
Details zur BIWa-Sonntagsöffnung auch hier zu finden.
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Frühjahrsarbeiten abgeschlossen bei verlustfreiem Winter

Welch‘ Freude! Alle unsere 15 Völker haben den langen Winter glücklich überlebt! Nur ein einziges Volk schwächelt ein bisschen. Dieses wunderbare Ergebnis ist keine Selbstverständlichkeit. Vor ein paar Tagen erfuhren wir von einem Imker in der Fränkischen Schweiz, der alle seine 20 Völker sozusagen „auf dem letzten Meter“ verloren hatte. Oft verhungern Bienen vor dem vollen Teller, beispielsweise, wenn die Traube am Platz sitzen bleibt, um die früh gezogenen Brut zu pflegen, statt sich das Futter einzuverleiben … und etliche Gründe mehr.
Brutraum aufsetzen
Wir durften nun aber seit letzter Woche an allen 6 Standorten und 15 Völkern die Bruträume aufsetzen. Zuweilen überlegten wir, ob wir nicht gleich noch den Honigraum mit aufpacken, denn die Bienen trugen erstaunlicherweise bereits reichlich Nektar ein und verhonigten den oberen Brutraum. Ja, während diesem sonnigen Wochenende erblühten endlich auch die Hecken, doch vergangene Woche war noch alles braun in braun und wir wunderten uns schon ein bisschen, wo sie die saftige Süße herholten.
Pollen holten sie schon früher, und so war es auch höchste Zeit, die restlichen Mäusegitter zu entfernen, damit die Pollenpäckchen nicht mehr länger an der Gitterengstelle hängen bleiben. Nur an einem Volk gaben wir eine Honigwabe dazu, da uns das Beutengewicht ein wenig zu gering erschien. Es war übrigens eine Vorzeigewabe, die wir in unseren Schulbienenunterricht als Anschauungsobjekt herumgereicht hatten.
Futterkontrolle und Drehung der Zarge
Vor dem Aufsetzen des Brutraums drehten wir bei einigen Völkern die Zarge um 180 Grad, damit das überschüssige Winterfutter besser aufgebraucht wird. Bienen halten den Honigvorrat möglichst weit weg vom Einflugloch, also hinten. Das Hinten wird somit kurzfristig zum Vorne, was den Umbau / Verbrauch anregt. So wird Platz für das Brutnest geschaffen. Zusätzlich drückt Reinhold mit dem Stockmeißel die zugesetzte, verdeckelte Honigwabe auf, um den Anreiz zum Auffuttern bzw. Umtragen zu erhöhen.
Drohnenrahmen zusetzen
Gleichzeitig wurde mit dem Aufsetzen des Brutraums ein Drohnenrahmen eingesetzt. Je nach angetroffenem Brutverhalten an 2./3. oder 8./9. Stelle. Manchmal auch direkt über dem Brutnest, wenn wir feststellten, dass zwischen den Bruträumen die Rähmchen bereits kräftig mit Drohnenzellen verbaut wurden und wir sie dadurch in ihrem Drang, Drohnen nachzuziehen, unterstützen. Gekennzeichnet wird die Drohnenwabe an der Stegoberseite mit einem Reißnagel.
Wachsblüte

Bei der gleichzeitigen Durchsicht, für die wir ein paar randseitige Rähmchen herauszogen, konnten wir auch eine Wabe mit einer sogenannten Wachsblüte finden. Dieser helle, reifartige Überzug ist kein Mangelzeichen, vielmehr zeugt es von länger andauernder Kälte, wie es ja in diesem späten Frühjahr der Fall war. Diese Wachsblüte findet man auch hin und wieder auf Bienenwachskerzen. Leicht angewärmt (in den Händen oder mit dem Fön kurz mal warm drübergepustet) verändert sich die Oberflächenstruktur wieder und zeigt das typische gelblich-warme Aussehen. Bei der Mittelwandwabe, die im Stock verbleibt, gibt es natürlich keinen Handlungsbedarf.
