Vierte Bienenpatenrunde mit Sabine Saam 2019/2021

Bienenpatin Sabine Saam mit Bienenhunt

„Dürfen wir vorstellen …“

Bienenpatin Sabine Saam mit Bienenhunt

„… unsere treue Bienenpatin SaBIENE Saam aus Baunach!“

Sabine Saam bleibt uns nun bereits zum 4. Male als Bienenpatin treu und unterstützt unsere Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de für weitere zwei Jahre – mit 180 Euro Patenbeitrag und emotionaler Rückenstärkung. Aber auch das Sitzungs- oder Geburtstagsgeld der Baunacher CSU-Kommunalpolitikerin (Frauen-Union) halfen uns als zusätzliche Spenden, unser Engagement sinnreich zu erfüllen. Das war und ist einfach wunderbar!

Sitzungsbegleiterin Sabine SaamSicher möchten auch andere wissen, warum das alles für sie immer noch so wichtig ist – trotz gewonnenem Volksbegehren „Artenvielfalt“ … – und sie möchten SaBIENE, die das fleißige Tierchen nicht von ungefähr in ihrem Namen trägt, bestimmt noch ein wenig näher kennenlernen – es lohnt sich.

Geburtstagskind und Bienenpatin Sabine Saam, BaunachSabine SaamDenn Sabine Saam ist eine vorbildgebende Persönlichkeit, die sowohl Tradition als auch Moderne kann, beispiellos lebensbejahend, mutig und mit einer großen Portion Humor ihren Lebensweg entlangrollt, dabei alle(s) und jede(n) miteinander vernetzend, angeleitet von ihrem kämpferischen, großen Herzen für Mensch und Tier, ohne darüber zu vergessen, auch selbst Hilfe anzunehmen, die man ihr aus Familie, Freundeskreis und ihrem beruflichen wie ehrenamtlichen Umfeld nur zu gerne anbietet.

Gruppenfoto der TeilnehmendenAusgewogen Geben und Nehmen, sich miteinander und umeinander Kümmern, nichts egal sein lassen oder dem puren Zufall überlassen, Fort- wie Rückschritte mit der nötigen Gelassenheit und innerer Glaubens-, Herzens- und Geistesstärke zu meistern … wir ahnen und wissen, warum diese Verbindung seit 8 Jahren anhält und uns alle bereichert. DANKE, Sabine! Und nun …

Bienenpatin Sabine Saam zu Besuch an der Bienen-InfoWabe… Fragen zu deiner 4. Runde „Bienenpatenschaft“

1. Was ist dein größter Antrieb, unsere Bieneninitiative auch weiterhin zu unterstützen?

Es ist mir einfach eine Herzensangelegenheit und alles bei euch ist so herrlich unkompliziert.

2. Was, glaubst du, bräuchte deine Region am meisten von uns?

Ihr seid präsent, leistet Aufklärungsarbeit, seid nahbar – das ist genau das, was gebraucht wird. Bleibt weiter auf eurem Weg!

3. Was wünschst du dir von deinen unmittelbaren Nachbar(inne)n in Sachen Insektenleben?

Es gibt ein Lied von Reinhard May „Irgendein Depp mäht irgendwo immer“, daran denke ich im Frühjahr/Sommer fast täglich, wenn ich die Rasenmäher brummen höre. Seid gelassener… dann klappt es auch mit der Insektenvielfalt.

Biene an Basilikumblüte4. Wenn du eine Wild- oder Honigbiene wärst … welche Blüte würdest du dir als Leibspeise aussuchen?

Das African Blue Basilikum. Das wächst in jedem Blumentopf und auch im Hochbeet vor meiner Haustür.

5. Wenn du fliegen könntest – wohin würdest du jetzt sofort hinsurren?

Zu meinen 50 Quadratmetern Blühstreifen am Röderweg in Baunach, da hab ich nämlich auch ne Patenschaft und es gibt dort viele tolle Blühpflanzen auf dem Blühstreifenprojekt von Andreas Roppelt. Wer sich dafür interessiert, darf sich gern an mich wenden, ich stell den Kontakt her.

6. Wenn du Fühler wie eine Biene hättest, mit denen sich besonders gut riechen lässt – woran würdest du am liebsten mal intensiver schnuppern?

An Blüten ganz hoch droben, wo Menschenhand nicht hinkommt und alles unberührt ist.

7. Und zum Schluss – welches Rezept, in dem man Honig verwendet, empfiehlst du uns?

Das einfache ist meist das Beste – ein frisches Brötchen der Bäckerei Kießling aus Baunach dick mit Butter und Honig bestrichen. Mehr Rezept braucht es nicht.

Das waren die vorangegangenen Interviews:

 

 

 

 

 

Wasser für den Bienengarten (6): Das Festla

Pumpbrunnen im Bamberger Bienengarten„Do is abba jetzt scho a Festla fällich!“ Hast Recht, Ralf, und so wäards aa g’machd! Flugs a boa Leidla informiert und unser lieber Besuch aus Regensburg, die Maria, ist gleich mit eingebunden worden in die Vorbereitung zu unserem kleinen Pumpbrunnenfestla.

Atzung Gäste zum PumpbrunnenfestlaAtzung zum PumpbrunnenfestlaNach unserer Stadtbesichtigung wurde flott  ein Kartoffelsalat gemacht, die Eiswürfel für die Erdbeerbowle und den Karotten-Apfel-Ingwersaft in die Kühltasche gepackt, die Hähnchengrillspieße vom Alibabas geholt und die Melonen von Gabi dankend angenommen. Weil’s recht knapp wurde mit der Zeit und die Hitze ohnehin groß, verzichteten wir auf aufwändige Deko, sondern sanken erhitzt auf die rasch in die im Schatten aufgestellten Stühle.Gäste zum Pumpbrunnenfestla

Gäste zum PumpbrunnenfestlaEinfach etwas klönen mit den Nachbarn Udo, Annie und Ralf, mit unseren Bienenpatinnen Gabi Loskarn und Michaela Then, mit Jobst und Tina Giehler mit Kindern … und sich miteinander über die erfolgreiche Pumpbrunneninstallation erfreuen, die nun endlich zuverlässig Grundwasser für den Bienengarten aus rund 6 Metern Tiefe liefert.

HERZLICHEN DANK an alle werten Spender/innen und Helfer, von denen einige ganz besonders zum Gelingen beigetragen haben:

  1. Wünschelrutengänger „Dütsch’n Hans“, der leider nicht mehr unter uns weilt. Lieber Hans, die gute Tat deines letzten Wünschelrutenganges auf Erden soll dir im Himmel vergolten werden!
  2. Horst Müller und Ralf „Baumi“, Nachbarn des Kleingartenvereins „Am Weidenufer“ für Bohrung und Fundament.
  3. Möbelhaus Pilipp und Restaurant Kropf für 1.300 Euro
  4. Förderverein zur Nachhaltigkeit der Landesgartenschau Bamberg 2012 e. V. für 300 Euro, dessen ehemaliger Vorsitzender (und ebenfalls Bienen-InfoWaben-Nachbar) Jobst Giehler am 8. Juni mit uns feierte.
  5. Die Finanzierungslücke von 300 Euro füllen wir über die Bienenpatenschaftsbeiträge von Gabi Loskarn und Michaela Then auf.

