Archiv der Petitionen und Kampagnen gegen Bienensterben und Pestizideinsatz

[Zu aktuellen Petitionen und Kampagnen geht es hier.]

ARCHIV abgeschlossener Aktionen (bis 02.07.2018)

Organisation: Avaaz – die Welt in Aktion (Sitz: New York)
Um was es geht: 10 Minuten, um Bienen zu retten. Europa hat gerade eine öffentliche Umfrage gestartet, die helfen könnte, Bienenschädlinge vollkommen zu verbieten. Unsere Regierungen haben eine Abstimmung zu diesem Thema wieder und wieder vertagt. Dies ist nun unsere Chance, Druck auszuüben. Wenn wir diesen Prozess mit Forderungen nach einem Vollverbot überfluten, können wir dazu beitragen, dass es umgesetzt wird — der nächstmögliche Abstimmungstermin ist in nur wenigen Wochen.
Link zur Anleitung, wie die EU-Umfrage ausgefüllt werden kann.
[Letzter Zugriff: 03.07.2018]

Organisation: Umweltinstitut München e. V.  (Sitz: München)
Um was es geht: Platzverweis für Bienengifte! Platzverweis für Bienengifte!
Pestizide gefährden Bienen und andere Insekten. Um rund 76% ist deren Zahl in den letzten 30 Jahren zurückgegangen. Schreiben Sie jetzt den Ministerinnen für Landwirtschaft und Umwelt, damit sie die schlimmsten Insektengifte von den Äckern verbannen!
Link zur Petition
[Letzter Zugriff: 03.07.2018]

Organisation: AVAAZ – die Welt in Aktion (Sitz: weltweit bzw. New York)
Um was es geht: „Endspurt bei Glyphosat“ Schreiben an Angelika Merkel und Agrarminister Christian Schmidt, dass sich Deutschland bei der Abstimmung der EU-Kommission, die Notfallverlängerung zu Glyphosat zu genehmigen, enthält.
Link zur Kampagne (Unterschrift mit E-Mail)

Organisation: SumOfUs.org – Fighting for people over profits / Menschen vor Profit (Sitz: New York)
Um was es geht: „Erreichen, dass Bayer, BASF und Syngenta ihre Klage gegen die EU Kommission fallen lassen“ (Hier SZ-Artikel zum Hintergrund)
Link zur Kampagne (Unterschrift)

Organisation: Change.org e. V. (Sitz: Berlin)
Um was es geht: Glyphosat-Votum: Untersuchung und Konsequenzen gegen Agrarminister Christian Schmidt, CSU. Die Petition richtet sich an Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Bundesregierung.
Link zur Petition
[Letzter Zugriff: 01.12.2017]

Organisation: Avaaz – die Welt in Aktion (Sitz: New York)
Um was es geht: Rücktrittsforderung zu Christian Schmidt. „Ein Mann hat gestern über das Schicksal von 500 Millionen Menschen gerichtet: Landwirtschaftsminister Schmidt. Im Alleingang hat er eine fünfjährige Verlängerung von Glyphosat durchgedrückt. Es ist unfassbar! Er hat dreist gelogen und die Interessen der Industrie vor die der Bürger gestellt. Lasst uns mit nur einem Klick seinen Rücktritt fordern und den Aufruf überall teilen!“
Link zur Petition
[Letzter Zugriff: 29.11.2017]

Organisation: Campact! – Bewegt Politik. (Sitz: Verden / Aller)
Um was es geht: „Der Monsanto-Minister muss gehen! Mit Tricks und Täuschung  setzt Agrarminister Schmidt in Brüssel fünf weitere Jahre Glyphosat durch. Wir fordern: Schmidt muss gehen – und die nächste Regierung das Glyphosat-Aus für Deutschland beschließen. Unterzeichnen Sie jetzt unseren Eil-Appell.“
Link zur Petition
[Letzter Zugriff: 29.11.2017]

Organisation: Foodwatch e. V. (Sitz: Berlin)
Um was es geht: „In einem beispiellosen Vorgang hat Agrarminister Christian Schmidt die Zulassung des umstrittenen Pestizids Glyphosat in der EU für weitere fünf Jahre erwirkt. Er hat dabei nicht nur SPD-Umweltministerin Barbara Hendricks brüskiert, sondern hunderttausende Verbraucherinnen und Verbraucher vor den Kopf gestoßen, die für ein Verbot kämpfen. Sofort nach der Entscheidung in Brüssel hat Frankreich ein nationales Verbot von Glyphosat angekündigt. Ein solches Verbot ist auch in Deutschland möglich! Schreiben Sie jetzt an den SPD-Vorsitzenden Martin Schulz und fordern Sie ihn auf, ein Glyphosat-Verbot bei den anstehenden Koalitionsgesprächen zur Bedingung zu machen!“
Link zur Petition
[Letzter Zugriff: 03.07.2018]

Organisation: Greenpeace e. V. (Hamburg)
Um was es geht: „Totalherbizid Glyphosat weiter zugelassen“. Wir haben für Sie einen Online-Aufruf an den SPD-Vorsitzenden Martin Schulz vorbereitet. Fordern Sie die SPD auf, in den anstehenden Gesprächen mit der CDU/CSU durchzusetzen, dass die kommende Bundesregierung Glyphosat umgehend in Deutschland verbietet. Greenpeace will den starken Artenrückgang der letzten Jahre in Europa stoppen. Deshalb: Lassen Sie uns den Eklat nutzen! Machen Sie jetzt mit – für ein nationales Verbot von Glyphosat in Deutschland.
Link zur Petition
[Letzter Zugriff: 03.07.2018]

Organisation: Umweltinstitut München e. V.  (Sitz: München)
Um was es geht: Eil-Aktion: Der Monsanto-Minister muss gehen! Mit seinem Alleingang hat Schmidt dafür gesorgt, dass das umwelt- und gesundheitsschädliche Gift weiter auf unseren Äckern landet. Denn ohne die Zustimmung der Bundesrepublik hätte es unter den Mitgliedstaaten keine Mehrheit für das Ackergift gegeben. Schmidt hat nicht nur Umweltministerin Hendricks (SPD) übergangen, sondern auch mehr als 80 Prozent der Menschen in Deutschland, die für ein Verbot des Gifts sind.
Ein Minister, der für die Durchsetzung von Konzerninteressen so weit geht, demokratische Grundsätze zu missachten, darf nicht länger im Amt bleiben! Beteiligen Sie sich jetzt an unserer gemeinsamen Eil-Aktion mit Campact und fordern Sie Kanzlerin Merkel auf, Minister Schmidt vor die Tür zu setzen!
Link zur Petition
[Letzter Zugriff: 29.11.2017]

Organisation: Campact! – Bewegt Politik. (Sitz: Verden / Aller)
Um was es geht: „Kein Jamaika mit Glyphosat!“ Weitere zehn Jahre Glyphosat auf unseren Feldern? Darüber entscheidet die EU bereits am Mittwoch. Es sieht so aus, als wolle die Kanzlerin das Ackergift nicht verbieten. Doch mit den Jamaika-Verhandlungen haben die Grünen ein Ass im Ärmel – jetzt müssen wir sie dazu bringen, es auch zu ziehen. Damit Merkel Nein sagt zu Glyphosat. Bitte unterzeichnen Sie jetzt unseren Eil-Appell.“
Link zur Kampagne (Unterschrift)
[Letzter Zugriff: 22.10.2017]

Organisation: SumOfUs.org – Fighting for people over profits / Menschen vor Profit (Sitz: New York)
Um was es geht: „An Bündnis90/Die Grünen: Sorgen Sie für ein deutsches „Nein“ zu Glyphosat!“ Appell mit dem Hintergrund, dass am 25.10.2017 die EU-Länder entscheiden, ob das EU-weite Glyphosatverbot kommt ob die Zulassung für das Ackergift verlängert wird.
Link zur Kampagne (Unterschrift)
[Letzter Zugriff: 03.07.2018]

Organisation: WeMove.eu – Wir bewegen Europa. WeMove Europe SCE mbH (Sitz: Berlin) in Kooperation mit Share e. V. u. WeMove Europe gGmbH
Um was es geht: „Fusion von Bayer und Monsanto stoppen!“ Appell an Wettbewerbskommissarin Margarethe Vestager und an die Europäische Kommission: Eine Fusion von Bayer und Monsanto wäre eine Katastrophe für unsere Landwirte und fatal für Natur und Artenvielfalt. Wir fordern deshalb: Sagen Sie Nein zu dem Mega-Deal und verhindern Sie, dass wir Menschen und die Umwelt schweren Schaden nehmen. Wir verlangen außerdem, dass Sie ihre Entscheidungsfindung vollständig transparent machen.
Link zur Kampagne (Unterschrift)
[Letzter Zugriff: 18.07.2017]

