Erkältungsvorsorge treffen und Honigvorräte auffüllen ohne Reue

Bamberger LagenhonigUm die heilsame Wirkung von Honig auf Schleimhäute weiß nicht nur die Volksmedizin, sondern wurde mittlerweile mehrfach durch Studien¹ bewiesen. Zeit also, nach der weihnachtlich-silvestrigen Glühwein-/Punschzeit die Vorräte wieder aufzufüllen. Am besten durch eine Imkerei Ihres Vertrauens. Denn nur Honige, die nicht erhitzt und außerdem nicht mit Sirupen verpanscht wurden, können die ersehnte Wirkkraft entfalten.

Importierte Honige – und das sind immerhin 80% unseres Bedarfs – erfüllen die dabei notwendigen Qualitätskriterien oftmals nicht. Doch woher der Honige kommen, wissen nur die örtlichen Imker/innen ganz genau. Damit Sie ihren Einkauf nicht bereuen, scheuen Sie sich aber auch am Marktstand der kleinen Imkerei XYZ nicht, gezielt zu fragen, wo genau der Honig aus genau diesem Glas geerntet wurde. Sollte die Antwort ausweichend ausfallen, dann …

… tja, dann kann das daran liegen, dass dieser Honig eben NICHT selbst geerntet wurde. Und das ist zulässig, wenngleich auch (wie wir finden) ein wenig ehrenrührig. Denn häufig werden die eigenen Produkte ergänzt durch Einkäufe aus Honigerzeugergemeinschaften – für Bamberg ist das zum Beispiel aus der HEG in Eltmann. Die wenigsten Imker hierzulande können den eigenen und den Jahresbedarf all ihrer/seiner Kund(inn)en mit ihren Ernten decken. Daher wird zugekauft, vor allem, wenn viele verschiedene Sorten angeboten werden wollen. Das ist legal und tatsächlich häufig geübte Praxis.

Logo Regionalsiegel "Region Bamberg – weil's ich überzeugt!"Denn nach der Lebensmittelkennzeichnungsverordnung² müssen lediglich Name und Kontaktdaten der Abfüller/in draufstehen. Nicht jedoch die Angabe, wer der den Honig tatsächlich geerntet hat. Es gibt also leider keine absolut verlässliche Aussage nach der regionalen Herkunft. Im besten Falle stimmt die Angabe „Deutscher Honig“. In der Region Bamberg informiert zusätzlich das Regionalsiegel „Region Bamberg – weil’s mich überzeugt!“. Sollten Sie allerdings im Supermarkt die gängigen Großimkermarken kaufen (und das schließt leider auch die Bio-Marken mit ein) … dann viel Glück!

Kann man nachweisen, woher ein Honig tatsächlich stammt?

Ja, mittlerweile ist die Datenbank groß genug, um sogar verlässlich zu sagen, aus welchem Land(esteil).² Doch wer lässt schon gegen teures Geld seinen eingekauften Honig untersuchen? Praktischer ist es, sich Imker zu suchen, die ihre Produktionsabläufe transparent gestalten. Sprich: SIE als Einkäufer/in wissen im besten Falle, wo die Völker stehen, haben bei der Ernte vielleicht sogar selbst mitgemacht und das Glas auch selbst abgefüllt. Ach, das ist möglich?! Na gut, sicherlich nicht überall, doch bei uns geht das schon. Im Juli finden unsere Honigschleuder-Erlebnistage statt (angekündigt unter Aktivitäten und Termine). Berichte und Fotos zu den Ernte- und Verarbeitungstagen finden Sie unter den jeweiligen Lagebeschreibungen unseres Bamberger Lagenhonigs

EtikettierenBei uns wird konsequent die Ernte eines jeden Volkes dokumentiert. Der Glasinhalt kann auf jedes einzelne Volk direkt zurückgeführt werden. Auf dem Glas ist das mit einem Kreuzchen neben dem aufgedruckten Lagenstandort gekennzeichnet. Das ist schon wegen der damit verbundenen Bienenpatenschaften notwendig. Auch außerhalb der Honigschleuder-Erlebnisstage ist häufig jemand dabei, der uns über die Schulter schauen mag. Mehr Transparenz geht kaum – außer, Sie imkern selber!

