Countdown zum Honigschleudern

Zwei Honig-PlüschbärenAm Wochenende ist es endlich soweit, die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Wir schleudern heuer zum ersten Male!

Mag ja vielleicht nachteilig klingen, weil manche bereits früher, sprich: mehrmals ernten konnten. Doch wir sehen auch Vorteile:

  1. Unser „Bamberger Lagenhonig“ enthält  Frühjahrs- UND Sommertracht, geschmacklich sehr interessant!
  2. Die Fabrikhalle für die Herstellung von Alleskleber – also unsere Küche – wird nur einmal gekärchert *Späßle g’macht!*
  3. Die Schleuderzubehörteile mehrmals zu reinigen ist auch nicht wirklich lustig

Bienenflucht

Bienenfluchtmontage

Bienenfluchtmontage

Dieses Jahr arbeiten wir mit einer Bienenflucht. Damit unsere „Schleudergäste“ ohne Bedenken hautnah miterleben können, wie der Honig geerntet wird. Sie wird 24 Stunden vor der Entnahme der Rähmchen (also morgen, Freitag früh) zwischen Brut- und Honigraum gesetzt. Die Bienen können zwar dann aus dem Honigraum nach unten – und somit zum Fluglochausgang – krabbeln. Doch in die andere Richtung geht’s dann nicht mehr. So verschwinden nach und nach die ganzen fleißigen Sammlerinnen und einer ungefährdeten Entnahme steht nichts mehr im Wege. Auch müssen so keine Bienen abgekehrt werden, was die Örtlichkeit doch sehr beruhigt.

Honigschleuder

Honigschleuder zerlegt

„Zeigt her eure Füßchen …“

Unsere Schleuder ist eine Vierwabenschleuder und wird mit einer Kurbel handbetrieben. Wir erhielten sie vom Vater einer Freundin, der das Imkern altersbedingt aufgegeben hat. Damit wir dem Highlight des Bienenjahres auch wirklich gerecht werden, wurde sie neu gestrichen, denn sie hat schon ein paar fleißige Jahre auf dem Buckel. Und wenn alles gut geht, erwartet uns am Freitag Abend noch eine hübsche Überraschung. Dazu mehr im Bericht nach besagtem Schleuder-Wochenende.

Gläser spülen, Shop bestücken, Kinderbeschäftigung

Dazu gibt es noch kein Foto, das machen wir erst morgen. 160 Gläser werden gespült, damit auch ja keine Verunreinigungen oder Spülmaschinenmittelreste zu finden sind. Und damit sich die Gäste nicht langweilen, während sie auf das „Selber-Hand-Anlegen“ warten – alle dürfen eine Wabenseite entdeckeln, zur Kurbel greifen und sich Honig ins Glas abfüllen – kann im kleinen Imkershop eingekauft werden. Für die Kinder gibt’s Rätsel und Waben ausstechen sowie Videofilme über die Imkerei.

Reinhold und ich sind schon voller Vorfreude auf die Tage und auf unsere geladenen Special-Guests!

Bamberger Bienenparadies – die Hofstadt-Gärtnerei

Carmen packt an – bei ihr ist das junge Volk sicher gut aufgehoben!Die Hofstadt-Gärnterei in Bamberg erhält endlich quirligen Nachwuchs. Am 16.05.2013 brachten wir unserer Bienenpatin Carmen Dechant „ihren“ Ableger.

Zur Großen bzw. Blauen Holzbiene (Xylocopa violacea), die sich in der Hofstadt-Gärtnerei seit Jahren sehr wohl zu fühlen scheint, gesellt sich nun ihre kleine Verwandte, die Honigbiene (Apis mellifera), hinzu. Für wenigstens zwei Jahre bieten Carmen und Michael Dechant einem Carnica-Volk (Kärntner Biene, eine Unterart der westlichen bzw. europäischen Honigbiene) ihr Pflanzenparadies zur Untermiete an. Seit Januar freuen sie sich schon darauf (siehe Bericht zur Urkundenübergabe).

Ursprungsvolk des Ablegers für Carmen: Wildensorg-Rinnersteig

Ablegerbildung: an der Brutwabe sind oben vier Weiselzellen erkennbar, zwei davon bleiben bestehen. Daraus entwickelt sich die neue Königin.

