Kostenlose Samentütchen von „Aktion Tier“

Saatgutmischung und Infomaterial von "Aktion Tier"Kampagnen-Samentütchen mit bienenfreundlicher Saatgutmischung „Blühende Landschaften“, ausreichend für 1 qm, außerdem Infomaterial versendet kostenlos die Aktion Tier – Menschen für Tiere e. V. – aber nur eines pro Person.

Wir haben unseres schon – besten Dank!

Eine Bienen-InfoWabe für Bamberg

Bienen-InfoWabeNach einem gewissen Vorlauf sind wir nun soweit, unser neues Projekt bekannt zu machen. Noch ist nicht alles in „warmen Tüchern“, doch die Vorzeichen stehen gut. Daher haben wir für das Vorhaben, ein bauliches Zentrum als Anlaufstation für an Bienen, Honig und Imkerei Interessierte in Bamberg zu errichten, eine eigene Seite „Bienen-InfoWabe“ eingerichtet. Alles nähere dort!

Campact-Kampagne „Bienensterben stoppen“

Bienensterben - Campact KampagneWir empfehlen das Unterzeichnen der Campact Kampagne „Bienensterben stoppen“.

Am 3. April 2014 entscheiden die Agrarminister von Bund und Ländern über die Umsetzung der so genannten „ökologischen Vorrangflächen“. Sie sind Teil der neuen EU-Agrarpolitik. Jeder Landwirt, von der EU die vollen Fördermittel erhalten will, soll demnach fünf Prozent seiner Ackerflächen im Sinne des Artenschutzes bewirtschaften.

Klingt gut, bleibt es aber nicht. Lebensraum für Insekten, darunter unsere Bienen, und andere Tiere sind weiterhin in Gefahr. Der Grund:

Unsere Bundesregierung höhlt die gute Entscheidung aus. Denn auch auf diesen ökologischen Vorrangflächen sollen Landwirte Monokulturen anbauen und Pestizide und Kunstdünger einsetzen dürfen.

Die Regierung gibt damit eine einmalige Chance leichtfertig aus der Hand: Mit einem Verbot von Pestiziden, Kunstdünger und Monokulturen auf den ökologischen Vorrangflächen könnte sie wirksam gegen das Artensterben vorgehen und nicht nur von Bienengesundheit reden, sondern etwas dafür tun. Die Agrarminister/innen der Länder haben es in der Hand, den Entwurf zu ändern.

So Campact in ihrem 5-MInuten-Info.

 

Bienenmord in Wendelstein bei Nürnberg

Opfer: Abertausende von Bienen
Tatort: Wendelstein bei Nürnberg
Täter: Bauern
Tatwaffe: Das Pflanzenschutzmittel „Dantop“, ein für Bienen hochgiftiges Neonikotinoid.
Zuständig für die Ahndung: Das Amt für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten in Roth.
Erfolgte Maßnahme: Keine. Oder soll man ein Schreiben, in welchem auf den „ordnungsgemäßen“ Gebrauch des Giftes hingewiesen wird, als ernsthafte Maßnahme bezeichnen? Da lachen ja des Bauerns Hühner!
Erfolgte Entschädigung? Bisher keine.
Leidtragende: Insekten, Imker, Natur und wir Menschen

Das waren die Kurznachrichten des Tages. Wer mehr zum mörderischen Geschehen nur knapp eine Fahrstunde entfernt von Bamberg erfahren möchte, um künftig vor leichtsinnigen bis gewissenlosen Bauern auf der Hut zu sein oder vor Ämtern, die ihrer Verantwortung nicht nachdrücklich gerecht werden, lese Nordbayern.de vom 14.03.2014.

P. S.: Wir in Oberfranken haben Glück. Unser Amtsveterinär, Dr. Hermann Knörl, ist selbst Imker.

 

Bienenleckerer Kornelkirschengarten am Michelsberg Bamberg

Junger Kornelkirschenbaum

Junger Kornelkirschenbaum

Bienen im zeitigen Frühjahr geht es wie uns Menschen: wir sind hungrig nach frischer Nahrung. Während wir aus fernen Ländern jahrein-, jahraus mit knackigen Nahrungsmittel sicher versorgt werden, müssen unsere Bienen auf das zugreifen, was im Umkreis von 3 Kilometern blühen mag. Sie brauchen, sobald sie bei steigenden Temperaturen in die Brut gehen, eiweiß- und fetthaltigen Pollen und kohlehydratreichen Nektar, und suchen sich zuweilen mühsam ihr „täglich Brot“ in einer leergeräumten, mit nutzlosen Immergrün bestückten Welt zusammen.

