*10* Adventskalender der Bamberger Schulbiene

Lesebereites Rezensionsexemplar "Lavendelschätze" Dr. Elke Puchtler, Pala-VerlagWild- wie Honigbienen fliegen auf Lavendelula angustifolica, den romantischen Begleiter meist von Rosen, aber nicht nur! Sein Pollenwert liegt laut Trachtfließband bei 4, der Nektarwart bei 2. Seine Blühmonate sind von Juli bis September, also in einer Zeit, wo es für Bienen langsam zu Ende geht mit den reichlichen Gaben der Gärten und Felder. Aber auch Menschen schätzen den Lavendel sehr, beispielsweise als aromatische Ingredienz zu Speis‘ und Trank und in der Aromatherapie.

[Nicht beauftragte, unbezahlte Werbung]

Zehn (weitere) Möglichkeiten des Heilens und Pflegens mit dem duftigen, immergrünen Halbstrauches zählt die Lavendelspezialistin Dr. Elke Puchtler in „Lavendelschätze“ (Pala-Verl., 2018) auf:

  1. Der Duft im Raum
  2. Dufte Inhalierstifte für unterwegs
  3. Entspannung im Reisegepäck: der Roo-on
  4. Badevergnügen mit Lavendel
  5. Körperöle und Massageöle mti Lavendel
  6. Lavendelpflege für gereizte und unreine Haut
  7. Pflegebalsam für Narben
  8. Erste Hilfe bei Sonnenbrand
  9. Enzündungshemmend und stärkend bei Entzündungen der Bronchien
  10. Das Naturparfum

Referentin Dr. Elke Puchtler im Bamberger BienengartenEin duftes Buch also, um gerade rechtzeitig zu Weihnachten die Provence, aber auch zukünftig einige deutsche Gegenden klimawandelbedingt als neue Anbaugebiete vor dem geistigen Auge entstehen zu lassen und sich dabei bereits merklich zu entspannen.

Im Anhang des Buches finden sich außerdem weitere Literatur sowie Film- und Ausstellungstipps, die eine wunderbare Duftspur auslegen, um sich weiter in die lila, weiße oder rosa blühende, kraft- und trostspendende Pflanze zu vertiefen – und zu verlieben! Das jedenfalls ist unserer Bienenfreundin Elke passiert, und sie hat viele damit angesteckt.

Verleihung Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2018 zur Saison-Abschlussfeier der Bienen-InfoWabe

Um das vergangene Programmjahr der Bienen-InfoWabe sowie die Preisträger/innen des zu diesem Anlass verliehenen Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreises zu würdigen, aber auch als Dankeschön an unsere Helfer/innen und an uns selbst, begingen wir die nunmehr dritte Saison-Abschlussfeier in der Bienen-InfoWabe. Der Abschied in die Winterpause erfolgte am 16.09.2018 zum ersten Sonntag nach den Sommerferien.

Gäste sehen dem Rahmenprogramm zuWir danken den zahlreich erschienenen Gästen, den Helferinnen und Sponsoren sowie  natürlich den Preisträger(inne)n und den Jurymitgliedern sehr herzlich für ihr Kommen!

Willkommene Beiträge – vielen DANK!

Esther Rojtenberg und Mai Tran (Rahmenprogramm)Den kulturellen Beitrag zum Fest lieferten Susanne Starke mit einer beeindruckenden Butoh-Performance, eine moderne Tanzkunst aus Japan. Begleitet wurde sie von Esther Rojtenberg am Akkordien, zu der sich später noch die Querflötistin Mai Tran gesellte. Die Aufführung war als Hommage an die Bienen und die Fruchtbarkeitsgöttin Demeter konzipiert. Hier im Nachfolgebericht mehr.

Logo "Vom Fass" BambergTeilchen von Sponsorpartner Lecker-Bäcker Thomas Loskarn und Apfelkuchen von Elke PuchtlerDen lukullischen Beitrag lieferten unsere Sponsoren, Lecker-Bäcker Thomas Loskarn und Cathrin Beyer & Silvia Müller vom Feinkostladen Vom Fass Bamberg sowie Elke Puchtler und Gabriele Kellermann. Vielen lieben Dank!

Den dekorativen Beitrag stiftete unsere Bienenpatin Rita Bender, so dass wir auch heuer wieder mit den obligatorischen, weil einfach so schönen Sonnenblumen an das notwendige Bienenfutter freundlich erinnern konnten.

Logo BBU – Bienenstadt-Bamberg-UmweltpreisAm Ende der nachfolgenden Details zu den Preisträgern findet ihr die Fotogalerie. Einen Gesamtüberblick bildet auch der Permalink BBU-2018.

