„Wann dürfen wir die Bücher haben?“ – Wunderburgschule (II)

Die Schulbiene freut sich über das Abschiedsgeschenk der Wunderburg-Erstklässler

Die Schulbiene freut sich über das Abschiedsgeschenk der Wunderburg-Erstklässler

25 ausgelassene Kinder schwirrten wie ein Schwarm Bienlein in den Raum ein, um uns sogleich mit dem eingeübten Klassiker „Summ, summ, summ …“ fröhlich zu begrüßen. Eines der Mädchen hatte sich sogar als Biene geschminkt, eine andere trug für diesen Tag extra ein gelbes T-Shirt zu schwarzer Hose. Natürlich bedanken wir uns für so viel Vorbereitung mit einem „Fleißbildchen“. Und wo, wenn nicht beim Bienenthema sind wir dem beinahe schon unzeitgemäßen Begriff „Fleiß“ so nahe wie hier.

Das Schulbienen-Curriculum

Curriculum Schulbiene Klasse 1, Halbjahr 1

Im zweiten Tagebucheintrag berichte ich nun, WIE der Unterricht in der Wunderburgschule am 10.02.2015 für die Klassen 1a und 1b ablief. Grundsätzlich verwenden wir für die ersten Klassen je nach Jahresfortschritt zwei verschiedene Pläne. Denn die Kinder sind gegen Ende des Schuljahres schon sehr viel weiter als noch vor den Faschingsferien. Hier also unser Curriculum für das erste Halbjahr des ersten Grundschuljahres.* Sicher lässt es sich nicht einfach nachahmen, doch mag es als Inspiration dienen.

Der Clou an unseren Plänen ist ohnehin der, dass sie – nach Art eines Spiralcurriculums – über die Jahrgangstufen hinweg aufeinander aufbauen und sich dabei kaum wiederholen, da immer wieder andere Schwerpunkte gesetzt werden. So wird beispielsweise in der zweiten Klasse (hier ein Beispiel) das Wissen um die Einzelbiene mit dem Wissen um die drei Bienenwesen und ihre unterschiedlichen Merkmale ergänzt. Und einiges mehr.

Zwei Schwerpunkte – Biene und Honig

Für die heutigen zwei Schwerpunkte, nämlich die Biene als Einzelwesen im Kontext der Insekten sowie die Erklärung, worin der Honig entsteht, brachten wir entsprechendes Anschauungsmaterial mit.

Bamberger Schulbiene in der 1a der WunderburgschuleDie Biene konnte erfahren und erlebt werden mittels zweier Arbeitsblätter, die zum Rätseln, Ausmalen und Ergänzen einluden. Dabei griffen wir das am Vortag im Deutschunterricht erlernte „ie“ auf (was wir von der Lehrerin im Vorfeld erfrugen). Wie passend, dass in der Fibel die Biene als Lautgeberin herhalten durfte.

Anschauungsmaterial "Honigwabe" Der Honig – wo wird er aufbewahrt? Im Glas, glasklar! Doch da ist er bereits geernetet und steht uns Schleckermäulern griffbereit zur Verfügung. Und vorher? Das zeigten wir mit Hilfe dreier Waben in verschiedenen Stadien: ein Rähmchen mit einer gewalzten Mittelwand, Waben nach dem Ausschleudern, und schließlich als Highlight eine schwere, da prallgefüllte Honigwabe aus der Ernte des vergangenen Jahres.

Bücher erwünscht

Anschauungsmaterial "abgeschleuderte Honigwabe"Kein Buch kann das geruchliche Erlebnis gänzlich ersetzen. Und so wollten alle noch einmal daran schnuppern, bevor wir endgültig Schluss machen mussten. Die Zeit war ruck-zuck vorbei und das Abschlussfoto wollte auch noch aufgenommen werden.

Gekürzt hatten wir daher unser Curriculum vom Ende her. Das als Schlusspunkt vorgesehene Vorlesen kann jedoch nachgeholt werden, da wir unseren Büchertrolley mit einer Auswahl an Bücheren sowie einem Leseexemplar für (fast) jedes Kind eine Zeitlang in der Schule lassen.

Dazu eine Geschichte, an der wir sehen, wie wichtig den Kindern Bücher aller Unkenrufe zum Trotz offenbar sind:

Fleißbildchen fürs BienenliedIm Anschluss an den Wunderburger Schulbesuch gingen Reinhold und ich, verkleidet wie ich war, zum Mittagessen in die angrenzende Gastwirtschaft. Kurze Zeit später kam eines der von uns unterrichteten Schülerinnen, um mit den Eltern und der wohl zu Besuch weilenden Verwandtschaft ebenfalls Mittagspause zu machen.

Begeistert berichtete die Schülerin ihrem Onkel und der Tante, dass die Schulbiene heute dagewesen wäre und zeigte das ausgeteilte Wabenstück und das „Fleißbildchen“. Als das Mädchen uns schließlich am Nachbartisch entdeckte, strahlten ihre Augen. Nach einer Weile fasste sie sich ein Herz, uns zu fragen: „Wann dürfen wir denn die Bücher bekommen, die ihr uns mitgebracht habt?“

Die Bücher sollten nämlich erst noch von den Lehrerinnen, Inge Grimm und Birgit Diller, ausgeteilt werden, eben, weil wir nicht genügend einzelne mitbringen konnten, um sofort jedem Kind eines in die Hand zu geben, damit es zuhause gleich das Gelernte vertiefen konnte. Daher nutze ich die Gelegenheit, hier um etwas zu bitten:

Ein Bienenbuch für jedes unterrichtete Schulkind

Bisher konnten wir zwar etliche Einzelausgaben, doch nur bei zwei Buchtiteln einen ganzen Klassensatz kaufen. Für die ersten zwei Grundschuljahre waren das 35 Exemplare „Ich habe einen Freund, der ist Imker“ von Rolf Butschkow. Da es in der Wunderburgschule jedoch zwei Klassen und somit 50 Kinder waren, die wir besuchten, müssen sich dort nun ein paar Schüler das Büchlein teilen. Doch wir stocken immer wieder auf, je nach Spendeneingang.