Gebe KornelkirschenblütenDen Bamberger Bienen jedoch bieten die früh blühenden Kornelkirschen auf den Michelsberger Terassen zum Glück reichlich Bienennahrung an. Eine uralte Kulturlandschaft, die ihre Ursprünge in den Zeiten benediktinischer Gartengestaltung hat. Viele Jahre später ließ in weiser Voraussicht der Abteilungsleiter des Gartenwesens, Michael Gerencser, etliche Lücken schließen, die so mancher vom Sturm umgewehter oder einfach alt gewordener Kornelkirschenbaum zwischen den gleichnamigen Heckenverbünden hinterließ.

Uralter Kornelkirschenbaum

Uralter Kornelkirschenbaum

Heute bietet sich den Bambergern und ihren Bienen mehrere geschlossene Reihen dieses  gelben Hartriegelgewächses, deren säuerlich schmeckende, vitamin C-reichen roten Beeren von den betreut Beschäftigten der Lebenshilfe Bamberg eingesammelt und verwertet werden. Die Arbeit ist nicht ganz einfach, sind die länglichen Früchte doch recht klein und die Verholzung in den Hecken macht das Ernten schwer.

Cornus mas soll das härteste Holz aufweisen, welches in Europa wächst. Wer es in seinem Garten anpflanzt, darf sich über einen beständigen Wuchs in honigduftenden, frühblühendem Gelb erfreuen. Eine gute Alternative zur leider nicht-nektartragenden Forsythie, die unseren Insekten so gar nichts anbieten mag. Übrigens: für Bamberg hat uns Herr Gerencser die Anpflanzung weiterer Kornelkirschenbäume in Aussicht gestellt, und zwar im Harmoniegarten am E.T.A.-Hoffmann-Theater. Darüber wird sich besonders das Volk unserer Bienenpatin Dr. Regina Hanemann von der Villa Dessauer freuen!

Totenfall – ein Fall für starke Nerven

TotenfallVor allem Jungimker stellen sich oft die Frage, wie viel Totenfall im Frühjahr normal ist. Zur allgemeinen Beruhigung: eine Handvoll kann das durchaus werden. Besonders traurig sehen die Bienlein vor dem Stock aus, wenn sie noch ihre Pollenhöschen tragen. Heuer ist es ein besonders zeitiges Frühjahr, und so manche Winterbiene, die ja schon etwas älter ist, schafft es nicht mehr ins Flugloch zurück und sinkt ermattet nieder. Manche verklammen wohl auch. Das heißt, sie fliegen bei Wärme los, kommen jedoch heim und es ist schon reichlich abendkühl. Beim Anlanden ruhen sie sich kurz aus – und das war’s dann.

Totenfall ausräumenMäusegitter weg, Totenfall ausgeräumtDamit das Flugloch nicht von innen verstopft, lassen sich bei der Frühjahreskontrolle und dem Entfernen des Mäusegitters mit einem Stöckchen die toten Bienen heraus holen. Meist jedoch wirft das Volk ihre Toten selbst zum Flugloch heraus.

KippkontrolleZu den Frühjahrsarbeiten gehört es, dass die Beuten angehoben werden. Wer schon ein wenig Bescheid weiß, fühlt gleich, ob noch genügend Futter vorhanden ist. Gut, wenn mehrere Bienenwohnungen nebeneinander stehen, so hat man eine Vergleichsmöglichkeit.

Offene BeuteAnsonsten hat unser Blick in die Beuten der Buger Wiesen neun mit Bienen besetzte Wabengassen erspäht. Fünf bis sieben sind an sich normaler Schnitt, also alles bestens da draußen. Kommenden Samstag erfahren unsere Bienenpaten, wie es in den Beuten der Gärtnerstadt / Heiliggrab und an der Villa Dessauer aussieht. Auch Gäste sind willkommen. Mehr Info unter Aktivitäten und Termine.