Ankündigung BIWa-Sonntagsöffnung zum 15.04.2018

So., 15.04. – BIWa-Sonntagsöffnung
Anlass? Programm zur BIWa-Sonntagsöffnung
Wo? Bienen-InfoWabe, Bienenweg 1, 96047 Bamberg (Erba-Park)
Wann? 14.00 – 17.00 Uhr | Offenes Haus für alle … rund um Bienen, Honig, Imkerei und Natur.
Was? Informationen für Groß und Klein, Beratung für Jungimker und Fachgespräche für alte Hasen. Kaffee gegen Spende. Nutzung der Imker-Bibliothek. Bei schönem Wetter über 12°C Blick in ein Bienenvolk.
Wir freuen uns auf regen Besuch!
Schau an! Der Bamberger Bienengarten erklärt sich von selbst!

70 botanische Pflanzenetiketten und 14 Infotafeln sind gesteckt. Der Bamberger Bienengarten mit seinen 130 Einzelpflanzen erklärt sich nun von selbst. Per QR-Code lassen sich die Pflanzlisten bequem herunterladen. Zunächst gelangt man beim Einscannen des Codes von der Infotafel mittels Handy auf die entsprechende Webseite, die Sinn und Zweck des jeweiligen Schaubeetes erklärt. Dort sind dann die Listen als PDF-Datei hinterlegt. 
Der Bamberger Bienengarten ist öffentlich begehbar, auch unabhängig von den Betriebszeiten der Bienen-InfoWabe am Bienenweg 1, 96047 Bamberg.
Die Infotafeln spendete unsere Bienenpatin Sabine Saam, der wir herzlich dafür danken!
Die Pflanzetiketten, auf die jeweils der botanische Name wie auch übliche deutsche Bezeichnungen nebst einem oder zwei Pflanzenfotos gedruckt sind, schlugen mit rund 350 Euro zu Buche. Das Stück kostet im Schnitt € 3,10. Wir würden uns über jeden freuen, der uns eines der Schildchen spenden mag! Vielleicht bei seinem Besuch am Ostersonntag zur Saisoneröffnung zwischen 14 und 17 Uhr? Wir freuen uns auf euch!
Montessori-Schule Bamberg auf dem Weg zur Schulimkerei
Von einem Elternteil erfuhren wir, dass die Montessori-Schule eine Schulimkerei für die Grundschule und Sekundarstufen plant. Gerne boten wir an, zur Gesprächsrunde dazuzustoßen. Die federführende Lehrerin, Elke Völkl, hatte schon viel Vorarbeit im Bezug auf Anfragen und Anträge bei der Stadt Bamberg, dem Veterinäramt und der Versicherung geleistet. Das Buch „Bienen machen Schule“ hat ihr dabei wertvolle Tipps geliefert.
Nach der Vorstellungsrunde der anwesenden Lehrkräfte und Elternteile sowie drei Schulkinder, die auch die jeweilige Motivation und / oder Bereitschaft zur Mitarbeit mit abfrug, konnten wir alle weiteren Fragen beantworten. Naturgemäß möchten wir nicht Entscheidungen abnehmen oder gar festlegen, was „richtig“ und was „falsch“ ist, denn wie so oft kommt es auf unterschiedliche Rahmenbedingungen an. Doch genau um das geht es ja auch. Auf was sollte geachtet werden? Welche Optionen und Alternativen sind vorhanden? Was sollte dringend bedacht werden (z. B. die sorgfältige Varroabehandlung und Schwarmverhinderung), aber was darf auch einfach einmal ausprobiert werden? Komponenten waren bspw. Zeit-, Geld- und Personalressourcen, vorhandenes und noch fehlendes Knowhow sowie Ferienzeiten.