Organisation: SumOfUs.org – Fighting for people over profits / Menschen vor Profit (Sitz: New York)
Um was es geht: „An die Regierungen der EU-Staaten: Unterstützen Sie ein EU-weites Verbot von Neonikotinoiden / Bienenkiller-Pestiziden!“
Die EU-Kommission plant ein weitreichendes Verbot von Neonikotinoiden  den berüchtigten Bienenkiller-Pestiziden. Dieses Verbot wäre ein Meilenstein für den Bienenschutz! Doch der Vorschlag der EU-Kommission benötigt die Zustimmung der Mitgliedsstaaten. … Deshalb ist es jetzt so wichtig, dass unsere Regierungen von uns Bürgerinnen und Bürgern hören. Auf einem EU-Treffen Mitte Mai werden sich die Mitgliedsstaaten zu dem Vorschlag äußern – wir haben also nicht mehr viel Zeit, um Einfluss zu nehmen.
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[Letzter Zugriff: 27.08.2017]

Organisation: Avaaz – die Welt in Aktion (Sitz: New York)
Um was es geht: Monsantos Supergift verbieten. Gerichtet an An den Gouverneur von Arkansas, Asa Hutchinson, die Gesetzgeber des Bundesstaats Arkansas und alle Ämter und Regulierungsbehörden, die für Landwirtschafts-, Gesundheits- und Umweltpolitik zuständig sind.
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[Letzter Zugriff: 02.010.2017]

Organisation: SumOfUs.org – Fighting for people over profits / Menschen vor Profit (Sitz: New York)
Um was es geht: Die EU-Kommission will Glyphosat für weitere zehn Jahre erlauben. Die Petition richtet sich an die Bundeskanzlerin Angela Merkel. „Schützen Sie uns vor Glyphosat und sorgen Sie für ein deutsches Nein bei der EU-Kommission“.
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[Letzter Zugriff: 27.08.2017]

Organisation: Change.org e. V. (Sitz: Berlin)
Um was es geht: Stoppt das Bienensterben! Wir brauchen eine andere Art von Landwirtschaft! Die Petition richtet sich an die/den zukünftigen Bundeslandwirtschaftsminister*in. Die Petition gestartet hat Sarah Wiender und die Deutsche Umwelthilfe e. V.
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[Letzter Zugriff: 24.08.2017]

Organisation: Umweltinstitut München e. V.  (Sitz: München)
Um was es geht: Neue Bienengifte: Wir verklagen das BVL [auf Herausgabe von Informationen]. Durch die Geheimniskrämerei des BVL ist es uns unmöglich, der Behörde als unabhängiges Institut auf die Finger zu schauen.
Link zur Fördermitgliedschaft
[Letzter Zugriff: 21.03.2017]

Organisation: BUND – Friends of the Earth Germany  (Sitz: Berlin)
Um was es geht: „Europäische Bürgerinitiative gegen Glyphosat. Ende 2017 steht in der EU eine wichtige Entscheidung an: Ob das Pestizid Glyphosat für weitere 10 bis 15 Jahre zugelassen wird. […] Für die Europäische Bürgerinitiative gegen Glyphosat müssen wir europaweit in den kommenden Monaten mindestens eine Millionen Unterschriften sammeln.“
Link zur Petition
[Letzter Zugriff: 09.02.2017]

Organisation: Umweltinstitut München e. V.  (Sitz: München)
Um was es geht: „Verbot von Glyphosat und Schutz von Menschen und Umwelt vor giftigen Pestiziden. Wir rufen die Europäische Kommission auf, den Mitgliedstaaten ein Verbot von Glyphosat vorzuschlagen, das Genehmigungsverfahren für Pestizide zu reformieren und EU-weit verbindliche Reduktionsziele für den Einsatz von Pestiziden festzulegen.“
Link zur Petition
[Letzter Zugriff: 08.02.2017]

Organisation: SumOfUs.org – Fighting for people over profits / Menschen vor Profit (Sitz: New York)
Um was es geht: „Bayer-Konzern will Verbot von Imidacloprid verhindern. In den letzten drei Monaten konnte die Öffentlichkeit zum kanadischen Verbotsvorschlag Stellung beziehen. Noch im Februar beginnt das kanadische Gesundheitsministerium mit der Auswertung – und fällt wenig später seine Entscheidung. Sorgen wir jetzt dafür, dass die Stimme der Bienenschützer lauter ist, als die der Chemieindustrie!“ (Nachweis)
Link zur Petition
[Letzter Zugriff: 03.07.2018]

Organisation: WeMove.eu – Wir bewegen Europa. WeMove Europe SCE mbH (Sitz: Berlin) in Kooperation mit Share e. V. u. WeMove Europe gGmbH
Um was es geht: „Glyphosat stoppen“ Wir wollen keine Ackergifte in unseren Körpern. Stopp der erneuten Zulassung von Glyphosat … Petition an den EU-Kommissar für Lebensmittelsicherheit und Gesundheit Vytenis Andriukaitis, die EU-Kommission insgesamt und die zuständigen Minister der EU-Mitgliedstaaten.
Link zur Kampagne (Unterschrift)
[Letzter Zugriff: 30.01.2017]

Organisation: SumOfUs.org – Fighting for people over profits / Menschen vor Profit (Sitz: New York)
Um was es geht: „Regierungen der EU-Länder: Stoppen Sie Glyphosat, lehnen Sie den Vorschlag der EU-Kommission ab!“ Aufruf der Regierungen der EU-Länder, Kurs zu halten und der Wiederzulassung von Glyphosat am 24. Juni nicht zuzustimmen.
Link zur Kampagne (Unterschrift)
[Letztes Update: 21.06.2016]

Glyphosat-Petitionen in Sachen Schmidts Alleingang

Der Schrei – Edvard MunchEin Sturm der Entrüstung zur Glyphosat-Entscheidung im Alleingang des Agrarministers Christian Schmidt in Brüssel. Über die hier folgende (alphabetisch nach Institutionen geordnete) Sammlung hinaus finden Sie weitere Kampagnen auch in unserer Petitionsliste, die wir ständig aktualisieren.

Organisation: Avaaz – die Welt in Aktion (Sitz: New York)
Um was es geht: Rücktrittsforderung zu Christian Schmidt. „Ein Mann hat gestern über das Schicksal von 500 Millionen Menschen gerichtet: Landwirtschaftsminister Schmidt. Im Alleingang hat er eine fünfjährige Verlängerung von Glyphosat durchgedrückt. Es ist unfassbar! Er hat dreist gelogen und die Interessen der Industrie vor die der Bürger gestellt. Lasst uns mit nur einem Klick seinen Rücktritt fordern und den Aufruf überall teilen!“
Link zur Petition
[Letzter Zugriff: 29.11.2017]

Organisation: Der Bund Naturschutz – BUND Naturschutz in Bayern e. V. (Sitz: München)
Um was es geht: „Gemeinsam gegen Glyphosat. Glyphosat ist laut Krebsforschungsagentur der WHO wahrscheinlich krebserregend beim Menschen – und es trägt maßgeblich zum Artensterben in der Agrarlandschaft bei. Der BUND hat sich heute mit einem offenen Brief an Angela Merkel gewendet. Wir fordern die Kanzlerin auf, die nationalen Spielräume zu nutzen und Glyphosat in Deutschland so schnell wie möglich zu verbieten. Unterschreiben Sie jetzt unseren Online-Appell „Schluss mit Glpyphosat, Frau Merkel!“
Link zur Petitition
[Letzter Zugriff: 29.11.2017]

Organisation: Campact! – Bewegt Politik. (Sitz: Verden / Aller)
Um was es geht: „Der Monsanto-Minister muss gehen! Mit Tricks und Täuschung  setzt Agrarminister Schmidt in Brüssel fünf weitere Jahre Glyphosat durch. Wir fordern: Schmidt muss gehen – und die nächste Regierung das Glyphosat-Aus für Deutschland beschließen. Unterzeichnen Sie jetzt unseren Eil-Appell.“
Link zur Petition
[Letzter Zugriff: 29.11.2017]

Organisation: Foodwatch e. V. (Sitz: Berlin)
Um was es geht: „In einem beispiellosen Vorgang hat Agrarminister Christian Schmidt die Zulassung des umstrittenen Pestizids Glyphosat in der EU für weitere fünf Jahre erwirkt. Er hat dabei nicht nur SPD-Umweltministerin Barbara Hendricks brüskiert, sondern hunderttausende Verbraucherinnen und Verbraucher vor den Kopf gestoßen, die für ein Verbot kämpfen. Sofort nach der Entscheidung in Brüssel hat Frankreich ein nationales Verbot von Glyphosat angekündigt. Ein solches Verbot ist auch in Deutschland möglich! Schreiben Sie jetzt an den SPD-Vorsitzenden Martin Schulz und fordern Sie ihn auf, ein Glyphosat-Verbot bei den anstehenden Koalitionsgesprächen zur Bedingung zu machen!“
Link zur Petition
[Letzter Zugriff: 29.11.2017]

Organisation: Change.org e. V. (Sitz: Berlin)
Um was es geht: Stoppen wir Glyphosat jetzt in Deutschland – so wie in Frankreich auch. Die Petition richtet sich an die Bundesregierung.
Link zur Petition
[Letzter Zugriff: 01.12.2017]

Organisation: Change.org e. V. (Sitz: Berlin)
Um was es geht: Glyphosat-Votum: Untersuchung und Konsequenzen gegen Agrarminister Christian Schmidt, CSU. Die Petition richtet sich an Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Bundesregierung.
Link zur Petition
[Letzter Zugriff: 01.12.2017]

