Süßes Sommerfest des KHG Bamberg

Beschilderung des Bienen-AG-Standes mit BienenzeichnungNicht zu verfehlen Dank bester Ausschilderung – der Honigverkaufsstand des Kaiser-Heinrich-Gymnasiums Bamberg anlässlich des diesjährigen Sommerfestes am 28.07.2015.

Buntes Treiben beim KHG-Sommerfest 2015Zwar sind wir seit April nicht mehr mit der Bienenbetreuung und dem Unterricht am KHG betraut. Dennoch interessiert uns natürlich das weitere Gedeihen der Bienen-AG und so ließen wir es uns nicht nehmen, zum Sommerfest vorbeizukommen. Außerdem waren wir neugierig, ob es wieder ein wenig vom „kaiserlichen“ Honig zu verkaufen gab. Immerhin lagen die Ursprünge dieses Ertrags noch innerhalb unserer Betreuungszeit.

Schüler verkauft Honig am KHG-Sommerfest 2015Kaum auf dem Schulhof angekommen, da sprach uns auch sofort ein Schüler an, ob wir denn nicht seinen Honig erwerben möchten. Na klar wollten wir! Und wir hatten Glück! Denn als wir am Verkaufsstand ankamen, wurde gerade das letzte Glas verkauft. Ob es an der perfekten Ausschilderung lag, oder daran, dass die Schülerinnen und Schüler die Gäste direkt ansprachen?

StDin Dr. Christa Horn und Bienenbeauftragte mit kaiserlichem HonigWie auch immer … für ein Foto kamen wir leider zu spät. Doch um so mehr Zeit hatten wir, uns mit StDin Dr. Christa Horn zu unterhalten, die uns erneut herzlich dankte, dass wir sie und ihren Gatten Jürgen zum Imkern ermuntert hatten. Sehr, sehr gern geschehen! Denn schießlich braucht es dringend Nachwuchskräfte für das aussterbende Handwerk. Wer aber soll dann unsere Obstbäume, Beerensträucher und Gemüsepflanzen bestäuben, wenn niemand mehr die Honigbiene hält, pflegt und züchtet? Immerhin sind 90% der Früchte auf diese Hobbyimker angewiesen.

Grillmeister Jürgen Horn am KHG-Sommerfest 2015Zum Abendessen heute sollte es jedoch weder Apfel noch Honig sein, sondern für mich die letzte noch zu ergatternde Tüte Pommes. Danke, lieber Grillmeister Jürgen, fürs schnelle Reagieren! Überhaupt hast du deine Truppe sehr gut im Griff und trotz langer Schlange die Ruhe weg. Was wäre das KHG nur ohne deine tollen Grillkünste und alles, was da an Arbeit dahinter steckt?! Als längst schon die letzte Bratwurst über die Tresen wanderte und es dunkel wurde, hast du noch geputzt und für Ordnung gesorgt. Keine Bedenken, dass du am 20.09. zu unserer Einweihungsfeier nicht wieder den selben Bienenfleiß zeigen wirst. Wir werden es dir in flüssigem Gold wenigstens teilweise entlohnen, versprochen!

Beschilderung des Bienen-AG-StandesUnd wir freuen uns aufs KHG-Sommerfest im nächsten Jahr, wenn es dann wieder heißen wird: „Hier geht’s zum Bienen-AG-Stand!“

Honigschleudertag Buger Wiesen (1): Die Ernte

Honigschleudergruppe "Buger Wiese"7 Erwachsene und 4 Kinder zogen an einem strahlend-heißen Tag in die Buger Wiesen, um miteinander den Höhepunkt des Imkerjahres zu begehen: die Honigernte. Zu diesem schönen Ereignis luden wir auch in diesem Jahr zuallererst unsere Bienenpatinnen und -paten ein, wobei auch andere Interessierte sich anmelden konnten.

Unsere Gäste

Bienenpatin Christina Michel zieht eine HonigwabePatin Christina Michel kam wieder extra aus Waldsachsen angereist und war nun bereits das dritte Mal dabei. Es war ihr daher anzumerken, dass sie den Ablauf inzwischen verinnerlicht hat. Alles ging ruck-zuck und konzentriert. Christina steht in den Startlöchern, um möglicherweise nächstes Jahr mit dem Imkern selbst loszulegen und somit in die Fußstapfen ihres Opas zu treten.

Bienenpatin Ina Kudlich vor ihrer PatenbeuteIna Kudlich ist ebenfalls Wiederholungstäterin. Und weil es ihr im vergangenen Jahr so Spaß gemacht hatte, brachte sie heuer zwei Freunde mit, Sabine und Felix aus Erlangen.

Via Facebook auf den Honigschleuder-Erlebnistag, der unter dem Motto: „Wie kommt der Honig ins Glas?“ läuft, aufmerksam geworden waren Melanie und Heiko Schmitt, die ihre eigenen zwei Kinder, Jakob (5 J.) und David (9 J.), mitbrachten, sowie die befreundeten Kinder Tonia (10 J.) und Wenzel (11 J.) aus Baunach.

Wenzel hat den Bogen rausManche kennen Melanie Schmitt auch aus der Stadtbücherei Baunach. Ich erwähne das gerne, ist es doch schließlich ebenfalls einer meiner mittlerweile vier Berufe bzw. Berufungen. Und wer weiß, wie nachhaltig unser Treffen hier noch ist … erste Sondierungsgespräche fanden bereits statt. 😉 Nun, Melanie hatte am Vormittag noch Dienst und stieß später auf uns zu.

Ein tränenreicher Start

Treffen mit der Honigschleudergruppe und HutanprobeTreffpunkt für alle war der Parkplatz gegenüber dem Buger Hof. Nach der Begrüßung gab’s die erste „Sicherheitseinweisung“ – und die ersten Tränen! Ausgelöst vom Wort „Wespen“, die derzeit rege am Bienenleben teilnahmen, da dort süßer Honig zu holen ist, konnte unser jüngster Besuch nur noch panikerfüllt nach dem Schutz in einem dichtschließenden Auto rufen.

Jakob mit ImkerhutDer Ärmste hatte kurz vorher zwei Wespenstiche zu erleiden und dies in frischer und übler Erinnerung. Papa Heiko blieb geduldig, jedoch fest in seinem Entschluss, dass der Sprößling zumindest an der frischen Luft verweilte, wenngleich ihm der direkte Kontakt mit den Bienenvölkern erspart wurde.

