Über Ilona Munique

Wahlbambergerin, Imkerin, Brotberuf: Diplom. Erwachsenenbildnerin

Di., 13.10.26 – Vortrag „Klimawandel und seine Bedeutung in der Imkerei“ 

Logo für das Schwerpunktthema: Imkerei der Bienen-InfoWabeEinladung Vortrag Klimawandel Imkerei (Burger/Munique)Di., 13.10.26 – Vortrag „Klimawandel und seine Bedeutung in der Imkerei“ 

Wann? Di., 13.10.2026 | 19.00 – ca. 20.30 Uhr
Was?
Der Klimawandel trifft uns alle, auch die Imkerei. Was macht er mit den Bienen, und wie reagieren wir als Imker*innen darauf?
Referenten? Reinhold Burger (Imkermeister) und Ilona Munique (Imkerein)
Wo? Gastätte „Drei Linden“ Knetzgau. Hauptstraße 28
Veranstalter? Imkerverein Haßfurt-Zeil e. V.
Kosten? Keine

Herbstaktionen im Bienengarten und zu Erntedank

Da ich in Nürnberg zu tun hatte, fanden die Herbstaktionen in Bamberg ohne mich statt. Thomas Scholz hat mich prima ersetzt und Reinhold den ganzen Tag beim Heckenschnitt im Bienengarten super unterstützt.

Zwei Tage später verkaufte mein Schatz unseren leckeren Bamberger Lagenhonig zum Erntedankfest auf dem Weltacker in der Südflur. Für die Kinder stand eine Lernbeute mit Fotorähmchen bereit, so dass die Interessierten einen Blick in eine Bienenwohnung werfen konnten. Plüschbiene Wolfi gab zu allen Fragen geduldig Auskunft. (Da ich nicht dabei war, gibt’s leider keine Fotos davon.)

Bambergs Bürgermeisterin Eva Jutzler besuchte den Stand von Bienenleben-in-Bamberg.de anlässliche Erntedank auf dem WeltackerWeiter geht’s morgen mit dem Winterdichtmachen der Bienen-InfoWabe. Heuer nur im Schnellverfahren, also ohne die Bücher groß zu putzen. Es wird nur eben mal gestaubwedelt und dann ab damit in 13 wasserdichte Boxen. Nach 14 Tagen außer Haus brennt bei mir der Kittel …

Trotz Saisonende gibt’s mit uns weitere Termine. Der nächste ist am 13.10.2026 ab 19 Uhr beim Imkerverein Haßfurt-Zeil e. V.. Wir halten einen Vortrag zum Thema „Klimawandel und seine Bedeutung für die Imkerei“. Kommt doch ebenfalls vorbei (Ort: Gastätte Drei Linden Knetzgau, Hauptstraße 28) – oder erfahrt die Kurzversion hier im Blog.

Einladung Erntedankfest auf dem Weltacker 2026

Einladung Erntedank Weltacker 2026Herzliche Einladung zum Erntedankfest auf dem Weltacker (Am Sendelbach, 96050 Bamberg) am So., 04.10.2026, 14:00 bis 17:00 Uhr. Geboten wird ein buntes Programm – von Weltacker-Führungen über Kinderaktionen bis hin zu regionalen Köstlichkeiten. Das erwartet euch an unserem Stand:

  • Bamberger Lagenhonig: Goldschatz, geerntet an verschiedenen Standorten in unserer Domstadt. Jeder Honig spiegelt die Flora seiner jeweiligen Bamberger Lage wider!
  • Wissen rund um Bienen und ihren Lebensraum: Erfahrt, wie Bienen leben, warum eine artenreiche Umwelt für Wild- und Honigbienen überlebenswichtig ist und wie ihr euren eigenen Garten oder Balkon bienenfreundlich gestalten könnt.
  • Einblicke in die Imkerei: Wir beantworten eure Fragen zur Imkerei, zur Honigentstehung und zum Schutz unserer heimischen Bestäuber.

Kommt vorbei, genießt die festliche Atmosphäre auf dem Weltacker und wir freuen uns auf viele anregende Gespräche mit euch!

