Schulbienen-Ausflug für Don Bosco-Kinderhort „Weide“

Steinerner Imker im HarmoniegartenHandkarren mit Schulbienen-MaterialSchulbienen-Unterricht für den Don-Bosco-Kinderhort „Weide“ in Bamberg um Erzieherin Carolin Dinkel vom 16.04.2014. Mit einem reaktivierten, fast schon historischen Handkarren – vielen Dank an Wielands! – zogen wir unsere Materialien mit uns mit. Den CO²-Ausstoß gering halten ist uns als Naturliebhaber wichtig.

Erlebnisreich: Harmoniegarten und Villa Dessauer

Kinderhortgruppe30 Kinder der Jahrgangsstufen 1 bis 5 sowie drei Erzieherinnen und ein Praktikant trafen auf die Bamberger Schulbiene zum Erlebnisausflug rund um Bienen-Honig-Imkerei. Orte des Vergnügens waren der Harmoniegarten am E.T.A.-Hoffmann-Theater und der Garten der Stadtgalerie „Villa Dessauer“, wo die Lehrbienenbeute (zugleich Patenbeute Dr. Regina Hanemann) bereits auf alle wartete.

Lernbeute und Bienenschaufenster

Blick in die LernbienenbeuteLernbeute von Patin Sabine SaamVorher jedoch ein Blick in die Lernbeute (Patin: Sabine Saam), um Wachsmittelwandrähmchen zu befühlen und zu be-riechen und das große Krabbeln, eingefroren in Fotorähmchen, zu betrachten.

Blick aufs BienenschaufensterDie Nerven der Kinder derart vorbereitet konnten sie sodann einen faszinierten Blick auf das neue Bienenschaufenster werfen, das heuer seinen allerersten Einsatz hatte. Die Unterschiede zwischen Arbeitsbiene und Drohne waren so in aller Ruhe gut zu erkennen: die Drohne ist größer und dicker und hat auch viel größere Augen, die fast zusammengewachsen sind. Außerdem fehlt ihnen der Stachel.

Lehrbienenbeute Villa Dessauers erster Auftritt für einen Natur-Unterricht

BienenstreichelnFast alle Kinder wagten sich sodann bis an die Beutenöffnung heran, als es in zwei Gruppen zur Stadtgalerie ging. Da alle Kinder gut vorbereitet waren – keine Rangelei, ruhige Bewegungen, nicht fuchteln und schreien – wurde wie immer niemand gestochen, obwohl sich die eine oder andere Biene der Kälte wegen gerne auf unsere warmen Körper niederließ.

Kinder streicheln BienenDie ängstlichen Kinder hielten natürlich gebührend Abstand, und das ist auch ganz okay so. Doch wir fangen gar nicht erst mit Schleiern an, da das – wie auch eine KHG-Lehrerin bestätigte – eher das Unbehagen noch schürt als es zu nehmen, und das überträgt sich auf die ganze Gruppe. Globuli haben wir natürlich immer mit. Doch wie lernt ein Kind, die Natur richtig einzuschäzten, wenn nicht durch Erfahrung? Wie lernt ein Kind, auf sich stolz zu sein, wenn es sich nicht auch einmal einer einschätzbaren Situation mutig gestellt hat? Eine Biene gelassen abzustreicheln oder zu -pusten statt laut schreiend wegzurennen und dann erst recht einen Stich abzukassieren … auch das versuchen wir durch unseren Naturunterricht erlebbar zu machen. Mit Erfolg.

Hortkinder und Bienenpatin Dr. Regina Hanemann an der offenen Lehrbeute/PatenbeuteDetail BienenwabeBienenpatin Dr. Regina Hanemann, Hausherrin der Stadtgalerie Villa Dessauer, ließ es sich nicht nehmen, zur ersten Lehrstunde zu erscheinen. Ihre Patenbeute ist heuer als ein vollwertiges Wirtschaftsvolk nun stark genug, um den Kinderansturm gewachsen zu sein. An dieser Stelle ein ausdrücklicher Dank für das Zurverfügungstellen dieses Standortes im Windschatten der Villa und in Nachbarschaft von den ausgestellten Großplastiken. Wir finden, dass diese menschliche Kunst einen wunderbaren Rahmen abgibt zur hohen Kunst des Wabenbaus, wie ihn unsere Bienen in dieser erstaunlichen Form beherrschen.