Das Honigernte-Team hat Freude am TunTja, es beantwortet unsere immer wieder geführte Diskussion und Frage, ob wir Kinder im Vorschulalter zu den Bienen führen möchen oder nicht. Mit Lola hatten wir zwar eine sehr gute Ausnahmeerfahrung gemacht, doch in der Regel können sich die meisten Kinder erst ab dem zweiten Schuljahr wirklich in Beherrschung üben. Natürlich ist es nicht schlimm, wenn die Kleinen – manchmal sogar urplötzlich, obwohl sie erst keine Anzeichen zeigten – auf einmal Angst bekommen. Doch wäre es fein, wenn der erste Kontakt unter einem guten Stern stünde, um für die weitere Biene-Mensch-Verbindung beste Voraussetzungen zu schaffen.

Ein vorsichtiger Beginn

Daniel mit ImkerhutÄngste sind ähnlich ansteckend wie Masern. So zogen es denn auch die älteren Kinder vor, vorerst mit einem Imkerhut zu arbeiten. Das ist völlig in Ordnung, wissen wir doch, dass es meist nicht allzu lange dauert, bis das lästige Ding im Abseits liegt. Auch heute war das so. Wenn Bienen stechen, so sind fast immer die Menschen selbst daran schuld, weil sie sich nicht richtig verhalten.

Reinhold Burger weist die Gruppe am Standort einDaher folgte eine zweite Einweisung durch Reinhold Burger direkt am Ort des Geschehens. Was wir allerdings nicht bedachten, uns für die Zukunft jedoch hinter die Ohren schreiben: Mit einem Schlapphut an die Beuten gehen ist ungünstig, da die Bienen unter der Hutkrempe ohne Ausweg nach oben gefangen sind. Da hilft dann auch kein vorsorglich aufgesprühtes verdünntes Nelkenöl mehr.

Wenzel zieht eine HonigwabeWenzel aber tat keinen Mucks, als es ihn erwischte – alle Achtung! – und er machte ruhig und besonnen weiter. Natürlich haben wir Globuli (Apis mellifica), etwas Alkohohl für den Kühleffekt und ein Anti-Juckgel immer dabei. Und ein Handy für etwaige Notrufe.  Bisher ist das jedoch unser erster Stich, den wir in einer Gruppenführung zu vermelden haben. Wie gesagt – Bienen in eine Notlage zu bringen ist meist eine Sache der eigenen Versäumnisse.

Eine kleine Mutprobe

Tonia lockert die RähmchenWer das Imkern lernen möchte – und das ist schließlich unser erklärtes Ziel, Jungimker heranzuziehen – muss den unfreiwilligen „Kuss der Bienen“ aushalten können. Und ohne Hut arbeiten wollen, alles andere ist auf die Dauer wirklich lästig. Es gibt nur sehr wenige Imker, die konsequent einen Hut oder Schleier anlegen. Manche, weil sie tatsächlich eine Allergie entwickelten und doch nicht vom Imkern lassen wollen. Auch wir ziehen uns hin und wieder einen Schutz an, wenn wir das Gefühl haben, heute sind unsere Bienen genervt, etwa wegen eines anstehenden Wetterwechsels oder weil sie vorher von Neugierigen geärgert wurden. Oder weil wir ein Medikament einnahmen, das sie nicht riechen mögen.

Imker Reinhold Burger an der offenen BienenbeuteDaher ist unser Honigschleudertag durchaus eine (wirklich nur kleine) Mutprobe, zu der nur Menschen Zugang finden, die sich tatsächlich für die Materie interessieren und bereit sind, kleine Unannehmlichkeiten zu erdulden. Mit ein Grund, warum wir nicht marktschreierisch mit unserem ansonsten superschönen Erlebnistag im Vorfeld werbewirksam hausieren gehen. Bienen sind keine Zootiere, auch keine echten Haustiere. Und wir keine Dompteure oder Eventmanager.

Ein harmonischer Verlauf

Sabine erntet eine HonigwabeWengleich der Einstieg seine Tücken hatte – es war wieder ein wunderbarer Vormittag bei unseren Völkern und mit unseren Gästen. Bereitwillig ließen sich Bienen und Menschen aufeinander ein und alle durften sich im Ernten versuchen. Rähmchen mit dem Stockmeisel lockern, duftende Honigwaben ziehen, restliche Bienen abkehren, schnell in die lebensmittelechte Plastikwanne damit, … und fertig!

Heiko zieht eine HonigwabeDas ging in der zweiten Runde gleich viel hurtiger – und bei gesteigertem Mut, wie gesagt, auch ohne Hut. Leider konnten wir nicht wie sonst gleich vor Ort ein bisschen frischen Honig mit dem Finger aus der Wabe naschen. Früher als üblich sind die Wespen zur Stelle und wetteifern um das süße Gold. Doch auch sie haben ein Recht auf Leben, zumal die Gemeine und die Deutsche Wespe unter Naturschutz stehen. Wir sind zwar immer ganz unglücklich, wenn wir sie mit unseren Bienen rangeln sehen und Letztere das Nachsehen haben, doch das ist Natur und wir haben es zu akzeptieren. Extra anlocken müssen wir sie natürlich nicht.

Eine hoffnungsfrohe Zukunft

Tonia lockert die RähmchenWenzel zeigt eine HonigwabeApropos locken … wir sind uns sicher: Wenzel und Tonia, die beiden ältesten Kinder, dürften nicht mehr allzu lange brauchen, um selbst ins Imkern einzusteigen. Sie waren mit vollem Eifer dabei. Wenn ihnen dabei ein Erwachsener hilft und sie einen Kurs machen, dann sind’s nur noch etwa zwei Jahre und sie kriegen das hin. Wir wären happy – Ziel erreicht! Denn auch, wenn es uns selbst viel Spaß macht, mit Gruppen zu imkern – so ganz ohne Hintergedanken ist der gern geleistete sonntägliche Aufwand ja nicht.

Heiko und Wenzel tragen die Honigernte zum AutoNun gut, wo wir heute eh schon so schonungslos offen sind: es ist sehr nett, dass uns unsere Gäste das Schleppen der „fetten Beute aus der Beute“ ins Auto und hinauf in den dritten Stock bereitwillig abnehmen! Wir danken herzlich dafür, und auch für das Verständnis und die Geduld miteinander, die wir vor Ort erfahren durften. Und was wir im Obstmarkt 10 miteinander erlebten, das folgt im zweiten Berichtsteil – bis bald!