Bleiben Sie also auch 2019 mit ehrlichen Honigen gesund und frei von Husten, Schnupfen, Heiserkeit, Fieberblasen & Co.! … und in Kürze veröffentlichen wir einige unserer Lieblingsanwendungen von Honig und Propolis.

Ihre Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de
Ilona Munique und Reinhold Burger


¹vgl. Münstedt, Karsten: Bienenprodukte in der Medizin. Apitherapie nach wissenschaftlichen Kriterien bewertet. 3. Aufl. Aachen : Shaker Verl. 2018.

²Lebensmittel-Kennzeichnungsverordnung (LMKV). https://www.bmel.de/SharedDocs/ExterneLinks/Rechtsgrundlagen/L/LMKV.html

³Woher stammt der Honig aus den Lebensmittelmärkten? https://www.mdr.de/nachrichten/vermischtes/honigproduktion-im-winter100.html

Lizenznehmertreffen (T. 2) „Regionalkampagne“ Bamberg 2015

Die zunächst eher ablehnende Haltung der Lizenznehmer zur Zertifizierungsfrage des Regionalsiegels „Region Bamberg – weil’s mich überzeugt!“ (siehe auch Teil 1) …

  • Brauchen wir das auch noch zu all unseren anderen Zertifizierungen, für die wir ohnehin viel Zeit und Geld benötigen?
  • Werden wir nun künftig gegängelt?
  • Wer kontrolliert denn eigentlich die Märkte, ob die neben meinen regionalgesiegelten Kopfsalat nicht einfach den italienischen dazu legen?
  • Wird das jetzt eine Spirale mit immer neuen und engeren Lizenzkriterien?

… wich allmählich der Einsicht, dass Vertrauen gut, doch dokumentierte Kontrolle festzulegender Standards für die Zukunft besser ist. Denn:

„Es gibt keine einheitliche rechtliche Regelung dafür, was sich ‚regional‘ nennen und mit ‚Heimat‘ werben darf. Daher definieren Anbieter munter selbst, was sie darunter verstehen.“ (Sigrid Krügel: Im Dschungel der Regionalsiegel. In: Bild der Wissenschaft, 18.08.2014)

Nadja Rakowski, Umweltamt, Agenda 21-Büro Stadt BambergEin bisschen wett macht das die geplante, mit Leader-Mitteln geförderte „Kulinarische Genusskarte der Region Bamberg – weil’s mich überzeugt!“, die Nadja Rakowski (Umweltamt, Agenda 21-Büro) vorstellte. Zumindest für die, die ortsunkundig von außerhalb Frankens kommen (oder für alle bayerischen Politiker, die mit „U“ anfangen und mit „e“ enden), mag sich unser Regionalbegriff damit zumindest optisch erschließen.

In der Gunst weit oben – regionale Lebensmittel

Karl Fischer, Agenda 21-Büro Stadt Bamberg Lebensmittel aus der Region liegen in der Gunst der Bamberger Verbraucher ganz weit oben, wie der große Erfolg des Schlemmerkistlas vor Weihnachten zeigte. „Der Nachschub an regionalen Produkten war zum Schluss ganz schön schwierig zu bekommen“, so Karl Fischer vom Agenda 21-Büro der Stadt und konstatierte, dass man das auf der Grundlage der gemachten Erfahrungen in diesem Jahr sicher noch besser organsieren werde.

Schlemmerkistla Foto by Landkreis BambergTja, es wäre ein leichtes gewesen, hurtig etwas aus, sagen wir mal, Neustadt/Aisch mit ins „Schlemmerkistla“ hineinzupacken. Es wäre wohl vom Kunden kaum bemerkt worden. Oder er hätte sich erstaunt gedacht: „Ah, die Region geht ganz schön weit“. Gegessen hätte er’s sicher trotzdem. Doch fürs Selbstverständnis der Lizenznehmer kam das gar nicht in die Tüte, ähm, ins Kistla.

