Sonne, Mohn und Bienen: die Lichteneicheschulklasse 1b im Erba-Park

Gruppenfoto zum Schulbienenunterricht für die Lichteneiche-Klasse 1b Im Zeichen der Bienen und der Blüten stand der Besuch der Lichteneicheschule mit 25 Erstklässlern um Lehrerin Petra Hagel in der Bienen-InfoWabe. Um 9 Uhr morgens war es schon gut heiß auf der Erba-Insel, doch bis 10.15 Uhr war es gerade noch auszuhalten. Zumal es nicht nur Unterricht im, sondern auch außerhalb unseres „grünen Klassenzimmers“ gab.

Die Biene

Schulbienenunterricht für die Lichteneiche-Klasse 1bReinhold zeigt das Einflugloch im Schulbienenunterricht für die Lichteneiche-Klasse 1b Fast schon obligatorisch, die Antwort: „Mich hat schon mal eine Biene gestochen“ auf die Frage, was die Kinder mit Bienen bereits erlebt haben. Und ebenfalls obligatorisch unsere Rückfrage: „Wisst ihr denn genau, ob es eine Biene oder nicht doch eher eine Wespe war?!“ Hm, na ja, vielleicht eine Hummel? Ein guter Grund, die wesentlichen Ausstattungsmerkmale einer Honigbiene genauer zu betrachten. Danach war es leicht, auf der Wiese und im angrenzenden Interkulturellen Garten „echte“ Bienen zu entdecken. Na gut, hin und wieder wurde eine Schwebfliege falsch tituliert, doch im Großen und Ganzen …

Raus in die Natur! Blumen und Gemüse bestimmen

Worauf tummeln sich die Bienen?Was blüht denn da rund um die Bienen-InfoWabe?Worauf tummeln sich die Bienen?

Schüler erhalten Schulbienenunterricht im Interkulturellen Garten Schüler erhalten Schulbienenunterricht im Interkulturellen Garten Mohn und Margerithen, die um die Bienen-InfoWabe herum derzeit reichlich wachsen, kennt fast jedes Kind. Nicht ganz so einfach war die Bestimmung der Gemüsepflanzen und welche davon nur deshalb Früchte tragen, weil die Bienen von ihren Blüten naschen und den Pollen weitertragen. Einer umsichtigen Mit-Gärtnerin, die immerhin eine ihrer Lauchpflanzen zum Ausblühen stehen ließ, haben wir es zu verdanken, dass die Kinder jetzt wissen: Lauch kann Blühen. Und die Bienen lieben die hübschen kugeligen Blüten!

An der Mini-Bienenweideparzelle An der Mini-Bienenweideparzelle Gleich daneben ist unsere Mini-Blumeweide, die wir im Jni 2014 angelegt hatten. Mittlerweile sind auch die zweijährigen Blumen aufgegangen und zeigen den Kindern, welche von ihnen von Bienen besucht werden. Noch läuft bei den Kindern alles, was gelb ist, unter „Sonnenblume“, ob Ringelblume oder Färberkamille. Wegwarte und Wiesensalbei sind ohnehin noch unbekannt, doch deswegen sind die Kinder schließlich bei uns.

Rätseln und Malen zur Vertiefung

Schulkinder mit RätselblattSchüler löst ein RätselblattWichtiger noch als die Namen ist das Wissen darum, dass wir Bienen brauchen und die Bienen die Blumen brauchen. Ganz einfach eigentlich. Und damit sie es nicht vergessen, gab’s in diesem Zusammenhang auch ein Rätsel zu lösen und ein Bild zu malen. Den Unterschied zwischen Fliege und Biene kennen jetzt wirklich alle!

„Ist das echt?“ Anschauungsmaterial zum Anfassen

Honigwabe – Halt mal und riech!Honigwabe – Halt mal und riech!Wieder zurück im Klassenzimmer reichten wir nach dem Motto: „Be-Greifen, Fühlen und Schnuppern“ eine Mittelwandwabe und eine echte Honigwabe herumgereicht. Auch Hassan, der als Flüchtlingskind so gut wie kein Deutsch spricht, kann hier dem Unterricht einigermaßen folgen, denn manches spricht nun mal für sich. „Hmmmm“ – es duftet süß, und dafür braucht es schon mal keine weiteren Worte.