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Bienen zählen statt Sterne – Astronomiestudierende ernten Sternwart-Honig

Studentengruppe erhalten Unterricht im HonigerntenStudentengruppe wird von Reinhold Burger ins Honigernten eingewiesenEin Unterricht mit festem Boden unter den Füßen statt den Kopf im Himmelsblau – 13 Studierende und ihr Professor durften am hellichten Tag und ganz handfest die heiß ersehnte Honigernte am Patenvolk von Conny Kopp an der Dr. Karl Remeis-Sternwarte Bamberg vornehmen.

Studierende beim HonigerntenNach einer Einführung in die „Bienenkunde“ ging’s am 22.07.2015 in brütender Hitze (nicht gerade) frisch ans Werk:

  1. Reinhold Burger erläutert Studierenden die BienenfluchtDie mit Propolis verkitteten Rähmchen lockern mit dem Stockmeisel, dem „Schraubenzieher der Imker“
  2. Nach einem beherzten Griff in die Zarge ein volles, etwa zwei bis zweieinhalb Kilo schweres Honigrähmchen entnehmen
  3. Dieses mit raschem Fegen von den restlichen ansitzenden Bienen befreien, die noch nicht durch die am Vortag eingelegte Bienenflucht in die unteren Bruträumen entschwunden sind.

Die Honigernte wird transportiertEingestellt in eine lebensmittelechte Kiste musste nur noch darauf geachtet werden, den Deckel schnell wieder aufzulegen. Denn weniger die Bienen störten unser Tun, vielmehr die heuer sehr früh umherschwirrenden Wespen. Doch alles ging gut, niemand musste einen Stich oder gar einen Zeckenbiss bejammern. Den Honig aus der frischen Wabe probiert hatten wir jedoch vorsichtshalber im Flur der Sternwarte bei geschlossener Türe.

Babmberger Lagenhonig, 250gWir bedauerten, dass wir nur ein Volk beernten konnten, denn der Ertrag ist nicht zuletzt durch die Bienenpaten, die das erste Anrecht auf „ihren“ Honig haben, sehr kontingentiert. So füllen wir überwiegend kleine 250g-Gläser ab, damit alle etwas abbekommen, die sich rechtzeitig vormerken ließen. Und trotzdem müssen wir zuweilen „Sorry, leider aus“ sagen.

Gefüllte HonigwabeDoch kein Wunder – lediglich 20% des heimischen Honigbedarfs wird derzeit durch hiesige Imker gedeckt. Man könnte ihn auch heute wieder wie bereits vor Jahrhunderten als „flüssiges Gold“ bezeichnen. Schuld an der Verknappung: Bienensterben und fehlender Imkernachwuchs bzw. zu geringe Völkerhaltung.

Professor Horst Drechsel beim HonigerntenVon daher sind wir sehr glücklich, dass sich so viele Studierende im Garten der Sternwarte eingefunden haben. Wir gehen prinzipiell davon aus, dass mindestens einer von zehn unserer Gäste, die wir an die Bienen heranführen, einmal Imker werden wird. Zumindest Prof. Horst Drechsel liebäugelt bereits mit einer „Jungimkerschaft“. Mit dieser Hoffnung im Herzen beenden wir in der Sternwarte die Bienensaison.

Schlafendes IgelpaarUralter ApfelbaumUnd selbst, falls wir die Saat einmal nicht setzen konnten, so hat zumindest die heimische Flur die segensreiche Bestäubungsleistung unserer Mädels erhalten. Der uralte Apfelbaum, unter dem die Bienenwohnungen dort oben am Stephansberg in Bamberg stehen, mag zwar für uns Menschen nicht als Ernteobjekt in Frage kommen, doch die beiden Igel vom letzten Jahr freuen sich sicherlich bereits auf ihr Winterfutter! Lasst es euch schmecken!

Lolas Kindergartenabschiedswunsch: ein Bienenvormittag

Lola und ihr besonderer KindergartenabschiedstagAlle Kinder, die die Evangelische Kindertagesstätte St. Elisabeth in Bamberg besuchen, dürfen sich am Ende ihrer Kindergarzenzeit einen besonderen Vormittag wünsche. Lola wählte für ihren großen Tag einen Schulbienen-Unterricht mit uns.

Plüschbiene Willi im Sandkasten an der Weide mit SonnenblumenDer Wunsch keimte nicht nur auf, weil die Fische-Gruppe während ihrer Waldwochen einen echten Bienenschwarm beobachten konnte, sondern, weil Lola bereits einiges mit uns und den Bienen erlebt hatte (siehe hier und hier). Kein Wunder, als Enkelin unserer Bienenpatin Gabriele Loskarn.

Lehrbienenstand Weide, zugleich Patenbeute von Jakob Janßen (Contag)Und so kam es, dass wir uns am 17.07.2015 an der Weide für zwei Stunden trafen, um als Höhepunkt des Vormittags die Patenbeute von Jakob Janßen zu besuchen, die in Gabis Garten steht und für Lola ein vertrauter Anblick ist. Diesen wollte sie natürlich auch mal mit ihrer Kindergartengruppe teilen, bevor die Schulzeit für sie beginnt.

Plüschbiene Maja im Sandkasten an der Weide mit SonnenblumenUnsere Deko-Plüschbienen nahmen wir natürlich mit, sie gehören einfach zwischenrein mal feste von Kinderhänden durchgeknuddelt!

Kinder entdecken die LernbeuteNun, 15 Kinder unterschiedlichen Alters waren zugegebenermaßen eine Herausforderung, die wir in diesem speziellen Fall der Patenschaftsbeziehung ausnahmsweise annahmen. Da es keine „normal-öffentliche“ Veranstaltung war, nahmen wir es auch in Kauf, dass wir die Kinderfotos nicht wie sonst bei uns üblich zum Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit zur Nachwuchsförderung für unseren Weblog verwenden durften.

Kinder an SchaufensterbeuteLola mit MalrätselDaher nur ein paar wenige (erlaubte) Lola-Bilder, doch zum Trost immerhin unser didaktisch-methodisches Konzept (PDF Curriculum). Wir raten allerdings von je her grundsätzlich dazu, Kindergruppen erst ab einem Alter von 7 Jahren, also zweite Klasse, an einen geöffneten Bienenstock heranzulassen. Einer der Gründe: Manche Kinder sind trotz eines langsam und behutsamen, schrittweisen Vorgehens (z. B. durch Bilder, Fotos, Schaufensterbeute) dennoch überfordert von dem Gewusel der Bienen. Ist jedoch der Frust erst da, weil die „Traute“ letztendlich nicht reichte, könnte das Bienenerleben für die Zukunft negativ besetzt sein. Das gilt es zu vermeiden.