Die Brutwabe mit Eiern in unterschiedlichen Entwicklungsstadien entnahmen wir einem (in Anbetracht des zu kalten Frühjahrs) einigermaßen gut entwickeltem Wirtschaftsvolk. Der „Stammbaum“ und der Zustand des neuen Volkes wird akribisch in einem Bestandsbuch festgehalten, in welches die Bienenpatin jederzeit Einblick nehmen kann. So sieht beispielsweise ein Eintrag (via Google doc) aus:

1-Waben-Ableger vom Volk „Wildensorg-Rinnersteig rechts“ (= Patenbeute Michael Burger): 1 Brutwabe mit zwei verdeckelten Weiselzellen nebst ansitzenden Bienen + 1 MW + 1 halbvolle Futterwabe + 1l Zuckerlösung 3:2 im Tetrapack

Abschied … und Neuanfang in einem Eldorado

Reinhold bringt den Ableger in die Hofstadt-Gärtnerei

Auf welche Weise Ableger gebildet werden können, ist (mindestens) ein eigener Blogbeitrag wert. Ich möchte hier jedoch die Bienenpatenschaft von Carmen Dechant in den Vordergrund stellen. Für uns wie für sie ist die Entgegennahme eines neuen Volkes ein aufregender Augenblick. Zum einen bedeutet es die Trennung vom Muttervolk und zum anderen ein hoffnungsvoller Neuanfang – und zu ca. 80% klappt es damit.

Reinhold und Carmen schieben den Träger mit dem Ableger zum Standort.

Die Hofstadt-Gärtnerei in der Heiliggrabstraße 37, also der Bamberger Gärtnerstadt, ist für unsere Kleinen ein Eldorado. Die Gründe:

  • Eine Vielzahl unterschiedlicher Blühpflanzen wie Stauden, Blumen, Kräuter und kleine Bäumchen direkt vor Ort
  • Lückenloses Blühen durchs ganze Jahr, somit kein „Ernteschock“ wie bei landwirtschaftlich großflächigen Monokulturen, die heute noch blühen und morgen spurlos verschwunden sind
  • Trachtbäume wie Weiden und Linden in der Umgebung
  • Eine Natursteinmauer, die die Wärme speichert und nachts wieder abgibt und vor Wind schützt
  • Reichlich Sonne zu fast jeder Stunde (also eher theoretisch, falls es ihr mal wieder einfällt, zu scheinen …)
  • Eine Bienenpatin, die ihre Patenschaft ernst nimmt, die neugierig und liebevoll ist, aber auch zupackend sowie offen für unsere Besuche, die auch einmal zu unorthodoxen Betriebszeiten, zum Beispiel am frühen Morgen, sein können.

Bienenpatenschaften – die schönsten Verbindungen im Leben von „Bienenwesen“

Pateneltern und Patenmutti

Die „Bienenwesen“ freuen sich: Reinhold Burger, Patin Carmen Dechant und Ilona Munique

Eine Bienenpatenschaft ist etwas ganz Besonderes für uns. Je nach Patin bzw. Pate wählen wir ein „passendes“ Volk aus. Will sie oder er ein wenig das Imkern lernen oder einfach eine gute Tat mit seinem finanzielle Beitrag vollbringen? Einfach zusehen oder selbst Hand anlegen? Genau wissen, woher und von wem der Honig kommt und am besten auch gleich selbst abzapfen? Alles geht, für alles sind wir offen.

Bei Carmen Dechant ergab es sich, dass sie sowohl eine Bienenpatenschaft übernehmen als auch eine „Wiege“ anbieten wollte. Nicht immer werden wir das zeitlich leisten können, einen weiteren Standort für unseren „Bamberger Lagenhonig“ zu eröffnen, denn fünf haben wir bereits. Gleichzeitig wohl auch einen Lehrbienenstand für die Öffentlichkeit. Doch hier hat es einfach (noch) gepasst. Genau wie bei der Villa Dessauer. Aber zu dieser Patenschaft durch Dr. Regina Hanemann kommen wir in Kürze noch zu sprechen.

Blick in die Patenbeute

Blick in die Patenbeute – noch wuselt es verhalten. Wenig drin, doch schon viel zu erzählen …

Im Lehren lernt es sich am allerbesten. Indem wir anderen beibringen, wie Bienen behandelt werden möchten, wie Honig eingebracht und wie die Imkerei organisiert wird, wie sich der Jahreskreislauf gestaltet und wo Chancen und Grenzen der Natur und des Menschen aufeinander treffen …, da lernen wir selbst ständig mit.