Lesen

Vorlesen im Schulbienenunterricht für die Lichteneiche-Klasse 1bSchulbienenunterricht für die Lichteneiche-Klasse 1b in der Bienen-InfoWabeApropos Worte: Vorlesen ist in der ersten Klasse immer noch angesagt und beliebt. Das Büchlein, aus dem die Schulbiene vorlas, gab’s für jeden Schüler nach Hause entliehen, im Wechsel mit der 1a, die wir im Anschluss ebenfalls unterrichteten … doch das ist wieder eine andere Geschichte, in Kürze hier zu lesen.

Falls Sie, liebe Erziehungsberechtigte, eines der Fotos in höherer Auflage möchten, wenden Sie sich bitte an uns. Aber auch, falls Sie möchten, dass wir eines der Fotos mit Ihrem Kind herausnehmen sollen, was wir umgehend veranlassen.

Wow – mehr als 100 Schüler wollten Jungimker werden!

Besuch des Lehrbienenstands im ERBA-Park Erba-Park-BienenBlühendes an der Bienen-InfoWabe BambergAls Highlight zur letzten Sonntagsöffnung am 19.06. besuchten wir mit unseren gerade anwesenden Gästen der Bienen-InfoWabe den Lehrbienenstand im Erba-Park. Unser Vorhaben traf sich besonders gut, da uns eine Familie aufsuchte, deren 11-jähriger Sohn bereits Jungimker ist. So konnten sie sich Tipps holen und erhielten Anschauungsunterricht in Sachen Imkerei.

Besucher der BIWa-SonntagsöffnungDerzeit hilft dem jungen Mann sein Nachbar bei seinem neuen Hobby, doch eigentlich wollte Marcel es am Claviusgymnasium lernen. Dort rief ein Lehrer dazu auf, sich für ein Wahlfach „Imkerei“ zu melden. Die überraschende Folge: Um die 120 Schüler/innen wollten dabei sein. Das war denn doch etwas zu viel, und so musste das Los entscheiden. Mehr als 40 konnten leider nicht unterrichtet werden.

Besuch des Lehrbienenstands im ERBA-ParkMarcel hatte Pech und wurde nicht gewählt, war jedoch wild entschlossen, sich dennoch der Bienen zu widmen. So holt er sich nun in der Bienen-InfoWabe Informationen, um den nachbarschaftlichen Unterricht zu ergänzen oder auch einen Praxisvergleich zu haben. Das ist natürlich ganz in unserem Sinne und zeigt uns wieder einmal, das unser Konzept der regelmäßigen Sonntagsöffnung für die Bevölkerung Sinn macht.

Wabe mit BienenNachdem wir also in der ersten Öffnungsstunde beratend helfen konnten, zum Beispiel in Sachen Beutenbau, und als Ansprechpartner zum „More-than-Honey“-Film, der kürzlich erst wieder im TV lief, begaben wir uns miteinander zu unseren Bienen. Damit uns auch diejenigen finden, die vor verschlossener Türe standen, wurde kurzerhand ein Schild aufgestellt und der Weg mit Kreidepfeilen markiert.

Wabe mit BienenOb Jungimkerfamilie, Selbsterntegarten-Mitglied oder Religionslehrerin … alle hatten die eine oder andere Frage, die wir gerne beantworteten, beispielsweise  …

  • zum Unterschied unseres Tuns zur „Bio-Imkerei“ (im Wesentlichen keiner),
  • zum Einsatz von Medikamenten (bei uns nicht, doch andere Länder praktizieren es),
  • zur Wabenhygiene (allgemein nicht unproblematisch, genießt bei uns hohes Augenmerk, siehe auch Vortrag mit Dr. Schierling am 07.08.16)
  • zum Aufbau eines Bienenstocks
  • zur Honigkonsistenz

9913-Bienenweideparzelle-IkuDoch nicht nur Interessierte und Anfänger besuchten uns, sondern auch unser Imkerkollege Christian Rindchen, der uns bereitwillig beim Befestigen der neuen Beschilderung am Lehrbienenstandort sowie an unserer Bienenweideparzelle im Interkulturellen Garten half.

Danke für euer Kommen! Für uns war es ein geglückter Sonntag im Dienste der Bienen, Menschen und der Natur.

Weitere BIWa-Sonntagsöffnungstermine sind noch am 10.07., 24.07., 07.08., 21.08., 04.09. und die Saison-Abschlussfeier am 18.09.2016.

