Über Ilona Munique

Wahlbambergerin, Imkerin, Brotberuf: Diplom. Erwachsenenbildnerin

Guter Tipp: die Medienzentrale Bamberg

Das Leben der Honigbiene – Filmcover„Das Leben der Honigbiene“ und „More than Honey“ sind zwei Filmtipps, die sich jederzeit erfüllen lassen. Die Medienzentrale Bamberg der Erzdiözese Bamberg verleiht ersteren sogar mit allen Vorführrechten.

Gut geeignet ist der 20-minütige Film als kompakte Einführung (nicht nur) in Schulen für die Jahrgangsstufen
5 – 8.

Mit einer kleinen Gruppe von Interessierten hatten wir uns beide Filme im Obstmarkt 10 angesehen und darüber ausgetauscht. Diesen Filmabend wiederholen wir sicherlich wieder. Doch bis dahin würden sich die Medienzentrale und wir uns freuen, wenn möglichst viele Menschen die DvDs im Heinrichsdamm 32 ausleihen würden. Die Bestellung über den Katalog der Medienzentrale lässt sich online erledigen.

Eine Mitgliedsgebühr muss bei einer einmaligen Ausleihe nicht entrichtet werden. Doch wäre diese von z. B. € 12,- pro Jahr moderat, wer mehr als einmal ausleihen möchte. Denn natürlich gibt es auch noch jede Menge anderer, sehr interessanter Filme im Programm, außerdem passende Geräte (Beamer, Lautsprecher, Blue Ray-Abspielgerät, etc.) gegen Gebühr und Kaution.

Wir danken dem Team herzlich dafür, dass es sich unserem Wunsch nach einem Ankauf von DvD und der Lizenzgebühr angenommen hat! Es hilft der „Bamberger Schulbiene“, ihren Auftrag zu erfüllen, Jungimker heranzuziehen.

Umzug der Wildensorger Völker

Buger Bienen vor blühender HeckeKurzfristig mussten wir unsere beiden Völker aus ihrem bisherigen Standort in Wildensorg abziehen. Grund ist ein Umzug der Bienenstöcke auf das Nachbargrundstück. Den hatten wir ursprünglich für den Winter geplant, doch wegen der anhaltend warmen Wetterlage konnten wir ihn nicht durchführen.

Bienen sind ortstreu. Verstellt man den Stock suchen die Bienen am alten Standort nach ihrem Zuhause. Nur im Winter, nach einer Flugpause von mindestens drei Wochen im Dezember oder Januar prägen sich die Bienen bei ihrem Reinigungsflug die Umgebung neu ein. Während der Flugpause und vor dem ersten Reinigungsflug kann man also auf einfache Weise ein Volk auf einen nahe gelegenen neuen Platz verstellen.

Wie gesagt, der Winter war so warm, dass unsere Bienen keine drei Wochen ununterbrochen im Stock blieben. Daher brachten wir die beiden Völker aus ihrem bisherigen Fluggebiet in die Buger Wiesen. Dort, am Standort unserer anderen beiden Völker, verlernen sie ihren gewohnten Weg, bevor sie wieder zurück nach Wildensorg an den neuen Nachbarstandort zum bisherigen verlegt werden.

Zwar meinte ein an sich erfahrener Imker, dass sie sich schon nicht verfliegen würden, hätten wir sie einfach die paar Meter weiter versetzt, doch wollen wir das nicht riskieren. Wir hatten ja schon einmal beobachtet, wie Bienen auf ihr Einflugloch fixiert sind. Im Video sieht man, dass das auf wenige Zentimeter genau geht. Es wäre nicht das erste Mal, dass das Volk wenige Meter vor dem Stock seine alte Heimat sucht.

Also erst einmal raus aus dem gewohnten Flugradius, der etwa 3 km beträgt. Die frisch geschlüpften Sommerbienen gewöhnen sich gleich an den Zwischenstandort, während die alten Winterbienen, die sich noch an ihr früheres Zuhause erinnern könnten, doch langsam weniger werden.

In etwa vier Wochen geht es zurück nach Wildensorg an den Rinnersteig. Bis dahin locken die leckeren Blüten der Schlehe, siehe Foto oben.

Geschichte eines Rück-Umzugs von Bienenvölkern[Aktualisierung 23.04.2014] Rückumzug der Wildensorger Bienenvölker am 18.04.2014. zum neuen Standort vollbracht.