Reinhold im Bamberger BienengartenDie bisherigen Kosten für den Pumpbrunnen betragen rund 1.800 Euro und bestehen aus (jeweils gerundet) € 700 für Bohrung/Installation/Material, € 770 für den Korpus nebst Kleinteilen und 330 Verwaltungskosten. Die hübsche Bank, die dem Brunnen beigestellt wurde und die Gießkannen trägt, kostete rund 100 Euro.

Sie möchten ebenfalls unsere Projekte fördern? Wir haben immer etwas in Planung, um die Bienen-InfoWabe, den Bienengarten und natürlich die Bamberger Schulbiene sowie das Projekt „Supply my Schul-Imkerei“ zu verwirklichen bzw. zu professionalisieren und aufrecht zu erhalten. Bitte informieren Sie sich gerne direkt bei uns. Auf unserer Webseite „Spenden“ finden Sie außerdem zwei Möglichkeiten, wie Sie in das Gemeinwohl via unserer Privatinitiative oder des angebundenen Imkervereins investieren können.

Berichtsserie „Wasser für den Bamberger Bienengarten“

  1. Das Wünschelrutengehen
  2. Die Bürokratie
  3. Die Bohrung
  4. Das Fundament
  5. Die Montage
  6. Das Festla (diese Seite hier)

REWE-Projekt Wildbienenhotel startet

Anne Rudel zeigt die zu bestückende WabeAnne Rudel erläutert das ProjektAnnemarie Rudel, geschäftsführende Gesellschafterin des REWE-Marktes in der Würzburger Straße, hat Großes für die Kleinen – Wildbienchen wie Kinder – vor. Unsere Bienenpatin hat sich eine von bundesweit vier modular aufgebauten Wabenwände, die von der REWE-Group konzepiert warde, ergattert und möchte sie zusammen mit vier Kindergärten aus dem Bamberger Süden bestücken. Beteiligt sind die Kitas Philippus und St. Urban, der Kiga St. Johannes und das Katholische Kinderhaus am Oberen Stephansberg.© REWE-Projekt "Wildbienenhotel"

Teilehmende Pädagoginnen Auch, wenn es im ursprünglichen Gedanke um einen Wettbewerb um die „schönste“ Wildbienenwabe geht, so war bei unserem Informationstreffen, zu dem wir als Bieneninitiative eingeladen wurden, doch schnell klar: Nicht Konkurrenz, sondern Gemeinsinn ist gefragt!

Teilehmende PädagoginGefragt ist außerdem auch Detailwissen, und dafür ließen wir uns zwei Stunden Zeit für Input und Austausch. Vieles will im Bezug auf Material, Bearbeitung und Umsetzung bedacht sein, um Fehler und Unnötiges zu vermeiden. Daher werden voraussichtlich auch Grundschulen als Kooperationspartnerinnen, zum Beispiel für das Formen und Brennen von Tonziegeln, mit einbezogen. Die Fragen, was genau denn Kinderhände bewirken können und was und bei welcher Bezugsquelle doch besser gekauft werden sollte, beschäftigten uns genau so wie nachfolgend die Kostenhöhe. Passende Niströhrchen, glatt geschliffen und insektenfreundliche Spezialfarben liegen preislich nicht gerade im einstelligen Bereich.

Erfreulich: REWE-Rudel spendete je 100 Euro an die Beteiligten, und auch wir legten noch einmal je 30 Euro für eine Nisthilfe von der Lebenshilfe Bamberg dazu. (Gerne leiten wir IHRE Spende zu diesem Projekt bei Nennung des Verwendungszweck direkt weiter.)

Reinhold Burger erläutert die Praxis in Sachen Wildbienen(hotel)Trotz aller sorgfältigen und verantwortungsbewusster Planung ist uns allen klar, dass Wildbienen in der freien Natur besser aufgehoben sind als in einem Wildbienenhotel. Es will folglich als ein pädagogisches Angebot und öffentlich wirksames Symbol für ein umweltbewussteres Naturverständnis verstanden sein. Daher wird das Hotel neben sinnvoller Nisthilfsmittel auch Informationstafeln erhalten, die zur Erkundung einladen. Gleich linkerhand der Auffahrt soll die Riesenwabenwand angebracht werden. Vor oder nach dem Einkauf kann sich jedermann in Ruhe über die Wildbienenwelt erkundigen. Übrigens auch bei uns.

Vorsatzblatt zur Powrepoint-Präsentation "Wildbienenhotel"Denn zum Anlass der Besprechung hatten wir noch einmal viel Zeit investiert und eine praxisnahe Powerpoint-Präsentation erstellt, die wir im Rahmen eines Vortrages (einfach anfragen) auch anderen Gruppen anbieten. Wir sind zwar Imker und keine Wildbienenspezialisten in der Form, dass wir alle rund 580 Wildbienenarten beim Vor- und Nachnamen kennen. Doch über die Rahmenbedingungen, unter denen Wildbienen (über-)leben können, sind wir doch gegenüber Fragen zum Handling gut präpariert.

Übrigens: Auch an unserer Bienen-InfoWabe im Erba-Park im angeschlossenen Bienengarten steht ein Wildbienenhotel. Allerdings sind seine Ausmaße wesentlich geringer als die des REWE-Projekts. Wir sind sicher, dass ein sichtbares Zeichen „pro Wildbiene“ kein Fehler sein kann, wenn damit die Aufmerksamkeit erreicht und zu nachfolgendem Informieren eingeladen wurde.

Neues Projekt: „Supply my Schul-Imkerei!“

Das Projekt „Supply my Schul-Imkerei!“ hat zwei Hauptziele:

  • Eine bessere Ausstattung von Schul-Imkereien in Bamberg Stadt und Land für alle Schularten (Grundschule bis Berufsschule)
  • kostenfreie Lehrerfortbildung für den fachgerechten Einsatz von imkerlichen Material und Verwendung von Unterrichtsmedien

Hintergrund                                              

Beschilderung des Bienen-AG-Standes mit BienenzeichnungEinige Schulen konnten bereits den Schritt in die Schul-Imkerei gehen. Doch guter Wille und erste Fördermittel reichen meist nicht allzu lange. Es wird dann an vielem gespart, was weder den Bienen nützt noch den Schüler/innen ein Vorbild sein kann. „Des bassd scho so!“ hören wir viel zu oft.

Wie aber können Schüler/innen lernen, wie man Bienen wirklich fachgerecht hält? Wie erfahren sie, wie man das Ur-Produkt Honig sorgfältig behandelt und hygienisch einwandfrei verarbeitet? Dass, wenn es um die Tierhaltung und Honigproduktion geht, „fränkische Sparsamkeit“ am falschen Platz ist?