Bamberger Lagenhonig, Standort Sternwarte

 

Wir gratulieren! Gewinner des Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2026

Der Förderkreis Bienenleben Bamberg e. V. (FKBB) gratuliert den Gewinnern des Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2026!

(Ausführlicher Bericht folgt im nächsten Blogbeitrag.)

1. Preis „Honiggold“

Carsten Joneitis, Bürgermeister der Gemeinde Oberhaid (vor Ort mit Julia Bierbaum; rechts FKBB-Vorsitzende Ilona Munique)

Urkunde zum Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2026 (BBU26)

 

Saisonabschlussfeier; Gewinner des Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis, BBU26

2. Preis „Silberlinde“

Heidelsteigschule (Grund-/Mittelschule) / vertreten durch Maurice Kalweit (links FKBB-Beirätin Yaneth Klein, rechts FKBB-Vorsitzende Ilona Munique)

Umweltpreis 2026 (BBU26)

Saisonabschlussfeier; Gewinner des Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis, BBU26

2. Preis „Silberlinde“

Bürgerverein Bamberg-Ost e. V. / vertreten durch Jochen Kellner (vor Ort mit zweiter Schatzmeisterin Simone Schmierer; links FKBB-Beitrag Nikolaus Hofmann, rechts FKBB-Vorsitzende Ilona Munique)

Umweltpreis 2026 (BBU26)

 

Saisonabschlussfeier; Gewinner des Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis, BBU26

Anerkennungspreis

Sozialstiftung Bamberg / vertreten durch Christian Werner (vor Ort mit Gattin Anita Ruppenstein-Werner; links FKBB-Kassenwartin Gabriele Loskarn, rechts FKBB-Vorsitzende Ilona Munique)

Umweltpreis 2026 (BBU26)

 

Saisonabschlussfeier; Gewinner des Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis, BBU26

So., 20.09.26 – BIWa-Sonntagsöffnung und Saisonabschlussfeier mit Vergabe Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2026

Logo "Alle Themen" der Bienen-InfoWabe (BIWa)Logo BBU, Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis (FKBB e. V.)Wann? So., 20.09.26 | 14.00 – 18.00 Uhr

Wann und was?

  • 14.00 Uhr  |  Offenes Haus für alle … rund um Bienen, Honig, Imkerei und Natur
  • 15.30 Uhr  |  Sektempfang mit Kaffee & Gebäck und mit musikalischer Begleitung durch das Duo „Little Radio“ (Lisanne Bendig und Jürgen Punzet mit Zupfinstrumenten und Gesang)
  • 16.30 Uhr  |  Verleihung Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2026 (BBU)
    1. Preis („Honiggold“), 2. Preis („Silberlinde“), Anerkennungspreis(e)
    Hier die Nominierten.
  • 17.30 Uhr | Musikalischer Ausklang
  • ca. 18.00 Uhr | Ende

Für wen ist der BBU-Preis gedacht? Für alle, die sich in besonderer Weise für die Bamberger Bienenwelt einsetzen, in den Kategorien Bienen, Honig, Imkerei und Trachtpflanzen. Weitere Informationen zum Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis
Veranstalter? Förderkreis Bienenleben Bamberg e. V. (FKBB) in Kooperation mit der Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de (BLIB)
Kosten?
Keine, über Spenden freuen wir uns
Wo? Bienen-InfoWabe, Bienenweg 1, 96047 Bamberg (Erba-Park)

Nominierte für Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2026

Lobo BBU, Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis (FKBB e. V.)Nominiert für den Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2026 sind:

Die vier Nominierten aus Bamberg und Umgebung engagierten sich in besonderer Weise für die Umwelt und werden am So., 20.09.2026 zur Saisonabschlussfeier der Bienen-InfoWabe mit „Honiggold“, „Silberlinde“ oder einem Anerkennungspreis ausgezeichnet. Wir freuen uns auf zahlreiche Gäste!

Programm

Ab 15.30 Uhr stimmt das musikalische Duo Lisanne Bendig und Jürgen Punzet („Little Radio“) die Gäste beim Sektempfang mit einem heiteren Stilmix auf die Verleihung ein.

Ab 16.00 Uhr werden die Laudationen gehalten von Ilona Munique als Vorsitzende des Veranstalters „Förderkreis Bienenleben Bamberg“ (FKBB).

