immerhin schon angesät – das neue Blühwiesenareal im Bamberger Bienengarten. Rund 120 qm Grasnabe wurden vom Garten- und Friedhofsamt abgetragen und mit frischer Erde befüllt. Da war wieder ein großer Fuhrpark am Werk, es war für uns eine eindrucksvolle PS- und Manpower-Show!

Frische Erde wird eingerechtBlühsamen ausgestreutAuch das Saatgut aus dem Hause Rieger-Hofmann wurde von unserem letztjährigen Erstplatzierten des Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreises gekauft. Vielen Dank an diese Adresse und allen Beteiligten dieser Aktion unter der Federführung von Michael Gerencser.

Eingießen der frisch angesäten Blühwiese mit Nachbar Ralfs HilfeDas war die gute Nachricht.

Die weniger gute ist das heiße Sommerwetter. Alle Tage sind wir am Begießen und müssten eigentlich noch öfter. Was nicht geht, weil wir berufstätig sind. Doch auch hier eine gute Nachricht: Nachbar Ralf vom Kleingartenverein „Am Weidenufer“ hilft mit seinem Brunnenwasser aus. Und auch aus dem Interkulturellen Garten, in welchem wir Mitglied sind, finden die Gießkannen 100-literweise ihren Weg zum Bienenweg 1. Jeder einzelne Liter von uns per Hand hochgepumpt. Also, wenn das mal nicht Liebe ist?!?

Wir drücken unseren (Wild-)Bienen die Daumen, dass es bald hübsch blühen möge. Und wir für den kostenlosen Sensenkurs mit Jupp Schröder am 06.08.17 (16-17 Uhr) genug Aktionsfläche zum Üben haben.

Ihr kommt doch, oder?!Blühwiesenareal, fertig vorbereitet

REWE-BIWa-Sponsoring mit Scheßlitzer Grundschule eingelöst

ilian-Grundschule Scheßlitz, Klasse 2a+2b, am 23.05.2017 in Bamberg, Bienen-InfoWabeAm LehrbienenstandDie BIWa, also die Bamberger Bienen-InfoWabe, entstand 2015 mit finanzkräftiger Unterstützung aus den Reihen der REWE-Kaufleute aus Bamberg und Region. Alle 16 REWE-Märkte dürfen daher jeweils zwei Schulklassen zum Bamberger Schulbienen-Unterricht zu uns schicken.

REWE-LogoYvonne Hoh, die den REWE-Markt in Scheßlitz betreibt, ist eine von ihnen, die unsere Gegenleistung wahrgenommen hat. Sie stellte den Kontakt zur Kilian-Grundschule Scheßlitz her, so dass am 23.05.2017 die Klassen 2a und 2b in den Genuss eines besonderen Vormittagsprogramms kamen.

Klassenleiterin Frau Müller traut sich die Bienen streichelnDie Klassenleiterinnen Frau Müller der 2b als auch Frau Lindner der 2a hatten ihre Schüler/innen im Vorfeld in Sachen Bienen auf diesen Tag vorbereitet. So saßen bereits lauter kleine „Experten“ vor uns, die auf viele unserer Fragen gute Antworten wussten und schlaue Fragen stellten.

Schülerkreis um SchaufensterbeuteIm Nu waren die rund eineinhalb Stunden je Klasse vorüber. Eingesetzt hatten wir abwechslungsreiche Objekte und Methoden für alle Sinne, im besonderen …

  • großformatige Bilder sowie Fotorähmchen aus der Lehrbienenbeute (Sehen, Hören)
  • ein Arbeitsblatt über die vier Insektenarten Honigbiene, Wespe, Hummel und Hornisse (Nachdenken, Schreiben)
  • Mittelwandrähmchen (Fühlen, Riechen)
  • eine 2,5 Kilo schwere echte Honigwabe (Haptik, Riechen)
  • unsere Schaufensterbeute mit lebenden Bienen hinter Plexiglas (Sehen, Wiederholen des Gelernten)
  • ein Spaziergang (Bewegen) zu unseren Bienen am Lehrbienenstand (Sehen, Hören, Riechen, Festigen des Gelernten)
  • und ein Löffelchen Bamberger Lagenhonig (Schmecken)