HEG-Frühjahrsversammlung in Eltmann

Stadthalle Eltmann, Frühjahresversammlung 2014 der HEG„10 Imker, 20 Theorien“. Dieser Eindruck hat sich in Eltmann wieder einmal für uns bewahrheitet. Egal, ob Referent Arno Bruder mit seinen Ausführungen einer „Rationellen Betriebsweise einer erwerbsorientierten Imkerei“ oder im Gespräch mit den Tischnachbarn (und hier ist das Maskulinum fast immer anwendbar) – jeder imkert nach seiner eigenen Weise, je nach Bienenrasse, Beutensystem, Standort oder … ja, auch Laune. Arno Bruder, der Fachberater für Oberbayern, bevorzugt die Dadant-Beute mit Flachzargen für die Honigräume, das Einengen und Ausgleichen der Bienenvölker im Frühjahr, empfiehlt zur Ablegerbildung zwei statt einer Brutwabe plus eine Futterwabe, und für die Varroabehandlung Ende Juli, die Brut herauszunehmen und getrennt vom Wirtschaftsvolk zu behandlen.

Rund ums Wachs

Ein weiterer Fachvortrag in der vollbesetzten Stadthalle in Eltmann, wo sich am 08.03.2014 etwa 180 Imker und (einige wenige) Imkerinnen zur Frühjahrsversammlung der Honigerzeugergemeinschaft (HEG) versammelten, kam von Josef Muhr mit dem Titel „Wachs, ein wertvoller Stoff aus dem Bienenvolk: Gewinnung Aufbereitung, Verarbeitung“.

Das meiste daraus dürfte bekannt gewesen sein, doch für Neustarter sicher ein guter Überblick. Am interessantesten war für uns, dass wir nun den Geschäftsführer des Imker und Imkereibedarfs „Josef Muhr“ aus der Oberpfalz bzw. dem Bayerischen Wald, bei welchem man ab 50 Kg sein eigenes Wachs abgeben und als Mittelwandwabe wieder mitnehmen kann, kennen gelernt zu haben.

Er stellt die berechtigte Frage, was denn „rückstandsarmes“ Wachs bedeutet, denn es gäbe für eine derartige Bezeichnung keine Grenzwerte. Dennoch schmücken manche ihre Wachsprodukte gerne mit diesem Attribut. „Rückstandsfrei“ hingegen ist 100 Prozent frei (respektive unterhalb der Nachweisgrenze) von allen unerwünschten Bestandteilen – ob Pestizide, Herbizide oder Varroazide, also Medikamentenrückständen.

Rund um Eltmann

Salweiden- und Haselblüte in Eltmann am SchlossWir beide nutzen in der kurzen Mittagspause den ersten perfekten Frühlingstag und erklommen den urigen Weg zur Wallburg hinauf, erfreuten uns an den voll aufgeblühten Palmkätzchen und Haselsträucher, die erste Bienennahrung, und natürlich auch für einen kleinen Einkauf am HEG-Stand vor dem Versammlungsraum. Eingekauft hatten wir 15 Honigseifen für unsere Bienenpat(inn)en, einen  Königinnenmarkierstift in der Farbe für 2014, also grün, und eine Handcreme fürs Handtäschchen.

Rund um die Veranstaltung

Treppen zur Wallburg in EltmannPerfekt organisiert vom neuen Team der HEG (Übelacker/Machinek & Familie), das Catering-Team des Partyservice Ludwig aus Burgebrach sehr freundlich, schnell und zuvorkommend, die Halle angenehm in Raum und Akkustik – all dies trug dazu bei, dass wir uns inmitten der Imkerschar trotz unseres sichtlich „jugendlichen Alters um die 50“ sehr wohl fühlten. Vielen Dank an alle Mitwirkenden!

Wenn das Wetter nur nicht gar so schön gewesen wäre … 😉

 

Bayerischer Züchtertag 2014 in Langensendelbach

Nicht in Nürnberg, jedoch in Langensendelbach findet am 15.03.2014 der Bayerische Züchtertag statt, veranstaltet vom Landesverband Bayerischer Imker e. V.

Die Anfahrt mit dem Auto über die AB/A73 Bamberg – Ausfahrt Baiersdorf, dann Richtung Langensendelbach und in ca. 4 km erreichen Sie den Gasthof Zametzer.

Programm zum Download

Bienenschutz-Petition Greenpeace-Kampagne

Grafik Du-Deine-Deren FreundeWieder eine Bienenschutz-Petition, diesmal von unseren Greenpeace-Nachbarn aus Österreich. Unterzeichnen tut nicht weh und nützt bestenfalls, denn ruckzuck sind mit nur einer Unterschrift und anschließender Teilung im Social Network – wie auf der Grafik zu sehen –  10.000 Menschen erreicht. Die gesamte Webseite ist insgesamt sehr gut aufgebaut, informativ und einfach sehenswert.