Vermessen und für gut befunden – das Fundament der Bienen-InfoWabe

Freude über ein gutes Fundament bei Friedmann und BurgerEin enger Zeithorizont bis zur Einweihungsfeier. Vorbei der Urlaub von Thomas Friedmann, auch am Wochenende wird nun gearbeitet. Unser Schreiner kam am Samstag, den 29.08.2015 zu uns aus Hallerndorf angefahren, um das Fundament der Bienen-InfoWabe nachzumessen. Denn für den Holzkorpus ist Detailarbeit gefragt.

Auf ist sein Ergebnis im Nachgang für unseren Gaustadter Fensterbauer Wilhelm Bergmann entscheidend. Denn ein Aluminium-Holz-Fenster mit Sicherheitsglas ist nicht so leicht mehr „nachzuschnitzen“, eine Abweichung von mehreren Zentimetern ist kaum zu korrigieren.

So trafen wir uns also (nach etwas „Fangerlesspielen“) am Ort des Geschehens im ERBA-Park und waren gespannt, ob der Schwellenkranz, der noch verschalt vor uns lag, unseren Schreinermeister zufrieden stellen würde.

Messen des Schwellenkranzes Bienen-InfoWabeDas Maß von Eckkante zu Eckkante, so Friedmann, sollte 8,35 Meter betragen. Und das tat es auch, juhu! Die Männer vom Raab-Bau hatten gute Arbeit geleistet, wir geben das Lob nur allzu gerne weiter.

Messen des Schwellenkranzes Bienen-InfoWabeWir gehen erleichtert von dannen, doch nicht, ohne unserer kleinen Blühweide im angrenzenden Interkulturellen Garten ein paar Tropfen Wasser an diesem wieder sehr, sehr heißen Tag zu spendieren.

Apropos spendieren … wir versuchen, unsere Bauleute mit viel Wasser, Limo, Schorle, Brotzeiten und Mittagessen bei Kräften und Laune zu halten. Wer uns hierin unterstützen möchte, dem sei herzlich gedankt über eine kleine Spende mit dem Stichwort „Bauverpflegung“ auf folgendem Konto:

Kontoinhaberin: Ilona Munique | Postbank München | IBAN DE30700100800830967806 | BIC PBNKDEFF | Swift BIC PBNKDEFF

Fundamentaufbau: Schwellenkranz für die Bienen-InfoWabe

Fundament und Schwellenkranz sind fertigSchwellenkranzeinfassungMontage der Verschalung für den SchwellenkranzgussAm Tag 3 des Fundamentbaus der Bienen-InfoWabe am 28.08.2015 erhielt das gestrig gegossene Fundament einen Schwellenkranz, auf den später die Holzteile aufgebaut werden. Dazu wurden die in der Werkstatt der Firma Raab-Bau bereits vorgebogenen Armiereisen verwendet, die jedoch vor Ort noch einmal angepasst wurden. Das Biegegerät schafft nämlich eine so kleine Maßeinheit von 10 cm nicht ganz exakt.

Alles werkelt Hand in HandDie Verschalungsbretter werden abgerichtetDie justierten Armiereisen werden mit Verschalungsbrettern gefasst, die ebenfalls vor Ort ihre endgültigen Maße erhalten. Ist alles miteinander verbunden, kann der Beton einfließen. Diesen Moment allerdings haben wir nicht mitbekommen, denn irgendwann müssen wir selbst auch mal etwas arbeiten, so schön wie das Dokumentieren auch ist.

Farbiges in der Schreinerei Bergmann

Firmenschild Schreinerei BergmannSchreiner Wilhelm Bergmann ist beschäftigtNach dem Einguss des Betons ist auch der Zeitpunkt gekommen, indem unser Schreiner Thomas Friedmann die exakte Einmessung vornehmen kann. Dann erst kann auch Schreiner Wilhelm Bergmann mit den Fenstertüren beginnen. Immerhin legten wir bei ihm gestern schon einmal die Farbe fest.

RAL-Farbfächer mit GelbtönenRAL-Farbfächer mit BlautönenBlau oder Gelb? Na, was wohl … klar, Bienen würden gelb wählen, wobei sie selbst ja eher bräunlich gewandet sind. Aber das schien uns denn noch etwas zu langweilig, ebenso wie ein „jägermeistergrün“.

Telefonat von Schreiner zu SchreinerWichtiger jedoch ist, dass sich beide Schreiner über die Maße verständigen. Es ist schon sehr interessant, auf was da alles geachtet werden muss. Wir verfolgen das Geschehen aufmerksam und sind voller Bewunderung.

Morgen geht’s wieder einen Schritt weiter … bis dann, bleiben Sie dran!

Fundamentbau in vier Tagen

Die Bienen-InfoWabe erhält ihr Fundament

Die Positionierung des Fahrmischer wird besprochenIm frischen Morgenlicht liegen sie (noch) still da, die ausgehobenen sechs Kanten unseres künftigen „honiggelben Klassenzimmers im Grünen“, die Bienen-InfoWabe. Capo Josef Dück (Raab-Bau) bespricht mit dem Fahrer der Firma Röckelein die Einfüllposition des Fahrmischers für das Ringfundament. Mir fällt der Satz „Vertrauen statt Diskussionen“ ein. Etwas, was heute selten ist, im Baugewerbe ganz sicher jedoch die Normalität bedeutet.

Kein Kinderspiel, sondern Maßarbeit

Der Fahrmischer der Firma Röckelein passiert den ERBA-ParkUnd „pünktlich wie die Mauerer“ erzittert zwei Minuten früher als angekündigt, also um 9.28 Uhr des 27. Augusts 2015, der schmale Weg von der Maria-Ward-Straße in Richtung Fünferlessteg, als sich der weiß-blau-gestreiften Koloss in Bewegung setzt. Er bringt die erste Fuhre von 13,5 kbm Beton in den südlichen ERBA-Park nach Bamberg. Schnell noch den Weg vom Aushubmaterial des Vortages freischaufeln, damit der gewichtige Kerl nicht ins Schlingern gerät. Der Fahr(beton)mischer rollt sich in die richtige Positin

Marcel weist den Fahrer in die richtige Position ein, nachdem dieser die ganze Wiese abfahren musste, um wenden zu können. „Huch, Reifenspuren auf der Wiese!“ Tja, als Normalsterblicher macht man sich keinen Begriff davon, wie schwierig sich das Alltagsleben der Bauleute gestaltet, bis sie endlich ihre eigentliche Arbeit verrichten können. Da müssen manche Abstriche an die Unversehrtheit einer Grasfläche einfach drin sein.