Details

Wir möchten ausgewählten Schulen, von denen wir persönlich wissen, dass sie mit Herzblut, aber wenig Geld hantieren, eine bessere Ausstattung vermitteln und Schulungen anbieten.

2. Preis für Dr. Johannes BailEinzel-Umsetzungsbeispiel
Aktuell versprachen wir dem E.T.A-Hoffmann-Gymnasium in Bamberg eine neue Honigschleuder. Die Schulgemeinschaft hatte nämlich den 2. Preis in unserem ausgeschriebenen Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2018 erhalten. In deren Bewerbung hierfür stellten wir fest, mit welch’ unzureichenden Gerätschaften gearbeitet werden muss, weil nun mal das Geld fehlt.

Unser Versprechen möchten wir heuer in 2019 umsetzen. Helfen Sie uns bitte dabei!

Kostenplan

Honig ablassen und siebenEine detaillierte Kostenübersicht zeigt, welches Material man als Schul-Imkerei benötigt. Ob Honigschleuder, Edelstahl-Honigtopf oder Trafo-Lötgerät … es gibt einiges anzuschaffen!

Wir würden dafür sorgen, dass jeder einzelne Euro  zu 100% ankommt und zielgerichtet verteilt wird.

Voraussetzungen für die Mittelverteilung

  1. Hat die Schulgemeinschaft in den letzten 4 Kalenderjahren einen Antrag für Fördermittel an das Land Bayern („Imkern an Schulen“) bewilligt bekommen?
  2. Wird die Schul-Imkerei regelmäßig betrieben und nehmen Schüler/innen das Angebot auch regelmäßig wahr?
  3. Ist für eine adäquate Aufbewahrung und Pflege von technischen Großgeräten gesorgt?
  4. Klausel: Falls eine Unterbrechung der Schul-Imkerei nicht in absehbarer Zeit (ab dem 3. Kalenderjahr) wieder aufgenommen werden kann, so ist für die Weitergabe der über unsere Spenden angeschafften Großgeräte an eine andere Schule zu sorgen bzw. die Rückgabe an Bienen-leben-in-Bamberg.de vorgesehen.

Und nun?

Sie haben eine Schul-Imkerei und möchten unterstützt werden?

Bewerben Sie sich als Schule und nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

Neue WaageWir möchten Sie vor allem bei der Anschaffungen von besonders teuren Großgeräten unterstützen. Und zwar ohne ausufernde Bürokratie! Stattdessen möchten wir Sie persönlich kennenlernen und Ihre Schul-Imkerei besuchen kommen.

Wir führen eine Liste der Bewerbungen und gehen der Reihenfolge nach vor. Sowie wir eine Unterstützungssumme erübrigen können, geben wir Bescheid. Und dann kann alles ganz schnell gehen!

Es versteht sich von selbst, dass wir nach erfolgreicher Anschaffung einen Blogbericht schreiben werden.

Sie möchten das Projekt „Supply my Schul-Imkerei!“ unterstützen?

KassensturzInformationen, wohin Sie überweisen können, finden Sie unter Spenden. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, falls Sie dazu ein besonderes Anliegen verfolgen oder noch Fragen haben.

Nach erfolgreicher Vermittlung würden wir, so Sie einverstanden sind, einen Blogbericht schreiben werden, um auch andere zu animieren, es Ihnen nach zu tun.

Nun hoffen wir, möglichst viele Schul-Imkereien auf einen modernen Stand bringen zu können und freuen uns, wenn wir gemeinsam helfen können!

Ilona und Reinhold
Bienen-leben-in-Bamberg.de

DANKE an 200 plus X Unterstützer/innen der Bamberger Schulbiene

200x plusX Dankeschön von der Bamberger SchulbieneWow! Mit den letzten beiden hier Vorgestellten sind es seit 2013 rund 200 Schulbienen-Unterstützer! Die meisten Namen hinter den Spenden sind auf unserer Unterstützerliste zu entdecken. Ihnen, die ein Vorbild in Sachen Bienenförderung sind, konnten wir bereits persönlich oder über E-Mail „DANKE!“ sagen. Bei einigen anderen jedoch, die zum Beispiel unser Bienensparschwein fütterten, war das nicht immer möglich. Doch bleibt immerhin dieser offizielle Weg über unseren Weblog, der doch von vielen gelesen wird: „DANKESCHÖN auch an Unbekannt!“

Birgid Bischoff mit Manfred Hesse (Foto © Kaufrausch)

Birgid Bischoff mit Manfred Hesse (Foto © Kaufrausch)

Manchmal sind es auch mehrere, die zusammen helfen, wie kürzlich die Kartgruppe O BIWANKINOBI. So hat uns Birgid Bischoff (aus dem Kaufrausch in der Austraße bei uns ums Eck) die erspielten Gruppeneinnahme von 100 Euro überwiesen, ohne, dass wir uns bisher kannten. Na, das konnte geändert werden! Mit einem Dankesglas Honig und einem kaputten Kettchen zur Reparatur war die Unbekannt-Lücke rasch geschlossen!

Auch Dürdane Arslan, Chefin im Friseursalon Charisma im Vorderen Graben 4, griff in die Privatschatulle, um ihren Beitrag zum Insektenschutz zu leisten. Sie spendete 10 Euro in Form von 20 Regnitz-Talern. Davon lassen sich z. B. zwei Sachbücher wie diese hier erstehen, um Schulkindern, die von uns Bienenunterricht bekommen, ein didaktisches Mittel in die Hand zu geben. Die Regnitztaler werden übrigens von unserem Bienenpaten und Apothekeninhaber Hartmut Held in Umlauf gebracht. Mit dem Jahrespendenerlös nicht eingetauschter Taler wurden wir bereits schon einmal in diesem Jahr bedacht. Auch hier halfen etliche Unbekannte mit, dass wir unser Ehrenamt gut ausführen können.

Allen großartigen (un-)bekannten Klein- wie Großspendern schicken wir hiermit einen EXTRA-DANK über den Äther, der von Herzen kommt!

Wenn auch Sie etwas spenden möchten – und es kommt 100% den Projekten der Initiative Bienen-leben-in-Bamberg zugute – hier alle Informationen.Regnitztalerspende an Schulbiene von Aslan, Friseur Charmant

Bienenunterstützer sahnen ab beim 8. Bamberger Kundenspiegel

Herz im Fenster, gesehen Domhöfe BambergWir von der Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de gratulieren der Brücken-Apotheke (Held’sche Apotheken Bamberg) und dem Möbelhaus Pilipp Bamberg sehr herzlich zu deren tollen Ergebnissen beim 8. Bamberger Kundenspiegel! (Link noch nicht bekannt)

Gruppenbild mit Hartmut Held (Held'sche Apotheken) anlässlich Spende an Bamberger SchulbieneBrücken-Apotheke

Hartmut Held, Apothekeninhaber und im Übrigen einer unserer Bienenpaten, landete mit seinem Team um Filialleiter Ogün Anac gleich in drei Kategorien auf Platz 1. Die Brücken-Apotheke ist somit Branchensieger aus 14 City-Apotheken, die im Oktober 2018 zur Wahl standen, abgestimmt unter 903 Befragten. Auch die noch relativ junge „Apotheke am Kranen“ tritt in diese großen Fußstapfen und rückte von Platz 5 auf 4 vor. Die Kategorien waren Freundlichkeit, Beratungsqualität und Medikamentenverfügbarkeit.