Zwischenrein verpackt die „praktische Theorie“

ImkerwerkzeugReinhold zeigt SmokerVor, nach und zwischen den Besichtigungen – Lernbeute, Bienenschaufenster und Lehrbienenstand – gab es etwas Theorie anhand von weiteren Lehrmaterialien, kurzweilig und für alle Altersstufen erfassbar, inklusive Rätselbögen zum Ausfüllen oder Ausmalen, je nach Alter.

HonigverkostungBlick in die BeuteUm nach zweieinhalb Stunden den Abschied zu versüßen gab es ein Löffelchen Honig und eine Postkarte mit der ältesten Darstellung einer Imkerei sowie etwas Informationsmaterial mit auf den Weg.

Wetterglück – doch was, wenn es regnet?

Kinder vor Lehrtafel

Trotz der großen Gruppe lief alles bestens, Dank auch des wunderbaren Wetters. Doch wenn es geregnet hätte, wäre alles auf dem Spielplatz installierte Unterrichtsmaterial naß geworden. Wir hoffen und bauen deshalb sehr darauf, dass wir unser Projekt der „Bienen-InfoWabe“ auf der Erba-Insel verwirklichen können, die uns jederzeit Schutz bieten würde. Bitte helfen Sie durch eine Spende mit, dass wir dieses Klassenzimmer im Freien auf die Beine stellen können!

 

Bienenpflege am Kaiser-Heinrich-Gymnasium geht weiter

Reinhold Burger (BLIB) und Birgit Herrndobler (KHG) an der Schulbeute

Reinhold Burger (BLIB) und Birgit Herrndobler (KHG) an der Schulbeute

Der Schulbienen-Garten am KHG in Bamberg hatte bisher eine kundige Bienenpflegerin in der Biologielehrerin Birgit Herrndobler. Doch bis zu ihrer Elternzeit wird sie sich die Arbeit mit uns teilen. Die Schüler erhalten zunächst weiterhin von ihrer Lehrerin Bienenunterricht, und wir übernehmen die Pflege an den drei Völkern sowie den praktischen Unterricht und die Einführung für interessierte Lehrkräfte. Denn spätestens zum April 2015 soll wieder beides – Theorie und Praxis – möglichst unter einer Lehrkraft zusammengeführt werden.

An der offenen BeuteAm 15.05.14 trafen wir uns nun mit Birgit und einer Referendarin, die extra aus Würzburg angefahren kam, um die Völker in Augenschein zu nehmen. Eigentlich war es viel zu kalt fürs Beutenöffnen. Doch einen zeitigen neuen Termin hätten wir alle nicht finden können, denn bald schon muss die Weiselkontrolle erfolgen. Tja, da mussten die Bienen durch – und wir auch, brrrrr!

Drei unterschiedliche Entwicklungsstadien am KHG

Drei unterschiedliche Entwicklungsstadien fanden wir vor. In der ersten Beute scheint man auch heuer schon wieder sehr in Schwarmstimmung zu sein, denn bereits im vergangenen Jahr büchste ein Teil des Volkes mit seiner alten Königin aus.

Blick in die Beute auf Wildwabe

Eine bildschöne Wildwabe

Das zweite Volk wirkte demgegenüber natürlich etwas kräftiger besiedelt. Hier entnahmen wir auch schon einen voll ausgebauten Drohnenrahmen sowie eine Wildwabe, die sich über zwei Stockwerke zog. Darüber freuten wir uns, denn für Kinder ist es immer wieder spannend zu sehen, wie Bienen auch ohne Rähmchenvorgabe von sich aus zu bauen vermögen.

Das dritte Volk ist ein Ableger aus dem Vorjahr. Sechs besetzte Wabengassen zeigen eine zufriedenstellende Entwicklung. Wir werden also auch hier in Kürze einen Honigraum aufsetzen, den die anderen beiden Völkern bereits haben. Apropos Honig …

Die kaiserliche Ernte

Honigglas "Eine kaiserliche Ernte" 2013Die Kostprobe, die wir von der „Kaiserlichen Ernte 2013“ der AG Honig-Bienen erhielten, war sehr köstlich. Und keine Bange … auch die neue Ernte darf die Schulgemeinschaft behalten bzw. verkaufen. Wir selbst schlecken lediglich die Honigschleuder aus! 😉

Das Schleudern findet voraussichtlich im Juli bei uns im Obstmarkt 10 statt. Für die Verköstigung der Schulgruppe an diesem von ca. 9 bis 16 Uhr dauernden Ereignisses werden wir einen Teil des Betrages unseres Bienenpaten Jan Schiffers verwenden. Vielen Dank schon einmal dafür!