Wenn die Feuerwanzen tanzen …

Feuerwanzen fressen tote Biene auf… dann ist es Sommer. Regen hin oder her. Es mag ja nicht gerade appetitlich aussehen, das Bild, wenn sich die eckigen roten Körper um eine tote Biene scharen und genüsslich an ihr zehren. So ist auch unsere Bienenpatin Carmen ein wenig beunruhigt gewesen und meldete uns vorsichtshalber diese seltsame Beobachtung. Doch wir können Entwarnung geben für die Hofstadt-Gärtnerei, wo eines unserer Völker in ihrer Obhut steht – es ist alles in Ordnung.

Feuerwanzen sind Aasfresser. Sie verrichten somit ein gutes Werk, indem sie die Kadaver der Insekten und Kleintiere fein säuberlich entsorgen und dem Kreislauf der Natur zuführen. Brav. Vielen Dank. Auch im Namen der Bienen, die das vielleicht eher schon geschnallt haben als wir, wie nützlich ihre entfernten Verwandten sich doch machen. Im Gegenzug gibt’s eine warme Unterkunft rund um den Bienenstock herum. Denn das brauchen Feuerwanzen, wie der Name schon unschwer verrät. Viel Wärme. So wie wir.Massenhaft Feuerwanzen

Das Klinikum Bamberg in der Bienen-InfoWabe

Abteilung Bienen in der Bienen-InfoWabeNa ja, es war natürlich nicht das gesamte Klinikum bzw. St.-Getreu, versteht sich. Platz für 23 Erwachsene der Tagesklinik unter der Begleitung von Yaneth Klein-Barthelmes jedoch gab’s auf alle Fälle in unserer gemütlichen Bienen-InfoWabe am 09.06.2016 am Bienenweg 1. Die Teilnehmenden genossen Ihren Ausflug sichtbar, die Stimmung bei uns allen war gut.

Bienenschaufenster (Schaufensterbeute)Nach einer Einführung in das Thema Bienenwelt und einem kurzen Film dazu zeigten die Zuhörenden reges Interesse am Thema Imkerei und wie das so abläuft mit der Bienenhaltung. Und das, obwohl die anfängliche Frage nach den erwünschten Themenschwerpunkte eigentlich gerade DIESES Thema nicht unbedingt favorisierte. Tja, wir sind flexibel. Und auch unsere Bienen im angrenzenden Lehrbienenstand. Sie wurden flugs mal eben in eine Schaufensterbeute verfrachtet und zur Gruppe gebracht.

Grünes Klassenzimmer "Bienen-InfoWabe" im Erba-Park BambergAuch über Honig und die Wirksamkeit von Honignebenprodukten wie Propolis und Pollen sprachen wir. Die eineinhalb Stunden waren recht schnell herum. Fragen gab es sicherlich noch viele. So hoffen wir, dass wir die eine oder den anderen aus der Gruppe wiedersehen werden, vielleicht zu unseren Sonntagsöffnungen oder anderer Aktivitäten und Terminen.

Lavendellabyrinth im Ottograben / St. Getreu, BambergBis bald!

Und bringt uns ein Sträußchen Lavendel mit! 😉

Vorschau zur BIWa-Sonntagsöffnung am 19.06.2016

Am Lehrbienenstand Erba-Park, Bamberger VHS-Kurs ImkereiHonig naschen frisch aus der noch warmen Wabe? Sofern es nicht regnet, werden wir miteinander einen Blick in den Bienenstock werfen werden und nachsehen, wie weit die Honigproduktion unserer fleißigen Mädels gediehen ist.

Ansonsten sind wieder alle eingeladen, den Nachmittag mit uns zu verbringen, an dem die Themen Bienen, Honig, Imkerei und Natur im Vordergrund stehen. In unserem gemütlichen Wabenholzbau warten jede Menge Bücher und Anschauungsobjekte darauf, von kleinen wie großen Besuchern entdeckt zu werden.

Unser Motto: Sehen, Fühlen, Riechen, Schmecken, Hören, Fragen, Rätseln, Basteln, Malen, Lesen, Spielen, Lernen … ohne Altersbeschränkung.

Logo "Alle Themen" der Bienen-InfoWabe (BIWa)Wann?  So., 19.06.2016  |  14.00 – 17.00 Uhr

Wo?  Bienen-InfoWabe, Bienenweg 1, Bamberg (Erba-Park, Nähe Schiffsanlegestelle) (Karte).