Klassenleiterin Fr. LindnerWir fanden es sehr schön mit den beiden Klassen und hoffen, dass unser befreundeter Scheßlitzer Imkerverein, der ebenfalls sehr rührig ist in Sachen Bienenunterricht, in naher Zukunft aus diesen Klassen seinen Imkernachwuchs erhalten wird.

Für die richtige Bezeichnung gibt's einen KrönchenstempelIm Namen der Grundschule Scheßlitz nochmals herzlichen Dank an REWE-Hoh dafür, dass wir gemeinsam dafür die Grundlagen schaffen konnten!

 

 

Der Bienengarten, ein neues Highlight im Erba-Park

Gewöhnlicher Löwenzahn (Taraxacum sect. RuderaliaFast wie zu Landesgartenschauzeiten – am Rand des Erba-Parks, am Bienenweg 1, entsteht ein neuer Bienengarten. Was jetzt noch etwas verhalten aussieht, wird schon in wenigen Wochen wird es ein Fest für die Sinne, sowohl für Menschen als auch Insekten. Alles finanziert durch Spenden und Preisgelder, wobei wir dabei immer wieder in Vorleistung gehen. Denn das Frühjahr währt nicht ewig und manches will einfach sofort angeschafft sein.

Der Bienengarten an der Bienen-InfoWabe

Bienen-InfoWabe (BIWa) BambergRund um das Areal der Bienen-InfoWabe sorgen Schaubeete und Blühwiesen sowie eine Wildbienenbeobachtungsstation und Genießerbänke für geistige wie seelische Erbauung. Sie geben der Bevölkerung einen Anreiz, selbst das eine oder andere Insektennützliche zu pflanzen. Den Schulkindern zeigt die Bamberger Schulbiene, wie schön eine bienenfreundliche Welt aussehen kann.

Das Kräuter-Schaubeet

https://bienen-leben-in-bamberg.de/wp-content/uploads/2017/05/150729-BIWa-Bienengarten.jpgEinmessen Frauke Gabriel für das Schau-KraeuterbeetGarten-und Landschaftsplanerin Frauke Gabriel maß am 15.03.2017 das Kräuter-Schaubeet ein. Bestückt wurde es von ihr mit 35 Einzelpflanzen aus der Bio-Kräutergärtnerei Mussärol, deren Inhaberin die stadtbekannte GAL-Politikerin Gertrud Leumer ist. Besonders freute uns ein mitgeliefertes Heftchen mit den 27 gepflanzten Sorten. Es bildete die Grundlage eines Pflanzenrätsels für unsere Trachtpflanzen-Stationenfragen. Die Lösungen gibt’s in der Bienen-InfoWabe zu holen.

Die Stauden-Schaubeete

Das Schau-Staudenbeet ist fertigVorbeitung des Schau-Staudengartensmit Petra Dotterweich64 Einzelpflanzen bei 19 verschiedenen Sorten kauften wir in der Bamberger Staudengärtnerei Johann Strobler ein. An einem etwas weniger eiskalten „Frühlings“tag, dem 29.04., pflanzten wir bis in die einbrechende Nacht hinein, nachdem die „Alte-Sorten-Spezialistin“, Petra Dotterweich, einen prüfenden Blick auf den Anordnungsplan geworfen hatte (ausführlicher Bericht hier.)

Kleeblumenwiese

Zu diesem ersten Beet wird sich im Laufe des Sommers noch ein zweites (geplant mit der Baumschule Patzelt, Memmelsdorf) gesellen, welches die bei Bienen überaus beliebten Kleeblumenwiese einrahmen wird. Mäht man das Rasenstück nur 4 bis 5-mal im Jahr, so kann man mit ständigem Kleenachwuchs rechnen. Für die Schulkinder, die doch noch etwas mehr an Bodenerleben mitbekommen, weil größenmäßig einfach näher dran, ist es immer wieder ein Spaß, nach den fleißigen Bienlein zu fahnden.