Gefreut hat uns allen, dass sich am Ende drei Frauen gemeldet hatten, die einen Imkerkurs belegen möchten. Und das, obwohl wir keinen Hehl daraus machten, dass Imkerei zwar ein supertolles Hobby, aber durchaus auch anspruchsvolle Tierpflege bedeutet. Doch mit Hilfe des bereits umfangreichen vorhandenen Wissens von drei anwesenden Imkern (einer davon der Grundschüler Xaver, der uns mit seinem Sachverstand schwer beeindruckte!) und dem Versprechen, dass auch wir jederzeit telefonisch erreichbar sind, kann nicht viel schiefgehen.
Sowohl für die Organisation, Methodik und Didaktik eines Schulbienen-Unterrichts als auch für Lehrbienenstandsbesuche gaben wir folgendes an die Hand:
- Einen Hinweis auf die LfL-Förderung zum „Imkern an Schulen“
- Webseiteninfo „Biene und Schule“ mit weiterführenden Links
- Auflistung „Grundausstattung und Erweiterungen für die Jungimkerei“
- Termine der nächsten Imkerkurse von zwei Bamberger Verbänden
- Einstieg in Theorie und Praxis der Imkerei (in Bamberg)
- Imker und Bienenzuchtverein Bamberg Stadt und Land e. V.
- Sa., 24.03.2018, Anfängerlehrgang Teil 1 – Theorie
16.00 – ca. 18.30 Uhr, Restaurant LudwigX, Steigerwaldstraße 9, 96138 Burgebrach. Referent: Dr. Reimund Schuberth, Bienenfachwart, Marktrodach - Sa., 31.03.2018, Anfängerlehrgang Teil 2 – Praxis
15.00 – ca. 17.30 Uhr, Lehrbienenstand Burgebrach
Referent: Robert Engert, 1. Vorsitender IBZV e. V.
- Kosten? Keine
- Anmeldung? Bitte telefonisch bei Robert Engert unter Tel. 09546–6816
- Etwa 10x Lehrbienenstandsbesuch mit Vorträgen vor Ort an Sonntagen von 9-11 Uhr.
- Sa., 24.03.2018, Anfängerlehrgang Teil 1 – Theorie
- Imkerverein Bamberg und Umgebung e. V.
- wöchentliche Sonntagskurse ab Saisonbeginn (Ende März) von 9-11 Uhr
- Imker und Bienenzuchtverein Bamberg Stadt und Land e. V.
- Unser BIWa-Jahresprogramm mit der Auflistung unserer Beratungstermine (ab Ostersonntag alle zwei Wochen von 14-16 Uhr sowie einige Vorträge von 16-17 Uhr. Besonders der Termin am 04.09.2018 ist Lehrkräften zu empfehlen: „Bienen im Grundschulunterricht“. Außerdem die Honigschleudertage im Juli.
- Einstieg in Theorie und Praxis der Imkerei (in Bamberg)
Da die Standortfrage mit am Wichtigsten ist, klärten wir diese sogleich am nächsten Tag ab. Wider unserer Erwartungen liegt das gepachtete Grundstück relativ sonnig und nach Süden ausgerichtet. Was im kühl-feuchten Teufelsgraben ja überwiegend nicht der Fall ist.
Doch zwei Standorte schienen geeignet, sofern sie eingeebnet oder mittels Paletten begradigt werden können. Den möglichen Winddurchzug könnte eine Heckenanpflanzung reduzieren und für mehr Sonnenschein sorgt ein ohnehin benötigter Pflegerückschnitt der alten (Obst-)Bäume.
Wir wünschen der Montessori-Schulgemeinschaft nun viel Freude am Aufbau ihrer Schulimkerei!
Info zu Imkern an Schulen
Die Sonne scheint, die Bienen fliegen! Auch die Lehrkräfte werden aktiv in Sachen Bienenunterricht. Wer hier Nägel mit Köpfen machen möchte und dauerhaft Bienen halten will, also eine Schulimkerei einzurichten plant, sollte den Antrag „Imkern an Schulen“ bis spätestens 15. Juni an die Landesanstalt für Landwirtschaft abschicken. Der Kostennachweis ist bis 31. Juli ebenfalls bei der Landesanstalt für Landwirtschaft einzureichen.