So mancher Blödsinn ist ja schnell erzählt, auch uns kann das passieren. „Mal gelesen“, gibt’s bei uns indes eher selten. Wir versuchen, den unzähligen Theorien auf den Grund zu gehen – wozu auch dieses Weblog-Schreiben zählt. Hier reflektieren wir das Gelernte, Erfahrene und Gelebte. Hier erinnern wir uns der Stunden mit unseren Völkern, aber auch den Menschen um uns herum. Damit unser „spätes“ Imkerleben für uns unvergessen bleibt – und ein Stück weit auch für unsere Bienenpatinnen und -paten („Hallo, Carmen – ist für Dich!)

… ja, und für DICH natürlich auch, Du mir unbekanntes, interessiertes, treues oder neues „Bienenwesen“!

 

Bienenpatin Dr. Regina Hanemann 2013/14

Bienepatenschaft Dr. Regina Hanemann

Übergabe der Bienepatenschaft an Dr. Regina Hanemann (li) an der Villa Dessauer am 25.3.2013

Vor zwei Monaten bereits hat sich Dr. Regina Hanemann entschlossen, Bienenpatin bei Bienen-leben-in-Bamberg.de zu werden. Wir freuen uns über die Unterstützung, die uns den Kauf einer Bienenwohnung („Beute“) im Wert von 160 Euro ermöglichte.

Als Direktorin der Bamberger Museen ist die Kunsthistorikerin eine prominente Größe in der hiesigen, aber auch überregionalen Kunst- und Kulturwelt. Sie ist auch Hausherrin der Stadtgalerie „Villa Dessauer“, an der ihre Patenbeute stehen wird. Dieser Standort ist folglich eine neue Lage in unserem Spezialitätenkatalog des „Bamberger Lagenhonigs“. Doch noch viel mehr zeichnet den neuen Standort aus, dass er ein Baustein unseres Projekts zur „Bamberger Schulbiene“ sein wird.

„Ich esse gern Honig und weiß, wie wichtig Bienen für unsere Natur sind. So wurde ich Patin.“

Dieses Zitat war am 26.03.2013 im Fränkischen Tag zu lesen, der über die „Schulbiene“ berichtete. Abonnenten konnten via infranken.de dazu auch ein Video von der Übergabe der Patenbeute am 25.03.2013 sehen. Nun ist es über unseren Weblog für alle zugänglich.

Ebenfalls für alle zugänglich ist die Bienenbeute während der Öffnungszeiten der Villa Dessauer. Wir gehen davon aus, dass niemand unbefugt die Beute öffnet. Und falls doch … nun, unsere Bienen wissen sich hoffentlich zu wehren 😉

Geplant ist, mit Schülern der umliegenden Schulen den Standort zu besuchen, um am „lebenden Objekt“ Unterricht zum Thema „Honig-Bienen-Imkerei“ zu halten. Dafür wird derzeit um Finanzierungshilfe gebeten. Wer spenden will, erfährt hier alles nähere.

Wir freuen uns über die neue Patenschaft in der „Insellage“, die es denn auch dem Bamberger Bürgerverein Mitte e. V. angetan hat. Sicherlich hat Dr. Regina Hanemann mit ihrer Patenschaft dazu beigetragen, dass der Vorstand um Sabine Sauer das Schulbienenprojekt ebenfalls mit einer großzügigen Spende unterstützt. Im Heft 2/2013 der Inselrundschau wird es dazu einen Bericht geben.

Protokoll des Treffens der Lizenznehmer „Regionalkampagne“ Bamberg

Logo Regionalsiegel "Region Bamberg – weil's ich überzeugt!"

Logo Regionalsiegel
© Landkreis Bamberg Nachhaltige Entwicklung

Langer Titel, und immer noch fehlt was. Die Regionalkampagne des Landkreis Bamberg Nachhaltige Enwicklung heißt ausgeschrieben „Region Bamberg – weil’s mich überzeugt“.

Hier also der versprochene Auszug aus dem Protokoll des Treffens vom 29.01.13, das uns mittlerweile aus dem Landratsamt Bamberg erreicht hat – aus Platzgründen nur das, was im weitesten Sinne die Imkerei bzw. uns betrifft.