Erklärtes Ziel: Jungimker gewinnen!

Blick aus dem Schulfenster des KHG auf Dom

Schöne Aussicht aus dem Chemiesaal des KHG

Diesen Service der Pflege mit punktuellem Unterricht gehen wir übrigens nur ausnahms- und übergangsweise ein. Denn zu unseren bisherigen vier Standorten kommen heuer drei neue hinzu, darunter unser großes Projekt der Bienen-InfoWabe. Doch da unser erklärtes Ziel das Heranziehen von Jungimkern ist, werden wir der Betreuung der Schulbienen des Kaiser-Heinrich-Gymnasiums unter Oberstudiendirektor Michael Strehler unsere volle Aufmerksamkeit widmen und bedanken uns für das entgegengebrachte Vertrauen!

Wiener Stadt-Honig

Honig aus WienIch gehe immer wieder gerne fremd – trotz eigenem „Bamberger Lagenhonig“ probieren wir unbedingt auch andere Lokalsorten. Diesmal aus Wien.

BeeLocal heißt die probierte Marke, die „lokal und biologisch“ hergestellt wird. Dahinter steckt eine junge „Urproduktions-Firma“, die von zwei „alten Hasen“ gegründet wurde und über 7.000 Völker zählt, unterstützt von 12 saisonal arbeitende Imker und auf 500 Standorten in „Wiener Gärten und Umlandgemeinden“ verteilt ist.

Unser Urteil: grobkristallisiert, so, wie wir es lieben; leicht nach Linde und Löwenzahn, mittel bitter-würzig – lecker! Der Preis von € 5,99 ist sicher fair, eher knapp kalkuliert.

Eine Bienen-InfoWabe für Bamberg

Bienen-InfoWabeNach einem gewissen Vorlauf sind wir nun soweit, unser neues Projekt bekannt zu machen. Noch ist nicht alles in „warmen Tüchern“, doch die Vorzeichen stehen gut. Daher haben wir für das Vorhaben, ein bauliches Zentrum als Anlaufstation für an Bienen, Honig und Imkerei Interessierte in Bamberg zu errichten, eine eigene Seite „Bienen-InfoWabe“ eingerichtet. Alles nähere dort!

Frühjahresversammlung der Honigerzeugergemeinschaft in Eltmann

Logo Honigerzeugergemeinschaft, HEG SüddeutschlandEinladung und Programm der HEG, Honigerzeugergemeinschaft Süddeutschland w. V. zur Frühjahresversammlung in der Stadthalle Eltmann, Marktplatz 8, am 08.03.2014 sind heraus.

Zwei Fachvorträge bereichern den Tag

Vor der Mittagspause von Josef Muhr: „Wachs, ein wertvoller Stoff aus dem Bienenvolk“, Gewinnung, Aufbereitung und Verarbeitung.

Nach der Mittagspause, zu der es zwei Essen nach Wahl gibt, spricht Fachberater Arno Bruder: „Rationelle Betriebsweise einer erwerbsorientierten Imkerei“

Programmablaufzeiten:

7.00 – 9.50 Uhr
Einkaufsmöglichkeit im Imkershop der HEG, Industriestraße 17c, 97483 Eltmann

Ab 8.30 Uhr
Saalöffnung mit Einkaufsmöglichkeit
Ab 9.00 Uhr
Imbissmöglichkeit

10.00 Uhr
Eröffnung der Versammlung in der Stadthalle, Marktplatz 8, 97483 Eltmann

11.00 Uhr: Fachvortrag I

12.00 Uhr: Mittagspause

13.00 Uhr: Fachvortrag II

ca. 14.30 Uhr: Ende

 

Wie war’s auf dem Honiglehrgang?

HonigbücherauswahlEin vertiefender Rundumschlag über Honig bot uns Fachberaterin Barbara Bartsch am 14.02.2014 in Breitengüßbach in ihrem zweiten Teil des Honiglehrgangs mit der Möglichkeit, einen Fachkundenachweis zu erhalten.

Die Spannbreite der Themen reichte von den Inhaltsstoffen des Honigs und seiner Verarbeitungsweise über die Qualitätskriterien in der Honigverordnung im Vergleich zum DIB bis hin zu rechtlichen Vorgaben beim Handel. Aber auch über die Nektarproduktion war einiges zu erfahren und über die wichtigsten Unterschiede von Blüten-, Heide- und Waldhonig. Mitgebracht hatte die kenntnisreiche Kollegin neben zahlreichen Folien auch eine Auswahl an Honig-Büchern. Der Abend endete mit einem Test, der gemeinsam ausgefüllt werden durfte, sogar unter Einbeziehung der Informationsbroschüre des Fachzentrums Bienen.