Wem das noch zu früh erscheint und das Thema erst mal anders aufbereiten möchte, erhält auf unserer im Aufbau befindlichen Seite „Biene und Schule“ entsprechene Informationen. Weiter unten dann die Links zu langfristigen Konzepten / Einrichtungen / Installationen an Schulen.
Eröffnung des Stiftsladen an der Oberen Brücke in Bamberg
[Werbung]
[Aktualisierung 01.12.2019: Dieser Laden ist umgezogen in das Welterbezentrum.]
Alles eine absolute Ausnahme – das schmale, altehrwürdige Gebäude aus dem 14. Jahrhundert mit der wundersam schiefen Türe, Publikumsmagnet all jener, die von der Insel- zur Bischofsstadt über die Obere Brücke schlendern.
Seit 1. März nunmehr vermietet an die Bürgerspitalstiftung Bamberg und ihren Stiftsladen, welcher nun ein Ableger von dem auf dem Michaelsberg ist. Der erste Laden hat hoch oben über der Stadt sein (wegen der Mammutbaustelle St. Michael etwas wechselvolles) Domizil (wir berichteten). Der zweite folgt ihm sozusagen auf dem Fuße.
Es ist uns eine Ehre!
Es ist uns natürlich eine Ehre, dass man unseren Bamberger Lagenhonig mit ins Verkaufsporgramm nehmen wollte, gleichwohl der Platz sehr beschränkt ist und beileibe nicht alle Produkte, die im Haupthaus verkauft werden, auch hier unweit der Regnitz zu finden sind.
Auch für uns, die Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de, ist es eine Ausnahme, unseren Honig über einen Zwischenhändler zu verkaufen, wo wir doch ansonsten ausschließlich Direktvermarktung anbieten. Denn so groß sind unsere Bestände nicht, dass wir jegliches Regal damit befüllen könnten oder gar in den Online-Handel einsteigen möchten. Einen guten Teil erhalten schließlich auch unsere Bienenpatinnen und -paten, die mit ihrem Zweijahresbeitrag ein verbrieftes Anrecht auf diese Bamberger Spezialität haben.
Spezialitäten ausgesuchter Manufakturen
Apropos Spezialität … nicht nur Bamberger Manufakturprodukte führen die beiden Stiftsläden, sondern – und das soll nach und nach ausgebaut werden – auch Spezereien aus anderen Teilen Europas. Vorausgesetzt, diese werden in einem Kloster hergestellt. Das dürfte einmalig sein in Deutschland, betonte Stiftungsreferent Bertram Felix, der auch die Eröffnungsrede hielt.
Wir sind jedenfalls schwer begeistert von unseren neuen Nachbarn, die einen Katzensprung von uns, dem Obstmarkt 10, entfernt ihre Waren fein säuberlich und ansprechend zwischen den krumm und schiefen Wänden aufgebaut haben und sich bestens auf die sicherlich zahlreichen Kunden vorbereitet haben.
Zwei Wochen vor der Eröffnungsfeier am 1. März sah es nämlich noch recht nach viel Arbeit aus. Alles musste ausgepackt und einzeln ausgepreist werden, so dass sicherlich gefühlt 1000 Artikel mehrmals durch die fleißigen Hände von Karin Linz, Ingeborg Pendl und Doris König gingen.
Justament beim Einräumen, und als wir unseren Honig hinbrachten, stellte sich auch die Vermieterin des preisgekrönten Hauses, Doris Eminger, ein. Ihr kann man nicht genug dafür danken, dass sie sich für diese neuen Mieter entschieden hat, die dem Wohnzimmer der Stadt sozusagen ein stilvolles Blumenbukett hinzufügt, samt Vase, Tischchen und Anrichte.