Rückblick auf 2012

Ingesamt umfasste der Rückblick 2012 zwölf Punkte – vom Umwelttag auf dem Maxplatz mit Schwerpunkt Ernährung über den Apfeltag in Breitengüßbach bis zu einer Fortbildungsveranstaltung „Marketing, Kundenkommunikation und Warenpräsentation“ in Zusammenarbeit mit der Genussregion Oberfranken. Alle Achtung! Zwei Punkte nur herausgegriffen:

  • Die Landesgartenschau 2012 war natürlich großes Thema – auf ihr präsentierte sich die Regionalkampagne in einem Info-Pavillon der Stadt. Wir haben sie gesehen und auch bei den ausstellenden Lizenznehmern (zu denen wir damals noch nicht zählten) eingekauft.
  • Die Broschüre „Essen und Trinken aus der Region Bamberg“ für 2012/2013 ist erschienen. Sie enthält auch Imkereien. Leider waren wir bei Drucklegung noch nicht Lizenznehmer, doch ab der nächsten Ausgabe stehen wir ebenfalls drin. Immerhin sind wir in der Webausgabe vertreten. Einfach auf der Seite -> Regionale Anbieter finden ->Honig die Postleitzahl 96047 (oder die Ihres Wohnortes natürlich) eingeben.

Aktivitäten 2013

Sieben feste Termine mit Aktionen der Regionalkampagne wurden von den Lizenznehmern diskutiert – und an den meisten werden wir von Bienen-leben-in-Bamberg.de teilnehmen. Zum Beispiel:

  1. Tag der offenen Gärtnereien – in Bamberg ist dies der 28.04.2013.
    Ihr findet uns in der Hofstadt-Gärtnerei von Bienenpatin Carmen Dechant und ihrem Mann Michael. Wir erläutern an einer Schaubeute unter dem Motto „Da schau her … Bienen-leben-in-Bamberg.de“, wie sich das mit dem Imkern so verhält. Und die Regionalkampagne wird voraussichtlich ebenfalls einen Infostand dort aufbauen.
  2. Apfelmarkt in Bischberg am 13.10.2013 – mit einem Regionalkampagne-Stand, an dem wir u. a. mithelfen, die Produkte mitmachender Lizenznehmer zu verkaufen – und in unserem speziellen Falle natürlich wieder über Honig-Bienen-Imkerei zu informieren.
  3. Am Tag der Regionen vom 27.09. – 13.10.2013 sind wir natürlich ebenfalls dabei. Noch haben wir uns auf keinen Termin festgelegt. Geplant ist von Landratsamt und Lizenznehmern, eine Fahrrad-Genusstour zu unternehmen. Da wären wir gerne mit von der Partie. Allerdings nicht selbst radfahrend, sondern vielmehr die Radler an einem unserer Lagenstandorte (z. B. Buger Wiesen, Wildensorg oder an der Villa Dessauer) mit einem Honig-Energie-Stand empfangend. Für Bieneninteressierte bauen wir eine Schaubeute auf, bzw. führen die Besucher an „das lebende Objekt“ heran.
  4. Für den Bamberger Weihnachtsmarkt 2013 am Maxplatz steht die Regionalkampagne zunächst auf einer Warteliste. Falls sie zum Zuge kommt, werden wir Lizenznehmer unsere Produkte (also auch unseren „Bamberger Lagenhonig“) an einem gemeinsamen Stand verkaufen und Informationen und Mitmachrätsel zum Bienenleben für große und kleine Weihnachtsmarktbummler parat halten. Bis auf das 3. Adventswochenende! Den da finden Sie uns garantiert auf dem wunderschönen Kunsthandwerker-Weihnachtsmarkt im St. Josefsheim des Don Bosco-Jugendwerks!

Die tatsächlichen oder weitestgehend fertig geplanten Termine von Bienen-leben-in Bamberg.de finden sich ebenso auf unserer Weblog-Seite Aktivitäten und Termine in gebotener Ausführlichkeit.

Öffentlichkeitsarbeit

Vier Kooperationswünsche wurden von den Lizenznehmenden angemeldet. Einer davon ist bereits in der Realisierungsphase. Es soll einen gemeinsam bestückten Geschenkekorb mit regionalen Produkten in zwei bis drei Größen geben, der sich wunderbar für Jubiläen und Festivitäten eignen wird. Wir werden berichten!