Folie NektarproduktionOb wir den Test bestanden haben, erfahren wir erst in einiger Zeit. Die Bescheinigung darüber erlaubt es, die Gläser unter dem Siegel des Deutschen Imkerbundes zu verkaufen. Das kann, muss man natürlich nicht unbedingt machen. So oder so empfiehlt es sich aber für alle Imker, auch für die langjährigen, hin und wieder einen Lehrgang zu absolvieren, um neue Erkenntnisse der Forschung parat zu haben. Denn der Kunde von heute ist kritischer als früher und möchte doch alles ganz genau wissen. Gut so!

Veranstaltet hat diesen kostenlosen Lehrgang der Imker und Bienenzuchtverein Bamberg Stadt und Land e. V., dem wir hiermit dafür danken. Wer sich für einen Lehrgang interessiert, kann sich von Bienen-leben-in-Bamberg.de die CD „Honig – von der Blüte bis auf den Frühstückstisch. D.I.B Honigschulung“ sowie die Broschüre ausleihen. Oder den Online-Lehrgang absolvieren. Einen Fachkundenachweis gibt es allerdings dafür leider nicht.

Neuauflage Essen & Trinken aus der Region Bamberg 2014/15

… und unsere Privatinitiative durfte den Leittext zum Produkt „Honig“ gestalten, was uns sehr gefreut hat! Siehe Seite 20 von Essen & Trinken aus der Region Bamberg – Verkaufsstellenverzeichns 2014/15 [PDF: 1,5 MB]

Honig unter dem Regionalsiegel Bamberg

Titelblatt Broschüre Regionalsiegel Verkaufsverzeichnig 2014-15Die 47-seitige Broschüre ist kostenlos im Rathaus am Maxplatz, im Tourismus & Kongress Service, Geyerswörthstraße 5, im Landratsamt Bamberg (Infothek) sowie bei den Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften, bei den Sparkassen (dort ab Ende Februar) und den Lizenznehmern erhältlich.

Mit uns, die wir in Sachen „Bamberger Lagenhonig“ im Augenblick leider ausverkauft sind (ab Juni anfragen!), bieten übrigens weitere elf Imkereien das süße und heilkräftige Ur-Produkt unter dem Regionalsiegel „Region Bamberg – weil’s mich überzeugt!“ an. Sie garantieren nachweisbar eine regionale Erzeugung und Verarbeitung nach bestimmten Kriterien. Beim Honig ist es beispielsweise, dass er zu mind. 80% an Standorten in der Region gewonnen wird und der Honigverordnung entspricht.

Liste der Honiganbieter, hier in der Reihenfolge der Postleitzahlen:

  • 89555 Steinheim, Imkerei Friedrich (Demeter)
  • 92256 Hahnbach, Imkerei Marianne Metzner
  • 96047 Bamberg, Bienen-leben-in-Bamberg.de
  • 96049 Wildensorg, Schaf- und Ziegenhof Lips
  • 96114 Hirschaid, Imkerei Schiller
  • 96114 Hirschaid, Imkerei von Tettau
  • 96123 Pödeldorf, Imkerei Kaiser
  • 96135 Stegaurach-Mühlendorf, Imkerei Litzlfelder
  • 96138 Burgebrach, Imkereiprodukte Michael Metzner
  • 96138 Burgebrach-Grasmannsdorf, Imkerei Honigtraum Carmen Vollmuth
  • 96170 Lisberg-Trabelsdorf, Imkerei Meissner
  • 97475 Zeil am Main, Haßberg-Imkerei Hau

Sicherlich bzw. hoffentlich gibt es weitere Imker, die in Ihrer Nachbarschaft Honig anbieten. Bitte unterstützen Sie sie durch Ihren Honigkauf! Denn die Bestäubungsleistung der Bienen – und durch ihre schiere Volksstärke gerade die der Honigbienen – kommt den umliegenden Pflanzen zugute. Allen voran der Obst- und Gemüsepflanzen und Beeren, die wir und Kleingetiert wollen und brauchen.

Weiterführende Informationen

Wer mehr zum Honig erfahren möchte: heute, 14.02.2014, um 19 Uhr startet der zweite Teil des Honiglehrgangs in Breitengüßbach – einfach kommen.