Das schwülwarme Wetter, welches vom nahenden Gewitter kündigte, hatte uns den Spaß und den Kindern die Aufmerksamkeit am Bienenthema jedenfalls nicht gänzlich verdorben. So hoffen wir, dass der Tag bei allen in guter Erinnerung bleibt. Denn Bienen und Menschen gehören einfach zusammen, und das nicht erst ab der Rente!

Bienenbastelei als AbschiedsgeschenkHerzlichen Dank an Lola und die Fische-Gruppe fürs Beisammensein und die goldigen gebastelten Bienelein, und bei Lolas Familie – Mama Lena, Papa Stefan und  Oma Gabi – für die Gastfreundschaft und die großzügige Spende.

Stellvertretend für alle Erzieherinnen gilt unser „Dankeschööööön“ außerdem der Erzieherin Hildegard Hofstätter, die ihre Gruppe prima den Jakobsberg hinunter- und wieder hinaufbrachte. Eine reife Leistung. Mindestens die Martinsschule darf sich über einen Schülerinnenzuwachs freuen, der eine ganze Menge Grundlagen zum großen Ein-Mal-Eins des Lebens mitbringen wird – freut euch auf Lola!

Veitshöchheimer Imkertag 2015 (6): Von Stationen und Menschen

Johann Fischer demonstriert NagelprobeNeben Vorträgen, Ausstellungen und Schauflächen lockte die LWG Veitshöchheim am Imkertag 2015 mit Vorführungen an mehreren Stationen … und natürlich auch mit Menschen!

Imkerkollegen Barbara Bartsch, Heinrich Demmel, Ilona MuniqueAn der Nagelproben-Station von Johann Fischer, staatlicher Fachberater für Bienenzucht im Bezirk Schwaben, trafen wir auf die für uns Oberfranken zuständige Fachberaterin Barbara Bartsch, die zusammen mit ihrer Tochter den Imkertag tatkräftig mitgestaltete. Auch „Ehemalige“ Imker-Koryphäen – hier Heinrich Demmel, Imkermeister der Universität Würzburg und Vorgänger von Dirk Ahrens – finden sich immer wieder gerne ein, um den „Jungen“ so manchen Tipp zu geben, gespeist aus langjähriger Erfahrung.

Demonstration zur Orientierung der Bienen mit Müller-EnglertGerhard Müller-Englert, Fachberater für Mittel- und Unterfranken, demonstrierte eindrücklich die Orientierungsgewohnheiten der Bienen, die ihre Heimatadresse, den „Kirschbaumweg 1“ am besten der Nase nach finden, und erst in zweiter Linie aufgrund unterschiedlicher Farbgebung der Hausfassade und/oder des zentimetergenauen Standortes.

Demonstration zur Orientierung der Bienen mit drei ZargenSein Rat ist daher, nur jeweils zwei Beuten nebeneinander zu stellen und mit einigem Abstand das nächste Paar. Kennzeichnungen mit aufgemalten Formen wie Kreise, Rechtecke und Dreiecke etc. tun ihr übriges, um allzu viel Verflug zu verhindern.

Bienen ohne Gehäuse im Freien, nur überdachtBienen ohne Gehäuse im Freien, nur überdachtAuf dem Weg zu diesem sehr interessanten Experiment kamen wir an einer Bienenkugel vorbei. Damit ist nicht die neue Betriebsweise der HOBOSphere gemeint (die war leider nicht vertreten), sondern ein Volk, das absichtlich im Freien unter einem Baum aufgehängt wurde, lediglich bedacht mit einer von Studierenden selbstgebauten Vorrichtung, eine alte Alu-Druckerplatte, sinnigerweise von der Zeitschrift „Die Biene“.

Bienenweiden in der LGW VeitshöchheimBienen gehörten selbstverständlich ebenfalls zum Inventar. Jede Menge davon gab es auf der Ausstellungsfläche zu sehen, die unterschiedliche Bienenweidepflanzen offerierte.

Leider trafen wir den Berater nicht an, wir hätten uns gerne über die Möglichkeiten für Bamberg unterhalten, das dortige Grün etwas aufzuhübschen, um die Nahrungspalette für unsere Insektenwelt zu verbessern. Wir fotografierten allerdings Stück für Stück alle mit rot markierten Felder, denn sie zeigten Blühmischungen für den Siedlungsbereich „Dörfer und Städte“.

FachsimpeleiMit Imker Johann Machinek und der HEG-Geschäftsführerin, Simone Machinek, hätten wir im Grunde gemeinsam zurückfahren können, da auch sie in unserer Richtung zuhause sind, in Hallstadt, um genau zu sein. Doch da wir schon mal hier waren, wollte ich eine Arbeitskollegin aus Lohr am Main treffen – und, nein, ausnahmsweise keine Imkerin, sondern eine Bibliothekarin. Ja, man führt durchaus noch andere „Leben“, zumal die Berufstätigkeit uns noch eine gute Weile lang belgeiten wird.

Ein toller Tag, viel erlebt, doch sechs Berichte darüber sollten nun ausreichen. Bester Tipp am Schluss: nächstes Jahr selbst hinfahren! Vielleicht zusammen mit uns?!

Unsere Beiträge zum Veitshöchheimer Imkertag 2015

(Ergänzung 27.07.15)

Erster Kindergruppenbesuch für unsere Sternwart-Bienen

IBegrüßungsfoto der Geburtstagsgruppem Dezember Geburtstag zu haben ist für Kinder meist nicht so der Hit. Darum darf die 9-jährige Hannah mit ihren Freundinnen nachfeiern. Mama Hefner hat sich für diese Nachfeier etwas Besonderes einfallen lassen und sozusagen rund 50.000 Bienen als Gäste eingeladen. Ungefähr so viele sind es nämlich, die an der Dr.-Karl-Remeis-Sternwarte auf die vier, nein, fünf Mädels warteten.