Organisation: Greenpeace e. V. (Sitz: Hamburg)
Um was es geht: „‚Totalherbizid Glyphosat weiter zugelassen‘. Wir haben für Sie einen Online-Aufruf an den SPD-Vorsitzenden Martin Schulz vorbereitet. Fordern Sie die SPD auf, in den anstehenden Gesprächen mit der CDU/CSU durchzusetzen, dass die kommende Bundesregierung Glyphosat umgehend in Deutschland verbietet. Greenpeace will den starken Artenrückgang der letzten Jahre in Europa stoppen. Deshalb: Lassen Sie uns den Eklat nutzen! Machen Sie jetzt mit – für ein nationales Verbot von Glyphosat in Deutschland.“
Link zur Petition
[Letzter Zugriff: 29.11.2017]

Organisation: Umweltinstitut München e. V.  (Sitz: München)
Um was es geht: „Eil-Aktion: Der Monsanto-Minister muss gehen! Mit seinem Alleingang hat Schmidt dafür gesorgt, dass das umwelt- und gesundheitsschädliche Gift weiter auf unseren Äckern landet. Denn ohne die Zustimmung der Bundesrepublik hätte es unter den Mitgliedstaaten keine Mehrheit für das Ackergift gegeben. Schmidt hat nicht nur Umweltministerin Hendricks (SPD) übergangen, sondern auch mehr als 80 Prozent der Menschen in Deutschland, die für ein Verbot des Gifts sind.
Ein Minister, der für die Durchsetzung von Konzerninteressen so weit geht, demokratische Grundsätze zu missachten, darf nicht länger im Amt bleiben! Beteiligen Sie sich jetzt an unserer gemeinsamen Eil-Aktion mit Campact und fordern Sie Kanzlerin Merkel auf, Minister Schmidt vor die Tür zu setzen!“
Link zur Petition
[Letzter Zugriff: 29.11.2017]

Aktualisierung der Petitionen und Kampagnen zum Thema Bienen

Symbolbild "Biene in Gefahr" Ihre Hilfe ist gefragt.

1. Informieren Sie uns über Links zu (neu gestarteten) Petitionen, Kampagnen und Spendenaktionen, beispielsweise …

  • zur Gesunderhaltung und Rettung der Bienenwelt
  • zu rückstandsfreiem Honig
  • zur politischen Transparenz in Sachen Bienen und ihr Lebensraum
  • zur Stärkung der Imkerschaft
  • ?

2. Wir übertragen den Link in unsere Petitions- und Kampagnenliste. Klasse wäre es, wenn Sie selbst vorab überprüft haben, ob Ihre gemeldete Petition bereits schon drin steht oder nicht. Die Liste wurde am 17.01.2017 frisch aktualisiert.

3. Natürlich wäre es toll, wenn Sie an der einen oder anderen Kampagne mit Ihrer Unterschrift oder Spende teilnehmen würden. Wir tun dies selbstverständlich auch (und hatten übrigens noch nie Probleme datenschutztechnischer Art.)

Team von Bienen-leben-in-Bamberg.deVielen Dank im Namen von Biene und Mensch!

Ihre Privatinitiative „Bienen-leben-in-Bamberg.de“
Reinhold Burger und Ilona Munique

Tolle Crowdfunding-Aktion: Die Biene als Umweltspäher

Screenshot zur Crowdfunding-Aktion "Biene als Umweltspäher"Die fleißige Biene erhält einen neuen Job! Sie soll künftig neben ihrem Beruf als Bestäuberin und Sammlerin auch als Spionin tätig werden, geht es nach Team von Mellifera e. V. und Prof. Randolf Menzel. Der Neurobiologe aus Berlin steht mit seinem guten Ruf hinter dieser Crowdfunding-Aktion „Biene als Umweltspäher“, die unsere Unterstützung wert ist!

30 Tage lang kann noch gesammelt werden, rund 2.000 Euro werden noch benötigt, um das Minimalfinanzierungsziel von 23.500 Euro zu erreichen. Wobei daraus natürlich einige der „Gegengaben“ zu finanzieren ist. Daher wäre es schon prima, das Ziel noch ein wenig zu toppen. Ziel: Stopp den Pestiziden, denn: „Pestizide sind giftig. Dafür wurden sie entwickelt.“

Und das ist der Plan:

Mehr als 46.000 Tonnen hochgiftiger chemischer Pflanzenschutzmittel werden pro Jahr in Deutschland verkauft, gespritzt oder in unsere Böden eingebracht. Es ist Zeit, diesen Wahnsinn zu stoppen!

Mit Euren Spenden ermöglichen wir Prof. Menzel, sein Umweltspäher-Verfahren in einem ersten Freilandexperiment zu erproben und zu verfeinern. Seine Forschung trägt dazu bei, endlich objektive Daten zu liefern, die das tatsächliche Ausmaß der Pestizidbelastungen in Deutschland dokumentieren, damit auch unsere politischen Entscheidungsträger das Thema nicht länger ignorieren können!
Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Die Einrichtung einer Messstation mit hochsensiblen Sensoren, welche die Signale der Bienen aufnehmen und über das Internet in Echtzeit zur Auswertung weiterleiten, kostet 2.350 Euro. Unser Ziel ist es, zehn Bienenvölker mit den Messgeräten auszustatten, also mindestens 23.500 Euro zu sammeln.

Liste der Petitionen und Kampagnen gegen Bienensterben und Pestizideinsatz

Sind wir machtlos? Aber nein! Hier können Sie mit einer digitalen Petitions-Unterschrift ein Zeichen gegen das Bienensterben setzen oder durch Spenden unterstützen. Und am besten, immer kräftig in den Sozialen Netzwerken teilen, denn Vorbilder sind animierend.

Liste chronologisch, mit letzter uns bekannter Meldung beginnend:

[Zum Archiv abgeschlossener Petitionen und Kampagnen hier.]

Organisation: SumOfUs
Um was es geht: Dewayne Johnson hat Monsanto verklagt, weil er an Lymphdrüsenkrebs erkrankt ist. Das Gericht gab ihm jetzt Recht. Johnsons Anwälte konnten beweisen, dass Monsanto von der tödlicher Wirkung Glyphosats gewusst hatte. Doch Monsanto und sein Mutterkonzern Bayer wollen jetzt Berufung gegen das Urteil einlegen. Unterstützt Johnson und seine Anwälte im Gerichtsstreit gegen den Chemiekonzern Monsanto mit eurer Spende.
Link zur Spendenaktion
[Letzer Zugriff: 02.11.2018]

Organisation: SumOfUs
Um was es geht: Droht uns der Siegeszug des nächsten Bienenkillers? Dow Chemical, ein international tätiges Chemieunternehmen mit Sitz in Midland, USA, plant derzeit die Markteinführung des Pestizids Sulfoxaflor. Expertem aus der Wissenschaft warnen, das Ackergift könnte Hummel-Kolonien dramatisch schrumpfen lassen, da es ähnlich wirkt, wie die bereits europaweit verbotenen Neonikotinoide. Jetzt berät die EU über die Zukunft von Sulfoxaflor. SumOfUs möchte ein Verbot von Sulfoxaflor erreichen und ruft daher zu Spenden auf. Schon 1 Euro kann helfen!
Link zur Spendenaktion
[Letzer Zugriff: 28.10.2018]

Organisation: WeMove.EU in Zusammenarbeit mit good food farming
Um was es geht: Unterzeichne den offenen Brief an die Landwirtschaftsminister/innen der Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Gefordert wird eine Reform der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik, die nachhaltige Landwirtschaft stärker fördert und subventioniert, Artensterben verhindert und den Einsatz von Pestizieden stärker reguliert.
Link zur Pedition
[Letzer Zugriff: 23.10.2018]

Organisation: Sven Giegold und Martin Häusling Mitglieder des Europäischen Parlaments, Maximilian Fries, Dr. in Krebsbiologie und M.Sc. mit Schwerpunkt Mikrobiologie
Um was es geht: Eine neue, im renommierten Fachjournal PNAS veröffentlichte Studie bestätigt endgültig, wie schädlch Glyphosat für Bienen ist. Die Pedition zielt auf einen Totalausstieg aus Glyphosat bis spätestens 2020 ab.
Link zur Pedition
[Letzer Zugriff: 27.09.2018]

Organisation: ÖDP Bayern (Sitz: Passau)
Um was es geht: Diese Pedition ebnet den Weg zum Volksbegehren Artenvielfalt, welches die ÖDP Bayern initiiert hat, um das bayrische Naturschutzgesetz in wesentlichen Teilen zu verbessern. Ziel ist es damit einen weiteren Rückgang der Arten zun minimieren. Einsendeschluss für die Unterschriften zum Volksbegehren ist bereits am 21.09.2018. Eine Unterschriftenliste liegt auch bei uns in der Bienen-InfoWabe von 14 bis 18 Uhr aus.
Link zur Pedition
[Letzer Zugriff: 17.09.2018]