Der Bienenweg 1 befindet sich im Süden des Erba-Parks in der Nähe des Fünferlesstegs, zwischen der Unterführung Regensburger Ring und Maria-Ward-Straße auf der Gaustadter Seite.

Bitte nutzen Sie die Tiefgarage „ERBA-Gelände“ – An der Weberei 5, je nach Navi auch „An der Spinnerei“ eingeben.

Schulbienenunterricht in der Stadtbücherei Baunach, Teil 2

Wie sieht eine Biene aus?Diesmal war’s die Klasse 2c der Reckendorfer Grundschule, die von den Nachhaltigkeitswochen der Stadtbücherei Baunach in Sachen Bienenunterricht profitierte. Wenn man  überlegt, wer und was da so alles zusammenkommen muss, um diese eine Stunde am 09.06.2016 miteinander erleben zu dürfen!

Ich will das mal aufzählen. Also …

  1. Da ist Melanie Schmitt, die Leiterin der Stadtbücherei Baunach, die eine Bienenpatenschaft mit unserer Initiative abschloss. Und ihr Team der Stadtbücherei natürlich, das ihr für so manches den Rücken freihält.
  2. Da ist Phillip Smith, der REWE-Verkaufsleiter, der den Betrag dafür spendete.
  3. Da ist Dr. Thea Stäudel, die zusammen mit Melanie Schmitt die Nachhaltigkeitswochen durchführte, unter deren Motto die ganze schöne Geschichte läuft.
  4. Da ist Frau Zenk, die Lehrkraft, die sich auf den Weg nach Baunach mit ihren 23 Schülern machte.
  5. Da sind die Schüler/innen selbst, die sehr brav, sehr aufmerksam und aktiv dem ganzen Geschehen folgten. (Besonders rührend, wie sie sich um die Langsameren kümmerten, und um die beiden Flüchtlingskinder, die noch kein Deutsch sprachen!)
  6. Da ist die Bamberger Schulbiene. Besser gesagt, SchulbieneN, Plural, Reinhold und ich. Doch am aller-aller-aller-wichtigsten:

Bienenpatin Melanie Schmitt, Organisatorin der NachhaltigkeitswocheFrau Zenk erhält weiterführendes Schulbienenmaterial zur NacharbeitReinhold zeigt Fotorähmchen der Lehrbienenbeute04371-Bienenpatenurkundenuebergabe-Melanie-Schmitt-BaunachUnd da sind die Millionen und Abermillionen von jetzigen und künftigen Bienen, für die wir hier alle zusammen arbeiten. Um DIE geht es letztendlich. Wir machen uns etwas weniger Sorgen um sie, seitdem wir dieses selbst erwählte Ehrenamt bekleiden. Weil wir so viele tolle, verständige und mithelfende Menschen, ob Klein oder Groß, kennenlernen durften.

Das Bienensterben ist real. Dagegen etwas zu tun, macht Laune. Wir könnten auch die Fußball-EM anschauen. Doch stattdessen bearbeite und lade ich lieber die netten Fotos hoch, Zeugen der Zukunftsfähigkeit unserer Region. Und schreibe diesen Text, wie meistens in einem Rutsch und „by heart“. Oft fange ich zu Tippen an und weiß selbst nicht, was rauskommen wird. Heute ist es – wie so oft – eine riesengroße Dankbarkeit allen Protagonist(inn)en gegenüber.

Doch genau so geht es gut:
Hirn und Herz in die Hand nehmen und anfangen. Der Rest ergibt sich.

Und jetzt zur Bildergalerie. Über die Inhalte könnt ihr hier nachlesen, da wir der Gerechtigkeit halber den gleichen Unterricht wie in den anderen beiden Klassen aus Baunach abhielten. Viel Spaß beim Kucken!

„Verwöhnt uns alle ungemein“: Elke Puchtler, musikalisch-märchenhaft-lukullisch

Elke als (Um)DichterinKleine Runde, großes Lavendelglück – das bewirkte Dr. rer. nat. Elke Puchtler mit ihren „Lavendelg’schichten“ aus eigener Feder, samt musikalischer Rainstick- und Flötenbegleitung anlässlich der BIWa-Sonntagsöffnung am 05. Juni unter dem Motto „Lavendel meets Honigbiene“.