BienenhotelDoch zuvor lautete die Frage: „Was seht ihr hier auf der Sternwarte?“ Da gab es nicht nur historische Bauten aus der Frühzeit der Sternwarte zu entdecken, sondern auch einige Sommerblümchen und ein Nestangebot. Ob da Honigbienen hausen? Nein, das nicht. Die Kinder erfuhren den Unterschied zwischen Honig- und Wildbienen, also staatenbildenden und solitär lebenden Bienen. Doch wo sind die Honigbienen nur? Etwa unter dem umgestülpten grauen Container?

Zur Geschichte der ImkereiBevor wir tatsächlich fündig wurden, gab’s erst einmal eine kleine Geburtstagsgabe für Hannah. Außerdem eine Postkarte mit der ältesten Darstellung des Imkerhandwerk der Welt. Acht- bis zwölftausend Jahre alt ist die Felsmalerei in einer Höhle in Spanien. Die Biene und der Mensch sind von alters her eng miteinander verbunden. Und noch etwas anderes ist bereits seit Langem bekannt und in Gebrauch – die Sonnenuhr.

Sonnenuhr, Stichwortgeber für BienengepflogenheitenDer hübsche Zeitmesser war Anknüpfungspunkt, um etwas zum Tagesablauf der Bienen zu erzählen. Wann und wie lange fliegen sie? Warum steht die Hummel früher auf als die Honigbiene? Ganz klar, mit ihrem dichteren Pelzkleid friert sie nicht so leicht und besucht daher diejenigen Blumen, die bereits früh am Tag Nektar produzieren. So kommen alle Pflanzen und Insekten zu ihrem Recht.

Reinhold erklärt den SmokerNach dieser kleinen Einführung wurde sodann die Funktion des Smokers erkärt und gemeinsam in Betrieb gesetzt. Fauchend und rauchend näherten wir uns den Bienen in ihren wunderhübsch bemalten Beuten.

Geburtstagsgast hält HonigwabeZunächst noch etwas verhalten und mit angemeldeten Bedarf an den Imkerhüten, die wir für diese Fälle dabei haben, trauten sich die Mädchen an das große Summen heran. Es dauerte nicht lange, dann hielten alle der Reihe nach die etwa zwei bis zweieinhalb Kilo  schweren Honigwaben in Händen. Und kurz darauf war’s auch um die Schleier geschehen. Ab mit den Dingern! Wie sonst soll man denn seinen Finger voll Honig flugs in den Mund schieben, ohne dass die Hälfte dabei verloren geht oder an den Hut gekleckert wird?!

Naschen aus der frischen HonigwabeJa, das könnte immer so weiter gehen – eintauchen in die goldene Flüssigkeit und naschen ohne Ende. Zar nicht möglich hier am Stand, doch gerne an den kommenden Schleudertagen, zu der wir natürlich einluden. Wer weiß, vielleicht sehen wir die Familie Hefner bald wieder – oder euch?! – am 19., 26.07. oder am 02.08.2015.

GastgeschenkeZum Abschluss gab es für die Mädchen je ein kleines Stückchen Mittelwandwabe, das „Wunderwelt“-Büchlein und ein Rätselblatt. Wir hoffen, die Stunde hat alle so richtig auf den Geschmack gebracht, ob auf Honig und / oder auf die Bienen oder vielleicht sogar auf einen Besuch nicht nur an, sondern auch IN der Sternwarte!

SternwarteBamberg ist reich an Attraktionen und als sich entwickelnde Bienenstadt auch reich an Erlebnissen. Wir haben uns jedenfalls entschlossen, falls es unsere Freizeit zulässt, künftig nicht nur für Schulen, sondern auch für Geburtstagserlebnisse ab dem Grundschulalter offen zu sein. Denn in kleinen Gruppen von der Bienen zu erzählen hat natürlich seine ganz eigene Qualität. Für unsere Sternwart-Bienen war es übrigens der erste Kindergruppenbesuch seit seiner Einrichtung vor einem Jahr. Darüber wird sich Bienenpatin Conny Kopp sicherlich freuen.

Schön war’s mit dir und deinen Gästen, liebe Hannah, alles Gute zum zweiten Abschnitt deines Geburtstagsjahres!

Bamberger Aktionstag zum „Tag der Umwelt 2015“ und die Bienen

Begrüßung zur Führung„Meine Frau hat mich geschickt, ich soll Honig holen“, so ein Teilnehmender unserer kleinen Gruppe auf die Frage nach der Motivation, zum „Tag der Umwelt“ an unserer Führung teilzunehmen. Daran lässt sich erkennen, dass es nicht einfach ist, regionalen Honig zu ergattern, denn nur 20% des deutschen Honigbedarfs wird noch von eigenen Imkern gedeckt, der Rest muss aus dem Ausland importiert werden. Und so hatten auch wir selbst nur ein Glas „Bamberger Lagenhonig“ als Anschauung dabei. Nicht zum Verkauf, sondern um auf das Regionalsiegel hinzuweisen bzw. auf die Broschüre Essen & Trinken aus der Region Bamberg.

Station 1: Bienen-InfoWabe in spe

Künftiger Standort der Bienen-InfoWabeDem Motto „Nachhaltigkeit“ und dem Austragungsort ERBA-Park getreu lag der Schwerpunkt unserer Führung „Zur Zukunft der Bienenstadt Bamberg“ allerdings nicht auf dem Honig, sondern auf der kommenden Errichtung der Bienen-InfoWabe im südlichen Teil der ERBA-Insel. Um tatsächlich Nachhaltigkeit zu erzeugen bedarf es eines dauerhaft sicht- und aufsuchbaren Raumes an einem festen Ort. Dazu wollten wir am 11.07.2015 ein paar Worte mehr sagen.

Ilona erläutert Infotafeln zur Bienen-InfowabeDa die beiden großen Lehrbienenstände der zwei Bamberger Vereine – also Burgebrach und Galgenfuhr – etwas bzw. sehr weit außerhalb der Stadt liegen und die beiden Vereine ihr Hauptaugenmerk auf der imkerlichen Ausbildung legen, wollen wir mit dem zukünftigen Informations- und Bildungszentrum eine vereinsunabhängige bzw. vereinsübergreifende Lücke für die allgemeine Öffentlichkeit innerhalb der Stadtgrenzen schließen. Sie soll auch Heimat der Bamberger Schulbiene, also eine Art „grünes Klassenzimmer“ sein. Einmal auf den Geschmack gekommen werden Interessierte ganz sicher sogar den Weg zu „ihrem“ Imkerverein dann finden.