 Von Maschinen und Menschen

Installierung der Betonfüllelemente für die Bienen-InfoWabeVon der Trommel in die schmale Rinne: den Weg, den der frische Beton zu nehmen hat, wird positioniert. Es sieht alles so leicht aus. Doch der Schein trügt. Ich bin mir sicher, das sind alles schwere Eisenteile, die da hin und her gewuchtet werden. Warum Frauen am Bau selten sind, kann ich dieser Tage gut verstehen. Ich kann es euch Mannsleut‘, die ihr das so toll für mich stemmt, allenfalls mit einer ordentlichen Brotzeit vergelten! 😉

Von Muskeln und Kopfarbeit

Ja, trotz hilfreicher Maschinen gibt es noch genug zu tun für die Muckies, beispielsweise Schaufelarbeiten, Rüttlerbedienung oder Hammerschwingen. Aber auch genug zu tun fürs Gehirn. Ob exakte Kalkulation der benötigten Mengen von Diesel über Nägel bis Beton nebst der entsprechenden Werkzeuge, oder ob reibungslose Organisation und Kommunikation über mehrere Firmen, Verantwortliche und Ausführende hinweg – das Baugewerbe verdient unser aller Respekt. Selbst bei unserer Mini-Baustelle (gemessen an anderen Projekten) erahnen wir nur den Aufwand, der dahinter steckt.

Danke, dass ihr euch überhaupt mit uns abgebt und das auch noch zu einem Vorzugpreis. Wir (und das Internet) werden es ganz sicher nicht vergessen!!!

Macht die Arbeit Spaß?

Ringfundament der Bienen-InfoWabe am Abend des 27.08.2015

Am Ende eines sehr warmen Arbeitstages stehe ich still vor dem Tagesergebnis und freue mich an eurem Werk, liebe Raab-Leute.

Firmenschild Raab-Bau EbensfeldVergessen der Ärger, dass bereits am ersten Tag (vermutlich eher in der ersten Nacht) die Beschilderungen (Bautafel, Einladung zur Einweihungsfeier am 20.09., Auflistung der Unterstützer, Zeichnung der Bienen-InfoWabe) heruntergerissen wurde und ich sie wieder neu anfertigen muss …, vergessen das sehr, sehr frühe Aufstehen, um unser beider Brotberufsarbeit irgendwie nebenbei noch zu erledigen …, vergessen die Frage, warum wir unseren Urlaub kurzerhand storniert haben, um rechtzeitig mit allem bis zur Einweihungsfeier am 20.09. fertig zu werden.

Was bleibt, ist der Respekt, die Bewunderung und die Wertschätzung für euren schweißtreibenden Einsatz in einem Beruf, den nicht mehr allzu viele wohl nachfolgen möchten.

Bienenzeichnung von JessicaWir können nur für uns alle hoffen: „Arbeit, die Spaß macht, ist keine Arbeit“. Und ihr tut es – genau wie wir – für die Zukunft der Bienen, ob euch das bewusst ist oder auch nicht. Was gleichbedeutend ist mit der Zukunft der Menschen hier in Oberfranken (oder anderswo), die täglich in ihr regionales Obst beißen, wahlweise Gemüse auf den Teller haben oder einen Schlehengeist nach dem Schweinebraten kippen wollen. Dass das alles nur wächst durch Bienenbestäubung, muss wohl nicht extra mehr erwähnt werden.

Ist das genug Motivation für uns alle? Wir meinen: „Yeah! Give me Five!“ oder auch: „Bassd scho‘!“

Fundamentbau in vier Tagen

Fundament der Bienen-InfoWabe ausgehoben

BauerörterungsgesprächBeginn der Bauarbeiten am 26.08.2015 zur Bienen-InfoWabe, der vermutlich bestdokumentiertesten Baustelle Bambergs. Für uns, Reinhold Burger und Ilona Munique, ganz großes und sehnsüchtig erwartetes Kino, dem wir nur zu gerne als Statisten in erster Reihe beiwohnten, aller liegengebliebener Arbeit zum Trotz.

Drehort: der südliche ERBA-Park

BesprechungErste Szene, erster Akt: Lagebesprechung zwischen den Herren Philipp Kminkowski (Bauleiter der Firma Raab-Bau aus Ebensfeld), dem Capo Dück und Matthias Dietz (Architektur Büro Dietz) zur genauen Lage und Höhe des Fundaments.

Erlösende E-Mail von der Stadt Bamberg: alle Leitungen totOffenbar gab es im Vorfeld auch noch ein wenig Aufregung wegen erwartbar verbuddelter Leitungen aus Landesgartenschauzeiten. Eine morgendliche E-Mail der Stadt Bamberg gab jedoch zur gegenseitigen Erleichterung grünes Licht. Der Bagger kann kommen!

Nebenschauplätze

Neuer Toilettenplatz, Bau Bienen-InfoWabeSonnenblumen im Interkulturellen Garten BambergWären noch zu benennen der Mauerer Maximilian und (Noch-)Azubi Marcel. Die kräftigen, freundlichen Burschen zeigten sich von ihrer besten Seite. Neben allfälligem Hin- und Hergeschleppe diverser Bauteile trugen sie sogar ein ganzes WC-Häuslein vom ursprünglichen ausgesetzten Standort in eine etwas besser abgeschottete Region – den Mitgliedern des angrenzenden Interkulturellen Gartens zuliebe, die ihre letzten schönen Hochsommertage bereits geruchtlich beeinträchtigt wähnten. Ja, manche Nebenschauplätze erhalten ungeahnt Gewichtung. Wie gut, dass wir darüber geredet haben.

Ohne Unterstützung geht es nicht

Ausladung Bagger Einmessung Bienen-InfoWabeNun aber los … alles geklärt, der Bagger ist angerollt, die Fläche genau vermessen und die Grenzen mit blauem Spray eingezeichnet. Das geht alles sehr professionell vonstatten, wir sind beeindruckt.

verschiedene BaggerschaufelgrößenNein, eine Wabe hätte er wohl noch nicht gebaut, so der Capo auf meine Frage hin. Allerdings hatten sie im vergangenen Jahr einen ähnlichen Auftrag in Sachen Bienen auf Banz ausgeführt. Dort wurde ein Bienenhaus erneuert. Maximilian Schick erinnerte sich ebenfalls lebhaft daran. „Drei Lehrlinge der Baufirma Raab übernahmen das Ausmauern der Gefache und Überputzen mit Lehmputz“, so zu lesen auf infranken.de, und der Landkreis Lichtenfels schrieb: „Umweltbildung und handwerkliche Ausbildung auf einem Streich“.