Gegen 18 Uhr endet die Abschlussfeier; der Eintritt ist frei.

Bereits ab 14 Uhr ist die Bienen-InfoWabe geöffnet. Mit diesem Termin schließt das grüne Klassenzimmer für heuer seine Türen. Die nächste Saison startet wie immer am Ostersonntag und darauffolgend an jedem dritten Sonntag im Monat von April bis September. Der Bienengarten im ERBA-Park bleibt hingegen das ganze Jahr über öffentlich zugänglich.

Wachsschleudern bringt wertvollen Rohstoff

Wabenrähmchen, Altwachs Imkerliche Arbeit, die kaum jemand zu sehen bekommt: den Rohstoff Wachs aus Altwachswaben gewinnen. Dabei werden die Bienen in ihrer Wohnung auf neue Waben „hochgezogen“ und die alten, verlassenen Bruträhmchen aus dem Stock entfernt. Die gesammelten Altwachswaben werden ausgeschleudert, ähnlich wie beim Honigschleudern.

Wertvoller Rohstoff

WachsschleudernSo unansehnlich die Altwabenwachse auch aussehen – aus ihnen kann mittels heißem Wasserdampf wieder wunderbar goldgelbes Rohwachs entstehen. Dieses wird einige Zeit später in einem Wachsklärbehälter bei hoher Hitze für mehrere Stunden erneut eingeschmolzen, um sie restlos zu säubern und zu desinfizieren. So können sich keine Krankheiten verbreiten, wenn wir das Wachs im Spätwinter zu neuen Wachswabenplatten gießen und für die nächste Bienensaison verwenden.

WachsschleudernUnterstellmöglichkeit gesucht!

Die geräuschlose Maschine, die uns beim Wachsschleudern unterstützt, wurde über Fördermittel angeschafft und verrichtet ihre Dienste in der Nordflur.

Wir suchen nach wie vor eine Unterstellmöglichkeit in der Innenstadt Bambergs, beispielsweise einen kleinen Raum mit ca. 10 qm in einem Nebengebäude, Schuppen oder Keller. Die Dampfentwicklung ist nicht sonderlich groß, doch es wird Starkstrom gebraucht. Mehr als dreimal im Jahr ist sie nicht im Einsatz. Wer uns hier weiterhelfen kann, wird natürlich mit Honig belohnt!

Sommertreffen mit den Bienengartenfeen 2026

Sommertreffen 2026 der BienengartenfeenZum Ende der heuer wieder heftigen Bienengarten-Gießzeit trafen wir uns, um ein wenig zu feiern: Wir haben es vereint geschafft, unseren Bienen das Nahrungsangebot zu erhalten! Während Reinhold und ich im Frühjahr das Bewässern noch zu zweit wuppen konnten, immer mal wieder unterstützt durch einen Regenschauer, war es spätestens im Juni aus und vorbei. Mehrere Hitzeperioden waren zu überstehen, und ohne unsere Bienengartenfeen wäre das als Berufstätige schier aussichtslos gewesen.

Danke also an Heidrun Alzheimer, Doris Feulner, Anna Laqua, Familie Liedtke, Marie Pailer, Thomas Scholz und Julina Pletziger!

Da wir jedoch gerade in der Urlaubs- und Reisezeit immer noch unterbesetzt sind, würden wir uns sehr freuen, würde sich der Kreis vergrößern. Hier unsere Kontaktdaten.

Neue Gartenbank im Bienengarten eingeweiht

Neue Gartenbank im Bamberger Bienengarten, eingeweiht durch Christine, Wolfi und IlonaUnsere neue Gartenbank lädt herzlich ein, den Spätsommer im Bienengarten zu verbringen. Nach einem Spaziergang am Fischpass im ERBA-Park entlang, vielleicht kurz vorm Wiedereintauchen in die trubelige Innenstadt, lässt sich ein Weilchen noch gemütlich die Insektenwelt beobachten, im Hintergrund begleitet von den beruhigenden Tönen eines Bambusklangspiels.

Neue Gartenbank im Bamberger Bienengarten

Angeschafft wurde sie durch die Mitgliedsbeiträge des Förderkreises Bienenleben Bamberg e. V. und aufgebaut durch unseren Bienenfreund Thomas Scholz. Erstmals eingeweiht hatten wir die Bank zusammen mit Bienengartenfee Christine, Frau von unserem Bienenpaten Bernd Liedtke.