Für die Jahrgangsstufen drei bis vier hatten wir übrigens das Buch „Im Bienenstock“ von Heiderose Fischer-Nagel angeschafft. Unser Ziel ist es, dass wir an alle Jahrgangsstufen altersgemäße Titel wenigstens einmal als Klassensatz entleihen können.

Doch je komplexer die Inhalte, desto teurer die Bücher. So wünschen wir uns für die Dritt- bis Achtklässler das Sachbuch aus der Reihe Tessloff-Wissen: Bienen und Wespen für € 9,95. Für eine Klassenstärke bis 30 Kinder brauchen wir knapp € 300. Wer mag uns – gerne gegen einen über die Namensverlinkung hinausgehenden, schönen Bericht – hierbei unterstützen?

Je mehr Kinder wir per Unterricht und medial rundherum versorgen können, desto höher ist die Chance, später einmal interessierte Jungimker zu erhalten. Eben zum Erhalt der Bienenwelt und damit zum Erhalt der Bestäubungsleistung unserer regionalen Obst-, Beeren- und Gemüsepflanzen, in und um unsere schöne Gärtnerstadt Bamberg.

In der auch WIR gerne leben und uns begeistert engagieren. Helfen Sie mit, damit uns allen geholfen ist!

* Die Zeichnungen auf den ausgeteilten Arbeitsblättern darf ich nur innerhalb Schulen ausgeben, jede andere Verbreitung ist leider nicht erlaubt. Deshalb kein Bild davon.

„Ich liebe diese Schulbiene“ – Wunderburgschule (I)

"Ich liebe diese Schulbiene" – Bienenzeichnung von Annika, WunderburgschuleViele liebe Meschen helfen mit, die Schulbienen-Besuch zu ermöglichen. Wovon am 10.02.2015 zwei Grundschulklassen der Wunderburgschule profitierten. Nutznießer ist die Bienenwelt. Ganz sicher sind es jetzt 50 Kinder mehr, die einer Biene nichts zu leide tun, sondern stattdessen ein Auge auf sie haben werden. Denn – so haben wir es sogar schriftlich! – „ich liebe diese Schulbiene“. Das stand auf dem Dankesbrieflein zu lesen, welches die beiden „Schulbienen“, Reinhold Burger und Ilona Munique, mit nach Hause nehmen durften und uns sehr berührt hat!

Schulimker Reinhold in der WunderburgschuleWir wollen im ersten Teil des Weblogs davon berichten, durch WEN dieser Bamberger Schulbienen-Unterricht überhaupt zustande kommen konnte, bevor wir über das WIE berichten. Denn es ist NICHT unser Hauptberuf, sondern ein gerne erfülltes Ehrenamt, dass nur deshalb möglich ist, weil viele ineinander greifende menschliche „Rädchen“ für ein rundes, wunderbares Ganzes sorgen. Für das wir uns herzlich mit den heutigen Beitrag – sozusagen zum Valentinstag – bedanken!

Die Lehrerinnen der Wunderburgschule

Klasse 1a beim Schulbienenunterricht in der Wunderburgschule

Klasse 1a der Wunderburgschule mit der Bamberger Schulbiene und Bienenpatin Claudia Meyer am 10.02.2015

Eingeladen hatten uns die beiden Klassenleiterinnen, Inge Grimm für die 1b und Birgit Diller für die 1a. Sie kannten uns bereits vom letzten Jahr, als wir die Stadtwerke-Spende einlösten. Frau Grimm schrieb daher vergangenen Oktober: „Nachdem Sie mich und meine Klasse im letzten Schuljahr mit Ihrem Besuch sehr begeistert haben, möchte ich anfragen, ob Sie auch in unsere 1. Klassen kommen würden. […] Wie teuer wäre es pro Schüler bzw. Klasse, damit ich es am nächsten Elternabend besprechen kann.“ Es wurde gar nicht teuer, stattdessen wieder einmal kostenlos. Denn alles, was da Kosten verursachen könnte, war bereits wundersamerweise bezahlt worden. Von wem?

Die Bienenpatinnen Gabriele, Sabine und Claudia

Bienenpatin Gabriele LoskarnEs traf sich prima, dass Gabriele Loskarn ihre Bienenpatenschaft, die sie im Juli 2014 einging, mit der Bitte verband, von ihrer Unterstützung möge ein Schulbienenunterricht gehalten werden. Und der Zufall wollte es für die selbständige Bürokauffrau, dass es in der Wunderburgschule sein sollte. Gingen doch auch ihre Mädchen früher einmal dort in die Grundschule.

Bienenpatin Sabine SaamEbenfalls von einer Bienenpatin finanziert war der heute erstmalig eingesetzte Bienentrolley. Er beherrbergte die von Spendengeldern gekauften Bilder- und Sachbücher*, die die Klassen einige Wochen lang behalten dürfen. Sabine Saam spendete den rollenden Medienrucksack zusätzlich zu ihrer Patenschaft, die mit der Anschaffung einer Lernbeute verbunden war. Doch für die ersten Klassen fangen wir ganz  klein an, nämlich mit dem Kennenlernen der Biene an sich und worin sie den leckeren Honig einlegt.

