1000 Euro Spende von der Sparkasse Bamberg

Logo Sparkasse BambergFantastisch! 1.000 Euro Spende von der Sparkasse Bamberg an die Bamberger Schulbiene!  Sparkassenchef und Vorstandstandsvorsitzender Konrad Gottschall persönlich hat sich für diese Spende stark gemacht. In Facebook, wo Herr Gottschall auf die Schulbiene und ihr „Nektar-Sammeln“ aufmerksam wurde, betonte er:

„Idee und Projekt finde ich super, wir brauchen dringend unsere Bienen!“

Sparkassen-FörderbestätigungEin wahres Wort! Dem er sogleich Taten folgen ließ. Die Förderbestätigung lag gestern in unserem Briefkasten (siehe Bild).

Dass es Konrad Gottschall nicht beim Wort belassen würde, darüber gab es bei Gisela Schlenker, medizinisch-technische Assistentin, keine Zweifel:

Ich bin sicher, dass Herr Gottschall sicher zum Erreichen des Ziels beitragen wird. Die Sparkasse Bamberg unterstützt immer wieder gerne sinnvolle Einrichtungen!

Und auch Claudia Meyer, Heilpraktikerin, wagte zu hoffen:

Wow, das wäre suuuuper!!!

Ja, das ist es wirklich! Ein willkommener Motivationsschub, den wir dringend brauchten. Unser Hauptziel ist, das Bienensterben zumindest in Bamberg aufzufangen. Wir brauchen Jungimker mit viel Verständnis für die auch den Menschen fatale Situation. Ohne Bienen keine oder viel zu geringe Bestäubungsleistung unseres Obstes und vieler Gemüsesorten, wie zum Beispiel Karoddn, also Möhren/gelbe Rübe … Daher werden wir in alle Bamberger Schulen gehen und Aufklärungsarbeit leisten.

Was werden wir mit der Sparkassen-Spende tun?

Mit der Spende wird, sobald eingegangen, zunächst die Kasse in unserem Crowdfunding-Projekt bei Startnext gefüttert. Hier brauchen wir noch bis zum 17.5.2013 eine hübsche Summe, um das vorgenommene Finanzierungsziel von 8.000 Euro zu erreichen. Gelingt es uns nicht, ginge alles mühselig gesammelte Geld an die Spender zurück. Das wäre schade, aber so sind nun einmal die Plattform-Regel, die da lautet: „Alles oder nichts“.

Die Sparkassen-Spende jedoch betrifft dies nicht, denn die wird ja von uns direkt eingezahlt, also auch wieder an uns direkt zurückgezahlt – so oder so. Sie bringt uns ein ganzes Stück weiter.

Für den Unterricht an unseren Lehrbienenständen wollen wir zum Beispiel die Schulklassen mit Imkerhüten ausstatten. Wir schaffen eine Modellbiene an und Lehrmaterial wie Bücher, Plakate, Videos, Filme etc.. Außerdem knapsen wir Zeit vom Brotberuf ab, um ein klassen- und fächerübergreifendes Spiralcurriculum für alle Schularten zu erstellen. Nähere Informationen bekommt man auch über unsere ausführliche Projektbeschreibung samt Video von der „Bamberger Schulbiene“. Schaut doch mal rein!

Und schaut auch am Freitag, 3.5.2013 zu uns an den Obstmarkt 10. Da könnt ihr euch überzeugen, dass es uns wirklich gibt. Wir zeigen ab 19 Uhr den Film „More than Honey“, der uns eine Grundlage für Information und Diskussion mit Ihnen bietet. Nähere Info hier. Wer weiß, vielleicht treffen Sie ja auch den edlen Spender hier an? 😉

„More than Honey“ – preisgekrönter Film in Bamberg

More than honeyWas? Film „More than Honey“ mit Info und Diskussion
Wann? Freitag, 3.5.2013, Beginn 19:00 Uhr,
Ende der Filmvorführung gegen 21.00 Uhr
Wo?
Bamberg, Obstmarkt 10, 3. Stock (kein Aufzug)
Karten? Erhältlich gegen eine Spende für die „Bamberger Schulbiene“
– am 28.4.2013 zum „Tag der offenen Gärtnereien“ in der Hofstadt-Gärtnerei Dechant, Lehrbienenstand von Bienen-leben-in-Bamberg.de
– direkt bei Bienen-leben-in-Bamberg.de, Obstmarkt 10, 3. Stock

Bitte Karten 1 Tag vorab des Termins beim Veranstalter abholen, da keine Abendkasse möglich!