Die Wildbienenbeobachtungsstation

Neues Wildbienenhotel im StaudenbeetNeues Wildbienenhotel im StaudenbeetEinen kleinen Teil der Stauden zwackten wir ab, um damit den Fuß unseres neuen Wildbienenhotels, ein Geschnek des Imkerverein Scheßlitz, zu bepflanzen (ausführlicher zur Schenkung hier). Zwischen einzelnen Regenschauern am 8. Mai „entsorgten“ wir zugleich unseren Balkonkasten von kleinwüchsigen Narzissen und Traubenhyanzinthen, die im kommenden Frühjahr für die ersten Farbtupfer sorgen sollen. Im Übrigen konnten wir öfter schon beobachten, wie sich Wildbienen in den Narzissenblüten am Abend einfanden und darin die Nacht verbrachten.

Bienenblühweide

Worauf tummeln sich die Bienen?Spontanbewuchs auf der einen Seite und hochwertiges Rieger-Hofmann-Saatgut der Mischung „Schmetterlings-/Wildbienensaum“ … mal sehen, was hübscher aussieht bzw. mehr Bienen und Insekten anziehen wird! Letzteres ist erst noch im Entstehen. Hierfür wird die Stadt Bamberg in den kommenden Tagen die Grasnabe abnehmen. Auch hat sie das Saatgut bezahlt, wofür wir herzlich danken! 
Etwas schade zwar, doch pflegetechnisch eine notwendige Maßnahme: Am 06.08. werden die Flächen anlässlich unseres Sensenkurses (s. Aktivitäten und Termine) abgemäht. Dazu laden wir bereits jetzt schon herzlich ein.

Genießerbänke

SaBiene wartet an der Bienen-InfoWabe auf die SchülerZwei halbrunde Gartenbänke, jweils um eine der Blaseneschen herum, werden künftig die Beobachtung und das Genießen des Bienengartens bereichern, ergänzend zu unseren mobilen, fröhlich-orangen Einzelstühlen, die an jede Ecke des Bienengartens aufgestellt werden dürfen.
Die Liebe zur blühenden Pflanzenwelt ist untrennbar verbunden mit der Akzeptanz der Bienen- und Insektenwelt. Sie zu erleben, zu erforschen und zu entspannen ist ein Fest für den Alltag – wir laden Sie dazu ein!

Imkerverein Scheßlitz stiftet Wildbienenhotel für Bamberg

Unverhofft erhielten wir vom Imkerverein Scheßlitz und Umgebung e. V. ein Wildbienenhotel geschenkt. Der 1. Vorsitzende, Herbert Beck, brachte es höchstselbst in den Erba-Park, wo es von ihm am Bienenweg 1 unweit der Bienen-InfoWabe fachmännisch aufgestellt wurde.

Glücklicherweise hatte Herbert einen Erdbohrer dabei, denn ein Aushub nur mit Muskelkraft wäre ob des vielen Kieses sicherlich nicht ganz einfach gewesen. Geholfen hat uns außerdem unser Schrebergarten-Nachbar Ralf, der ratz-fatz für die Einbetonierung sorgte.

Wir sind mega-begeistert und bedanken uns sehr herzlich bei allen, die das Geschenk ermöglicht haben! Dieses Zusammenstehen untereinander ist für uns ein wunderbares Zeichen, das uns in (umwelt-)kritischen Zeiten froh und optimistisch stimmt. Tja, und manchmal kommt es blitzblau aus heiterem Himmel, wo man an anderer Stelle im Regen stehen gelassen wird. So gleicht sich alles mit der Zeit aus.