Lavendel-Deko zum VortragDoch dabei beließ es unsere vielseitig begabte Freundin, die in Adelsdorf / ERH eine Heilpraxis führt, nicht. Sie setzte in unserem anschließenden, privat gehaltenen „Feuerkorb-Einweihungs-Grillparty“ zusammen mit ihrem Mann Thomas noch eins drauf.

Der Bienen musikalische Wolkenreise

Musikalische Gesangseinlage, Elke begleitet uns mit der GitarreMusikalische Gesangseinlage, Thomas begleitet uns mit der GitarreSeit einem halben Jahr erst lernt das Paar Gitarre spielen. Motiviert durch die Geschichte von Bienenpatin Elisabeth Burger, die sich mit 71 Jahren noch daran wagte. Elke und Thomas also trauten sich, uns mit einem Song zu beglücken. Und das alleine wäre schon einen großen Applaus wert. Jedoch …

… das bereits im Original sehr berührende Lied von Reinhard May „Über den Wolken“, das zu den schönsten deutschen Liedern zählt, dichtete Elke liebevoll-mahnend auf unsere Bienensituation um. Gänsehausfeeling pur! (DA! Es passiert schon wieder! Ich brauche nur darüber zu schreiben, und schon … uaaaaaahhhh!!!!)

Musikalische RundeIch habe nun die freundliche Erlaubnis, Elke Puchtlers umgedichteten Text zu veröffentlichen. Eine öffentliche Aufführung ist allerdings nicht geplant. Es sei denn, irgend jemand verschafft uns das Geld, die dabei anfallenden GEMA-Gebühren zu finanzieren. Oder Reinhard Mey fordert Elke explizit dazu auf, weil er’s beinahe hätte selbst so schreiben können.

Und jetzt – bequem hinsetzen und sich gegenseitig die Gänsehaut streicheln:

1.
Wind Süd-Ost Startbahn Null zwei – und ich seh die Bienen fliegen,
wie ein Pfeil zehn sie vorbei – zielgerichtet gegen Süden,
naschen Nektar süß und fein – Lavendelblüten Pollen geben,
süß beschwingt geht es dann heim, Ilonas Bienenstock entgegen.

Refrain:
Über den Wolken, muss der Bienen Freiheit grenzenlos sein,
kein Pestizid, kein Glyphosat sagt man,
nur frische Luft und blauer Himmel, und dann,
würde, was hier groß und wichtig erscheint,
plötzlich nichtig und klein.

2.
Ich seh‘ den Bienen lange nach – seh‘ sie die Wolken erklimmen,
Bis die Bienen nach und nach – im nächsten Blütenmeer verschwimmen.
Lavendel, Salbei, Rose, Mohn, und viele and’re bunte Blumen,
von der Ferne klingt ihr Ton, ein Summen und ein Brummen.

3.
Sind sie zurück im Bienenstock – freuen wir uns auf den Honig,
für Reinhold und für Ilona – sind alle Bienen immer emsig.
Der Honig golden, süß und fein, mit einer Farbe wie die Sonne,
verwöhnt uns alle ungemein, ist eine pure Wonne.

Lukullische GrillfreudenDoch auch an unsere anderen Gäste richten wir unseren herzlichsten Dank! Gabi und Bernhard Kellermann, allzeit bereit, für ziemlich alles zu haben und immer voll organisiert, gebührt ein fester Platz in unserer BIWa. Vanessa-Anastasia „Sepha“, die buchstäblich vom Regen hereingespült wurde, erfreute uns mit einer positiven Nachricht. Bienenpatin Wiebke mit Armin bereicherten unseren gemeinsamen Abend mit Brennholz inklusive Grillkünsten. Vom Joggen quasi „hereingepurzelt“ ist uns Bienenpatin Gabi, die auf dem Nachhauseweg unsere Kammervorhänge zum Nähen mitnahm. Und alle brachten leckere Speisen mit, die wir verzückt durchprobierten.

Der Grillmeister wird angefeuertUnd weil ein Weblog ein durchaus aus egoistischen Gründen geführtes Tagebuch ist, darf ich all das in meiner mir genehmen Ausführlichkeit schreiben. Denn ich will diesen wunderbaren Abend – der beileibe nicht ohne „Bamberger Themen“ und seine allfälligen Diskussionen war – niemals vergessen.