Das kratzt am Image

Nichtsdestotrotz: Verbraucherinitiativen haben (glücklicherweise) nun einmal eine starke Lobby. So kratzt es unangenehm am Image und widerspricht dem Selbstverständnis, dass der Bundesverband das Siegel derzeit trotz seines hohen Niveau lediglich als „eingeschränkt vertrauenswürdig“ einstuft.

Der Grund: die Prämissen für die Teilnehmer regeln zwar, unter welchen Kriterien sich wer für das Siegel anmelden kann, doch nicht geregelt waren bisher die genauen Grenzen der Region. Zudem kann die Einhaltung nicht kontrolliert werden. Dazu haben weder die städtischen Mitarbeiter/innen/en noch die des Landratsamtes die benötigte Qualifikation, und das ist auch nicht vorgesehen. Von der Zeit für Kontrollen erst gar nicht erst zu reden.

Bei der Online-Überprüfung zur Vertrauenswürdigkeit von Regionalsiegeln via Label-online. urteilte man über unser Bamberger Regionalsiegel folgendermaßen (Auszug mit Abruf am 28.01.2015):

Positiv wurde beurteilt:

  • anspruchsvolles Label
  • trägt zur besseren Vermarktung regionaler Lebensmittel und Dienstleistungen bei
  • Kriterien für die Vergabe von unabhängigen Stellen entwickelt
  • Vergabeprozess transparent
  • alle wichtigen Informationen vom Verbraucher abrufbar
  • Sanktionen bei Verstößen gegen die Vergabekriterien

Negativ schlägt zu Buche:

  • Label an aktuelle Entwicklungen nicht angepasst
  • Keine umfassenden Kontrollen der Selbstverpflichtungserklärung des Labelnehmers
  • Unabhängigkeit zwischen Labelgeber und Prüfer ist einschränkt

Pinns mit allen Aspekten zur geplanten ZertifizierungDie Lizenzteilnehmer sind sich am Ende des Treffens in weiten Teilen mit den Lizenzgebern, dem Mehraufwand und der (moderaten) Kosten zum Trotz einig: Die Zertifizierung macht Sinn.

Silke Michel, Landratsamt BambergAllerdings geben sie den Verantwortlichen ein paar Anregungen zu Prüfkriterien und -verfahren mit, die von Nadja Rakowski (Stadt Bamberg, Umweltamt) sowie Silke Michel (Foto) und Elisabeth Dörfler-Christa (beide Landratsamt) emsig notiert und angepinnt wurden.

Unsere Empfehlung als Lizenznehmer des „Bamberger Lagenhonigs“

Natürlich gaben wir persönlich, doch sicher auch ein Stück weit stellvertretend für unsere Imkergemeinschaft, eine Empfehlung und Bitte an die Behördenvertreter/innen mit. Zumindest kam von Seiten des Vorsitzenden des Kreisimkerverbands kein eigenes Statement, also nehmen wir an, wir sind uns hierbei einig.

So fänden wir eine Staffelung der Prüfgebühren, z. B. nach einem Personalschlüssel, angebracht, um Kleinstbetriebe wie Imkereien vor allzu hohen Belastungen zu verschonen. Etwa, wie es die Genussregion Oberfranken bei deren Zertifizierung vorsieht. Regionaler Honig ist und wird ohnehin in den nächsten Jahren Mangelware sein bzw. bleiben. Denn Imkern in Deutschland bleibt für 90 Prozent der Bienenpfleger ein Hobby. Regale werden mit dem kostbaren, regionalen Honig eher sporadisch gefüllt, da die meisten Imker ihre Stammabnehmer haben, die ihnen vertrauen. Zu was also ein Siegel?