Bienenpatin Claudia MeyerBeim Transport all der wunderbaren Anschauungsmaterialien half uns Bienenpatin Claudia Meyer. Sie folgte unserem Aufruf unter den 22 Bienenpatinnen und -paten, dass, wer Lust hat, uns zu unserem ersten Bienenunterricht des neuen Jahres begleiten könne. Als selbständige Heilpraktikerin hält sich Claudia immer den Dienstag frei, und so fuhr sie uns in die Wunderburgschule und half auch bei der Durchführung der beiden Schulstunden.

Was die Erstklässler dabei erlebten und was nach dem Unterricht in der Wunderburg noch geschah, erfahrt ihr im zweiten Teil. Bis dahin … summ, summ, summ!

* Frühere Artikel zum Thema “Medienrucksack”:

Neues Bücherfutter für die Bamberger Schulbiene

Für den Erstklässlerunterricht, aber auch für ältere Kinder, haben wir wieder einmal ein paar Bücher eingekauft, zum Beispiel „Wie lebt die kleine Honigbiene?“ von Friederun Reichenstetter und „Bienen und Wespen: Flüssiges Gold und spitzer Stachel“ (Was ist Was?“) von Alexandra Rigos und „Die Biene“ vom Verlag Esslinger. Bezahlt aus Spenden der Bevölkerung. Vielen Dank!

Bienenzeichnung von Annika aus der WunderburgschuleDerzeit testen die Wunderburgschulkinder, welche ihnen am besten gefallen. Nach dieser fachkundigen Prüfung (sie sind schließlich selbst richtige kleine Künstler!) wird das beliebteste Bilderbuch als Klassensatz zu 25 Stück angeschafft werden. Wer dazu einen Beitrag leisten möchte – wir freuen wir uns über jede Zuwendung.

[Unbeauftragte Werbung]

Cover "Imkern – rückenschonend und kräftesparend"Frisch aus der Druckerpresse erhielten wir soeben das Sachbuch „Imkern – rückenschonend und kraftsparend“ der Autoren Friedrich Pohl und Jörg Knuppertz. Das Besondere daran: Auf S. 50 könnt ihr unsere Bienenpatin Sabine Saam auf zwei Fotos sehen. Sie entstanden anlässlich ihrer Teilnahme am Honigschleuder-Erlebnistag 2014. Der Kosmos-Verlag entdeckte die Fotos mit Sabine im Rollstuhl auf unserer Webseite und bat uns um die Veröffentlichungsrechte. Die wir natürlich gerne erteilten, zumal wir uns selbst auf die hilfreichen Tipps freuten!

 

Von Kladden in Klassen und Wirtschaft bis Kunst

Blaue KladdenFrisch geliefert und aus den Weihnachtsmarktspenden bezahlt: 33 blaue Kladden, die klemmbereit auf die Erstklässler der Wunderburgschule warten, welche sie am 10.02. zum ersten Male einweihen werden. In einem tischfreien Raum, wo wir uns zum Unterricht mit der Bamberger Schulbiene treffen werden, braucht es eine kleine Schreibunterlage fürs Zeichnen und Rätseln.

Der zweite EInsatz der praktischen Gehilfen steht am 6. März an, wenn 31 Schüler der „Blauen Schule“ ihre Einkaufsliste während der Betriebsführung im „Imkerkaufhaus“ HEG in Eltmann daran festklemmen. Die Wirtschaftsschüler kaufen zwar nicht in echt ein, doch sollen die ermittelten Zahlen für den Unterricht in Handelskalkulation dienen, den wir eine Woche später zusammen mit Lehrer und Bienenpate Daniel Schiller gestalten.

Die blauen Kladden werden nicht immer so blau bleiben müssen. Eine Idee ist, sie  im Rahmen eines Kunstunterrichts dekorativ gestalten zu lassen. Denn die Biene ist in der Kunst schon längst angekommen, wie man auf der Webseite Bees in Art gut sehen kann. Na, mal sehen, welche Schule sich als erste melden wird.

Mutter mit Kleinkind sieht Bilderbuch an* P. S.: Die Zeichnung  links auf dem Foto stammt von zwei Besucherinnen des Don Bosco-Weihnachtsmarktes im vergangenen Jahr. Vermutlich waren Reinhold und ich sehr beschäftigt, so dass die Mama des kleinen Mädchens, das so jung bereits eine Biene zu zeichnen vermochte (ich jedenfalls erkenne eine!), uns ihr „Danke“ schriftlich hinterließ. Auch wir sagen: „Danke“ für den lieben Gruß!

Transparenzbericht 2014

BLIB-Team / Foto © Elke PuchtlerWie schön für uns, dass wir keinen Jahres- oder Rechenschaftsbericht schreiben müssen, sondern dürfen. Wir sind froh und stolz, so viel in Sachen „Bienenstadt Bamberg“ getan und erreicht zu haben, z. B.: 28x Schulbienenunterricht und weitere Veranstaltungen, 22 Bienenpatenschaften, 9 Bienenstandorte, Bienen-AG-Betreuung und Start des Großprojekts „Bienen-InfoWabe“! Und wir freuen uns über die tolle Gelegenheit, uns mit dem Bericht herzlich bei allen zu bedanken, die uns im vergangenen Jahr begleitet hatten. Mögen sie sich darin wiederfinden!

Lernen Sie mit diesem Rückblick unsere vier Kern-Aktivitäten kennen –„Bamberger Schulbiene“, Bienenpatenschaften, (Lehr-)Bienenstandorte, Medien- und Öffentlichkeitsarbeit – erfahren Sie von unseren großzügigsten Unterstützer(inne)n und seien Sie neugierig auf unsere Projekte und Pläne für 2015.