UnterstützerschildAuch unBaggerradsere Bienen-InfoWabe erfährt Unterstützung von allen Seiten, worüber wir sehr glücklich sind. Allen voran die Stadt Bamberg, die uns das Grundstück zur Verfügung stellt, sowie 16 Kaufleute der REWE-Group, die die Hauptfinanzierung stemmten. Die weiteren beteiligten Firmen – im Text erwähnt – kamen uns so weit es nur ging finanziell entgegen. Etliche Einzelspenden nicht zu vergessen, und der seelische Beistand (u. a.) unserer lieben Bienenpatinnen und -paten taten ein Übriges, das neue Informations- und Bildungszentrum rund um Bienen, Honig, Imkerei und Trachtpflanzen Wirklichkeit werden zu lassen.

Zerstören für einen höheren Zweck

Aushubmaterial Gewiss … eine im Hintergrund ziemlich aufwändige Kommunikationsleistung von 16 Monaten war erforderlich, um an diesem schönen Sommermorgen des 26. August 2015 endlich der Manifestation der Bienen-InfoWabe in Form einer – nun ja, zunächst – Zerstörung beizuwohnen. Doch dient diese brachiale Aushebung schließlich einem höheren Zweck. Und so hübsch, wie die Häufchen durch Capo Dück nach „Erdreich“ und „Schotter“ getrennt wurden, sind wir uns sicher, dass das alles wiederverwertet werden kann.

Der große Spatenstich


kleine Baggerschaufel für Bau Bienen-InfoWabeMaßarbeit für den BaggerführerSeitefläche für Seitefläche wird zunächst grob ausgehoben, um dann mit einer kleineren Baggerschaufel in die Tiefe zu gelangen. Dabei ist wichtig, dass nicht zu viel Erdreich nachrutscht. Eigentlich ist die kleine Schaufel fast schon zu groß für diese Arbeit. Doch hätten wir alles mit der Handschaufel ausgehoben, wäre diese wiederum zu klein dafür gewesen. Offenbar ist die Größe unserer Bienen-InfoWabe genau dazwischen. Sorry. 😉

Ende es ersten Akts

Freiluftbüro Bienen-InfoWabeGegen Mittag war der Aushub vollbracht. 13,5 Kubikmeter Beton sollen morgen die penibel erstellten Gräben füllen, so errechnet es Capo Dück in seinem provisorischen Büro. Damit in der Nacht niemand in die Grube fällt, brachten Maximilian und Manuel einen Bauzaun an. Ein Mauerer muss auch immer ein wenig ein Zimmerer sein.

Bauzaun Bienen-infoWabeIch radle glücklich und mit viel, viel Foto- und Filmmaterial von dannen. Meine zwischenzeitlich geleistete Queckenentfernungsaktion auf unserer Bienen-Blühweise, eine Parzelle im benachbarten Interkulturellen Garten, dünkte mir ein Leichtes angesichts der Muckiarbeit der Raab-Bauleute. Denn trotz großer Maschinen blieb es nicht aus, beispielsweise auch mal eine Handschaufel zu bedienen. Wie gut, dass die Baustelle die meiste Zeit im Schatten lag.

Und Reinhold? Der versorgte in der Zwischenzeit unsere Bienen, die nun eingefüttert und gegen die Varroamilbe behandelt werden. So leistet jeder, was er kann. Und heute fühlte es sich an wie in einem traumhaften Film mit wunderbaren Schauspielern. Mit dem Unterschied, dass die Realität einen schnell wieder einholt, wenn es den Bienen schlecht geht und uns die Imker ausgehen. Daher wird es ein Doku-Film mit äußerst ernstem Hintergrund. Was nicht heißen soll, dass wir die Freude am Dasein und Tun verlieren müssen! Da sind wir uns ganz einig mit dem Raab-Slogan: Aus Freude am Bauen! Betreten der Baustelle erwünscht! Film ab!

Bildergalerie

Fundamentbau in vier Tagen

Einweihungsfeier der Bienen-InfoWabe im ERBA-Park

Pressefoto Einweihungsfeier Bienen-InfoWabe

Pressefoto Einweihungsfeier Bienen-InfoWabe

Am 20.09.2015 ist es soweit! Wir feiern die Eröffnung der „Bienen-InfoWabe“. 

Von 14-17 Uhr mit Aktivitäten und Rätselspaß für Groß und Klein rund um das neu errichtete Informations- und Bildungszentrum („grünes Klassenzimmer“) im ERBA-Park (Süd). Sie wird die neue Heimat der Bamberger Schulbiene.

An verschiedenen Stationen gibt es Informationen und Rätsel für alle Altersstufen und eine Krokussetzaktion.

Und so geht’s:

An jeder Station erhaltet ihr einen Stempel. Ihr habt dort außerdem ein Rätsel ausgefüllt? Prima, dann gibt es noch einen Stempel! Ihr hattet die richtige Antwort? Hervorragend, ein weiterer Stempel ist euch sicher! An der Endstation erhaltet ihr für jeden Stempel eine Krokuszwiebel in der Farbe eurer Wahl. Die dürft ihr auf der großen Wiese zwischen die Obstbäume einsetzen. Ein Nummernschild hilft euch, im kommenden Frühjahr eure Krokusse wieder zu finden. Und wer weiß? Vielleicht sitzt gerade auf EUREM Krokus ein Bienlein, das sich über die erste Nahrung nach dem Winter freut!

•    Station 1: Die Bienen-InfoWabe / Thema: Die Bienen
•    Station 2: Der Lehrbienenstand  / Thema: Die Imkerei
•    Station 3: Der Interkulturelle Garten / Thema: Die Pflanzen
•    Station 4: Die Unterstützer-Zelte / Thema: Der Honig (mit REWE-Glücksrad)
•    Station 5: Endstation mit Krokuszwiebelausgabe

Parkmöglichkeit für unsere Besucher bestehen in der Tiefgarage „„ERBA-Gelände“ – An der Weberei 5, je nach Navi auch „An der Spinnerei“ eingeben und dann noch einmal ums Eck herum fahren.