Wer mehr zur Imkerei erfahren möchte: am 08.03.2014 starter der Imker-Anfängerkurs in Debring, mit späteren Lehrbienenstandsbesuchen in Burgebrach.

Wer mehr zur Biene erfahren möchte: im Mai starten zwei VHS-Kurse mit uns als Referenten. Außerdem freut sich der Imker und Bienenzuchtverein Bamberg Stadt und Land e. V. über Gäste am Imkerstammtisch in Unterhaid, jeden 1. Donnerstag ab 18.30 Uhr. Oder Sie rufen uns einfach an.

Der Countdown zum Don Bosco-Weihnachtsmarkt läuft …

Ilona und Reinhold am Don Bosco-Weihnachtsmarkt 2012… und damit zum 4. Honig- und Imker-Mitmach-Markt 2013 von Bienen-leben-in-Bamberg.de. Ein Adventsmarkt ausnahmsweise einmal WIRKLICH für die ganze Familie. Darauf legen Emil Hartmann und sein Team des Don Bosco Jugendwerks großen Wert.

Mini-HonigmarktDie „Bamberger Schulbiene“ und Schulimker Reinhold konnten im laufenden Jahr viele Erfahrungen im Umgang mit (Schul-)Kindern sammeln. Am 14. und 15. Dezember 2013 (3. Advent) bestücken wir im Gebäude des Kinderhorts „Boscolino“ nicht nur einen Stand mit Honig im Glas und zum Selberzapfen sowie verschenkfertig eingepackten Honig-Nebenprodukten (wir haben schon mal probeaufgebaut, siehe Foto), sondern laden auch ein zum Wabenausstechen und Rätselraten.

Damit es der ganzen Familie Spaß macht, ist für JEDES Alter – vom Moggäla bis zum G’scheidala – ein passendes Mitmach-Rätsel dabei. Setzt euch zu uns, genießt leckere Honiggetränke und rätselt rund um Honig-Bienen-Imkerei. Alle erhalten ein kleinen Mitmach-Geschenk, egal, ob ihr die richtige Lösung gefunden habt oder nicht.

Am 3. Adventssonntag wird zudem Anne-Sophie, sozusagen das „Nürnberger Weihnachtsengala“, als himmlische Abgesandte aus der Frankenmetropole nach Bamberg einschweben. Sie singt romantische Christmas-Pop-Songs, jeweils um 14, 15 und um 16 Uhr.

LorberhofRomantisch ist überhaupt das ganze Ambiente des Weihnachtsmarktes, allein der Lorberhof (St. Josefsheim) ist bereits den Anstieg auf den Jakobsberg wert!

Hier die Kerndaten

Willkommen zum „4. Honig- und Imker-Mitmach-Markt“ anlässlich des Don Bosco Weihnachtsmarktes 2013

Ort: im St. Josefsheim (Jakobsplatz 15, 96049 BAMBERG)

Sa., 14. Dezember 2013 | 13.30 – 20.00 Uhr
So., 15. Dezember 2013 | 11.00 – 19.00 Uhr

  • Zu Fuß etwa 30 Minuten (2,4 km) vom Bahnhof (zur Karte)
  • Mit dem Bus (verschiedene Linien), jeweils mit Umstieg am ZOB in die Linie 910 (Fahrtrichtung Klinikum bzw. Wildensorg, Ausstieg “Jakobsberg”) in 17-20 Min. und einer eher übersichtlichen 30-Minuten-Taktung
  • Mit dem Auto – bitte nicht! Falls unbedingt doch, dann umliegende Parkhäuser anfahren oder den Parkplatz des Ordinariats Jakobsplatz 8.

Himmlische BAmbrosius-Feier

Gäste am BAmbrosiustag 2013Da staunte unser Heiliger Ambrosius nicht schlecht. Seine Gäste schienen kundig zu sein, gleichwohl sie noch auf Erden, genauer gesagt, am Obstmarkt 10 weilten. „Im Himmel wird nicht geknarzt“, lautete der Titel des druckfrischen Bändchen unseres eremitierten Symphonikus, Klaus Karger, der einige Geschichten aus seiner Zeit als Schlagzeuger daraus während unserer Adventsfeier am BAmbrosiustag, den 7.12., zum Besten gab. Im Anschluss gab’s signierte Exemplare. Allerdings mussten wir einige Bände glatt noch nachkaufen gehen. Ausnahmsweise kam uns die lange Einkaufsnacht einmal gelegen. Klaus Karger signiert sein Buch

Was unsere Gäste bewegte

Neben weiteren literarischen Texten – immer wieder herrlich Wilhelm Busch’s „Verlust der Ähnlichkeit“ – galt es auch, zahlreiche interessierte Fragen zu Bienen und ihrer Zukunft zu beantworten. Dabei unterstützten uns zwei Imkerfreunde, wobei Sabine leider berichten musste, dass 6 von 8 ihrer Völker justament eingegangen sind.