Unser Fazit zum Jahr 2014: „Unverhofft kommt oft!“ und „Großzügigkeit lebt von Vertrauen“ (H. Schäferling)

Unsere vier Kern-Aktivitäten

Die Bamberger Schulbiene Ilona Munique1. Die „Bamberger Schulbiene“

  • 28x Unterricht / Führungen / Vorträge
    • 14x Unterricht für folgende Einrichtungen:
      Gangolfgrundschule (2x), Wunderburgschule (2x), Don Bosco Kinderhort/Weide, Jean-Paul-KiTa, KiTa Baunach, Kaiser-Heinrich-Gymnasium (Bienen-AG) (7x)
    • 1 Lehrbienenstandsführung
    • 2 Volkshochschulkurse (1x für Familien, 1x für Erwachsene)
    • 5 Aktionsveranstaltungen (anlässlich Märkte)
    • 1 Kinovorführung mit anschl. Diskussion
    • 5 Honigschleuder-Erlebnistage, davon einer barrierefrei und einer für KHG-Schüler
  • 30x Standbetreuungsbesuche am Kaiser-Heinrich-Gymnasium
  • Pflanzen einer Blumenweide-Parzelle als Anschauungsobjekt im Interkulturellen Garten e. V. nebst Vereinsbeitritt
  • Entwickeln eines Curriculums anlässlich des ganzjährigen Betreuungs-, Unterrichts- und Lehrerbildungsauftrags am Kaiser-Heinrich-Gymnasium Bamberg

2. Bienenpatenschaften

Uns unterstützten 22 Bienenpatinnen und -paten (10 neue, 2 erneuerte) sowie 3 Ehrenbienenpatinnen. Sie wurden durch 5 Bienenpaten-Newsletter auf dem Laufenden gehalten.

Schüler der BienenAG3. (Lehr-)Bienenstandorte

Wir pflegen die Völker von 10 (Lehr-)Bienenstandorten in Bamberg, davon 5 neue (Weide, Schiffbauplatz, Erba-Insel, Hohes-Kreuz und Sternwarte) und betreuen für ein Jahr die Völker des Kaiser-Heinrich-Gymnasiums Bamberg nebst der Bienen-AG.

4. Medien- und Öffentlichkeitsarbeit

a) Aktivitäten

  • Schulimker Reinhold mit Lernbeute4 Informations-/Aktionsstand-Tage in Bamberg (Tag der offenen Gärtnereien, Tag der Umwelt, Don Bosco-Jugendwerk)
  • 4 „Just-for-Fun“-Veranstaltungen (Mini-Vernissage und Preisausschreiben „Connys Patenbeutengeheimnis“ im Malort, Filmvorführung, BAmbrosius-Tag)
  • 2 Benefiz-Aktionen (Schulbienen-Benefiz-Radtour, Benefiz-Advent-Malspiel)
  • Start des Projekts Bienen-InfoWabe, ein Informations- und Bildungszentrum und grünes Klassenzimmer auf der ERBA-Insel (Platzsuche, Entwurfsplan, Ausschreibungen, Antragsvorbereitung)
  • 22 (2013: 27) Artikelabdrucke (siehe Pressespiegel) und Erwähnungen in diversen Publikationen (Fränkischer Tag und inFranken.de (4x), Bamberger Online-Zeitung (3x), Rathaus-Journal (2x), Franken aktuell, Bamberg Stadt & Land (2), Insel-Rundschau, Online-Zeitschrift „Nachrichten am Ort“, „Mittendrin“ – Zeitschrift der Lebenshilfe, WOBLA, Essen & Trinken aus der Region, Nordbayern.de, Bambolino, Bayerischer Rundfunk, Frankenschau, ZEBRA – Personalzeitschrift der Stadt Bamberg)
  • 174 (Vorjahr: 179) Weblog-Beiträge veröffentlicht unter „Bienen-leben-in-Bamberg.de“ mit 17.100 Besuchern (2,6-fache Steigerung zum Vorjahr), die 32.534 Seiten ansahen.
  • Tagebuch zur Bamberger Schulbiene mit 53 Einträgen
  • Pflege der Webseiten des Imker und Bienenzuchtverein Bamberg Stadt und Land e. V. (IBZV)

b) Background 

  1. Bienentrolley mit Sabine Saam, Reinhold Burger und Ilona MuniqueRelaunch der Imkerbuchbestände auf Zotero, Reinhold stellt sich als Lehrmittelwart für den IBZV zur Verfügung
  2. Dreh des Bayerischen Rundfunks
  3. Neugestaltung der Aufkleber für den „Bamberger Lagenhonig“
  4. Vorbereitung eines Image-Videos für 2015
  5. Spendenübergaben (REWE-Rudel, Lionsclub, REWE-Group)
  6. Teilnahme am „Bamberger Adventskalender“ des Lions Club R.
  7. 75 Weihnachts-Dankeskarten versandt

Die Spender der höchsten Geldbeträge (Vielen Dank!)REWE-BLIB-Meeting in Buttenheim

  1. 16 REWE-Märkte aus Bamberg und Umgebung
  2. Lions Club Bamberg Residenz
  3. Bürgerverein Bamberg-Mitte e. V.
  4. Stadt Bamberg, Amt für Umwelt und Naturschutz
  5. … und eine anonym bleiben wollende Privatpersonen

Und wir danken ebenfalls herzlich allen anderen Unterstützer/innen, die ihr Scherflein für Bambergs Bienenwelt beigetragen haben!