Reinhold mit Bautafel der Bienen-InfoWabeDa der Bau der Bienen-InfoWabe noch nicht begonnen hat, markierten wir für die Führung das wabenförmige, ca. 42 m² große Areal mit Pfosten, an denen kleine Schautafeln angebracht waren. Nach der Begrüßung am Treffpunkt des Fünferlesstegs begaben wir uns gemeinsam die paar Schritte hinüber und erläuterten das Vorhaben. Immerhin sind wir seit zwei Wochen im Besitz der Bautafel, so dass wir eigentlich jedem der Besucher einen Spaten in die Hand zum Losgraben hätten drücken können. Doch bei diesem Wetter wollten wir das ganz sicherlich niemanden zumuten.

Station 2: Bienen-Blühweide im Interkulturellen Garten

Neues Gartenhaus des Interkulturellen Gartens BambergEtwas weiter ist man im angrenzenden Interkulturellen Garten Bamberg, der seit dieser Woche über einen Unterstand mit Gerätehaus verfügt und der ebenfalls eine Anlaufstelle zum Umwelttag war.

Bienen-Blühweide, Parzelle im Interkulturellen Garten BambergHier wartete auch schon unsere kleine Bienen-Blühweide, die seit vergangenem Jahr das ihrige dazu beiträgt, den Bienen – und damit sind Hummeln, Honigbienen und Wildbienen gleichermaßen angesprochen bzw. angelockt – ein Nektar- und Pollenangebot zu bieten.

Bienen-Blühweide, Parzelle im Interkulturellen Garten BambergDer Samen ging buchstäblich auf, denn mittlerweile kümmern sich auch andere Vereinsmitglieder um die kleinen Tierchen und achten auf einen sorgsamen Umgang mit den Erdnestern der Wildbienen. Dass sich allerdings auch Wespen eingenistet hatten, fanden wir alle nicht so berauschend. Doch dürfen sie hinter unserer Parzelle das Jahr noch zu Ende bringen.

Nachdem sich unserer Gruppe an der Grundwasserpumpe erfrischt hatte, ging’s weiter zum Wäldchen am Fünferlessteg.

Station 3: Lehrbienenstand

Lehrbienenstand ERBA-Park Der kleine Lehrbienenstand mit zwei Völkern, davon eines der Autorin und Journalistin Meike Winnemuth, die Bienenpatin ist, lag im hellen Sonnenlicht und wir verzogen uns in den Schutz der schattenspendenden alten Bäume. Ohnehin beginnt gerade die etwas heikle Phase des Sich-gegenseitig-Ausräuberns, bedingt durch die sommerliche Trachtlücke. Daher wollten wir den Bienenstock nicht öffnen, um die honigschweren Düfte nicht an die Umgebung abzugeben und andere Bienen oder Insekten anzulocken. Reinhold erläutert Brutwabe und Varroa-Milbe

Reinhold erläutert Brutwabe und Varroa-MilbeStattdessen begnügten wir uns mit dem Vorzeigen von Schautafeln, um die unterschiedlichen Bienenwesen zu zeigen. Anhand eines Fotorähmchens erläuterte Reinhold die Varroa-Milbe, neben Trachtnot und Pflanzenschutzmittel ein weiterer Feind der Bienen. Ausnahmslos alle hatten bereits von diesem Parasiten gehört.

Jungimker – die Zukunft der Bienenstadt Bamberg

Jungimkerin Svenja

Jungimkerin Svenja

Ohnehin war die Gruppe bereits bestens vorinformiert und konnte mit Kenntnissen zur Bienenwelt glänzen. Sicherlich hätte Svenja auch heute einiges zu erzählten gewusst, nicht nur in der Schule, wo sie kürzlich mit einem Einser-Referat über die Bienenwelt glänzen konnte. Sie kam mit ihrer Oma, die Herrin über Obstbäume auf 4.000 m² großem Grund ist und der Bienen von daher wohlgesonnen. Wir hatten vom Start der Jungimker am Ottobrunnen bereits einmal berichtet. Der „Bienenvirus“, dem zuallererst Christian Rindchen anheim fiel, hat sich von der Tochter nun auch auf den Vater, also den Opa von Svenja, übertragen. So soll es sein!

Und ein weiterer Jungimker-Anwärter befand sich in unserer Gruppe. Ihn hatten wir im vergangenen Jahr zum Tag der offenen Gärtnereien an unserem Info-Stand stehen. So sieht man sich also wieder. Hoffentlich bald mit Fragen an uns, die das EIGENE Volk betreffen, das wäre wunderbar! Wir erfahren gerne, ob unsere Führungen nachhaltig wirken und wir nicht stattdessen lieber ins Hainbad gegangen wären, wie vermutlich so viele andere an diesem heißen Wochenende.

Christine Michel und Karl FischerLogo "Tag der Umwelt" / Führung "Bienenstadt"Herzlichen Dank an alle Interessierten, die mit uns kamen, und natürlich vielen Dank auch dem Umweltamt der Stadt Bamberg, die diese Informationsplattform jedes Jahr für alle Umweltorganisationen ermöglichen.

Auch euer Einsatz lohnt sich, da sind wir uns sicher!

Führung „Zur Zukunft der Bienenstadt Bamberg“ am Tag der Umwelt 2015

Logo "Tag der Umwelt" / Führung "Bienenstadt"Führung: „Zur Zukunft der Bienenstadt Bamberg“
11.07.2015

Anlass?  Tag der Umwelt / Führungen zum Thema „Nachhaltiges Bamberg“

Die ersten Gäste trudeln ein im Erba-Park zum Spatenstich der Bienen-InfoWabeWo?   Erba-Park (Süd), BAMBERG, Treffpunkt am Fünferlessteg
Parken?  Tiefgarage „ERBA-Gelände“ – An der Weberei 5, je nach Navi auch „An der Spinnerei“ eingeben und dann noch einmal ums Eck herum fahren
Wann?   Sa., 11.07.2015 | 15.00 – 16.30 Uhr
Was?  Führung im Rahmen des Projekts „Bienen-InfoWabe“, mit Bienenschau
Für wen?  offen für alle – ohne Anmeldung

Weitere Info?  Gesamtprogramm der Stadt Bamberg hier.