Organisation: Umweltinstitut München e. V.  (Sitz: München)
Um was es geht: Eine aktuelle Studie zeigt, das neue Insektengift Sulfoxaflor bringt auch Hummeln in Gefahr. Bei Hummelvölkern, die dem Gift ausgesetzt waren, ging der Nachwuchs um mehr als 50 Prozent zurück.
Es gibt bereits eine Pedition, den Pestizidmischungen mit dem Wirkstoffen Sulfoxaflor, Cyantraniliprol oder Flupyradifurondie die Zulassung zu verweigern.
Mit dieser Online-Aktion können wir helfen, die Pedition noch weiter zu verbreiten.
Link zur Online-Aktion
Link zur Pedition
[Letzer Zugriff: 26.08.2018]

Organisation: Umweltinstitut München e. V.  (Sitz: München)
Um was es geht: Keine neuen Bienengifte! Schon im August könnten erste Pestizidmischungen mit dem Wirkstoff Flupyradifuron auf den Markt kommen. Und weil sich die Regierung im Bundestag verplappert hat, wissen wir außerdem, dass für zwei weitere Wirkstoffe – Sulfoxaflor und Cyantraniliprol – Zulassungsanträge vorliegen.
Link zur Petition
[Letzter Zugriff: 03.07.2018]

Organisation: Change.org e. V. (Sitz: Berlin)
Um was es geht: Stoppen wir Glyphosat jetzt in Deutschland – so wie in Frankreich auch. Die Petition richtet sich an die Bundesregierung.
Link zur Petition
[Letzter Zugriff: 03.07.2018]

Organisation: Pollinis (Sitz: Paris)
Um was es geht: „Petition zur Aufmerksamkeit der Abgeordneten und Europaabgeordneten für ein vollständiges Verbot von Bienenmörder Pestizide in Europa“ #StopNeonics Kampagne
Link zur Kampagne (Unterschrift)
[Letzter Zugriff: 03.07.2018]

Initiator / Organisation: Alexander Schiebel via Startnext (Berlin)
Um was es geht: „Das Wunder von Mals“. Ein Dokumentarfilm von Alexander Schiebel  über den massiven Pestizideinsatz in Südtirol und das Buch „Wie ein Dorf [Mals] der Agrarindustrie die Stirn bietet“. Beides ist seit Juli 2018 veröffentlicht und benötigt noch finanzielle Unterstützung.
Hier Video „Schockierende Pestizide“ und „Pestizide sind das Riesenproblem in Südtirol“
Link zur Crowdfunding-Unterstützung
[Letzter Zugriff: 03.07.2018]

Organisation: Der Bund Naturschutz -> BUND Naturschutz in Bayern e. V. (Sitz: München) / Aktion Bund.net
Um was es geht: „Gemeinsam gegen Glyphosat. Glyphosat ist laut Krebsforschungsagentur der WHO wahrscheinlich krebserregend beim Menschen – und es trägt maßgeblich zum Artensterben in der Agrarlandschaft bei. Der BUND hat sich heute mit einem offenen Brief an Angela Merkel gewendet. Wir fordern die Kanzlerin auf, die nationalen Spielräume zu nutzen und Glyphosat in Deutschland so schnell wie möglich zu verbieten. Unterschreiben Sie jetzt unseren Online-Appell „Schluss mit Glpyphosat, Frau Merkel!“
Link zur Petitition
[Letzter Zugriff: 03.07.2018]

Organisation: Greenpeace e. V. (Hamburg)
Um was es geht: „Die Bienen brauchen unsere Hilfe“
Link zur Spendenseite „Bye, bye, Biene?“ … um mit umfangreichen Tests in freier Wildbahn nachzuweisen, dass Bienen mit den Industriegiften in Berührung kommen.
[Letzter Zugriff: 30.01.2017]

Organisation: openPetition gGmbH – Plattform für Bürgerinitiativen, Petitionen, Kampgagnen (Berlin)
Geben Sie in die Suchmaske „Bienen“ oder „Pestizide“ ein. Falls derzeit keine Kampagne aktiv ist, könnte dennoch in Zukunft möglicherweise eine neue Aktionen gestartet werden – einfach beobachten! Oder bestellen Sie über diese Informationsseite den openPetition-Newsletter. (P. S.: Sie lösen mit einem Klick hier noch keine Bestellung aus.)

Organisation: Der Bund Naturschutz -> BUND Naturschutz in Bayern e. V. (Sitz: München)
Um was es geht: A Place To Bee: Retten Sie die Bienen! Aufforderung der Bundesregierung, endlich etwas [gegen das Bienensterben] zu unternehmen.
Link zum Appell
[Letzter Zugriff: 03.07.2018]

Organisation: Bürgerinitiative „Landwende“ (Sitz: Lassan)
Um was es geht: „Ackergifte? Nein, Danke!“ Die Ackergifte müssen verschwinden!
Die Kampagne »Ackergifte? Nein danke!« will erreichen, dass der Einsatz sämtlicher synthetischen Ackergifte verboten wird.
Link zur Kampagne, außerdem: „Schaden melden“ und für Spenden
[Letzter Zugriff: 03.07.2018]

Organisation: Greenpeace e. V. (Hamburg)
Um was es geht: „Flugausfall wegen Überdosis“
Link zur Spendenseite „Bye, bye, Biene?“ „Für Tests von Obst, Gemüse, Böden und Gewässern aber auch für aufklärende Aktionen vor Supermärkten.“
[Letzter Zugriff: 03.07.2018]

Organisation: SumOfUs.org – Fighting for people over profits / Menschen vor Profit (Sitz: New York)
Um was es geht: „Die „BeeDefenders Alliance“, ein Zusammenschluss von Imkerverbänden nimmt es vor Gericht mit den großen Pestizidkonzernen Bayer, Syngenta und BASF auf, um die Bienen zu retten. Die Imker kämpfen dafür, dass drei Bienenkiller-Pestizide weiter verboten bleiben, die von der EU-Kommission nach langem Kampf vom Markt genommen wurden. […] Das Verfahren ist teuer und im entscheidenden Moment geht den Imkern jetzt das Geld aus.
Link zur Spendensammlung
[Letzter Zugriff: 03.07.2018]

Neue oder laufende Petitionen und Kampagnen entdeckt? Bitte im Kommentarfeld posten oder uns direkt dazu ansprechen.

[Zum Archiv abgeschlossener Petitionen und Kampagnen hier.]

Beispiele erfolgreicher Petitionen und Appelle:

27.04.2018, veröffentlicht vom Umweltinstitut München e. V.

Am 27. April 2018 haben die EU-Mitgliedstaaten ein Freiland-Verbot für drei Neonicotinoide beschlossen, die besonders gefährlich für Bestäuber sind. Damit beenden wir unsere Aktion mit Erfolg.

Vielen Dank an alle, die unsere Aktion online und offline unterstützt haben und damit zu diesem Erfolg beigetragen haben!


10.04.2018, veröffentlicht vom Umweltinstitut München e. V.

Schluss mit der Geheimniskrämerei

Nach mehr als einem Jahr Verhandlungszeit steht fest: Unsere Klage gegen das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) war erfolgreich. Die Behörde muss uns Auskunft erteilen, ob Zulassungsanträge für Pestizide mit neuen Insektengiften vorliegen und wie weit der Prozess der Zulassung fortgeschritten ist.  

Dieses Urteil ist ein wichtiger Erfolg: Denn ob neue Pestizide zugelassen werden, hängt auch von der öffentlichen Aufmerksamkeit ab. Forschung von unabhängigen WissenschaftlerInnen, Proteste aus der Bevölkerung, Debatten im Bundestag oder Berichterstattung in den Medien können diesen Prozess erheblich beeinflussen. Dies ist aber nur möglich, wenn bekannt ist, welche Zulassungsanträge dem BVL vorliegen.


27.10.2017, veröffentlicht von WeMove.eu:

„Schwarzer Tag für Monsanto: Am Mittwoch haben sich unsere Regierungen geweigert, Monsantos Pestizid Glyphosat für weitere zehn Jahre zuzulassen. Sie folgten dabei Ihnen und 1,3 Millionen anderen Europäer/innen, die die Europäische Bürgerinitiative gegen Glyphosat unterschrieben haben.“


27.10.2017, veröffentlicht von der Avaaz-Bewegung:

„Die Avaaz-Kampagne [gemeint ist „gegen Monsantos Pflanzengift Glyphosat“, Anm. d. Red.] hat dazu beigetragen, in der Öffentlichkeit das Bewusstsein und die Bedenken über Glyphosat zu verschärfen. Als Abgeordneter hat mir das bei meiner Arbeit an diesem Thema geholfen… Bleiben Sie in diesem Anliegen an unserer Seite“
– Dr. Pavel Poc, Mitglied des Europaparlaments und stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit im Europaparlament.“


27.10.2017, veröffentlicht von der Campact-Bewegung:

„Ein toller Erfolg im Kampf gegen das Bienensterben: Wenn die Landwirt/innen nach dem Sommer ihr Wintergetreide aussäen, dürfen sie dabei keine gefährlichen Neonikotinoide auf die Äcker bringen. Denn die Pestizide, die für Bienen tödlich sind, bleiben verboten – auch dank Ihres Engagements. Haben Sie herzlichen Dank für Ihren Einsatz!“

[Zum Archiv abgeschlossener Petitionen und Kampagnen hier.]