Eigene Fortbildungen

  1. Blick ins Mikroskop, Fachzentrum AnalytikHoniglehrgang Teil 2 mit Zertifikat, IBZV (Breitengüßbach), mit Fachberaterin Barbara Bartsch
  2. Regelkreislauf der Bienen, Kreisimkertag (Bamberg), mit Dr. Ingrid Illies
  3. Wirtschaftsvölkerführung, HEG-Jahresversammlung (Eltmann), mit Fachberater Arno Bruder
  4. Tag der offenen Tür der LWG, Fachzentrum Bienen (Veitshöchheim)
  5. Bio-Imker-Seminar, Kreisimkerverband Forchheim und Umweltakademie Bamberg (Pretzfeld), mit Fachberater Gerhard Müller-Engler
  6. Führung im Zeidel-Museum (Feucht), mit Kurator Wolfgang Mittwoch
  7. Bienen – Inspirationsquelle bei den Griechen und im Werk von Joseph Beuys, Waldorfschule (Hassfurt), mit Dr. Rhea Thönges
  8. Stammtisch-Fachaustausch und Mitgliederversammlungen des Imker und Bienenzuchtverein Bamberg Stadt und Land e. V. mit diversen Fachvorträgen

Aktivitäten auf politischer Ebene

  • „Bamberger Bienentalk“ mit Landtagsabgeordneter Gudrun Brendel-Fischer
  • Teilnahme an mehreren Online-Petitionen
  • Kontakt zu Bundestagabgeordneten Andreas Schwarz

Die unersprießlichsten Vorkommnisse

  1. Tote Bienen im Absperrgitter nach RäubereiDer fehlgeschlagene Plan, den ehemaligen Imker-Pavillon der Landesgartenschau Bamberg 2012 zu erwerben
  2. Das Auftreten des Bienen-Paralyse-Virus (Standorte Buger Wiese und Weide) mit Völkerverlusten
  3. Starkes Schwarmaufkommen (5 Notrufeinsätze)
  4. Klimatisch bedingte starke Varroa-Milbenentwicklung mit Völkerverlusten
  5. Bangen wegen des Auftretens der Amerikanischen Faulbrut mit Sperrbezirk in Bambergs Osten. Unsere eigenen Völker sind nicht betroffen

Die elementarsten Vorhaben von 2014 – und was daraus wurde

  1. Die Schüler melden sich eifrig zu WortVerstetigen und Verfestigen (erreicht)
  2. Hinzulernen und offen bleiben (erreicht, siehe „Eigene Fortbildungen“)
  3. Ein Dutzend (Schul-)Führungen anbieten (zu 17% übertroffen)
  4. Uns als VHS-Dozent(inn)en bewähren (erreicht, wir dürfen erneut Kurse anbieten)
  5. Die neuen Lehrbienenstandorte beziehen (erreicht)
  6. Weitere Bienenpat(inn)en und Unterstützer/innen gewinnen (erreicht)
  7. Bamberg zur BierBienenstadt verhelfen (sind auf dem besten Wege; und im Bayerischen Rundfunk in der Frankenschau wurde dieser Titel bereits verwendet!)
  8. Weitere geplante Aktivitäten und Termine wie immer hier!
Aufrisszeichnung der Bamberger Bienen-InfoWabe

© Holzbau Thomas Friedmann, Hallerndorf

Pläne für 2015

  1. Realisierung des Großprojekts Bienen-InfoWabe auf der ERBA-Insel
  2. Restfinanzierung für die Einrichtung einbringen (Spenden-Info hier!)
  3. Eigenleistungen bei der Errichtung des Bauwerks erbringen
  4. Entwicklung eines Veranstaltungsprogramms für 2016 im neuen Informations- und Bildungszentrum „Bienen-InfoWabe“ unter Einbeziehung von mind. 6 Institutionen und Vereinen vor Ort
  5. 8 Schulbienen-Unterrichte abhalten
  6. Curriculum für die Wirtschaftsschule Bamberg entwickeln
  7. (Lehr-)Bienenstände nach Verlusten in 2014 wieder aufbauen (von derzeit 7 auf 12 Völker)
  8. Mithilfe bei der Inventarisierung im Zeidel-Museum Feucht

[Aktualisierung 31.10.2022 zur Angleichung der statistischen Aufteilung]

Wunderburgschule löst Stadtwerke-Spende ein

Wunderburgschule BambergEinen kostenlosen Schulbienen-Unterricht in der 2a und 2b am 04.04.2014 erlebte die Wunderburgschule, die mit ihrer überzeugenden Bewerbung bei uns eine Zuwendung aus der Spendenfibel der Stadtwerke vom vergangenen Jahr erhielt.

Schülerfragen zum Schulbienenunterricht„Meine Schüler freuen sich schon sehr auf die Bamberger Schulbiene und haben bereits viele Fragen für sie gesammelt“, berichtete Klassenleiterin Inge Grimm, die sich vorab des Unterrichts den Medienrucksack bei uns abholte. Und mit ihrer Klasse 2b und einem „Fragen-Warming-up“ begann dann auch gleich der 80-minütige Schulbienenspaß, nachdem uns der Konrektor, Bernd Riemke, begrüßte.

Unterrichtsplan aus dem Spiralcurriculum

Das Leben der Honigbiene – FilmcoverErstmals nutzen wir Sequenzen aus dem FWU-Lehrfilm „Das Leben der Honigbiene“, den wir aus der Medienzentrale Bamberg [wir berichteten] ausgeliehen hatten. Dafür schrieben wir sogar unseren Unterrichtsplan-Schulbiene-GS-2 etwas um, welches in unserem Spiralcurriculum für die zweite Schulklasse an sich den Schwerpunkt „Ernährung“, „(Bienen)Entwicklung“ und „Haustierhaltung“ vorsah, getreu dem Lehrplan an bayerischen Grundschulen folgend.