Zertifizierungsbedarfe ohne Ende oder: Die Rache niedriger Honigpreise

Weitere Zertifizierungsbedarfe für die Imkerzunft liegen zum Beispiel im Bereich der „Bio-Imkerei“, für die unsere Verbände ebenfalls gerade stark die Werbetrommel rühren. Für unsere Bamberger Schulbiene käme außerdem noch eine Zertifizierung in Sachen Naturschutz-Schulungen hinzu. Das wären dann schon drei Kostenbringer. Und dann hat man ja auch noch diverse Zertifizierungen innerhalb der eigentlichen Brotberufe (gerade wir als Selbständige) zu stemmen.

Wer’s zahlen wird, ist der Kunde. Doch der ist preislich gerade beim Honig noch recht verwöhnt. Da wurde jahrelang mangels betriebswirtschaftlicher Kenntnisse bzw. Interesse  zu wenig verlangt, das rächt sich jetzt.

Fest steht: Wer uns Kleinimker also mit in seinem Boot haben und mit uns gemeinsam einem durchaus löblichen Ziel auf hoher (Verbraucher-)See zusteuern will, der sollte bedenken, dass wir mit dem Bienensterben und den Imkernachwuchssorgen ohnehin ziemlich viel am Rudern sind. Um den Honigverkauf geht’s uns schon länger nicht mehr schwerpunktmäßig, ob geprüft oder ungeprüft versiegelt.

Fazit: Wir unterstützen gerne das „Gesamtpaket Regionalsiegel Bamberg“, so gut es uns möglich ist. Denn wir sind eine Solidargemeinschaft für eine bessere Lebens(mittel)qualität. Und sagen im Gegenzug „Danke“ für die vergangenen und alle künftigen Einsätze von Stadt und Landkreis Bamberg zugunsten der Verbraucher.

Lizenznehmertreffen (T. 1) “Regionalkampagne” Bamberg 2015

Nadja Kulpa Goppert, Landratsamt Bamberg„Eine Viertelstunde vor Beginn standen die Gastgeber noch vor überwiegend leeren Stühlen“, begann Nadja Kulpa-Goppert ihre Grußworte, die sie in Vertretung des Landrats Johann Kalb an die Lizenznehmer des Regionalsiegels richtete. Das änderte sich Schlag 18 Uhr am 27.01.2015, als gut ein Drittel von derzeit etwa 100 Lizenznehmern auf Einladung des Landratsamtes sowie der Stadt Bamberg pünktlich den Vortragsraum bis auf den letzten Platz füllte. Hier ein Auszug aus unserem Blickwinkel als Lizenznehmer für den „Bamberger Lagenhonig“.

Die Zukunft von Regiomino

Volker Heise, RegiominoErster Punkt waren die Entwicklungen und Pläne von „Regiomino“, vorgestellt von Volker Heise. Der für Verbraucher kostenlose Online-Marktplatz für regional erzeugte Produkte sucht nach neuen Vertriebswegen, beispielsweise über eine genossenschaftliche Regionallogistik mit einer Lagerhalle in Bamberg-Nähe. So entfiele das Hin- und Herschaukeln der heimischen Produkte zu Logistikdienstleistern außerhalb der Landkreisgrenzen (z. B. nach Ansbach), nur, um dann dann fast die gleiche Route wieder zurück zu legen. Zu den ständigen Extra-Touren von früher führt jedenfalls kein Weg zurück. Zwar waren die Wortmeldungen verhalten, doch verständnisvoll.

Folie Regionallogistikplan für Regiomino © Volker Heise

Folie © Volker Heise, Regiomino

Zweiter Grund: „Viele regionale Produkte im Sortiment, aber nur einen einzigen Anlieferer, um Personalzeit zu sparen – das wünscht sich beispielsweise REWE-Rudel und sicher auch andere Einzelhändler. Wer sich vorstellen kann, dies zu unterstützen, wende sich an Volker Heise direkt.

Für uns stellt sich die Frage übrigens nicht, da wir mit unserem Honig größtenteils unsere Bienenpatinnen und -paten beglücken. Dennoch … wir wünschen gutes Gelingen!