Die Filmvorführung findet im gemütlich-privaten Rahmen statt. Für Snacks, auch glutenfreie, sowie Getränke ist gesorgt. Telefonische Auskunft und Reservierung ab dem 26.04.2013.

More than Honey, ein mehrfach preisgekrönter Doku-Film von Markus Imhoof, ist einer jener Filme, die man einfach gesehen haben muss. Tolle Makroaufnahmen, trotz der Brisanz des Themas „weltweites Bienensterben“ faszinieren die Landschaftsaufnahmen und menschlichen Porträts von Imkern und Bienenzüchtern aus verschiedenen Ländern.

Siehe auch „Volles Haus im Lichtspiel – Bienenfilm und Diskussion“ / Wer war noch nicht in „More than Honey?“ – Trailerserie mit 10 Clips / „More than Honey“ – more than nice pictures (dt.)

Übergabe der Bienenpatenbeute an Carmen Dechant

Bienenpatin Carmen Dechant bei der Übergabe ihrer Patenbeute durch die Bamberger Schulbiene, Ilona Munique von "Bienen-leben-in-Bamberg.de"

Bienenpatin Carmen Dechant bei der Übergabe der Patenbeute durch die Bamberger Schulbiene, Ilona Munique von „Bienen-leben-in-Bamberg.de“

Zur 6. Bamberger Gartenmesse “Blüte & Ambiente” nahm Carmen Dechant von der Hofstadt-Gärtnerei am 14.4.2013 auf der Zwiebeltreterbühne ihre Bienenpatenbeute entgegen. Ilona Munique und Reinhold Burger konnten mit dem Beitrag der Gärtnerin für ihre Privatinitiative “Bienen-leben-in-Bamberg.de” eine Bienenwohnung (Beute) im Wert von € 160 Euro anschaffen.

Wie im vorangegangenen Weblog berichtet, war die beliebte Bamberger Gartenmesse auf der Böhmerwiese eine schöne Bühne für diesen nicht nur symbolischen Akt. Denn im Anschluss an die Messe, zu der Carmen mit ihrem Mann, Michael Dechant, einen Stand unterhielt, wurde die Patenbeute in die Hofstadt-Gärtnerei gebracht. Hier gibt es mit 4.444 Quadratmeter ausreichend Fläche ohne allzu großen Publikumsverkehr, jedoch mit einem Meer an Stauden, Blumen und Kräutern.

"Carmen

Die Bienenwohnung steht dort bereit für einen noch zu ziehenden Ableger. Er wird außerdem genutzt, um zum Beispiel im Rahmen des Projekts „Bamberger Schulbiene“ Kindern und Jugendlichen als Anschauungsobjekt zu dienen. Und ganz aktuell als Lehrbienenstand am „Tag der offenen Gärtnereien“ am 28.04.2013.

Carmen Dechant, Gärtnerin „der Liebe wegen“, besiegelte die neue „Einliegerwohnung“ mit einem Gedicht, welches die Innigkeit zur Gärtnerkultur, aber auch deren (weibliche) Leiden zum Gegenstand hat. In diesem Video ist die Patenbeutenübergabe mit anschließendem Mundartgedicht aufgezeichnet.

Die Initiatoren von Bienen-leben-in-Bamberg.de lassen sich über die zweijährige Bienenpatenschaft hinweg etliche Aktivitäten einfallen. Die Bienenpatenschaft von Carmen Dechant beispielsweise begann mit einer offizielle Übergabe der Patenurkunde im Januar 2013. Weitere Aktivitäten miteinander sind Bienenpatentreffen, unsere „Honig-Versuchsküche“, Filmvorführungen (die nächste voraussichtlich am 24. und 25.05.2013, 19.00 Uhr mit dem Doku-Film „More than honey“, im Obstmarkt 10) und Mitmach-Tage beim Honigschleudern und -abfüllen u. v. m.

Je nach Lust, Laune und Zeit können unsere Patinnen und Paten bei allen Aktivitäten zuschauen und mitmachen. So wachsen sie mit ihren jeweiligen Völkern – und natürlich auch mit uns! – immer mehr zusammen. „Der Beginn einer wunderbaren Freundschaft!“

Geburt einer Königin

Bamberger GartenmesseDiese Tage beginnt die 6. Bamberger Gartenmesse. Und mit ihr unser Filmvortrag „Geburt einer Königin“ im Vortragssaal der Gärtnerei Böhmerwiese, Heiliggrabstraße 57. Am Samstag und Sonntag, 13. und 14. April 2013, jeweils um 11.30 Uhr, erzählen wir ein wenig aus dem Lebensablauf Euer Majestät und zeigen dazu ein paar Ausschnitte aus dem Dokumentarfilm „More than honey“.