 

Spezialporträt Katharina Müllerschön

Katharina Müllerschön, eine Unterstützerin der “Bamberger Schulbiene”, erhält als “Dankeschön” für ihre Spende dieses Spezialporträt. Vielen Dank für das Interview!

Wie kam die Bamberger Schulbiene zur Spende von Katharina Müllerschön?

Katharina Müllerschön und die Bamberger Schulbiene bei der Spendenübergabe 2013Die Idee, eine Spendenkasse im Laden von „Pamina Bio. Und genießen.” in der Austraße aufzustellen, als es gegen Ende der Crowdfunding-Aktion zur Bamberger Schulbiene vor einem Jahr um „Alles oder nichts“ ging, hatten gleich mehrere Facebook-Freunde. Die Inhaberin ließ sich dann auch sofort darauf ein und steckte gar selbst einen gefüllten Umschlag hinein. Was hat Katharina Müllerschön damals zu ihrer Spende bewogen?

Interview der Bamberger Schulbienen mit Katharina Müllerschön„Die Biene ist eine echte Sympathieträgerin und ein Politikum zugleich. An der Unterstützung der Biene lässt sich erkennen, ob man fraktionsübergreifend zusammen arbeiten kann und will. Es ist nämlich nicht nur irgend ein Tierchen, das man nett findet“, antwortet sie lebhaft. Sie ist überzeugt davon, dass „man hier gut sehen kann, wer für solche Dinge steht. Das war auch jetzt im Zusammenhang der anstehenden EU-Wahl (am 25.5.) wieder interessant. Nicht nur im Hinblick auf Gentechnik, die ja gerade für den Honig ein großes Problem darstellt, müssen wir in Europa dahinter stehen, was wir als wichtig und richtig erkannt haben.“ Und flugs sind wir mitten drin in einer anregenden Diskussion.

Welche Diskussionen sollten nach Meinung beider Interviewpartner weiterhin geführt und vertieft werden?

Katharina Müllerschön

“Bamberger Schul­bienen”-Unter­stützerin Katharina Müllerschön, Inhaberin von „Pamino Bio. Und genießen.“

Ob Bio-Imker, konventionell-regionaler Hobbyimker oder vegan lebene Menschen, die Honig als Tierprodukt verstehen und zum Teil generell ablehnen – Katharina Müllerschön zeigt sich tolerant, den unterschiedlichen Einschätzungen zur Honigproduktion gegenüber. Doch sie stellt klar: „Als Bioladnerin stehe ich zu den Richtlinien der Bioverbände. Die nicht nur das fertige Produkt Bio-Honig im Auge haben, sondern sich auch generell für eine ökologische Land-und Gartenbewirtschaftung einsetzen.“

Ganz wichtig ist ihr das Engagement gegen genmanipuliertes Pflanzengut. Frau Müllerschön betont auch, dass Bio-imker keinen Einsatz und damit keine Rückstände von chemischen Bienen-Medikamenten (wie etwa Perizin), garantieren. Wobei wir, so unser Einwurf, keinen (fränkischen) Hobby- oder Nebenerwerbs-Imker kennen, der heute noch derartige Medikamente verwendet. Allerdings sind Rückstände durch Verwendung von Mittelwandwaben gegeben, die nicht aus dem eigenen Wachskreislauf stammen. Hier fehlt eindeutig die Nachweislichkeit.

Im Hinblick auf Trachtgebiete mit weniger Verschmutzungsgefahr (z. B nicht in der Nähe von konventionellen Obstbauplantagen oder stark befahrenen Straßen) dürfte der Bio-Imker sicher kompromissloser sein als ein Hobbyimker, der den Standort eher an seinem Wohnortradius ausrichtet. Einig sind wir uns indes, was den Qualitätsanspruch betrifft: „Die hohe Qualität des Honigs liegt in der Temperaturbegrenzung nicht über 40° Celsius, den der Bio-Imker garantiert“, betont die Anbieterin etlicher interessanter Honige, von denen wir selbst auch schon einige ausprobierten.

Für den Kunden, der keinen Imker persönlich kennt, dem er vertrauen kann, ist das sicherlich wichtig zu wissen. Generell ist es in Imkerkreisen, ob bio oder nicht, ein „No-Go“, Honig zu erhitzen. Im Gegenteil – alle Imker bitten ihre Abnehmer, Honig trocken, dunkel und vor allem kühl zu lagern, da sich die wertvollen Bestandteile, auf die alle stolz verweisen, sonst rasch verflüchtigen würden. Ganz anders hingegen arbeitet man bei Großproduktionsfirmen, die dann in den Supermärkten für billiges Geld den (ist-das-noch-)Honig? regelrecht „verschleudern“.

Und so meint auch die kenntnisreiche Bioladnerin: „Natürlich liegt der Umgang mit den Bienen und dem Honig im Ermessen jedes einzelnen Imkers selbst. Jeder Hobbyimker und jede Freizeitimkerin kann sich an den Biorichtlinien orientieren“.

Welche Erfahrungen hat Katharina Müllerschön mit den Themen Honig, Bienen und Imkerei bisher gemacht?

„Meine Erfahrungen reichen in die Kindheit zurück, an die ich sehr gerne zurück denke, denn mein Vater war Imker “, erzählt sie mit strahlenden Augen, die Tochter eines landwirtschaftlichen Betriebes bei Freiburg im Breisgau. „Daher finde ich die Biene als biologisches Thema interessant und den Honig als kostbares Gut“, führt die dreifache Mutter der Patchworkfamilie Müllerschön/Gack weiter aus.

„Ich sehe noch heute, wie mein Vater die Honigwaben entdeckelt, wie das dicke Honigwabenpaket schwer in den Behälter fällt und er uns die zähe Masse in goldene Töpfchen einstreicht, aus denen wir diesen natürlichen Kaugummi schlecken durften“. Ob sie selbst mitgeimkert habe? „Oh ja, und es war immer eine sehr intensive Zeit, wenn der Honig geerntet wurde“, erinnert sie sich.

Von Bienen wissen wir, dass sie überaus fleißig sind. Welche Eigenschaften sind es, die Katharina Müllerschön für Familie und Bioladen braucht?

„Nicht zu perfekt sein, sonst lässt sich all das, was einem am wichtigsten sein sollte, nicht mehr leisten“, lacht Frau Müllerschön, und „sich fit halten und eine Leidenschaft neben dem Beruf haben.“ Was das für eine Leidenschaft wäre, haken wir nach. „Tanzen, zum Beispiel dreimal die Woche Modern Dance, aber auch argentinischer Tanog. Daher finde ich auch die Biene mit ihrem Schwänzeltanz und der Kommunikationsfähigkeit über ihre Körpersprache sehr faszinierend.“ Ein Aspekt, den wir bisher noch von keinem Interviewpartner zu hören bekamen.

Wie sie das alles hinbekommt, darüber ist die rührige Geschäftsfrau selbst etwas erstaunt, doch das Kochen, so locken wir aus ihr heraus, übernehmen alle in der Familie abwechselnd. Wobei meist sie bestimmt, was aus dem Laden heraus verbraucht werden muss. Es soll schließlich nichts weggeworfen werden, denn die Wertschätzung von Lebensmitteln ist Katharina Müllerschön ein großes Anliegen.

Sie hat es nicht ausgesprochen, doch eine enorme Wandlungsfähigkeit und einen gesunden Unternehmergeist unterstelle ich der ehemaligen Geschäftsführerin einer Alternativen Volkshochschule, die den Tango von Fürth nach Bamberg gebracht hat. Nach der Schule absolvierte sie eine Schneiderlehre. Ein Plan war, als Kostümschneiderin beim Bamberger Theater zu arbeiten. Doch dann erbot sich die Chance, eine vierjährige Ausbildung als Restauratorin am bayrischen Landesamt für Denkmalpflege in Schloss Seehof zu absolvieren. Das brachte sie ans Germanische Nationalmuseum in Nürnberg und an das Diözesanmuseum nach Bamberg. Wir staunen. Wie passt nun ihr Bioladen „Pamina“ ins Bild, den Katharina Müllerschön als Quereinsteigerin seit 2002 betreibt?

„Von der Restaurierung musste ich Abstand nehmen, weil ich als protestantisch getaufte Angestellte und in Trennung lebende Frau keine weitere Anstellung im Diözesanmuseum Bamberg erwarten konnte. So bin ich bei Hans Endres in der Biobranche gelandet, bei dem ich acht Jahre vor meiner eigenen Ladeneröffnung angestellt war.“
Klärt das auch ihre umweltpolitische Sensibilität? Nicht nur. Und Frau Müllerschön berichtet über eine sechswöchige Reise nach Südamerika in den 8oer Jahren.

Nach der Reise war sie Mitbegründerin einer Arbeitsgruppe des entwicklungspolitischen  Kinderhilfswerk „Terre des hommes“ politisch. „Es wurde mir klar, dass wir hier unsere Lebensweise verändern müssen, um den Menschen in den südlichen Ländern eine gerechteres Leben ermöglichen zu können. Tja, und dann war ich ganz schnell bei Umwelt und Bio“, erinnert sich die Partnerin des Grünen-Stadtrats Peter Gack, an dessen Seite sie seit 20 Jahren steht. Die mit ihm diskutierten Themen setzt die ganze Familie inklusive der fünf Töchter konsequent um – niemand hat zum Beispiel ein eigenes Auto. Ja, da ist sie wieder, die Übereinstimmung. Auch in unserer Imkerphilosophie setzen wir auf diese Art der Vermeidungstaktik, trotz unserer mittlerweile 9 Bienenstandorten.