Wir stellen die Initiative „Bienen-leben-in-Bamberg.de“ und ihre Projekte auf im ERBA-Park (Süd) vor. Stationen sind:

  1. Lehrbienenstand mit echten Bienen
  2. Bienen-InfoWabe
  3. Interkultureller Garten mit Bienen-Blühweiden

Natürlich beantworten wir auch Fragen rund um die Bienensituation in Bamberg.

Lehrbienenstandort Erba-Insel / Fünferlessteg

Veitshöchheimer Imkertag 2015

Tafel einer Blühwiese in den Außenanlagen der LWG Veitshöchheim, An der SteigeVor allem der „Immengarten als nicht alltägliche Bienenweide“, aber auch die Kirschessigfliege und der Kleine Beutenkäfer als neue Bedrohung der Honigbiene hat es uns angetan, und so folgen wir am Sonntag, den 12.07.2015 der Einladung des Fachzentrums Bienen an der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau sowie der Freunde des Fachzentrums Bienen Veitshöchheim e.V. zum Veitshöchheimer Imkertag 2015.

Ein wahrlich vielfältiges Programm haben sie wieder aufgestellt, im schönen Veitshöchheim bei Würzburg. Vorträge, Veranstaltungen, Führungen, Informationsstände und Stationen rund um die Biene, den Honig und die Imkerei locken wie alle Jahre, auch das kulinarische Wohl kommt nicht zu kurz.

Wer mitfahren möchte, kann sich uns gerne anschließen. Wir fahren um 8.38 Uhr vom Hauptbahnhof Bamberg ab. Bei rechtzeitigem Erscheinen in der Bahnhofshalle bis 15 Min. vorab können wir ein Bayernticket erwerben. Rückfahrt nach Absprache um 15.49 Uhr oder 17.49 Uhr, Reisedauer 90 MInuten.

Spatenstich Bienen-InfoWabe im Erba-Park Bamberg

1MO_7594-Spatenstich-Bienen-InfoWabe3267-Werte-Gaeste-Sektempfang-Spatenstich3313-Neuberth-Haupt-Sauer-MuniqueOberbürgermeister Andreas Starke und weitere Vertreter der Stadt Bamberg, unsere Hauptfinanzierer, die REWE-Group und weitere Unterstützer wie Sparkasse und Vereine (BV Bamberg-Mitte und der Förderverein Nachhaltigkeit LGS), unsere Bienenpatinnen und -paten und Schulbienenunterstützer, der Lionsclub Bamberg Residenz … die Liste der Geladenen war lang, jedoch (handv)erlesen. Und beinahe alle kamen sie am 14.06.2015 zum Spatenstich der Bienen-InfoWabe im Erba-Park Bamberg, wegen des Sonntagstermins zum Teil mit Familienanhang.

1MO_7837-Weinsheimer-Sauer

3284-Gespraeche-am-RandeReinhold Burger und Ilona Munique, Initiatoren der Bienen-InfoWabe, SpatenstichWir planten nur eine halbe Stunde ein, denn die Hauptansprachen aus erweiterter Gästeliste sollen erst zur Eröffnung (Festakt) erfolgen, mit anschließender Einweihungsfeier für die Bevölkerung am 20.09.2015. Und doch geriet der Spatenstich zur neuen Heimat der Bamberger Schulbiene nicht zuletzt wegen des herrlichen Sonnentages fast zu einer kleinen Party. Diese wogte zwischen dem Begrüßungsort und dem eigentlichen Ort des symbolischen Spatenstichs für das neue Informations- und Bildungszentrum einige Meter weiter hin und her. Doch der Reihe nach.

Begrüßungsumtrunk

3336-Unterstuetzerin-Vom-Fass-Bamberg1MO_7648-Sponsor-Thomas-Loskarn3304-Bienenpaten-Ina-Kudlich-Daniel-SchillerUnsere Gäste fanden sich um 10.30 Uhr am Fünferlessteg im Erba-Park ein zu einem …

  • Glas Sekt und O-Saft (Danke den „Vom Fass“-Damen aus der Langen Straße!)
  • Kaffee (Danke den „Mokka makan“-Damen vom Vorderen Graben!) und konnten das vielleicht etwas zu kurz geratene häusliche Frühstück mit einem
  • Gebäckstück (Danke an Lecker-Bäcker Thomas Loskarn aus der Erlichstraße!) ergänzen.

1MO_7684-IBZV-Vereinsvize-Nikolaus-Hofmann1MO_7679-Hofmann-Burger-MuniqueNach den Gruß- und ersten Dankesworten der Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de (mithin der Blogautorin Ilona Munique) und des Trägers der Bienen-InfoWabe, dem Imker und Bienenzuchtvereins Bamberg Stadt und Land e. V. in Gestalt des 2. Vorsitzenden Nikolaus Hofmann, der seinen Gruß- und Dankesworten einen kurzen Fachbeitrag in Sachen Bienen anfügte, schreiteten wir zum Ort des Geschehens.

Spatenstich

Fröhlicher Spatenstich

3293-Jobst-Giehler-Birgit-Dietz3294-Ilona-Munique-Sabine-BreyHier erwarteten uns zwar nicht die erhoffte komplette Anzahl von Spaten, jedoch an allen namentlich gekennzeichneten Ehrenplätzen ein Tütchen mit Infomaterial nebst Blumengruß. Die künstlichen Sonnenblumen, Margeriten und Mohnblumen (Danke an Bienenpatin Sabine Saam für die Dekofinanzierung!) mögen sehr rasch ersetzt werden duch eine echte Bienenblumenweide auf der ERBA-Südspitze. Die Spendeneinwerbung für unser zukunftsweisendes erstes Projekt unter dem neuen Dach der Bienen-InfoWabe war schließlich auch Zweck der Demonstration.

1MO_7798-Grussworte-Anne-Rudel3297-Unterstuetzer-Dieter-VolkBeklatscht von den Zaungästen und unter laut vernehmbaren Klick-klick-klick der Pressefotografen erfolgte nun der Spatenstich. Ilona Munique leitete nach weiteren eigenen Gruß- und Dankesworten an die in dreifacher Funktion anwesenden Stadträtin, Bienenpatin und REWE-Kauffrau Anne Rudel. Den Inhalt ihrer Rede und die Rolle unserer weiteren Unterstützer möchten wir unseren Leserinnen und Leser in einer nachfolgenden Beitragsreihe hier auf dem Weblog in Wort und Bild vorstellen.