Hoffen wir nun, dass die Klasse 10f der Graf-Stauffenberg-Schule Bamberg mit ihrem Lehrer – und unserem Bienenpaten – Daniel Schiller Ende Mai viel Spaß dabei haben wird, das neue Wildbienenhotel fachgerecht mit uns zu bestücken. Damit es eine Wohlfühl-Heimat für Wildbienen werden kann, die schließlich genau so wichtig sind wie Honigbienen. Sie sind, was die Bestäubungsleistung angeht, sogar noch effizienter als Honigbienen. Allerdings reichen die solitärlebenden Insekten zahlenmäßig niemals an ein Hongibienenvolk heran, so dass beide Arten ihre Berechtigung haben. Insofern ist es sinnvoll, dass wir die Aufmerksamkeit auch ein wenig auf diese kleinen Helden der Natur richten.

Seid willkommen!

Schau-Staudengarten an der Bienen-InfoWabe

Alles bereit zum Bepflanzen des Schau-Staudengartens an der Bienen-InfoWabeAlles bereit zum Bepflanzen des Schau-Staudengartens an der Bienen-InfoWabeBienenfreundliche Stauden sind pflegeleicht und kostengünstig, da mehrjährig. Also allen Grund, sie in den Garten zu pflanzen. Wir dachten, es fällt noch leichter, aus der unendlichen Anzahl geeigneter Stauden die passenden auszuwählen, wenn sie vorher betrachtet werden können. Daher entstand in den letzten Apriltagen 2017 ein Staudenbeet an der Bienen-InfoWabe in Bamberg. Finanziert wurde es aus den Beiträgen der Bienenpatenschaften (DANKE!).

Alexandra Klemisch, Kreisfachberaterin für Gartenkultur und LandespflegeBei der Auswahl geholfen haben Alexandra Klemisch, Kreisfachberaterin für Gartenkultur und Landespflege am Landratsamt Bamberg (die am nächsten Tag außerdem unsere Vortragsreferentin war), sowie die Bamberger Staudengärtnerei Johann Strobler, bei der wir sie letztendlich auch erstanden haben.

Vorbeitung des Schau-Staudengartensmit Petra DotterweichDie Mitarbeiterin und als Samenexpertin bekannte Petra Dotterweich war so freundlich, uns am Freitag vor Ort zu besuchen, um bei den letzten Feinheiten zu beraten. Im Namen unserer (Wild-)Bienen vielen Dank allen Beteiligten!

Vorbeitung des Schau-Staudengartens an der Bienen-InfoWabeAm Samstag – und damit unter Beachtung eines günstigen Zeitpunktes nach dem Mondkalender und bei endlich wärmeren Temperaturen – wurden bis zum Einbruch der Dunkelheit die meisten der 64 Einzelpflanzen von 19 verschiedenen Sorten liebevoll an ihren Bestimmungsort gesetzt. Ein paar hoben wir noch auf für unser neues Wildbienenhotel … doch dazu später mehr.

Ruheplatz an den Schaubeeten der Bienen-InfoWabeNun hoffen wir auf guten Anwuchs und rege Beachtung von Seiten der Erba-Park-Spaziergänger/innen und aller Garten- und Bienenliebhaber/innen. Aber auch, dass uns ein paar davon helfen, die Schaubeete vor allem im Sommer zu gießen. Damit wir alle dieses bienen- und menschenfreundliche Fleckchen Erba-Park so richtig genießen können. An den Öffnungssonntagen gerne auch kaffeetrinkend, schmökernd und die fleißigen Bienlein beobachtend. Wir freuen uns darauf!