Was wünscht Katharina Müllerschön der Bamberger Schulbiene?

„Erziehung und Bildung sind wesentliche Bausteine in unserer Gesellschaft. Es ist prima, wenn Ilona Munique, Katharina Müllerschön und Reinhold Burgerihr das, was ich selbst nicht leisten kann, da ich mir nun einmal etwas anderes als Aufgabe gestellt habe, übernehmt“, so Frau Müllerschön. „Es wäre wunderbar, wenn die künftige „Bienen-InfoWabe“ auf der Erba-Insel einen ebenso tollen Start hinlegt wie damals die „Bamberger Schulbiene“ und sie die notwendige finanzielle Unterstützung aus der Bevölkerung erfährt“, wünscht sie uns herzlich. Und gibt uns sogleich einige Tipps mit, wie das zu erreichen wäre. „Wenn ihr in die Finanzierungsphase gelangt, lasst es mich wissen“, schließt Katharina Müllerschön nachdrücklich, und wir sagen: „Herzlich gerne … und: wir wären dann mal startklar!“ (zur Spendeninfo)

Kontaktdaten:

Web: Pamina Bio. Und genießen.
Facebook: Pamina Snack & veg
E-Mail: katharina [at] pamina-bio [dot] de

Spezialporträt Wolfgang Zangl

Dr. Wolfgang Zangl, ein Unterstützer der Crowdfunding-Aktion “Bamberger Schulbiene”, erhält als “Dankeschön” für seine Spende dieses Spezialporträt. Vielen Dank für das Interview!

Wie kam die Bamberger Schulbiene zur Spende von Dr. Wolfgang Zangl?

Dr. Wolfgang Zangl

“Bamberger Schul­bienen”-Unter­stützer Dr. Wolfgang Zangl, Kinder- und Jugendarzt, Geschäftsführer Theater am Michelsberg (TaM), Bamberg © privat

Als Frosch verkleidet lief die Schulbiene dem Kinderarzt Dr. Wolfgang Zangl auf der Krötenparty von GAL/Grüne/Bündnis90 am 10. Mai [s. a. Tagebucheintrag vom 10.5.13] vor die Füße. Und traf mit ihrer Verkleidung bei ihm genau ins Grüne … äh, Schwarze. Denn sein privates Metier und „drittes Kind“ ist dem Vater einer erwachsenen Tochter und eines Sohnes das TaM, Theater am Michelsberg. Als die Bamberger Schulbiene auf der Party sieben Tage vor Ende der Crowdfunding-Aktion – und einem bedenklichen Stand von erst 44% der Zielsumme – ihr Projekt vorstellen durfte, war es Dr. Wolfgang Zangl sofort klar: „Das Ziel, Jungimker zu gewinnen, ist sehr unterstützenswert.“

Was Crowdfunding bedeutet, hat der Bamberger Unterstützer als einer der wenigen  sogar genau gewusst. Ein eigenes Theaterprojekt, welches er über diese Weise finanzieren wollte, hatte zwar leider nicht den gewünschten Erfolg. Doch mag das damals noch an der mangelnden Vernetzung via Facebook gelegen haben. Nichtsdestotrotz gönnte Herr Zangl der Schulbiene ihren Erfolg, nachdem er auch das Pitchvideo auf Startnext sehr überzeugend fand.

Es mag ganz sicher auch damit zu tun haben, dass das Schulbienenprojekt die Kinder im Blick hat. So bietet der gebürtige Deggendorfer, der nach Aufenthalten in München und Nürnberg im Jahr 1998 in Bamberg eine Praxis in der Hainstraße übernommen hatte, Kinder- und Familientheater sowie Theaterworkshops an. Zum Schauspielern angestiftet hat ihn seine Frau, Johanna Wagner-Zangl, eine Psychotherapeutin. Oder doch eher Vollblut-Schauspielerin? „Mit der Schauspielerei hat es bei mir gefunkt, nachdem mich meine Frau zu einem Workshop in die Cevennen nach Frankreich hingelockt hat“, so Wolfgang Zangl. Was den Bambergern einen weiteren Kulturplatz in prominenter Lage bescherte.

Apropos Prominent … keinem Geringeren als Klaus Karl Kraus verdanken die beiden Prinzipale einige Theaterstücke und auch kabarettistische Auftritte. Allerdings … „Die Bamberger brauchen leider manchmal etwas länger, um auf Neuerungen aufmerksam zu werden“, konstatiert Herr Zangl lächelnd. Nun gut, nach zehn Jahren des Bestehens vom TaM sollten sie es doch so allmählich verinnerlicht haben, meine ich.

Von Bienen wissen wir, dass sie überaus fleißig sind. Welche Eigenschaften sind es, die Dr. Wolfgang Zangl als Arzt und in seinem privaten Engagement auszeichnen?

Neben Schauspielerei hat das „Kultürla-Mitglied“ (ab August sind wir übrigens Vereinskollegen!) auch noch das Singen für sich entdeckt. „Meine Stimme ist noch ein wenig angekratzt“, entschuldigt er sich, denn „ich habe gestern Abend mit dem Gospelchor St. Stephan zwei Stunden lang in St. Getreu gesungen. Und für einen Bass 2 waren doch recht hohe Töne gefordert“.

Es braucht schon eine gewisse, vor allem zeitliche Gelassenheit, um weitere Mitgliedschaften wie die der Tibet-Initiative einzugehen. Unser Interview fand beispielsweise in aller Ruhe im Harmoniegarten während des Arztes Mittagspause statt. „Ich möchte nicht wie andere Ärzte mein Leben damit verbringen, dem Geld nachzujagen, sondern vielmehr ein erfülltes, weil spannendes Leben leben.“ Wolfgang Zangl führt außerdem seine Neugier auf Unbekanntes an, möchte stets offen für Neues sein.

Welche Erfahrungen hat Dr. Wolfgang Zangl mit den Themen Honig, Bienen und Imkerei bisher gemacht?

Während des medizinischen Studiums nahm er sich ein für seine Entwicklung sehr wichtiges Sabbatjahres, welches er mit Freunden in der Provence verbrachte. Ein Hobbyimker nahm in dort zu einem Dutzend Bienenstöcken in der Nähe Marseilles mit. „Der Lavendel- und besonders der Kastanienhonig (Miel de Chataignier) waren fantastisch“, schwärmt Wolfgang Zangl und erläutert: „Die Edelkastanienwälder wurden im großen Stil im 17./18. Jahrhundert angelegt.“

Noch nicht ganz so alt, doch mittlerweile ebenfalls historisch und von daher im Freilandmuseum Bad Windsheim zu bewundern: das Bienenhaus von Wolfgang Zangls handwerklich begabtem Schwiegergroßvater aus Pinzberg bei Forchheim. [Korr. 7.8.13: Wie sich erst jetzt herausstellte, wurde das Bienenhaus leider nur eingelagert. Doch immerhin: es ist gerettet!]

Was wünscht Dr. Wolfgang Zangl dem Projekt „Bamberger Schulbiene“?

„Viel Erfolg und viele Anhänger“, erhofft sich der Kinderarzt für die Schulbiene, denn in Erinnerung an einen Ökotest zum Honig (2009) liegt ihm daran, dass Honig gen-technikfreie Inhaltsstoffe aufweisen. Das meinen wir von Bienen-leben-in-Bamberg.de allerdings auch!

Kontaktdaten:
Portal Zangl: http://www.zangl.de/
Unternehmen:  Kinder- und Jugendarztpraxis Dr. Zangl & Priv. Doz. Dr. Meißner (auf Facebook)
Ehrenamt / -ämter: Geschäftsführer des Theaters am Michelsberg
Facebook Theater am Michelsberg (TaM)
E-Mail: zangl [at] kinderarztpraxis-bamberg [dot] de

Ergänzt 3.11.13

Spezialporträt Sven Feiertag

Sven Feiertag, ein Unterstützer der Crowdfunding-Aktion “Bamberger Schulbiene”, erhält als “Dankeschön” für seine Spende dieses Spezialporträt. Vielen Dank für das Interview!

Wie kam die Bamberger Schulbiene zur Spende von Sven Feiertag?

Sven Feiertag, LoLa-Lounge

“Bamberger Schul­bienen”-Unter­stützer Sven Feiertag, Geschäftsführer der LoLa-Lounge © privat

„Über ein Video [siehe Youtube, ab Minute 7,28 bis 8,17] zur Gartenmesse auf der Böhmerwiese, gedreht von Dirk Peter, erfuhr ich von der Schulbiene“, berichtet Sven Feiertag. „Just in diesem Moment schoss mir Einsteins zugesprochener Satz ‚Stirbt die Biene, stirbt vier Jahre später der Mensch’ durch den Kopf.“  Der Heilpraktiker für Psychotherapie erzählte auch von einer Klientin, deren Vater immense Völkerverluste in Baunach zu beklagen hatte. „Immer wieder stieß ich auf das Bienensterben und so unterschrieb ich auch die Avaaz-Petition gegen den Pestizideinsatz in der Agrarwirtschaft“, so Sven Feiertag.