"Altar" für den Heiligen AmbrosiusWir widmeten nicht umsonst diesen Abend unserem Schutzheiligen der Bienen, Imker, Lebküchner und Wachszieher. Und des Lernens. Hoffen wir, die Menschheit hat das Lernen nicht bereits verlernt und verzichtet endlich auf die schädlichen Pestizide. Denn diese hat Sabine als Ursache im Verdacht, sind ihre Völker doch von Äckern umgeben. An der mangelhaften Varroabehandlung kann es nicht gelegen haben, immerhin ist unsere Kassiererin im Imker und Bienenzuchtverein Bamberg Stadt und Land e. V. sachkundig beraten.

Mini-HonigmarktUm so mehr freuten wir uns über Conny Knopp vom „Malort“, die – angeregt durch das Radiointerview zur Schulbiene – zu uns gefunden hat. Und nun glücklich darüber ist, mit gutem Gewissen wieder Honig essen zu dürfen. Denn dass die Honigentnahme den Bienen eher nützt als schadet, konnten wir fachlich überzeugend vermitteln. Wir sind jetzt natürlich gespannt, wie ihr unser „Wildensorger“ aus unserem Mini-Honigmarkt schmecken wird, mit dem sie den Wiedereinstieg in die süße Welt der Bienen beginnen wird.
Es ist so wichtig, mit regional hergestellten und gekauften Honig unsere Imker zu unterstützen. Sorgt es doch dafür, dass es viele Honigbienen gibt, die allein durch ihre Masse zu einer ausreichender Befruchtung unserer heimischen Obst-, Gemüse- und Beerenkulturen enorm beitragen.

All unseren weiteren lieben Gästen – Anja und Franz aus der Fischerei, Ernie und Cornelia vom Mittleren Kaulberg 44 (wer übrigens zu Weihnachten noch dringend ein Möbel aufzumöbeln hat, ist hier an der richtigen Adresse!), Christian vom Cherbonhof – sagen wir Dank‘ fürs Kommen und Mitfeiern! Wir fanden’s wunderbar mit euch und freuen uns bereits aufs nächste Jahr, den 7.12., wenn es wieder heißt: „Adventskaffe am BAmbrosiustag!“

Nächster Termin von Bienen-leben-in-Bamberg.de, an dem ihr uns kennenlernen könnt, ist der 3. Advent zum Don Bosco-Weihnachtsmarkt am Jakobsberg im Lorberhof. Unseren Stand findet ihr im angrenzenden Kinderhort Boscolino.
Sa., 14. Dezember 2013 | 13.30 – 20.00 Uhr
So., 15. Dezember 2013 | 11.00 – 19.00 Uhr

Einladung zum BAmbrosiustag am Tag des Honigs 2013

Anlass? Internationaler Tag des Honigs, Tag der Bischofsweihe des Hl. Ambrosius, Schutzpatron der Bienen, Imker, Lebküchner, Wachszieher und des Lernens
Wo? Obstmarkt 10 (3. Stock), 96047 BAMBERG
Wann? Traditionell am Tag des Honigs (Namenstag des Hl. Ambrosius)
Lebkuchen vom FraunholzSa., 7. Dezember 2013 | 15.00 – 18.00 Uhr
Was? Gemütlicher, literarisch-kullinarischer Adventskaffee

  • mit Original Nürnberger Lebkuchen von Fraunholz (glutenfrei)
  • selbstgebackener Kuchen (gf, auch vegan)
  • Metverkostung
  • Waldhonig zum Selberzapfen
  • Kleine literarische Kostproben von Apollonia Mellifera rund um das Thema Honig, Bienen, Imkerei
  • Weihnachts-Honigshop mit schönen Geschenkideen

Anmeldung? Bitte ja, auch kurzfristig. Platz für 15 Personen – Teledaten hier
Kosten? Kaffee umsonst, die Met-Verkostung ist für Kultürla-Mitglieder kostenfrei. Alle anderen dürfen spenden. Sie unterstützen damit die Arbeit der „Bamberger Schulbiene“.