Medieneinsatz: Lehrfilm, Arbeitsblatt, Sachbuch

Schüler füllen Arbeitsblatt zur Biene ausIm ersten Filmabschnitt¹ erfuhren die Schüler, wie eine Biene aussieht. Bäuchlings – der gemeinsame Medienraum der Wunderburgschule ist tischlos – schrieben sie sorgfältig die Namen der Körperteile auf ein Arbeitsblatt. Wer schnell damit fertig war, hatte Muse, die abgebildete Biene auszumalen.

VorlesenNach dem zweiten Filmabschnitt², in welchem die Kinder erfuhren, welche Bienenarten es in einem Volk gibt, was ihre unterschiedlichen Aufgaben sind und wie Bienenbabys heranwachsen, las die Schulbiene aus dem Büchlein von Ralf Butschkow „Ich habe einen Freund, der ist Imker“ vor. Und zwar Satz für Satz abwechselnd mit den Kindern, die jeweils ein eigenes Exemplar in Händen hielten. Denn die bunten Bilder braucht es schließlich, um sich den Vorgang des Imkerns genauer vorstellen zu können.

Medieneinsatz: Lernbeute, Bienenkorb, Postkarte

Schulimker Reinhold mit LernbeuteDer dritte Filmabschnitt³ ergänzte diese Lerneinheit, denn die Funktion einer Honigschleuder lässt sich nunmal in bewegten Bildern besser nachvollziehen. Im Film wurde auch auf die Geschichte des uralten, wertvollen Handwerks „Imkerei“ eingangen, das bis heute noch unersetzlich ist. Zur Anschauung brachten wir eine Lernbeute (Patin dafür ist Sabine Saam) mit, die u. a. Fotorähmchen enthält.

Bamberger Schulbiene zeigt historischen BienenkorbAußerdem durften alle einen historischen Bienenkorb anfassen und dabei raten, aus welchem Material er hergestellt wurde – nämlich aus Stroh, dem „Arme-Leute“-Material.

Mit nach Hause nahmen die Kinder eine Postkarte, die die älteste Darstellung einer Imkerei zeigt und auf 8.000 bis 12.000 Jahre v. C. datiert ist. Die russisch- und türkischstämmigen Kinder freuten sich besonders, dass das Wort „Danke“ in ihren Landessprachen aufgedruckt war.

Postkarte Felszeichnung Imkerei (Cueva Arana)So ganz nebenbei lösten sie die Frage, wie oft ein Hunderter in die Zahl 8.000 hinein passt. „Meine Oma ist schon 105 Jahre alt“, berichtete daraufhin stolz ein Mädchen. Dass die Oma 80-mal leben müsste, um die Urheberin so einer alten Felszeichnung zu sein, das erfüllt zumindest uns Erwachsene mit Staunen. Sicherlich etwas besser vorstellen konnten sich die Kinder die Menge an Bienen, die in einem Volk leben. Es sind fast so viele, wie Bamberg Einwohner hat. Na ja, es reicht ja schon zu wissen, dass es sooooo viele sind, dass man sie als Zweitklässler und generell kaum zählen kann.

Süßer Abschluss

HonigkostprobeKlar, am Ende gab’s noch Honig zu verkosten. „Wann kommst du wieder, Schulbiene?“ und „Danke für die tolle Stunde!“ waren die Abschiedssätze, über die wir uns sehr freuten.

Ebenso freuten wir uns sehr über die lustigen Tassen und die Schoki, die uns die Klassenleiterin der 2a, Birgit Diller, im Namen der Wunderburgschule mit ihrem Rektor, Michael Kaukal, überreichte. Vielen DANK!Dankesgaben der Wunderburgschule

Und versprochen: für alle uns schriftlich übergebenen Schülerfragen, die wir aus Zeitgründen noch nicht beantwortet hatten, reichen wir die Antworten nach! Wer weiß, vielleicht sehen wir uns ja in einem neuen Schuljahr wieder, um auf weitere Fragen einzugehen? Unser Spiralcurriculum jedenfalls ist modular aufgebaut, so dass es mit uns beiden nie langweilig wird, egal, wie oft wir kommen!

Patenlernbeute von Sabine SaamTschüss, und … SUMM, SUMM, SUMM, liebe Wunderburger Schüler und Lehrer!
Eure Bamberger Schulbiene Ilona, alias „Maja“
Euer Schulimker Reinhold, alias „Willi“

Die vorgeführten Sequenzen aus dem Video „Das Leben der Honigbiene“ waren:
¹Die Honigbiene – ein typisches Insekt. Sequenz 0:00 – 3:10
²Das Leben einer Honigbiene. Sequenz 1:00 – 3:28
³Die Bienen, der Mensch, die Umwelt. Sequenz 0:30 – 2:00 (nicht in 2a)

Gangolfgrundschule löst Stadtwerke-Spende ein

Die Schüler melden sich eifrig zu Wort„Ich habe dich im Film gesehen, Schulbiene!“ rief begeistert eine Erstklässlerin der Bamberger Ganggolfgrundschule aus, als Reinhold und ich ins Klassenzimmer kamen, in der Hand einen Blumenstrauß für den Anschauungsunterricht. Das Mädchen meinte natürlich die „Biene Maja“. Und so durften die Kinder weiterhin diesen Namen für mich verwenden, denn mit einer derart beliebten Identifikationsfigur kann ich ohnehin nicht konkurrieren.

Bewerbung der Gangolf-Grundschule Bamberg, Klasse 1aMit dem kostenlosen Schulbienen-Unterricht in der 1a und 1b am 27.3.14 löste die Gangolfgrundschule mit ihrer charmanten Bewerbung eine Zuwendung aus der Spendenfibel der Stadtwerke vom vergangenen Jahr ein. Und wieder konnten wir Kinder für Bienen, Honig und Imkerei begeistern, obgleich manche von ihnen bereits im Kindergarten mit Bienen in Berührung kamen.