Die Bamberger Schulbiene würde noch hinzufügen: Kontinuität, Bienenfleiß und Großzügigkeit!

Gruppenbild zur Spende Möbelhaus Pilipp / Restaurant Kropf, BambergMöbelhaus Pilipp Bamberg

Olaf Balschun, den Bamberger Möbelhausleiter, lernten wir heuer erstmals persönlich anlässlich der Spendenvergabe an unsere Bamberger Schulbiene kennen. In den drei Kategorien Freundlichkeit, Beratungsqualität und Preis-/Leistungsverhältnis schnitt das Team „weit über den Durchschnitt“ gut ab. In puncto Zufriedenheit – ein Untersuchungskriterium zu „Freundlichkeit“ – schneiden sie gar von allen beteiligten Möbelhäusern am besten ab und landen dabei auf Rang 16 von 132 Untersuchungsorten.

Die Bamberger Schulbiene würde noch hinzufügen: Phantasie, Geschmack und Netzwerken!

Wir sind stolz auf euch, aber wir wundern uns eigentlich auch gar nicht. Bei uns rangiert ihr eh schon auf den obersten Plätzen – so die einhellige Aussage unserer Bienen. Weiter so!!!

 

Archiv der Petitionen und Kampagnen gegen Bienensterben und Pestizideinsatz

[Zu aktuellen Petitionen und Kampagnen geht es hier.]

ARCHIV abgeschlossener Aktionen (bis 02.07.2018)

Organisation: Avaaz – die Welt in Aktion (Sitz: New York)
Um was es geht: 10 Minuten, um Bienen zu retten. Europa hat gerade eine öffentliche Umfrage gestartet, die helfen könnte, Bienenschädlinge vollkommen zu verbieten. Unsere Regierungen haben eine Abstimmung zu diesem Thema wieder und wieder vertagt. Dies ist nun unsere Chance, Druck auszuüben. Wenn wir diesen Prozess mit Forderungen nach einem Vollverbot überfluten, können wir dazu beitragen, dass es umgesetzt wird — der nächstmögliche Abstimmungstermin ist in nur wenigen Wochen.
Link zur Anleitung, wie die EU-Umfrage ausgefüllt werden kann.
[Letzter Zugriff: 03.07.2018]

Organisation: Umweltinstitut München e. V.  (Sitz: München)
Um was es geht: Platzverweis für Bienengifte! Platzverweis für Bienengifte!
Pestizide gefährden Bienen und andere Insekten. Um rund 76% ist deren Zahl in den letzten 30 Jahren zurückgegangen. Schreiben Sie jetzt den Ministerinnen für Landwirtschaft und Umwelt, damit sie die schlimmsten Insektengifte von den Äckern verbannen!
Link zur Petition
[Letzter Zugriff: 03.07.2018]

Organisation: AVAAZ – die Welt in Aktion (Sitz: weltweit bzw. New York)
Um was es geht: „Endspurt bei Glyphosat“ Schreiben an Angelika Merkel und Agrarminister Christian Schmidt, dass sich Deutschland bei der Abstimmung der EU-Kommission, die Notfallverlängerung zu Glyphosat zu genehmigen, enthält.
Link zur Kampagne (Unterschrift mit E-Mail)

Organisation: SumOfUs.org – Fighting for people over profits / Menschen vor Profit (Sitz: New York)
Um was es geht: „Erreichen, dass Bayer, BASF und Syngenta ihre Klage gegen die EU Kommission fallen lassen“ (Hier SZ-Artikel zum Hintergrund)
Link zur Kampagne (Unterschrift)

Organisation: Change.org e. V. (Sitz: Berlin)
Um was es geht: Glyphosat-Votum: Untersuchung und Konsequenzen gegen Agrarminister Christian Schmidt, CSU. Die Petition richtet sich an Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Bundesregierung.
Link zur Petition
[Letzter Zugriff: 01.12.2017]

Organisation: Avaaz – die Welt in Aktion (Sitz: New York)
Um was es geht: Rücktrittsforderung zu Christian Schmidt. „Ein Mann hat gestern über das Schicksal von 500 Millionen Menschen gerichtet: Landwirtschaftsminister Schmidt. Im Alleingang hat er eine fünfjährige Verlängerung von Glyphosat durchgedrückt. Es ist unfassbar! Er hat dreist gelogen und die Interessen der Industrie vor die der Bürger gestellt. Lasst uns mit nur einem Klick seinen Rücktritt fordern und den Aufruf überall teilen!“
Link zur Petition
[Letzter Zugriff: 29.11.2017]

Organisation: Campact! – Bewegt Politik. (Sitz: Verden / Aller)
Um was es geht: „Der Monsanto-Minister muss gehen! Mit Tricks und Täuschung  setzt Agrarminister Schmidt in Brüssel fünf weitere Jahre Glyphosat durch. Wir fordern: Schmidt muss gehen – und die nächste Regierung das Glyphosat-Aus für Deutschland beschließen. Unterzeichnen Sie jetzt unseren Eil-Appell.“
Link zur Petition
[Letzter Zugriff: 29.11.2017]

Organisation: Foodwatch e. V. (Sitz: Berlin)
Um was es geht: „In einem beispiellosen Vorgang hat Agrarminister Christian Schmidt die Zulassung des umstrittenen Pestizids Glyphosat in der EU für weitere fünf Jahre erwirkt. Er hat dabei nicht nur SPD-Umweltministerin Barbara Hendricks brüskiert, sondern hunderttausende Verbraucherinnen und Verbraucher vor den Kopf gestoßen, die für ein Verbot kämpfen. Sofort nach der Entscheidung in Brüssel hat Frankreich ein nationales Verbot von Glyphosat angekündigt. Ein solches Verbot ist auch in Deutschland möglich! Schreiben Sie jetzt an den SPD-Vorsitzenden Martin Schulz und fordern Sie ihn auf, ein Glyphosat-Verbot bei den anstehenden Koalitionsgesprächen zur Bedingung zu machen!“
Link zur Petition
[Letzter Zugriff: 03.07.2018]