Katholischer Frauenbund Gerach zu Gast in der Bienen-InfoWabe

Gruppenbild des Katholischen Frauenbunds Gerach an der Bamberger Bienen-InfoWabeAufmerksame Gäste beim Familienausflug des Katholischen Frauenbunds Gerach in der Bienen-InfoWabeZu Baunach besteht von Beginn unserer Initiative an eine besonders intensive Verbindung. So freuten wir uns diesmal über den Katholischen (Deutschen) Frauenbund Gerach (KDFB) um Petra Schmitt, die ihren Familienfrühjahresausflug in die Bienen-InfoWabe unternahm. Die Anfrage kam zustande, als man sich im vergangenen Herbst Anschauungsmaterial von uns für eine Bienenausstellung auslieh. 21 meist große, doch auch ein paar kleinere Gäste, kuschelten sich bei selbst mitgebrachten Kaffeegedeck und in unsere hölzerne Sechseck-Wabe, in dem nicht zuletzt der willkommene Gasofen Hüttenatmosphäre zauberte.

Der Bogen spannte sich …

Schaubild Biene… von den Bienen und ihren körperlichen Merkmalen und Besonderheiten,

Bestäubungsleistung mit und ohne Bienenbeflug am Beispiel von Äpfeln… über ihre bedeutungsvollen Befruchtungsleistungen (Wie war das noch mal mit dem Stempel, dem Fruchtknoten, den Staubgefäßen, dem Pollen und dem Nektar?!)

… und der Imkerei und seinem wichtigsten Utensil, der Bienenbeute nebst dem Smoker, dessen Aufgabe sogar schon den Kindern vertraut war, die sich überhaupt sehr häufig mit schlauen Beiträgen zu Wort meldeten,

Eine schwere Honigwabe wird herumgereicht… hin zum leckeren Honig, schwergewichtig in einer originalen Wabe herumgereicht und im Anschluss auf einem kleinen Löffelchen fürs Probieren. Natürlich nicht aus der Wabe heraus, denn die brauchen wir noch für die vielen anstehenden Schulunterrichte. Doch ein paar Gläschen Bamberger Lagenhonig haben wir über den Winter gerettet. Bei der momentan schwierigen Situation der Bienen ist es allerdings fraglich, ob wir ihn auch im nächsten Jahr noch um diese Zeit vorrätig haben werden.

Fleißig und brav wie in der Schule sind unsere Gäste beim Familienausflug des Katholischen Frauenbunds Gerach in der Bienen-InfoWabeViele Fragen und einige Rätsel und auf alles eine Antwort. So jedenfalls unser Bestreben. Was nicht immer leicht ist, denn die Materie ist zuweilen komplex, und mehr als einmal muss man sagen: „Es kommt darauf an …“ oder „im Regelfall“. Doch für so ziemlich alles halten wir Bücher, Broschüren und speziell zusammengestellte Infozettel parat.

Schön war’s! Danke!

KaffeepauseSchön, dass in der Gruppe auch eine Imkerin dabei war sowie ein Ehepaar, das wild entschlossen scheint, ebenfalls das Imkern zu erlernen und die Gelegenheit der längeren Kaffeepause nutzte, um detailliert nachzufragen. Schön auch, dass es trotz der Kühle wenigstens nicht regnete und die Fahrgemeinschaft einen entspannt-lehrreichen (so hoffen wir es wenigstens) Nachmittag verbracht hat.

Petra Schmitt vom KFB überreicht ein Dankeschön an unsere Initiative BLIBVielen Dank für die netten Geschenke und das zugesandte Gedicht von Josef Guggenmoos (Was ist ein Glas Honig wert?) welcher den kaum bezahlbaren Schatz nicht nur zu Zeiten des Bienensterbens sehr wohl als zu billig erkannt hat. Diesen Schatz und viele weitere wie Obst und Gemüse zu erhalten, dafür stehen wir in Form einer Privatinitiative persönlich öffentlich ein.

Danke an alle, die den Bienengedanken weitertragen. Danke an den KDFB, dass ihr, die ihr selbst ebenfalls euch wichtige Grundvorstellung an die Welt weitergebt, aufmerksam auch den unseren gelauscht habt!