Die Finanzierung der Bienen-InfoWabe erfolgte durch Einzelspenden und über folgende Hauptunterstützer: REWE-Group (16 Kaufleute aus Bamberg und Umgebung), Stadt Bamberg, Förderverein zur Nachhaltigkeit der Landesgartenschau Bamberg 2012 e. V., Lionsclub Bamberg Residenz, Sparkasse Bamberg, Bürgerverein Bamberg-Mitte e. V., Raab-Bau (Ebensfeld), Holzbau Thomas Friedmann (Hallerndorf), Schreinerei Wilhelm Bergmann (Gaustadt), Architektur Büro Dietz (Gaustadt), Dr. Dieter Volk (Bamberg).

Wir danken allen sehr herzlich und im Rahmen eines Festaktes, der am Vormittag mit geladenen Gästen und einer Segnung stattfinden wird.

Logo IBZVLogo Bienen-leben-in-Bamberg.de (BLIB)Veranstaltet wird dieser Tag von der Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de in Zusammenarbeit mit dem Träger der Bienen-InfoWabe, dem Imker und Bienenzuchtverein Bamberg Stadt und Land e. V.

Start der Facebook-Gemeinschaftsseite „Bamberger Schulbiene“

[Aktualisierung am 23.07.2019: Die Seite der Bamberger Schulbiene auf Facebook wird nicht mehr aktualisiert, nachdem unser Profil wieder freigeschalten wurde. Ihr findet also Neuigkeiten nur auf unserem Weblog hier, und in Kurzversion unter https://www.facebook.com/bamberger.schulbiene ]
Screenshot Facebook GemeinschaftsseiteKürzlich forderte uns Facebook auf, das Bamberger Schulbienen-Profil in eine Gemeinschaftsseite umzuwandeln. Nun ist es geschehen und wir freuen uns auf möglichst viele interessierte Abonnenten. Euch erwarten auf dieser Seite nicht News zur „Bamberger Schulbiene“, sondern auch zu allen anderen Projekten unserer Initiative „Bienen-leben-in-Bamberg.de“.

Mit der Schulbiene startete wir um den Jahreswechsel 2012/2013. Von unseren weiteren Projekten wie unsere „Bienenpatenschaften“, der „Bamberger Lagenhonig“ die „Bienen-InfoWabe“ und „Bamberger Blühwiesen“ (Schwerpunkthema 2016, in Vorbereitung) versprechen wir uns ebenfalls, dass sie ihren Beitrag dazu leisten, um Bamberg zur Bienenstadt werden zu lassen.

Mit Informationen, Aktivitäten sowie Rat und Tat stehen wir den Menschen dieser schönen Stadt bei der Erneuerung ihres Bundes mit der Natur gerne zur Verfügung. Und wo wir nicht (mehr) helfen können oder auch uns selbst helfen lassen wollen, vermitteln wir an andere Fachkräfte, an Vereine, Initiativen oder Menschen.

Gemeinsam stehen wir allesamt für ein lebenswertes Bamberg. Stadt der Gärtner und Häcker. Denn … ohne Bienen fehlt dir was!

Bamberger Aktionstag zum „Tag der Umwelt 2015“ und die Bienen

Begrüßung zur Führung„Meine Frau hat mich geschickt, ich soll Honig holen“, so ein Teilnehmender unserer kleinen Gruppe auf die Frage nach der Motivation, zum „Tag der Umwelt“ an unserer Führung teilzunehmen. Daran lässt sich erkennen, dass es nicht einfach ist, regionalen Honig zu ergattern, denn nur 20% des deutschen Honigbedarfs wird noch von eigenen Imkern gedeckt, der Rest muss aus dem Ausland importiert werden. Und so hatten auch wir selbst nur ein Glas „Bamberger Lagenhonig“ als Anschauung dabei. Nicht zum Verkauf, sondern um auf das Regionalsiegel hinzuweisen bzw. auf die Broschüre Essen & Trinken aus der Region Bamberg.

Station 1: Bienen-InfoWabe in spe

Künftiger Standort der Bienen-InfoWabeDem Motto „Nachhaltigkeit“ und dem Austragungsort ERBA-Park getreu lag der Schwerpunkt unserer Führung „Zur Zukunft der Bienenstadt Bamberg“ allerdings nicht auf dem Honig, sondern auf der kommenden Errichtung der Bienen-InfoWabe im südlichen Teil der ERBA-Insel. Um tatsächlich Nachhaltigkeit zu erzeugen bedarf es eines dauerhaft sicht- und aufsuchbaren Raumes an einem festen Ort. Dazu wollten wir am 11.07.2015 ein paar Worte mehr sagen.

Ilona erläutert Infotafeln zur Bienen-InfowabeDa die beiden großen Lehrbienenstände der zwei Bamberger Vereine – also Burgebrach und Galgenfuhr – etwas bzw. sehr weit außerhalb der Stadt liegen und die beiden Vereine ihr Hauptaugenmerk auf der imkerlichen Ausbildung legen, wollen wir mit dem zukünftigen Informations- und Bildungszentrum eine vereinsunabhängige bzw. vereinsübergreifende Lücke für die allgemeine Öffentlichkeit innerhalb der Stadtgrenzen schließen. Sie soll auch Heimat der Bamberger Schulbiene, also eine Art „grünes Klassenzimmer“ sein. Einmal auf den Geschmack gekommen werden Interessierte ganz sicher sogar den Weg zu „ihrem“ Imkerverein dann finden.

Reinhold mit Bautafel der Bienen-InfoWabeDa der Bau der Bienen-InfoWabe noch nicht begonnen hat, markierten wir für die Führung das wabenförmige, ca. 42 m² große Areal mit Pfosten, an denen kleine Schautafeln angebracht waren. Nach der Begrüßung am Treffpunkt des Fünferlesstegs begaben wir uns gemeinsam die paar Schritte hinüber und erläuterten das Vorhaben. Immerhin sind wir seit zwei Wochen im Besitz der Bautafel, so dass wir eigentlich jedem der Besucher einen Spaten in die Hand zum Losgraben hätten drücken können. Doch bei diesem Wetter wollten wir das ganz sicherlich niemanden zumuten.

Station 2: Bienen-Blühweide im Interkulturellen Garten

Neues Gartenhaus des Interkulturellen Gartens BambergEtwas weiter ist man im angrenzenden Interkulturellen Garten Bamberg, der seit dieser Woche über einen Unterstand mit Gerätehaus verfügt und der ebenfalls eine Anlaufstelle zum Umwelttag war.

Bienen-Blühweide, Parzelle im Interkulturellen Garten BambergHier wartete auch schon unsere kleine Bienen-Blühweide, die seit vergangenem Jahr das ihrige dazu beiträgt, den Bienen – und damit sind Hummeln, Honigbienen und Wildbienen gleichermaßen angesprochen bzw. angelockt – ein Nektar- und Pollenangebot zu bieten.