Entspannte Gäste Gabi und BernhardNach all der vielen, vielen Arbeit für und mit der Bienen-InfoWabe war es für uns ein Grillfest so richtig nach unserem Herzen – ohne großes „Pi-Pa-Po“, doch mit wunderbaren Menschen und Bienenfreunden.

Es ist die Antwort auf all unser Tun – weil wir darüber einander und den Bienen wertvoll (geworden) sind!

Klassenzimmer-Prämiere der Bienen-InfoWabe durch Luitpoldschule Bamberg

Grünes Klassenzimmer "Bienen-InfoWabe" im Erba-Park BambergAm 01.06.2016 wurde die Bienen-InfoWabe im Erba-Park erstmalig als Klassenzimmer genutzt. Diese besondere Ehre wurde der Ethikgruppe der Luitpoldschule Bamberg zuteil. 21 Schulkinder der Jahrgangsstufen eins bis vier zeigten sich begeistert vom Bienenunterricht im hölzernen Wabenbau. Von außen sieht man dem sechseckigen Gebäude seine tatsächliche Größe von rund 45 m² nicht unbedingt an.

SaBiene wartet an der Bienen-InfoWabe auf die SchülerLehrerin Katja Pütz war daher erstaunt, dass jedes Kind auf einem der fröhlich orangefarbenen Stühlen, gespendet vom Lionsclub Bamberg Residenz, Platz nehmen konnte. Von Vorteil sei auch die fußläufige Nähe zur Schule, betonte sie und würde gerne bald mit einer Klasse wiederkommen.

Luitpoldschule Bamberg, Ethikgruppe zu Gast in der Bienen-InfoWabeIn ihre Nutzung eingeweiht wurde die Bienen-InfoWabe an Ostern mit einem ökumenischen Gottesdienst. Seither war sie bereits an einigen Sonntagen als „Offenes Haus für alle“ und für Vorträge geöffnet. Doch erst mit den Luitpoldschülern konnte sie ihrer eigentlichen Bestimmung als „grünes Klassenzimmer“ nachkommen. Der Terminkalender für einen Unterricht zu den Themen Bienen, Honig, Imkerei und Natur ist gut gefüllt.

Der Unterricht

Luitpoldschule Bamberg, Ethikgruppe zu Gast in der Bienen-InfoWabeDie Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de mit ihrem Projekt der „Bamberger Schulbiene“ stemmt den Unterricht ehrenamtlich. Für die Entwicklung und Ausgabe von Unterrichtsmaterialien wird ein Unkostenbeitrag erhoben. Flüchtlingskinder dürfen umsonst mitkommen. Die mediale und technische Ausstattung sowie der Unterhalt der Bienen-InfoWabe werden durch Spenden und Sponsoring finanziert.

Schulbienen-Unterricht – Erläuterung des Rätsels zur FilmsequenzWährend des dialogorientierten Unterrichts für die jahrgangsgemischte Klasse der Luitpoldschule wurden zwei kurze Filmsequenzen vorgeführt, zu deren Vertiefung Rätsel zu lösen waren. Anschauungsobjekte wie die Lehrbienenbeute mit Fotorähmchen und einer zweieinhalb Kilo schweren Honigwabe, die alle Schüler auch einmal halten durften, sorgten für Abwechslung.

Reinhold Burger lüftet das Geheimnis der SchaufensterbeuteDer Höhepunkt jedoch waren die echten Bienen, die in einer Schaufensterbeute gezeigt wurden. Die Kinder waren fasziniert vom Gewimmel auf den Waben. Sie lernten schnell, zwischen der weiblichen Arbeitsbiene und dem männlichen Drohn zu unterscheiden. Die Königin allerdings blieb zu Hause in ihrem Bienenstock. Die Gefahr, dass die einzige Biene im Stock, die Eier legen kann, zu Schaden kommen könnte, ist zu groß.

Ganz nah dran! Blick in die SchaufensterbeuteFür die Lehrkraft und die Referendarin waren zudem Bücher ausgelegt, die zur Vertiefung und Nachbearbeitung von den Initiatoren empfohlen werden. Am Thema wolle sie unbedingt dran bleiben, so die Lehrerin und notierte sich die Buchtitel. Einige Schüler kündigten an, zur nächsten Sonntagsöffnung mit den Eltern kommen zu wollen. Darauf freuen wir uns schon. Denn ist die Liebe zur Biene erst einmal geweckt, bestehen gute Chancen und Hoffnungen auf genügend Imkernachwuchs. Und damit auf die Aufrechterhaltung unserer heimischen Kulturlandschaft mit seinem leckeren Obst, Gemüse und den Beeren.