Unser Konzept: Die Liebe zur Biene wecken

Einsatz der Lernbeute im SchulunterrichtUnser Konzept ist es, die Liebe zur Biene zu wecken und Nachwuchsimker heranzuziehen. Denn was man liebt, achtet man. Und für was man sich begeistert, erwählt man oft zum Hobby.  Da Langeweile und dröger Unterricht kontraproduktiv wären, erhält jede Klassenstufe – von Grundschule bis Berufsschule – mit jeweils unterschiedlichen Unterrichtsinhalten und Medieneinsatz einen Einblick in die so wichtigen Bestäubungsleister, die Bienen.

„Wann kommst du wieder, Schulbiene?!“

Silbenspiel an der TafelZum Abschied schmiegte sich spontan ein Mädchen an die Schulbiene in ihrem kuscheligen Streifenkleid und wollte mit hoffnungsvollen Augen erfahren: „Wann kommst du wieder, Schulbiene?“

Sie kommt sicher wieder, sobald sich Spender finden, die diesen außergewöhnlichen Unterricht in den Klassenräumen, aber auch direkt am Lehrbienenstand (ab der 2. Klasse) finanzieren. Entweder über eine zweijährige Bienenpatenschaft (Kosten € 160,-) – was den Vorteil hat, selbst mitgenommen zu werden in die Welt der Imkerei – oder über eine direkte, zweckgebundene Spende.

Das kostet ein Klassenunterricht

Silbenspiel an der TafelDie Kosten für einen 45-90-minütigen Klassenunterricht betragen bei einer Klassenstärke von z. B. 20 Kindern € 70,-. Sie setzten sich zusammen aus:

  • Grundfinanzierung € 40,-
  • Ökobil-Carsharing-Miete € 10,-
  • Materialgeld € 1,- pro Schüler/in

Das kostet eine Lehrbienenstandsführung

Kinder am LehrbienenstandDie Kosten für einen 180-minütigen Lehrbienenstandführung betragen bei einer Klassenstärke von 20 Kindern insg. € 90,-.

  • Grundfinanzierung € 40,-
  • Ökobil-Car-Sharing € 10,-
  • Materialgeld € 2,- pro Schüler/in

Alle Schulbienenunterstützer sind hier aufgeführt. Das Schulbienentagebuch zeigt vollständig und transparent, was mit den Spenden geschieht. Wir freuen uns, wenn auch Sie die Welt mit uns ein Stückchen hoffnungsvoller gestalten!

 

Transparenzbericht 2013

Reinhold Burger und Ilona Munique von Bienen-leben-in-Bamberg.de

Reinhold Burger und Ilona Munique von Bienen-leben-in-Bamberg.de

Vereine legen Rechenschaftsberichte vor. Spannende Bettlektüre? Nun ja …

Als Privatinitiative müssten wir das eigentlich nicht mitmachen. Wir meinen jedoch, dass Transparenz auch von uns erwartet werden darf. Also – was taten wir im Jahre 2013 und mit der Hilfe vieler?

Erst die Highlights, und wer dann noch Lust hat, überfliegt die Monatsübersicht. Tja, und wer Bienenpatin oder -pate ist, oder wer regelmäßig unseren Weblog hier verfolgt, der/die/das weiß ohnehin schon über alles sehr gut und zeitnah Bescheid!

Die Highlights 2013

Das (hoffentlich) Nachhaltigste

  1. 9 Schulbienen-Unterrichte
  2. 12 Vorträge 
  3. Aktionsprogramm in Mürsbach
  4. Salweiden-Pflanzaktion mit 15 Salix caprea und S.c. mas als Trachtnahrung für unsere Bienen und andere Insekten am Hollergraben durch das Gartenamt der Stadt Bamberg (DANKE!)
  5. Wahlprüfsteine anlässlich der Landtags- und Bundestagswahlen mit 8 Politikern „Wie hältst du’s mit der Biene, …?“ (DANKE!)

Die Kern-Aktivitäten

  1. Das Entwickeln eines Schulbienen-Spiralcurriculums. Die Grundschule ist fertig.
  2. Das Installieren und Betreuen von 12 Bienenpatenschaften und 3 Ehrenbienenpatinnen, die uns hilfreich unterstützen und als Multiplikatoren wirken (DANKE!) und von uns (u. a.) 4 Bienenpaten-Newsletter sowie 3 Honigschleudertage erhielten
  3. Das Inbetriebnehmen von 5 Bienenstandorten in Bamberg mit ursprünglich für 2013 zehn geplanten und immerhin erreichten 6 Völkern. Vier Ableger sind wetterbedingt verlustig gegangen.

Die publikumswirksamsten Aktionen

  1. Die erfolgreiche Crowdfunding-Aktion „Bamberger Schulbiene“ auf Startnext
  2. Insgesamt 6 Markt- und Aktionsstände in Bamberg, Bischberg und Mürsbach sowie der BAmbrosius-Tag
  3. Das Schulbienen-Interview bei „Radio Bamberg“ mit der neuen Reihe „Heike trifft …“, bei Ununi.tv mit Wolfgang Gumpelmaier sowie ein paar Sequenzen bei „Bamberg TV1“ anlässlich der Gartenmesse
  4. 27 Pressemeldungen und Erwähnungen in diversen Publikationen (Bamberger Online-Zeitung, Fränkischer Tag und inFranken.de, Freie Webzet, Insel-Rundschau, Obermain-Tagblatt, Rathaus-Journal, …)
  5. 179 Weblog-Artikel mit besonderer Interviewreihe „Spezialporträts“ (14x), 6.632 Besucher/innen bei 12.734 Seitenansichten

Die (gottlob wenigen) unersprießlichsten Augenblicke

  1. Das Auflösen von vier Ablegern aufgrund des kalten und regenreichen Frühjahrs
  2. Die buchstäblich ins Wasser gefallene 1. Schulbienen-Benefiz-Radtour
  3. Ein Specht- bzw. Elsterschaden an einer Beute

Die (quantitativ) großzügigsten Spender (DANKE!)