Organisation: Greenpeace e. V. (Hamburg)
Um was es geht: „Totalherbizid Glyphosat weiter zugelassen“. Wir haben für Sie einen Online-Aufruf an den SPD-Vorsitzenden Martin Schulz vorbereitet. Fordern Sie die SPD auf, in den anstehenden Gesprächen mit der CDU/CSU durchzusetzen, dass die kommende Bundesregierung Glyphosat umgehend in Deutschland verbietet. Greenpeace will den starken Artenrückgang der letzten Jahre in Europa stoppen. Deshalb: Lassen Sie uns den Eklat nutzen! Machen Sie jetzt mit – für ein nationales Verbot von Glyphosat in Deutschland.
Link zur Petition
[Letzter Zugriff: 03.07.2018]

Organisation: Umweltinstitut München e. V.  (Sitz: München)
Um was es geht: Eil-Aktion: Der Monsanto-Minister muss gehen! Mit seinem Alleingang hat Schmidt dafür gesorgt, dass das umwelt- und gesundheitsschädliche Gift weiter auf unseren Äckern landet. Denn ohne die Zustimmung der Bundesrepublik hätte es unter den Mitgliedstaaten keine Mehrheit für das Ackergift gegeben. Schmidt hat nicht nur Umweltministerin Hendricks (SPD) übergangen, sondern auch mehr als 80 Prozent der Menschen in Deutschland, die für ein Verbot des Gifts sind.
Ein Minister, der für die Durchsetzung von Konzerninteressen so weit geht, demokratische Grundsätze zu missachten, darf nicht länger im Amt bleiben! Beteiligen Sie sich jetzt an unserer gemeinsamen Eil-Aktion mit Campact und fordern Sie Kanzlerin Merkel auf, Minister Schmidt vor die Tür zu setzen!
Link zur Petition
[Letzter Zugriff: 29.11.2017]

Organisation: Campact! – Bewegt Politik. (Sitz: Verden / Aller)
Um was es geht: „Kein Jamaika mit Glyphosat!“ Weitere zehn Jahre Glyphosat auf unseren Feldern? Darüber entscheidet die EU bereits am Mittwoch. Es sieht so aus, als wolle die Kanzlerin das Ackergift nicht verbieten. Doch mit den Jamaika-Verhandlungen haben die Grünen ein Ass im Ärmel – jetzt müssen wir sie dazu bringen, es auch zu ziehen. Damit Merkel Nein sagt zu Glyphosat. Bitte unterzeichnen Sie jetzt unseren Eil-Appell.“
Link zur Kampagne (Unterschrift)
[Letzter Zugriff: 22.10.2017]

Organisation: SumOfUs.org – Fighting for people over profits / Menschen vor Profit (Sitz: New York)
Um was es geht: „An Bündnis90/Die Grünen: Sorgen Sie für ein deutsches „Nein“ zu Glyphosat!“ Appell mit dem Hintergrund, dass am 25.10.2017 die EU-Länder entscheiden, ob das EU-weite Glyphosatverbot kommt ob die Zulassung für das Ackergift verlängert wird.
Link zur Kampagne (Unterschrift)
[Letzter Zugriff: 03.07.2018]

Organisation: WeMove.eu – Wir bewegen Europa. WeMove Europe SCE mbH (Sitz: Berlin) in Kooperation mit Share e. V. u. WeMove Europe gGmbH
Um was es geht: „Fusion von Bayer und Monsanto stoppen!“ Appell an Wettbewerbskommissarin Margarethe Vestager und an die Europäische Kommission: Eine Fusion von Bayer und Monsanto wäre eine Katastrophe für unsere Landwirte und fatal für Natur und Artenvielfalt. Wir fordern deshalb: Sagen Sie Nein zu dem Mega-Deal und verhindern Sie, dass wir Menschen und die Umwelt schweren Schaden nehmen. Wir verlangen außerdem, dass Sie ihre Entscheidungsfindung vollständig transparent machen.
Link zur Kampagne (Unterschrift)
[Letzter Zugriff: 18.07.2017]

Organisation: SumOfUs.org – Fighting for people over profits / Menschen vor Profit (Sitz: New York)
Um was es geht: „An die Regierungen der EU-Staaten: Unterstützen Sie ein EU-weites Verbot von Neonikotinoiden / Bienenkiller-Pestiziden!“
Die EU-Kommission plant ein weitreichendes Verbot von Neonikotinoiden  den berüchtigten Bienenkiller-Pestiziden. Dieses Verbot wäre ein Meilenstein für den Bienenschutz! Doch der Vorschlag der EU-Kommission benötigt die Zustimmung der Mitgliedsstaaten. … Deshalb ist es jetzt so wichtig, dass unsere Regierungen von uns Bürgerinnen und Bürgern hören. Auf einem EU-Treffen Mitte Mai werden sich die Mitgliedsstaaten zu dem Vorschlag äußern – wir haben also nicht mehr viel Zeit, um Einfluss zu nehmen.
Link zur Petition
[Letzter Zugriff: 27.08.2017]

Organisation: Avaaz – die Welt in Aktion (Sitz: New York)
Um was es geht: Monsantos Supergift verbieten. Gerichtet an An den Gouverneur von Arkansas, Asa Hutchinson, die Gesetzgeber des Bundesstaats Arkansas und alle Ämter und Regulierungsbehörden, die für Landwirtschafts-, Gesundheits- und Umweltpolitik zuständig sind.
Link zur Petition
[Letzter Zugriff: 02.010.2017]

Organisation: SumOfUs.org – Fighting for people over profits / Menschen vor Profit (Sitz: New York)
Um was es geht: Die EU-Kommission will Glyphosat für weitere zehn Jahre erlauben. Die Petition richtet sich an die Bundeskanzlerin Angela Merkel. „Schützen Sie uns vor Glyphosat und sorgen Sie für ein deutsches Nein bei der EU-Kommission“.
Link zur Petition
[Letzter Zugriff: 27.08.2017]

Organisation: Change.org e. V. (Sitz: Berlin)
Um was es geht: Stoppt das Bienensterben! Wir brauchen eine andere Art von Landwirtschaft! Die Petition richtet sich an die/den zukünftigen Bundeslandwirtschaftsminister*in. Die Petition gestartet hat Sarah Wiender und die Deutsche Umwelthilfe e. V.
Link zur Petition
[Letzter Zugriff: 24.08.2017]

Organisation: Umweltinstitut München e. V.  (Sitz: München)
Um was es geht: Neue Bienengifte: Wir verklagen das BVL [auf Herausgabe von Informationen]. Durch die Geheimniskrämerei des BVL ist es uns unmöglich, der Behörde als unabhängiges Institut auf die Finger zu schauen.
Link zur Fördermitgliedschaft
[Letzter Zugriff: 21.03.2017]

Organisation: BUND – Friends of the Earth Germany  (Sitz: Berlin)
Um was es geht: „Europäische Bürgerinitiative gegen Glyphosat. Ende 2017 steht in der EU eine wichtige Entscheidung an: Ob das Pestizid Glyphosat für weitere 10 bis 15 Jahre zugelassen wird. […] Für die Europäische Bürgerinitiative gegen Glyphosat müssen wir europaweit in den kommenden Monaten mindestens eine Millionen Unterschriften sammeln.“
Link zur Petition
[Letzter Zugriff: 09.02.2017]