Die Termine des Jahresprogramms sind u. a. im Bamberger Kulturkalender, im Bambolino, im Fränkischen Tag und in unserem Weblog zu finden.

Endspurt bei Glyphosat – Avaaz-Kampagne

Endspurt bei Glyphosat. Unser Text zur Avaaz-Kampagne:

Sehr geehrte Frau Merkel, sehr geehrter Herr Schmidt,

wir sind Imker und erleben hautnah, was mit unseren Bienen passiert. Pestizide verursachen zahlreiche Völkermorde unter Tieren. Bienen sind intelligent, das hat Prof. Dr. Dr. hc. Randolf Menzel in seinem kürzlich erschienenen Buch „Die Intelligenz der Bienen“ hinreichend beweisgeführt.

Möchten Sie wirklich intelligente und für uns Menschen hochgradig nützliche Lebewesen aus der Deutschlandkarte tilgen?

Jahrmilllionen lang waren Honigbienen und andere nützliche Insekten Begleiter des Menschen. Und nun soll diese Gemeinschaft innerhalb weniger Jahrzehnte vorbei sein? Es kann und darf nicht sein, dass das Summen verstummt.

Nehmen Sie unsere Bitte mit in Ihre Träume. Und wachen Sie nicht eines Tages auf mit der entsetzlichen Feststellung, dass alles um Sie herum in der Natur verstummt ist. Denn auch Vögel profitieren von der Bestäubungsleistung der Bienen.

Wir bitten Sie herzlich und inständig: Stoppen Sie den Völkermord an unseren Bienen JETZT SOFORT und für unsere Zukunft!

Mit freundlichen Grüßen,

Ilona Munique
Deutschland

Weitere Petitionen und Kampagnen gegen Bienensterben und Pestizideinsatz.

Tote schwarze Bienen im GrasTote Bienen durch den Bienen-Paralyse-Virus in den Buger Wiesen – umweltgesunde Völker würden kaum Probleme damit haben.

Vorschau zur BIWa-Sonntagsöffnung am 05.06.2016

Hummel auf LavendelblüteGanz im Zeichen des Lavendels steht die nächste Sonntagsöffnung in der Bienen-InfoWabe (BIWa) am 05.06.2016 mit der Heilpraktikerin und Phytotherapeutin Elke Puchtler. Als Biologin und Autorin gewährt uns Dr. rer. nat. Puchtler einen „märchenhaften“, aber auch kenntnisreichen und ganz sicher überraschenden Einblick in die Welt der lila-duftigen Blüte, die ihresgleichen sucht. Wer Elkes Wirken bereits von ihren wunderbaren Aromagartenführungen (Botanischer Garten Erlangen) her kennt, der weiß, dass sie eine wunderbare und sympathische Erzählerin ist, die aus den Tiefen ihrer Kenntnisse schöpft, ohne zu ermüden oder eine Frage unbeantwortet zu lassen.

Logo für das Schwerpunktthema Natur der Bienen-InfoWabeElke Puchtler16.00 – 17.00 Uhr  |  Lavendel meets Honigbiene. Lavendelg’schichten.
Eine märchenhafte Reise in die Welt des Lavendels und der Honigbiene mit kleinen Lavendelg´schichten aus eigener Feder – dazwischen gibt es allerlei Wissenswertes  rund um das Thema Lavendel, Biene und Honig.
Für wen? Erwachsene
Referentin: Dr. rer. nat. Elke Puchtler, Dipl.-Biolog. und Autorin aus Adelsdorf/ERH.

Vorab, also von 14.00 – 16.00 Uhr haben wir wieder ein  Offenes Haus für alle: Sehen, Fühlen, Riechen, Schmecken, Hören, Fragen, Rätseln, Basteln, Malen, Lesen, Spielen, Lernen … rund um Bienen, Honig, Imkerei und Natur.
Für wen? Ohne Altersbeschränkung
Kosten? Keine, außer Bastelmaterial und Kopien gegen Spende

Wo?  Bienen-InfoWabe, Bienenweg 1, Bamberg (Erba-Park, Nähe Schiffsanlegestelle) (Karte).