Gangolfgrundschule löst Stadtwerke-Spende ein

Die Schüler melden sich eifrig zu Wort„Ich habe dich im Film gesehen, Schulbiene!“ rief begeistert eine Erstklässlerin der Bamberger Ganggolfgrundschule aus, als Reinhold und ich ins Klassenzimmer kamen, in der Hand einen Blumenstrauß für den Anschauungsunterricht. Das Mädchen meinte natürlich die „Biene Maja“. Und so durften die Kinder weiterhin diesen Namen für mich verwenden, denn mit einer derart beliebten Identifikationsfigur kann ich ohnehin nicht konkurrieren.

Bewerbung der Gangolf-Grundschule Bamberg, Klasse 1aMit dem kostenlosen Schulbienen-Unterricht in der 1a und 1b am 27.3.14 löste die Gangolfgrundschule mit ihrer charmanten Bewerbung eine Zuwendung aus der Spendenfibel der Stadtwerke vom vergangenen Jahr ein. Und wieder konnten wir Kinder für Bienen, Honig und Imkerei begeistern, obgleich manche von ihnen bereits im Kindergarten mit Bienen in Berührung kamen.

Unser Konzept: Die Liebe zur Biene wecken

Einsatz der Lernbeute im SchulunterrichtUnser Konzept ist es, die Liebe zur Biene zu wecken und Nachwuchsimker heranzuziehen. Denn was man liebt, achtet man. Und für was man sich begeistert, erwählt man oft zum Hobby.  Da Langeweile und dröger Unterricht kontraproduktiv wären, erhält jede Klassenstufe – von Grundschule bis Berufsschule – mit jeweils unterschiedlichen Unterrichtsinhalten und Medieneinsatz einen Einblick in die so wichtigen Bestäubungsleister, die Bienen.

„Wann kommst du wieder, Schulbiene?!“

Silbenspiel an der TafelZum Abschied schmiegte sich spontan ein Mädchen an die Schulbiene in ihrem kuscheligen Streifenkleid und wollte mit hoffnungsvollen Augen erfahren: „Wann kommst du wieder, Schulbiene?“

Sie kommt sicher wieder, sobald sich Spender finden, die diesen außergewöhnlichen Unterricht in den Klassenräumen, aber auch direkt am Lehrbienenstand (ab der 2. Klasse) finanzieren. Entweder über eine zweijährige Bienenpatenschaft (Kosten € 160,-) – was den Vorteil hat, selbst mitgenommen zu werden in die Welt der Imkerei – oder über eine direkte, zweckgebundene Spende.

Das kostet ein Klassenunterricht

Silbenspiel an der TafelDie Kosten für einen 45-90-minütigen Klassenunterricht betragen bei einer Klassenstärke von z. B. 20 Kindern € 70,-. Sie setzten sich zusammen aus:

  • Grundfinanzierung € 40,-
  • Ökobil-Carsharing-Miete € 10,-
  • Materialgeld € 1,- pro Schüler/in

Das kostet eine Lehrbienenstandsführung

Kinder am LehrbienenstandDie Kosten für einen 180-minütigen Lehrbienenstandführung betragen bei einer Klassenstärke von 20 Kindern insg. € 90,-.

  • Grundfinanzierung € 40,-
  • Ökobil-Car-Sharing € 10,-
  • Materialgeld € 2,- pro Schüler/in

Alle Schulbienenunterstützer sind hier aufgeführt. Das Schulbienentagebuch zeigt vollständig und transparent, was mit den Spenden geschieht. Wir freuen uns, wenn auch Sie die Welt mit uns ein Stückchen hoffnungsvoller gestalten!

 

Kostenlose Samentütchen von „Aktion Tier“

Saatgutmischung und Infomaterial von "Aktion Tier"Kampagnen-Samentütchen mit bienenfreundlicher Saatgutmischung „Blühende Landschaften“, ausreichend für 1 qm, außerdem Infomaterial versendet kostenlos die Aktion Tier – Menschen für Tiere e. V. – aber nur eines pro Person.

Wir haben unseres schon – besten Dank!

Ursendung „Cantus Apium“

BienenketteCantus Apium. Der Gesang von 15 Bienenvölkern, vom frühen Morgen bis zum Mittag, eingestreut Texte über Bienen aus Vergils „Georgica“ und musikalische Variationen. Götz Naleppa möchte mit seiner Klangkunst „Muster und Schönheit hörbach machen“.