Organisation: Umweltinstitut München e. V.  (Sitz: München)
Um was es geht: „Verbot von Glyphosat und Schutz von Menschen und Umwelt vor giftigen Pestiziden. Wir rufen die Europäische Kommission auf, den Mitgliedstaaten ein Verbot von Glyphosat vorzuschlagen, das Genehmigungsverfahren für Pestizide zu reformieren und EU-weit verbindliche Reduktionsziele für den Einsatz von Pestiziden festzulegen.“
Link zur Petition
[Letzter Zugriff: 08.02.2017]

Organisation: SumOfUs.org – Fighting for people over profits / Menschen vor Profit (Sitz: New York)
Um was es geht: „Bayer-Konzern will Verbot von Imidacloprid verhindern. In den letzten drei Monaten konnte die Öffentlichkeit zum kanadischen Verbotsvorschlag Stellung beziehen. Noch im Februar beginnt das kanadische Gesundheitsministerium mit der Auswertung – und fällt wenig später seine Entscheidung. Sorgen wir jetzt dafür, dass die Stimme der Bienenschützer lauter ist, als die der Chemieindustrie!“ (Nachweis)
Link zur Petition
[Letzter Zugriff: 03.07.2018]

Organisation: WeMove.eu – Wir bewegen Europa. WeMove Europe SCE mbH (Sitz: Berlin) in Kooperation mit Share e. V. u. WeMove Europe gGmbH
Um was es geht: „Glyphosat stoppen“ Wir wollen keine Ackergifte in unseren Körpern. Stopp der erneuten Zulassung von Glyphosat … Petition an den EU-Kommissar für Lebensmittelsicherheit und Gesundheit Vytenis Andriukaitis, die EU-Kommission insgesamt und die zuständigen Minister der EU-Mitgliedstaaten.
Link zur Kampagne (Unterschrift)
[Letzter Zugriff: 30.01.2017]

Organisation: SumOfUs.org – Fighting for people over profits / Menschen vor Profit (Sitz: New York)
Um was es geht: „Regierungen der EU-Länder: Stoppen Sie Glyphosat, lehnen Sie den Vorschlag der EU-Kommission ab!“ Aufruf der Regierungen der EU-Länder, Kurs zu halten und der Wiederzulassung von Glyphosat am 24. Juni nicht zuzustimmen.
Link zur Kampagne (Unterschrift)
[Letztes Update: 21.06.2016]

Glyphosat-Petitionen in Sachen Schmidts Alleingang

Der Schrei – Edvard MunchEin Sturm der Entrüstung zur Glyphosat-Entscheidung im Alleingang des Agrarministers Christian Schmidt in Brüssel. Über die hier folgende (alphabetisch nach Institutionen geordnete) Sammlung hinaus finden Sie weitere Kampagnen auch in unserer Petitionsliste, die wir ständig aktualisieren.

Organisation: Avaaz – die Welt in Aktion (Sitz: New York)
Um was es geht: Rücktrittsforderung zu Christian Schmidt. „Ein Mann hat gestern über das Schicksal von 500 Millionen Menschen gerichtet: Landwirtschaftsminister Schmidt. Im Alleingang hat er eine fünfjährige Verlängerung von Glyphosat durchgedrückt. Es ist unfassbar! Er hat dreist gelogen und die Interessen der Industrie vor die der Bürger gestellt. Lasst uns mit nur einem Klick seinen Rücktritt fordern und den Aufruf überall teilen!“
Link zur Petition
[Letzter Zugriff: 29.11.2017]

Organisation: Der Bund Naturschutz – BUND Naturschutz in Bayern e. V. (Sitz: München)
Um was es geht: „Gemeinsam gegen Glyphosat. Glyphosat ist laut Krebsforschungsagentur der WHO wahrscheinlich krebserregend beim Menschen – und es trägt maßgeblich zum Artensterben in der Agrarlandschaft bei. Der BUND hat sich heute mit einem offenen Brief an Angela Merkel gewendet. Wir fordern die Kanzlerin auf, die nationalen Spielräume zu nutzen und Glyphosat in Deutschland so schnell wie möglich zu verbieten. Unterschreiben Sie jetzt unseren Online-Appell „Schluss mit Glpyphosat, Frau Merkel!“
Link zur Petitition
[Letzter Zugriff: 29.11.2017]

Organisation: Campact! – Bewegt Politik. (Sitz: Verden / Aller)
Um was es geht: „Der Monsanto-Minister muss gehen! Mit Tricks und Täuschung  setzt Agrarminister Schmidt in Brüssel fünf weitere Jahre Glyphosat durch. Wir fordern: Schmidt muss gehen – und die nächste Regierung das Glyphosat-Aus für Deutschland beschließen. Unterzeichnen Sie jetzt unseren Eil-Appell.“
Link zur Petition
[Letzter Zugriff: 29.11.2017]

Organisation: Foodwatch e. V. (Sitz: Berlin)
Um was es geht: „In einem beispiellosen Vorgang hat Agrarminister Christian Schmidt die Zulassung des umstrittenen Pestizids Glyphosat in der EU für weitere fünf Jahre erwirkt. Er hat dabei nicht nur SPD-Umweltministerin Barbara Hendricks brüskiert, sondern hunderttausende Verbraucherinnen und Verbraucher vor den Kopf gestoßen, die für ein Verbot kämpfen. Sofort nach der Entscheidung in Brüssel hat Frankreich ein nationales Verbot von Glyphosat angekündigt. Ein solches Verbot ist auch in Deutschland möglich! Schreiben Sie jetzt an den SPD-Vorsitzenden Martin Schulz und fordern Sie ihn auf, ein Glyphosat-Verbot bei den anstehenden Koalitionsgesprächen zur Bedingung zu machen!“
Link zur Petition
[Letzter Zugriff: 29.11.2017]

Organisation: Change.org e. V. (Sitz: Berlin)
Um was es geht: Stoppen wir Glyphosat jetzt in Deutschland – so wie in Frankreich auch. Die Petition richtet sich an die Bundesregierung.
Link zur Petition
[Letzter Zugriff: 01.12.2017]

Organisation: Change.org e. V. (Sitz: Berlin)
Um was es geht: Glyphosat-Votum: Untersuchung und Konsequenzen gegen Agrarminister Christian Schmidt, CSU. Die Petition richtet sich an Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Bundesregierung.
Link zur Petition
[Letzter Zugriff: 01.12.2017]