Ja, und auch diese findet man tatsächlich in dem Räumchen. Allerdings nicht zum Verkauf, sondern im geschmackvollen Einsatz als Schätzeofferierer. Fast traut man sich nicht, aus den Arrangements etwas zu entnehmen. Doch nur fast … zu verlockend sind die Leckereien, Spirituosen, Kunsthandwerke, Täschchen, Seifenstückchen, Stuhlkisschen, Allerlei-Dinge-mit-Himmelsgartenmotiven … – und die Honiggläser und den Michaelsberger Wein natürlich! – als dass man einem kleinen wie großen Einkauf widerstehen könnte. Für sich oder als Mitbringsel oder Geschenk auch unter Einheimischen … und mit jedem Einkauf im Stiftsladen am Michaelsberg oder an der Oberen Brücke 2 unterstützt man die guten Zwecke der Bürgerspitalstiftung.
Lange Rede, kurzer Sinn … geht hin!!!
5 Jahre Bamberger Schulbiene
Fünf Jahre Bamberger Schulbiene (2012 – 2017)
Fünf Jahre ist sie nun schon alt,
geboren, als es ziemlich kalt,
zum Weihnachtsmarkt am Jakobsberg,
entstand die Idee zum Schulbienen-Werk.
„Wir sollten unser Wissen teilen“,
so sagten die, die bei uns weilten
am Rätsel- und am Bastelstand,
hat man das Potential erkannt.
So manche Lehrkraft bat uns dort,
zu kommen an der Schulen Ort,
in Bamberg und ins weite Land –
die Biene war höchst interessant.
Gegründet zwar nicht als Verein,
doch gut durchdacht sollt‘ es schon sein.
„Bamberger Schulbiene“ nannten wir’s –
und nun ist Anlass für ein „Cheers“!
Kein Anlass für ein „Prost“ hingegen –
wohl eher Fluch denn wirklich Segen –
ist nach wie vor die Politik,
die Glyphosat noch hat im Blick.
Die setzt auf reichlich Ackerbau,
doch ohne kluge Zukunftsschau.
Statt zu belohnen Biobauern,
lässt Monoanbau kalt erschauern.
Die Schulbiene hat viel zu tun,
und wird auch weiterhin nicht ruh’n,
um Kinder wie den älteren Leuten,
erzählen von den Bienenbeuten.
Wer dort drin wohnt und was sie machen,
von bienenoberschlauen Sachen,
doch auch von ihren Artverwandten,
die keine Honiglieferanten.
Denn alle sind Bestäuber sie,
verlieren dürfen wir sie nie!
Doch wollen niemand wir belehren,
uns reicht’s, von Wundern zu erzählen.
So faszinierend ist der Bienen Welt,
dass sie selbst Ängstlichen gefällt,
und wer ein bisschen mehr hat Mut,
dem tut das Bienenstreicheln gut.
Ein Universum tut sich auf,
betrachten wir den Jahreslauf
der Bienen und der Pflanzenwelt,
die aufeinander eingestellt.
Die eine nicht ohne die andere kann,
wer immer auch sich dies ersann,
wir wollen retten diese Welt,
um die es wahrlich schlecht bestellt.
Sag‘ niemand, er hät’s nicht gewusst,
und hätte nicht zu Tun gemusst,
Wir zeigen gern, wie ihr könnt helfen,
den zauberhalfen Blumenelfen.
Am Bienenweg im Erba-Park,
da werden alle „bienenstark“!
Wir freuen uns aufs neue Jahr,
mit EUCH und uns’rer Bienen Schar!
Eure Ilona
Euer Reinhold
Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de mit der „Bamberger Schulbiene“, eines von vielen weiteren zukunftsweisenden Projekten.
P. S.: Über Gratulationen (und eventuelle Geburtstagsgeschenke in Form kleiner Spenden) freut sich die Schulbiene natürlich sehr!
Erster Eintrag im Archiv der Bamberger Schulbiene:
15./16.12.2012: Am Stand von Bienen-leben-in-Bamberg.de anlässlich des Adventsmarktes des Don Bosco-Jugendwerks in Bamberg [Bericht] gibt’s Mitmach-Rätsel für Groß und Klein. Lehrer/innen aller Schularten sind begeistert von diesem Angebot und fragen, ob man auch an ihre Schule käme, um Kindern etwas über Bienen zu erzählen. Im Anschluss an diese Tage wurde die Idee der „Bamberger Schulbiene“ geboren.