Der 1. Preis („Honiggold“)

Dr. rer. nat. Elke Puchtler aus Adelsdorf wurde für ihre fachliche wie finanzielle Unterstützung der Initiative in „Honiggold“ ausgezeichnet.

Dr. Elke Puchtler, 1. Preis Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2018

Preisträgerin 1. Platz: Dr. rer. nat. Elke Puchtler, flankiert von der Mit-Preisausrichterin Ilona Munique (li.) und Jurymitglied Rita Bender.

 

Bienenpatin Rita Bender überreicht Dr. Elke Puchtler, 1. Preis Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2018In der Begründung wurden vor allem die unentgeltlichen Vorträge zu bienenfreundlichen Pflanzen (hier und hier) hervorgehoben, die die Heilpraktikerin im Rahmen des Jahresprogramms hielt. Dass sie damit ihr Portfolio erweiterte und die Biene und deren Produkte in ihre Praxisberatung einbezieht, ist eine beispielhafte Win-Win-Situation. Das Pflanzen einer Lavendelhecke im Bamberger Bienengarten nebst kontinuierlicher fachlicher Begleitung zum und Zusammenarbeit beim Thema „Lebensraum Biene“ sorgten für weitere Pluspunkte.

Gesangseinlage Thomas und Elke Puchtler.Gäste singen mit Elke und Thomas PuchtlerBesonders zu erwähnen ist die Umwidmung eines traditionellen Liedes, welches wir im Anschluss alle unter Gitarrenbegleitung von Elke und Thomas Puchtler gemeinsam sangen. „Ich bin überrascht, dass ich als Nicht-Bambergerin den ersten Preis gewonnen habe!“, freute sich die Gewürdigte, die die Urkunde und den Blumenstrauß aus den Händen des Jurymitglieds, Bienenpatin Rita Bender erhielt.

1. Preis Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2018

Der 2. Preis („Silberlinde“)

Der zweite Preis, die „Silberlinde“, ging an das E.T.A-Hoffmann-Gymnasium für die seit 2013 geführte Schul-Imkerei innerhalb der Gartengruppe.

Bienenpatin Gabi Loskarn überreicht 2. Preis Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2018

 

Der für die Gruppe verantwortliche Lehrer Dr. Johannes Bail nahm den Preis, überreicht von Bienenpatin Gabriele Loskarn in Vertretung des Jurymitglieds Christian Vogel (Optik Demmler), erfreut entgegen. Er hatte sich mit einer bildreichen Darstellung von den vielfältigen Tätigkeiten seiner Schülergruppe beworben – von der Bienenhaltung über das Schreinern von Bienenwohnungen bis hin zur Wachsbearbeitung. Sogar einen  vierseitigen Artikel in der ETA-Schülerzeitung seiner Schüler konnte der rührige Lehrer vorweisen. Darin übrigens zu lesen: „… dass das E.T.A. die coolste Schule ist. Außerdem ist es super, dass ich in einer halbwegs verantwortungsvollen Klasse bin“. (Timo, 13 Jahre, zu: Was mein Schulleben reicher macht).

Artikel-ETA-Schülerzeitung, aus Bewerbung BBU18

Foto zur Bewerbung BBU18 des ETA-Gymnasiums.An den Fotos war allerdings auch zu erkennen, dass die funktionale Ausstattung für die Schulimkerei verbesserungswürdig ist. Im Rahmen der Preisverleihung versprachen wir daher spontan, innerhalb eines Jahres Spenden zu sammeln, um den von Johannes geäußerten Wunsch nach einer rostfreien Honigschleuder zu erfüllen. Wer hierzu etwas beitragen möchte … hier die Infos zu Spendenmöglichkeiten.

Anerkennungspreise

Der in unmittelbarer Nachbarschaft zur Bienen-InfoWabe im Erba-Park gelegene Kleingartenverein „Am Weidenufer“ erhielt eine Anerkennungsurkunde aufgrund seiner verlässlichen Hilfsbereitschaft, überreicht von Jurymitglied Nikolaus Hofmann, dem 2. Vorsitzenden des Imker und Bienenzuchtvereins Bamberg Stadt und Land e. V.

IBZV-Vorstand Nikolaus Hofmann überreichtAnerkennungspreis Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2018Aus dem gleichen Grund, aber auch für die Finanzierung eines Rosenrondells sowie die Unterstützung bei der Erlangung von Fördermitteln erhielten Gabriele und Bernhard Kellermann ebenfalls eine Anerkennungsurkunde, überreicht von Michael Koslowski in Vertretung von Jurymitglied Cornelia Schecher aus dem Imkerverein Scheßlitz und Umgebung e. V., der Vorjahressieger war.

IV Scheßlitz-Vorstand Michael Koslowski überreicht Anerkennungspreis Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2018Was sonst noch geschah …

Bienenpate Hans Zirkel ließ es sich trotz seines Geburtstages nicht nehmen, mit seiner Frau Anne (ebenfalls Bienenpatin) dem Fest beizuwohnen. Ihm hatten wir a capella ein Ständchen gesungen.

Gemütliches Ausklingen mit der Honiggoldpreisträgerin Dr. Elke Puchtler und ihrem Mann ThomasBienenpatin Gabriele Loskarn, eine von vielen lieben (und hilfsbereiten)GästenUnser Sit-in am Ende des letzten offiziellen BIWa-Öffnungstages war so gemütlich, wie es nach so einem turbulenten Tag nur sein kann. Obwohl uns Gabi Loskarn beim Aufräumen hätte helfen wollen, hatten wir das Angebot tatsächlich nicht mehr angenommen. Ich liebe es einfach, nachzumoggeln, zumal mit unserem „Goldtopf“-Preisträgerpaar. Auch Michaela, unsere Fotografin hatte es urlaubsbedingt nicht eilig. Danke fürs Fotografieren, Micha!

Fotogalerie zum Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2018

Wir gratulieren! Gewinner des Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreises 2018

Wir gratulieren den Gewinnern des Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreises 2018!

1. Preis „Honiggold“: Dr. Elke Puchtler, Adelsdorf

Urkunde 1. Preis Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2018 Dr. Elke Puchtler, 1. Preis Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2018

1. Preis Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 20182. Preis „Silberlinde“: E.T.A.-Hoffmann-Gymnasium / Dr. Johannes Bail, Bamberg

Urkunde 2. Preis Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2018 Bienenpatin Gabi Loskarn überreicht 2. Preis Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2018Anerkennungspreis: Kleingartenverein „Am Weidenufer“, Bamberg

Anerkennungsurkunde Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2018 IBZV-Vorstand Nikolaus Hofmann überreichtAnerkennungspreis Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2018Anerkennungspreis: Gabriele und Bernhard Kellermann, Bamberg

Anerkennungsurkunde Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2018
IV Scheßlitz-Vorstand Michael Koslowski überreicht Anerkennungspreis Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2018Im nächsten Bericht mehr zu den Preisträgern und der Jury im Rahmen der Saison-Abschlussfeier der Bienen-InfoWabe.

Schönheitenbesuch im Galarosa-Schaugarten

Biene in RoseSelbst der noch so heißeste Sommer kann dem Schaugarten „Galarosa“ nichts von seiner durchdachten Harmonie nehmen. Ob am Goldfischteich oder rund ums Haus, es gibt immer eine schöne Blickachse, einen Farbfächer in abgestuften Grüntönen, eine Blumenrarität oder eben … Rosen, die besondere Spezialität unserer Bienenfreundin Jeannette Frank.

Biene im HibiskusDoch dass sie nach einem größeren, privat inspirierten Arbeitseinsatz wieder nach Altendorf zurückgekehrt ist, das finden nicht nur die beiden Katzen toll, sondern wird dem kleinen Park „mit Leidenschaft und Perfektion“ ganz sicherlich zu neuer Blüte verhelfen – im wahrsten Sinne des Wortes.

Reinhold riecht an RosenblüteMit der Heilpraktikerin Elke Puchtler waren Reinhold und ich bereits einmal 2015 den Schaugarten in Seußling besuchen. Und weil das schon wieder so lange her ist, jedoch in bester Erinnerung, wollten wir das unbedingt wiederholen. Diesmal zusammen mit unserer Bienenpatin Anne Zirkel. Man bleibt allerdings nicht lange alleine, denn immer dienstags (Mai bis September) öffnet Jeannette von 16 bis 18 Uhr ihr Reich für Besucher und Kaufwillige – sofern man nicht ohnehin einen persönlich abgestimmten Termin mit ihr erhalten hat.

Auf ihre Beratung zu Auswahl, Pflanzung und Pflege, die natürlich auch vor Ort erfolgt, konnten wir uns bereits mehrmals stützen, als es um die Mitgestaltung unseres Bamberger Bienengartens ging. Denn bienenfreundliche Rosen – neben Englischen Rosen und Delbrand-Malerrosen – sind schon auch eine Besonderheit in ihrem Reperoire, das auch Stauden und Begleitpflanzen sowie ganz allgemein die Gartengestaltung beinhaltet.

Auf der Terasse im Galarosa-SchaugartenIhre Erfahrung sowohl für den privaten Bedarf als auch für den öffentlichen Raum hat sie nicht nur in Bamberg unter Beweis gestellt, wie man am Antoni-Sinnesgarten sehen kann. Dieser wurde ehrenamtlich gestaltet und zählt ganz sicher zu einem Highlight der hiesigen Gartenlandschaften. Aber auch den Außenanlagen von meist viel zu öden Firmengebäuden kann sie zu einem kleinen Paradies verhelfen, was sicherlich nicht nur Menschen, sondern auch Insekten erfreuen dürfte.

Kellerbesuch mit Jeannette Frank, Elke Puchtler, Anne ZirkelLiebe Jeannette – vielen Dank, dass wir Zeit mit dir verbringen durften! Und den kurzen Kälteeinbruch ausgerechnet zu unserem Kellerbesuch sehen wir als das an, was auch in anderen Bereichen Sinn macht: „Was uns nicht umbringt, macht uns stärker!“ Nicht wahr, Ihr Lieben? 😉

Fuß- und Duftspuren im Bamberger Bienengarten

Weiselzellenkontrolle mit Uni-Studierenden und BIWA-SonntagsbesuchernDie BIWa-Sonntagsöffnung am 27.05.2018 war trotz perfekten Badewetters reichlich besucht. Zum Blick in die Bienenbeute fanden sich neben den Uni-Studiernden im Kurs „Schul-Imkerei“ auch die Gäste der bevorstehenden „Duftspurensuche“ ein, über die wir gleich berichten. Besonders freute uns der Besuch unseres Imkervaters, Nikolaus Hofmann. Wie immer winkt er bescheiden ab, wenn wir uns seiner gedeihlichen Unterrichtung von 2011 erinnern. Seine Fußspuren wiesen für uns in die perfekte Richtung, und dass es uns gelungen ist, selbst neue zu setzen, fußt auf sein Vorbild eines undogmatischen, zugewandten und bienen- wie menschenfreundlichen Begleitens.

Referentin Elke Puchtler im Bamberger BienengartenNun aber auf zu Thymian, Melisse, Salbei, Currykraut, Olivenkraut, Oregano, Minzen und schlussendlich den Meister der Entspannung, den „Lavendel“. Sie alle waren die duftigen Fährten, auf die uns die Meisterin der Kräuter, die promovierte Biologin Elke Puchtler im Bamberger Bienengarten am 27.05.2018 setzte. Die entsprechenden Pflanzteile aus unserem Schau-Kräuterbeet gingen von Hand zu Hand – sofern diese frei war und nicht gerade noch einen alkoholfreien „Orange Lavande“, ein leckeres Lavendel-Blaubeermuffin oder einen Erdbeerkuchen mit Lavendeltortenguss hielten.

Referentin Elke Puchtler im Bamberger BienengartenNach der Führung unter dem Motto „Duftspurensuche im Bamberger Bienengarten“ präsentierte die Heilpraktikerin den gut ein Dutzend Anwesenden ihre brandneue Publikation „Lavendelschätze“ aus dem Pala-Verlag, angenehm heruntertemperiert auf der schattigen Kleewiese. „Kaum hatte ich mein Buch fertig geschrieben, entdeckte ich auch schon wieder neue interessante Lavendelsorten in der Gärtnerei!“, meinte Elke in gespielter Verzweiflung. Wie sie überhaupt auf den Lavendel kam, welche Reisen sie zu ihm unternommen hatte und wer und was ihr dabei begegnet ist, aber auch auf Fragen der Teilnehmenden ging die Adelsdorferin aus dem Dunstkreis Erlangens gerne ein. Zum Beispiel:

Wann ist der optimale Zeitpunkt des Schnitts? Elke Puchtlers Antwort: Im Sommer nach der ersten Blüte. Dabei darf ruhig auch ins Holz geschnitten werden. Es verbleibt noch genug Zeit bis zur Heilung der Schnittwunde und die Pflanze kann noch einmal eine zweite Blüte nachschieben.

Wie kann Lavendel gleichzeitig konzentrationsfördernd und entspannend sein? Widerspricht sich das nicht? Logischerweise kann sich die Konzentration nur dann wieder einstellen, wenn sich Körper und Geist entspannt fühlen. Andererseits verhindern Blockaden die Konzentration.

Hilft Lavendel tatsächlich gegen Motten? Ja, er hilft sowohl getrocknet als auch frisch. Zusammen mit Zedernholz in einem Säckchen aufbewahrt und in die Schrankfächer gelegt. Jährlich auswechseln.

Was hat es mit der Lavendelkrankheit auf sich? Verursacht wird er von der Winden-Glasflügelzikade. Schadbild und Ursachen und wie versucht wird, ihnen beizukommen, lesen Sie in Ihrem Buch auf Seite 40-41. Die Provence hat sehr darunter zu leiden und ist längst nicht mehr die Nummer Eins des Lavendelanbaus.

Referentin Elke Puchtler im Bamberger Bienengarten mit GästenTatsächlich hat der Lavendel das Potenzial, neben Bulgarien und Frankreich auch in Deutschland zu einem neuen Lavendelanbaugebiet zu mutieren. Der Grund, nämlich der Klimawandel, ist allerdings dabei die Kehrseite der Medaille. Derzeit werden verschiedene Lavendelsorten in Pilotversuchen Moselweinbergen kultiviert und gleichzeitig die Vermehrung der Artenvielfalt dokumentiert. Doch auch ganz in der Nähe kann man kleine Anbaugebiete besuchen, zum Beispiel in der Bio-Gärtnerei Mussaröl bei Gertrud Leumer in der Nürnberger Straße (wir berichteten).

Lavandula angustifolia 'Hidcote Blue', GartenlavendelVon dort stammt übrigens die Schau-Kräuterbeet-Umrandung mit der Lavendelsorte ‚Hidcote Blue‘, die uns Elke Puchtler geschenkt hat. (Auch die anderen Kräuter wurden überwiegend von dort bezogen.) Mit einer privaten Brotzeit in unserem wunderschönen Bienengarten bedankten wir uns noch einmal ganz herzlich sowohl für die duftenden Neuzugänge als auch für die tolle Führung und den Vortrag von unserer Bienenfreundin Elke, unterstützt von ihrem Mann Thomas Puchtler.

Im Anschluss Brotzeit mit Elke und Thomas Puchtler im schönen Bamberger BienengartenTipp: Die nächste Führung mit Dr. Elke Puchtler können Sie zum Aromagartenfest des Botanischen Gartens Erlangen am 6. Juni, 17.00 – 21 Uhr, Aromagarten an der Palmsanlage 6, Erlangen, erleben. Wir sehen uns!

Fotogalerie Duftspurensuche

Ankündigung zur BIWa-Sonntagsöffnung am 27.05.2018

Anlass? Programm zur BIWa-Sonntagsöffnung
Wo? Bienen-InfoWabe, Bienenweg 1, 96047 Bamberg (Erba-Park)

Wann? So., 27.05.2018

  • 14.00 – 16.00 Uhr  |  Offenes Haus für alle … rund um Bienen, Honig, Imkerei und Natur.
  • 14.30 – 15.30 Uhr  |  Weiselzellenkontrolle (Praxis)
    Wo?
    Treffpunkt Lehrbienenstand „Bienenweg“
    Was? Informationen für Groß und Klein, Beratung für Jungimker und Fachgespräche für alte Hasen. Kaffee gegen Spende. Nutzung der Imker-Bibliothek. Heute mit Weiselzellenkontrolle.
  • 16.0Elke Puchtler0 – 17.00 Uhr |  Duftspurensuche im Bienengarten. Inspirierend, wohltuend, wissenswert.
    Lesebereites Rezensionsexemplar "Lavendelschätze" Dr. Elke Puchtler, Pala-Verlag
    Was?
    Der Bamberger Bienengarten dient der Inspiration und ist beispielgebend für bienenfreundliche Pflanzungen. Die Heilpraktikerin Elke Puchtler bringt uns einzelne Duftpflanzen daraus näher und erläutert ihre Wirkungsweise. Der Lavendel spielt dabei eine ganz besondere Rolle. Dazu mehr aus ihrem neu erschienenen Buch „Lavendelschätze“ bei Kaffee und Lavendelplätzchen. Im Anschluss Signierstunde.
    Für wen? Ohne Altersbeschränkung
    Referentin: Dr. rer. nat. Elke Puchtler, Heilpraktikerin, Adelsdorf
    Rezension zum Buch

Rezension zu Dr. Elke Puchtler „Lavendelschätze“

Lesebereites Rezensionsexemplar "Lavendelschätze" Dr. Elke Puchtler, Pala-Verlag„Lavendelschätze“ ist nicht nur einfach ein weiterer Gartenratgeber trotz Anbau- und Pflegeanleitungen oder -zigstes Kochbuch trotz 50 vegetarischer Rezepte. Nicht nur wegweisendes Reisebuch trotz Stationsbeschreibungen von Irland, Frankreich, den Niederlanden und Deutschland oder motivierender Wellnessratgeber trotz Pflege-, Kosmetik- und Gesundheitstipps … nichts dergleichen und doch von alledem etwas. Verbunden durch die warmherzige, mitreißende und respektvolle Hingabe der Autorin Dr. Elke Puchtler an nur eine einzige Pflanze – dem Lavendel.

Allumfassend und gründlich, dabei nicht sezierend, vielmehr tief inhalierend und bewusst ausatmend, nimmt uns die Heilpraktikerin und intime Kennerin des aromatischen Lavendels mit auf ihre facettenreiche Reise zu ihrem einzigartigen, persönlichen „Pflanzengefährten“. Eine Reise, die staunen macht über die Themenbandbreite der lila, weiß oder rosa blühenden Genuss- und Nahrungspflanze für Menschen und Insekten. Ihm, dem man zwar eine strukturgebende und pflegeleichte Garten-Dekorationsfähigkeit, eine intensive, der Entspannung und Beruhigung dienende Duft- und Heilentfaltung und ein fast schon historisches Dasein als einen – etwas altjüngferlich anmutenden – Parfümbestandteil zugesteht. Doch dass der fragil anmutende und doch so kräftige Lavendel das Potenzial hat, ein rund 190 Seiten starkes kenntnisreiches Sachbuch für Naturgärtner, spannendes Lesebuch für Reiselustige, kundiges Heilbuch für Life-Balance-Suchende und anregendes Rezeptbuch für Genießer füllen zu können, zeigt uns, dass weitaus mehr in ihm steckt, als wir bislang wussten und ihm zugetraut hätten.

Der Autorin hingegen, immerhin promovierte Biologin, war ein derartiges Kompendium absolut zuzutrauen. Ja, man wartete bereits auf eine weitere Publikation – über ihre Lavendelgeschichten hinaus –, ist man ihr einmal auf einen ihrer spannenden Führungen im Aromagarten des Botanischen Gartens Erlangen begegnet. Dr. Elke Puchtler kann nicht nur „Lavendel“, so viel sei versprochen.

Nun, der Worte sind genug geschrieben … jetzt eine Tasse Lavendeltee und Lavendelplätzchen geschnappt, in einen Liegestuhl vor dem „Meister der Entspannung“ gesetzt, dem Summen der Bienen gelauscht, die bereits die ätherische Duftspur aufgenommen haben, und sich eingelassen auf das liebevoll gestaltete Werk, dem man durchaus noch ein paar Bilder mehr, vor allem zu den Rezepten, gegönnt hätte. Doch die bildreiche Sprache allein löst aus, dass man förmlich meint, den Lavendel aus den (100% auf Recyclingpapier gedruckten) Seiten herausriechen zu können.

Fazit: Buch wie Lavendel kaufen und genießen!

Dr. Elke Puchtler: Lavendelschätze. Von Pflanzen, Düften und Menschen. Gartenpraxis, Heilkraft, Entspannung, Rezepte. Pala-Verl. 2018. ISBn 978-3-89566-377-2.

Veranstaltungstipp:

Vortragende Dr. rer. nat. Elke Puchtler Aromagartenfest 2015So., 27.05. – BIWA-Sonntagsöffnung mit Vortrag

  • 16.00 – 17.00 Uhr |  Duftspurensuche im Bienengarten. Inspirierend, wohltuend, wissenswert.
  • Was? Der Bamberger Bienengarten dient der Inspiration und ist beispielgebend für bienenfreundliche Pflanzungen. Die Heilpraktikerin Elke Puchtler bringt uns einzelne Duftpflanzen daraus näher und erläutert ihre Wirkungsweise. Der Lavendel spielt dabei eine ganz besondere Rolle. Dazu mehr aus ihrem neu erschienenen Buch „Lavendelschätze“ bei Kaffee und Lavendelkostproben.Für wen? Ohne Altersbeschränkung
    Referentin: Dr. rer. nat. Elke Puchtler, Heilpraktikerin, Adelsdorf

Lavendelfee verwandelt Schau-Kräuterbeet im Bienengarten

Schau-Kräutergarten, Bamberger BienengartenPflanzetikett Lavandula angustifolia 'Hidcote Blue', Garten-LavendelDas Schau-Kräuterbeet im Bamberger Bienengarten ist um 23 Lavandula angustifolia ‚Hidcot Blue‘ reicher – Dank unserer Lavendelfee Elke!

Elke PuchtlerDie Heilpraktikerin aus Adelsdorf (Naturheilpraxis Erlangen-Höchstadt), Buchautorin und gute Bienenfreundin Elke schenkte uns diese wunderhübsche Einrahmung als Augenweide, Bienennahrung und letztendlich zum Schutz der Kräuter vor kalten Winden. Beschafft wurden die Lavendelpflänzchen – wie auch die anderen Kräuter – von der Bio-Gärtnerei Gertrud Leumer (Mussärol), siehe Beitrag hier.

Buchcover Lavendelschätze von Elke Puchtler

Buchcover Lavendelschätze von Elke Puchtler. © Foto mit freundlicher Genehmigung des Pala-Verlags

Dr. rer. nat Elke Puchtler ist eine intime Kennerin (nicht nur) des Lavendels und hat bei uns spätestens seit ihren Führungen im Aromagarten Erlangen einen Ruf als „wandelndes Pflanzenlexikon“ weg. Wer von ihr mehr über diese überaus aparte und beliebte Zier- und Heilpflanze erfahren möchte: Am 27. Mai 2018 ist sie zu Gast in der Bienen-InfoWabe unter dem Titel „Durftspurensuche im Bienengarten“. Ihr sicherlich sehr lebendiger Vortrag findet von 16 bis 17 Uhr statt.

Und so alles gut geht, sind unsere Gäste eine der Ersten, die ihr in Kürze erscheinendes Buch „Lavendelschätze“ (pala-Verlag) erwerben können. Untertitel: Von Pflanzen, Düften und Menschen. Gartenpraxis, Heilkraft, Entspannung, Rezepte. Selbstverständlich mit Originalsignatur der Verfasserin.

An diese nun unser allerherzlichster Dank für die Lavendelspende, und wir freuen uns sehr auf Deinen geschätzten Besuch im Mai, liebe Elke!

„Verwöhnt uns alle ungemein“: Elke Puchtler, musikalisch-märchenhaft-lukullisch

Elke als (Um)DichterinKleine Runde, großes Lavendelglück – das bewirkte Dr. rer. nat. Elke Puchtler mit ihren „Lavendelg’schichten“ aus eigener Feder, samt musikalischer Rainstick- und Flötenbegleitung anlässlich der BIWa-Sonntagsöffnung am 05. Juni unter dem Motto „Lavendel meets Honigbiene“.

Lavendel-Deko zum VortragDoch dabei beließ es unsere vielseitig begabte Freundin, die in Adelsdorf / ERH eine Heilpraxis führt, nicht. Sie setzte in unserem anschließenden, privat gehaltenen „Feuerkorb-Einweihungs-Grillparty“ zusammen mit ihrem Mann Thomas noch eins drauf.

Der Bienen musikalische Wolkenreise

Musikalische Gesangseinlage, Elke begleitet uns mit der GitarreMusikalische Gesangseinlage, Thomas begleitet uns mit der GitarreSeit einem halben Jahr erst lernt das Paar Gitarre spielen. Motiviert durch die Geschichte von Bienenpatin Elisabeth Burger, die sich mit 71 Jahren noch daran wagte. Elke und Thomas also trauten sich, uns mit einem Song zu beglücken. Und das alleine wäre schon einen großen Applaus wert. Jedoch …

… das bereits im Original sehr berührende Lied von Reinhard May „Über den Wolken“, das zu den schönsten deutschen Liedern zählt, dichtete Elke liebevoll-mahnend auf unsere Bienensituation um. Gänsehausfeeling pur! (DA! Es passiert schon wieder! Ich brauche nur darüber zu schreiben, und schon … uaaaaaahhhh!!!!)

Musikalische RundeIch habe nun die freundliche Erlaubnis, Elke Puchtlers umgedichteten Text zu veröffentlichen. Eine öffentliche Aufführung ist allerdings nicht geplant. Es sei denn, irgend jemand verschafft uns das Geld, die dabei anfallenden GEMA-Gebühren zu finanzieren. Oder Reinhard Mey fordert Elke explizit dazu auf, weil er’s beinahe hätte selbst so schreiben können.

Und jetzt – bequem hinsetzen und sich gegenseitig die Gänsehaut streicheln:

1.
Wind Süd-Ost Startbahn Null zwei – und ich seh die Bienen fliegen,
wie ein Pfeil zehn sie vorbei – zielgerichtet gegen Süden,
naschen Nektar süß und fein – Lavendelblüten Pollen geben,
süß beschwingt geht es dann heim, Ilonas Bienenstock entgegen.

Refrain:
Über den Wolken, muss der Bienen Freiheit grenzenlos sein,
kein Pestizid, kein Glyphosat sagt man,
nur frische Luft und blauer Himmel, und dann,
würde, was hier groß und wichtig erscheint,
plötzlich nichtig und klein.

2.
Ich seh‘ den Bienen lange nach – seh‘ sie die Wolken erklimmen,
Bis die Bienen nach und nach – im nächsten Blütenmeer verschwimmen.
Lavendel, Salbei, Rose, Mohn, und viele and’re bunte Blumen,
von der Ferne klingt ihr Ton, ein Summen und ein Brummen.

3.
Sind sie zurück im Bienenstock – freuen wir uns auf den Honig,
für Reinhold und für Ilona – sind alle Bienen immer emsig.
Der Honig golden, süß und fein, mit einer Farbe wie die Sonne,
verwöhnt uns alle ungemein, ist eine pure Wonne.

Lukullische GrillfreudenDoch auch an unsere anderen Gäste richten wir unseren herzlichsten Dank! Gabi und Bernhard Kellermann, allzeit bereit, für ziemlich alles zu haben und immer voll organisiert, gebührt ein fester Platz in unserer BIWa. Vanessa-Anastasia „Sepha“, die buchstäblich vom Regen hereingespült wurde, erfreute uns mit einer positiven Nachricht. Bienenpatin Wiebke mit Armin bereicherten unseren gemeinsamen Abend mit Brennholz inklusive Grillkünsten. Vom Joggen quasi „hereingepurzelt“ ist uns Bienenpatin Gabi, die auf dem Nachhauseweg unsere Kammervorhänge zum Nähen mitnahm. Und alle brachten leckere Speisen mit, die wir verzückt durchprobierten.

Der Grillmeister wird angefeuertUnd weil ein Weblog ein durchaus aus egoistischen Gründen geführtes Tagebuch ist, darf ich all das in meiner mir genehmen Ausführlichkeit schreiben. Denn ich will diesen wunderbaren Abend – der beileibe nicht ohne „Bamberger Themen“ und seine allfälligen Diskussionen war – niemals vergessen.

Entspannte Gäste Gabi und BernhardNach all der vielen, vielen Arbeit für und mit der Bienen-InfoWabe war es für uns ein Grillfest so richtig nach unserem Herzen – ohne großes „Pi-Pa-Po“, doch mit wunderbaren Menschen und Bienenfreunden.

Es ist die Antwort auf all unser Tun – weil wir darüber einander und den Bienen wertvoll (geworden) sind!

Vorschau zur BIWa-Sonntagsöffnung am 05.06.2016

Hummel auf LavendelblüteGanz im Zeichen des Lavendels steht die nächste Sonntagsöffnung in der Bienen-InfoWabe (BIWa) am 05.06.2016 mit der Heilpraktikerin und Phytotherapeutin Elke Puchtler. Als Biologin und Autorin gewährt uns Dr. rer. nat. Puchtler einen „märchenhaften“, aber auch kenntnisreichen und ganz sicher überraschenden Einblick in die Welt der lila-duftigen Blüte, die ihresgleichen sucht. Wer Elkes Wirken bereits von ihren wunderbaren Aromagartenführungen (Botanischer Garten Erlangen) her kennt, der weiß, dass sie eine wunderbare und sympathische Erzählerin ist, die aus den Tiefen ihrer Kenntnisse schöpft, ohne zu ermüden oder eine Frage unbeantwortet zu lassen.

Logo für das Schwerpunktthema Natur der Bienen-InfoWabeElke Puchtler16.00 – 17.00 Uhr  |  Lavendel meets Honigbiene. Lavendelg’schichten.
Eine märchenhafte Reise in die Welt des Lavendels und der Honigbiene mit kleinen Lavendelg´schichten aus eigener Feder – dazwischen gibt es allerlei Wissenswertes  rund um das Thema Lavendel, Biene und Honig.
Für wen? Erwachsene
Referentin: Dr. rer. nat. Elke Puchtler, Dipl.-Biolog. und Autorin aus Adelsdorf/ERH.

Vorab, also von 14.00 – 16.00 Uhr haben wir wieder ein  Offenes Haus für alle: Sehen, Fühlen, Riechen, Schmecken, Hören, Fragen, Rätseln, Basteln, Malen, Lesen, Spielen, Lernen … rund um Bienen, Honig, Imkerei und Natur.
Für wen? Ohne Altersbeschränkung
Kosten? Keine, außer Bastelmaterial und Kopien gegen Spende

Wo?  Bienen-InfoWabe, Bienenweg 1, Bamberg (Erba-Park, Nähe Schiffsanlegestelle) (Karte).