Bienen-Blühweide, Parzelle im Interkulturellen Garten BambergDer Samen ging buchstäblich auf, denn mittlerweile kümmern sich auch andere Vereinsmitglieder um die kleinen Tierchen und achten auf einen sorgsamen Umgang mit den Erdnestern der Wildbienen. Dass sich allerdings auch Wespen eingenistet hatten, fanden wir alle nicht so berauschend. Doch dürfen sie hinter unserer Parzelle das Jahr noch zu Ende bringen.

Nachdem sich unserer Gruppe an der Grundwasserpumpe erfrischt hatte, ging’s weiter zum Wäldchen am Fünferlessteg.

Station 3: Lehrbienenstand

Lehrbienenstand ERBA-Park Der kleine Lehrbienenstand mit zwei Völkern, davon eines der Autorin und Journalistin Meike Winnemuth, die Bienenpatin ist, lag im hellen Sonnenlicht und wir verzogen uns in den Schutz der schattenspendenden alten Bäume. Ohnehin beginnt gerade die etwas heikle Phase des Sich-gegenseitig-Ausräuberns, bedingt durch die sommerliche Trachtlücke. Daher wollten wir den Bienenstock nicht öffnen, um die honigschweren Düfte nicht an die Umgebung abzugeben und andere Bienen oder Insekten anzulocken. Reinhold erläutert Brutwabe und Varroa-Milbe

Reinhold erläutert Brutwabe und Varroa-MilbeStattdessen begnügten wir uns mit dem Vorzeigen von Schautafeln, um die unterschiedlichen Bienenwesen zu zeigen. Anhand eines Fotorähmchens erläuterte Reinhold die Varroa-Milbe, neben Trachtnot und Pflanzenschutzmittel ein weiterer Feind der Bienen. Ausnahmslos alle hatten bereits von diesem Parasiten gehört.

Jungimker – die Zukunft der Bienenstadt Bamberg

Jungimkerin Svenja

Jungimkerin Svenja

Ohnehin war die Gruppe bereits bestens vorinformiert und konnte mit Kenntnissen zur Bienenwelt glänzen. Sicherlich hätte Svenja auch heute einiges zu erzählten gewusst, nicht nur in der Schule, wo sie kürzlich mit einem Einser-Referat über die Bienenwelt glänzen konnte. Sie kam mit ihrer Oma, die Herrin über Obstbäume auf 4.000 m² großem Grund ist und der Bienen von daher wohlgesonnen. Wir hatten vom Start der Jungimker am Ottobrunnen bereits einmal berichtet. Der „Bienenvirus“, dem zuallererst Christian Rindchen anheim fiel, hat sich von der Tochter nun auch auf den Vater, also den Opa von Svenja, übertragen. So soll es sein!

Und ein weiterer Jungimker-Anwärter befand sich in unserer Gruppe. Ihn hatten wir im vergangenen Jahr zum Tag der offenen Gärtnereien an unserem Info-Stand stehen. So sieht man sich also wieder. Hoffentlich bald mit Fragen an uns, die das EIGENE Volk betreffen, das wäre wunderbar! Wir erfahren gerne, ob unsere Führungen nachhaltig wirken und wir nicht stattdessen lieber ins Hainbad gegangen wären, wie vermutlich so viele andere an diesem heißen Wochenende.

Christine Michel und Karl FischerLogo "Tag der Umwelt" / Führung "Bienenstadt"Herzlichen Dank an alle Interessierten, die mit uns kamen, und natürlich vielen Dank auch dem Umweltamt der Stadt Bamberg, die diese Informationsplattform jedes Jahr für alle Umweltorganisationen ermöglichen.

Auch euer Einsatz lohnt sich, da sind wir uns sicher!

„Was kann ich als Erstklässler für die Bienen tun?“ Die 1c der Lichteneiche-Schule will’s wissen!

3899-Malerei-im-Schulhaus-LichteneicheschuleNachhaltigkeit … ein arg strapaziertes Wort, doch unser erklärtes Ziel. Daher versuchen wir, beim Abholen des beim letzten Schulbienen-Besuch entliehenen Medienrucksacks immer ein paar Minuten Zeit zu haben, um die zwischenzeitlich aufgetauchten Fragen der Kinder zu beantworten.

3900-Lauschen-und-Fragen-Lichteneicheschule-1cUnd wir stellten sehr erfreut fest: Nachhaltigkeit ist auch in der Lichteneiche-Schule Memmelsdorf gelebte Wirklichkeit! Die Klassen 1b und 1c, die wir vor drei Wochen besuchten, nutzen ihre Chance auf einen „Wissens-Nachschlag“ und bereiteten sich auf unseren zweiten Besuch am 07.07.2015  gründlich vor.

Zu diesem Zweck schrieben die Erstklässler ihre Fragen auf, die sie liebevoll mit Bienenzeichnungen gestalteten. Dagmar Fehringer, die Klassenleiterin der 1c, notierte die 10 wichtigsten Fragen an die Tafel. (Zur Fragestunde der 1b kommen wir in zwei Wochen).Bienenfragen auf Zeichnung Lichteneicheschule 1c

3906-Bienenfragen-Lichteneicheschule-1cAls wir in die Klasse kamen, schossen sogleich die Arme in die Höhe. Wir versuchten, in der Kürze der vereinbarten 10 Minuten möglichst auf alles einzugehen. Welche Fragen das waren und damit wir auch den Rest noch beantworten, der mangels Zeit nicht zum Zuge kam, schreiben wir diesen Blogbeitrag. Außerdem schenkten wir im Gegenzug zu den wieder eingesammelten Leihbüchern allen das kleine Büchlein „Bienen eine Wunderwelt“, das weitere Fragen beantworten wird.

Eure Fragen und unsere Antworten zum Thema Bienen:

  1. Wie finden die Bienen nach Hause?
  2. Warum haben Beuten unterschiedliche Farben?
  3. Warum hat die Pflanze Nektar und Pollen?
  4. Wieso heißt es Bienenstock?
  5. Wieso fliegt die Bienenkönigin (nicht)?
  6. Warum leben so viele Bienen?
  7. Seit wann / wieso gibt es Imker?
  8. Wie wichtig sind Imker?
  9. Bienenschwarm … was bedeutet das?
  10. Warum sterben Bienen, nachdem sie uns gestochen haben?
  11. Kann die Königin auch stechen?
  12. Warum heißt der Smoker Smoker?
  13. Was kann ich als Erstklässler/in für die Bienen tun?