Silvestereinladung: Funkensprüh’n am Feuerkorb
Wann? So., 31.12. | ab ca. 23.30 Uhr
Anlass? Silvester
Wo? Bienen-InfoWabe, Bienenweg 1, Bamberg (Erba-Park)
Was? Ein entspanntes, garantiert eventfreies Silvesterkuscheln ohne „Pi-pa-po“ auf der Wiese vor und/oder in der Bienen-InfoWabe.
Bringt mit, worauf ihr Lust habt und was ihr teilen mögt. Sektgläser samt Inhalt und Punsch stehen bereit, und wer mehr als ein paar Wunderkerzen mitbringt, muss abspülen – natürlich in der eiskalten Regnitz.
Wer? Unsere Bienen(paten)freunde und deren Freunde/Familie/Haustiere… sowie alle Nachbarn der Bienen-InfoWabe. Sollten Sie jedoch schon lange den Wunsch verspürt haben, uns kennenzulernen, weil das Bienenthema Sie interessiert, dann sind Sie ebenfalls gerne gesehen. Wobei wir in dieser Nacht sicher andere Themen überm Feuer rösten
Zweite Bienenpatenrunde mit Ruth Vollmar 2016/2018
… und eigentlich schon fast wieder die dritte! Denn bis Februar 2018 läuft Ruth Vollmars Bienenpatenschaft bereits zum zweiten Male aus. Doch für das Interview zu diesem Ereignis war einfach nie so recht Zeit. Kein Wunder, als Leiterin der Wirtschaftsförderung Bamberg ist man gefordert – und vor allem effizient. Nun, es ist Adventszeit, und somit ist vielleicht doch ein wenig Ruhe eingekehrt.
Wir freuen uns jedenfalls über die Möglichkeit, über unsere Bienenpatin zu berichten, in deren wunderschönen Garten am Schiffbauplatz mittlerweile ein zweites Volk seine Heimat gefunden hat. Oft bestaunt von Spaziergänger, die an der Regnitz entlang zur Kongresshalle oder bis in den Erba-Park flanieren und dabei einen Blick auf die Idylle werfen. Das Interesse an den Bienen hat in der Familie – trotz so mancher Rückschläge – nie nachgelassen, was für uns Rückenstärkung bedeutete. Wir wissen unsere Bienen gut aufgehoben und erhalten zuverlässig Meldung, sobald was nicht stimmt. 
Unsere Fragen und Ruths Antworten:
BLIB: Was hast du in der Zeit deiner Bienen-Patenschaft bei uns (besonderes) erlebt?
Ruth Vollmar: Besonders beeindruckend fand ich die „Rettung“ eines geschwärmten Volkes, das glücklicherweise am alten Pflaumenbaum im Nachbargarten hing.
Was war dir in den letzten zwei Jahren deiner Patenschaft besonders wichtig?
Dass „unsere Bienen“ ausreichend Futter finden.
Wenn dich jemand fragt, warum du Bienenpatin bist, was antwortest du?
Weil Bienen für unser Ökosystem unersetzliche Dienste leisten und ich Bestäubungsroboter als keine Alternative finde!
Was nimmst du aus dieser zweiten Patenzeit für dich persönlich mit?
Ein gutes Gefühl, wenigstens einen kleinen Beitrag leisten zu können.
Konntest du in deinem Umfeld eine Entwicklung in Bezug auf das Bienenthema feststellen?
Bewußtsein wächst, aber das Handeln fehlt noch!
Gibt es etwas, was du dir für deine neue Bienenpatenperiode vorgenommen hast?
Zu versuchen, mehr bei den tollen Aktionen dabeizusein, die dieses einmalige „Bienenförderprogramm“ bietet.
Liebe Ruth, vielen Dank, dass du uns die Treue hältst und dir Zeit für das Interview genommen hast!





