Frisch geputzt und gepflanzt in die Osterzeit

Frisch gewaschene Plüschbienen warten auf ihren Saisoneinsatz in der Bienen-InfoWabeGroßes Wirbeln im Hause Bienen-leben-in-Bamberg.de, Sogar unsere Bienen haben wir alle einzeln gebadet, echt wahr! Heute werden noch die restlichen Stühle geputzt, denn letzthin ging uns das Wischwasser aus. Wir müssen jeden Trinkwassertropfen von zuhause aus mitnehmen, denn an der Bienen-InfoWabe gibt es keinen Wasseranschluss.

BIWa-Umgriff, KräuterbeetIm Anschluss wird endlich wieder eingeräumt. Rund 100 Buchtitel, zum Teil in Klassensatzgröße von 30 Stück, und die Imkereigerätschaften zum Anfassen wollen wieder in ihre Regale. Neu ausgedruckte Beschilderungen und unsere Erklärplakate angepinnt, die Fenster geputzt, der 42 m² große Fußboden gekehrt und die Rätselfragen-Himmelsgartenpflanzen nebst weiterer Rätsel für Klein und Groß ausgelegt sowie die Kaffeetafel für den Eröffnungssonntag zum 16.04. geschmückt werden.

Blumenkästen-Hofstadtgärtnerei für Saisonstart Bienen-InfoWabeAber auch die Außenanlagen erhalten einiges an Zuwendung. So werden die Wege mit einem Vlies als Unkrautsperre versehen und mit Rindenmulch aufgepolstert. Sodann die mittels eurer Spendengelder neu angeschaffte Stauden (Bamberger Staudengarten Strobler) eingepflanzt, die von der Garten- und Landschaftsplanerin Frauke Gabriel (Bamberger Kräuter Mussärol / Gertrud Leumer) liebevoll gesetzten Kräuter gegossen, die bildhübschen Blumenkästen von Carmen (Hofstadt-Gärtnerei) abgeholt, … ach ja, und zwischenrein die Bienen versorgt.

Ja, in all unserem Tun freuen wir uns auf euch!

Herzliche Einladung – besucht unsere frische Bienen-InfoWabe und fühlt euch wohl, inmitten der Themen Bienen, Honig, Imkerei und Natur im Erba-Park, Bienenweg 1, Bamberg!

Ilona und Reinhold

Himmelsgartenrätsel zum Ostersonntag

Osterei mit BieneAb Ostersonntag beginnt wieder die Saison der Bienen-InfoWabe im Erba-Park. Wir laden wir alle herzlich zum Tag der Offenen Tür ein! Geöffnet ist von 14-17 Uhr.

Krokussetzaktion 2016, Bienen-InfoWabe Erba-Park BambergDa wir aktuell den Umgriff unseres grünen Klassenzimmers bepflanzen, liegt es nahe, unsere kleinen und großen Besucher ins Thema mit einzubeziehen. Daher werden wir – anders als ursprünglich angekündigt – keinen interaktiven Film laufen lassen, sondern uns mehr mit dem „Draußen“ beschäftigen.

Himmelsgartenrätsel zur Saisoneröffnung der Bienen-InfoWabe BambergFür Erwachsene halten wir ein Rätselraten „Himmelsgarten“ parat. Wer mit einem Lösungsversuch zu uns kommt, dem winkt ein Mitmach-Geschenk. Raetselfragen-Himmelsgartenpflanzen ankreuzen und mitbringen!

Natürlich dürfen sich auch alle Kinder und Jugendliche daran versuchen, doch für diese haben wir speziell  noch andere, etwas leichtere Rätsel vor Ort, ebenfalls mit einer kleinen Ostergabe verbunden.

Bamberger LagenhonigWir freuen uns sehr auf euch und euer Interesse an Bienen, Honig, Imkerei und Natur – lassen Sie uns fröhlich und / oder gemütlich bei Kaffee, Tee und Gebäck miteinander in das neue Bienenjahr durchstarten! Ja, und unseren Bamberger Lagenhonig können Sie selbstverständlich auch  noch fürs Osternest erwerben.