REWE-Unterstützergruppe zum Spatenstich der Bienen-InfoWabe

1MO_7721-OB-Starke-schwingt-den-Spaten1MO_7776-Bergmann-Dietz-SauerDie wertschätzenden Dankesworte und freundlichen Glückwünsche von Oberbürgermeister Andreas Starke an die Initiative und Organisatoren der Bienen-InfoWabe nebst Lob zu der geglückten Zusammenarbeit auf allen Ebenen und über alle beteiligten Ämter hinweg beendeten den offiziellen Akt des Spatenstichs. Der nächste Termin wartete schon auf das vielbeschäftigte Oberhaupt der Stadt Bamberg, der uns für die Bienenstadt Bamberg vor gut einem Jahr den Weg ebnete.

1MO_7774-SpatenstichCome together

3291-Es-darf-gelacht-werdenImmer zu schnell vorbei sind die Begegnungen mit unseren Gästen. Wir waren so glücklich, unseren vielen Rückenstärkern persönlich noch einmal Danke sagen zu können, die uns bis hierher begleitet haben, doch hinterher denken wir immer: Hoffentlich ist uns niemand böse, wenn wir zu ihm oder ihr nicht mehr gekommen sind. Dann werden wir uns hoffentlich bald zu einem weiteren Ereignis wiedersehen, und dass nicht nur erst am 20.09. zur großen Eröffnungs- und Einweihungsfeier!

3337-Helferin-Bienenpatin-Gabi-Loskarn3261-CO2-freier-Transport-SpatenstichausstattungLetztendlich wurde es 14 Uhr, bis wir alles abgebaut und auf unseren Hänger eingeschlichtet hatten, wieder kräftig unterstützt von unseren Bienenpatinnen und -paten sowie einiger Gäste. Vielen Dank an alle und für alles!

Bildergalerie

3330-Sabine-Saam-Nikolaus-HofmannLola Loskarn – unser Imkernachwuchs?!?!?Danke an Michael Saam für einen großen Teil der Fotos (1Mo) sowie den REWE-Kaufleuten! Die Bildergalerie wird in den nächsten Stunden noch ergänzt. Es lohnt sich also, auch später noch einmal hereinzuspitzen. Vielleicht entdeckt ihr euch ja noch?! Wer sein Foto nicht drin sehen möchte, möge uns schnell Bescheid geben. Doch ich denke, so strahlend wie wir alle durch den Tag gingen, sind es nur schöne Bilder eines perfekten Einstieg in unser künftiges Informations- und Bildungszentrum, der Bienen-InfoWabe!

Die Bienen-InfoWabe mit Maja und Willi zum Spatenstich REWE-Unterstützergruppe zum Spatenstich der Bienen-InfoWabe Honoratioren zum Spatenstich der Bienen-InfoWabe REWE-Anne-Rudel spricht Grussworte zum Spatenstich der Bienen-InfoWabe Honoratioren am Spatenstich der Bienen-InfoWabe Kuscheln mit dem Bienenkopf unseres gespendeten Trolleys Nikolaus Hofmann, 2. Vors. IBZV spricht Grusswortezum Spatenstich der Bienen-InfoWabe Gäste am Spatenstich der Bienen-InfoWabe Begrüßung von OB Starke zum Spatenstich der Bienen-InfoWabe Schulbiene im Gespräch mit REWE-Kaufleute zum Spatenstich der Bienen-InfoWabe Empfangssponsoren Bäcker Thomas Loskarn und Mokka makan Willi freut sich auf seine Spatenstichgäste

3331-Perfekter-Tag-mit-Bienenfreunden 3330-Sabine-Saam-Nikolaus-Hofmann 3328-entspannte-Stimmung-beim-Spatenstich 3327-Claudia-Meyer-Cathrin-Beyer 3326-Jobst-Giehler-Nikolaus-Hofmann 3321-Gutes-Team-Munique-Neuberth 3313-Neuberth-Haupt-Sauer-Munique 3306-Vom-Fass-Damen-im-Gespraech 3302-Unterstuetzerin-Sabine-Saam  3301-Thomas-Loskarn-raeumt-auf 3299-Unsere-Gaeste-kamen-CO2-frei 3297-Unterstuetzer-Dieter-Volk 3294-Ilona-Munique-Sabine-Brey 3293-Jobst-Giehler-Birgit-Dietz 3291-Es-darf-gelacht-werden 3290-REWE-Rudel-im-trauten-Gespraech 3285-Dieter-Weinsheimer-Sabine-Sauer 3284-Gespraeche-am-Rande 3277-Sparkasse-Polz-Ilona-FT-Rieger 3272-Bienenfreunde-Cathrin-Beyer-Daniel-Schiller Version 2 3269-strahlende-Spatenstecherinnen 3268-REWE-Unterstuetzer-am-Sektempfang 3267-Werte-Gaeste-Sektempfang-Spatenstich 3266-Spatenstichgaeste-versammeln-sich 3265-Spatenstich-Bienen-InfoWabe-vorbereitet  3264-Vorbereitungen-Lola-dekoriert-mit 3263-Helferin-Silvia-Beyer 1MO_7855-Baecker-Loskarn-verteilt-seine-Gaben 1MO_7798-Grussworte-Anne-Rudel

1MO_7721-OB-Starke-schwingt-den-Spaten 1MO_7720-Spatensticheinweisung 1MO_7684-IBZV-Vereinsvize-Nikolaus-Hofmann 1MO_7679-Hofmann-Burger-Munique 1MO_7675-Hm-Jetzt-koennts-endlich-losgehen 1MO_7653-Schnaegglas-Faehnla 1MO_7646-Spatenstich-mit-OB-Starke 1MO_7645-beim-Sektempfang-Spatenstich 1MO_7628-Kaufleute-im-Gespraech1MO_7776-Bergmann-Dietz-Sauer 1MO_7837-Weinsheimer-Sauer 1MO_7774-Spatenstich Fröhlicher Spatenstich Reinhold Burger und Ilona Munique, Initiatoren der Bienen-InfoWabe, Spatenstich 1MO_7594-Spatenstich-Bienen-InfoWabe

Pressemeldungen

1MO_7625-Willi-am-Spaten3277-Sparkasse-Polz-Ilona-FT-RiegerDanke an die Pressesprecher fürs Kommen und hier die ersten Berichterstattungen:
Spatenstich zur Bienen-InfoWabe (Bamberger Online-Zeitung, 15.06.2015)
Dieses Summen hört sich gut an (Harald Rieger, infranken.de vom 15.06.2015)