  1. Sparkasse Bamberg
  2. Bürgerverein Bamberg-Mitte e. V.
  3. Bund Naturschutz e. V. in Bischberg
  4. Bienenpaten „DELUXE“ aus der Crowdfunding-Aktion: Dr. Michael Alt, Meike Winnemuth, Felicitas Sauer (Allpack-Süd), Hartmut Held (Held’sche Apotheken)
  5. Stadtwerke Bamberg
  6. … und einige anonym bleiben wollende, uns jedoch bekannte Spender aus Strullendorf und Bamberg

Die elementarsten Vorhaben für 2014

  1. Verstetigen und Verfestigen
  2. Hinzulernen und Offen bleiben
  3. Ein Dutzend (Schul-)Führungen anbieten
  4. Uns als VHS-Dozent(inn)en bewähren
  5. Die neuen Standorte beziehen
  6. Weitere Bienenpat(inn)en und Unterstützer/innen gewinnen
  7. Bamberg zur BierBienenstadt verhelfen
  8. Weitere geplante Aktivitäten und Termine wie immer hier!

Monatsüberblick über unser erstes BLIB-Jahr (Bienen-Leben-In-Bamberg.de)  Weiterlesen

Kostenlose Schulbienenbesuche für Gangolf-Grundschule

Hallo, liebe Schulbiene,

wir, die Kinder der Klassen 1a und 1b der Gangolf-Grundschule Bamberg möchten uns für einen Bienenunterricht bei dir bewerben. Wie man auf den Fotos sehen kann, sind wir alle fleißige Bienen, zumindest bemühen wir uns darum. Und deshalb würden wir uns über einen Besuch von dir sehr freuen. Wir sind zusammen 37 Kinder und wünschen uns eine 45-Minuten-Stunde.Bewerbung der Gangolf-Grundschule Bamberg, Klasse 1a

Unsere Frage zur Nachhaltigkeit „Was soll im Anschluss an den Schulbienenunterricht mit dem Erfahrenen und Gelernten passieren? Welches weiterführende Projekt plant ihr?“ beantwortete die Gangolfschule folgendermaßen:

Im Frühling 2014 werden wir uns sehr ausführlich mit dem Ökosystem “Wiese” auseinandersetzen – mit allen Sinnen und fächerübergreifend. Da würde sich doch das Thema “Biene” wunderbar eignen. Im Anschluss daran könnten wir uns gut vorstellen, etwas aus Waben zu basteln und auch ein Lied würde uns gefallen. In der 2. Klasse möchten wir mehr über die Biene selbst erfahren, ihre Lebensweise und ihre Bedeutung für das ökologische Gleichgewicht.

Wir brauchen die Bienen, weil ohne sie viele Pflanzen, die wir für unsere Ernährung brauchen, aussterben würden.

Wir freuen uns darauf, bald von dir zu hören.

Bewerbung der Gangolf-Grundschule Bamberg, Klasse 1b

Wer kann so einer charmanten Bewerbung schon widerstehen? Die Klassenlehrerinnen Isabelle Kraus und Cäcilia Michler der Gangolf-Grundschule bewarben sich um die von uns ausgeschriebenen kostenlosen vier Schulbienenbesuche, die durch die Stadtwerken Bamberg anlässlich der Ausschüttung aus ihrer Spendenfibel finanziert werden konnten.

Für die beiden anderen Klassenführungen hatte sich die Wunderburg-Schule beworben (siehe Bericht). Wir freuen uns aufs Frühjahr 2014 mit euch!

Kostenlose Schulbienenbesuche für die Wunderburgschule

Die Wunderburgschule darf sich auf das Frühjahr 2014 mit der Bamberger Schulbiene freuen! Die Bewerbung der beiden zweiten Klassen um einen kostenlosen Schulbienen-Besuch war erfolgreich – Herzlichen Glückwunsch!

In der Ausschreibung baten wir um eine nette Gestaltung der Bewerbung, was die Klassenlehrerin, Inge Grimm, auch wunderschön mit ihrer Klasse 2b erfüllte.

Bewerbungsplakat der WunderburgschuleAußerdem wollten wir wissen, welches Unterrichtsfach mit dem Themenkomplex Biene, Honig, Imkerei bereichert werden sollte und stellten eine Frage zur Nachhaltigkeit. „Was soll im Anschluss an den Schulbienenunterricht mit dem Erfahrenen und Gelernten passieren? Welches weiterführende Projekt plant ihr?“ Auch diese Fragen wurden überzeugend beantwortet.

Bewerbungsschreiben der WunderburgschuleDie kostenlosen Führungen werden ermöglicht durch die Ausschüttung der Spendenfibel im Jahr 2013 der Stadtwerke Bamberg (siehe Bericht). Wir schrieben die vier vorab finanzierten Klassenführungen aus und benachrichtigten alle Schulen schriftlich sowie noch einmal über das Schulamt. Dass sich allerdings nur wenige beworben hatten, ist zwar verwunderlich, doch so mussten wir wenigstens keiner Bewerbung absagen, was wir natürlich schade gefunden hätten.

Morgen erfahrt ihr, welche Bamberger Schule sich außerdem erfolgreich beworben hatte.