Dass man in Nordchina die Blüten per Hand bestäubt, lässt ihn keine Ruhe. Als er dann auf Startnext das Intro der Bamberger Schulbiene sah, war der Punkt erreicht, zu sagen: „Ich habe mich so oft mit dem Thema Bienen beschäftigt, irgendwie hat’s ja seinen Grund, eine innere Motivation. Jetzt mache ich mal den Deckel drauf und lasse Taten sprechen, indem ich dieses Projekt unterstütze“. Und er bekräftigt: „Wofür geben wir nicht im Monat alles Geld aus … dann doch auch für eine Herzensangelegenheit“.

Dass er bislang nur den Trailer zu „More than Honey“ gesehen hat, bedauert Sven Feiertag. Doch als Vorstand im Wirtschaftsclubs kann er sich vorstellen, den Dokumentationsfilm in Bamberg innerhalb einer größeren Runde erneut zu zeigen und damit Bieneninteressierte weiter zu vernetzen.

Sven strahlt noch jetzt darüber, als er sich erinnert: „In Facebook fand ich es total schön, wie das Netzwerk zusammengeholfen hatte, das Projekt zu verbreiten. Ich war bis zur letzten Minute des Finanzierungsaufrufs am 17. Mai mit Herzklopfen live dabei.“ Ja, die Schulbiene kann bestätigen, dass Svens „Likes“ und seine Kommentare sehr motivierend und unterstützend gewirkt hatten! Und so spricht mir Sven aus der Seele, als er versichert: „Es hilft, wenn jemand neben einem steht, und wenn’s auch nur gefühlt ist“.

Von Bienen wissen wir, dass sie überaus fleißig sind. Welche Eigenschaften sind es, die Sven Feiertag als Geschäftsführer und Therapeut auszeichnen?

Man möchte es nach all den emotionalen Aussagen nicht glauben, was der gebürtige Cottbuser, der zehn Jahre lang auch in Hof lebte und seit 1999 in Baunach seinen Hauptwohnsitz hat, von sich sagt, nämlich: „Bis vor sieben Jahren war ich noch kopfgesteuert. Ein schwerer Unfall im engen Familienkreis lösten meine Wanderung vom Kopf ins Herz aus.“ So richtig in Bamberg angekommen sei der Inhaber und Lizenzgeber der „LoLa Lounge – loslassen & genießen“ aber erst 2010.

Dem ehemaligen Hotelfachmann kommt für sein Konzept einer „Energietankstelle für Kurzurlaube vom Alltag“ in Form hochwertiger Massagesessel mit Relax- und Gesunderhaltungs-Programmen sein kaufmännisches Verständnis zugute. Noch mehr allerdings ein ausgeprägtes Empathievermögen, und das sowohl für den Betrieb seines Gesundheitszentrums am Laubanger als auch für seine psychotherapeutische Praxis in Baunach. Die eigene Lebenserfahrung sowie der fachliche Austausch mit seiner Frau, einer Ärztin, tragen für den ehemaligen Judoka mit dazu bei, sich mental auf sein erholungs- und ratsuchendes Klientel einzustellen.

Welche Erfahrungen hat Sven Feiertag mit den Themen Honig, Bienen und Imkerei bisher gemacht?

„Den Honig kauft meine Frau direkt von einem Imker“, lächelt Sven und lässt mich sodann auf seinen Frühstücksteller blicken: „Ich esse jeden Morgen zwei Toasts. Einen mit Nuss-Nougatcreme und einen mit Honig“.

Der bekennende Honigliebhaber fährt nachdenklich fort: „Die Bienen haben tatsächlich einen Teil in meinem Leben eingenommen. Dafür gebe ich gerne mal etwas aus, da ich auch das Handwerk dahinter wertschätze.“ Er schüttelt den Kopf, als er betont: „Ich kaufe Honig sicher nicht in einem Discounter, denn ich möchte eine bestimmte Qualität haben. Ich kann es mir nicht vorstellen, dass es diese für zwei Euro das Glas gibt.“

Was wünscht Sven Feiertag dem Projekt „Bamberger Schulbiene“?

„Dass die Schulbiene bzw. die beiden Imker von Bienen-leben-in-Bamberg.de weiterhin ihre eigene definierte Philosophie und Motivation, die hinter dem Projekt und der Imkerei stehen, leben und ausfüllen können. Und natürlich viele Unterstützer.“

Kontaktdaten:
Unternehmen: LoLa-Lounge®
Web: www.LoLa-Lounge.de
Ehrenamt: Vorstand des Wirtschaftsclub Bamberg
Facebook: https://www.facebook.com/sven.feiertag
Facebook: https://www.facebook.com/LolaLounge.Bamberg
Xing: https://www.xing.com/profiles/Sven_Feiertag
E-Mail: Sven [dot] Feiertag [at] LoLa-Lounge [dot] de

 

Spezialporträt Werner Eichmüller

Werner Eichmüller, ein Unterstützer der Crowdfunding-Aktion “Bamberger Schulbiene”, erhält als “Dankeschön” für seine Spende dieses Spezialporträt. Vielen Dank für das Interview!

Wie kam die Bamberger Schulbiene zur Spende von Werner Eichmüller?

Werner Eichmüller,

“Bamberger Schul­bienen”-Unter­stützer Werner Eichmüller, Geschäftsführer von Eichmüller Organisation GmbH © privat

„Die Susanne hat eure Crowdfunding-Aktion via Facebook geteilt und mich damit angestupst“, berichtet Werner Eichmüller, Geschäftsführer des gleichnamigen Möbelausstatters und Einrichters von Bibliotheken. Mit der witz- und geistreichen Kollegin aus dem bibliothekarischen Dunstkreis, Susanne Drauz von Fleischmann Software Vertriebs GmbH, sitzt der ebenfalls humorvolle Heilbronner auch gerne einmal in einer Heckenwirtschaft und genießt den Feierabend. (P. S.: Die Verlinkung, Susa, hast du dir ebenfalls verdient, warst eine super Fb-Networkerin!)

Doch Werner Eichmüller kann durchaus auch ernsthaft sein: „Einsteins zugeschriebener Satz über das Sterben der Bienen und der Menschen ging mir schon öfter im Kopf herum“. Und er ergänzt – „Ich finde es gut, dass ihr die Kinder mitnehmt und ihnen die Augen öffnet, was in der Natur gerade passiert“. Fast schon ein wenig ungehalten fährt er fort: „Es ist erschreckend, wie wenig Ahnung die Kinder von den Vorgängen draußen haben, wie sich die Ängste der Eltern auf die Kinder übertragen und wie wenig Naturwissen die Familien heute haben.“

Dankbar erinnert sich Werner an seinen Vater: „Er hat uns noch die vier verschiedenen Getreidearten – Roggen, Hafer, Gerste und Weizen – gezeigt, und dies alle Jahre, bis wir sie endlich unterscheiden konnten.“ Dass diese, im Gegensatz zu Obstbäumen, allesamt vom Wind bestäubt werden, sind Details, die aktuell eine elementare Rolle spielen, geht es um die Ausrichtung der Landwirtschaft im Bezug zum Erhalt der wichtigsten Bestäuberin, unserer Honigbiene.

Von Bienen wissen wir, dass sie überaus fleißig sind. Welche Eigenschaften sind es, die Werner Eichmüller als Geschäftsführer auszeichnen?

Gesagt hat er es so nicht, doch Werner Eichmüller besitzt ein offensichtlich großzügiges Herz. Nach seinem ehrenamtlichen Engagement befragt berichtet der Vater einer erwachsenen Tochter vom Heilbronner Freundeskreis der Stadtbibliothek, für den er ebenfalls kürzlich gespendet hat. Der Freundeskreis animiert in den Sommerferien Kinder zum Lesen, und da kann die Bamberger Schulbiene nur kräftig applaudieren. Auch uns signalisierte der aktive „Alte Herr“ einer Stuttgarter Studentenverbindung, wir dürften für weitere Bedarfe erneut auf seine Hilfe zählen.

Keinen Hehl indes macht der sportlich aktive Mitsechziger (Alpin-Ski mit der Auszeichnung „Hilfsskilehrer“ und Tennis) aus der Tatsache, dass er ohne seine Eigenschaften wie Zielstrebigkeit, Fleiß und Ehrlichkeit den mittlerweile 94 Jahre bestehenden Betrieb „Eichmüller – Ausstattung und Einrichtung von Bibliotheken“ nicht so ohne weiteres hätte in die heutige Zeit führen können. Dabei hat der Grandseigneur, den die Schulbiene persönlich vor allem durch die Bibliothekskongresse her kennt (er bezeichnet sich selbst als „Bibliothekartags-Fossil“), auch noch viel Spaß – und den bestimmt einige weitere Jahre lang. „Doch mit den Füßen voran wird man mich wohl kaum aus meiner Firma tragen müssen“, versichert er belustigt.

Welche Erfahrungen hat Werner Eichmüller mit den Themen Honig, Bienen und Imkerei bisher gemacht?