Die wichtigste Frage ist die Nummer 13. Sie erfreut unser Herz, denn sie wurde NICHT von der Lehrerin gestellt, sondern kam wohl tatsächlich von den Kindern selbst. Daher wollen wir diese Frage heute als erste beantworten. Morgen folgt der Rest. Ach ja, für weitere Antworten nutzen sie gerne das Kommentarfeld!Bienenfragen auf Zeichnung Lichteneicheschule 1cFrage 13. Was kann ich als Erstklässler/in für die Bienen tun?

1. Blumen pflanzen

Welche Blumen mögen Bienen?Im Garten oder auf dem Balkon etwas pflanzen oder säen, was Bienen gerne besuchen, zum Beispiel Krokusse, Sonnenblumen, Kräuterpflanzen (Basilikum, Thymian, Lavendel, Rosmarin …). Habt ihr mehr Platz, dann bittet darum, dass Himbeeren, Erdbeeren oder gar ein Kirschbaum gepflanzt wird. Die zwei wichtigsten Pflanzen sind Krokus und Salweide, weil sie allererste Nahrungsquellen nach dem Winter sind. Frischer Pollen, hmmm, lecker!!!

In unserer Schulbienen-Bibliothek findet ihr übrigens ein Buch mit vielen Pflanzen, die Bienen lieben: „Bienenweide“ von Günter Pritsch (Kosmos-Verlag). Wir bringen es das nächste Mal zur Schule mit. Und vielleicht wünscht ihr es euch zum Geburtstag oder zu Weihnachten? Wetten, eure Eltern lesen selbst darin?

P. S. an die Erwachsenen: Wir würden uns sehr über Spenden freuen, damit wir davon einen Klassensatz mit 22 Titeln kaufen und verleihen können. Kostenpunkt: € 503,80.

2. Ein Wildbienen-Hotel basteln

In einem Wildbienen-Hotel leben zwar keine Honigbienen, doch andere Insekten brauchen wir auch auf der Welt. Allerdings muss man schon wissen, wie sie richtig gebaut werden. Der Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) hat Tipps für wirksame Bienen-Hotels zusammengestellt. Und hier nennt der ehemalige Gymnasiallehrer Werner David Bezugsadressen, falls eure Eltern nicht selber basteln, sondern sich lieber eines kaufen wollen.

3. Erwachsene anstecken

3903-Reinhold-gibt-Antworten-Lichteneicheschule-1cSagt den Erwachsenen, dass Bienen sehr wichtig für Mensch und Tier sind. Redet mit ihnen darüber, so, wie wir es mit euch tun. Fragt ihnen „ein Loch in den Bauch“. Bittet sie darum, mit euch in ein Imkereimuseum zu gehen, zum Beispiel in das Zeidelmuseum Feucht bei Nürnberg.

Wenn sie merken, dass euch die Bienen total wichtig sind und ihr viele Fragen habt, dann werden sie sich selbst informieren, um euch bessere Antworten geben zu können. Vielleicht schafft ihr es dadurch, dass eure Eltern, Verwandten und Freunde das Thema so spannend finden, dass sie ebenfalls etwas tun wollen. Wie große Leute helfen können, dazu haben wir im Internet eine Liste zusammengestellt. Sie steht unter „Wie helfen?“

Übrigens: Auch wir lernen von eueren Fragen, vielen Dank dafür! So wächst unser Wissen und Verständnis und wir können immer besser antworten und helfen.

4. Euer Recht auf Fragen und Antworten gilt auch gegenüber Politiker/innen

110-WeidenpflanzaktionSchreibt an die Politiker/innen und bittet sie, etwas zu machen gegen die blumenlosen Landschaften und Grasflächen in den Parkanlagen und an Spielplätzen. Wir haben das auch getan, und das Gartenamt Bamberg hat daraufhin zum Beispiel Salweiden gepflanzt.

Bittet sie außerdem, etwas zu tun gegen den Einsatz von Pflanzenschutzmittel, die den Bienen schaden. Fragt nach, was genau zum Beispiel euer Bürgermeister oder eure Bürgermeisterin tut, um Bienen und Insekten zu erhalten.

Fröhlicher Spatenstich zur Bienen-InfoWabeGeht zur Bürgersprechstunde (auch ihr Kinder seid Bürger!) oder bittet um einen Sprechtermin und fragt eure Politiker/in direkt, was sie tut gegen das Bienensterben. In Bamberg zum Beispiel haben sie uns ein Gelände zur Verfügung gestellt, um für euch ein Klassenzimmer im Grünen zu errichten. Doch nur, weil wir gefragt haben. So etwas könnt ihr auch!

Tipp: Macht ein Foto von eurem Besuch. Nehmt jemanden mit, der die Antworten für euch aufschreibt. Bald könnt ihr ja selbst toll schreiben. Macht eine Kopie davon und schickt das alles an die Zeitung (oder auch an uns). So werden viele wichtige Leute aufmerksam auf das Thema. So machen wir das ebenfalls, das funktioniert prima. Alle Zeitungsartikel haben wir übrigens in unserem Pressespiegel gesammelt.

6. Obst, Gemüse, Beeren und Honig aus der Region kaufen (lassen) und essen

Bittet eure Eltern darum, regionales Obst und Gemüse zu kaufen, und natürlich Honig, wenn ihr das alles mögt. Ihr unterstützt mit eurem eigenen Essverhalten die Hersteller und Händler. Wenn ihr zum Beispiel um Erdbeeren und Honig aus der Nachbarschaft bittet, dann tut ihr etwas für eure nächste Umgebung. Die Menschen, die diese Sachen verkaufen, werden dann noch besser auf Bienen achten, damit sie genug für euch ernten und an eure Eltern verkaufen können.

Logo Genussla (Regionalsiegel Bamberg)Wo es regionale Lebensmittel in Bamberg gibt, erfahrt ihr hier. Tipp: auf vielen Produkten findet ihr ein Siegel. Das ist ein Zeichen, das bedeutet: „Ich bin ein Produkt aus der Region“.

7. Spaß haben am Thema Bienen

3904-Bienenfragen-und-Antworten-Lichteneicheschule-1cHabt einfach viel Spaß mit dem tollen Thema Bienen und informiert euch weiter. Vielleicht lernt ihr außerdem einen Imker oder eine Imkerin in eurer Nähe kennen? Sie sollen euch zeigen, was sie wissen.