Zertifizierungspläne zum Regionalsiegel

Zweiter Punkt und unser Hauptaugenmerk in der Berichterstattung: die Pläne zur Zertifizierung des Regionalsiegels „Region Bamberg – weil’s mich überzeugt“. Die Regionalkampagne vereint seit zehn Jahren alles unter diesem Label, was regional hergestellt, er- und bewirtschaftet sowie vertrieben wird.

Logo Regionalsiegel "Region Bamberg – weil's ich überzeugt!"Was aber soll das Label konkret besiegeln? Mit einem Bio-Siegel ist es jedenfalls nicht zu verwechseln, doch auch diese Deutung kommt beim Verbraucher vor. Es reicht jedoch schon zu fragen: Wo fängt die Region an, und noch wichtiger – wo hört sie auf? Regional ist ja praktisch alles, selbst der Pinkel – nur halt nicht Bamberg-Regional. Hm. Will der Verbraucher das hier so genau wissen, oder vertraut er nicht ganz einfach dem Siegel, sofern er es überhaupt kennt?

Lizenznehmertreffen 2015Selbst Lizenznehmer, ob Gastronom, Erzeuger oder Verarbeiter, sind sich nicht ganz sicher, ab wann sie ihr Mittagsgericht oder ihre Topfpflanze unter das Siegel stellen dürfen. Darf z. B. im Winter mangels Eigenbau zum Hauptgericht ein aus Spanien bezogenes Gemüse beigefügt und dennoch als „regionales“ Gericht angeboten werden, wenn das Brathuhn aus der Nachbarschaft kommt? Das wäre zum Beispiel für Lizenznehmer Stefan Schneider vom Gasthof Goldener Adler interessant, der von Mürsbach angereist kam. Oder zählt eine in der hiesigen Gärtnerei aufgezogene Paprikapflanze als regional, obgleich das Saatgut aus Baden-Württemberg kommt?

Eine Frage, die sich nicht nur unsere Bienenpatin von der Hofstadtgärtnerei Carmen Dechant, sondern auch die Eichfelders, Schumms, Niedermaiers oder das Mussärol stellt. (In beiden Fällen lautet die Antwort übrigens „Ja, sie dürfen.“) By the way: die vollständige Liste der Anbieter finden sich in der jährlich neu aufgelegten, hochwertigen Broschüre „Essen & Trinken aus der Region Bamberg“ (PDF). Für die einige Lizenznehmer schriftstellerisch tätig sind (klar, auch wir!) und heute zu erneuter Mitarbeit ermuntert wurden.

Es grummelte im Hintergrund

Bereits während des einführenden Vortrags von Herbert Hofberger (QAL GmbH) prasselte es Frage- und Ausrufezeichen aus der Siegel-Gemeinschaft. Die Gemüter beruhigten sich jedoch, als die Faktenlage so langsam durchdrang.

Was waren die Fragen, und welche Argumente pro und contra Zertifizierung wurden ins Feld geführt? Fortsetzung im nächsten Blogbeitrag.

Protokoll des Treffens der Lizenznehmer „Regionalkampagne“ Bamberg

Logo Regionalsiegel "Region Bamberg – weil's ich überzeugt!"

Logo Regionalsiegel
© Landkreis Bamberg Nachhaltige Entwicklung

Langer Titel, und immer noch fehlt was. Die Regionalkampagne des Landkreis Bamberg Nachhaltige Enwicklung heißt ausgeschrieben „Region Bamberg – weil’s mich überzeugt“.

Hier also der versprochene Auszug aus dem Protokoll des Treffens vom 29.01.13, das uns mittlerweile aus dem Landratsamt Bamberg erreicht hat – aus Platzgründen nur das, was im weitesten Sinne die Imkerei bzw. uns betrifft.