Der im Oktober 2012 erschienen Film erfreut sich wachsender Beliebtheit. Daher hatte Senator-Film sich entschlossen, die für Mitte März geplante Freigabe der Vorführlizenz auf Juni zu verschieben. Nun, da wir also leider doch noch eine Gebühr, wenn auch eine reduzierte, bezahlen müssen, hoffen wir auf noch mehr Spenden. Denn dazu ist unser Angebot gedacht: dass wir auf die Notsituation der Bienen aufmerksam machen und für sie Spenden einsammeln. Denn Honig sammeln können sie besser als wir, leider jedoch auf zunehmend für sie leeren oder nicht appetitlichen Feldern. Ausgegeben wird das Geld für das Projekt „Bamberger Schulbiene“, die Jungimker heranziehen und Aufklärungsarbeit leisten möchten.

Wir freuen uns außerdem, wenn Sie uns an unserem Stand besuchen kommen. Es erwarten Sie Rätsel für Groß und Klein, bei denen es keine Verlierer gibt, Honigverkostung (kein Verkauf!), ein Lehrbienenstand (keine Angst, es sind keine echten Bienen dabei!) und viele Informationen rund um die Imkerei. Wir sind im hinteren Teil gleich neben dem Hubwagen, also leicht zu finden. Bis bald!

Berühmte Bienenforscher

Eine Liste mit berühmten Bienenforschern, beginnend mit Jan Swammerdam (1637-1680) und endend mit Prof. Dr. Lindauer (1918-2008) stellte die Hobby Imkerei Schade samt Kurzsteckbrief und Konterfei zusammen. Sehr schön. Schade nur, dass sie derzeit nicht weitergeführt wird. Hinzuzufügen wären sicherlich der Bienenwissenschaftler Dr. Gerhard Liebig (1948) und – als einzige Frau (kann das sein?!) – die Biologin Dr. Pia Aumeier (1954).

Die Standardwerke der beiden finden sich selbstverständlich in unserer Literaturliste wieder.

Warming-up der Bamberger Schulbiene

Sie hat’s getan! Der Warming-up-Film zum allerersten Crowdfunding-Projekt der Bamberger Schulbiene ist auf Youtube zu sehen. In Kürze folgt der Hauptfilm.

Crowdfunding ist das Finanzieren von tollen Projekten über ein (virtuelles) Netzwerk bzw. über die breite Öffentlichkeit. Unterstützer erhalten ihr auf ein Treuhandkonto überwiesenes Geld wieder zurück, falls das angepeilte Finanzierungsziel innerhalb eines bestimmten Zeitraumes nicht erreicht wurde. Doch steht es 50:50, dass es klappt. Mit euerer Hilfe!

Die Biene zur Grünen Woche Berlin

Insgesamt bewertet der Deutsche Imkerbund seine Teilnahme an der Messe positiv. „Das Interesse an der Biene und ihrer Lebenssituation ist hoch und wächst in der Bevölkerung. Das unterstützt unsere Arbeit sehr“, so Petra Friedrich, Pressesprecherin des Verbandes.

Unter dem Titel „Breite Bühne für die Biene“ berichtet Finanznachrichten.de (!) über die Internationale Grüne Woche in Berlin 2012. Podiumsdiskussionen gab es zum Thema „Bienen und Agrarpolitik“ mit dem Schwerpunkt des Pflanzenschutzmitteleinsatzes und zu den so genannten „Eh-da-Flächen“, also den Flächen, die ohnehin da sind, wie „Straßenbegleitgrün“ oder entlang Entwässerungsgräben, mithin Potential für bienengeeignete Pflanzen.

Insgesamt sind über 11.400 Heim- und Haustiere zu sehen, vom Regenwurm über drei Bienenvölker bis zum Elch – so die Presseinformation vom 26.01.2013. Schön, dass von all den vielen Tieren explizit unser Lieblingstier aufgezählt wurde! Und weiter ist zu lesen:

Bienen auf dem ErlebnisBauernhof live beobachten, Honig zum Probieren!

Bei vielen Nutzpflanzen – dazu gehören vor allem Raps, Obst oder Gemüse – trägt die Biene zur Steigerung von Ertrag und Qualität bei. Die Landwirtschaft ist aber nicht nur Nutznießer der Bestäubung, sondern gleichzeitig auch wichtiger Nahrungslieferant für die Bienen. Eine tolle Symbiose also, die heute auf dem ErlebnisBauernhof im Mittelpunkt steht. Dazu gibt es ein Bienenvolk in einem echten Bienenstock zu bewundern. Die Initiative „Innovation & Naturhaushalt“ zeigt auf dem ErlebnisBauernhof, mit welchen Errungenschaften in Landtechnik, Forschung und Agrarökologie es gelingt, die empfindliche Balance zwischen Nutzen und Erhalt der natürlichen Ressourcen auszutarieren.