Manchmal kann es sein, dass ihr verschiedene Antworten bekommt. Das ist nicht schlimm. Macht euch eure eigenen Gedanken und fragt immer weiter! Lernen macht Spaß, weil die Welt sehr spannend ist und man gar nicht genug darüber erfahren kann!

8. Zur Bienen-InfoWabe kommen

Bienenfragen auf Zeichnung Lichteneicheschule 1cFragt eure Lehrerin oder euren Lehrer, ob ihr zur Bienen-InfoWabe gehen dürft. Wir haben dort für jede Klassenstufe und jede Schulart und (fast) für jedes Fach interessanten Unterrichtsstoff rund um Bienen und ihren Lebensraum, zu Honig und zur Imkerei. Auch, wenn ihr zehnmal hintereinander zu uns kommt: Es gibt immer etwas Neues zu hören, zu sehen, zu schmecken, zu riechen, zu rätseln, zu malen und zu staunen – versprochen!

Zeichnung Bienen-InfoWabeAußerdem bieten wir Veranstaltung an, die ihr auf unserer Internetseite „Aktivitäten und Termine“ erfahren könnt.

Dann dauert es sicher nicht mehr lange und ihr könnt ein eigenes Bienenvolk halten. Mit der Hilfe von Erwachsenen könnt ihr in vier bis fünf Jahren loslegen, also wenn ihr ungefähr 10 Jahre alt seid.

Reinhold Burger und Ilona Munique, Initiatoren der Bienen-InfoWabe, SpatenstichWir würden uns riesig darüber freuen und glücklich sein! Danke jetzt schon für euer großes Interesse, die vielen tollen Fragen und die wunderbaren Zeichnungen. Wir heben ALLE für IMMER auf!

Eure Bamberger Schulbiene und Euer Schulimker Reinhold

Aktualisiert am 19.09.2025.

P. S.: Falls Sie, liebe Erziehungsberechtigte, eines der Fotos in höherer Auflösung möchten, wenden Sie sich bitte an uns. Aber auch, falls Sie möchten, dass wir eines der Fotos mit Ihrem Kind herausnehmen sollen, was wir umgehend veranlassen.

Duftendes und Heilendes mit Elke Puchtler zum Aromagartenfest Erlangen 2015

Vortragende Dr. rer. nat. Elke Puchtler Aromagartenfest 2015Wieder eine wunderbare, kenntnisreiche Führung von Dr. rer. nat. Elke Puchtler anlässlich des Aromagartenfestes an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen. Die freie Mitarbeiterin des Botanischen Gartens trotzte tapfer der Hitze und schaffte es, zweitweise mehr als 50 Interessierte in ihren inhaltlichen und stimmlichen Bann zu schlagen. Was eine Kunst war inmitten schmaler Wege und dadurch weit verstreuter Zuhörender.

Hummel an LavendelNa, und die vernehmlich summenden Tierchen, die ein wahres Bienen-Ballett (O-Ton Thomas) inmitten der duftenden Lavendel aufzuführen schienen, mussten ebenfalls übertönt werden. Für diese fleißigen Bestäuberinnen hat die Biologin naturgemäß ebenfalls sehr viel übrig.

Ob Kräuterhexe oder weise Frau – ihr Wort wirkt genau!

Vortragende Dr. rer. nat. Elke Puchtler Aromagartenfest 2015Immer doch drängt sich mir beim Anblick der hochgewachsenen, ruhig strahlenden und in sich gefestigten Frau mit ihren gebändigten roten Locken, die ohne Eitelkeit ihr enormes Wissensspektrum freigiebig unters Volk bringt, der Vergleich zu einer Kräuterhexe auf. Eine weise Frau wäre sie wohl gewesen und hoch geschätzt – zumindest vor der Zeit des dunklen Mittelalters. Doch sicherlich auch geschätzt von den Mitarbeitern der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, denn warum sonst würde man sie über all die Jahre mit steigender Tendenz um ihre Führungen bitten.

Dr. rer. nat. Elke Puchtlers kräuterheilkundige

Vortragende Dr. rer. nat. Elke Puchtler Aromagartenfest 2015Keine Frage ist ihr zu gering, allen schenkt sie die gleiche hohe Aufmerksamkeit und ein freundliches Lächeln, das nur beim von ihr achtsam referierten Ausflug in die hohe Kunst der Heilkunde einem konzentrierten Ernst weicht. Sie weiß, was sie ihren Mitmenschen raten darf. Denn als Heilkundige mit eigener Naturheilpraxis und langjährigem Erfahrungswissen ist sie sich ihrer hohen Verantwortung bewusst. Hierin ist sie Perfektionistin, beispielsweise mit Mengenangaben der von ihr empfohlenen Stärkungsmittel. An diesem Tag waren es vor allem diejenigen, die der Psyche wohl tun. Da ist sie ganz genau und legt sozusagen „ihr Wort auf die Goldwaage“.

Vortragende Dr. rer. nat. Elke Puchtler Aromagartenfest 2015Daher war es ihr auch wichtig, dass die im nachfolgenden Video schlecht verständliche Sequenz (etwa bei Tonspur 0:38) hier eine textliche Ergänzung erfährt. Sie lautet: „Um ein Liter ätherisches Melissenöl zu gewinnen braucht man ein Feld von 3000 qm und zwei bis drei Tonnen Pflanzenmaterial … das sind mehrere Lastwagen!“

Wertvolle Kräuter für Seele und Psyche

MuskatellersalbeiFür die Seele und Psyche kommen vor allem folgende Pflanzen aus dem Aromagarten zur Anwendung, so der rote Faden durch Elkes Führungsthema: Muskatellersalbei, Minze, Johanniskraut, Lavendel und Rose.

LavendelOb als duftende Öle oder in Form von Tees benötigen sie für ihre volle Wirkung neben der richtigen Anwendungsform, Dosierung und Beachtung von Kontraindikationen vor allem eines: Unverfälschtheit und Reinheit. Keine chemische Herstellung ersetzt das Naturprodukt auch nur annähernd, und von vermeintlich günstigen Angeboten, da in der Regel mit billigen Ölen gestreckt oder mit synthetischen Ölen verfälscht, darf man ebenfalls nicht die erwünschte Wirkung, nämlich Glückshormone, also Endorphine mit ihnen auszulösen erhoffen, so Dr. Elke Puchtler.