Rückblick auf 2012

Ingesamt umfasste der Rückblick 2012 zwölf Punkte – vom Umwelttag auf dem Maxplatz mit Schwerpunkt Ernährung über den Apfeltag in Breitengüßbach bis zu einer Fortbildungsveranstaltung „Marketing, Kundenkommunikation und Warenpräsentation“ in Zusammenarbeit mit der Genussregion Oberfranken. Alle Achtung! Zwei Punkte nur herausgegriffen:

  • Die Landesgartenschau 2012 war natürlich großes Thema – auf ihr präsentierte sich die Regionalkampagne in einem Info-Pavillon der Stadt. Wir haben sie gesehen und auch bei den ausstellenden Lizenznehmern (zu denen wir damals noch nicht zählten) eingekauft.
  • Die Broschüre „Essen und Trinken aus der Region Bamberg“ für 2012/2013 ist erschienen. Sie enthält auch Imkereien. Leider waren wir bei Drucklegung noch nicht Lizenznehmer, doch ab der nächsten Ausgabe stehen wir ebenfalls drin. Immerhin sind wir in der Webausgabe vertreten. Einfach auf der Seite -> Regionale Anbieter finden ->Honig die Postleitzahl 96047 (oder die Ihres Wohnortes natürlich) eingeben.

Aktivitäten 2013

Sieben feste Termine mit Aktionen der Regionalkampagne wurden von den Lizenznehmern diskutiert – und an den meisten werden wir von Bienen-leben-in-Bamberg.de teilnehmen. Zum Beispiel:

  1. Tag der offenen Gärtnereien – in Bamberg ist dies der 28.04.2013.
    Ihr findet uns in der Hofstadt-Gärtnerei von Bienenpatin Carmen Dechant und ihrem Mann Michael. Wir erläutern an einer Schaubeute unter dem Motto „Da schau her … Bienen-leben-in-Bamberg.de“, wie sich das mit dem Imkern so verhält. Und die Regionalkampagne wird voraussichtlich ebenfalls einen Infostand dort aufbauen.
  2. Apfelmarkt in Bischberg am 13.10.2013 – mit einem Regionalkampagne-Stand, an dem wir u. a. mithelfen, die Produkte mitmachender Lizenznehmer zu verkaufen – und in unserem speziellen Falle natürlich wieder über Honig-Bienen-Imkerei zu informieren.
  3. Am Tag der Regionen vom 27.09. – 13.10.2013 sind wir natürlich ebenfalls dabei. Noch haben wir uns auf keinen Termin festgelegt. Geplant ist von Landratsamt und Lizenznehmern, eine Fahrrad-Genusstour zu unternehmen. Da wären wir gerne mit von der Partie. Allerdings nicht selbst radfahrend, sondern vielmehr die Radler an einem unserer Lagenstandorte (z. B. Buger Wiesen, Wildensorg oder an der Villa Dessauer) mit einem Honig-Energie-Stand empfangend. Für Bieneninteressierte bauen wir eine Schaubeute auf, bzw. führen die Besucher an „das lebende Objekt“ heran.
  4. Für den Bamberger Weihnachtsmarkt 2013 am Maxplatz steht die Regionalkampagne zunächst auf einer Warteliste. Falls sie zum Zuge kommt, werden wir Lizenznehmer unsere Produkte (also auch unseren „Bamberger Lagenhonig“) an einem gemeinsamen Stand verkaufen und Informationen und Mitmachrätsel zum Bienenleben für große und kleine Weihnachtsmarktbummler parat halten. Bis auf das 3. Adventswochenende! Den da finden Sie uns garantiert auf dem wunderschönen Kunsthandwerker-Weihnachtsmarkt im St. Josefsheim des Don Bosco-Jugendwerks!

Die tatsächlichen oder weitestgehend fertig geplanten Termine von Bienen-leben-in Bamberg.de finden sich ebenso auf unserer Weblog-Seite Aktivitäten und Termine in gebotener Ausführlichkeit.

Öffentlichkeitsarbeit

Vier Kooperationswünsche wurden von den Lizenznehmenden angemeldet. Einer davon ist bereits in der Realisierungsphase. Es soll einen gemeinsam bestückten Geschenkekorb mit regionalen Produkten in zwei bis drei Größen geben, der sich wunderbar für Jubiläen und Festivitäten eignen wird. Wir werden berichten!