Organisation: Greenpeace e. V. (Sitz: Hamburg)
Um was es geht: „‚Totalherbizid Glyphosat weiter zugelassen‘. Wir haben für Sie einen Online-Aufruf an den SPD-Vorsitzenden Martin Schulz vorbereitet. Fordern Sie die SPD auf, in den anstehenden Gesprächen mit der CDU/CSU durchzusetzen, dass die kommende Bundesregierung Glyphosat umgehend in Deutschland verbietet. Greenpeace will den starken Artenrückgang der letzten Jahre in Europa stoppen. Deshalb: Lassen Sie uns den Eklat nutzen! Machen Sie jetzt mit – für ein nationales Verbot von Glyphosat in Deutschland.“
Link zur Petition
[Letzter Zugriff: 29.11.2017]

Organisation: Umweltinstitut München e. V.  (Sitz: München)
Um was es geht: „Eil-Aktion: Der Monsanto-Minister muss gehen! Mit seinem Alleingang hat Schmidt dafür gesorgt, dass das umwelt- und gesundheitsschädliche Gift weiter auf unseren Äckern landet. Denn ohne die Zustimmung der Bundesrepublik hätte es unter den Mitgliedstaaten keine Mehrheit für das Ackergift gegeben. Schmidt hat nicht nur Umweltministerin Hendricks (SPD) übergangen, sondern auch mehr als 80 Prozent der Menschen in Deutschland, die für ein Verbot des Gifts sind.
Ein Minister, der für die Durchsetzung von Konzerninteressen so weit geht, demokratische Grundsätze zu missachten, darf nicht länger im Amt bleiben! Beteiligen Sie sich jetzt an unserer gemeinsamen Eil-Aktion mit Campact und fordern Sie Kanzlerin Merkel auf, Minister Schmidt vor die Tür zu setzen!“
Link zur Petition
[Letzter Zugriff: 29.11.2017]

Dritte Bienenpatenrunde mit Sabine Saam 2017/2019

Geburtstagskind und Bienenpatin Sabine Saam, BaunachSie gehört zu den „alten Hasen“ der Bienenpatinnen: Sabine Saam aus Baunach. Über ihre Patenbeiträge hinaus hat sie aber auch sonst seit 2013 etliche Male gespendet* und uns über manche Investitionshürde geholfen.

Bienenpatin Sabine Saam mit Maskottchen SaBieneAußerdem partizipierten wir zu verschiedenen Anlässen, beispielsweise bei vier Schulbienenbesuchen in Baunach (KiTa, Baunacher Grundschule, Reckendorfer Grundschule), im Zusammenhang mit dem von ihr gewonnenen Helene-Weber-Preis, dem ein gemeinsames Projekt zur Aktivierung von politisch interessierten Frauen („Bienendemokratie“) folgte, dem 1. Baunacher Nachhaltigkeitstag in Sachen Bienen und Insekten, ihre Jurymitgliedschaft für den Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2016 – hab‘ ich etwas vergessen?!? Ich hoffe, nicht.

Wir baten Sabine Saam für das dritte Interview, doch einfach einmal selbst Fragen an uns (= BLIB – Bienen-leben-in-Bamberg.de) zu stellen. Hier sind sie:

Festtagsgast Sabine Saam vor Bienen-InfoWabe

Festtagsgast Bienenpatin Sabine Saam vor Bienen-InfoWabe, die bald barrierefrei sein wird

Sabine Saam: Die Bienen-Info-Wabe steht, das Umfeld grünt und blüht – seid ihr mit der Auslastung zufrieden?

BLIB: Ja und Nein.

Einerseits sind wir sehr zufrieden, weil so viele Schulen, Gruppen und Interessierte den Weg zu uns auf die Erba-Insel gefunden haben, obwohl einige den neuen Weg („Bienenweg 1“) erst mal nicht sofort auf dem Schirm haben. Er ist noch zu neu und nicht überall verzeichnet.

Andererseits sind wir traurig, dass wir inzwischen auch Absagen erteilen müssen, da die privaten Kapazitäten nicht für alle reichen. So ist das mit dem Ehrenamt nun mal. Noch sind wir keine Rentner.

Doch alle zwei Wochen (zwischen Ostersonntag und Mitte September) freuen wir uns, jeden zweiten Sonntag Nachmittag (14-17 Uhr) unser Bienenwissen und die Freude am Imkern mit allen kleinen wie großen Besuchern teilen zu dürfen. Und nach Vereinbarung bis zu 20 Gruppen in der Saison, ab der 2. Schulklasse oder für sonstige Institutionen. Sogar politische Verbände, wie beispielsweise damals deine CSU-Frauenunionsgruppe, die einen Vortrag zur Bienendemokratie genießen durfte.

Das erfüllt uns mit großer Zufriedenheit, wenn der Funke übergesprungen ist und der Bund der Bienen mit den Menschen neu geknüpft werden konnte, in welchem thematischen Zusammenhang auch immer. Anknüpfungspunkte gibt es ja zuhauf.

Sabine Saam: Bamberg auf dem Weg zur Bienenstadt – was kann noch besser gemacht werden?

  1. Mehr Blühwiesen. Der Erba-Park ist ja schon auf einem sehr guten Weg. Hier finden sich viele naturbelassene Blühareale, die nur wenige Male im Jahr gemäht werden. Das könnte intensiviert werden, indem a) geeignete Maschinen (Balkenmäher) angeschafft werden und b) die Bevölkerung diesen Bewuchs auch will – und ihren Willen kund tut. Denn die Besorgnis der Stadt, dass Wildblühendes nicht breit akzeptiert wird, ist verständlicherweise da. Man will es sicherlich vielen recht machen. Was uns Bürgern recht wäre, sollten wir klar und an die richtige Stelle gewandt sagen. Und natürlich selbst in unseren Gärten und Balkonen für bienenfreundlichen Bewuchs sorgen.
  2. Weniger Versiegelung der Flächen bzw. entsprechender Ausgleich. Ob Muna-Industriebesiedelungsprojekt, BMW-Autohaus, Wunderburger Glaskontor-Brachfläche, ungenutzes Gärtnerland oder Brose-Firmengebäude … letztere hatten es ja vorgemacht, dass man hier um Ausgleich bemüht war. Gegenüber, am Berliner Ring / Memmelsdorfer Straße / Seehofstraße entstand ein sehr schönes Pflanzenareal (Sandmagerwiese mit Trockenmauer). Auch die REWE-Rudel (mithin unsere Bienenpatin Annemarie) in der Würzburger Straße plant, ihren Dachausbau zu begrünen und mit einem Wildbienenhotel zu bestücken.
    Es ist die Summe aller Teile, die ALLEN nützt, und nicht nur den Betreibern selbst. Da ginge noch etwas mehr! Und wer sich bemüht, kann sogar unseren Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis gewinnen, nebst entsprechender Publicity.
  3. Weniger Einsatz von Pflanzenschutzmittel im nahen Umland, beispielsweise Buger Wiesen oder Nordflur. Kürzlich erst erfuhren wir von Einwohnern in Bughof, dass sie einen halben Hektar aus der landwirtschaftlichen Verpachtung herausgenommen und als Bienenweide selbst beleben wollen. Das sind wunderbare Ansätze, die es weiter zu verfolgen gilt. Meist klappt das aber nur, wenn jemand unmittelbar selbst betroffen ist, beispielsweise, weil er um die Gesundheit seiner Kleinkinder fürchtet. Hier noch ein wenig über die privaten Befindlichkeiten hinaus zu denken, wäre schön.
    Einsatz zeigen geht oft erstaunlich leicht. So schaffte es ein einfacher Anruf bei der Wasserstraßen- und Schifffahrtsbehörde, dass die Dämme des RMD-Kanals weniger häufig und abwechselnd gemäht wurden, damit immer etwas für die Insektenwelt zu finden ist. Diese positive Verstärkung unseres Tuns würden wir uns wünschen, denn wir können nicht überall zugleich sein.