Beschilderung der MenthaDer Ernst weicht jedoch sofort, geht es um den essbaren Einsatz von Blüten und die Anwendung von Duftkräutern zur Aromatisierung von Speisen und Getränken. Bei letzterem hat vor allem die Minze die Nase vorne. Die von Elke empfohlenen Mischungen und auch die Tipps, was die umsichtige Ernte der Zitronenmelisse anbelangt (die Blätter nicht quetschen!), kommen uns bei den hochsommerlichen Temperaturen gerade recht.

Hier zwei Durstlöscher:

1 EL Blätter der Zitronenmelisse mit ¾ l kochendem Wasser übergießen oder bei frischer Melisse auf 1 Liter eine Handvoll der duftenden Blätter * 10 Minuten abgedeckt ziehen lassen, abseihen, abkühlen lassen * ¼ l Apfelsaft zugeben.
Einfach lecker! Wer will, kann natürlich mit wenig Bienenhonig süßen!

 

1 Liter kräftiger Melissentee wie oben (2 Handvoll frische Melissenblätter) * 2-4 EL Blütenhonig * 1 Liter Mineralwasser * ein paar Zitronenscheiben einer Bio-Zitrone * 1 Liter Apfelsaft

Apothekerrose (Galica)Doch auch die Rose erfrischt und erfreut unser Herz und nimmt jedem Kummer seinen Stachel. Lassen wir unsere Kräuterfrau selbst sprechen:

Die Rose ist so alt wie die Menschheit. Die älteste gefundene Rose ist eine 40 Mio. Jahre alte Versteinerung wahrscheinlich einer Gallica-Rose aus den Rocky Mountains. Rosenöl war in allen Kulturen ein wertvolles Gut. Die erste gemalte Darstellung einer Rose wurde übrigens im Palast von Knossos gefunden und ist 4000 Jahre alt.

 

Vortragende Dr. rer. nat. Elke Puchtler Aromagartenfest 2015Rosenöl ist für mich die Königin der Düfte. Am häufigsten findet sich bei uns das ätherische Öl der Damaszenerrose, die in Bulgarien angebaut wird. Für 1 kg Rosenöl werden 8 Millionen Blüten benötigt. Daher ist das Öl sehr teuer und auch sehr wertvoll. Billigöle werden oft gestreckt. Für therapeutische Anwendungen der Rose ist ein pestizidfreier Anbau der Rosen empfehlenswert. Die 4 Glücksdüfte: Rose, Jasmin, Grapefruit und Muskatellersalbei bewirken durch Aktivierung des Thalamus im Gehirn eine Ausschüttung von Endorphinen (Glückshormonen)

 

Gute Aussichen mit Dr. Elke Puchtler

Thomas und Elke PuchtlerFür uns ein fest verankerter Termin im Kalender ist das jährliche Aromagartenfest (an der Palmsanlage) am ersten Mittwoch im Juli oder auch alternativ der Tag des Botanischen Gartens (Loschgestraße 1) am 21. Juni zur Mittsommernacht. Wer Dr. Elke Puchtler ganz speziell zu einem anderen Termin möchte, kann eine (Themen-)Führung buchen.

Doch bis zum nächsten Jahr muss niemand warten, wenn er in den Genuss eines ihrer lebendigen Vorträge kommen möchte. Denn Frau Puchtler beehrt unsere kommende Eröffnungsfeier der Bienen-InfoWabe am 20.09.2015 im ERBA-Park. Ihr Festvortrag am Vormittag wird lauten: „Wegbegleiter des Menschen: Bienen, Honig, Blütenpflanzen“.

Vortragende Dr. rer. nat. Elke Puchtler Aromagartenfest 2015Zwar ist der Vormittag als Festakt nur für geladene Gäste vorgesehen, doch werden wir ihren Vortrag im Anschluss auch in unser Weblog einstellen. Außerdem wird Frau Dr. Puchtler am Nachmittag zur Einweihungsfeier Führungen anbieten, um besonders auf bienenfreundlichen Bewuchs hinzuweisen. Sie finden laufend und ohne Anmeldung im angrenzenden Interkulturellen Garten statt und sind auch für Kinder geeignet. Denn ein weiteres Berufsfeld führt sie als Gesundheitsförderin beispielsweise an Grundschulen in Bamberg und Herzogenaurach oder als Dozentin für ernährungsabhängige Erkrankungen zu angehenden Diätköch(inn)e(n) in Rothenburg ob der Tauber.

Thomas Puchtler neben KönigskerzeVielen Dank, liebe Elke, für vergangene und kommende „Kräuter-Bildungsfreuden“ und vor allem für deinen persönlichen Einsatz für das Wohlergehen der Menschen und – ja, auch der Bienen, die sich über diese wertvollen Trachtpflanzenführung sicherlich ebenso begeistern würden, wären sie nicht selbst die besten aller Gesundheits- und Genussspezialistinnen!

Reinhold BurgerUnd … herzlichen Dank für eure Freundschaft, liebe Elke und lieber Thomas, die wir uns nicht zuletzt über das Bienenthema gesucht und gefunden haben!

Eure Ilona und Euer Reinhold

Führung „Zur Zukunft der Bienenstadt Bamberg“ am Tag der Umwelt 2015

Logo "Tag der Umwelt" / Führung "Bienenstadt"Führung: „Zur Zukunft der Bienenstadt Bamberg“
11.07.2015

Anlass?  Tag der Umwelt / Führungen zum Thema „Nachhaltiges Bamberg“

Die ersten Gäste trudeln ein im Erba-Park zum Spatenstich der Bienen-InfoWabeWo?   Erba-Park (Süd), BAMBERG, Treffpunkt am Fünferlessteg
Parken?  Tiefgarage „ERBA-Gelände“ – An der Weberei 5, je nach Navi auch „An der Spinnerei“ eingeben und dann noch einmal ums Eck herum fahren
Wann?   Sa., 11.07.2015 | 15.00 – 16.30 Uhr
Was?  Führung im Rahmen des Projekts „Bienen-InfoWabe“, mit Bienenschau
Für wen?  offen für alle – ohne Anmeldung

Weitere Info?  Gesamtprogramm der Stadt Bamberg hier.

Wir stellen die Initiative „Bienen-leben-in-Bamberg.de“ und ihre Projekte auf im ERBA-Park (Süd) vor. Stationen sind:

  1. Lehrbienenstand mit echten Bienen
  2. Bienen-InfoWabe
  3. Interkultureller Garten mit Bienen-Blühweiden

Natürlich beantworten wir auch Fragen rund um die Bienensituation in Bamberg.

Lehrbienenstandort Erba-Insel / Fünferlessteg