Im Deutschlandradio Kultur am 4.4.2014 eine Ursendung zur Klangkunst um 0.05 Uhr und rund 40 Minuten lang. [Hier zur Ausstrahlung]

Der Regen schreckt den Paten nicht …

Reinhold Burger und Michael Alt mit Bienenpatenbeute

Reinhold Burger und Michael Alt mit Bienenpatenbeute

… und so wanderten wir mit unserem Bienenpaten und Freund, Michael Alt aus München, zu seinen Bienen nach Wildensorg hinauf. Die erste Begegnung mit den von ihm als „Deluxepate“ namentlich zugeeigneten Volk verlief feucht, aber fröhlich. „Macht’s gut, seid fleißig, und ich will von euch Klagen hören!“ verabschiedete sich Michael am Ende. Denn es kommt ihm sehr entgegen, dass wir sein Volk als ein recht eigenwilliges, leicht chaotisches Volk charakterisierten, welches sich so gar nicht lehrbuchmäßig verhalten will, durchaus aber ertragreich ist. Gerne bauen sie, trotz angemessener Rähmchenvorgabe, wild durcheinander und ihr Verhalten, auch im Regen auszufliegen, ist mehr als ungewöhnlich. Während in der Nachbarbeute sich zeitgleich alles ruhig verhält und kaum ein Bienlein seine Nase zurm Flugloch hinaus reckt.Reinhold Burger und Michael Alt mit Bienenpatenbeute

Lecker Honig schleckenMichael teilt sich die Patenbeute, bis wir – trotz aller Eigensinnigkeit des Stammes – einen Ableger daraus bilden werden, mit der Bienenpatin „der ersten Stunde“, Elisabeth Burger. Ihr wird ein besänftigender Einfluss auf die „Rinnersteiger, links“ nachgesagt. Wie auch immer, sie sind so gut drauf, dass wir sogar schon etwas Honig probieren konnten. Wir würden es allerdings lieber sehen, sie würden nicht so viel eintragen, sondern sich um ihr Brutgschäft kümmern. Bereits im letzten Jahr musste Reinhold einige Waben aus dem Brutraum in den Honigraum hochhängen, damit wieder Platz, und damit ein Anreiz für Nachkommenschaft, geboten war.

Bienenpatenbeute von Michael Alt und Elisabeth BurgerWer ebenfalls einmal einen Blick in das faszinierende Krabbeln werfen möchte, hat am 18. April Gelegenheit dazu. Unter dem Motto „Wie geht es euren Völkern im April?“ verrichten wir gemeinsam Arbeiten an den Patebeuten. Bei diesem Termin geht es um das Aufsetzen des Honigraums.

Für unsere Bienenpaten sind die beiden Touren, die auch kombiniert möglich sind, natürlich wieder kostenlos!

Eine Bienen-InfoWabe für Bamberg

Bienen-InfoWabeNach einem gewissen Vorlauf sind wir nun soweit, unser neues Projekt bekannt zu machen. Noch ist nicht alles in „warmen Tüchern“, doch die Vorzeichen stehen gut. Daher haben wir für das Vorhaben, ein bauliches Zentrum als Anlaufstation für an Bienen, Honig und Imkerei Interessierte in Bamberg zu errichten, eine eigene Seite „Bienen-InfoWabe“ eingerichtet. Alles nähere dort!

Campact-Kampagne „Bienensterben stoppen“

Bienensterben - Campact KampagneWir empfehlen das Unterzeichnen der Campact Kampagne „Bienensterben stoppen“.

Am 3. April 2014 entscheiden die Agrarminister von Bund und Ländern über die Umsetzung der so genannten „ökologischen Vorrangflächen“. Sie sind Teil der neuen EU-Agrarpolitik. Jeder Landwirt, von der EU die vollen Fördermittel erhalten will, soll demnach fünf Prozent seiner Ackerflächen im Sinne des Artenschutzes bewirtschaften.

Klingt gut, bleibt es aber nicht. Lebensraum für Insekten, darunter unsere Bienen, und andere Tiere sind weiterhin in Gefahr. Der Grund:

Unsere Bundesregierung höhlt die gute Entscheidung aus. Denn auch auf diesen ökologischen Vorrangflächen sollen Landwirte Monokulturen anbauen und Pestizide und Kunstdünger einsetzen dürfen.

Die Regierung gibt damit eine einmalige Chance leichtfertig aus der Hand: Mit einem Verbot von Pestiziden, Kunstdünger und Monokulturen auf den ökologischen Vorrangflächen könnte sie wirksam gegen das Artensterben vorgehen und nicht nur von Bienengesundheit reden, sondern etwas dafür tun. Die Agrarminister/innen der Länder haben es in der Hand, den Entwurf zu ändern.

So Campact in ihrem 5-MInuten-Info.