Team von Bienen-leben-in-Bamberg.deIlona Munique und Reinhold Burger,
Privatinitiative Bienen-leben-in-Bamberg.de

 

Das REWE-Beispiel für nachhaltiges Sponsoring

Spendenübergabe des REWE-Sonderpreises am 26.07.2016 an Bienen-leben-in-Bamberg.deEine wohl bedachte und organisierte, vor allem partnerschaftliche und konsequente Sponsoringaktion zahlt sich oft noch Jahre später aus. Am Beispiel unseres starken Sponsors REWE lässt sich das prima nachvollziehen.

Urkunde zur Preisverleihung des StMELF an Bienen-leben-in-Bamberg.deDie auf Vermarktung regionaler Produkte bedachte Lebensmittelkette wurde unlängst anlässlich eines von unserer Initiative gewonnenen Preises zur „Imkernachwuchsförderung“ an prominenter Stelle explizit genannt. Hier ein Auszug aus der Webseite des Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) zur Preisverleihung:

„… die Gewinnung externer Partner und Geldgeber (z. B. Rewe) waren ausschlaggebend für die Entscheidung der Jury.“

Auszug aus Webseiten des StMELF zur Preisverleihung "Imkernachwuchsförderung" u. a. an Bienen-leben-in-Bamberg.de

Details zum Sponsoring – zur Nachahmung empfohlen

REWE-Anne-Rudel spricht Grussworte zum Spatenstich der Bienen-InfoWabe16 REWE-Kaufleute aus Bamberg und Umgebung unterstützten uns mit eienr Gesamtsumme von 16.000 Euro plus einer Gewinnausschüttung von 2.500 Euro, um damit die Bienen-InfoWabe verwirklichen zu helfen.

Dies waren und sind unsere Gegenleistungen:

  • Bienen-InfoWabe im ScheeVerpachtung einer Werbefläche (0,2 qm) an der Außenwand der
    Bienen-InfoWabe auf der Erba-Insel (Bienenweg 1) ab dem Zeitpunkt der Errichtung im Frühjahr 2015 für die Dauer von mind. 36 Kalendermonaten
  • Zwei Schulbienen-Führungen mit Öffentlichkeitsarbeit (Print, Web und Pressearbeit) für Schulklassen aus Ihrem Einzugsbereich inkl. Fotodokumentation
  • freiwillige Leistungen (nicht explizit vereinbart): Mehrmalige Nennungen, Fotos und Verlinkungen zu geeigneten Anlässen (z. B. in unseren Bienenpaten-Newslettern, Weblog, Facebook, während Vorträgen und Veranstaltungen)
  • Ausgabe von Give-aways (Werbematerial) des Sponsorpartners

Getreu dem Motto: „Ehre, wem Ehre gebührt!“

Keine Sorge – wir veranstalten keinen Werbeoverkill, sondern halten ein gutes Maß ein. Doch wenn wir z. B. kurz zur Entstehung unseres Klassenzimmer im Grünen, der Bienen-InfoWabe, berichten, fällt uns jedes Mal die großzügige Unterstützung ein und der Name „REWE“ purzelt spontan von unserem dankbaren Herz direkt auf die Zunge. Das kann doch nicht falsch sein, finden wir!

Sollten Sie ebenfalls ein (echtes! also mit Rechnungsstellung zur vollen steuerllichen Geltendmachung!) geeignetes Sponsoring-Projekt mit uns initiieren wollen, dann lassen Sie uns doch einfach über die Möglichkeiten unterhalten. Natürlich freuen wir uns auch über (zuwendungsbescheinigungsfähige) Spenden.

Gemeinsam sind wir stärker, und in diesen turbulenten Zeiten ist das auch dringend geboten! Vielen Dank an REWE, und vielen Dank an alle anderen Unterstützer, die uns mit großen und kleinen Gaben unser Ehrenamt verrichten helfen.