Süße Weihnachten von Bienen-leben-in-Bamberg.de

1. Honig- und Imker-Mitmach-Markt 2012Allen Bienenfreunden wünschen wir eine süße Weihnachtszeit und ein Gesundes Neues Jahr!

Süßes und Gesundheit müssen kein Widerspruch sein. Sofern das Zähneputzen nicht vergessen wird! Obwohl – unser Imkervater schwört darauf, dass der Honig nicht schädlich für die Zähne sei. Nun, darauf würde ich mich jetzt trotz aller Begeisterung für dieses Ur-Naturprodukt nicht verlassen.

Doch wo er Recht hat … die Bestandteile von Honig können sich sehen lassen. Der Honigfächer de Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen (PDF) führt neben Traubenzucker, Fruchtzucker und ein knappes Fünftel Wasser sowie Mehrfachzucker auch Fermente, Vitamine, Mineralien, Säuren, Aminosäuren, Hormone, Inhibine und 50 (!) Duftstoffe auf.

Ups, Hormone!? Ja, eines, nämlich das Acetylcholin (ACh) ist einer der wichtigsten Neurotransmitter in lebendigen Organismen, so auch im Menschen. Zuständig ist es für die Übertragung von Nervenimpulsen ans Herz. Absolut spannend für mich als Erwachsenenbildnerin ist der Zusammenhang mit dem vegetativen Nervensystem. Gut verständlich ist das in der Wikipedia beschrieben.

Bevor es hier allzu wissenschaftlich wird – lasst uns jetzt einfach Weihnachten genießen!

Ihre Imker Ilona Munique und Reinhold Burger von Bienen-leben-in-Bamberg.de

„Da kuckst du!“ Anschauungsobjekte in Bamberg

ImkereiwerkzeugEs gibt einiges zu sehen auf unserem 1. Honig- und Imker-Mitmach-Markt am 3. Adventswochenende, 15. und 16.12.2012 in Bamberg. Die beschrifteten Imkereigeräte dürfen Kleine und Große in die Hand nehmen und begutachten. Praktisch, denn damit lässt sich gleich auch eine der Fragen lösen, die beim Rätselspaß für Klein und Groß gestellt wird. Eine von fünf Fragen in der Kategorie „G’scheidala“, also Erwachsene und Profis, lautet:

Aus welchen Teilen besteht eine Beute?
A. Windel
B. Deckel
C. Zarge
D. Rähmchen
E. Fluglochkeil
F. Absperrgitter

Übrigens: auch diejenigen, die am Samstag und Sonntag nicht den Weg zum Jakobsplatz zum “Alternativen Kunsthandwerker Weihnachtsmarkt” im St. Josefsheim (Don Bosco – Jugendwerk) und zu unserem Stand finden, können hier mit rätseln. Die Auflösung findet sich im Bienen-Glossar von bee-info.com, welches ich bei der Gelegenheit einmal vorstellen möchte.
Noch ein wenig umfangreicher ist das Glossar von Die Honigmacher.
Begriffe der Imkerei – kleines interaktives Lexion von Imkerei Mikley Cottenweiler
ist gar nicht so klein, wie es tut. Viele Bilder ergänzen die gut untereinander verlinkte Begriffesammlung.

Kostenloser Bienenweidekatalog erschienen

Kostenlos zum Download ist der umfangreiche, reichlich bebilderte und mit Tabellen bestückte Bienenweidekatalog, herausgegeben vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg (MLR). Der Untertitel lautet „Verbesserung der Bienenweide und des Artenreichtums“ und richtet sich an alle, die sich „für den Schutz von Bienen interessierten“, so agrarheute.com in seiner Rezension [Link inaktiv 13.3.19] vom 21.11.2012.

[Update 22.03.2018: Downloadlink Bienenweidekatalog oben ist aktualisiert; Die Rezension auf agrarheute.com ist nicht mehr online.]

Der Katalog gibt „konkrete Tipps und Hinweise zum Ausbau des Nahrungsangebotes für Wild- und Honigbienen und zur Verbesserung der Lebensgrundlagen blütenbesuchender Insekten insgesamt.“

Dem Bienenweidekatalog beigesellt ist eine Datenbank, „in welcher die im Katalog empfohlenen sowie weitere Pflanzenarten nach unterschiedlichen Kriterien recherchiert werden können.“