Gruppenbild der Igel- und Bienengruppe Kita St. Oswald Baunach

Sabine Saam: Das Projekt „Bamberger Schulbiene“ ist in aller Munde – welche Pläne gibt es für die Zukunft?

  1. Langfristig: Multiplikatorenschulung. Eben, weil wir an unsere Kapazitätsgrenzen stoßen, ist es sinnvoll, sich nicht noch mehr an Führungen aufzubürden, sondern diejenigen zu schulen, die Bienenunterricht im großen Stil halten können: Die Lehrkräfte.
    Hier sind wir nun einen Schritt weiter und hoffen, dass der angedachte Lehrauftrag an der Uni Bamberg finanziell verwirklicht werden kann. Auf alle Fälle werden wir weiterhin Grund- und Mittelschul-Lehramtsanwärter/innen in „Didaktik der Naturwissenschaft“ unterrichten, was heuer seinen Start erfuhr.
  2. Mittelfristig 1: Eigene Schulung. Reinhold ist auf dem Weg, berufsbegleitend seinen Facharbeiter für Bienenwirtschaft abzuschließen, nachdem er heuer schon als Bienensachverständiger – einer der momentan nur drei in unserer Region – anerkannt wurde. So sind wir noch mehr gerüstet für eine qualitätsvolle Vermittlung der Themen Bienen, Honig, Imkerei und Natur. Da heißt es jetzt einfach, durchhalten und Daumen drücken.
  3. Mittelfristig 2: Aufbau eines eigenen Wachskreislaufes aufgrund erneuter Wachspanschereien. Wir wollen für unsere Bienen in Bamberg auf Nummer Sicher gehen, aber auch unseren Bamberger Lagenhonig in gewohnt hoher Qualität anbieten. Ganz klar, dass wir mit den anzuschaffenden (recht teuren) Gerätschaften wiederum Schulungen anbieten werden.
  4. Kurzfristig: Das Projekt „Bamberger Bienengarten“ fertig bringen. Hier fehlen uns noch Einzelpflanzenbeschilderungen und Erklärtafeln – für letzteres hast ja dankenswerterweise selbst bereits gespendet, liebe Sabine!

Patenlernbeute von Sabine SaamSabine Saam: 3 Wünsche frei für die Bienen – wie lauten sie?

Wunsch 1: Liebt, achtet und schätzt eure Bienen, auch, wenn sie stechen können! Ihr braucht sie!

Wunsch 2: Schätzt regionalen Honig und die Imker, die unter erschwerten Bedingungen dafür sorgen. Bezahlt ihn anständig, dann kann mit den Einnahmen noch mehr für die Bienen getan werden, auch, weil die Tätigkeit des Imkerns dadurch einfach attraktiver wird.

Wunsch 3: Möge es bald ein verträgliches, leicht anzuwendendes, langfristig für Bienen und Menschen unschädliches Allheilmittel gegen die Varroamilbe geben. Und keine (neuen) Gefahren, die ja doch schon auf uns lauern (Kleiner Beutenkäfer, Asiatische Hornisse, Kirschessigfliege (hier der damit verbundene Pestizideinsatz, usw.)

Alles in allem – wir lassen nicht nach mit unseren Bemühungen und haben – gemeinsam mit dir, liebe Sabine, und vielen anderen – Schritt für Schritt schon viel erreicht. Mit etwas finanzieller Unterstützung geht natürlich vieles leichter und vor allem schneller, ganz klar.

Es war uns eine Freude, deine sinnvollen Fragen beantworten zu dürfen. Vielen Dank dafür, Sabine!

Bienenpatin Sabine Saam (re.) bei der Urkundenübergabe durch Ilona Munique

Überreichung der Bienenpatenurkunde an Sabine Saam (rechts) durch Ilona Munique von Bienen-leben-in-Bamberg.de am 19.08.2013

* Sabine Saams Spenden, über die wir berichtet hatten:

17.10.2014: Da kann die Schulbiene einpacken!

16.06.2015: Spatenstich Bienen-InfoWabe im Erba-Park Bamberg

19.06.2015: „Das war sooooo schön!“ Schulbienen-Besuch in Lichteneiche 1c

01.08.2015: Minis kommen groß raus in der 1a der Lichteneiche-Schule

23.03.2016: Sabine, Sabine, steht hinter der Gardine

27.07.2017: Geburtstagsgeschenk für Bieneninitiative

Adieu und Dankeschön dem Förderverein Landesgartenschau Bamberg

Bamberger Lagenhonig als Dankeschön an den VereinWenngleich es ein eher trauriger Anlass ist – nämlich das in die Wege leiten der Auflösung des Vereins – so wollten wir den Mitgliedern des Fördervereins zur Nachhaltigkeit der Landesgartenschau Bamberg 2012 e. V. die Versammlung am 25.07.17 ein wenig versüßen, im wahrsten Sinne des Wortes. Als Dankeschön für mehrere Spenden und der miteinander verbrachten Zeit überreichten wir dem Vorsitzenden Jobst Giehler ein Regional-Körbchen mit unserem Bamberger Lagenhonig.

Buchgeschenke vom Verein an unsere InitiativeDoch auch WIR gingen nicht ohne Geschenke heim. Stadträtin und Vereinsmitglied Annerose Ackermann schenkte uns im Namen des Vereins deren drei herausgegebene Publikationen „Eine Insel blüht auf“, Klosterlandschaft St. Michael“ und „12 Kunsträume – von Picasso zu Beuys“. Wir stellen diese in unsere Imker-Bibliothek ein, so dass sie allen unseren Besuchern der Bienen-InfoWabe im Erba-Park verfügbar bleiben.

Stadträtin und Mitglied Annerose Ackermann, Vorsitzender Jobst Giehler, Stadtrat und Kassenprüfer Martin PöhnerVielen Dank dafür und für alle Wohltaten der vergangenen Jahre*, die Bienen-InfoWabe und damit den Bienen und Bürgern Bambergs nutzend!

Eure Initiative „Bienen-leben-in-Bamberg.de“
Reinhold Burger und Ilona Munique

* Siehe auch: