Himmelsgartenrätsel zum Ostersonntag

Osterei mit BieneAb Ostersonntag beginnt wieder die Saison der Bienen-InfoWabe im Erba-Park. Wir laden wir alle herzlich zum Tag der Offenen Tür ein! Geöffnet ist von 14-17 Uhr.

Krokussetzaktion 2016, Bienen-InfoWabe Erba-Park BambergDa wir aktuell den Umgriff unseres grünen Klassenzimmers bepflanzen, liegt es nahe, unsere kleinen und großen Besucher ins Thema mit einzubeziehen. Daher werden wir – anders als ursprünglich angekündigt – keinen interaktiven Film laufen lassen, sondern uns mehr mit dem „Draußen“ beschäftigen.

Himmelsgartenrätsel zur Saisoneröffnung der Bienen-InfoWabe BambergFür Erwachsene halten wir ein Rätselraten „Himmelsgarten“ parat. Wer mit einem Lösungsversuch zu uns kommt, dem winkt ein Mitmach-Geschenk. Raetselfragen-Himmelsgartenpflanzen ankreuzen und mitbringen!

Natürlich dürfen sich auch alle Kinder und Jugendliche daran versuchen, doch für diese haben wir speziell  noch andere, etwas leichtere Rätsel vor Ort, ebenfalls mit einer kleinen Ostergabe verbunden.

Bamberger LagenhonigWir freuen uns sehr auf euch und euer Interesse an Bienen, Honig, Imkerei und Natur – lassen Sie uns fröhlich und / oder gemütlich bei Kaffee, Tee und Gebäck miteinander in das neue Bienenjahr durchstarten! Ja, und unseren Bamberger Lagenhonig können Sie selbstverständlich auch  noch fürs Osternest erwerben.

Team von Bienen-leben-in-Bamberg.deIlona Munique und Reinhold Burger,
Privatinitiative Bienen-leben-in-Bamberg.de

 

Totenfallbeobachtung: verkürzter Hinterleib

Totenfallkontrolle, verkürzter Hinterleib; Diagnose: VarroaschadenBei der Totenfallkontrolle konnten wir heuer das Phänomen des verkürzten Hinterleibs sehen. Es ist ein Zeichen von Varrobefall an der Larve, die vermutlich verbissen wurde. Die Bienenentwicklung ist beeinträchtigt und auch die Lebensdauer verkürzt sich.

Wir sind jedoch insgesamt zufrieden mit dem Zustand des Volkes an der Weide, an dem wir den Totenfall einsammelten.

Zum Thema Totenfallkontrolle siehe auch:

Einkaufstipp für Bamberger Bienenfreunde

Krokusse Hofstadt-Gärtnerei Krokusse Hofstadt-GärtnereiKrokusse Hofstadt-GärtnereiJETZT zum Wochenende Krokusse einkaufen, z. B. bei den Bienenpatinnen Carmen Dechant in der Hofstadt-Gärtnerei, Heiliggrabstraße 37a oder Annemarie „REWE“-Rudel in der Würzburger Straße (da gibt’s auch die Pflanzen von Carmen) einkaufen hat gleich mehrere Vorteile:

  1. BienenpflanzenfutterschildLieblingsnahrungsquelle für Bienen im zeitigen Frühjahr
  2. Quelle der Freude fürs menschliche Herz
  3. Blühlücken perfekt schließen. Denn jetzt gekauft wissen Sie genau, welche Farben und Sorten Sie erwischt haben. Sie können Krokusse getrost im Frühjahr einpflanzen, das muss man nicht zwingend im Herbst sein. So lassen sich
  4. Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de unterstützen. Denn die bekommen für diese  Werbung hier ein Tragerl voll Krokusse geschenkt! Das ist doch eine echte Win-win-Situation für Menschen, Bienen und Freunde.

Nebenbei ist in Bamberg der schöne Mitfastenmarkt. Also – auf nach Bamberg und den Frühling nach Hause tragen!

Bienenpatenschaftsverlängerungen zum 2. und 3. Male

Bienenpate Dietmar Schalkhäuser beim HonigverkostenAus Anlass der Verlängerung von Dietmar Schalkhäusers Bienenpatenschaft, für die er kürzlich seinen 10%-Rabatt beim Kauf des Bamberger Lagenhonigs nutzen konnte, verbunden mit einer kleinen Honigverkostung, möchten wir uns bei ihm und allen Bienenpatinnen und -paten bedanken, die uns treu zur Seite stehen.

Zwei Jahre beträgt die Bienenpatenschaft, die man mit uns abschließen kann, um den Bienen etwas Gutes zu tun. Einige verlängern bereits zum 2. und sogar zum 3. Mal seit dem Start dieser Idee im Jahr 2012. Heute möchten wir speziell diese „Wiederholungstäter/innen einfach einmal aufzählen:

In der zweiten Runde ihrer Patenschaft sind:

  • Christina Michel
  • Carmen Dechant
  • Sabine Gründler
  • Michael Alt
  • Felicitas Sauer
  • Sabine Saam
  • Ruth Vollmar
  • Annemarie Rudel
  • Gabi Loskarn
  • Ina Kudlich
  • Wiebke Burkhart
  • Daniel Schiller
  • Dietmar Schalkhäuser

Die dritte Runde eingegangen sind:

  • Elisabeth-„Mama“ Burger als (dienst-)älteste Bienenpatin
  • Dr. Regina Hanemann

Schön, dass ihr dabei bleibt!

Schön ist das nicht! Schämt euch!

Kormoranhinterlassenschaft auf unseren BienenstöckenGießkannen für die PutzaktionDie Hinterlassenschaft von (vermutlich) Kormoranen, die sich seit Längerem in der Regnitzflusslandschaft wohlfühlen, finden weder wir noch unsere Bienenvölker lustig. Wir staunten nicht schlecht, als wir die Beuten weißgrau wie nach einem Ascheregen vorfanden. Allerdings mussten wir fast 14 Tage mit der Säuberung noch warten, eben bis es mehrstündig über 12 Grad hatte. Denn beim Putzen fühlen sich die Bienen natürlich gemüßigt, nachzusehen, was da an ihrer Wohnung scharrt. Ist es draußen zu kalt, würden sie beim Ausfliegen und Nachsehen am Ende noch verklammen.

Erba-Insel-Völker in BambergEs war gar nicht so einfach, ohne Wasseranschluss zu putzen. Kurzerhand karrten wir einige gefüllte Gießkannen an. Ein älterer Herr näherte sich auch sogleich und meinte, er hätte „die Situation beobachtet“. Tja, ich habe ihn nicht gefragt, ob er netterweise in die Hände geklatscht hat, um die kackenden Kormorane, die es vom überhängenden Ast aus sogar Fischköpfe auf die Bienenstöcke regnen ließen, zu verscheuchen. 😉

Imkerforum 2017 (3): Gefährliche Heumahd

Blumenwiese mit Natternkopf in der Fränkischen SchweizAhnungslos auf der blühenden Wiese rumfliegen und im nächsten Moment … ach ja, das mag man sich gar nicht so genau vorstellen. Böser, böser Mähdrescher. Doch wie sonst soll die künftige Silage sonst eingefahren werden? Die Frage ist, wie hoch ist die Chance von Bienen (mit vielleicht nur einem ausgerissenem Beinchen) doch noch davon zu kommen? Können sie und all die anderen Insekten vor Schlegel oder Walze rechtzeitig Reißaus nehmen?

Genauer untersucht wurde das vor der Jahrtausendwende* mit der Erkenntnis, dass bis zu 90.000 Bienen pro Hektar verloren gehen können, so Dr. Berg. Das entspräche etwa drei Bienenvölkern. Dabei sind die Verluste mit ca. 35% im Phaceliafeld kleiner als die im Weißkleefeld mit ca. 53% Bienen. Dem Literaturhinweis zufolge galt dies für die Schweiz. Neuere Untersuchungen hierzulande sind jedoch im Gange. So warten zwei Säcke – meiner Erinnerung nach je 1 qm – auf jemanden, der die Beinchen auszählt und auf die Menge der toten Bienen schließen wird.

Vorteilhaft: Mahd in Stufen

Neben der unmittelbaren Gefahr für Leib und Leben der Bienen ist auch die mittelbare Gefahr zu beachten, nämlich der Totalverlust einer Trachtquelle. Daher wäre es vorteilhaft, würde die Mahd in Stufen ablaufen. So, wie wir es uns beispielsweise für die Dämme mit Wildblumen am Rhein-Main-Donau-Kanal der Buger Wiesen gewunschen hatten (s. a. unser Blogbeitrag vom 07.07.16 ). Da war das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt sehr gut mit der Vergabe beraten, die Firma hat sich daran gehalten.

Schlepper-Balken-, Saug-, Trommel-, Scheiben-, Walzen-, Schlegel- und Kreiselmäher …

JF GX 2400 SM Scheibenmäher mit Aufbereiter.

JF GX 2400 SM Scheibenmäher mit Aufbereiter. Von Christer Folkesson (Eigenes Werk) [CC BY 3.0], via Wikimedia Commons

… Rotations-, Doppelmesser-, Fingerbalkenmähwerk … soll ich weitermachen? Nein, auf alle ist man in Veitshöchheim natürlich nicht eingegangen. Nur so viel: Schlegel zerreissen und Walzen quetschen. Es geht im Wesentlichen um die Wahl zwischen Schneide- und Rotationstechnik, bei Letzterer ob mit oder ohne Mähaufbereiter: sprich: -zerkleinerer, ist meiner weiteren Recherche bei Van de Peol & Zehm (2014) zu erfahren (S. 3). Wer mehr Literatur möchte, ist mit der genannten Quelle (s. u.) toll bedient, da sie eine Literaturstudie darstellt.

So ein Landwirt hat’s echt schwer. Erst kauft er sich ein tolles Gerät, dann kommen die Imker und schimpfen, er hätte doch besser einen Hand-Motorbalken- oder Schlepper-Balkenmäher genommen, und zwar bitte ohne Aufbereiter. Jetzt soll er auch noch am Besten am späten Abend oder in der Nacht mähen, wenn die Bienen in ihren Wabenbettchen liegen.

Schneiden statt Abschlagen ist für die Regeneration des Bewuchses vorteilhafter, so ist ebenfalls (Van de Peol & Zehm, S. 5) zu lesen. Leider aber auch, dass „die Unterschiede
zwischen Hand-Motorbalkenmäher und Sense zu den anderen Verfahren […] nicht ausreichend erforscht [sind]“.

Nun, wir werden dennoch einen Hand-Sensenkurs mit Josef „Jupp“ Schröder am 06.06.2017 an der Bienen-InfoWabe (siehe Programm) durchführen, denn für hohe Blumenwiesen und in Anbetracht einer ausbleibenden Lärmbelästigung scheint uns das am Aussichtsreichsten vor allem für Vollberufstätige zu sein. Da lässt sich auch schnell mal am Sonntag Nachmittag Hand anlegen.

Fazit: Wir haben großen Respekt vor der Leistung der BeeScans und anderer Studiendesigns, die Veitshöchheim auf die Beine stellt. Damit diese Ergebnisse sowohl langfristig die Agrarpolitik verändern helfen als auch in unseren „kleinen Bamberger Alltag“ einfließen können, sollen sie hier zum Nachlesen zumindest in kleinen Häppchen festgehalten sein. Hoffe, es hilft ein wenig.

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* Dr. Berg gibt als Literaturquelle, in der von der Untersuchung berichtet wird, mit:
(Fluri et al., 2000) an. Dabei handelt es sich wohl um dieses Werk:

Fluri, P., Frick, R. & Jaun, A. (2000): Bienenverluste beim Mähen mit Rotationsmähwerk. Schw. Z. f. Bienenf.**, Mitt. 39: 20 S.
Die Zitierung entnahm ich aus:
Dennis VAN DE POEL und Andreas ZEHM. Die Wirkung des Mähens auf die Fauna der Wiesen. Eine Literaturauswertung für den Naturschutz. ANLIEGEN NATUR 36(2), 2014.

**Die Zeitschriftenabkürzung „Schw. Z. f. Bienenf.“ bedeutet „Schweizerisches Zentrum für Bienenforschung“, Teil des Agroscope. (Nachtrag 27.10.2918, Danke dem Verfasser Dennis van de Poel für den Hinweis!)

Serie zum Imkerforum 2017

(1): Zweizahn, Feuer und Piraten
(2): Varroabehandlungsmethoden
(3): Gefährliche Heumahd (diese Seite hier)
(4): Wachsproblematik
(5): Rückstände in Honig und Pollen

Fränkischer Faschingsbienengruß

Jeannette und Freundin als FaschingsbienenNach Veitshöchheim ist vor Veitshöchheim! Nein, diesmal ist nicht das Fachzentrum Bienen der LWG gemeint, wo es von unserer Seite her noch eine Berichtsreihe fortzusetzen gilt, sondern die Faschingshochburg. Eben mal also ein kurzes, fröhliches Lebenszeichen von uns, denn 12 Tage ohne Blogeintrag, das ist recht ungewöhnlich, sorry auch.

Kopfschmuck für Faschingsbiene Detail Kopfschmuck für FaschingsbieneSteilvorlage für die willkommene Unterbrechung lieferten meine Schwester und Ehrenbienenpatin aus Nürnberg mit ihrer Nachbarin – Danke, Jeannette!

Und ein bislang unveröffentlichtes Fotos vom Faschingsumzug in Bamberg fischte ich ebenfalls noch eben schnell heraus.Tja, bei der Bamberger Schulbiene ist ohnehin das ganze Jahr über Fasching, da tue ich mir leicht mit Kostümierung – HELAU und Summ-summ-summ!Faschingszug Bamberg 2013 mit BienenparadeBamberger Schulbiene von Bienen-leben-in-Bamberg.de

P. S.: Wer Fastnacht in Franken gestern Abend mitverfolgt hat, konnte ebenfalls ganz kurz eine hübsche Biene entdecken. Yeah! (Ne, ich war’s nicht!)

 

Imkerforum 2017 (1): Zweizahn, Feuer und Piraten

Imkerforum in Veitshöchheim, AulaTja, Zweizahn ist nicht gleich Zweizahn. Und während Wildbienen auf goldenes Feuer stehen, naschen Honigbienen bevorzugt die Perlen der Piraten (siehe unten). Weit über 100 Imker/innen nahmen diese und weitere hochspezifischen Informationen während des Imkerforums am 28.01.2017 in Veitshöchhein teils dankbar, teils leicht überfordert auf.

Wissenswertes zu geeigneten Bienenweiden waren noch der leichtere Part des Nachmittags, der zunächst mit aktuellen Forschungsergebnissen aus dem Fachzentrum Bienen beispielsweise zu „Prärie- und Hanfsaatmix“ von Frau Ina Heidinger begann und mit einem Gastvortrag von Dr. Werner von der Ohe vom LAVES Institut für Bienenkunde in Celle zum „Bienenmonitoring“ endete.

Dazwischen allerhand Erkenntnisse, die wiederzugeben den Blograhmen bzw. unsere Freizeit sprengen würde. Unser Vorschlag: Nächstes Jahr am 21.01.2018 selbst nach Veitshöchheim anreisen. Auch, wenn behauptet wurde, Veitshöchheim läge verkehrsmäßig nicht eben günstig (wobei das für uns aus Bamberg ganz und gar nicht zutrifft), so ist doch die geographische und strategische Verortung ein Glücksgriff. Denn so kommen in bewährter Zusammenarbeit an und mit der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau die beiden Fachrichtungen, nämlich Bienen und Gartenbau, eben jene eingangs festgestellten Erkenntnisse zustande.

Weißer und gelber Zweizahn und ein intelligenter Blumenkasten

„Pirate’s Pearl“, also die weißblütige Sorte des Zweizahns (Bidens), sind also nun des Imkers erste Wahl und weiterzureichender Vorschlag. Um auch den Wildbienen die Hand zu reichen, finden sich bestimmt noch ein paar Fleckchen für „Gold Fever“, den gelben Zweizahn. Letztere sind vor allem Pollenspender für Wildbienen, während Hummeln und Honigbienen überwiegend den Nektar sammeln.

Bunte Balkon- und HängeampelpflanzenJa, die Versuchsanordnung an der frischen Luft könnte Spaß gemacht haben, gute Augen und viel Geduld vorausgesetzt. Doch dafür sind Imker/innen bzw. Forschende bekannt. So wurden im Jahr 2015 beispielsweise 200 Sorten bzw. Arten in der Beet- und Balkonpflanzenprüfung auf ihre Attraktivität den Bienen gegenüber besehen, wie Dr. Ingrid Illies ausführte.

Dass der Informationsbedarf darüber groß ist, erlebten wir in der vergangenen Beratungssaison ebenfalls. Wir gaben daher in der Bienen-InfoWabe sorgfältig ausgesuchte Pflanzenlisten aus, beispielsweise zum „Intelligenten Blumenkasten“, einem Projekt der ehemaligen Bienenfachzentrumsleiterin, Dr. Friedgard Schaper, die als Gast ebenfalls anwesend war. Weiteres Material des Fachzentrums Bienen zum Thema unter „Verbesserung der Bienenweide“.

Serie zum Imkerforum 2017

(1): Zweizahn, Feuer und Piraten (diese Seite hier)
(2): Varroabehandlungsmethoden
(3): Gefährliche Heumahd
(4): Wachsproblematik
(5): Rückstände in Honig und Pollen

 

Das REWE-Beispiel für nachhaltiges Sponsoring

Spendenübergabe des REWE-Sonderpreises am 26.07.2016 an Bienen-leben-in-Bamberg.deEine wohl bedachte und organisierte, vor allem partnerschaftliche und konsequente Sponsoringaktion zahlt sich oft noch Jahre später aus. Am Beispiel unseres starken Sponsors REWE lässt sich das prima nachvollziehen.

Urkunde zur Preisverleihung des StMELF an Bienen-leben-in-Bamberg.deDie auf Vermarktung regionaler Produkte bedachte Lebensmittelkette wurde unlängst anlässlich eines von unserer Initiative gewonnenen Preises zur „Imkernachwuchsförderung“ an prominenter Stelle explizit genannt. Hier ein Auszug aus der Webseite des Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) zur Preisverleihung:

„… die Gewinnung externer Partner und Geldgeber (z. B. Rewe) waren ausschlaggebend für die Entscheidung der Jury.“

Auszug aus Webseiten des StMELF zur Preisverleihung "Imkernachwuchsförderung" u. a. an Bienen-leben-in-Bamberg.de

Details zum Sponsoring – zur Nachahmung empfohlen

REWE-Anne-Rudel spricht Grussworte zum Spatenstich der Bienen-InfoWabe16 REWE-Kaufleute aus Bamberg und Umgebung unterstützten uns mit eienr Gesamtsumme von 16.000 Euro plus einer Gewinnausschüttung von 2.500 Euro, um damit die Bienen-InfoWabe verwirklichen zu helfen.

Dies waren und sind unsere Gegenleistungen:

  • Bienen-InfoWabe im ScheeVerpachtung einer Werbefläche (0,2 qm) an der Außenwand der
    Bienen-InfoWabe auf der Erba-Insel (Bienenweg 1) ab dem Zeitpunkt der Errichtung im Frühjahr 2015 für die Dauer von mind. 36 Kalendermonaten
  • Zwei Schulbienen-Führungen mit Öffentlichkeitsarbeit (Print, Web und Pressearbeit) für Schulklassen aus Ihrem Einzugsbereich inkl. Fotodokumentation
  • freiwillige Leistungen (nicht explizit vereinbart): Mehrmalige Nennungen, Fotos und Verlinkungen zu geeigneten Anlässen (z. B. in unseren Bienenpaten-Newslettern, Weblog, Facebook, während Vorträgen und Veranstaltungen)
  • Ausgabe von Give-aways (Werbematerial) des Sponsorpartners

Getreu dem Motto: „Ehre, wem Ehre gebührt!“

Keine Sorge – wir veranstalten keinen Werbeoverkill, sondern halten ein gutes Maß ein. Doch wenn wir z. B. kurz zur Entstehung unseres Klassenzimmer im Grünen, der Bienen-InfoWabe, berichten, fällt uns jedes Mal die großzügige Unterstützung ein und der Name „REWE“ purzelt spontan von unserem dankbaren Herz direkt auf die Zunge. Das kann doch nicht falsch sein, finden wir!

Sollten Sie ebenfalls ein (echtes! also mit Rechnungsstellung zur vollen steuerllichen Geltendmachung!) geeignetes Sponsoring-Projekt mit uns initiieren wollen, dann lassen Sie uns doch einfach über die Möglichkeiten unterhalten. Natürlich freuen wir uns auch über (zuwendungsbescheinigungsfähige) Spenden.

Gemeinsam sind wir stärker, und in diesen turbulenten Zeiten ist das auch dringend geboten! Vielen Dank an REWE, und vielen Dank an alle anderen Unterstützer, die uns mit großen und kleinen Gaben unser Ehrenamt verrichten helfen.

 

Preis des StMELF zur Imkernachwuchsförderung an Bienen-leben-in-Bamberg.de

Staatsminister Dr. Helmut Brunner, Ilona Munique, Reinhold Burger bei der Urkundenübergabe zur Imkernachwuchsförderung (StMELF)Wir freuen uns, vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) im Wettbewerb „Imkernachwuchs betreuen, qualifizieren und motivieren“ für „vorbildliches Engagement“ in der Nachwuchsarbeit ausgezeichnet worden zu sein. Staatsminister Dr. Helmut Brunner überreichte die Urkunden und einen Scheck über 1.000 Euro in München im großen Sitzungsaal des Ministeriums.

Vom Bayerischen Rundfunk in einem anschließenden Interview nach unserem Alter befragt, verrieten wir, dass wir um einige Jahre jünger sind als der bisherige bayerische Landesdurchschnitt der Imker von 59 Lenzen. Dieser hätte sich jedoch seit einigen Jahren glücklicherweise verjüngt. Die Imkerei ist mittlerweile nicht mehr nur eine nette Beschäftigung für den Ruhestand. Dennoch hätten auch wir als Berufstätige gerne noch viel mehr Zeit, um all unseren selbstgestellten Aufgaben – Unterricht der Bamberger Schulbiene in der Bienen-InfoWabe, dem BIWa-Jahresprogramm für die Bevölkerung, Betreuung der Bienenpatenschaften, achtsame Bienenpflege und Produktion des Bamberger Lagenhonigs nebst allfälliger Öffentlichkeitsarbeit – noch besser gerecht werden zu können.

Zur Frage, welchen Eindruck wir von der Feierlichkeit mitnähmen, stellten wir heraus, dass wir uns doch sehr geehrt fühlen würden, wobei die 37 Mitbewerber sicherlich ebenfalls sehr Anerkennenswertes geleistet hätten. Da die Jury jedoch die Qual der Wahl hatte, wurden außer uns drei Erstplatzierten noch sechs Ehrenpreise verliehen und mit Urkunde nebst Blumenstrauß bedacht. Durch die Preisverleihung führte charmant die Regierungsdirektorin Dr. Regina Eberhart.

Siehe auch: Ausgezeichnete Imker aus Oberfranken. In: BR24 vom 26.01.2017.

Preisvergabe zur "Imkernachwuchsförderung (SMELF München) mit Dr. Helmut BrunnerBeim Come-together im Anschluss an die Feierlichkeiten konnten wir uns mit den Jurymitgliedern und Imkerfachleuten, beispielsweise Dr. Stefan Berg, Eckard Radke, Edmund Hochmuth und Franz Vollmaier, sowie den MdL-Abgeordneten des Landtags – anwesend waren Angelika Schorer, Gudrun Brendel-Fischer, Tanja Schorer-Dremel, Gisela Sengl, Ruth Müller und Walter Taubeneder – sowie den weiteren Preisträgern fachlich austauschen und neue Kontakte knüpfen bzw. alte vertiefen.

„Seit 2008 werden in Bayern Probeimker und Schulimker staatlich gefördert, womit der bis zu diesem Zeitpunkt spürbare Rückgang organisierter Imker nicht nur gestoppt, sondern um 20 Prozent erhöht werden konnte.“ (Quelle) 

Es ist schön zu wissen, dass auch wir einen anerkannten Beitrag innerhalb dieses Netzwerkes zur Zukunftssicherung von Bienen, Imker, Honig und Landschaftspflege sowie regionale Nahrungsmittelproduktion leisten konnten.

P. S.: Anekdote am Rande: In direkter Nachbarschaft zum StMELF befindet sich die Bayerische Staatsbibliothek München, vor 30 Jahren Schauplatz meiner Ausbildungszeit. Eine Tafel lädt zur aktuellen Ausstellung ein. Und was finden wir hier? BIENEN!