Ilona und Wolfgang Metzner, Namensgeber des neuen Bienenmodells "Wolfi"Mit dabei ein weiterer Neuzugang: Wolfi, das wollig-weiche Modell, mit dem Kinder spielerisch gezeigt wird, wie eine Biene tickt. Bernd schenkte es der Bamberger Schulbiene, damit sie es im Unterricht einsetzen kann. Und Wolfi heißt sie, weil Wolfgang Metzner sie bei seinem Job als Auktionator auch sofort ins Herz geschlossen hatte. Oder andersherum …

Allen Beteiligten 🥰 herzlichen Dank!

Gerne würden wir eine weitere Bank aufstellen, um unsere in die Jahre gekommenen Sitzgelegenheiten nach und nach zu ersetzen. Dafür benötigen wir eure Spende (näheres unter dem Link). Wir wissen zwar, dass solche Aufrufe meistens ungehört verhallen. Doch vielleicht bringt uns Wolfi ja Glück?!

Neue Gartenbank im Bamberger Bienengarten

04.09 ist Tag der Wildtiere: Ein Blick auf Honigbienen und ihre wilden Verwandten

Am 4. September rückt der US-amerikanische „National Wildlife Day“ die faszinierende Vielfalt unserer Tierwelt in den Fokus. Beim Naturschutz stehen oft große Säugetiere im Mittelpunkt. Doch der Tag bietet auch Anlass, den Blick auf unersetzliche Bestäuber zu lenken – allen voran die Bienen. Doch Biene ist nicht gleich Biene. Schauen wir uns die Unterschiede mal genauer an.

Biene an Mazedonische WitwenblumeHaustier, Wildbiene oder Ausreißer? Einordnung der Honigbiene

Häufig wird die Honigbiene fälschlicherweise als domestiziertes Insekt oder gar als klassisches Haustier betrachtet. Ganz so einfach ist es jedoch nicht: Biologisch gesehen ist sie keine echte Haustierart wie Hund oder Katze. Und sie unterscheidet sich grundlegend von den rund 560 heimischen Wildbienenarten, die als eigene, eigenständige Spezies existieren.

Zusätzlich gibt es noch den Sonderfall der verwilderten Bienen. Darunter versteht man Honigbienenkolonien, die ohne direkte imkerliche Pflege in freier Natur – beispielsweise in Baumhöhlen des Waldes – überleben. Solche Bestände haben es allerdings schwer. Ohne die medizinische und fürsorgliche Unterstützung der Imker*innen, insbesondere im Kampf gegen die eingeschleppte Varroamilbe, überstehen diese verwaisten Völker den Winter in der Regel nicht aus eigener Kraft.

Imkerei als Kulturleistung und Naturschutz

Die Honigbiene in ihrer heutigen Form ist stark auf den Menschen angewiesen. Die moderne Imkerei leistet damit nicht nur einen Beitrag zur Gewinnung des regionalen Naturprodukts Honig, sondern übernimmt eine wichtige Kultur- und Erhaltungsaufgabe. Dennoch ist sie nicht als typisches Haustier anzusehen.
Während die Honigbiene durch die Obhut der Imker geschützt wird, brauchen die vielen verschiedenen Wildbienenarten ganz andere Rahmenbedingungen. Sie sind auf unberührte Nistplätze, Totholz und ein vielfältiges Blütenangebot angewiesen, da sie meist solitär (als Einzelgänger) leben und keine großen Staaten bilden.
Bienen an Durchwachsener Silphie

Bienen dienen der Biodiversität

Ob Nutztier in der Obhut der Imker*innen oder ob geschützte Wildbiene im urbanen Garten: Beide Gruppen leisten einen unverzichtbaren Beitrag in unseren Ökosystemen. Sie bekämpfen einander nicht, sondern teilen sich die Welt.
Der Tag der Wildtiere erinnert uns daran, dass wir sowohl die bewirtschaftete Natur unterstützen als auch den Lebensraum wilder Insekten bewahren müssen – für eine blühende und artenreiche Zukunft vor unserer Haustür.