„Ich esse jeden Tag Honig – so fängt mein Tag gut an!“ Werners Ausrufezeichen sind förmlich durchs Telefon zu hören. „Ich stehe um 6 Uhr auf, mache mir einen Obstsalat, danach gibt’s Kaffee, die Zeitung und immer ein Honigbrot“ führt er weiter aus und erzählt begeistert: „Den Honig kaufe ich in einem tollen Laden, der schon hundert Jahre alt ist und noch immer so aussieht, wie ich ihn als Kind kannte. Der Besitzer weiß haargenau, in welchem der vielen Räume, die über zwei Stockwerke gehen, sich was befindet – und das bei weit über 5.000 Artikeln „ guter alter Dinge“ http://seifen-reinhardt.de/geschaeft.html

Apropos „gute alte Dinge“: Die Liebe zum Honig entstand bei Werner schon sehr früh. Als Zehnjähriger erklärte ihm ein Verwandter seiner Mutter, die aus Weimar stammte, die Welt der Honigbienen. Für den ersten Besuch des Meteorologieprofessors, der in einem Garten in Apolda Bienen hielt, bedurfte es noch einer Einreisegenehmigung. Weitere Besuche in die DDR erfolgten 1964 und 1976, jeweils gekrönt von erneuten Begegnungen mit den Immen.

Auch in seiner Heimatstadt ist der Weg zum nächsten Imker nicht weit. Auf meine Frage, ob denn die nahen Weinberge in Heilbronn eine Bienenhaltung überhaupt zulassen, berichtet der gebürtige Lauffener (Heilbronn war im Krieg bekanntlich stark zerstört worden): „Etwa 300 Meter weg von meinem Wohnhaus vor dem nächsten Weinberg gibt es noch etliche Bienenstöcke. Mittlerweile wird ja auch nicht mehr so viel und so giftig gespritzt. Außerdem stehen noch viele Obstbäume dort in allernächster Nähe.“

Was wünscht Werner Eichmüller dem Projekt „Bamberger Schulbiene“?

„Weiter so viel Erfolg, gute Resonanzen und Akzeptanz bei allen, die mitmachen“, gibt uns das „Urgestein der Bibliotheksmöbelwelt“, Werner Eichmüller, mit auf dem Weg. Dafür vielen Dank!

Kontaktdaten:
Unternehmen: Eichmüller Organisation GmbH, 74080 Heilbronn
E-Mail: werner [at] eichmueller [dot] com

Spezialporträt Peter Gack

Peter Gack, ein Unterstützer der Crowdfunding-Aktion “Bamberger Schulbiene”, erhält als “Dankeschön” für seine Spende dieses Spezialporträt. Vielen Dank für das Interview!

Wie kam die Bamberger Schulbiene zur Spende von Peter Gack?

Peter Gack

“Bamberger Schul­bienen”-Unter­stützer Peter Gack, GAL-Stadtrat und GRIBS-Geschäftsführer © privat

Die „Bamberger Schulbiene“ stupste den Grünen-Politiker natürlich gleich zu Anfang der Crowdfunding-Aktion via Facebook an, denn beim Thema Bienensterben darf diese Partei sicher nicht sprachlos bleiben. Und tatsächlich ließ sich Peter Gack nicht lange bitten, ja, er war sogar unter den ersten zehn von über 100 Crowdfunding-Supports.

Befragt nach den näheren Beweggründen wies der Stadtrat auf die bayernweite grüne Kommunalpolitik hin, die unter dem Titel „Biologische Vielfalt in Stadt und Gemeinde – Biene, Hummel & Co helfen mit“ läuft. Auf dem diesjährigen GRIBS-Kommunalkongress in Heilsbronn stellte Projektleiter Marcus Haseitl das beispielgebende Konzept „Bad Grönenbach blüht auf“ vor

Eine kleine Stadt im Unterallgäu hat’s heraus … und „was läuft eigentlich in Bamberg?“ fragte sich daraufhin Peter Gack, seines Zeichens Geschäftsführer von GRIBS (Grüne und Alternative in den Räten Bayerns). Derart sensibilisiert ward die „Bamberger Schulbiene“ sehr gerne unterstützt, zumal „das Bienensterben bereits seit längerer Zeit in den Medien omnipräsent ist“, so Gack.

Von Bienen wissen wir, dass sie überaus fleißig sind. Welche Eigenschaften sind es, die Peter Gack als Geschäftsführer, Kommunalpolitiker und für seine Ehrenämter braucht?

Selbstbeweihräucherung liegt dem aus einer alteingesessenen Bamberger Familie stammende „Patchwork-Vater“ von fünf erwachsenen Töchtern, von denen eines ihn unlängst zum Großvater machte, nicht. Das haben übrigens alle Interviewten gemein. Doch sollen die Spezialporträts aufzeigen, dass ein paar wenige, jedoch starke Eigenschaften helfen, seinen Platz zu finden, etwas auf die Beine zu stellen und außerdem für die „Polis“, das Volk, nützlich zu sein. Mögen daher die Einblicke ein Ansporn sein, sich auf die jedem Menschen innewohnenden Kräfte zu besinnen. Und nicht auf „den Staat“ zu warten, „der’s schon richten wird“, was wir selbst versäumt und beschädigt haben.

Zurück zu Peter Gack – er findet „Geduld“ wichtig und wird mir daher meinen kleinen Ausflug in die Beweggründe dieser persönlichen Interviewfrage sicher gerne verzeihen. Eine weitere Eigenschaft, die ihm (und vielen anderen Politikern!) das Engagement erleichtert, ist „Frustrationstoleranz“. Und da ihm das schon fast wieder zu negativ klingt, verweist er lieber auf „Sozialkompetenz, diplomatisches Geschick und die Fähigkeit, gut reden und verhandeln zu können“.

Wichtig ist ihm, mit dem „Blick des anderen sehen zu können. Und gut netzuwerken, wie es auch die Bamberger Schulbiene tut“, betont Peter, der übrigens auch unser Kollege aus dem Ehrenamt der Chance-Jugend-Fähre ist. Dass er dort nur wenige Male im Monat „das Ruder in die Hand nehmen“ kann, wie er sichtlich bedauert, sei ihm verziehen. Denn auch der Bioladen „Pamina“ ist froh um die Organisationsleistungen des Betriebswirts, mit der er seine Partnerin unterstützt.

Welche Erfahrungen hat Peter Gack mit den Themen Honig, Bienen und Imkerei bisher gemacht?

Peter Gack bevorzugt herbere Sorten Honig, gerne auch mit einem Stückchen Walnuss eingelegt. Nach einem Schwank aus seinem Leben befragt, erzählt der jetzige Gaustadter von folgendem Erlebnis:

„Damals, als gerade unsere zweite Tochter auf die Welt kam, wohnten wir noch im Luitpoldhain. Ich parkte mein Fahrrad wie immer an der alten Baumreihe vor einem Reihenhaus, das sich unsere Wohngemeinschaft teilte. Doch an diesem Tage hörte ich mit einem Male ein lautstarkes Summen um mich herum. Tausende von Bienen hatte sich im Baum niedergelassen. Was tun? Mir fiel Bernhard, ein Imker aus der nahen Bughofer Straße, ein, der den Schwarm denn auch glücklich einfangen konnte. Für mich war das allerdings eine neue und aufregende Erfahrung. Denn bis dato hatte ich vom Schwarmverhalten der Honigbienen noch nichts gewusst.“

Was wünscht Peter Gack dem Projekt „Bamberger Schulbiene“?

In einem Kommentar, damals bei der Crowdfunding-Aktion, schrieb er: „Dem Projekt wünsche ich viel Erfolg und viele interessierte Schülerinnen und Schüler!“ Und fügt im Interview hinzu: „Es klingt erst mal komisch, aber ich wünsche euch ganz viel Arbeit“. Grinst und ergänzt: „… die viele Früchte trägt“.

Dies im wahrsten Sinne des Wortes, denn ohne Honigbienen gibt es kein oder nur wenig und kümmerliches Obst. Doch Peter vergisst auch nicht, uns viel Kraft dazu zu wünschen. Und eine Stadt, die die Bedeutung des Themas erkennt, die konkret am Erhalt der Bienen mitwirkt und alle Möglichkeiten ausschöpft, das Engagement von Bienen-leben-in-Bamberg.de zu unterstützen. Das kann zum Beispiel das forcierte Anpflanzen von Saalweiden als eine der ersten und wichtigsten Frühjahrsnahrungsquelle unserer Immen sein, oder eine Co-Finanzierung der bereits jetzt schon zahlreichen Schulbienen-Einsätze.

In seiner Eigenschaft als Stadtrat versprach Peter Gack zum Abschluss, sich weiterhin der Bienen anzunehmen, denn es ginge schließlich um weit mehr als „nur Honig“, eben um die Ökologie einer ganzen Stadt und ihrer Region. Wir werden berichten!

Kontaktdaten
Beschäftigt bei:  GRIBS-Kommunalbüro
Ehrenamt / -ämter:  Stadtrat (Grün-Alternative Liste), Fährmann auf der Chance-Jugend-Fähre
E-Mail: peter [at] gacks [dot] de