Werbung

Die Lizenznehmer wünschten sich für ihre Werbung …

  1. Aufkleber in verschiedenen Größen
  2. Tüten und Taschen, hier vor allem aus Papier
  3. Werbespots im regionalen Fernsehen
  4. Gewährleistungsverschlüsse für Gläser
  5. Hinweise auf das Regionalsiegel auf Speisekarten der hiesigen Gastronomie
  6. Kochevents

Uns bleibt als „Regionalsiegel-Frischlinge“ ein herzliches Dankeschön zu sagen für die immer freundlich gewährte, kompetente sowie schnelle und unbürokratische Unterstützung des Teams vom Landratsamt Bamberg in Zusammenarbeit mit der Stadt Bamberg, Agenda-21 Büro. Wir fühlen uns gut bei euch aufgehoben und integriert!

[Aktualisiert: 23.02.2013]

Bienenpatin Carmen Dechant 2013/2014

Bienen-leben-in-Bamberg.de hat eine neue Bienenpatin – Carmen Dechant aus Bamberg! Vielen Dank im Namen von Natur & Mensch, die den Kauf einer neuen Bienenbehausung („Beute“) ermöglicht.

„Endlich weiß ich, was ich mir sinnvolles für mein Geburtstagsgeldgeschenk kaufen werde!“, freute sich Carmen Dechant im vergangenen Jahr, als sie mit uns Kontakt wegen der Bienenpatenschaft aufnahm.

Bienenpatenurkunde an Carmen Dechant

Überreichung der Bienenpatenurkunde an Carmen Dechant, Bamberg (links) von der Imkerin Ilona Munique von Bienen-leben-in-Bamberg.de am 8.1.2013

Die Übergabe der Patenurkunde an die strahlende Sponsorin erfolgte am 8. Januar 2013 stilecht im Gewächshaus ihrer Hofstadt-Gärtnerei, die sie zusammen mit ihrem Mann Michael in der Gärtnerstadt betreibt. Drumherum 4.444 qm Gärtnerertragsfläche.

In der Hofstadt-Gärtnerei wird künftig auch die neue Beute betreut. Sie ist für jeden innerhalb der Öffnungszeiten zu besichtigen. Geplant sind außerdem Imkerei-Vorführungen, zum Beispiel am Tag der offenen Gärtnerei am 20.04.2013. Korrektur, die jedoch nur für Bamberg gilt: es ist der 28.04.2013. Der Rest Bayerns feiert früher.

Carmen wollte sogleich alles ganz genau wissen: wann die Beute aufgestellt wird, wie sie beim Imkern mitmachen kann und ob die Bienen bei ihr genügend Futter finden würden. Na, wenn nicht in einer Staudengärtnerei, wo dann?! Etwas besseres kann man sich fast nicht vorstellen. Für uns ist es jedenfalls ein Volltreffer, denn unser „Bamberger Lagenhonig“ hat nun neben „Wildensorg-Rinnersteig“ und „Buger Wiesen“ eine weitere Ertagslage gewonnen, mitten in der UNESCO-Weltkulturerbestadt Bamberg und innerhalb der Projektfläche „Urbaner Gartenbau“.

Was Carmen Dechant im Gegenzug an ideellen wie sachlichen Gaben erhält, lässt sich auf der Seite über die Bienenpatenschaften nachlesen. Da das neue Ablegervolk im ersten Jahr natürlich noch keinen Honigertrag bringt, erhält die Bienenpatin den versprochenen Honig aus einer der Beuten in den Buger Wiesen. Hier wie dort wird ein Schriftzug der Sponsorin angebracht, damit sie tatsächlich das ihr zugeordnete Bienenvolk in ihrem Werdegang beobachten, begleiten und beernten kann.

Wir freuen uns auf spannende zwei Jahre mit unserer Bienenpatin Carmen Dechant, die sich bestimmt bald einmal persönlich hier vorstellen wird.

Unsere Imkerphilosophie

Kennen Sie schon unsere Imker-Philosophie?

Sie ist dauerhaft unter unserem Impressum verankert (-> zur aktuellen Fassung). Sechs Grundsätze prägen unsere Einstellung zur Honigbiene, zur Arbeitsweise in unserer Imkerei und zur Behandlung und Vermarktung des Honigs. Und unsere Einstellung zu dem, was uns das alles wert ist.

Regionales Imkern mit Herzblut … für Mensch, Tier & Natur.
Weil das Bienenwerk unseren ganzen Respekt verdient! DANKE, Bienen!