Werbung

Die Lizenznehmer wünschten sich für ihre Werbung …

  1. Aufkleber in verschiedenen Größen
  2. Tüten und Taschen, hier vor allem aus Papier
  3. Werbespots im regionalen Fernsehen
  4. Gewährleistungsverschlüsse für Gläser
  5. Hinweise auf das Regionalsiegel auf Speisekarten der hiesigen Gastronomie
  6. Kochevents

Uns bleibt als „Regionalsiegel-Frischlinge“ ein herzliches Dankeschön zu sagen für die immer freundlich gewährte, kompetente sowie schnelle und unbürokratische Unterstützung des Teams vom Landratsamt Bamberg in Zusammenarbeit mit der Stadt Bamberg, Agenda-21 Büro. Wir fühlen uns gut bei euch aufgehoben und integriert!

[Aktualisiert: 23.02.2013]

Treffen der Lizenznehmer der Regionalkampagne

Logo "Region Bamberg – weil's ich überzeugt!"Die Lizenznehmer des Regionalsiegels „Region Bamberg – weil’s mich überzeugt“ sind Anbieter regionaler Produkte und Anbieter aus Stadt und  Landkreis Bamberg. Hier können Sie sicher sein, dass die Produkte „fränkisch sprechen“. So wie unser Honig. Achten Sie einfach auf das nebenstehende Logo (© Landkreis Bamberg Nachhaltige Entwicklung)

Am 29.01.2013 findet ein Treffen der Lizenznehmer dieser Regionalkampagne in Bamberg statt. Wir sind natürlich dabei und werden berichten. [Nachtrag 23.02.13: Hier geht’s zum Protokoll]

Eingeladen hat der Fachbereich „Nachhaltige Regionalentwicklung“ des Landratsamts Bamberg. Nach einem Rückblick werden die für 2013 geplanten Aktivitäten vorgestellt und diskutiert, zum Beispiel:

  • Tag der offenen Gärtnereien (in Bamberg ist das der 28.04., im restlichen Bayern der Samstag davor),
  • Tag der Umwelt am Maxplatz (27.07.13),
  • Apfelmarkt in Bischberg (13.10.13),
  • Tag der Regionen (Sept./Okt.)
  • das nächste Treffen der Lizenznehmer (am 28.01.2014).

 

Regionalsiegel für Bienen-leben-in-Bamberg.de

Logo "Region Bamberg – weil's ich überzeugt!"Sigel oder Siegel … egal, welche Schreibweise bevorzugt wird, unser Honig hat es jedenfalls erhalten. Das Siegel der Regionalkampagne „Region Bamberg – weil’s mich überzeugt!“ von Stadt und Landkreis Bamberg ziert ab sofort unseren „Bamberger Lagenhonig“ (siehe Abbildung, Logo Regionalsiegel © Landkreis Bamberg Nachhaltige Entwicklung)

Was bedeutet das Siegel?

  • Unsere Verbundenheit mit der Region Bamberg
  • Die Sicherheit für den Verbraucher, dass er …
  • regionale Produkte von uns erhält, …
  • die bestimmte Produktionskriterien einhalten, im Falle von Honig …
  • zu 100 % die Richtlinien der Deutschen Honigverordnung (PDF),
  • die Gewinnung des Honigs zu mindestens 80 % an Standorten in der Region (Bienen-leben-in-Bamberg.de garantiert natürlich 100 Prozent!),
  • mindestens doppelte Sammelflugweite Entfernung zwischen den Standorten der Bienenvölker und der GVÖ-Bienenvölker (GVÖ = gentechnisch veränderte Organismen) (was in und um Bamberg glücklicherweise noch nie ein Problem war),
  • keinen Einsatz von Antibiotika bei der Bienenhaltung und Pflege,
  • dass wir nach bestimmten, ebenfalls per Lizenzvertrag festgelegten Vermarktungsgrundsätzen handeln

Wir freuen uns, ein Teil der Regionalkampagne Bamberg zu sein!

Links

Stadt Bamberg – Regionalkampagne 
Bamberg – echt regional
Landkreis Bamberg – Nachhaltige Entwicklung